Die Bitcoin Suisse hat die wohl hässlichste Webseite Westeuropas. Rot-schwarz dominiert, wie blutgetränkt.
Was ihre Chefs, darunter ein Ex-Vontobel-Kadermann als zentrale Figur, heute Morgen der Mannschaft an einem Townhall eröffneten, passt zum martialischen Design.
Weg mit Euch: Die halbe Mannschaft, 60 an der Zahl, muss mit dem Kick raus aufs harte Zuger Pflaster rechnen.
Laut Finews, wo die News zuerst kam, habe der „strategische Wandel“ weg vom reinen Krypto-Business hin zu breitem Private Banking „einschneidende Folgen für den Standort Schweiz“.

Viele Backoffice-Jobs landeten in Bratislava und Vietnam, gibt das Medium den Mitgründer der Finanzfirma wieder.
Das Vorgehen der Bitcoin Suisse-Chefs wirft Fragen auf. Laut einer Quelle hatten schon Ende August 10 Mitarbeiter die Kündigung erhalten.
Damit würde die Zahl der möglichen Entlassungen auf 70 steigen, was dann sogar mehr als die Hälfte der bisherigen Zuger Belegschaft wäre.
Diese war erst Anfang Jahr in frisch hergerichtete Büros in einer Siemens-Liegenschaft gezügelt, von dem alten Standort in unmittelbarer Seenähe Richtung öder Zuger Business District.
In dieser ersten Abbau-Runde, die vor knapp zwei Wochen ohne Medien-Aufmerksamkeit über die Bühne ging, habe die Führung auch Mütter entlassen, die ein Teilzeit-Pensum hätten.

Die Massen-Entlassung mit Rausschmiss eines grossen Teils der Crew bedeutet eine Zäsur – für die Bitcoin Schweiz, für den Krypto-Standort Zug und für den Banken-Arbeitsplatz Schweiz.
Die Bitcoin Schweiz hatte es nie geschafft, sich mit einem überzeugenden Modell im Markt zu etablieren. Die Finma verweigerte der Firma eine Lizenz.
Eine solche gab die Aufsicht zwei Konkurrenten, der Amina und der Sygnum.
Ein fast nicht zu glaubender Thriller mit Sex und Koks könnte der Grund gewesen sein. Mitarbeitern der Bitcoin Suisse hatten mit Prostituierten in den Büros Partys gefeiert – alles auf Video aufgezeichnet.
Das berichtete die NZZ diesen Frühling. Ein Mitarbeiter hatte in den Zehnerjahren einen Drogen-Dealer, bankintern „Druglord“ genannt, betreut.

Der Fall flog dem Krypto-Pionier um die Ohren. Der Kunde kassierte vom Richter 5,5 Jahre Gefängnis, der frühere Mitarbeiter der Bitcoint Suisse erhielt eine bedingte Strafe von 12 Monaten.
Die Lizenz-Verweigerung durch die Finma dürfte mit dem damaligen, wilden Treiben zusammenhängen. Die Führung des Zuger Krypto-Händlers wurde ausgewechselt.
Die Neuen, allen voran der Vontobel-Mananager, versprachen Clean Business.
Jetzt betreiben sie Dirty Abbau: Die Mitarbeiter in Zug zahlen die Zeche für ein Management, das offensichtlich komplett überfordert ist.
Wenn eine Firma auf einen Schlag ihren Ur-Standort halbiert, hat die Führung alle Warnsignale ignoriert und einfach weitergewurstelt, als ob die Welt in bester Ordnung wäre.
Man werde bald wieder investieren, sagt Oberchef Andrej Majcen auch jetzt noch zu Finews. „Bitcoin Suisse soll zu einem globalen Brand werden.“
Als ob das nicht hohl genug wäre, setzt der Krypto-Boss noch eins obendrauf; er würde fürs weitere Wachstum auch Übernahmen nicht ausschliessen. Märchenstunde, Krypto-Style.
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Ich zieh die Nikes an, geh Fliegen. Ich seh das Brett unter mir und weiss die Spieler seid ihr.
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25 Jahre nach 9/11 – USA gedenken der Terroropfer – Artikel passt zum heutigen Tag.
https://www.nau.ch/news/amerika/25-jahre-nach-911-usa-gedenken-der-terroropfer-67174772
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„Bitcoin Suisse“ war mal auf einem TsüriTram aufgesprüht.
Genau die zwei Begriffe, „Bitcoin“ und „Suisse/Swiss“ sind die unverkennbaren Ausdrücke um die Finger davon zu lassen. Seit SwissAir sollte das jeder Sparer wissen.
Wer dahin geht mit seinem Geld, kann auch bei Lotto Millionär Heini Sutter investieren. Dort heisst es SwissLos. Betonung aus Los wie Loswerden. Gecheckt?
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Majcen, Camenzind & Co. sind Dreamer und Märchenonkel. Aber sicher keine fähigen Manager. Grössenwahn treibt sie um. Von Unternehmertum keine Spur, sie möchten gerne und können es nicht. Der CFO ist hoffnungslos überfordert. In Zug ist seit heute Morgen das Blutbad. Ab jetzt ist jeder auf dem Markt. An eine Zukunft glaubt nun gar niemand mehr. Jeder sagt: I deserve better. Die Spirale dreht sich unablässig nach unten.
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Bitcoin ist ein wertloses Ponzisystem und wird auf Null gehen.
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Bitcoin Zug ?
Die Grosswetterlage für Kryptisches hat sich definitiv zum Ende hin ent-wickelt.
Wer noch immer an Märchen glaubt, darf weiter mitspielen. Mit offenen Augen in den finalen Niedergang.
Passt prima in unsere verrückte Zeit.