Das Banker-Leben ist nicht mehr, was es einst war. 3 Stunden Mittagsvergnügen stammen aus einem anderen Jahrhundert.
Dass der Job aber derart an die Nieren geht, hätten sich die Hundertschaften des Integrations-Teams bei der UBS kaum vorgestellt.
Sie arbeiteten die letzten Monate pausenlos am grossen Vorhaben: der reibungslosen Integration der CS-Kunden auf System der letzten Grossbank des Landes.
Vor 9 Tagen glückte die Operation. Alle Klienten der CS Schweiz, rund eine Million, haben ihren Platz in der neuen Heimat gefunden.
Statt Korkenknallen ist aus dem Backoffice Angst- und Tränen-Stimmung zu vernehmen. Viele Integrations-Leute befürchten, als Überzählige auszuscheiden.
Grund ist „Projekt Purple“. Dieses sah vor, dass alle, die beim grossen Vorhaben mitmachten und dafür ihren alten Job liegen liessen, nach Abschluss der Operation ein neues Angebot erhalten würden.
Das Wagnis schien tragbar, die Chancen überwogen die Risiken.
Dann kam der Hammer: Purple wurde gekillt. Während sich die obersten Chefs mit frischen Herausforderungen retten konnten, blieb die Crew auf der Strecke.
Seither machen steigende Krankheitsfälle die Runde. „Allein in meinem Bekanntenkreis häufen sich die UBS-Burnouts“, sagt ein Gesprächspartner.
Viele würden ihre Überarbeitung und Enttäuschung im Wein ertränken. „End-Zwanziger sehen wie Mitt-Vierziger aus.“
Die Bank hat in der Vergangenheit wiederholt auf ihren Sozialplan hingewiesen – und sie betont, dass Interne bei Stellen-Besetzungen gute Chancen hätten.

Wenn man den Arbeitsmarkt anschaut stehen sie eher vor keiner Zukunft anstelle von einer unsicheren Zukunft.
Es war schon lange klar, wies kommt. Mitleid ist hier fehl am Platz.
Vermutlich seilen sich einige jetzt in die Sozialversicherungen ab und machen sich auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben.
Prost😃👍
Wer jetzt noch bei der Ubs ist, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Würde nie ein einziges meiner Haare für diese Bude ergrauen lassen…
Vielleicht gibt es auch nocht gross andere Möglichkeiten im heutigen wirtschaftlichen Umfeld….
Selbst Schuld wer sich das antut.
Selber schuld wann man in Pattaya lebt und nix in der Birne hat…
Der Typ wohnt doch nicht in Partaya. Alles Show eines Menschen, der gerne etwas speziell wäre. Einfach nicht beachten.
Nicht jeder will eine Invalidenrente und ein Dauerabo auf IP!
und jetzt müssen endlich die kosten runter. aber subito.
Ja kosten runter, ich will dividende
Auch wenn Wein in der Regel professionell produziert wird, bedeutet das nicht, dass man selbst auf professionelle Hilfe verzichten sollte.
Wo führt das noch hin: Überarbeitung und Enttäuschung im Wein ertränken. „End-Zwanziger sehen wie Mitt-Vierziger aus.“ Der Dry January ist ja erst vorbei. Na dann prost ihr Säcke…..
Sie brauchen erst ihre ganzen Gesundheit um möglichst viel Geld zu erwirtschaften.
Dann brauchen sie das ganze Geld um ihre Gesundheit wieder herzustellen.
Verrückte Welt.
Dann lieber gleich arbeitslos. Ist geruhsamer. Danke.
Die Banker sind wirklich auf den Hund gekommen. Früher konnte man sich noch das weisse Pulver leisten. Jetzt muss es der billige Châteaux Carton tun.
Vielleicht sollten sie einfach mal zum Arzt? Aber das lässt wahrscheinlich der Arbeitsplan nicht zu.
Früher hat das Geld halt noch für Château Mouton Rothschild gereicht, jetzt gibt es halt nur noch Château Lavabo, Appellation Siphon contrôllée.
Betäubt auch, gibt einen grösseren Kater danach.
UNS is not „a good place to work“. An impersonal behemoth. Don‘t go there. Don‘t be an UBS employee.
Die Schweiz ist überbewertet. Der Finanzplatz Schweiz? Tot. Was früher als unerschütterliche Bankenmacht galt, ist heute nur noch ein Relikt aus vergangenen Tagen. Alles ist überteuert, von den Uhren bis zu den überbezahlten, bequemen Eidgenossen, die nichts anderes tun, als in ihrer wohlhabenden Blase zu verharren. Ihre Neutralität ist längst Passivität, und das Land hat nichts Neues zu bieten – außer sich selbst wichtiger zu machen, als es tatsächlich ist.
Jetzt nach dem Dubayy praktisch kollabiert ist, könnte sich Zürich stark rehabilitieren, einfach Steuern weg und Bankgeheimnis wieder her.
Als Unternehmer hat man keine Zeit für Burnout.
Aber dieses WischiWaschi Seelen Aua ist heute Mode bei Angestellten.
Bestimmt Euren Alltag selbst, ist auch stressig, aber es hilft wenn man Entscheide selber treffen kann und nicht von irgendeinem A….. vorgeführt wird.
Sind sie nicht bald ausgesteuert?
Jeder dieser UBS Mitarbeiter hat eine Eigenverantwortung. Allen musste klar sein, dass X MA nach der Integration überflüssig sind. HR Hörigen ist nun mal nicht zu helfen. Fazit, trinkt euren Wein und geht nach Hause,aber hört mit dem „geheule“ auf.
Menschen rauswerfen und dann „Eigenverantwortung“ rufen ist billig. Fürsorgepflicht heißt auch, solche Prozesse anständig und verantwortungsvoll zu gestalten.
Nicht nur die UBS haben Eigenverantwortung. Jeder Arbeitgeber trägt eine soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden.
Dieser Erfolg „Integration“ war nur durch den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeitenden möglich. Danke für Euren Einsatz.
Die Art von Atmosphäre ist wohl jedem bekannt, der schon mal in einem Start-Up oder in einem Change-Projekt gearbeitet hat.
Überstunden werden erwartet, Arbeitsplanung enthält Wochenendarbeit und am Ende bist du redundant, weil gespart werden muss.
Ich war lange bei der UBS und habe viel gearbeitet und zum Glück alles ohne Burnout überstanden. Fast alle Chefs waren tolle Typen. Ich sehe aber mit grosser Besorgnis wie meine ehemaligen Kollegen* von ihren Vorgesetzten* behandelt werden. Meist geht der direkte Vorgesetzte* noch, weiter oben wird es schlimmer. Diese Leute sind oft dermassen mit ihren Karrieren beschäftigt, dass sie jegliche soziale Kompetenz vermissen lassen.
Ich wünsche mir, dass die Bank wieder zu ihren alten Tugenden zurückkehrt und den Kunden und Mitarbeiter ins Zentrum stellt und nicht den Bonus und die Macht.
Diese alten Tugenden gingen nach der Fusion SBG/SBV flöten da die SBV-Anführer nur Boni und Ego kannten. Die Langzeitfolgen sind heute klar zu sehen.
….alte Tugenden. Tja, leider bleibt wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Tempi passati. Aber die Trümmerfrauen werden nie sterben.
Diese alten Tugenden muss man aber schon seeeehr lange mit der Lupe suchen. Wann war die Fusion SBG/SBV?
Die kommen leider nicht mehr zurück. Da steht leider die Gier im Vordergrund und alles auszupressen was geht. Die alten Tugenden sind vorbei. Die CS war eine gute Bank, zumindest für die Kunden, da hat man leider das falsche Logo an die Tür geschraubt…Ich war gerne Kunde bei der CS, nebst günstigem Konto eine sehr gutes Onlinebanking, nette Mitarbeiter wenn man ein Problem hatte und überziehen konnte man auch noch. Aber seid dem das blaue Logo verschwunden ist geht alles nur noch den Bach runter.
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dieser schweren Zeit.
Niemand rennt nur wegen den Job in ein Burnout. Da kommen, Familie, Partnerschaft, Sport, Status, Aussehen, etc. dazu bzw. zusammen.
Aus all den Zutaten entsteht ein gefährlicher Cocktail…
Für ein Burnout, muss es aber auch einmal gebrannt habe.
Okay. Das kann es geben, wenn man zum ersten Mal hart arbeiten muss
Hart arbeiten, ist ja bei dir als selbsternannter „Manager“ ein Fremdwort!
Wein doch
Zerschlagen, auflösen, und das topmanagement ab in de Knast !
Will jetzt nicht ein böswilliger Mensch sein, hier aber von einem Burnout sprechen oder Alkoholprobleme, ist meiner Meinung nach schon maximal übertrieben. Alle Mitarbeitende erhalten Abgangsentschädigung von X-Monate und jeder ist dann für sich selber verantwortlich, wie er die Zukunft gestalten will. Jetzt eins auf „Niemand kann mir mehr helfen“ tun, ist völliger Schwachsinn meiner Meinung nach.
Falsch!! Nicht jeder kriegt eine Abgangsentschädigung, der Sozialplan regelt dies genau. Also bitte aufhören mit Fakenews…!!!
Genau, und wenn der Boni kommt, weinen sie vor Glück, naja.😂
Der Bonus. Die Boni.
Alle Mitarbeiter bei Banken sind ausgelaugt, desorientiert und verzweifelt.
Nein, nicht alle.
Doch, alle. Und alle Geldgeil-krank
Mir kommen die Tränen… was für ein überflüssiger Artike!
Überflüssig wie du..
Die einzige richtig ist die Gesundheit Könen sie nicht kaufen, und Sterben auch wie der ändere und kann nicht mit nehmen, sie haben nie genügen und zum Schluss genügen nur ein Handvoll Erden.
Dumm, dümmer, Bänker…
Mein Mitleid hält sich in Grenzen…
Also ich bin schon seit 6 Monaten krankgeschrieben…
Gut, Alkoholismus ist in den Banken seit vielen Jahren ein Problem. Schlimmer ists nur noch bei den Ärzten, Politikern und Journalisten.
Also bei uns im Uetlihof schneite es jeden Tag.
Früher während der Weihnachtszeit wurde man auf der Bank wirklich fast zum Alkoholiker
Jobs aus Integrationsprojekten gelten als sehr sicher bis dann halt die Integration vollzogen ist.
Cette „marchandisation du vivant“ (qui s’oppose à l’art. 328 du code des obligations) ainsi que le transfert des coûts sociaux (socialisation du transfert de la prime de risque du secteur privé) sur les assurances sociales du pays ne semblent pas émouvoir „les sept gnomes de la Berne Fédérale“.
„…CS-Integrations-Leute krüppelten Tag und Nacht, jetzt stehen sie vor unsicherer Zukunft…“
Das ist in jeder Firma so. Und derjenige, der am Meisten liefert, darf noch mehr liefern.
Bis er ausgebrannt ist.
Dann fliegt er raus.
Die Revolution frisst ihre Kinder (*Frei nach Sergio Lenin…)
Bald übernimmt AI das Präsidium.
Diese Jobs waren alle nur ein grosses Missverständnis.
Die ganze Sache scheint aus den Fugen zu geraten
Dafür höre ich aus meinem Umfeld aber erstaunlich wenig Hilfeschreie.
Jobs auf Integrationsprojekten können halt eine Projektionsfläche für eine grosse Karriere sein.
Früher war man jemand wenn man „seinen“ Psychiater hatte. Heute braucht der gestresste Bänkler zusätzlich ein Burnout. Eine feste unkündbare Anstellung gibt es nur noch beim Bund. Mit etwas Mühe findet man auch dort Gründe für „Stress“.
Komm komm schon vor 30 Jahren hatte man Druck. Heute im Jahrzehnt der Weicheier ist jeder gleich Burnout.
Jeder merkt im Körper selber wie weit er gehen kann.
Es geht ja für jeden nur noch um den Stutz und dafür riskiert man die Gesundheit. Etwas weniger bei beiden ist mehr
Option: zwei Jahre krankschreiben lassen, sich privat und mit Coaching weiter entwickeln. Dann selbständig machen und auswandern. Europa und CH haben keine Zukunft mehr…
Die, die einigermassen ein Gespür davon hatten, was die Zukunft bringt, sind schon lange abgesprungen.
Die Schweiz ist überbewertet. Der Finanzplatz Schweiz? Tot. Was früher als unerschütterliche Bankenmacht galt, ist heute nur noch ein Relikt aus vergangenen Tagen. Alles ist überteuert, von den Uhren bis zu den überbezahlten, bequemen Eidgenossen, die nichts anderes tun, als in ihrer wohlhabenden Blase zu verharren. Ihre Neutralität ist längst Passivität, und das Land hat nichts Neues zu bieten – außer sich selbst wichtiger zu machen, als es tatsächlich ist.
Echte IT-Spezis/Cracks sind auch heute gesucht. Überwacher in der IT sind jetzt viele überzählig mit hohen Salären. UBS macht das einzig Richtige. Der Personalbestand muss ausgedünnt werden.
Mitarbeiter sind eine Resource die man einfach Verbraucht und wenn sie nicht mehr gebraucht werden, kann man sie entsorgen.
Schon einmal die Frage gestellt, warum Personalabteilungen auf Neudeutsch HR (Human Resources) heissen?
Einige ganz schlaue Firmen haben den Namen inzwischen auf „Culture & People Management“ geändert – in der Konsequenz läuft es aber auf das Gleiche hinaus.
Verstehe das Gejammer nicht. Als Banker weiss man doch dass man Bankern nicht trauen kann.
P.S. Gibts schon Range Target Job Forward Strukis mit denen man auf UBS Entlassungen wetten kann?
Ich mag mich an die Integration zwischen Bankverein und alter UBS erinnern. Die Entwickler, welche die alten SBV-Hostsysteme noch weiterhin warten mussten, kriegten ein Angebot: Wenn ihr euch verpflichtet, die alten Systeme noch 3 Jahre lang zu warten, erhaltet ihr am Schluss ein Jahressalär als Bonus.
Präsenz im Büro war zwar Pflicht, gearbeitet wurde aber nur auf Zuruf, in Notfällen. Die Zeit wurde meist mit PC-Games verbracht. Tempi passati! 🙂
Banken, Versicherungen entlassen seit längerem massiv „Fachkräfte“ Infolge Fusionen Baloise/ Zürich. UBS/ CS. Immer mehr Akademiker finden keinen Job mehr. Viel Wissen wenig Jobs. Kein Wunder wenn Praxis fehlt und Blatt Papier gerade in diesem Bereich ständig manipuliert wird.
Die Baloise hat mit der Helvetia fusioniert und nicht mehr Zürich.
Nicht nur dort. Der Wind bläst zusehends härter in Jobs mit irgendwelchen Pseudoweiterbildungen und high end Abschlüssen auf Schulbänke mit fehlender Praxis. MBA, CAS, DAS usw…? Es wird sich Man nennt sie Akademiker. Es müssen sich in Zkft etliche Stars neu erfinden müssen. Da habe ich speziellen Tipp. Mal einen Nagel z.B. gerade einschlagen können.
Irgendwann ist Schluss mit dem Zirkus. Wenn oben alles abgesahnt wird und unten nichts ankommt, zieht der vernünftige Mensch die einzig logische Konsequenz: Klappe zu, Affe tot. Dienst nach Vorschrift. Punkt.
Wer seine Leute so verheizt, sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann die Lichter ausgehen.
Die IT Fachleute haben sicher nicht einen Job angenommen der nicht sehr sehr sehr gut bezahlt wurde inkl. Bonus. Dabei war sicher den Leuten klar dass es nicht ein Lebensjob bis 65 ist. Die IT Fachleute suchen solche Jobs, 2 Jahr ein Projekt 250k im Jahr und dann ab in die Ferien.