Bei der PwC jagen sich die Kündigungs-Runden. Einen Betroffenen hat es besonders schwer erwischt.
Ihn habe die Beraterin vom alten Ort weggelockt – mit tollen Aussichten: hoher Bonus, spannende Projekte, steile Karriere.
Nach wenigen Monaten blieb nicht viel davon übrig. Statt 10’000 Franken gabs 2’500 Bonus, Arbeit hatte es praktisch keine, in der Hackordnung landete der Geholte eine Stufe tiefer.
Dann folgte der Hammerschlag. Zusammen mit Kollegen beriefen ihn die Zuständigen im PwC-Schweiz-Headquarter in Zürich-Oerlikon in ein Sitzungszimmer:
You Are Fired.
Der Rausschmiss kam nach dem Vorgefallenden nicht mehr aus heiterem Himmel; der Bannstrahl traf viele.
„Neben mir haben Sie auch einige Leute auf die Strasse gestellt, welche aus England und Holland extra in die Schweiz gekommen waren, um sich hier ein neues Leben aufzubauen“, sagt der Mann.
„Für sie ist die Lage noch viel schlimmer, da sie kein Deutsch sprechen, was eine neue Stelle noch unwahrscheinlicher macht. Viele standen wochenlang unter Schock.“
Zum Abgang versprach man dem Berater einen Anteil des versprochenen Bonus sowie die Bezahlung der nicht bezogenen Ferien. Knapp 50 Stunden.
Offenbar hat sich das Unternehmen nicht an die eigene Aussage gehalten. „Die Ferien wurden mir nicht ausbezahlt“, behauptet der Betroffene jedenfalls.
Er will jetzt gegen seine Ex-Arbeitgeberin vorgehen. „Ich habe sie mehrfach gemahnt und werde sie heute offiziell betreiben.“
„Der von Ihnen genannte Fall ist uns bekannt“, sagt eine PwC-Sprecherin auf Anfrage. „Es handelt sich hierbei um eine einzelne Person, die nur sehr kurze Zeit bei PwC angestellt war.“
„Wir möchten betonen, dass wir bei allen Kündigungen allen arbeitsrechtlichen Pflichten vollumfänglich nachkommen – auch bei dieser.“
Man wolle „auch mit ehemaligen Mitarbeitenden ein gutes Verhältnis“ pflegen.
Zu den anhaltenden Entlassungen sagt die PwC-Frau: „Unsere 3’613 Mitarbeitenden werden – wie in vergleichbaren Unternehmen auch – im Rahmen eines kontinuierlichen Performance Managements evaluiert.“
„Innerhalb dieses Performance Managements kann es aufgrund der Nichterfüllung unserer hohen Anforderungen zu einzelnen Kündigungen kommen.“


Wenn der Teaser länger ist, als der Artikel, freut sich der Lektor.
Und was ist daran jetzt so speziell?
Aktuell sind viele Sitzungszimmer ausgebucht.
Der Mann sollte dankbar sein. Beim jetzigen Arbeitsmarkt muss er wahrscheinlich nie mehr arbeiten.
PWC&co machen ja nur was sie all den Mänätscher in ihren wiederverwendeten Folien erzählen>><<Laute raus, das spart Geld 😉
Ja, das ist das übliche Verhalten bei den Big4’s. Daher sollte sich jeder Bewerber genau überlegen auf was er sich da einlässt und er sollte auch entspr. Massnahmen treffen!!! => Loyalität nud Vertrauen in die Zukunft bei einer Big4 ist definitiv die falsche Strategie.
Ist auch in anderen Branchen so, nicht nur bei den Big4.
50 Tage oder 50 Stunden? Ist ein „kleiner“ Unterschied..
vor allem: wie soll er auf 50d ferien kommen, wenn er nur kurze zeit angestellt war?
Muesch halt -8.2 igä, merkt kei Schwan
Lieber LH
48.5 Stunden sind ca. 6 Tage Ferien, nicht 50 😉
Korrektur des Artikels erwünscht.
Warum lese ich das?
Die Beraterbranche ist total überbewertet.
Nur speziell unbeholfene Firmen holen diese Berater ins Boot. Mir ist kein einziger Fall bekannt, das nach einer Beratung diese Berater neue zusätzliche MA eingestellt wurden oder in neune Märkte und Innovationen investiert wurden.
Diese Folien- und Ppoint Generatoren werden mittelfristig durch A.I. ersetzt werden.
Es geht nicht um Beratung, es geht um Verantwortung. Läuft etwas schief, kann das Management dem Berater die Schuld in die Schuhe schieben..
Absolut einverstanden!
Ein Manager, der eine Beratungsfirma braucht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Entweder bin ich Manager und kann etwas oder bleibe Sachbearbeiter.
Die „armen Berater“ aus England und Holland. Aber keine Sorgen, in euren Länder gibt es sicher auch etwas zu tun. Und Deutsch wolltet ihr vermutlich sowie nicht lernen. Also, tschüss….
Auch eine Ausnutzungsbude, zum Glück haben wir diese nicht mehr als Revisionsstelle. Wie wollen die Mitarbeiter den Kopf bei der Sache haben wenn sie dauernd drangsaliert werden.
Vor allem haben wir viel zu viele Ausländer hier und niemand macht etwas dagegen! Früher gab es die Nationale Aktion oder die Republikaner, die sich noch für uns Einheimische eingesetzt haben. Heute sind wir Einheimische im eigenen Land nur noch die dummen Zahlenden!
Berater werden fast immer freigestellt, dann müssen sie die Ferien während der Freistellung beziehen. Rechtlich zulässig (Einzelfall anschauen), sofern genügend Zeit für die Stellensuche vorhanden ist und Zeit ist, die Ferien zu planen. Schmeckt AN regelmässig nicht, ist aber das Gesetz (AN muss ja auch nicht ins Büro).
PwC Frau performt mit ihren 3’613 Mitarbeitenden und lutscht das Gold von der 600m hohen Fahnenatange des Weltklasse-Erfolges. Wo lernt man soviel Müll über die Lippen zu würgen?
PwC ist ganz offensichtlich am Ende, ein sinkendes Schiff. Sie haben in den letzten zwei Jahren massiv zu viele Mitarbeiter eingestellt, ohne eine wirkliche Wachstumsstrategie zu verfolgen. Ihre einzige Vision ist die „Verdopplung des Umsatzes“, ohne jedoch zu erklären, wie. Viele externe Neueinstellungen haben die erhofften Umsätze nicht generiert. Halten Sie sich bloß von dieser Firma fern! Sie verschwenden dort Ihre Zeit.
Die Strategie bei PwC basiert grossteils auf Opportunismus, gleichwohl ob im Audit- oder im Consulting-Bereich. Nicht selten artet dieser Opportunismus in Selbstkannibalisierung aus.
„Betreiben“? Die Gebühren kann er sich sparen. Besser gleich zum Friedensrichter bzw. zum Arbeitgericht. Bis heute 6. März wären die Gerichts-Verhandlungen noch im Airgate gewesen, Fussdistanz zu PwC in Oerlikon.
Ein Sign-on-Bonus hätte geholfen (Rückzahlungsverpflichtung genau lesen, da hat PwC Know-how)
HR: Bei Nichterfüllung zu hoher Anfordeungen? Steht doch oben, es habe keine Arbeit in der Abt. gegeben?
Hat er das Zeitabsitzen nicht erfüllt?
Gar verschlafen? Unzuverlässige Kollegin gehabt? Respektive ev. zu wenig Mandate aus dem alten Stall rüber transferiert? Dann klappt’s mit dem Bonus. Sonst wird’s dünn. Überall.
Privat WC
Wer bei Big4 (oder anderen Beratungen) Sicherheit sucht, der ist am falschen Ort.
Das sind eigentliche Haifischbecken.
Ja, Bäckereien suchen händeringend nach Personal.
De facto, im Bereich der Beratung & Audit ist es die Methode: man benutzt einen und, gleichzeitig, wirft einen weg (wie ein Kleenex).
Das vermittelt nur den Eindruck (natürlich falsch), dass die Firma jung, gesund und aktiv bleibt. Ein Spiel, der immer schlecht endet, weil bei diesem Tempo der Bankrott gesichert ist.
Jede Kündigung ist unangenehm für die Betroffenen. Ich würde nie bei einer solchen Firma arbeiten. Es gibt noch andere. Eine fängt mit M… und hört mit …y auf. Die bringen nur Unheil!
Wer im Haifischbecken schwimmen geht und in seine Flossen gebissen wird, sollte sich nicht wundern (eigene SWOT machen/vorher!)
Zooligischer Reason why:
Ein Haifischbecken ist kein Ponyhof ! Auch kein gemütlicher sleepy Bärengraben und auch keine luftige Zoovögel Voliere ! Da wird gebissen im High-Fischbecken. Die grössten & stärksten sind die sog „Partnerhaie“.
Erkennbar an den relativ wenigen bis gar keine Biss-Spuren und den meist übergrossen Zähnen.
Wie man sich bettet, so fliegt man !
Wieder einmal ein typischer Gier frisst Hirn Artikel!
Das sagt ja schon der zweite Absatz im Artikel. Selber Schuld wenn man sich darauf einlässt in der heutigen Zeit.
Mit der Betreibung wird er wohl nicht durch kommen. Das das Ferienguthaben mit der Kündigungsfrist verrechnet wird ist auch klar und einen Anteil am Bonus hat er ja auch bekommen gemäss Artikel hier.
Wieso macht er jetzt einen auf
Memme? Hoffentlich hat der gute Mann etwas daraus gelehrnt.
Betreibung?Eher Arbeitsgericht denke ich.Gegen eine Betreibung kann man immer Rechtsvorschlag erheben.
Diese Erfahrung ist sehr wichtig bei der nächsten Stelle: da sieht der „Berater“, was er in anderen Firmen so anrichtet. Ist doch das, was ihr den Unternehmen in euren Millionen Folien vorbetet. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Welche „nächste Stelle“?
Bei vielen kommt jetzt ihre Realitätsdivergenz brutal erstmals zum Vorschein.
Was kann man überhaupt? Warum ist man in der Schweiz „nicht einfach besser“?
1/ „Berater“/Revisor wird jeder auf eigene Verantwortung (völlig überbewerteter, grauer Bürojob -> Scheuklappen-/Fantasieleben)
2/ Big Corporate = Hoch-Kapitalismus, keine Mutter-Theresa Firma -> hire & fire expected (you played the game)
3/ man zieht nicht in die Schweiz/ZH ohne jegliche Deutschkenntnisse…