Juan Beer konnte sich beste Chancen auf die Nachfolge von Mario Greco als CEO des Zurich-Versicherungs-Konzerns ausrechnen.
Jetzt ist Beer weg. Gestern schied er als Chef der wichtigsten Ländergesellschaft in der Gruppe, der Schweiz, aus.
Ohne Worte, ohne Erklärung. Einfach aus und vorbei. Nach einer einzigartigen Berufskarriere in den Reihen der Zurich.
Kurz zuvor musste Jolanda Grob gehen.
Sie war einst eine enge Vertraute von Juan Beer, schaffte dann den Sprung als HR-Chefin der Zurich Schweiz zur Gruppen-Verantwortlichen fürs Personal.
Wieso sie ausschied, ist nicht klar. Genau wie jetzt bei Beer bleibt alles im Dunkeln.
Umso aufgeregter ist die Stimmung in der Zurich-Truppe. Die Leute fragen sich, was Mario Greco, der Trump der Zurich, vorhat?
Will er ewig bleiben? Wohin steuert er? Wer kontrolliert ihn?

Der Italiener hat die Zurich-Aktionäre eine Zeitlang reich gemacht. Doch seit einem Jahr ist die Luft bei der Zurich-Aktie draussen.
In England kaufte der starke Mann kurzerhand eine Traditionsfirma für eine stolze Milliardensumme. Ein vergleichbarer Deal der UBS hätte die Medien aus dem Häuschen gebracht.
Bei der Zurich blieb alles ruhig. Who cares?
Von aussen deutet vieles auf Booster-Wachstum hin, doch im Innern rumort es immer stärker. Gute Leute springen von Bord, sobald sie im Jobmarkt eine Chance erhalten.
Nix wie weg von Mario.
Die Zurich unter ihrem Super-Star glänzt – dem Schein nach. Im Maschinenraum breitet sich immer mehr Verunsicherung aus. Niemand weiss, was Greco als nächstes aus seinem Hut zaubert.

Ich mag ihn den Greco. Einer der durchgreift!
Durchgreifen ist kein Selbstzweck!
Wenn Du einmal als CEO gearbeitet hättest, wüsstest Du, dass es nicht immer angenehm ist. Besonders wenn man unpopuläre Entscheide fällen muss. Das ist eben das Leben, kein Ponyhof. Bitte um Kenntnisnahme und Aufwachen. Merci.
Kurze, leise, schmerzlose Abgänge durch die Hintertür bei der Zurich sind deren Paradedisziplin und zwar faktisch auf allen Stufen. Das mussten auch gute, integre Leute wie Martin Senn, Joachim Masur, Markus Bechtiger erfahren und jetzt halt auch Juan Beer, Mentor von Jolanda Grob.
Bei der Zurich hat man meist nur kurze Halbwertszeiten wie gewisse Isotope.
Es ist klar, warum Fr Grob und Hr Beer den Konzern verlassen haben. Sie nehmen neue Karrieremöglichkeiten ausserhalb der Zürich-Gruppe wahr.
Auch wer ausserhalb Karrieremöglichkeiten hätte, verlässt das Haus nicht bei Nacht und Nebel. Höchstens käme es zu einer Freistellung wegen möglichen Interessenskonflikten.
ich wünsche es Beiden,dass Sie etwas Tolles haben – machen sie etwas gemeinsam ?
@Zurich Inside…..Ja, Sie machen ein Brockenhaus auf mit Restposten von Nachhaltigen Produkten, die Zürich nicht wegbringen konnte!
Wo’s viele Screen Jobs gibt, wird irgendawann der Zeitpunkt der grossen Veränderungen kommen. Die Digitalisierung ist ein globaler Tsunami.
Karma
Zurich darf froh sein, wenn Super-Mario sein Mandat nochmals verlängert.
Dieser Herkules von der Zürich will als Jungspund alle Funktionen selber übernehmen😂😂!
man munkelt er wird jetzt Wasserträger beim FC Barcelona. Aber wichtigste Ländergesellschaft?? Da musst dir mal die Zurich Bilanz anschauen Luki.
Es grüsst täglich euer Adam B. mit Glatze und Headset
Herrlich. Wasserträger beim FC Barcelona ist eine Steigerung 😂😂😂👍
Negativ Zinsen sowie Staats Anleihen, Krieg und Lebens-versicherung grösste problem der Versicherer.
Überall Wackelt es , irgendwie muss man die Aktionäre halten können.
Aber das Problem bleibt weiterhin bestehen.
Was war denn da im Leben Geschäft los
Wie so oft: kann nicht loslassen, hat die Nachfolge nicht geregelt, hat keinen Plan – und beschädigt zum Schluss was er aufgebaut hat. Und wie so oft: Ein schwacher VR, der seinen Job nicht macht.
In den Biden-Woke-Jahren ist unglaublich viel Sh*t zusammengekommen. The poison is in the system – nur mit brachialem Durchgreifen zu beheben.
Das HR, früher Personal ADMINISTRATION wird in den meisten Betrieben total überschätzt.
Diese VerwalterInnen ohne Verantwortung, die auch nichts zum Geschäftsergebnis betragen, gehörten eigentlich nicht in die GL.
Schon eher müsste diese Stabsstelle dem Leiter Logistik unterstellt werden.
Die Linie bestimmt und generiert den Cash.
Philomena wird das schon richten, Frauenpower ist angesagt 🙂