Die UBS zündet ihre grösste Entlassungs-Rakete. Unzählige Mitarbeiter erhalten in diesen Tagen die Kündigung.
Treffen kann es jeden: Mütter in den Vierzigern, Seniors kurz vor der Frühpensionierung, und sogar Junge.
Ein 22-jähriger hat diese Woche den Blauen Brief von seinem Chef erhalten.
No Mercy. Die Bank will ihren Gewinn massiv steigern – dafür schneidet sie jetzt Kosten heraus.
Personalkosten.
Die Abbauwelle ist der Auftakt zu Tausenden von Entlassungen. Wer kann, geht selbst.
Die Boni fürs 2025 sind soeben auf dem eigenen Konto gelandet – der Moment für die Flucht scheint vielen ideal.
Wie immer wechseln die Besten zuerst. „Allein zu uns kommen mehrere Vermögensberater“, sagt ein externer Assetmanager. „Alles erfahrene Leute.“
Ersetzt würden diese durch interne „Juniors“, meint die Quelle. „So spart die UBS noch mehr.“
Die Kunden könnten mit ihren Private Bankern mitgehen. Allerdings ist die UBS berühmt für „Retention“. Gemeint sind Massnahmen, damit der Kunde an Bord bleibt.
Darin sei die Grossbank weltmeisterlich.
Dafür braucht es überzeugende Leistungen im Markt. Die fehlen – jedenfalls im Asset Management.
Unter Sergio Ermottis Lieblingsmanager Aleksandar Ivanovic hat das UBS Asset Management soeben einen Real Estate Fonds geschlossen.

Es habe zu viele Abflüsse gegeben, teilte die Bank den Anteils-Inhabern mit. Deshalb habe man ein „Gating“ verfügt.
Sprich, die im Fondsvermögen enthaltenen Gebäude werden liquidiert. In ein paar Jahren erhalten die Fonds-Investoren dann anteilsmässig Geld zurück.

Es handelt sich um den in Deutschland aufgelegten „UBS (D) Euroinvest Immobilien“ mit einem Vermögens von gut 400 Millionen Euro per Ende Februar.
Für die nächsten drei Jahre gibt es keine Auszahlingen an die Investoren. Das Problem sind laut Financial Times neben Kommerz-Liegenschaften in Deutschland auch solche in Frankreich, Spanien und Italien.
Der Markt der Gewerbe-Immos im EU-Raum zittert – wegen China-Billigimporte, Retail-Krise und Rezessionsangst.
Wenn die Wirtschaft wegen des Iran-Kriegs bald richtig einbricht, könnten solche Immo-Fonds reihenweise zugehen. Laut NZZ dorht auch hierzulande ein abruptes Ende der 30-jährigen Real Estate-Bonanza.

Wer jetzt noch bei der UBS ist, ist selber schuld und hat vollends die Kontrolle über sein Leben verloren.
Wow – dieser Satz haut mich aus den Socken.
So läuft’s. War zu erwarten. Oben einsacken, unten abbauen. Überall so unterdessen. Drum glücklich, wer nicht mehr muss.
Der Ivanovic mit seinen glorreichen Fonds. Nur Verluste und Aerger.
Ja, die Gnade der richtigen Geburt: Ich bin mittlerweile 60 Jahre alt und habe 30 Jahre lang Vollgas gegeben. Vor fünf Jahren konnte ich mich aus der IT-Beraterszene bei Finanzdienstleistern – u. a. auch bei der UBS – zur Ruhe setzen. Jetzt genieße ich meine finanzielle Unabhängigkeit und Freiheit. Leid tun mir die Jungen, die diese Chance so nicht mehr bekommen. Unser Finanzplatz wurde in den letzten rund 20 Jahren stark beschädigt. Die Verantwortlichen haben sich längst aus dem Staub gemacht oder sind schon gestorben. Das Ganze ist wirklich traurig.
Alle Fonds sind doch gleich. Nicht nur Immo. Viel zu hohe prozentuale Gebühren, bis zu 6% total.
Asset Management ade.
@therealliberalist: „Die Verantwortlichen haben sich längst aus dem Staub gemacht“
Meinst du damit u.a. auch dich selber? Unfähige IT-Berater mit exorbitant hohen Tagessätzen haben auch beigetragen zur Schädigung des Finanzplatzes.
Wie auch immer… ich gönne dir deine Freiheit. Geniess es!
UBS war mal ein Bankhaus, jetzt ist es ein Survival-Camp: Wer zu jung ist, um den Sturz zu überleben, darf als erstes springen. Wer zu alt ist, wird aus dem Seil gezerrt. Und alle anderen? Werden einfach in Panik versetzt.
Eher eine Freakshow.
Sie hatten genügend Zeit sich etwas neues zu suchen.
Bei diesem ausgetrockneten Arbeitsmarkt wäre der freiwillige Ausstieg sehr zu empfehlen gewesen.
Der Zug ist abgefahren.
Erstaunlich, wie man sich als chronischer Nichtstuer anmaßt, über die Karriere von Tausenden zu urteilen. Ihre Expertise endet offenbar genau dort, wo Arbeit beginnt.
Nein, lieber Loomit-Kopierer, auf Deinen Senf haben wir wirklich nicht gewartet.
Ein Jahr Lohnfortzahlung ist doch cool. Schön Zeit etwas zu finden. Schenken würd ich denen keinen Franken.
Im Kanton Thurgau werden laufend Erntehelfer und Spargelstecher gesucht – es hat also noch Arbeit. 😉🤭😂
Und selbst? Wurdest Du bereits aussortiert?!
@ Headhunter Thurgau
Ich habe mich vor langem selbst aussortiert – die Kasse war voll. 😉🤭😂
Du kannst ja mal einen Schnuppertag beim Spargelhof machen. 😄
Diese Fitness und Beweglichkeit haben die wenigsten Bürolisten
Macht bitte die Erntehelfer und Spargelstecher nicht nieder. Die Wenigsten hätten den Durchhaltewillen und die Verfassung dazu.
@Joe: Deshalb setzen brave SVP-Bauern lieber auf osteuropäische Arbeitskräfte. Am Stammtisch und beim Puurezmorge wettern sie dann über Ausländer, Einwanderung und die böse Personenfreizügigkeit.
@ Firedel: Viel Haltung, null Praxis. Vielleicht einfach mal die eigene Theorie beim Spargelstechen auf Realität testen.
Wäre mal was für die verwöhnten Banker. Die haben keine Ahnung, was wirkliche Arbeit bedeutet und dazu noch zu eher niedrigerem Lohn.
Demut wäre mal angebracht als immer zu heulen.
Ah, der große Experte für Demut und harte Arbeit spricht direkt aus dem goldenen Sessel der Selbstüberschätzung, ohne je einen Finger krumm gemacht zu haben. Danke für die Erleuchtung, Meister des Nichts.
UBS hat sich endgültig von einer Bank zu einem Karriere-Friedhof für alle Lebensphasen entwickelt. Alt, jung, erfahren oder roh – egal, Hauptsache, der Profit stimmt. Wer bleibt, steht nur noch da, um zuzusehen, wie das einstige Prestigehaus sich selbst zerlegt.
Das stimmt so nicht ganz. Da alle Konten auf die UBS-Plattform migriert wurden, braucht es schlicht und einfach weniger Leute.
Soll die Bank auf sozial machen und Kosten tragen, die mit den Einnahmen nicht mehr übereinstimmen, wäre ein Scheitern eine Frage der Zeit. Auch die UBS ist eine private Firma die Profit- und Überlebens-Orientiert ist. Sowas nennt sich Privatwirtschaft.
Keine Firma bezahlt Personal, dass nicht gebraucht wird.
Das war seit der Übernahme der CS bekannt.
„Privatwirtschaft“ wird hier als bequemer Freipass missbraucht – Gewinne werden oben verteilt, Risiken und Konsequenzen nach unten durchgereicht. Von Fürsorgepflicht und sozialer Verantwortung bleibt nur die Fassade. Effizienz heisst plötzlich Stellenabbau, während sich Management und VR weiter bedienen. Unterm Strich: kein Sachzwang, sondern eine ziemlich einseitige Prioritätensetzung.
@Mara Z
Auch hier bin ich nicht einverstanden.
Es werden auch Leute Oben entlassen nicht nur im Maschinenraum.
Aber es ist halt einfach immer auf die Bank zu schiessen.
Auch das Management hat eine Verantwortung gegenueber dem Besitzer (Aktionaer)
Wer ebenfalls von einer Profitsteigerung profitiert ist der Staat (Steuereinnahmen) durch die Bank, aber auch die Angestellten.
In jeder Firma heisst „Effizienz“ seit jeher Stellenabbau.
Verantwortung fürs Management klingt ja schön und edel solange man selbst weiter Boni kassiert und die harten Konsequenzen andere tragen. Dass oben auch mal jemand fliegt, macht die einseitige Prioritätensetzung gegenüber den Angestellten leider nicht fairer.
In der Finanzbranche heißt „Effizienz“oft nur: Wir streichen Jobs, behalten aber die Boni – wie ein hübsches Etikett auf derselben alten Sparmaßnahme.
@Forex-Trader
Ich denke es ist eher umgekehrt
Der Stellenabbau ist eine Folge der Effizienzsteigerung
Wenn ich die Effizienz jedes Mitarbeiters steigere brauche ich schlicht weniger Leute…
@ schufli : Deine ursprüngliche Aussage trifft häufig auf standardisierte, repetitive Tätigkeiten zu, aber sie lässt sich nicht pauschal auf alle Mitarbeiter anwenden.
Mit langjährigen, kompetenten und effizienten Mitarbeitern kann Effizienzsteigerung sogar Stellen sichern oder Rollen aufwerten, statt sie zu reduzieren.
Effizienz bedeutet nicht automatisch Reduktion, sondern kann auch Wertschöpfung verlagern oder erweitern.
Man kann den Entlassenen nur wünschen, dass sie nie sehen wie der Arbeitsmarkt ist.
Meine Empfehlung: Umorientieren.
Tulpen-Züchten, Tauben-Züchten, Chüngeli-Züchten.
Die NASA sucht noch Astronauten. Im Unispital fehlen noch Oberärzte. In der Formel eins suchen sie noch Fahrer.
Ja genau, zudem herrscht weiterhin Pflegenotstand.
Und Lehrermangel
Alter Käse von gestern… weiss man seit 3 Jahren… auch jeder Mitarbeiter… ist das wirklich ein Artikel wert? Nun ja: auf los gehts los… at last… Kosten müssen subito runter… einmal auf den Aktienkurs geschaut…?
Genau deswegen hab ich letztes Jahr gewechselt. Das Gefühl in einer Bank zu arbeiten die so was von Unsicherheit gibt… Nein danke. Ich denke die meisten haben sowieso bis zu Ende gewartet, damit sie noch den „gratis“ Socialplan bekommen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, als Sozialfall lebt es sich gut.
Das ganze Luxus Zeugs macht sowieso nicht glücklich.
Kopf nicht hängen lassen!
Bist du das Marcel Palfner?
Gefühlt jeden dritten Tag lese ich hier von gigantischen Entlassungswellen. Merkwürdig.
Ich jedenfalls bleibe und kassiere meinen fetten Bonus. Weil ich es wert bin.
Die vielen Daumen runter beweisen einmal mehr, dass Ironie und Sarkasmus auf IP nicht funktionieren.
Es sind nicht die Besten, die gehen. Es sind die Dümmsten, die geblieben sind. Ist Zeit, dass UBS ausmistet – speziell nach der Integration der Schlafwagenfahrer der CS. Sie hinken im Vergleich zu den besten Banken, speziell jene aus den USA, schwer hinterher.
Nichts geleistet, alles kommentiert Sie sind das lebende Lehrbuch dafür, wie man auf Kosten anderer Großsprecher bleibt.
Die Schweiz ist überbewertet. Der Finanzplatz Schweiz? Tot. Was früher als unerschütterliche Bankenmacht galt, ist heute nur noch ein Relikt aus vergangenen Tagen. Alles ist überteuert, von den Uhren bis zu den überbezahlten, bequemen Eidgenossen, die nichts anderes tun, als in ihrer wohlhabenden Blase zu verharren. Ihre Neutralität ist längst Passivität, und das Land hat nichts Neues zu bieten – außer sich selbst wichtiger zu machen, als es tatsächlich ist.
Richtig ! 👍😉
Ach natürlich in Deutschland läuft ja bekanntlich alles perfekt: Digitalisierung auf Weltniveau, Infrastruktur wie aus dem Bilderbuch und Behörden, die schneller arbeiten als ein Schweizer Uhrwerk. Wirklich erstaunlich, dass du dich dann ausgerechnet hier aufhältst, im angeblich „überbewerteten“ Land. Fast so, als wäre die Realität doch ein kleines bisschen komplizierter als dein Stammtisch-Monolog.
Der „tote“ Finanzplatz erwirtschaftet also weiter Milliarden, zieht Unternehmen an und bleibt stabil, während anderswo regelmäßig Krisen verwaltet werden – aber klar, völlig bedeutungslos.
Lukas das lesen wir nun bereits zum 100sten mal. Die gleiche Sauce neu aufgewärmt.
Kannst ja arbeiten gehen, wenn dir langweilig ist!
erst noch, denn wenn für 30’000 Ukrainer gesorgt werdem muss auf Amtlich bewilligt und mit all den Asylanten kosten, dann frage ich mich, wohin führt das blos hin, für uns NOCH in der Schweiz lebende Schweizer? Armut??
dann lies es einfach nicht, Sergio.
aber immer rummosern und selber nichts leisten.
wie auf arbeit.
Wenn man keine besseren Stories hat…
Unser Lukas waermt die gleiche fettlose Suppe einfach immer wieder auf. Das aendert aber leider nix am Fettgehalt!
Voll bloed, ist aber so – quasi ein Versuch journalistischer Alchemie..
Ich befuerworte weiterhin eine PayWall, die mich (und viele andere) vor solchen „journalistischen Erguessen“ abschirmt.
There are no banker jobs on the market. what should they do?
Sich umorientieren? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Vielleicht ist es halt dann einfach ein bisschen weniger.
wer konnte, hat schon lange gekündigt.
Und selbst? Immer noch auf Jobsuche?
Und wenn? Immerhin weiss ich, was ich will?!
Man kann auch mündlich künden. 🤭😂
Und weshalb dann selbst immer noch auf Jobsuche?
Erstaunlich, wie man sich als chronischer Nichtstuer anmaßt, über die Karriere von Tausenden zu urteilen. Ihre Expertise endet offenbar genau dort, wo Arbeit beginnt.
In ihrer Funktion als Eingliederungsberater hatten sie sicher schon Menschen, die länger als 5 Monate auf Jobsuche waren. Oder nicht?
Ich kenne aber persönlich viele, die in den letzten drei Jahren von selber abgesprungen sind.
Ach, und du hast natürlich die exklusiven Statistiken aus der ersten Reihe wie immer.
Im UBS – HR könnte man auch ausmisten und enorme Personalkosten einsparen.
Im Momenz werden diese Personen noch für die Entlassung der anderen gebraucht…
UBS HR ist mitunter das schlechteste HR was ich je erlebt habe. Zum Glück müsse die am ende auch gehen
Die UBS wird sicher keine Leute auf die Strasse stellen, die ihr Geld wert sind.
@Aktionär: doch wenn es um die Frauenquote geht
vor allem keine „Key Risk Taker“, die sind wirklich ihr Geld wert!
Weshalb stehst du dann jetzt mitten auf der Straße?
Die Verantwortlichen für das Desaster die Mänätscher und Abzocker der CS, die Wegschauer bei der FINMA, 2 Bundesräte, die PolitikerInnen die scharfe Regelungen blockiert haben laufen immer noch frei herum, während Hunderte auf die Strasse gestellt werden und nicht wissen wie es weiter gehen soll! Das ist der eigentliche Skandal!
Herr Brunner, Sie bringen es auf den Punkt! Herr Hässig soll endlich mit den unqualifizierten Kommentaren zur UBS aufhören.
Aber der hässige Hässig braucht Likes zum Überleben!🤭😂
Die Gekündigten stehen aber nicht von heute auf morgen ohne nichts da. Zuerst kommt das Coach und dann noch einige Monate Lohn.
… und extrem stossend… auch wenn ich es den „unschuldigen“ gönnen mag… aber: wo erhält man sonst solche Platin-Rettungsfallschirme…. unglaublich wie hier Geld zum Fenster rausgeworfen wird… und für was genau???
Genau. Und vor allem woher kommt dieses Geld? Und gleichzeitig werden gewisse Stellen auch neu besetzt, weil man merken wird, dass es ohne sie doch nicht geht.
Warum trift es immer, Junge, Mütter und kurz vor der Pensionierung? Die Einen müssen noch lernen, die Anderen machen etwas für die Familie und die Alten haben doch nur auf die Rente gewartet.
Allen entlassenen empfehle ich einen Job bei der ZH-Landbank. Da stehen ja bekanntlich die Tresore offen und man kann sich schonmal daraus bedienen……
insideparadeplatz.ch/2025/05/20/betrugskrimi
Man kann es nur immer wieder sagen: Bänking is essential, the Bänksters are not.
(1994, aufdatiert)
Ich frage mich, wo man Bankangestellte überhaupt brauchen oder einstellen kann?
Bisschen mit fremdem Geld Gassi gehen oder Boni zählen oder Kunden drangsalieren geht nur in einer Bank. Mehr ist da doch nicht?
Spargelstecher? Strassenbauer? Erdbeerpflücker? Für mehr reicht es halt einfach nicht.
Oder Hilfspfleger im Altersheim. Die suchen auch immer Leute.
Die gekündigten UBS-Banker können sich ja anschliessend bei der CS bewerben – es geht nämlich immer irgendwie weiter im Leben. 🤭😂
Der Kanton Jura hat unheimlich günstigen Wohnraum. 🤭😂
Ja und Teile von Neuenburg auch! Und viele Jobs in der Uhrenbranche.
die Schweiz braucht gelernte Handwerker.
Nicht Büroköpfe.
Vermögensverwaltung heute mittels i-Baskets ein Kinderspiel!
Derivate brauchte es nicht.
Die heutige ubs ist obsolet.
Die UBS macht sich eindeutig schlank und sexy um übernommen zu werden. Es wird, so würde ich mal raten, eine amerik. Grossbank sein.
Nur eine Frage der Zeit.
Hoffentlich haben diese Banker auch genug zur Seite gelegt – sonst muss dann der Steuerzahler denen noch unter die Arme greifen. 😉🤭😂
endlich, war höchste zeit. ich als aktionär will all die nicht durchfüttern.
Banking is essential, banks are not. Bill Gates
Woher stehlen wenn nicht nehmen ? 🤭😂
Erinnert mich an den CS Euroreal-Immobilienfond, der im Jahre 2009 geschlossen werden musste bei einem Fondvolumen von 13 Milliarden Euro.
Der Fonds geriet in eine klassische „Liquiditätsfalle“: kurzfristige Rückgabewünsche trafen auf langfristige Investments. Eine Wiederbelebung war nicht mehr realistisch, daher wurde die kontrollierte Abwicklung beschlossen. Ein immens grosser Verlust für viele Anleger!
Immobilienfonds, speziell internationale, können eine sehr gefährliche black box sein. Auch die UBS erfährt dies nun, wenn gleichzeitig alle Investoren nach dem Ausgang rennen……
Schon komisch dass sich das Mitleid in Grenzen hält im Volk. 🤷♂️🤭
Oh revoir me Dame e Messieu. 🤭😂
Mir tun auch diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leid, die bleiben „dürfen“. Man kann sich ja in etwa vorstellen, wieviel mehr Workload diese dann tragen müssen – bei gleichbleibender Bezahlung.
Wer bei der UBS arbeitet und jetzt gefeuert wird mit über 50ig: Soviel ich weiss hat die UBS ihren Mitarbeitern über Jahre hinweg 8 % auf Pensionskassenvermögen gezahlt. Angesichts des schwierigen Marktumfeldes ist das ein absoluter Rekord! Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1.5 %. Für Langjährige bedeutet das, dass sie erhebliche Summen in der zweiten Säule angehäuft haben über die ganze Zeit. Also, Wohneigentum verkaufen, die zweite Säule auszahlen lassen – und hopp: Rein ins neue Leben! Dieses Lebensmodell mit chrampfe, Häusle bauen, pensionieren lassen ist eh ein Auslaufmodell!
Für den Tag an dem es das gesamte Finanzsystem zusammen hackt habe ich eine Flasche Non-Pardon aus der Champagne Jg. 1988 eingelagert. 😉🤭😂
Ich auch 😂😂😂 Magnum Abele 1757 Brut 2008 👍
Zwei Dinge im gleichen Artikel verpackt: (1) Personalabbau – gebe keinen Kommentar ab, davon hat’s hier schon genug. (2) De facto Schliessung des UBS (D) Euroinvest (Immobilienfonds) infolge Illiquidität. Das ist eigentlich der grössere Skandal. Die Geschichte wiederholt sich: UBS Global Property Fund (GPF) und seine Vehikel.
Hoffentlich sind die Balkonbrüstungen überall hoch genug. 🤭🤷♂️
Das wundert mich jetzt, dass dieser Kommentar freigegeben wurde.
Diesen Kommentar finde ich daneben und er könnte als Trigger wirken.
@Zensur: Gem. SUVA ist nur 1.10M vorgeschrieben und mit jeder Generation werden die Leute immer grösser. 😂🤭🤷♂️
Die entlassenen Personen werden kaum durch Juniors ersetzt, sondern durch den völlig unkritischen und grenzenlosen Einsatz von KI. Rette sich, wer kann!
New UBS: Wir haben eine freundliche Selbstbedienung…😅😂🤣, es hät solangs hät!
Wird endlich Zeit, die Aktien fallen und fallen. Der Gewinn wird wegen dem zuvielen Personal geschmälert. Wir Aktionäre müssen auch von etwas Leben. Darum was zuviel ist muss abgebaut werden damitwir endlich wieder Kurse gegen 50 sehen.
Unsere Linken mögen die UBS und den Bankenplatz Schweiz nicht. Die Mehrheit der Kommentarschreiber bei IP mögen die UBS nicht. Warum schreibt man den über die Entlassungen? Aus Freude oder warum?
Irgendwelche Themen braucht LH ja noch.
Endlich kommen diese Herrschaften auch mal dran. Immer wurde man als Bittsteller abgekanzelt! Jetzt ist halt „fertig Lustig“. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Scheinst selbst schon länger „dran“ gewesen zu sein..
Depuis quelques décennies, avec les progrès en ingénierie financière – et avec eux les nouvelles règles comptables de la finance de marché – nous savons déjà que la seule vélocité de circulation du Capital (via les bourses) permet de créer du Capital neuf sans recourir au facteur Travail comme valeur ajoutée. Certes, si la dernière technologie IA (y.c Fintech) n’est pas prête à se substituer à l’intelligence humaine, cependant, cette technologie (IA) détruira plus d’emplois qu’elle n’en créera. Une sélection darwinienne qui sera l’antithèse de la „destruction-créatrice 1.0 Shumpétérienne“😉
Als ehemaliger Investmentbanker sitze ich hier und schäme mich. Über 15 Jahre hinweg habe ich Megasaläre bezogen, Boni, Benefits – alles, wovon man nur träumen kann. Ich habe Verträge unterschrieben, Deals gefeiert, Zahlen geschoben und mich selten gefragt, wem das alles nützt außer mir selbst.
Und nun? Tausende meiner ehemaligen UBS-Kollegen werden unter Bedingungen entlassen, die alles andere als würdig sind. Während ich auf mein eigenes Konto blicke, spüre ich ein seltsames, bitteres Gefühl: Dankbarkeit mischt sich mit Scham.
Es ist eine Lektion, die man erst jetzt versteht.
„Die Besten“ wechseln nie zuerst, das war noch nie so. „Die Besten“ halten halten die Läden in der Krise erst zusammen, während die Job-Hoppers beim ersten Sturmtief sofort die Fahnen wechseln. Letzteres ist vielleicht sicherer, angebrachter, aber jeder neue Betrieb weiss um die Durchhalteschwächen der ersten Abspringer.
sagt uns ein ü50 mit „Lebenserfahrung“
@Der Beste,
das stimmt, genau so ist es und der Manager liegt, wie immer, falsch.
Eigenartige Vermischung von Themen heute. Aber abgesehen davon dürfte die Schliessung eines Immobilienfonds infolge starker Rückgaben von Anteilen nicht wundern. Dafür gab es in der Vergangenheit viele Beispiele. Blinde, dumme oder uninteressierte Investoren sollten grundsätzlich die Finger von solchen Fonds lassen. Gibt es hier für gewiefte Anleger allenfalls Chancen, Anteile mit grossen Abschlägen zu kaufen und die Liquidationen abzuwarten?
Scheinst Kommentar mäßig selbst ein ganz „gewiefter“ zu sein..
Die Zwangsehe UBS-CS war kein Triumph. Sie war ein politischer Fehler mit Ansage.
Ergebnis: Nullwettbewerb, ein aufgeblähter Koloss im Dauerchaos – und Tausende hochqualifizierte Ex-Mitarbeiter, die bald auf Kosten des Steuerzahlers leben.
In den Chefetagen? Dieselben Dilettanten mit Titel, Netzwerk und großer Klappe – aber ohne nachweisbare Leistung. Die Abbauwelle trifft oft die Falschen. Die Richtigen sitzen fest im Sattel.
Die Politik hat diesen Moloch erschaffen und schweigt nun zum Ergebnis.
Wer haftet? Niemand. Wer zahlt? Wie immer – alle anderen.
Auch nach diesen schon seit zwei Jahren immer wieder angekündigten Entlassungen bleibt das CIR der UBS im Vergleich mit den besten europäischen Banken sehr schlecht. Mit dem Geschäftsmodell stimmt etwas nicht!