Die SVP sucht eine Nachfolge für Guy Parmelin. Céline Amaudruz kandidiert. Thomas Matter überlegt.
André Rüegsegger hat seine Kantonalpartei hinter sich. Und in Zürich lässt sich Natalie Rickli Zeit.
SRF schrieb am 2. Oktober, sie gelte „seit Jahren als bundesratsfähig“. Ein Ruf ist noch kein Befund.
Den Massstab dafür hat ihre Partei am selben Tag schriftlich festgelegt: die „Fähigkeit zur Übernahme der Führungsverantwortung“, namentlich für das EJPD und das VBS.
Das ist ein brauchbarer Massstab. Legen wir ihn an.
Natalie Rickli führt seit 2019 die Zürcher Gesundheitsdirektion: Spitalplanung, Versorgungssicherheit, Aufsicht über das Universitätsspital.
Wer führt, hält erfahrene Leute. An der Spitze ihrer Direktion ist das Gegenteil dokumentiert.
Die WOZ hat im April 2025 nach Gesprächen mit ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern den vierten Generalsekretär in weniger als sechs Jahren gezählt, dazu eine lange Liste von Abgängen in Schlüsselpositionen.
Die Direktion hält dagegen, die Gesamtfluktuation liege inzwischen unter dem langjährigen Schnitt.
Das mag zutreffen – nur erklärt ein Durchschnitt nicht, warum ausgerechnet die Spitzenpositionen so oft neu besetzt werden mussten.
Wer führt, legt die Massstäbe fest, bevor er misst. Auch hier gibt es einen harten Befund – diesmal von einem Gericht.
Das Bundesverwaltungsgericht gab im Juli 2025 der Adus-Klinik recht, die von der Zürcher Spitalliste gestrichen worden war.
Das Urteil hält fest: Die Anforderungen seien nicht im Voraus klar festgelegt und kommuniziert worden, die Kriterien „auffallend unbestimmt“, das Abstellen auf die Fallzahlen „methodisch nicht nachvollziehbar“.
Die NZZ titelte: „Schlappe für Natalie Rickli: Spitalschliessung im Kanton Zürich war unrechtmässig“.
Die SVP hat es bei der eigenen Nachfolge besser gemacht. Sie hat ihren Massstab vorher festgelegt – schriftlich und datiert.
Nun die Gegenprobe, denn ein sauberer Befund trägt das Entlastende mit.
Im Fall, für den die Gesundheitsdirektorin am heftigsten angegriffen wurde – die Todesfälle an der Herzchirurgie des Universitätsspitals –, hat eine unabhängige Untersuchungskommission unter alt Bundesrichter Niklaus Oberholzer ihre Direktion entlastet:
Sie habe mehrfach nach der Patientensicherheit gefragt und frühzeitig auf Missstände hingewiesen.
Es geht hier also nicht darum, ihr alles anzulasten. Es geht um eine einzige Frage: Belegt dieser Leistungsausweis die Fähigkeit, die die SVP für den Bundesrat verlangt?
Er belegt sie nicht.
Warum Volkswahlen diese Fähigkeit grundsätzlich nicht prüfen, analysierte die Fachzeitschrift „Psychotherapie“ ausführlich und mit sämtlichen Quellen unter dem Titel „Der Dunning-Kruger-Effekt und die Psychologie der Politikerauswahl„.
Am 9. Dezember wählt die Bundesversammlung. Sie ist die letzte Instanz, die prüfen kann, was ein Wahlkampf nicht prüft.
Sie sollte jeder Kandidatur die Frage stellen, die die SVP selbst aufgeworfen hat. Und sie sollte die Antwort in den Akten suchen, nicht auf der Bühne.
Der Autor ist Gründer der Fachzeitschrift „Psychotherapie“ und steht mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich in einem hängigen Verwaltungsverfahren.
Dieser Text stützt sich ausschliesslich auf öffentlich zugängliche, belegte Quellen; der verlinkte Grundlagenartikel führt sie einzeln auf.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ich bin sehr gespalten. Als Zürcher wäre ich sie ja sehr gerne los. Aber dann wäre sie ja Bundesrätin…
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– A fonds perdu bei Swissair = Null Anklageerhebungen,
– Milliarden Staatsgarantien für UBS im Jahre 2008 = Null Anklageerhebungen,
– Auflösung des Parlaments durch den Bundesrat im Frühling 2020 = Null Anklageerhebungen,
– Enteignung der CS Aktionäre im März 2023 = Null Anklageerhebungen,
– 70 Tote in USZ = Null Anklageerhebungen.
Gäbe es Frau Rickli nicht müsste sie in der Fabrik hergestellt werden. Das Land das fehlbare Politiker juristisch nicht belangt kann ohne Frau Rickli im Bundesrat nicht fortbestehen.
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Ein sehr fähiger Mann wäre bestimmt Benjamin Fischer.
Die NZZ am Sonntag und der Blick schießen heute scharf gegen Amaudruz. Auch die SP ist gegen sie. Das heißt im Umkehrschluss, Amaudruz sollte man wählen
Sie hätte auch den Frauen und den Romand Bonus.
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Was auch für sie spricht, sie ist zu 95% auf der Parteilinie und hat mit Parmelin einen sehr erfolgreichen Berater zur Seite.
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Eine Promille-Gurgel oder eine mit Burnout-Vergangenheit, heisst ohne Resilienz? Beide nicht wählbar. Da sind andere Kaliber gefragt.
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Bitte Malediven-einfach für die Rickli-Zickli. Soll schön sein dort.
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bei Rickli fällt mir als erstes …ein.
Wer wählt so einen Menschen?
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feministinnen oder ähnliche?
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Zürcherinnen und deren softies sind begeistert
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Okay Boomer. Darüber sehen wir hinweg.
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Zürcherinnen unter Drogen
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Die SVP schlägt der Bundesversammlung eine eloquente, der französischen und englischen Sprache mächtige Person vor.
Gesundheitsdirektorin Regierungsrätin Natalie Rickli ist nicht bundesratswürdig, sie trägt die Verantwortung für das Universitätsspital Zürich USZ und somit für die neuste Kostenüberschreitung um CHF 100 Mio. In der Privatwirtschaft führt derartiges zu Konsequenzen.
Regierungsrätin Natalie Rickli ist „beratungsresistent“, unterstützte und begleitete die Zürcher-Spitäler als Gesundheitsdirektorin nie „zukunftsweisend“.
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Sie sieht überdurchschnittlich gut aus, insbesondere gemessen am Bundeshaus Durchschnitt. Davon hat sie sehr profitiert in ihrer Laufbahn.
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Regierungsrätin Natalie Rickli fehlen Visionen und Führungsstärke.
Das Universitätsspital USZ hat an jeder Ecke ein Sach- oder Personal-Problem. Das Seespital Horgen musste an einen privaten Investor verkauft werden, welche Schande für den Kanton Zürich.
Beim Regionalspital Dielsdorf eine verfehlte „Annahme“, das Spital zu schliessen, statt ein weitsichtiges „Notfall-Zentrum“ anzudenken.
Bei den Regionalspitälern Wetzikon GZO, Uster, Männedorf fehlt ein ökonomisch sinnvoller Verbund.
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Die Wahlchancen von Frau Amaudruz liegen im Promillebereich.
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Natalie Rickli ist eine Garantin wenn es um’s abtauchen bei Problemen geht, die das Rüstzeug für ein zügiges, strukturiertes Durchgreifen voraussetzt.
Natalie Rickli besitzt weder Führungsqualität noch weder das Rüstzeug um Bundesrätin werden zu wollen.
Mir ist selten schon eine Frau mit derart ausgeprägter Inkompetenz wie Frau Rickli über den Weg gelaufen. Viel und trotzdem lückenhaftes, auf schlau machendes Gerede mit teilweise beschämendem Inhalt.
Aus welchem Grund sie sich überhaupt so lange halten konnte, dürfte allen Lesenden klar sein!
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welche Prüfung. Nathalie Rickli hat ausreichend und mit Nachdruck bewiesen, dass sie ungeeignet ist und das Wort „Verantwortung“ nicht begreift.
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Ich hoffe, dass die Rennleitung die Probe macht und sie aus dem Rennen nimmt.
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Ich dachte, sie sei auf die Malediven ausgewandert.
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Rickli traute sich immerhin zu sagen das es zuviele Deutsche in der Schweiz hat.
Und im Gegensatz zu Matter ist sie kein Papierli Zürcher.
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Es ist unglaublich, welch schlechte Politiker sich die westlichen Länder leisten. Die schweizerische Vereinigte Bundesversammlung muss endlich vom bisherigen simplen Matrixraster-Wahlschema (Partei, Geschlecht, Kanton, Ratszugehörigkeit) wegkommen.