Schweizer Verleger suchen ihre Gegner überall, vergessen aber den Balken im eigenen Auge.
Sie wollen seit Jahrzehnten nicht mehr kommunizieren, obwohl ihre Medien davon leben, anderen eine schlechte Informationspraxis vorzuwerfen.
Kaum eine Branche kommuniziert in der Öffentlichkeit so schlecht, wie die Schweizer Zeitungsverleger.
Sie, die alten Helden der Schweizer Demokratie, sind seit Jahren nahezu verstummt, wenn es um das eigene Geschäft geht.
Verleger jammern wie die Bauern, deren Zahl nun weiter zugunsten der vom Steuerzahler finanzierten „Millionen-Bauern“ reduziert werden soll.
Verleger jammern, dass eine übermächtige SRG ihnen die Butter vom Brot nimmt, obwohl die meisten von ihnen nicht bewiesen haben, dass sie den mässigen bis miserablen Programmen unseres Staatsfunks etwas Besseres entgegensetzen können.
Sogar die grosse „Neue Zürcher Zeitung“, die das Kleid der „Alten Tante“ abgeworfen hat, liegt in Sachen Meinungsmacht gemäss Publicom mit 2% von hundert möglichen Punkten nur auf Platz 5 der wichtigsten Schweizer Medien.
Führend bleibt die staatlich vom Steuerzahler geförderte SRG, gefolgt von der TX Group (Tamedia) mit regionalen Ausläufern in der ganzen Schweiz.
Woran liegt es, dass fast alle Medien das Volk als Leserschaft verlieren?
Von den Verlegern zuerst genannt werden amerikanische IT-Kolosse, wie Google, die ihnen das Wasser des treuen Lesers abgraben.
Das reicht aber nicht aus, den Niedergang der Printmedien zu begründen.
Über ein Drittel aller Menschen, die im Land leben, haben zur deutschen Sprache keine oder nur eine sehr eingeschränkte Beziehung.
Sie können an allen grossen Kiosken und via Internet ihre eigenen Medien beziehen, seien sie Angehörige aus Ex-Jugoslawien, Portugal, dem Irak oder Syrien, von Äthiopiern und Afghanen nicht zu reden.
Vergessen wird gerne, dass Zehntausende von Führungskräften, Professoren, Wissenschaftlern aus aller Welt unsere Banken, Versicherungen und anderen Konzerne führen.
Sie haben kaum Interesse und die Fähigkeit, auch den „Tagi“ oder den „Blick“ zu lesen.
Die NZZ, und das ist gut so, ist sehr beliebt bei Zuwanderern aus Deutschland, Österreich, bei Holländern und anderen deutschsprachigen Minderheiten.
Sie tragen dazu bei, die Bedeutung dieser kulturellen Institution der Schweiz zu erhalten.
Schweizer Leser und Abonnenten sind also eine Minderheit, die immer kleiner wird, weil ältere Menschen, die gerne lesen, immer rascher wegsterben.
Die nachwachsende, jüngere Generation lebt im digitalen Zeitalter. Sie ist für „Old media“ kaum noch erreichbar.
Die „Sozialen Medien“, in ihrer Wirkung absolut asozial, zerstören unsere gewohnte Kultur, wie sie seit 150 Jahren gewachsen ist, ganz so wie US-Präsident Donald Trump „in einer Nacht die Kultur des Irans, des alten Persiens“ vernichten wollte.
Am Ende sind wir „Deplorables“, wie Hillary Clinton die Verlierer nannte, und wie die Milliardäre des Silicon Valley die „Maus-Menschen“ der Zukunft bezeichnen, die den Fortschritt mangels Intelligenz nicht mehr verstehen und daher von Computern abgelöst werden müssen.
In dieser Stunde bedrohlichen Niedergangs hat Marc Walder, der CEO des Ringier Verlags, allen Verleger-„Kollegen“ in der „NZZ am Sonntag“ (wo sonst?) den Spiegel hingehalten:
„Nur drei Medien überleben.“
Er nannte die NZZ, den „Blick“ und „20 Minuten“.
Als Marc Walder sein Todesurteil über die Konkurrenz verhängte, war kein anderer Schweizer Verleger seit dem 5. April in der Lage, ihm zu erwidern.
Weder ein Wanner noch ein Supino, nicht Roger Köppel noch Eric Gujer haben die Verteidigung ihrer Branche zum Thema gemacht.
Der Präsident des Verbandes, Andrea Masüger von der Bündner Somedia, ist ein liebenswerter Intellektueller, aber alles andere als ein Kämpfer. Die anderen Mitglieder des Präsidiums nenne ich nicht, denn sie sind auf dem Internet abrufbar.
Keiner von ihnen hat die Kraft, für seine Branche einzustehen, obwohl es ihre wichtigste Aufgabe wäre.
Walder, CEO von Ringier, dort 10 Prozent-Aktionär, ist für einen „Blick“ verantwortlich, dessen Auflage abgründig tief ist.
Wer sich daran erinnert, wie dies zu Zeiten von Chefredaktor Peter Uebersax war, als die Auflage sechsmal höher war, dem kommen die Tränen.
Er lieferte mehr als das „Seite 3“-Girl, nämlich zusammen mit Frank A. Meyer, der heute im Berliner Exil lebt, eine politische Berichterstattung, einseitig, aber von Klasse.
Hauptschuldiger ist die hundertköpfige Familie Ringier, welche die traurige Personalpolitik der Verlagsleitung weniger interessierte als der Eingang regelmässiger Dividenden zur Erhaltung ihres Lebensstandards.
Weil der Verwaltungsrat bockte, nicht ohne Grund, muss Erbe Robin Lingg das Unternehmen verlassen. Seine Leistung war ohne „Fortune“.
Alle Versuche, einen weiteren Erben als Nachfolger des Kunstsammlers Michael Ringier als Präsidenten des Verwaltungsrates einzusetzen, dürften damit gescheitert sein.
Die Zukunft von Ringier als selbständiges Unternehmen ist mehr denn je infrage gestellt.
Die demokratischen Schweizer, von denen ohnehin meist nur die Hälfte zur Urne geht, werden in der Walder-Lesart in absehbarer Zukunft von der SRG und der NZZ umfassend informiert werden.
Demnach müssten auch „Blick“ und CH-Media infrage gestellt werden.
Das ist traurig für Hunderte guter Journalisten, die heute in vielen Redaktionen der Schweiz zu finden sind. Sie sind Einzelkämpfer für eine stimmige Berichterstattung. Aus ihren Kommentaren lernt das Schweizer Volk, was wichtig und wie zu beurteilen ist.
Diese relativ kleine Gruppe meist sehr gut gebildeter Menschen wird zum Opfer seiner Verleger, die ihre Spalten mit bis zu 95 Prozent (Tamedia) mit Texten der Künstlichen Intelligenz (KI) füllen wollen.
Und dies immer noch guten Journalismus nennen.
Die Schweizer Elite wird ausser der NZZ ausländische Medien beziehen müssen, um ihren gehobenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Das ist nicht unwichtig, denn wenn das Volk „blind“ in die Zukunft geht, „blind“ abstimmt und „blind“ wählt, hat die qualitativ hochstehende Schweiz der Zukunft im Wettbewerb der Nationen keine Chance.
Wer im Land die Wächterrolle übernimmt, welche die Verleger vor 50 Jahren noch beanspruchten, ist auch klar. Online-Medien, wie bei uns „Inside Paradeplatz“ und „Infosperber“, rücken heute schon in eine Marktlücke vor, die immer grösser wird.
Die Zeit der bezahl Papierzeitungen ist schon lange abgelaufen. Im Netz gibt es alles unkompliziert, kostenlos, sofort und aktuell.
Nur Die Zeit, die kaufe ich noch ab und zu. Die finde ich super.
Die Zeitungen in der Schweiz sind viel zu teuer. Da kommt 20 Minuten gerade recht. Es braucht noch sowas wie 20 M
Wir haben noch Watson. Und das ist sogar ganz unabhängig.
Leider ist im Journalismus vieles bedeutungslos geworden.
leider ist es so, weil saubere unabhängige Arbeit nur noch selten existiert.
Yep. Linker Einheitsbrei.
Ich liebe aber immer noch und am Meisten die Reportagen von Christoph Gertsch über Schweizer Spitzensportlerinnen und -sportler im TagiMagi.
„Aus ihren Kommentaren lernt das Schweizer Volk, was wichtig und wie zu beurteilen ist.“
Geht es noch werter KJS? Wir können hier in der Schweiz selber denken, ohne Anleitung. Am wenigsten von Zeitungen die Kommentare der Leser nicht aufschalten. Sollen sie alle zugrunde gehen, nicht einen von diesen Verlagen würde ich vermissen.
Es braucht nur IP. Der Rest kann gehen!
Die Zeitungen wird es wegradieren wie es die TV Sender durch Netflix und co wegradiert hat.
Die News sind jetzt schon im Netz gebündelt verfügbar, je nach Intressegebiet.
In 10 Jahren gibt es nur noch wenige. IP gehört definitiv dazu.
Dass die Verleger die Aussage von Marc nicht erwidern, war zu erwarten: Schweizer können Konflikt einfach nicht. Und für Kampf sind sie viel zu verwöhnt und komfortorientiert.
Ich meine, da irrt jemand ganz gewaltig. Können aber tausendmal besser, gelassener und effizienter mit Konflikten umgehen als die meisten der viel zu vielen zu uns angeschwemmten und zugefallenen Teutonen. Wir Schweizer und Eidgenossen haben bloss etwas mehr Geduld, Langmut und üben Nachsicht! Aber dann, wenn sie kommt, die Einsicht, handeln wir gnadenlos!
Die Verleger lassen es ja zu, dass ihre Journalisten an der Leserschaft vorbeischreiben, d.h., sie nicht ernst nehmen, sondern ihre Haltung ungefragt verbreiten sowie ihren Bauchnabel wichtig finden. Mind. 70% sind links bis ganz links und mind. 90% absolute SVP-Hasser. Ringier paktierte mit Berset und betreibt pure Regierungspropaganda. Über die SRG sollten sie sowieso nicht jammern, denn sie bekämpften die Halbierungsinitiative. Vierte Gewalt? Zum Lachen. Kritisch sind noch kleinere Medien wie Weltwoche, IP, Nebelspalter und teilweise Infosperber.
Sehe ich ähnlich. Probleme gibt es im Land mehr als genug und unschöne Machenschaften ebenso. Nur wo liest man darüber? In sogenannten alternativen Medien.
Als es darauf an kam, als die vierte Staatsgewalt hätte liefern sollen und auch leicht hätte können – Stichwort Coronapandemie – verkam die ganze Branche zu einer willfährigen Propagandagehilfin. Kritik an Entscheiden wurde, wenn überhaupt angebracht, maximal weichgespült. Der halbwegs intelligente Bürger wendet sich entsprechend anderem zu.
Tatsächlich: fast alle Verleger in diesem Lande sind ganz besondere Lachnummern und Verlags-Nulpen. Ohne innere, äussere und geistige Haltung – nur noch an hohen Gewinnen interessiert. Bloss, das wird in Bälde insbesondere bei Tamedia und Rin-Gier zur schon längst erwarteten Vollbremsung führen. Und der sich stets in Selbstvergottung übende Walder taucht erneut ab – auf den Tennisplatz, wo er bis heute seinen miserablen Aufschlag übt, und übt, und immer noch übt.
Blick und Tagi kann weg. Beim Blick kann ich grad so gut auf eine Frauenzeitschrift wechseln und beim Tagi bin ich in einer Blase eingebunden, die mir nicht liegt. Zudem wird gegendert, dass es weh tut.
Stöhlker pfuscht wieder einmal:
http://www.persoenlich.com/medien/walder-prognose-stosst-auf-heftigen-widerspruch
Ist eigentlich schon erstaunlich, dass „Nichtskann“ und „Nichtsweiss“ Marc Walder noch immer von Glückspost und den meisten CH-Medien-Gurus ernst genommen wird.
Die Zeit in Deutschland ist immer noch fast gleich dick wie vor 20 Jahren und hat das gleiche Format.
Das hat damit zutun, dass eure Promis fetter geworden sind und deshalb mehr Platz brauchen
Die beiden allerdümmsten in meiner Schulklasse, wurden Journalistinnen.
Und das sind heute die, die mit ihrer unsäglich zur Schau getragenen blö….heit versucht haben, intellektuell hochstehende Artikel zu schreiben.
A la:
Die wichtigsten 10 Fragen und Antworten zum Thema X
– Die schönsten Dekorationen zu Ostern
– Was Sie jetzt wissen müssen
– Das sind die Modetrends in diesem Monat
– Diese Frau ist die allerbeste in XY
– Das sind unsere Bio-Schminktipps
usw usf.
Es gibt aber Journalisten und Journalisten.
Es kommt ja auch ein bisschen drauf an, bei welchem Blatt man dann landet. Und das ist dann wohl eine Intelligenzfrage…
Hoffentlich bleibt uns das günstige SRF wenigstens noch lange erhalten. 🤷♂️🤭😂
Seit der Skiweltcup fertig ist nie mehr angeschaltet…
Ich schäme mich für Marc Walder, weil er aus dem selben Ort kommt wie ich.
Er ist eine Schande für Thal SG.
Ein willfähriger Systemp…………
Ihr könnt ihn ja ausbürgern und über den Rhein spedieren – ins vorarlbergische Höchst!
@Rausschmeisser
Und eines Tages: Die Medien machen jetzt für immer Ferien ….😂
Wenn alles bankrott ist, dann stelle ich mit meiner Frau zusammen dann eine neue gedruckte Zeitung auf wo gemotzt werden kann wie die Sau. 🤭😂
Gute Idee. Die Ex-Frau von Marc Walder wollte doch auch mal ein Blättli rausgeben, hiess glaube ich „Das Interview“. Gibts das eigentlich noch?
Und womit zündet man dann den Schwedenofen an wenn alles bankrott ist ? 🤷♂️🤭😂
Print wird verschwinden, nur noch online Informationen.
Man wird sagen welche OnlineMedien schlecht sind und welche die Guten.
Am Schluss wird alles verboten außer den Guten.
Ich würde eher sagen, die Guten verschwinden, da sie zu kritisch sind und die Schlechten bleiben.
„Über ein Drittel aller Menschen, die im Land leben, haben zur deutschen Sprache keine oder nur eine sehr eingeschränkte Beziehung.“
Wer kommt mir dabei sofort in den Sinn? Ihr Kollege Herr Hässig.
Wollen Sie nicht Herrn Hässig einige Nachhilfestunden in Sachen deutsche Sprache erteilen?
Hässig heute:
Fight, Who knows, Finanzcity, Law and Order, Velo-Strip
Eine Bitte.
Erweitern Sie bei Herrn Hässig das unterentwickelte deutsche Vokabular.
auch in den kommenden Jahren haben wir rund um uns herum und international einen “Over-Kill” an Infos. In welcher Darbietungsform auch immer.
Doch schon bald wird die jüngere Generation wieder auf 2-3 seriöse, bewährte Medien setzen.
Welche dannzumal noch existieren – who knows? Kaum der Blick oder 20min, dann eher ip, srf3 und “unsere” NZZ.
Ich sehe es so:
Die rot-grünen Qualitäts-Lügen-Medien sind die Propaganda-Tröten der Rot-Grünen.
Also sind die rot-grünen Qualitäts-Lügen-Medien auch nur für eine Minderheit interessant.
Die Mehrheit lässt sich von den rot-grünen Propaganda-Tröten nicht manipulieren, und verlässt sie.
Ich lese lieber die Bildzeitung aus DE in der CH.
Auch die DailyMail ist besser als ihr Ruf.
Corona hat doch schön aufgezeigt wie wichtig diese Zeitungen sind. Schade um das Papier.
hätte spätestens nach den Corona – Emails mit Berset zurücktreten sollen. Er hatte ja mit seiner Berichterstattung den gesamten Bundesrat zu strengen Massnhmen gedrängt, als dieser offenbar orientierungslos war. Dafür wurde Berset als absoluter Star dargestellt – als Gegenleistung. Als alles aufflog dachte ich jetzt fliegen 2 in hohem Bogen. Nicht viel geschah, Berset wurde sogar noch ein Europäisches ämtchen zugeteilt. Walder konnte bleiben. Als graues Mäuschen bleibt meine einzige Möglichkeit,Ringier-Titel zu boykottieren, solange Walder noch mitmischt.
Und Berset hatte dazu noch eine heisse Liebesaffäre.
“ … dachte ich, jetzt fliegen 2 in hohem Bogen.“
Etwa so wie vor 6 Jahren beim SRG-Sexismus-Skandal. Wo sogar die NZZ davon ausging, dass er dem Gilles M. den Job koste. Ausser ein paar halbpatzigen und scheinheiligen Worthülsen aus dem Wallis „Nulltoleranz“ (Cina) und aus Bern „die SRG hat eine Vorbildfunktion“ (Sommaruga), geschah rein gar nichts! Und der unfähigste SRG-Direktor aller Zeiten mit überrissenem Salär, konnte bleiben . . .
Ein helvetischer Medien-Klüngel der Sonderklasse.
Die Verleger und Redaktionen werden an ihrem politischen Gefälligkeits-Journalismus ersticken. Kritiklose Hofberichterstattung und jeder feuchte Furz aus dem SR und NR schafft es auf die Titelseite. Idealerweise der So-Ausgabe. Wenig durchdachte Hüftschüsse der Politkaste zu relevanten Vorfällen oder brisanten Themen werden noch mit Farbenfoti verziert … wie soll dieses nahe am Gspürschmi-SonnTalk-Gemauschel je wieder die 4te und etwas zoffende Infokraft werden?
Sie sprechen mir aus der Seele. Wie sehr wünsche ich mir geistreiche Essays, geschrieben von Menschen mit Detailkenntnissen und Sachverstand…
Dann ist ja Inside Paradeplatz das einzige Medium dass kritisch hinter die Kulissen schaut. Und auch grosse Institutionen kritisiert.
Was wurde Lukas Hässig kritisiert, beschimpft, bedroht wenn er kritisch über die Ex Credit Suisse schrieb. Am Schluss hat er wohl recht behalten!
Hoffe dass IP noch lange existiert!
MR war schon immer mit seiner Rolle überfordert. Lieber tagelang Galerien anschauen. Mit MW Tennisspielen. Aber warum dieses „Team“ so viel zusammen ist und kaum zu trennen…darüber gibt es viele Geschichten. Normal sicherlich nicht. Covid-19 betreffend dem Schriftwechsel mit Berset gab dem Blick den Rest. Die Glaubwürdigkeit ist weg. Die Zeitung kann man ruhig einstellen. Die Rentner haben keine Zeit mehr um diese zu Lesen. KITA-Dienste sind angesagt….!
Die Zeitungsverleger jammern. Aber wir sind im Jahr 2026, nicht um 1960. Damals behauptete man noch, die Zeitungen seien „der Bannwald der Demokratie“. – Was müssen wir heute tun, um das freiheitliche Staatswesen zu retten?
Abstimmen gehen, sich einbringen, SVP wählen, gegen den sich aufblähenden,linksversiften Bundesverwaltungsapparat wehren, bewusst einkaufen; das heisst gewisse Produkte boykottieren, gegen den woken Irrsinn und rotgrüne Gutmenschentum auf die Strasse gehen, streiken, zusammenstehen, etc. Heil Dir Helvetia!
Diese Verleger machen einem halt einfach.. verlegen.
Das tiefe Niveau von den
Schweizer Medien interessiert der
größte Trottel nicht mehr.Die
am Morgen noch Zeitung lesen
sind seit 30 Jahren schon
Sozialbezüger.die lesen dann
auch 2 Stunden den Blick oder
Tagi.Die Tagesschau mit Trump
und Amerika jeden Tag macht die
voll Verblödung komplett.
Bern nur noch eine Lachnummer ist
haben Sie wenigstens gemerkt im
Deutschenbach !!
Geht es Ihnen nicht gut?
Möchten Sie reden?
Laut NZZ bin ich ein Verschwörungstheoretiker.
Laut Blick nehme ich das Volk in Geiselhaft.
Laut SRF bin ich Rechtsextrem.
Laut WOZ habe ich Angst vor einem Piksli, nur ein Piks.
Laut 20Min habe ich ohne Zertifikat keine Menschenrechte.
Laut mir, habt ihr alle, mich nicht verdient.
Ich stehe immernoch da, während ihr jetzt untergeht.
Perfekter Kommentar. Auf den Punkt!
Wie man es schafft, eine schon länger andauernde gesellschaftspolitische Veränderung und medienpolitische Entwicklung, rein auf Corona zu reduzieren, ist mir ein Rätsel!
Ja, also mir ist es lieber, wenn die alten Tanten die Kleider nicht abwerfen
Auf Frank A. Meyer kann ich allerbestens verzichten und würde nur bei ganz ausgeprägter Obstipation auf den zurück greifen. Und, wenn diese ‚Hunderte von guten Journalisten‘ existieren würden, müsste man das doch irgendwann gemerkt haben
Diese Brache verreckt an ihrer Selbstzufriedenheit und Selbstverliebtheit. Und da gibt es nichts zu verteidigen. Perfektionierte Anspruchlosigkeit macht sich zwangsläufig selbst überflüssig, weil per se sinnlos
Es gibt nur noch sehr wenige Journalisten, die diese Berufsbezeichnung verdienen. Alle anderen sind Abschreiber.
Ganz ehrlich: Was verlieren wir, wenn der Blick und der Tagi eingehen? Linksgefärbte Berichterstattung, auf die ein Grossteil der Bevölkerung verzichten kann.
Dann ist endlich mal Ruhe von den Journi-Idioten, die denken, sie müssten uns ständig mit ihrem linken Geschwafel belehren und umerziehen.
Mir tuts einzig leid um die regionale Berichterstattung, dort gibt es noch vernünftige Journis.
Und leid tuts mir fürs SRF – dass die Abstimmung nicht angenommen wurde. Der ganze Saustall gehört eigentlich eingestampft.
… Schreibt der „Berater für Öffentlichkeitsbildung“ für gratis hier, also ein PR Lobbyist paar excellence. Und damit einer der Totengräber der Qualitätsmedien.
Die Bild Zeitung ist mit News nicht um Stunden um Tage
voraus gegen Schweizer Medien.
NTV das gleiche gegen SRG,
wenn Ihr das noch nicht
gemerkt habt.
Die Familie Ringier, die Familie Bally, die Familie Kern (damals weltführend in Vermessungsgeräten) haben etwas gemeinsam.
– Haben sich nie dem gnadenlosen Druck der Börse unterworfen
– Familienquerelen statt ständige umfassende Erneuerungen
– Selbstzufriedenheit und mit zelebrierter Selbsterhöhung (Marc Walder) als Geschäftsmodell
Vielleicht wird aus Ringier einmal eine Immobilien AG? Das riesige Druckereigebäude in Zofingen AG als passabler Grundstock.
Die Familie Roniger der Feldschlösschen in Rheinfelden als weiteres Beispiel. Der damalige Schweizer Bierkartell machte diese Brauerei träg und faul. Heineken sprintete nach 1945 auch international voran, Feldschösschen blieb in der Komfortzone des Kartells sitzen.
Auch das dümmste Schaf hört irgendwann mal auf, seinen eigenen Metzger zu bezahlen.
Vielleicht ist die Zeit der grossen Medien einfach vorbei. Nur wenige schaffen es, eine hohe Laserverbindung zu schaffen wie zum Beispiel die New York Times oder die deutsche ZEIT. Ich habe das Entstehen von „Zeitungen“ noch miterlebt: Die Schweiz war einmal das Land mit der höchsten Zeitungsdichte der Welt. Neben klassischen Formaten schossen in den Neunzigerjahren Gratisanzeiger wie Pilze aus dem Boden. Deren Ziel war nicht die Vermittlung von redaktionellen Inhalten, sondern das Schalten von Werbung. Der Leser war immer nur Mittel zum Zweck. Daran scheitern die Verlage – auch heute noch.
Wozu braucht es eigentlich drei MSM, wenn sowieso alle dieselbe Propaganda schrei(b)en (Lockdown, Klima,Migration, Trump Derangement, EU, etc ad nauseam)? Wirklich schade um die sinnlos gefällten Bäume.
Lieber Klaus, es hat sich keiner gegen die Worte Walders in der NZZ gewehrt, weil das ausser Dir niemand gelesen hat. Es ist gerade dies der Beweis der völligen Bedeutungslosigkeit der Mainstreammedien.
Aber der Walder glaubt bis heute, dass er zusammen mit dem elenden Fribourger „Tigrillo“ auf gleicher Stufe wie der Herrgott thront. Noch weit vor Petrus!
Lest mal die Abo-Preise.
Für 90 Prozent Social-Media-Tussen, Werbung und Salami-Promis.
Wer will dafür zahlen? Ich nicht.
Video killed the radio star…
Welch veraltete Ansicht! Der technische Fortschritt befähigt alle das zu Lesen, was sie auch wirklich wollen. Das Volk hat sich in viele (für Verleger zu viele) Interessengruppen aufgelöst. Das Geschäft Verleger lohnt sich immer weniger. ChatGPT und Co. wird die kostenlose Individualisierung weiter vorantreiben. Herrliche Zeiten für pragmatische normale Sterbliche!
Vielleicht liegt es auch einfach daran dass die Journalisten nicht, wie es ihre Aufgabe wäre, neutral über Geschehnisse berichten sondern oberlehrerhaft und tendenziös die zahlende Kundschaft erziehen wollen. Und die Leser sind nicht so dumm wie die Schreiber gerne meinen und wenden sich von solchen Machwerken ab. Genauso wie sie einen Sektenprediger auf dem Marktplatz ignorieren.
Kleiner Tipp: Wenn man das Wort „Kommentar“ über den Artikel schreibt akzeptiert die Leserschaft vereinzelte, offensichtlich unausgewogenen Ergüsse. Aber nicht wenn das ganze Medium nur aus solchen besteht.
Lieber Herr Stoehlker, als alter Bekannter rufe ich Ihnen folgendes zu; ich bin in Gais AR aufgewachsen und lebe nun seit 40Jahren in der Westschweiz. Habe das „Anzeigeblatt Gais“ und das „Journal de Morges“ abonniert. 2x bzw 1x pro Woche.
Beide Zeitungen haben in den letzten Jahren qualitativ und quantitativ markant zugelegt. Nichts von Weltuntergang, 100% Fokus auf das lokale Leben, von jung und aelter, links und rechts.
Das Gebruell aus Zuerich findet hier kein Echo.
Walder hat einen unverzeihlichen Fehler gemacht. Er hat es unterlassen, den weltweit besten Berater für Volksverdummung, Klaus J. Stöhlker, zu Rate zu ziehen. Das ist die Chance für Inside Paradeplatz. Bei diesem Medium hat KJS einen festen Platz. Ohne ihn wäre IP auch dem Untergang geweiht.
Die Verleger lassen ihre Zeitungsleser im Stich. Aus der Wirtschaft nur noch einige Zahlen der Börsen, keine Nachrichten. Resultate aus Sport nur noch mit Vermerk n.Red., nach Redaktionsschluss. Man muss also die Infos mühsam Online zusammenkratzen. Gedruckte Ausgabe ist ferner selten vor 8h00 Uhr im Briefkasten. Früher war das um 6h30. Offenbar will niemand bis Mitternacht arbeiten. Trotz Digitalisierung wird alles ineffizienter. Krass, was meine Regionalzeitung noch leistet ist erbärmlich. Ich habe deshalb mein Abo kürzlich gekündigt.
Greift mir irgendwie ein wenig zu kurz. Der Abgesang auf die klassischen Medien dauert nun schon mehr als 10 Jahre an und die meisten sind immer noch präsent. Auch wenn sich das Angebot ausgedünnt hat, so sind sie immer noch vorhanden.
Was mir eher Sorgen macht, ist der immer mehr verschwindende Teil der Regionalmedien. Die UZH hat in einer Studie publiziert, dass ein tiefer Wert an lokaler Berichterstattung direkt mit tiefer Wahlbeteiligung korreliert.
Im Assessment-Jahr an der HSG wurde uns noch nahegelegt: Wenn ihr die Zeitung seriös lesen wollt, braucht ihr die Printausgabe.
Klassische Medien sind Paper? In manchen Kantonen hat nur noch jeder fünfte Haushalt ein Print.
Die digitalen Nutzungen prosperieren gemächlich, aber die Leserbindung ist tief.
Die Informationssituation bietet neue Chancen und wird wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen bringen.
Der Aufstand gegen das Repressionssystem hat ihren Kern in der aktuell noch als Verschwörungstheorie gefeierten Denkszene.
In der NZZ verlangt heute ein Uni-Professor der HSG mehr Polizei. Die Disruption der Bevölkerungshomogenität scheint einigen Kopfzerbrechen und Angstschweiss zu bereiten…
Matthias Zehnder30. August 2024: „…Das Problem..ist ja nicht, dass die Zeitungen nicht rentieren und rote Zahlen schreiben würden. Den Besitzern reicht es bloss nicht. Sie wollen höhere Gewinne – und damit höhere Dividendenzahlungen. Der Schaden geht zu Lasten der Medienvielfalt an. Das ist vergleichbar mit einer Firma, die ihre Abwässer nicht klärt, weil sie so mehr Gewinn erzielt. Den Gewinn streicht das Unternehmen ein, den Schaden hat die Allgemeinheit..“
Das Grosskapital hat wohl erkannt, wenn man die Gewinnsucht fördert, dann beherrscht man die Meinungsbildung.
Gunther Kropp, Basel
In die Wächterrolle der Medien, die für ganz wenige vereinzelte Verleger galt und von den grossen Häusern gern für sich beansprucht wurden, ist schon lang, längst, der Staat himself geschlüpft.
Wächter spielen Leute vom Format Walder («Niemand beeinflusst BLICK» Christian Dorer 17.1.23, dann Rausschmiss) höchstens für eine Büsi-Rettung. Wenn ihr Zuspruch zu Tätern durch einen sensiblen Redaktor fruchtete, war es BLICK oder BEOBACHTER usw.
Doch hat Walder nur auf Online bezogen, dass bloss die starken Marken Relevanz behalten. Die schönen Prints kommen heute direkt aus der Gemeindekanzlei.
Yesses, die Klatschtante ist wieder da!
Dem Niedergang der Mainstream-Medien weine ich keine Träne nach. Ursache dürfte die kaum mehr zu ertragende journalistische Verlogenheit sein.
Das Grundproblem sind die an den Bürgern vorbei kommunizierenden Verlagshäuser.
Das Grundproblem sind die an den Bürgern vorbei kommunizierenden Verlagshäuser.
Meinungsbildend und meinungsbeinflussender Journalismus ist alles andere als objektive Berichterstattung. Auch eher bildungsferne Bürger haben eigene bevorzugte Orientierungshilfen. Die noch nicht abgeschlossenen teils massiven politischen Verschiebungen sind auch nicht ohne Einfluss der Verlagshäuser entstanden.
„Hunderte guter Journalisten, die heute in vielen Redaktionen der Schweiz zu finden sind“?
Echt jetzt, Hr Stöhlker? Geht es Ihnen so mies, dass Sie sich auf Teufel komm raus bei den noch verbleibenden, zum Glück aber trotzdem abserbelnden Medienhäusern derart einschleimen müssen?!?
Ich habe keinen einzigen dieser ach so tollen Schuh-rnalisten gesehen, der während der absolut tödlichsten Plandemie aller Zeiten auch nur ein Hauch eines Zweifels an den Berset’schen Massnahmen geäussert hätte.
Und frohlocke drum bei jeder Meldung über Stellenabbau im Medienbereich und denke: Karma!
Komplexitätsreduktion täte Not.
Es ist unglaublich, wie viel überall gelabert wird seit den 1960er Jahren.
Hoffentlich schaffen es die Leute wieder, zusammen zu arbeiten und zu halten, anstatt sich von den Publizisten und Plaudertaschen der Welt in die Irre führen zu lassen.
Remigration jetzt.
Die Klatschtante hatte wieder Mal eine kurze Nacht.
Bravo, du Esel.
Die wenigsten „Journis“ sind gute journalisten
„Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder“, so wie die Journaille in den letzten Jahren mainstream und gefallsüchtig agiert und gewütet haben, so bekommen sie jetzt als ûberflüssiger Wurmfortsatz in den hehren neuen KI Zeiten die Quittung. Es gibt eben doch ein gerechtes Karma auf dieser Welt. Das gilt nicht für alle, aber für die mehrheitlich Konformen.