F.B. ist liberaler Freigeist, Humanist, zweifacher Hochschulabsolvent, ehemaliger Offizier der Schweizer Armee und seit 2013 Rentner.
Seit 2000 verheiratet, führen er und seine Frau seit jeher getrennte Haushalte und Wohnorte. Sie ist ordnungsgemäss in Zürich angemeldet, er lebt als „Nomade“ und Couch-Surfer hauptsächlich in Zürich, ohne eigenen festen Wohnsitz.
Von 2014 bis März 2024 nutzte er eine Amtsadresse der Stadt Zürich, um seinen Lebensstil beizubehalten.
Seine AHV-Rente erhält er von der SVA Zürich, ergänzt durch Zusatzleistungen der Stadt Zürich.
Da F.B. nie ein eigenes Bank- oder Postkonto besass, laufen die Zahlungen über ein Scharnierkonto seiner ehemaligen Arbeitgeberin – eines inaktiven Vereins im Kidscare-Bereich, bei dem er weiterhin als Geschäftsführer fungiert und Post abholen kann.
Ab 2023 änderte die SVA Zürich ihre Praxis: Die AHV-Rente wird nur noch auf ein Konto im eigenen Namen oder per Auszahlungsschein an der „Wohnpoststelle“ ausbezahlt.
F.B. wählte den Schein und nahm den monatlichen Gang zur Post in Kauf.
Ende März 2024 kam der Schock: Das Personenmeldeamt der Stadt Zürich hob die Amtsadresse auf und strich – von Amtes wegen – F.B. vollständig aus dem Einwohnerregister.
Von einem Tag auf den anderen hatte er keinen offiziellen Wohnsitz mehr. Offiziell „gibt es ihn nicht mehr“.
Die Folgen waren dramatisch. Politisch ist er ausgeschlossen: Keine Wahl- oder Abstimmungsunterlagen mehr. Steuererklärungen erhält er ebenfalls keine.
Die Zusatzleistungen der Stadt liefen zunächst weiter, doch die SVA Zürich übernahm keine Garantie für Auszahlungen an nicht-offizielle Adressen. Jeder Postgang wurde zum Risiko.
Im Juli 2025 musste sich F.B. einer schweren Herzoperation unterziehen. Nach Klinikaufenthalt folgte eine Rehaklinik ausserhalb des Kantons.
Während dieser Zeit konnte er die Auszahlungsscheine nicht persönlich einlösen. Die SVA lehnte die Zusendung an die Klinikadresse ab. Der August-Schein verfiel. In der Folge stellte die SVA den Versand ein; mehrere Monatsrenten blieben aus.
Die Krankenkasse hatte 45 Prozent der Spitalrechnung übernommen, aber der Kanton Zürich lehnte seinen Anteil (55 Prozent, 30’255 Franken) ab.
Begründung: Kein Wohnsitz im Kanton. Ohne offizielle Wohnsitzbestätigung blieb die Rechnung hängen.
Finanziell und psychisch geriet F.B. an den Abgrund. Zu Weihnachten 2025 blieben ihm noch 64 Franken.
Geschwächt von der Operation und dem Dauerstress wog er im Januar 2026 nur noch 37 Kilo, hatte Untertemperatur und eine Lungenentzündung. Eine Freundin musste ihn notfallmässig ins Spital bringen.
Der Versuch, doch ein Bankkonto zu eröffnen, scheiterte an der fehlenden Adresse. Trotz seinem geschwächten Zustand, musste F.B. bei der SVA Zürich persönlich erscheinen, um sechs ausstehende AHV-Monatsrenten in Bar abzuholen.
Eine Auszahlung an die bevollmächtigte Vertrauensperson wurde von der SVA abgelehnt.
Im März 2026 strich die Stadt Zürich auch die Zusatzleistungen und forderte über 20’000 Franken zurück, weil sie – aus unerklärlichen Gründen – annahm, F.B. beziehe keine AHV mehr. Beschwerde wurde sofort eingereicht.
Der Fall zeigt die bürokratische Starrheit: Lösungsvorschläge der Betroffenen wurden ignoriert. Eine Amtsadresse, die jahrelang akzeptiert war, wurde plötzlich zum Existenzproblem.
F.B.s nomadisches Leben, das bis 2024 funktionierte, wurde durch behördliche Logik zerstört.
Wie Bundesrätin Karin Keller-Sutter am 8. März 2026 sagte: „Die Behörden sind für das Volk da, und das Volk ist nicht für die Behörden da.“
In Zürich scheint diese Botschaft noch nicht angekommen zu sein.
Die ausführliche Version der Story finden Sie hier: https://barbouillech.substack.com/p/der-rentner-den-es-nicht-mehr-gibt



Unglaubliche Geschichte. Und hier sehen wir, wie sehr der Mensch für den Staat nicht mehr existiert. Denn nur das Geld zählt. Und selbst eine Rente zu behalten, zählt mehr als das menschliche Leben.
ElianeAB, Dein Gutmenschentum in Ehren, aber Kerle wie dieser müssen manchmal mit etwas sanftem Druck zur Raison gebracht werden.
Wie sich das wohl anfühlt, wenn man plötzlich selbst als Gutmensch beschimpft wird?
Meine Empfehlung: Nach Thailand zwangsabschieben.
CHF 1‘000.00 im Monat überweisen.
Problem gelöst.
Dieses System würde für 60’000 Ukrainer in der Schweiz auch gut funktionieren!
Er soll sich normal anmelden, ganz ehrlich kein Verständnis so schlimm und tragisch die Situation ist, aber er ist selber schuld
Er lebt also irgendwo. Manchmal auch nicht in Zürich. Und Zürich soll bezahlen. Wieso?
Wahrscheinlich ist der Text zu wenig klar:
F.B. war ordentlich in der Stadt Zürich angemeldet. Und zahlte ordentlich seine Steuern. Zwar ohne fixe Wohnadresse, aber eben mit einer Amtsadresse. Bis März 2024 war alles iO.
Dann hat ihn die Stadtverwaltung rausgeschmissen.
@Pierre: danke für Ihre Klarstellungen. Relevant! In der Tat, da ich in 9 Kantonen gelebt habe, kann ich sagen, dass ZH aus administrativer Sicht das schlechteste und das unmenschlichste ist. Wenn dieser Kanton euch schaden will, wird er es ohne zu zögern tun. Das ist die Folge von übermäßigem Geld, also step-by-step der Entmenschlichung.
Wer schonmal mit dem Einwohneramt Zürich zu tun hatte, weiss genau, was für katastrophale Zustände da herrschen. Hühnerverein würde es besser bezeichnen.
Es war ein politischer Entscheid, F.B. rauszuschmeissen! F.B. hat es nämlich geschafft, bereits ab Oktober 2000, in Zürich, zivilstandsunabhängig individual besteuert zu werden (Präjudiz!). Er ist ein Visionär – und Querdenker. Erst 2026 hat das Volk die zivilstandsunabhängige Individualbesteuerung dann auch noch angenommen. Mit dem Rausschmiss von F.B. glaubte die Stadt Zürich das Präjudiz „aushebeln“ zu können. Die Stadt Zürich hat alles falsch gemacht!
Vielleicht sollte der Herr sich einfach so einrichten wie 99.99% seiner Mitrentnet, dann gäbe es diese Probleme nicht.
Das war eine ausgezeichnete Aktion diesen Sonderling zur Raison zu bringen.
Keine Bankverbindung, keine Adresse, zwei Hochschulstudien. Er wird sich etwas überlegen müssen um wieder ins Sozialsystem eingegliedert zu werden.
Mein Bedauern hält sich in Grenzen. Wiedermal so eine Randerscheinung, die in der Öffentlichkeit aufgeblasen wird. Keine Steuern, keine Wohnkosten bezahlen, war für den Herrn ja ok. Und an der offiziellen Schweiz vorbeileben und trotzdem die Absicherung durch Staatsgelder (Ergänzungsleistungen) kassieren, wohl auch. Nomadisch hin oder her – ich finde, dieses Verhalten ziemlich parasitär…
Scheint ein sturer Querulant zu sein. Alle Leistungen vom Staat erwarten aber nichts dafür tun.
Ein Artikel voller Wiedersprüche. Er ist Rentner, aber trotzdem immer noch Geschäftsführer und das von einer Firma die nicht mehr existiert?
Er ist nirgends gemeldet? In der Schweiz muss man sich an einem Wohnort (Gemeinde/Stadt) anmelden (Meldepflicht). 2 Hochschulabschlüsse und trotzdem zu wenig Geld sparen können, so dass man nun vom Staat Ergänzungsleistungen braucht? „Für das VSA existierte er nicht mehr.“ – Korrekt, die AHV wurde während 6 Monate nicht mehr abgeholt.
Wieso meldet sich der Querulant nicht an?
Selber schuld, kein Mitleid!
Wahrscheinlich ist der Text zu wenig klar:
F.B. war ordentlich in der Stadt Zürich angemeldet. Und zahlte ordentlich seine Steuern. Zwar ohne fixe Wohnadresse, aber eben mit einer Amtsadresse. Bis März 2024 war alles iO.
Dann hat ihn die Stadtverwaltung rausgeschmissen.
Lieber Pierre – ich kann lesen, aber nochmal ganz deutlich für Dich: er soll sich anmelden, wie es sich gehört! Ob das dann „Amtsadresse“ oder „Wohnadresse“ heisst – who cares! Just do it!
Wenn er das nicht will, muss er die Konsequenzen tragen und soll nicht rumheulen! So einfach ist das!
Jetzt klar?
Bedauernswerter Einzelfall
„…jahrzehntelang holte ein berittener Bote die Depeschen der Stadt für den Mann ab und der Zehnte konnte er in Salz beim städtischen Säckelmeister abholen.“
Give me a f–n break. Dass sich der Staat Zivilisationsverweigerern nicht anpasst, ist nachvollziehbar.
Und wie löst man das Problem bei illegalen herumstreuenden Asylanten?
Einer dieser links-grünen Sozialhilfebezüger, oder? Eigentlich nervt sich Frau Moret aber nur daran, dass der Betroffene seinen Geschlechtseintrag nicht mehr ändern konnte.
Ein System mit klaren Regeln trifft auf jemanden, der sich ihnen entzieht. Die Folgen sind hart, aber kaum überraschend und der angeblich „verschwundene“ Rentner hat kräftig mitgeholfen, sich selbst unauffindbar zu machen.
Wer partout nirgends dazugehören will, sollte sich nicht wundern, wenn sich irgendwann auch niemand mehr zuständig fühlt. Weniger „vom Staat verschwunden“ als vielmehr selbst sauber aus dem System herausmanövriert.
ü50?
Wer sich stur jeder Zuständigkeit entzieht und das auch noch für Unabhängigkeit hält, landet irgendwann genau dort, wo ihn keiner mehr einordnen kann. Weniger ein Versagen des Systems als das erwartbare Resultat konsequenter Uneinsichtigkeit und ein Lehrstück für Unbelehrbare.
Das Problem liegt da wohl bei der genannten Person.
Aber es ist auch so, dass wer von der Norm abweicht unseren Rechtsstaat kennenlernt.
Ja der Mann ist ja froh wenn Normen existieren, zum Beispiel das er das Recht auf Zusatzleitungen hat!
Und wo zahlt er Steuern? Im Niemandsland? Als Offizier der Schweizer Armee sollte er eigentlich wissen wie man sich hier verhält.
Die Behörden sind für das Volk da. Aber nicht für querulantische Blödhammel.
Der will sich doch nur nicht anmelden um keine Steuern zu zahlen. Das ist schon fast illegal oder zumindest border line.
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit – aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Eimstein.
Wie offensichtlich viele Leser haben Sie den Text nicht richtig gelesen (oder vielleicht ist der Text zu wenig klar, kann sein):
F.B. war bis März 2024 ordentlich in der Stadt Zürich angemeldet und zahlte dort Steuern. Alles war in Ordnung.
Dann hat die Stadt seine Amtsadresse gestrichen und ihn rausgeschmissen.
Es ist die Verwaltung der Stadt Zürich, die aus F.B. einen Sans-Papier gemacht hat. Nicht umgekehrt.
@Pierre,
das spielt keine Rolle. Er ist jetzt quasi illegal in der Schweiz. Sollte man ihn in diesem Fall nicht anzeigen?
Grosses Risiko ohne Bankkonto leben zu wollen. Da hat er jetzt halt Pech gehabt.
Ein komischer Typ.
Wo isch dä dehei??
Mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen. Was würde die Stadt machen, wenn alle solche Extrawürste für sich beanspruchen würden?
Sans-Papier
Wieso bekommt dieser Querulant hier noch eine Plattform? Osterloch??
Eine Adresse, ein Konto, eine bevollmächtigte Person, wo ist das Problem. Moret: „F.B.s nomadisches Leben, das bis 2024 funktionierte, wurde durch behördliche Logik zerstört“. Nein, der Dummkopf F.B. hat sich das Leben selber schwer gemacht und Moret macht eine dumme Story daraus, Hauptsache Züri-Bashing!
Wer ein Freigeist sein will muss auch bereit sein die Konsequenzen zu tragen.
Ich würde mal sagen: Ein eher parasitäres Dasein.
Sicherlich ein Spezialfall – aber eines kann ich bestätigen. Mit der SVA Zürich will man lieber nichts zu tun haben. Das sind RICHTIGE Beamte, fast wie in Deutschland. Unfähig, faul und wenn sie Fehler machen, dann bleiben sie unbehelligt. Der Staat halt – er hat immer Recht. Traurig.
Ein Trottel
Auch die Behörden sollen schon fürs Volk da sein, aber es muss ja auch nicht jeder Einzelfall abgedeckt werden, vor allem weil es selbst gewählt ist.
Wieso gibt er als Wohnsitz nicht die Adresse seiner Frau an? Oder ist das schon zu viel Verbindlichkeit. Und von „eigenem Haushalt führen“ kann bei diesem Lebensstil ja nicht die Rede sein.
Da sieht man, wohin unsere Hochschulen führen können. Mit liberal und Freigeist hat dieser Fall wenig zu tun. Eher mit Querschläger und Intelligenzmangel
stimmt, im KV lernt man tatsächlich mehr über die administrativen Aspekte des Lebens als an der Uni. Jeder KV Stift im ersten Jahr hat mehr juristische Alltags-Kompetenzen, als ein Student der RW. Vermutlich verhält es sich mit Elektriker-Lehrling VS Physik Student ähnlich.
Es erstaunt mich ein wenig, dass auf diesen Artikel so viele negative Kommentare folgten. Ist die Akzeptanz für eine individuelle Lebensweise schon so weit gesunken? Oder ist es der Neid auf jemnaden der sich erlaubt nach eigenen Vorstellungen leben zu wollen? Es ist schon traurig genug, dass Behörden mit allen Mitteln dagegen schiessen. Von Mitmenschen hätte ich mehr Soldarität erwartet. Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif zu erkennen dass so jemnad ein Vorbild sein könnte gegen all die Regulierungswut der wir täglich ausgeliefert sind und uns auch noch gefallen lassen.
Stimme eines Linken?
Freiheit und Individualität stehen für sich. Ich bezweifle dass Linke auch nur den Ansatz dieser Begriffe verstehen. 😉
Was? Die Behörden seien für das Volk da? Nein, das Volk ist für die überwiegende faulen Teilzeitler-Genossen-Bürokraten da, die bald nur noch mehr oder weniger Hochdeutsch sprechen. Eine einfache Baubewilligung in der Stadt Zürich, vergiss es. Für jede Steinplatte im Garten einen riesige Odyssee an die Hofschranzen des Stadtrats. Erdsondenheizung – ein über Monate dauerndes Verfahren, dafür sehr hohe kosten; denn der Zürcher Adel = Beamte, die amtlich auf Teilzeitbasis wellnessen, – wer sich zuerst bewegt, hat verloren, und das für arbeiten halten, das kostet.
Er scheint ja sehr systematisch vorgegangen zu sein. Er kann sich nicht über Pech beklagen. Ein biblisch verlorener Sohn mit dem Unterschied des hohen Alters.
Eigenartig, zwei Hochschulabschlüsse, ehemaliger Offizier der Schweizer
Armee, keinen festen Wohnsitz und bezieht Ergänzungsleistungen. Was ist hier schiefgelaufen?
Wieso kein Stipendium beantragen und an der Uni ein drittes Studium beginnen? Hörsaal gleich Schlafsaal, gemeldet an der Rämistrasse Zürich.
Er soll seine Bürgergemeinde angeben, die gilt als provisorischer Wohnort bei Personen ohne festen Wohnsitz.
Bürgergemeinde von F.B. ist Zürich!
Wo steht das bitte im Artikel?
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
>> Seit 2000 verheiratet, führen er und seine Frau seit jeher getrennte Haushalte und Wohnorte. Sie ist ordnungsgemäss in Zürich angemeldet<<
Führt er jetzt einen eigenen Haushalt oder nicht? – Er ist doch Nomade und Couch-Surfer …!?
Die Lösung für ihn wäre ganz einfach: Er soll sich bei der Adresse seiner Frau anmelden. Sein Lotterleben kann er dann ja trotzdem fortführen. Wenn seine Frau das ok findet, ist das doch voll ok.
Frage an alle Neider und Frustrierten
Warum soll ich Steuern bezahlen wenn Milliardäre pauschal fast Nichts bezahlen frage ich als Robin Wood ?
Dank Auslandsaufenthalt ohne Wohnsitz habe ich mir selber Steuern rückvergütet ??
Um damit meer Bauland am Meer zu kaufen
Um dem Steuerzahler nicht zur Last zu fallen wie die 46 Rentner pro 100 Teilzeitarbeiter
Im J. 2050 viel Glück dann ?
Pflegeheim kostet 10.000 min
Wer weiss wieviel der Staat schon heute dafür bezahlt
Will nicht vStaat leben und mache mich mit den gespeicherten Steuern mit 67 selbständig in Frank. und Alle können Marsch blasen