Jetzt, wo die ganze Welt sich fragt, warum dieser US-Präsident gemeinsam mit seinem Herzensfreund „Bibi“ Netanjahu die schönen Städte Persiens zerbombt, muss die Analyse verschärft werden, wer der neo-imperialistische Herrscher ist, der auf sein eigenes Volk so wenig hört wie auf die westliche Weltöffentlichkeit, die längst kriegsmüde ist.
Erstens ist Donald Trump der Enkel eines bayrisch-pfälzischen Einwanderers, Friedrich Trumpf, der vor 150 Jahren als Kriegsdienstverweigerer nach Übersee flüchtete.
Zweitens ist er in der dritten Generation ein Immobilienmakler, dessen Familie aus den Emigrantenslums von San Francisco aufstieg zum reichen Besitzer, Vermieter und Verwalter von Billigwohnungen in der New Yorker Bronx, aus welcher der reich geborene Donald ausbrach nach Manhattan.
Mit dem „Trump Tower“ markierte er seinen Ehrgeiz, Teil der New Yorker Oberklasse zu sein.
Donald I. verbündete sich mit den Milliardären des Silicon Valley, die ihn als Politiker bis heute finanzieren.
Drittens ist Trump ein „Dealmaker“, der mit jedermann gerne „Big deals“ macht. Noch nie hat sich ein US-Präsident während seiner Amtszeit so unverschämt offen bereichert wie Donald Trump.
Dem amerikanischen Volk, das zur Hälfte kümmerlich lebt, verspricht er neuen Wohlstand und „America first“.
Die republikanischen Parteieliten überrannte er, um an die Spitze zu kommen. Sie wussten nicht, wie ihnen geschah. Die demokratische Konkurrenz, einschliesslich Hillary Clinton, fegte er vom Platz.
Donald Trump, ein Windbeutel deutscher Herkunft, liess sich von den „Deplorables“, den tief Bedauernswerten, schon zum zweiten Mal zum US.-Präsidenten wählen.
Er, der sich in den Wahlkämpfen als Friedenspräsident vorstellte, ist zu einem Kriegspräsident geworden. Beobachter sagen, seit er auf der Bühne angeschossen wurde, hält er sich für unverletzlich und unbesiegbar.
Noch zweieinhalb Jahre müssen die Amerikaner und die Welt mit ihm als ihrem Commander in Chief leben. Niemand weiss, was er tun wird. Das Gerücht wird lauter, er suche eine dritte Amtszeit.
Trump mag die Europäer nicht, die EU schon gar nicht. Keinen Cent will er mehr für die undankbaren Ukrainer zahlen, nicht für deren Staat, nicht für den Krieg mit Russland und gegen seinen Freund Wladimir Putin.
Das ist Sache Europas, der EU. Waffen will er noch liefern, aber nur dann, wenn die Europäer sie bezahlen. Denn die Ukraine ist pleite und wird es auf Jahrzehnte hinaus bleiben.
Rettender Engel ist Ursula von der Leyen, die EU-Kommissionspräsidentin. Sie hat kurzfristig für drei Jahre 90 Milliarden Euro locker gemacht und der Ukraine die beschleunigte Aufnahme in die EU zugesagt.
In dieser Situation, wo die Zukunft des Westens, also Mittel- und Westeuropas, ungewisser ist denn je, hat Bundespräsident Parmelin von der SVP den neuen EU-Rahmenvertrag unterschrieben.
Die EU freut sich, endlich wieder ein zahlendes Land in ihren Kreis aufzunehmen. Auf den Schweizer Steuerzahler kommen neue Kosten in grosser Höhe zu.
Fast 400 Millionen jährlich als Goodwill-Zahlung zur Förderung der ärmeren EU-Staaten. Dazu eine grosse Zahl neuer Beamter in Bern, welche die Vorgaben der EU in der Schweiz umsetzen sollen.
VBS-Chef Martin Pfister hat den Trump’schen Ruf zu mehr Aufrüstung verstanden. Er will die amerikanischen F-35 Tarnkappenbomber. Und er will die bereits angezahlten amerikanischen Patriot-Raketenabwehr-Systeme.
Diese aber auch in einer zweiten, europäischen Variante, weil die Amerikaner nicht liefern wollen.
Pfister will, will, will. Das ist recht.
Aber er hat kein Geld und zu wenig Soldaten. Ersterem soll das geduldige Schweizer Volk mit einer erhöhten Mehrwertsteuer von 0,8 Prozent abhelfen. Zum zweiten steht eine neue Wehrpflicht vor der Tür.
An allem ist Donald Trump schuld, der ein neues, kriegerisches Jahrhundert eingeläutet hat. Die Ukraine ist schwer verdaulich, also spuckt er sie wieder aus.
In Venezuela, wo er Präsident Maduro kidnappte, hat sich seither wenig verändert. Das Öl soll in die USA fliessen oder dieser mindestens Rendite erbringen.
Der ganze Nahe und Mittlere Osten brennt. Netanjahu sieht sich als Retter Israels und bombt munter weiter, getragen von Donald Trump, der in Gaza eine neue Rivièra aufbauen will.
Grönland und Kuba warten noch auf die Eroberung durch einen Weltpolitiker, der mich an Paul Klee und dessen Zeichnung „Angelus Novus“ erinnert.
Dieser weltberühmte Engel wird von einem stürmischen Wind rückwärts in die Zukunft getrieben, weshalb er die Zukunft nicht sieht, sondern erschreckt zurückblickt auf Katastrophen, die er nicht verhindern konnte.
Alles in Ordnung? Äuf keinen Fall.
Westeuropa unter der Führung der EU droht zu einem Sanierungsfall zu werden: Keine glaubwürdige Armee, kein stabiler Finanzplatz, keine entschlossene Führung. Ein Volk ohne Hirten.
Unsere besten Unternehmen werden von Amerikanern, Chinesen, Arabern und anderen feindlichen Ausländern übernommen.
Im „Frühling der Autokraten“, wie Michael Sauga in einem neuen „Spiegel“-Buch schreibt, schieben sich Xi Jinping und Wladimir Putin mit Donald Trump und Viktor Orban nach vorne. Die Endzeit der liberalen Demokratien ist angebrochen.
Steht uns ein heisser Sommer bevor?
Einsichtige Beobachter sehen mit Donald Trump den Absturz der USA kommen, der letzten grossen ehemaligen europäischen Kolonie. Wir wissen es, die USA sind total überschuldet. Die Chinesen sind im Begriff, sie technisch wie machtpolitisch zu überholen.
Der Finanzplatz Hongkong hat den der Schweiz schon überholt. Singapur ist auf dem Sprung, den 2. Platz zu erobern, vor der Schweiz.
Hat Europa keine Vision, wie es sich im „Pazifischen Jahrhundert“ zwischen den USA, Russland, Indien, China und Indonesien behaupten kann?
Von unseren Politikern ist nicht viel zu erwarten. Macron wie Merz, Starmer wie Meloni sind Gefangene ihrer Parteien. Sie können so rasch wieder verschwinden, wie sie auf der Bühne der Welt aufgetaucht sind.
Doch, ein Industrieller hat eine Vorstellung, wie das Europa von morgen aussehen kann. Roberto Cingolani, 64, Chef des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo, sagt:
„Ich träume davon, dass wir gemeinsam am Tisch sitzen in der Überzeugung, dass Europa sicherer, solider und zivilisierter sein muss als alle anderen.“
Joschka Fischer, bei uns kein Unbekannter. Einst deutscher Aussenminister und Vizekanzler, meint heute lakonisch: „Europa ist allein.“
Von der Schweiz spricht in Europa und sonstwo niemand. Wir machen uns ganz klein in der Hoffnung, man werde uns weitere hundert Jahre ganz einfach übersehen.
„La Suisse n’existe pas“, meine Damen und Herren Welt- und Menschenbeglücker. Doch dürfen wir, als gebildete Europäer, staunen und anmerken:
„Wie kommt es, dass ein Flüchtling vor den Soldaten des bayrischen Königs Ludwig I. in den USA in nur drei Generationen eine derart gewaltige Karriere macht, dass er sich heute gerne als Donald I., König der USA, bezeichnen lässt?“
Der Mensch ist ein Wunder, oft leider ein tödliches.
Also ich mag ihn den Donald. Nicht nur weil er nach einer Figur aus den Lustigen Taschenbücher benannt wurde.
Er macht auch richtig gute Politik. Schaut in erster Linie für sein Land und erst in zweiter Linie für sein Land und in dritter Linie kommt der Rest der Welt.
Die Schweiz kann von ihm etwas lernen.
Make Israel Greater
…moment nicht nur die Reihenfolge ist falsch auch die Reihenfolge selbst. Es sollte heissen:
Er schaut in erster Linie für sich selbst und in zweiter Linie für sich selbst und in dritter Linie für sich selbst.
Und damit das für ihn klappt, schaut er manchmal auch noch für seine Wirtschafts-„Partner“.
Würden die Epsteinfiles unzensiert und komplett veröffentlicht, wüsste man mit was der urinblonde König erpresst wird.
Ein Windbeutel deutscher Herkunft. Wie Stühlker!
Das Wort zum Sonntag von Klaus J. Stoehlker, Steuerflüchtling aus Deutschland, 1. Generation.
Und hätte die Deutschen nicht ihren Adolf gewählt, wäre Amerika nie so stark geworden wie es heute ist. Aber solche Zusammenhänge sind für alle Nordlichter zu hoch. Lernen tun schon gar nichts, denn erst wegen Figuren wie Merkel und in USA Obama und Biden und all den Welt-Woken, wäre ein D.T. mit Sicherheit nie so aufgestiegen.
„Follow the money“ gilt auch bei Adolf zu beachten und siehe da, wer steht am Anfang der Linie?
Adolf wurde nicht gewählt, er wurde aufgebaut wie so die meisten Kriegsvertreter denn die schmieden bekanntlich aus Eisen Gold.
Alfredson, das ist was dran, kann man auch bei Selensky eins zu eins gerade in Echtzeit sehen.
Bei Adolf scheint mir aber, der GröFaZ sei zuerst gewesen, dann das Geld. Vermutlich aus dem Ruhrgebiet, aber Ihre Antwort würde mich interessieren.
Aber Adolf wurde definitiv gewählt, da irren Sie.
Scheint so als die Bolschewiki nie wirklich verschwanden…
Junior,
Du bist ein zynischer Anarchist. In Thailand bist Du am richtigen Ort.
Übrigens werter KJS, Ihr Prinz Andrew, ja der aus der Epsteingeschichte, hat auch einen Deutschen Stamm. Mountbatten heisst eigentlich Battenberg und ist ein Stamm aus Hessen. Schlagen Sie es nach und bringen sie den Fakt dann in Zusammenhang den Deutschen Brüdern Kaulitz. Bin gespannt.
Nordlichter emigrierten schon immer, ist auch verständlich wenn man sich für die Grössten hält und schon immer die Welt erobern wollte.
wenn das umfeld genug blöd ist,
wie in den usa, dann kann man
mit spezieller energie und mit
vielen komplexen aufsteigen.
Die USA waren/sind in den letzten 40 Jahren ständig in irgendwelche Kriege verwickelt. Korea, Vietnam, Kuwait, Irak, Afghanistan und jetzt Iran. Gebracht hat es nichts, ausser enorme Kosten und tote und verletzte und traumatisierten Soldaten.
Ich glaube irgendwann sind diese Großmacht Ansprüche nicht mehr finanzierbar. Der riesige Staats Schuldenberg wächst und wächst.
Bis zum bitteren Ende!
Am besten nichts tun und auf das nächste Massaker der Hamas warten? Drohungen der Mullahs, Israel auszulöschen, einfach ignorieren? Wie einfach ist es doch, aus der sicheren Schweiz andere Staaten und Regierungen zu kritisieren. Und zu hoffen, dass USA/Israel auf die Nase fallen. Und dann ist alles gut. Einfach, weil man Trump und Netanjahu nicht mag und Israel sowieso nicht (getarnter Antisemitismus).
Mag alles sein, Klausi. Aber persönliche Aversion nützt hier nichts, sonst könnte man auch über die egomanische, linke Köngin Ursula von der Leyen herfallen.
Der Iran ist seit langem ein Unruhestifer und ein Förderer von Terrorismus in der ganzen Welt. Die Mullahs leben in der Steinzeit, führen eine extreme Diktatur und ermorden ihre eigenen Leute reihenweise. Das verkennen Sie, Klausi.
Was sonst hätte man tun sollen? Ihre Empfehlungen, bitte? Warten, bis die Perverser ihre eigenen Atomraketen haben und die Welt erpressen? Die gehen ja sogar auf Ihre Glaubensbrüder los.
Ihr Beitrag ist Mist.
Der evil clown macht das, was er am besten kann: er sorgt für Chaos und Krieg … und merkt nicht einmal, dass er Netanjahu auf den Leim ging. Für den Bombenhagel hätte der clown gerne den Friedensnobelpreis. Seine Frau hält Reden vor der Uno und ist nach Ansicht des clowns eine begnadete Schauspielerin, die den besten Film aller Zeiten geprägt habe (den aber niemand sehen will). Willkommen in Absurdistan!
Der evil clown führt Amerika in den Niedergang – der Kurs des USD sagt alles, die Staatsverschuldung erreicht bald die Marke von 40 Bio.! Aber die Wähler wollten ihn.
„Ein Windbeutel deutscher Herkunft“ – das ist Juso-Sprache. Abgesehen davon, dass das heutige Deutschland das Vorbild unserer Linken ist. Zum x-ten Mal erklärt uns KJS, dass Trumps Vorfahren Deutsche waren. Völlig irrelevant. Trump ist in den USA geboren, und wenn seine Vorfahren vor Deutschland und seinen Kriegen geflohen sind, kann man ihnen nur gratulieren.
Wilder polemischer Mix, wie gehabt. Dass die EU eines der korruptesten Länder der Welt offenbar wirklich raschestmöglich aufnehmen will, ist problematisch und eine weitere unsägliche Dummheit dieser Versager. Und bei uns wird medial kräftig Angst geschürt, mit Ziel zuerst enge Anbindung und später Vollbeitritt in die EU. Das ist beides abzulehnen.
Am deutschen Wesen
soll die Welt genesen.