Ein Name wie aus dem Comic-Heftli: Maverix – „eines der führenden Schweizer Wertpapierhäuser im Markt für Strukturierte Produkte“, so die Eigenwerbung.
Jetzt springt einer ab. Einer der Besten – der Top-„Verkäufer“ der Maverix-Produkte.
Er war seit Jahren an Bord, gehörte zum Inner circle.
Was ist passiert?
„V. hat über viele Jahre unsere Vertriebsaktivitäten massgeblich geprägt“, schreibt ein Sprecher der Maverix.

„Sein Entscheid zur beruflichen Neuorientierung ist nach einer so langen Phase absolut nachvollziehbar. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“
Schon früher gab Maverix wegen Aderlasses im Personal zu reden. Zudem würden laut einem Insider weitere gewichtige Abgänge vor der Tür stehen.
Die Firma will der Leonteq, die selber in eine Krise geraten ist und soeben die Décharge für den VR zurückziehen musste, das Wasser abgraben.
Maverix-Co-CEO David Schmid galt bei Leonteq als der Super-Verkäufer: „Global Head Sales“, Mitglied der obersten operativen Führung.
Im VR taucht der nächste Ex-Leonteq-Crack auf. Michael Hartweg. Er gehört zu den Gründervätern der Firma, sprang dann frühzeitig ab.
Bei der Maverix sitzt er auf dem Präsidenten-Thron.

Entscheidend ist Giuliano Glocker. Der gab einst durch Dubai-Connections zu reden.
Glocker will mit Maverix zu den Sternen. Bisher türmte er Verluste auf. 2024 minus 4 Millionen unter dem Strich, 2023 minus 5 Millionen.
Operativ sprach die Firma schon vor Jahresfrist von Morgenröte. Nächste Woche publizieren ihre Masters das 2025er-Resultat. Schaffen sie ein Plus? Beim Nettogewinn?
„Unabhängig (vom Abgang, AdR) entwickelt sich unser Geschäft weiterhin sehr positiv“, meint der Sprecher.
„Nach der Rückkehr in die Profitabilität im vergangenen Jahr verläuft auch das laufende Jahr erfreulich, und wir setzen unseren Wachstumskurs konsequent fort.“
Ein stinkreicher Gründer einer grossen Firma sagte zu Strukis mal: „Ich kaufe nichts, was ich nicht im Detail verstehe“.
Leonteq? Who?
Panik! Katastrophe! Weltuntergang! Apokalypse! Saublöd!
DER Verkäufer ist gegangen.
Unersetzbar!
Das Rückgrat der Firma!
Super-Top-Shot-Crack-äh-Dingsbums.
Ich sehe dunkelschwarz für die weltweite Struki-Industrie.
Gute Struki-Verkäufer werden verteufelt (siehe UBS, wo solche Verkäufer gierigen Vollpfosten-Spekulanten Dollar-Strukis untergejubelt haben).
Es ist also vermutlich besser, wenn Leonteq nur noch Verkaufsnullen anstellt, sonst stehen sie ebenfalls plötzlich in der Kritik.
In der Apotheke in Hüntwangen sind die Hühneraugenpflaster ausgegangen. Bitte recherchieren!
Da sind schon einige abgesprungen, auch sehr langjährige. Einige haben auch eine eigene Firma gegründet im selben Bereich. Man kann viel falsch machen in diesem lukrativen Geschäft. Mit wenig EK.
Elegant finde ich ja den Wechsel vom General Councel von einer Skandalbude zur nächsten. Bravo.