Die Wogen gehen hoch. FDP-Schwergewicht Ruedi Noser schiesst auf die eigene Bundesräten. Karin Keller-Sutter handle mit ihrer Lex UBS „unschweizerisch“.
Die Anwort kam postwendend. Vom Tycoon der „Mitte“, Gerhard Pfister. „An Respektlosigkeit gegenüber einem Mitglied des Bundesrats kaum zu überbieten“, meinte der Zuger. „Schäbig“.

Die Schweiz dreht im roten Bereich. Wegen der rotschwarzen Bank.
Die ist zu gross fürs kleine Land. Oder das Land zu klein für die Monsterbank.
Deren Chef Sergio Ermotti will seinen nächsten Bonus. Dafür drückt er im Dealing&Wheeling das Pedal durch.
Die Risk Weighted Assets (RWA) stiegen im Investment Banking erneut an. Der RWA-Anteil der Investmentbank nähert sich den 25 Prozent.
Das ist die Obergrenze. Die hatte die Finma bei der Not-„Fusion“ mit der CS fixiert.
Die RWAs zeigen, wie viel die Bank aufs Spiel setzt. In der Investmentbank lagen sie per 31. März bei 114 Milliarden.
Noch mehr schlummern im weltweiten Private Banking, nämlich 167 Milliarden. Doch anteilsmässig gingen sie dort leicht zurück, während sie im Trading steil nach oben schossen.
Ein Sprecher der UBS betont, dass die Bank ihre Risiken im Handelsgeschäft im Griff habe.
Je mehr Risiken die Bank eingeht, desto grösser ist die Aussicht von Ermotti und Co. auf hochschiessende Boni.
Wie das geht, sah man gestern: UBS-Aktie plus 3,2 Prozent, sonst fast alle grossen Schweizer Titel tiefrot.

Umgekehrt zum Frohlocken der UBS-Chefetage steigt beim Steuerzahler die Temperatur. Er müsste bei einem nächsten Knall die Bank retten.
Deshalb pocht Finanzministerin Keller-Sutter auf 20 Milliarden mehr Eigenkapital; dies durch eine volle Kapital-Unterlegung der zwei Investmentbank-Einheiten der UBS in London und New York.
Dort, wo Ermotti dick auftischt. So wie das seine Vorgänger auch schon getan hatten – bis zum Nahtod-Erlebnis von 2008.
Support erhält der Boss von der Gewerkschaftsführerin. Die Vorzeigefrau des Bankpersonal-Verbands wird zur feurigen Widersacherin der eidgenössischen Finanzministerin.
Deren 20 Milliarden Kapital-Penalty würde 10’000 Jobs vernichten.
Tatsächlich killt Ermotti Monat für Monat rund 500 Stellen. Pro Woche meist über hundert, jeden Werkttag mehrere Dutzend.
Mit den 20 Milliarden hat das so viel zu tun wie mit dem Eier verteilenden Osterhasen. Sondern mit dem Cost-Income-Verhältnis.
Ermotti litt noch letztes Jahr unter horrenden 80 US-Cents Ausgaben auf jeden eingenommen Greenback. Im gestern gezeigten ersten Quartal waren es nur noch 70 Cents.
Eine gigantische Verbesserung – aber noch nicht gut genug. Der UBS-CEO hat seinen Aktionären 65 Cost-Income-Ratio versprochen. Oder noch weniger.

Kosten im Banking meint Löhne der Leute. Die Personal-Expenses machen gegen 70 Prozent der Gesamtausgaben aus.
Nach der Entlassung ist vor der Entlassung, lautet deshalb wenig überraschend Ermottis Mittel zur Effizienz.
Ende März traf es unzählige Mitarbeiter, Ende Juni erfolgt die nächste Kündigungswelle, Ende September steht laut Insidern die dritte Runde im laufenden Jahr an.
Die Gewerkschafts-Chefin schaut dabei zu; lieber schiesst sie auf Berns „Lex UBS“.
Wie Amerika die UBS beherrscht – und die Schweiz zahlt: IP-Kurzbuch für 19.90
„In 2008, UBS was the last major bank still buying toxic mortgage securities, after others had already begun selling their toxic assets (to UBS)“, schrieb kürzlich Andreas Blöchlinger, Zürcher Uni-Professor, auf LinkedIn.
„The bill was brutal: write-downs of roughly 45 billion Swiss francs. Back in 2008, when UBS teetered on the edge of collapse, it was the Swiss government, the SNB, and the Schweizerische Pfandbriefbank (through the „Limmat transactions“) who had to save the bank.“

„Eighteen years later, UBS now considers an additional equity buffer of around 20 billion (to capitalize its foreign subsidiaries), less than half of the last crisis loss, as extreme and threatens to leave Switzerland. UBS is systemically important; it is legally considered ‚too big to fail‘.“
Keller-Sutter müsse hart bleiben, sonst drohe erneut eine teure Staatsrettung mit Geld vom Steuerzahler. Die UBS müsse der Schweiz dankbar sein – die Bank profitiere mit tieferen Zinsen vom Blankoscheck.
„If UBS were to move its headquarters abroad, it is very hard to imagine that another country would stand behind the bank the way the Swiss people have and can.“
„The implicit guarantee would evaporate, and UBS’s funding costs would rise. That is the price of being Swiss.“



ist wohl einfach die CS-Übernahme. Vor allem im Backoffice (Legal etc.) gab es danach viele Redundanzen. Man konnte ja schlecht jede Stelle doppelt besetzt halten?
1000 – sende Goldbarren von Mister Benko in Liechtenstein – Bank gefunden…. diese Herrschaften – Nichtskönner
meinen es “ nur gut “ mit uns … schöns Tägli!
Könnte man Ermotti nicht durch KI ersetzen. Jedes Jahr 18 Millionen gespart!
Im Backoffice gingen die MDR Posten an die CS Enturage, dort wirf gepresst und gedrückt, bis die UBS-ler Burn-out haben. Danach entsorgen und CS übernimmt, just wie damals beim SBG+SBV!
Toxische Kultur-
Du hast mal wieder nur den ersten Abschnitt Deiner Hetztirade publiziert, Lukas. Vor kurzem hast Du hier noch rumposaunt, die UBS sei beim Abbau weit hinter dem Zeitplan und gehe zu wenig weit, jetzt geht es zu schnell und ist zuviel.
Fakt ist, dass die UBS im Q1 hervorragende Zahlen geliefert hat. Lässt sich mit negativen Stories/Märchen soviel mehr Geld verdienen oder ist das einfach Dein eigener Frust?
Auf die Kommentare vom Oberlehrer Gerhard Pfister können wir gut
verzichten.
Was soll er sonst machen?
Die Jobs werden weniger und die Fachkräfte mehr.
Die UBS würde keinem Unternehmer Kredit geben welcher den gleichen Prozentsatz an Eigenkapital hat wie die UBS selber. Warum wohl?
Nur die Dummen haben noch nicht begriffen, dass UBS schon lange keine Schweizer Bank mehr ist. Wenn schon schweizerisch, dann bitte offen, ehrlich und loyal. Leider geht es bei den Angelsachsen nur darum, wieviel kann ich für mich rausholen, egal was mit den Bude nachher geschieht. Riskikon tragen immer andere.
Ich suche noch ein paar Angestellte im Sercice.
Monatslohn CHF 250.00. Dafür täglich Sonne & Strand.
Im jetzigen Arbeitsmarkt sollte man sich für nichts zu schade sein.
Loomit, Pattaya, Thailand
Die Leute wären auch so entlassen worden. Oder würden diese wieder eingestellt, wenn die Verschärfungen fallen gelassen würden?
Jeder wirft jedem „unschweizerisch“ neuerdings vor. Das ist auch sehr schweizerisch, gell?
Die Schuldzuweisung an Keller-Sutter – unterstützt von FDP-Noser und, laut Herr Hässig, einer Gewerkschafterin – verletzt das Prinzip der Transparenz. Sie verschleiert, wer die Risiken generiert und wer sie trägt.
Für 4/4 der jetzt Entlassenen hat es keine neue Stelle. Siehe ausgetrockneter Arbeitsmarkt. Genügend Zeit etwas neues zu suchen hatten sie ja.
Die können gleich zu Loomit auswandern.
das wegen den anforderungen arbeitsplätze
verloren gehen ist ein witz.
das sollte auch herr noser klar sein.
es geht hier einzig und alleine um die
bonusse.
ein gesunde bank zieht auch mehr kunden an.
doch das kurzfristige manager bonus denken
verhindert das. für einen unternehmer
wie herr noser ist das doch das 1 x 1.
oder eben doch auch nicht.
Bonusse? Nicht wirklich?
Gross- und Kleinschreibung? Boni? Doch auch nicht?
Aber einer Grossbank vorschreiben wollen, was richtig und was falsch ist.
Der Plural von „Bonus“ ist nicht „bonusse“, sondern „Bonüsse.“
Wie „Nuss“ und „Nüsse.“
Bin mir nicht sicher ob die Leute wirklich gecheckt haben wie es um sie auf dem Arbeitsmarkt steht.
Nasenbär Noser soll Klappe halten. Er nötigt regelmässig die Verkäuferinnen in der Bäckerei, ihm gratis Plastikseckli zu geben. Er sagt, er wäre der König von Zürich und würde sie sonst einkerkern lassen…
Für eine 20Mio.-Schweiz hätte die UBS eine massgeschneiderte Grösse.
Der letzte Quartalsgewinn bedeutet nicht weniger, als dass die Investment Banker wieder auf Bonusjagd sind. Die Vorgaben aus Bern sind unerlässlich, weil bei der nächsten Banken Krise (und die kommt ganz sicher eines Tages) wieder alle sagen werden, dass darf nicht noch einmal passieren.
Diejenigen Parlamentarier, die jetzt wieder versuchen die Vorgaben des Bundes aufzuweichen sind dann wieder die Ersten, die nach schärferen Regelungen schreien. Nur wird bei der nächsten Krise die UBS die ganze Schweiz mit in den Abgrund reissen. Die Krise muss nicht einmal bei der UBS den Ursprung haben!!
Ermotti hat offensichtlich noch nicht erkannt, dass auch seine Millionen auf Banken im In- und Ausland nicht mehr sicher sind, wenn die UBS und mit ihr viele andere Banken in der nächsten Finanz- und Wirtschaftskrise kollabieren werden. Er ist blind vor lauter Habgier.
Wer hört Noser noch zu?
Er ist eine Windfahne und frustrierter UBS-Lobbyist, der anstelle von KKS gerne Bundesrat geworden wäre – analog zu seinem Ex-Buddy Jositsch von der SP, der es auch nicht verkraftet hat, dass er nicht BR wurde.
5,1 Milliarden Dollar Bonuspool. 6 Milliarden Aktienrückkäufe in zwei Jahren. Dividende um 22 Prozent erhöht. Gleichzeitig: mehr als 500 Entlassungen pro Monat – während Gewerkschaft und FDP einträchtig auf die Finanzministerin zeigen. Wer glaubt, diese Stellen kehren nach dem politischen Sturm je zurück, hat schlicht nicht verstanden, was gerade passiert: Agentic AI disintermediiert bald das traditionelle Banking strukturell und UBS nutzt diesen historischen Bruch als Deckmantel für das, was es schon immer war – privatisierter Gewinn, sozialisiertes Risiko, maximierter Bonus
Mit Bedauern nehme ich von Ihren täglichen, unqualifizierten Ansichten zum Handeln der UBS Kenntnis. Ich kann nur noch den Kopf schütteln.
Die UBS soll die Schweiz verlassen.
Am Besten noch heute.
Und die Leute wären sowieso entlassen worden.
Ich jage auch ab und zu Leute zum Teufel wenn sie auf meiner Garten-Bank hocken.🤷♂️
Wieso hört niemand auf einen erfolgreichen Unternehmer ? Aufteilung der UBS in CH und Ausland ist die Lösung !
Der Ermotti wird die Jobs so oder so abbauen.
Das hat weniger mit der UBS zu tun als vielmehr mit der grundsätzlichen Situation. Dies wird auch die anderen Finanzinstitute betreffen (Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter).
Nur wer wirklich einen Mehrwert bringt überlebt.
Die Hebelwirkung ist so eine Sache; ein 2-schneidiges Schwert.
Im positiven verdient die Bank; auf der anderen Seite bezahlt die Allgmeinheit.
Die Kapitalforderung des Bundesrates ist äussert bescheiden.
Lieber Ermotti schluck die Kröte und gut ist.
Noser war schon immer ein opportunistischer wertefreier Schwadronierer. Ein Pseudo-Schwergewicht, steht für all das, was seit Jahren bei der FDP nicht funktioniert.
Die einzig richtige Lösung für die kleine Schweiz um sich von dieser Mega-Bank aus den Risiko-Klammern zu befreien, ist die Aufspaltung der jetzigen UBS:
Eine UBS Schweiz mit Sitz in Zürich und eine UBS International mit Sitz in New York; selbstverständlich ohne Holding-Struktur sondern zwei separate Unternehmen mit Börsenkotierung in Zürich resp. New York. Der Schweizer Regierung empfehle ich nur eines: Hart bleiben bei den neuen EK-Anforderungen; dann wird die Motte diesen Weg gehen und das Land vor der nächsten Katastrophe schützen oder besser gesagt: Befreien !
Der als Hausverband der UBS handzahm auftretende Schweizerische Bankpersonalverband ist Mitglied des SGB Schweizerischer Gewerkschaftsbund. Der SGB äussert sich regelmässig und kompetent zu Wirtschaftsthemen und vertritt dabei die Interessen der Arbeitnehmenden und der ganzen Bevölkerung. Zur UBS-Regulierung habe ich dieses Jahr noch nichts gelesen vom SGB. Weshalb? Oder habe ich etwas verpasst?
Mit einem hab ich schon Mühe: Ruedi Noser war als langjähriger Parlamentarier und Standesvertreter des Kantons Zürich sehr lange ein Teil des Problems. Auch er hat in dieser Zeit den Elefanten im Raum nicht gesehen oder ihn halt ignoriert. Aber seit der Swissair-Rettung fanden es die FDP-Vertreter halt auch gäbiger, den Staat zahlen zu lassen statt selber aktiv Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. Im Nachhinein Salven abzuschiessen, ist sehr billig.
Im Artikel steht: „Ein Sprecher der UBS betont, dass die Bank ihre Risiken im Handelsgeschäft im Griff habe“.
Also entweder UBS macht nur Execution für Drittparteien oder sie weiss nicht was sie tut.
Praktisch für Ermotti, er hat einen Sündenbock für seine Mega Jobkilleraktion.
Jobkillerin jedoch nicht KKS, sondern KI, gepaart mit Ermottis Bonusgier!!
Einzige Lösung, Bank aufsplitten.
Steuerflüchtling Ruedi Noser FDP
Typisch Noser seit er nicht mehr Ständerat ist. Greift KKS frontal an. Will vermutlich zusammen mit Beat Walti FDP in den Verwaltungsrat der UBS.
Zur Erinnerung: Die Firma UBS aus der Casinobranche hat eine Bilanzsumme von 1.600.000.000. Etwas weniger Aktienrückkäufe und das zusätzliche Kapital wäre sehr schnell da. Aber die Bonus Raider um Herr Motti sehen das natürlich anders.
Sorry der Betrag ist 1600 Milliarden
Besser kann man Tragik nicht zusammenfassen: „Je mehr Risiken die Bank eingeht, desto grösser ist die Aussicht von Ermotti und Co. auf hochschiessende Boni. Umgekehrt wächst die Gefahr für den Steuerzahler, bei einem nächsten Knall die UBS retten zu müssen.“
Und da wagt ein einst vom Volk gewählter Politiker und freisinniger Wirtschaftsexponent – oder Vertreter der Bankenlobby? – Kritik am Bundesrat und insbesondere an KKS zu üben? So verliert ein Politiker seine Ehre und seine Partei das Vertrauen bürgerlich gesinnter Schweizerinnen und Schweizer!
Statt dass auch seine unfähigen Adlaten schonungslos rausgeboxt werden, wird das Pseudo-Management aufgeblasen mit ganz dubiosen Funktionen geführt von irgendwelchen Günstlingen und Schleimern…!
Die hätten auch sonst viele Einlassungen machen müsse. Wegen CS und KI wo man sowie so besser Beraten wird. Ausrede!!!
UBS bashing zum Donnerstag… normalerweise ist es immer Montag…
Ich frage mich und komm nicht drauf: Hat diese Gewerkschafts- und Vorzeige-Frau ächt auch einen eigenen Namen?
Ermotti macht das in diesem Fall richtig. Volle Pulle abbauen und die Bank endlich schlanker gestalten. Die vielen teuren Angstellten die es nicht mehr braucht, können eingespart werden. Das wird der Bank gut tun und was Keller-Sutter denkt, ist der Bankleitung eh egal. Im Notfall können sie die Bank an die Amerikaner verkaufen.
Vielleicht sollte man die Bonuskultur etwas langfristiger gestallten:
Alle Boni werden in UBS Aktien ausbezahlt die für mindestens 25 Jahre oder bis zum Rentenalter 65 gesperrt sind. Wer die Bank vorher freiwillig verlässt, verliert alles.
UBS ist eine super Bank. Die Zahlen stimmen – für die Top-Leute und die Aktionäre. Zu Letzteren gehöre ich seit längerem nicht mehr, und meine UBS-Kreditkarten (die letzte Verbindung) habe ich vor einigen Tagen gekündigt. Meine Bankspesen werden immer geringer.
Die Aufspaltung der UBS in eine eigenständige internationale Bank und eine reine Schweizer UBS mit separatem Eigenkapital wäre ein kluger strategischer Schachzug. Die internationale Einheit könnte von globalen Aktionären gesteuert werden, ggf. mit einer Fusion einer Grossbank wie JPMorgan kombiniert und unabhängig von Schweizer Regulierungen agieren. Die Schweizer UBS bliebe so vor Risiken geschützt, unabhängig von zukünftigen Krisen – eine Idee, die Blocher und andere fordern, um Systemrelevanz zu managen.
So kann die internationale Grossbank auf dem Weltmarkt weiter „mitspielen“
@Christian
Guter Kommentar. Da letzte Wort „mitspielen“ gefällt mir besonders gut. Die Casino Brangster um Herr Motti werden mit grosser Sicherheit wieder mal auf die falsche Zahl. Und das bei immer höheren Einsetzen. Milliarden Bonus Gier lässt grüssen. Und der Steuerzahler soll dann zahlen? Hopp KKS
Hofft der werte Herr Noser auf ein Jöbbli bei der UBS?
Die pragmatische Lösung für die UBS ist: Ausgliedern der US-unit und separat an die Börse bringen.
Win-Win für alle Beteiligten!
Schaut doch mal bei Holcim, die haben‘s vorgezeigt mit der Ausgliederung von Amrize.
MA entlassen à gogo?
Na, klar. Wenn nur noch ein Bürostuhl belegt ist, fällt der Entscheid zum physischen Standort weg.
Die GL nimmt konsequent die UBS, in Form eines Zugangscodes zur Cloud, im Laptop mit.
Und die EigentümerInnen? Die sind doch schon längst virtualiert.
Schuld sei Keller-Sutter. Nein, Widmer-Schlumpf!
Schuld ist nicht KKS, sondern das viel zu hohe Cost-Income-Ratio der UBS. Habe soeben nochmals die Studie der Prof. Heinz Zimmermann und Pascal Böni studiert. Fazit: Auch EK-Anforderungen (hartes EK) von 20 Mrd. verteuern die Kapitalkosten bei weitem (!) nicht die von UBS und einigen Parlamentariern kolportierten Beträge. Die Wettbewerbsfähigkeit der UBS würde kaum geschwächt. Die UBS hätte dann immer noch leicht weniger EK als Merril Lynch und nur geringfügig mehr als andere US- oder internationale Banken (an sich schlecht kapitalisierte Banken als Beispiel zu nehmen ist unredlich).
alles muss raus, cost-earnings-ratio über 50 ist ein joke. jede entlassung hilft da. bravo.
Zur Aussage im Artikel: „Ein Sprecher der UBS betont, dass die Bank ihre Risiken im Handelsgeschäft im Griff habe.“ Der Sprecher und die Grossmanager der Bank werden wohl das Zitat des Schriftstellers Joachim Ringelnatz nicht kennenn, das lautet: „Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“ Wohl auch die Stühle der Macht auf denen die Grossmanager sitzen.
Gunther Kropp, Basel
Alles bedenklich – mit Ausnahme der Gewinnentwicklung –
Team Schweiz,KKS hat recht