Der neue Versicherungsriese zerschlägt die alte Organisation. Laut Handelszeitung wird der Kahlschlag im Personal noch viel grösser als bisher verkündet.
Statt 1’800 Jobs gehen 2’300 Stellen den Bach runter. In der Schweiz.
Hinzu kommen 300 im Ausland.
Grosse Verliererin ist die Zentrale der Helvetia in St.Gallen. Wie das Medium berichtet, geht das alte Helvetia-Headquarter in der Gallus-Stadt zu.
Wer ein Angebot erhält, muss 150 Kilometer nach Basel umziehen, wo der neue Sitz in der bisherigen Baloise-Zentrale liegt.
Der gigantische Abbau in Rekordzeit trägt die Handschrift von McKinsey. Die Beraterin findet immer mehr Fett und Ineffizienzen beim neuen Multi.
In der Informatik kommt es zu einer Halbierung. Unzählige Jobs gehen nach Polen in die dortige Hauptstadt Warschau.
Die Schweizer IT-Cracks müssen ihre Nachfolger einschulen – danach können sie einpacken. Adios.

Die grössten Verlierer sind die Helvetia-Leute im Backoffice, zusammen mit den Excel-Kollegen von der Baloise,
Die KI wütet – die Chefs von Helvetia Baloise nutzen wohl die Fusion, um wegen der zukünftigen Möglichkeiten schon heute Tabula rasa zu machen.
Die Aktie reagiert nicht schlecht. Der Kurs hält sich, während jener der Zurich-Versicherung einbricht.
22’000 Mitarbeiter hat die Helvetia Baloise auf der Payroll. Noch.
Nach dem „Mackie“-Kahlschlag werdens noch gut 19’000 sein. Eine historische Zäsur – zu der Human Resources (HR) schweigt.

Die Chefin postet Bildli auf ihrem LinkedIn, als herrschte Friede, Freude, Eierkuchen. Ihr geht die Arbeit vorerst nicht aus.
Was aber macht HR für die Betroffenen? Wie begleitet sie den einzigartigen Job-Meltdown?
Auf dem LinkedIn der Personalchefin findet sich nichts dazu. Umso mehr zu Events, zoberst einer mit „Beni“ Huggel, dem Basler Fussballer.
„Sportler trainieren nicht nur ihren Körper, sondern auch die Erinnerung an diesen Moment“, schreibt die Helvetia-Baloise-HR-Chefin. „Vielleicht sollten wir im Business genau das Gleiche tun.“


McKinsey am Steuer, das ist nicht geheuer!
Der Eisberg. Vorne. Direkt reingeschippert.
Es sind einfach zu viele Entlassene. Auch bei der UBS.
Die Preise in Thailand steigen schon wegen den ganze zusätzliche Dauertouristen.
JETZT fängt das Leben an.
Welcome to Thailand
Die harte Aufräumarbeit überlässt der deutsche Schönredner Fabian
Rupprecht den MCKinsey Leuten. Zuerst wie immer bei solchen Aktionen
Shareholder-Value. Für den Standort St.Gallen ist es brutal.
McKinsey räumt auf – Ostschweiz abgeräumt. 2’300 Jobs futsch, St. Gallen dicht. Beraterin am Werk. Resultat: Menschen zu Zahlen, Strategie zu Guillotine. Willkommen im PowerPoint-Krieg: alles optimiert, alles kalt, alles ohne Herz. Effizienzkiller in Maßanzug – der feine Unterschied zwischen Beratung und Zerstörung.
Wenn McKinsey bei Helvetia-Baloise wütet und die Ostschweiz “down” geht, heißt das auf gut Deutsch: Strategie Beraterin schwingt den Rotstift, St. Gallen wird zur Geisterstadt, und 2’300 Kolleg:innen müssen ihr Büro und ihre Kaffeetassen zurücklassen. 🩸☕
Basel > St. Gallen
Die Übernahme der Helvetia durch Baloise wird Stück für Stück nach unserem Meisterplan vollzogen.
Ich feier jede solche Nachricht!
Das ist wie wenn du mit deiner Freundin zusammenziehst. Zuerst wird alles in die gemeinsame Wohnung geschleppt, danach wird ausgemistet. Will sagen: Basel kommt auch noch unter die McK-Lupe
Na, wer hätte denn das gedacht. …..
Helvetia Baloise ist bedeutunglos 🤷
Was für ein oberflächlicher Kommentar. Es herrscht Party Stimmung! Die Road Show der neuen Geschäftsleitung beginnt als Zwangsveranstaltung für alle Mitarbeiterinnen. Gleichzeitig werden alle Beraterinnen auf die neuen tollen Baloise Bankprodukte getrimmt. Baloise Campus in Basel ist Pflicht, auch wenn die Beraterin in St. Moritz für Hausratversicherungen und Autopolicen zuständig ist und von Bank genau so viel versteht wie von Kernphysik. Fabian und Martin feiern mit den bauchfreien vom HR und die IT begrüsst auf der Hotline mit Dzień dobry. Freude herrscht und Erich dreht sich einmal mehr.
Wenn die Geschäftsleitung McKinsey ins Haus holt, ist es wie wenn der Hausarzt den Pfarrer aufbietet.
McGrinsey kann nur einen Satz stammeln:
Personal entlassen.
Wer das ohne Sprachfehler und Versprecher hinkriegt, hat den Job bei diesen auf sicher.
An der Dufourstrasse gleich visavis dem nun zur Abwrackung freigegebenen Helvetia-Hauptsitz reibt man sich die Hände. Die beste Lage am St. Galler Rosenberg dürfte eine weitere Aufwertung durch die HSG erfahren…
Damit ist auch das Projekt HSG-Campus in der Stadt unten gleich überflüssig geworden wie das völlig unnötige, hässliche Bibliotheksgebäude im Union-Gebäude.
Ja, in der Stadt St. Gallen laufen die letzten guten, treuen Steuerzahler eh massenhaft in Richtung Mörschwil und vor allem Horn/TG – direkt am Bodensee – davon. In Horn sind die Steuern noch erheblich günstiger als in Mörschwil und dort werden auf dem ehemaligen Raduner-Areal die letzten Superwohnungen direkt am Seeufer erstellt.
Habe schon vor längerer Zeit die Hochpreisinsel SG verlassen. Rtg Thurgau.
Steuern
Krankenkasse
Verkehrsteuern
Liegenschaftensteuern
Gewinnsteuern auf Liegenschaften et.
Alles z.T. massiv billiger. Ich frage mich, wohin der Kanton die Millionen verschleudert.
Die Papa wird sogar der Stadt den Rest geben.
TG ist nicht der günstige Kt. Aber er ist politisch viel besser positioniert als SG mit seinen links-grünen geschützten Werkstätten in der Regierung. 9500 Wil z.B. war mal Steuergünstig. Es ist zu einen schwarzen Loch mutiert mit seinem aufgeblasenen Parlament.
Immer wenn ich in Basel im Stau bin, stehen mindestens 4 Personen direkt vor dem Baloise Gebäude und rauchen.
Einer, kurz vor der Pensionierung, muss jeden Morgen einen neuen Tisch suchen. Sein Team sitzt dann woanders. AI/KI-Schulung intern. Helvetia Immobilien nimmt ein AI-Roboter ab, der 200% besser als Antonella Fragen beantwortet!
Für was in aller Welt braucht eine Versicherung im 2026 noch 22000 MA?
Der Hälfte derer, welche den Job der User machen (die IT, welche Prozesse automatisiert), wird empfohlen, nach Polen zu ziehen?
Bei der Helvetia in St. Gallen muss der Stimmungspegel dermassen am Tiefpunkt angelangt sein, dass nicht einmal mehr einfachste, eindeutige Schadenfälle bearbeitet werden.
Ein Grund mehr, Bâloise-Helvetia gleich total von der Liste zu streichen.
…wütete ein Hagelsturm und richtete massive Schäden an unserem Wohnblock an.
Unsere Gebäudeversicherung ist (leider) Helvetia, die sich sehr unkulant zeigt und für die verschiedenen Schäden einfach nicht zahlen will. Ausserdem mussten wir für die Reparaturarbeiten vorbezahlen und wir warten seit Monaten auf die Ueberweisung(en) von Helvetia.
Wir sehen uns jetzt sogar gezwungen, einen Anwalt zu nehmen, um zu unserem Geld und Recht zu gelangen, da sich Helvetia weiterhin unkulant zeigt.
Pfui Helvetia!
Das ist nicht die HR Chefin der Gruppe sondern der Schweizer Einheit
Wow, who knew…Nach einer Fusion werden zahlreiche Redundanzen abgebaut. Shocking!
@Konkret
Ja, das ist völlig überraschend! Shocking, in der Tat.
Was auch überrascht – und notabene durch langjährige Zahlen belegt ist:
Etwa drei Viertel aller Fusionen generieren keinen Shareholder Value! Im Gegenteil, sie zerstören ebensolchen.
Aber klar, wir Balwaas Chefs gehören zum erfolgreichen Viertel. Denn wir sind ja viel besser.
McKinsey sollte immer zuerst die Geschäftsleitung zum gehen ermuntern! Diese ist ja nicht fähig genug und muss McKinsey holen!
@Heinz
Ja, manchmal ist die Geschäftsleitung nicht fähig genug und holt deshalb die MäckGrinis.
Oft ist es allerdings noch schlimmer:
Die GL holt die MäckGrinis und lässt Sie gegen teures Geld
– „analysieren“
– sagt ihnen, wieviel Leute sie rausschmeissen (und/oder aussourcen) wollen
– die neuen Organigramme zeichnen.
Erst der Anfang. Künftig wird es keine Versicherungsberater mehr brauchen, da alles von KI übernommen werden kann. Der Kunde sagt der KI, was er versichern will und die KI macht den kompletten Vorschlag und das in Sekunden und Minuten statt in Tagen. So können die ganzen Beratergehälter gespart werden und die Versicherungen werden enorm profitabel werden – noch viel mehr als bisher. Auch die Agenturen werden dann verschwinden, weil alles zentral gesteuert werden kann.
Aber die Prämien werden sicher nicht sinken
RNF
Durch die extrem hohe Effizienz und die dadurch gesteigerten Gewinne – doch, die Kunden würden eine Art Aktionäre und je mehr Gewinn, desto mehr Prämien-Rückzahlungen könnte es geben. Damit könnte jede Versicherung werben und die KI kann unendlich viele neue Kunden bearbeiten, was Agenten nicht können.
L’économie financiarisée (monétarisme néolibéral) privilégie depuis des décennies les entreprises rentables (spéculer sur l’accroissement de profits significatifs à court-terme) vs entreprises durables (générer des profits raisonnables et constants sur le temps long). Milton Friedman – 1970 – „The social responsability of business is to increase its profits“. Tandis que l’Etat (le politique) s’est affranchi de ses prérogatives d’Intérêt général et de bien commun au profit de ses rentes de situation (Public Choice Theory). „Crony-capitalism + Stakeholder capitalism“!
Erst vor einigen Monaten sagten die Manätscher der Helvetia, mit der Übernahme der Basler National-Versicherung seien sie als Versicherungsgesellschaft jetzt maximal aufgestellt um im Schweizer Markt erfolgreich zu sein. Kaum ist der CEO Phillipp Gmür, Ehemann der Andrea Gmür-Schönenberger weg, übernehmen nun die Basler mit Fachkräften aus Deutschland und Oesterreich an der Spitze die neue Gesellschaft. Mit McKinsey geht es nun ans Schöntrinken für eine Übernahme einer amerikanischen Finanz-Gesellschaft.
Das Problem von vielen und Sie eingeschlossen ist: Man sehnt sich nach einer geschützten Werkstatt und man will selber in einem internationalen Haifischbecken nach Lust und Laune wildern dürfen.
All dieses Gejammer von Ungerechtigkeit oder Benachteiligung zeugt nur von Realitätsfremdheit. Die Sehnsucht nach Sonderprivilegien für sich.
St. Gallen / Basel. Wie nennt man so etwas?
Inländische Grenzgänger- oder Migrationströme. Endlich Schweizer Konkurrenz oder die Schweizer Antwort gegenüber D, F, I, A. Was will man mehr?
Verläuft nach dem ewig gleichen Muster:
Kosten runter durch Ausdünnung des Personals.
Dann übernehmen die McK-Leute wichtige Jobs.
Ganz natürlich:
Diese kennen ja den Laden nun durch und durch