Man müsse Löhne und Lieferanten zahlen, so das letzte Mail des Präsidenten des Golfclubs Brigels, hoch oben in den Alpen.
Deshalb bitte, bitte: Überweist endlich die geschuldeten Kreditkarten-Guthaben.
Der Hilfeschrei des Finanzmanns – er war lange weit ober bei der UBS im Private Banking – bleibt ungehört.
Die Worldline ist abgetaucht. Ihre Leute im Zürcher Büro, dem Headoffice für den Schweizer Markt des französischen Payment-Riesen: Sie schweigen.

Zwischendurch eine Antwort, wonach man das Anliegen „bereits an die zuständige Abteilung weitergeleitet“ habe. „Zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren“, falls es noch „Fragen“ gäbe.
Danach wieder das Gleiche: Funkstille – total.
Für den Golfclub wird die Lage dramatisch. Es fehlen über 40’000 Franken. Die Worldline schuldet dem Verein diese Summe – seit einem Monat.
Da hatten die Franzosen respektive ihre Zürcher Manager das Konto „blockiert – aus für uns unverständlichen Gründen“, so der Golfclub Brigels-Präsident.
„Seither versuchen wir leider erfolglos, den alten Zustand wiederherzustellen. Anrufe gelangen immer wieder zu unterschiedlichsten Stellen, niemand fühlt sich verantwortlich.“
„E-Mails werden immer wieder von anderen Agenten im Kundendienst bearbeitet, ohne dass jemand etwas klären würde. Oftmals werden E-Mails gar nicht beantwortet.“
Service wie zur Steinzeit. Die Golfer trifft’s hart. Sie sind ein KMU mit Angestellten und Partnern; die einen brauchen ihren Lohn, die anderen ihr Entgelt.
Der letzte Hilfeschrei des Präsidenten stammt von vergangenem Dienstag.
„Wir möchten Sie daher nochmals höflich, aber mit Nachdruck darum bitten, unser Konto bis spätestens Ende dieser Woche wieder freizugeben und die ausstehenden Auszahlungen zu veranlassen.“
Passiert ist nichts – wie die Wochen zuvor. Dabei sind die Fragen der Brigels-Golfer einfach: Warum hält die Worldline „unsere
Auszahlungen“ zurück, weshalb gibt es dazu „keine konkrete Erklärung oder Lösung“?

Auf Anfrage reagierte Worldline übers Wochenende nicht. Das Unternehmen mit Aktiennotierung in Frankreich ist nach Geldwäscherei-Vorwürfen in Turbulenzen geraten.
Der Kurs stürzte ab; das trifft auch die Six. Diese hatte den Grossteil des Verkaufspreises für ihre Payment-Sparte in Worldline-Aktien bezogen.
Nach deren freien Fall musste die Schweizer Börsen- und Finanzplattform riesige Abschreiber vornehmen.
Der VR schickte zunächst den CEO in die Wüste, danach wechselten die Banken als Besitzer der Six auch Präsident Thomas Wellauer notfallmässig aus.
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wer in seiner kindheit mit dem ziehwägeli in die migros musste,
der hat im alter keine lust mehr auf ein ziehwägeli.
lieber hole in one.
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Bin zwar ein Coop Kind, aber Kommentar ist immer noch besser als der Substanzlose Beitrag
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Genau….war zwar ein Coop Kind….
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@Dank…
Du musst nicht jeden Kommentar kommentieren. Neu hier?
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ne…benutzt gelegentlich Palfner, Loomit
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Redaktionssitzung: Welches Gericht bringen wir Morgen? BF hast Du eine Idee, was am meisten Klicks bringt in Thailand? Uns gehen langsam die Themen aus, seht ihr dies anders (Laeri, Crans Montana, UBS) Ok können wir hier im Text auch erwähnen, dank unseren treuen Kommentatoren, die 2026 anonym bleiben….
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Lass mal….sonst wird Dein Tag morgen langweilig
Also erst seit einem Monat und schon brennts in den Alpen. Da ist wohl keine Finanzdecke vorhanden bei dem Klub.
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Das war auch mein erster Gedanke, wenig Puffer. Und das von einem Ex-UBS-Private Banker
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hab schon auf Ihren Kommentar sehnlichst gewartet
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@Dankanonymtiaet
Ja, das Wochenende ist vorbei und Palfi läuft wieder zu Hochform auf.
Es ist bitter aber leider unvermeidbar.
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@Lenox….die einen brauchen morgens einen Kafi….
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So ein Mist, deshalb spiele ich Schach im Verein…und kein Golf!
Ein Skandal ist das, so was von..
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geht mir auch so, die Artikel hier werden immer weniger spannend…die Kommentare, dagegen schlagen den Inhalt und die Substanz um Meilen…
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Das hat sicher mit Pierin zu tun… Die Compliance-Hexe hat zugeschlagen.
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Gelegentlich sind die KI-generierten Artikel von ….spannender
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Da bin ich ja direkt froh, dass ich meinen eigenen Golfclub habe.
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Gäbe es diesen Finanzblog nicht wo wäre dann unsere morgendliche Unterhaltung …. bei den seriösen Medien?
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Nächste Schlagzeile: Ex UBS’ler mit Geldwäsche Golfclub
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Man würde meinen, 40’000 seien für einen Golf-Club Peanuts. Eine Jahresmitgliedschaft mehr und schon ist das Geld drin. Da in solchen Clubs nur reiche Gockel sitzen, könnte der Präsident einfach mal bei einem Apéro den Hut herum gehen lassen. Da kommt bestimmt locker eine Million rein.
Bleibt nur noch GoFundMe.