Das Buch scheint sich nicht so gut zu verkaufen: „Die Erfolgsgeschichte des Zurich Film Festival“ kostet statt 36 nur noch 19.90 Franken.
Seit dem NZZ-Geschäftsbericht von gestern weiss man auch: Das ZFF, wie das Festival kurz heisst, ist alles andere als eine „Erfolgsgeschichte“.
„Hollywood an der Limmat“ hat nach über 20 Jahren Bestehen ein Eigenkapital von nur 1,1 Millionen Franken.
Dafür einen aufgeblähten Goodwill in zwei- oder gar dreistelliger Millionenhöhe.
Letztes Jahr stiess die NZZ das Festival ab. Und beendete damit eine beispiellose Negativspirale.
Vor zehn Jahren hatte das Wirtschaftsblatt das Filmfestival erworben. Unter den Verkäufern befand sich die Gründerin Nadja Schildknecht, Ex-Model und Partnerin von Urs Rohner.
Rohner, damals Topshot am Paradeplatz, habe via Hauptsponsor CS stets für einen Überschuss gesorgt, sagt eine Quelle.
„Entweder hat sich die NZZ beim Kauf über den Tisch ziehen lassen, oder die Verlagsmanager haben das ZFF zu euphorisch eingeschätzt.“
Die Abschreibung hinterlässt ein riesiges Loch. Im Geschäftsbericht für 2025 finden sich „Effekte aus Unternehmenstransaktionen“ von minus 43 Millionen Franken.
Darin enthalten sind nebst der ZFF-Veräusserung auch der Verkauf der Spoundation Motion Picture AG, welche die Vermarktung des ZFF übernimmt.

Im Posten kommt aber auch der Erlös aus dem Verkauf von Architonic hinzu, einer weltweit führenden Online-Plattform für Architekturprojekten.
Wie viel die NZZ für den 2025 erfolgten Verkauf erhalten hat, ist unbekannt. Er verschleiert aber die Höhe des Goodwills-Betrag des ZFF nochmals.
Ein Verkaufspreis von mehreren Millionen Franken ist für die erfolgreiche Firma realistisch.
Die NZZ könnte somit einen ZFF-Abschreiber von 50 Millionen oder mehr erlitten haben, wenn man den Goodwill-Abschreiber und den Verkaufserlös summiert.
Die neue Eigentümergruppe des ZFF wird von Festivaldirektor Christian Jungen angeführt. Sie dürften das Unternehmen für sehr wenig Geld erhalten haben.
Jungen kennt ja die echten Zahlen aus seiner langjährigen Direktorenzeit.

Der Geschäftsbericht offenbart noch ein weiteres Debakel, es heisst Frame. Das Zürcher Kino an der Europaallee ist das „Home of ZFF“ und landete ebenfalls im Reich der NZZ.
Auch das Frame wurde verkauft. Es wies zum Zeitpunkt der Veräusserung ein negatives Eigenkapital von 100’000 Franken auf. Man hat also auch hier schlecht gewirtschaftet.
Wie es mit dem ZFF weitergehen soll, steht in den Sternen. Die „Erfolgsgeschichte“ ist wahrscheinlich bald zu Ende.
Mit dem geplanten Umbau des Corsos entfällt nämlich die grösste Bühne. Das Bauvorhaben sei eine „Hiobsbotschaft“, wehklagte Festivaldirektor Jungen. Vielleicht lässt es sich verfilmen.

Als NZZ-Aktionär fragte ich mich vor rund 10 Jahren, wie kommt der NZZ-VR auf die „hirnverbrannte Idee“, für diese „Unsumme“ das Zürcher-Filmfestival ZFF zu erwerben?
Dies umso mehr, als unter den Verkäufern sich die Gründerin Nadja Schildknecht, Ex-Model und Partnerin von CS-VRP Urs Rohner, befand?
… ein Schelm, wer Böses denkt.
… Vetternwirtschaft pur.
Ex – Modell, wohl eher Zahnstocher!
Das ZFF liefert somit das perfekte Drehbuch für eine Tragödie: Wird das Buch bereits verramscht, offenbart die Bilanz das Debakel, wobei da auch viel Spekulation ist in diesem Artikel. Goodwill-Luftschlössern und CS-Millionen kaschiert, kein Wunder ging die CS unter… Dass selbst das hauseigene Kino Frame mit negativem Eigenkapital glänzte, rundet das Bild dieses Management-Versagens ab. Ohne Bühne merkt man schneller, dass das Stück längst abgesetzt wurde… viel Glück
Überall wo Hürden-Ursli seine Finger im Spiel hatte, fliegen die Hürden, also!
Die NZZ ist auch so eine Firma, die eigentlich wirtschaftlich sehr erfolgreich sein könnte. Wenn sich das Management nicht ständig ihren Hobbies nachgehen würde.
Ich hoffe, dass es mit dem APG-Kauf nun endlich besser wird (weil weniger Geld für die Hobbies da ist).
@Patoff
Mit APG meinen Sie die Plakatfirma? Das Gegenstück zu GoldbachNeo die von TX übernommen wurde?
Ursli Rohner life. Er sorgte als CS-VR Chef dafür, dass sich seine
Partnerin Nadia Schildknecht eine goldene Nase verdienen konnte.
Was ist eigentlich mit dem Haus in Zumikon?
Gestern kam ja die Meldung bezüglich CH-Media. Da hielt die NZZ einen 35% Anteil. Scheinbar ist dieser an Familie Wanner verkauft worden die damit 100% halten dürften.
Grund? ich gehe von benötigter Liquidität aus.
Eine sich in den letzten Jahren wiederholende Story in Tsüri, es geht bergab. Bald ist ja auch Schluss mit grossem Umverteilen und Vergolden, die Defizite sind schon da, die langristigen Verbindlichkeiten sollen sich ja bis 2029 von heute 7 Mrd auf mehr als 16 Mrd erhöhen.
Naja. Zum Thema „Geld“ sagte ein Schulkamerad mal: „Allah gibt’s, Allah nimmt’s, so ist nun mal der Lauf der Welt.“
Man muss das locker sehen. Was sind schon 100 Millionen unter Freunden?
Ich sage nur:
Nadja Schildknecht und Urs Rohner.
Noch Fragen?
etwa so, wie melania und trumpel
An m& t
Nein a) sieht Melania besser aus und b) macht Trump Profite, und zwar massive. Nebenbei tut er noch den Mullahs die Knöpfe ein und beschützt auch Dich, m&t, ja das tut er, in dem er die Nato ist.
Der Trumpel bist Du, ein ganz kleiner…
Die NZZ ist von einem einst beeindruckenden Medium zu einer Systemhuure verkommen und wird als solche auch untergehen.
Es wird noch das maximal mögliche herausgeholt dann ist fertig.
Also wenn ich mir die Artikel hier so ansehe bekomme ich den Eindruck dass unsere Schweiz in allen Ecken Höhenflüge versucht hat und gigantisch gescheitert ist:CS, JB, Six, BLKB, ZFF… Die Liste ist endlos. Genauso wie die Gier. International mitspielen wollte man. Vll sollten wir alle Mal kleinere Brötchen backen.
Spießerland Schwitzerland ist abgebrannt!
Buenzli und Boomerli gehen gemeinsam baden.
Grüsse zurück ins Kalifat Germanistan.
Für mich unerklärlich, warum überhaupt jemand ein so defizitäres Konstrukt kauft, auch wenn es beinahe gratis ist. Defizitär bleibt es trotzdem. Am Schluss wird vermutlich Linksgrün-Züri das ganze Sozialfinanzieren.
Nach Schliessung(?) des Corsos könnte Ch. Jott Jenny mit seiner Härz-Baragge am Bellevue andocken und seine Bühne für das ZFF-Publikum zur Verfügung stellen. Die Anzahl Sessel würde der Nachfrage wohl ziemlich genau entsprechen.
Dass die NZZ überhaupt auf die Idee gekommen ist, sich am ZFF zu beteiligen, ist ja der Knaller. Anscheinend haben sie mehr auf die Schildknecht geschielt, als auf den überzogenen Preis! Kann ja mal passieren…🤣
Toxische Mischung ist
Weisse Weste, Nadja, CS, NZZ, ZFF
Die creme de la creme der Versager, alle auf einem Haufen
Ich kenne jemanden sehr qualifiziertes, der sich einmal für einen Job fürs Fundraising beim ZFF beworben hat, aber auch mehrmaligem Nachhaken keine Antwort bekommen hat.
Reden Sie von Floris Diala-Trallala?
Nein, ein ganz normaler tüchtiger Mitbürger, kein Cervelatpromi.
Auf ein publiziertes Stelleninserat hin.
Noch nie gehört.
Gut, war schon seit ca. 20 Jahren nicht mehr im Kino.
Was es alles so gibt.
Was, das ZFF wird’s vielleicht nicht mehr geben?!?
Da sind aber sicher mindestens 4 oder 5 Leute in Zürich traurig…!
Da Ursli über ein gutes Finanzpolster verfügt, sollte er seiner moralischen Schwäche mal ein Schubs geben, und ein bisschen Kohle rausrücken!🤣
Zitat: “Unter den Verkäufern befand sich die Gründerin Nadja Schildknecht, Ex-Model und Partnerin von Urs Rohner…”.
Passt perfekt.
Sie wollte ihrem Ehemann doch nur beweisen, dass sie auch so gut Geld verbrennen kann wie er bei der CS.
Der Unterschied: Die einen hinterlassen Löcher, die anderen Verkaufsgewinne.
„Schon interessant, wie unterschiedlich im Umgang mit Geld interpretiert werden kann“.
„Gleiche Ausgangslage, komplett anderes Ergebnis – sagt eigentlich alles.
Das sind die Medien, die angeblich alles besser wissen und die wir Steuerzahler finanzieren sollen, weil sie so ausgeglichen und ehrlich informieren. NZZ ganz vorne. Nutzt jeden Text zur Diffamierung der „Rechtspopulisten“ und von Präsident Trump.
Die Synergien zwischen der NZZ und dem ZFF haben sich mir nie erschlossen. Der NZZ offensichtlich auch nicht. Das Frame, diese hässliche Sozi-Mehrzweckhalle, sollte man sinnvoller als Parkgarage nutzen.
Die Zukunft des ZFF steht in den Sternen, aber eines ist sicher:
Wenn Management ein Film wäre, hätte die NZZ gerade eine goldene Himbeere gewonnen.
Und das Buch zum Festival, von 36 auf 19.90 Franken – das ist weniger Preisreduktion als vielmehr ein stilles Eingeständnis:
„Wir haben’s versucht. Das Publikum hat’s gemerkt.“
Der Schweizer;
bodenständig, korrekt, Bünzli (durchaus positiv gemeint), viel (meist geerbtes) Geld in rauen Mengen. Bier, Rivella und Bratwurst. Bäuerisch geprägt.
Und dann mitspielen wollen, im grossen Filmbusiness, sich mit Cannes, Paris, Hollywood vergleichen. Die Erben mit dem Dreitagebart und der Hornbrille und ihre Trophydämchen in den Designerklamotten am Champagner und Prosecco Cüpli schlürfen. Cervelat Promis unter sich.
Merkt Euch liebe Urslis, Nadjas und Seefeld-Züriberg-Kreis 5 trendy Bünzlis
Stil und Klasse kann man nicht kaufen.
Die olle Tante ist schon länger dementös.
Könnte hier nicht eine finanzielle Beistandsschaft den AktionärInnen das Schlimmste erspare? Bitte KESB einschalten.
Ich habe als Stadtpräsidentin praktisch jede Ausgabe des ZFF besucht. Wann immer es mir möglich ist, bin ich dabei. Das ZFF nebst den offiziellen Terminen auch noch privat zu besuchen, liegt zurzeit aber leider nicht drin. Fazit: Wie dem auch sei, aber sie als fürstliche Spesenritterin, könnten ja mal ein paar Fränkli locker machen, gälled sie Frau Mauch!
Wer hat von wem welche Vorteile bekommen, um zu bewirken, dass zu einem hirnverbrannten Preis ein völlig unrentables Filmfestival gekauft wird, zum Nachteil der Aktionäre, das ist eigentlich die Frage. Wenn es auf korrekte Weise gelaufen ist, dann muss der ganze VR, der dies zu verantworten hat, zurücktreten.
„Entweder hat sich die NZZ beim Kauf über den Tisch ziehen lassen, oder die Verlagsmanager haben das ZFF zu euphorisch eingeschätzt.“ – Wo liegt da der Unterschied?
es gibt nur zwei wirklich interessante Filmfestivals auf der Welt und zwar Cannes und Venedig.
Hört endlich mit dem Plötsinn in Zürich auf, reine Geldvernichtungsmaschine und Global von null Interesse!
Sundance? Toronto? Berlinale? To just name a few?
Plötsinn? Seitdem Du in Schwamendingen wohnst, ist Dein Deutsch aber ziemlich unterirdisch.
@Cineast: und wen interessiert Berlin?
2023: Steven Spielberg
2024: Martin Scorsese
2025: Tilda Swinton
ZFF: Wer alles einfach im Mini Format kopiert was aus US angeflogen kommt, hat nicht immer ein goldenes Ei. Aber US Fans haben sicher auch Melanie Trump gestern an den (US)TVs mit einem stylischen Humanoid Robot gesehen, welcher eine perfekte Begruessungsrede hielt. An der Winter Olympiade war China SEHR present mit allen Arten/ Anwendungen durch HRs.
BMW fertig seit einiger Zeit in Leipzig mit HRs und testet „die Skalierbarkeit für andere Industrien“- – Ich denke DAS Thema sollte resp. wird uns sehr schnell hier auch wirtschaftlich u. dann plötzlich sehr stark politisch beschäftigen/26×6.
Neiaberau. Die „bürgerliche“ Achse hat doch immer so gern gegen das Kosmos gekläfft und immer behauptet, Samir und Co. könnten nicht wirtschaften. Ein riesiges Gelärme von wegen „Subvention“ durch die SBB und so. Jetzt haben genau diese Kreise die Möglichkeit erhalten, es besser zu machen und schreiben mutmasslich auch nur rote Zahlen. Ja Stärneföifi, reicht es denn nicht, das Poschettli zu richten und Phrasen zu dreschen? Was ist das bloss für eine böse Welt?
Die Präsidentin musste schon an der letzten GV wissen, das ist eine Katastrophe. Kann bei der NZZ niemand im VR eine Bilanz lesen? Alle sind aus der Nomenklatura, kraft Erbrechts. Was ist die Rolle der Revisionsstelle? Hat PwC über Jahre weggeschaut? Wer war für den Kauf konkret veranwortlich? Wer war damals im VR? Warum verschleiert die NZZ diese Zahlen?
ZFF oder besser BFF, Bünzli Festival Zürich. Man konnte kaum hinschauen wie sich die Bünzli- und Cervelatprominenz zeigte. Auch der Austragungsort, einfach zum fremdschämen. Auch die City of Switzerland ist für grossartiges Kino nicht fähig.
Auch die City of Switzerland ist für grossartiges Kino nicht fähig? Wie auch, mit Mauch, Brander, Rickli, Fehr, Walker Späh, Glättli, Badran usw. lockt man keine Schauspieler an, na bitte.😂
Ja und leider fehlte es von Anfang an an Management- und Branchenkompetenz. Wie so etwas hat finanziert werden können und wer die erwähnten Kompetenzen eingebracht hatte, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Genauso, wie man so etwas kaufen kann.
„Jouralist“ (extra in anführungs und schlussführungezeichen…) Frenkle (früher bei http://www.zackbum.ch eine Seite von Masetrs 🙂 René Zeyer (Weltwoche, NZZ, Bücher, etc. etc.) Aber was ist in ihrem Land Herr Frenkle? Bite auch darüber schreiben (bruacht Mut ich weisss) aber schauen sie bei René Zeyer (Betreiber von zackbum) er hat (unter anderem ) lichtenstein und kuba „auseinnadergenommen“ (null Angst) was Journalisten (wofrür kriegen die subventionen??
Frenkel NOT for president of USA und ZFF 🙂 😉
Was ist denn mit dem Dr. CEO? …
Natürlich mussten die Zürcher ihr eigenes Film-Festival haben. Jetzt haben sie es und es ist auch wieder nicht recht.
Übrigens, die Erstausgabe der NZZ war am 12. Januar 1780. So neu ist sie also nicht mehr. Es ist an der Zeit, die Zeitung in AZZ umzubenennen.
Der Zürcher Wirtschaftsfreisinn kann es nicht. Traurig und schade. Andererseits mag ich Erich Gujer. Er benimmt sich wie der englische Hochadel und stellt unkritische, ordnungspolitisch korrekte Fragen. Er verköpert Rotarier, Zoifter und irgendwie liberales Gedankengut. Ich mag ihn. Leider ist das ZFF und die NZZ aus der Zeit gefallen oder geschubst worden. Schade.
NZZ wäre kein Verlust!
Alles kein Problem, Doris Fiala ist im Lead. Die steht jetzt bei Kanton und Stadt auf der Matte und schnorrt um Geld.
Vielleicht könnte ja der Lotteriefonds einspringen?
wo Links-Grün praktiziert, fällt der Ruin lachend vom Stuhl!😂
Kuhbauernfestival
Nicht nur NZZ, auch die Hafenmole in Zürich Tiefenbrunnen ist abgesunken, auweia!
Auch die Investition in Guyer war eine schlechte Entscheidung.
Der EU Turbo gefällt vielen Abonnenten nicht mehr !