Im Brasilien-Geschäft des UBS Private Bankings gehts drunter und drüber. Eine im Express-Tempo beförderte Chefin reiste Anfang Woche nach Genf.
Um einer Vermögensverwalterin zu kündigen.
Die hörte sich den Entlassungs-Speech der Chefin seelenruhig an.
Nach der Mittagspause mit ihren engsten Kollegen vom Brasilien-Team in der Rhonestadt folgte die Antwort:
Wir gehen – alle drei.

Beste Leute, die dem UBS Wealth Management im hart umkämpften Brasilien-Länderteam den Rücken kehren.
„Sie wechseln zur Konkurrenz“, sagt ein Insider. „In Sao Paulo könnten schon bald weitere von Bord springen.“
Eine UBS-Sprecherin wollte nichts zum Absprung in globo sagen. Auch nicht zu einer internen Untersuchung.
Diese richtet sich laut Informationen gegen den obersten Chef des Brasilien-Geschäfts: Marcello Chilov.
Es handelt sich um einen der mächtigsten Bosse im Global Wealth Management der UBS unter dem Schweizer Iqbal Khan und dem Amerikaner Robert Karofsky.
Khan und Marcello sind ein verschworenes Duo, sie kennen sich seit gemeinsamem Aufstieg bei der Credit Suisse.
Khan beförderte unzählige CS-Vertraute aus seinem alten Private Banking-Reich am Paradeplatz. In mehreren Märkten haben nicht die alten UBSler das Sagen, sondern Khans Ex-CS-Buddies.

Im Brasilien-Geschäft zeigt sich die Vormachtstellung der „Blauen“ exemplarisch. Marcello Chilov galt dort lange als Untouchable.
Er konnte hohe Leute, die nicht nach seiner Pfeife tanzten, stante pede auf die Strasse schmeissen, ohne dass ihm Khan das Leben schwer gemacht hätte.
Big Boss’s protecting you, you know.
Vielleicht bald nicht mehr.
Mehrere Whistlebower haben schwere Vorwürfe gegen Chilov erhoben. Human Resources nahm diese ernst, worauf „Group Investigations“ als interne „Polizei“ zu ermitteln begann.
Laut einer Auskunftsperson musste Chilov kürzlich in den USA beim dortigen Oberkommandieren Karofsky antraben. Worum es beim Gespräch ging, ist nicht bekannt.
Die Whistleblower werfen Chilov Nepotismus vor. Gemeint sind Vorzugsbehandlungen von „Freunden“ und Strafaktionen gegen „Feinde“.
Chilov soll einen Unterstellten gedrängt haben, einen bevorzugten Partner zu mandatieren. Als dieser die Beziehung zur UBS abbrach, soll Chilov dem Mitarbeiter dafür die Schuld in die Schuhe geschoben haben.

In seiner „Reporting line“ habe er eine Frau eingestellt, ohne gegenüber der UBS offenzulegen, dass es zu dieser eine „close personal relationship“ gebe.
Offenbar wegen des Bruders der Frau. Dieser habe „vor Jahren“ mit Chilov zusammen gearbeitet.
Einem Rennfahrer soll Chilov noch zu CS-Zeiten ein Sponsoring der Grossbank versprochen haben, falls dieser als Kunde zu ihm käme.
Letzten Herbst schmiss Chilov in einem bekannten Hotel in Sao Paolo eine Riesenfete für Kunden – zu diesen zähle auch der Besitzer der Edelherberge. Es handle sich um einen „Liebesdienst“ des Braslien-Chefs für einen Klienten, so der Vorwurf.
Nachdem dieses Medium im September erstmals Chilov thematisiert hatte, soll der Banker Unterstellte als Quellen verdächtigt haben. Chilov, ein Managing Director, habe intern keinen Hehl daraus gemacht, wer „schuld“ sei an der Story.
Solche Verdächtigungen eines Spitzenbankers, der Spezial-Protektion von Konzernleitungs-Mitglied Iqbal Khan geniessen könnte, wären für Betroffene gefährlich. Von Konsequenzen für diese ist bisher nichts bekannt.
Der Schweiz geht es ohne UBS Risiko und den ganzen Skandalen viel besser.
Stimmt. Das hat jedoch nichts mit der publizierten Geschichte zu tun.
Herr Hässig, haben Sie Ihre eigene Geschichte nicht verstanden?
Lukas. dieses ge-Loomitte geht so langsam auf den Geist. Hör auf damit! Du bist ja schon bald erwachsen.
In der Pflege und im Service werden übrigens immer UBS Angestellte gesucht.
Zu vernünftigem Lohn natürlich.
Pflege und im Service suchen auch gescheiterte Blog-Betreiber.
Zu vernünftigem Lohn natürlich.
Du wiederholst dich immer wieder! Kennen nun deine Weisheiten- wie wäre es mal mit einem neuen Spruch!
Nepotismus ist bei UBS undenkbart, eine Fremdwort.
Endlich eine Firma, bei welcher Whisteblowing Wirkung zeigt!
Gut gemacht UBS!
Seit Chuck Norris von uns gegangen ist, nimmt zumindest gefühlt die Korruption und das Intrigieren zu.
Ich denke, als er noch lebte, haben viele sich das nicht getraut.
Jetzt müssen wir leider ohne ihn auskommen.
Alles ehemalige CS Mitarbeiter. Also keine Überraschung. Wird Herr Khan langsam zu einer ‚Hypothek‘?
Er IST eine Hypothek.
Ja sicher wird er zur Hypothek, genaU so wie Asset Management Chef.
Wenn er eine Hypothek wäre, dann wäre er ja gewinnbringend?
Jeder Kommentar, der Loomit oder Varianten davon im Namen hat, ist einfach nur peinlich und gehört nicht hierhin.
Und da sagt noch einer, dass die „Telenovelas“ langweilig seien….
Dumm nur, dass man von einer seriösen Bank etwas anderes erwartet.
UBS wird an vielen Stellen von Managern geführt, die drei Dinge gemeinsam haben: Sie sind inkompetent und unethisch, gut vernetzt – und an einem interessiert: dem eigenen Bonus.
Schwierige Entscheidungen? Vertagt. Klare Haltung? Fehlanzeige. Verantwortung? Nicht in dieser Gehaltsklasse.
Die Rechnung zahlen die Kompetenten. Und irgendwann gehen sie einfach.
Das Schlimmste kommt noch. Wenn Margen fallen, wird der Druck ungefiltert nach unten weitergegeben. Kein Schutz. Kein Rückgrat.
Die Guten gehen zuerst. Die anderen bleiben – und leiden.
Ich habe genau das jahrelang gesehen. Viel BS, viele Märchen für die Öffentlichkeit. Innen: Duckmäusertum, Vetternwirtschaft, Feigheit. HR und Risk Funktionen oft als Zuschauer – gut bezahlte Zuschauer wohlgemerkt.
Das System schützt sich selbst. Bis es das nicht mehr kann.
Man nennt das negative Selektion. Es bleiben – und sind dort happy – jene, für die Geld über alles geht und die keinen ethischen Rückgrat haben.
…ohne Ende.
„Offenbar wegen des Bruders der Frau. Dieser habe „vor Jahren“ mit Chilov zusammen gearbeitet.“ Das soll eine close personal relationship sein?
Verstehst du eigentlich die Worte, die du hier lose zusammen reimst, Lukas?
„Beste Leute, die dem UBS Wealth Management im hart umkämpften Brasilien-Länderteam den Rücken kehren.“
Beste Leute? Illoyale Verräter wohl eher. Zudem trifft es neben der Entlassenen also genau noch 2 Nasen. Und deswegen der ganze Artikel?
Wenn dir dieser Artikel nicht gefällt – warum rufst du nicht deinen eigennen Blogg ins Leben, e.g. IHL? > Inside Hukas Lässig.
Zählt auch für alle anderen, die mit ihren Kommentare herumschmieren. Oder dann kannst du auch versuchen dem Blick zu schreiben und seiner Redaktion deine Vorstellungen über das was berichtswürdig ist und was nicht aufzuerlegen veersuchen – Viel Glück und Spass dabei.
Le Credit Suisse n’a-t-il jamais eu cette réputation (une tradition?) de blanchisseur de la corruption au Brésil? Et l’acquisition de „Hedging-Griffo“ n’a-t-elle jamais déclenché un événement facilitateur, de fait (avec certaines liaisons dangereuses)? Je m’interroge🤔
In defense of 3 Cracks
Zur lateinamerikanischen Kultur gehört auch Vetternwirtschaft.
Hier liegt ein Fall von Diskriminierung vor. Ein unangemessener Eingriff in die kulturelle Identität einer Person.
Also noch einmal: Was genau wird dem Mann vorgeworfen?
Scheint alles etwas an den Haaren herbeigezogen.
Iqbal Khan – Schweizer . Nee alles klar oder
Darum ist heute der Aktienkurs gesunken..
Viel Lärm um nichts. Es ist saure Gurken Zeit bei IP.
Blau (CS) gegen BöFei Rot (UBS).
From the article, it seems that it was CS that acquired UBS, and even received billions from it 😂
Was meinen Sie mit „Brasilien-Chef“ ? Brasilien-Chef ist doch unser Präsident, Herr Fredy Bolsonaro, oder ? Er wurde vom Volk gewählt.
Hr Hässig, was meinen Sie mit „schmiss .. in einem bekannten Hotel in Sao Paolo eine Riesenfete“ ? Was wurde da genau geschmissen ? Oder hocken Sie einfach zu viel vor die Glotze und plappern nach was so kommt, oder ?