Die Abmahnung kam in der Nacht: „Ich rate Ihnen dringend, von der Veröffentlichung von Fehlinformationen abzusehen.“
Absender war die Basler Kanzlei Wagner Prazeller Hug.
„Ich kann Ihnen versichern, dass meine Klientschaft und ich nicht zögern werden, Falschbehauptungen gerichtlich einzuklagen.“
Es ging um Robin Lingg und dessen plötzliche Demission als Verwaltungsrat von Ringier im April. 13 Jahre lang war Lingg „massgeblicher Mitgestaltung der Ringier-Gruppe“, wie es in der Medienmitteilung damals hiess.
Eigentlich wurde er als Nachfolger für seinen Onkel Michael Ringier (77) gehandelt.
Der Kapitän des „Blick“-Boulevard-Imperiums suchte eine Lösung innerhalb der Verlegerfamilie und fand sie vermeintlich im Filius seiner Schwester.
Dieses Medium wollte nach seinem abrupten Ausscheiden diesern Frühling eine Story über ihn schreiben, denn die Gerüchteküche brodelte.
Aber dann kamen die Anwälte: „Herr Lingg ist nicht mehr im Unternehmen tätig. Berichterstattungen zu seiner Person verletzen seine Privatsphäre.“
Nun drängte es den schwerreichen Millionärserben selber an die Öffentlichkeit. Im Lokalblatt „Altstadt Kurier“ verkündete er seine neuesten Pläne.
Nach seinen unglaublichen Erfolgen bei Deindeal.ch – die Schnäppchen-Plattform ging kürzlich in provisorischen Nachlass – sowie den riesigen Erfolgen für Ringier in Asien, Afrika und Osteuropa geht die Erfolgsgeschichte ungehindert weiter:
Robin Lingg will Shirts verkaufen.
An der Torgasse 6, in der Zürcher Altstadt, wird Lingg Kleider aus Mexiko feilbieten. Auf LinkedIn präsentiert der frühere Weltenherrscher schon mal die bunten Kleider.
Viel Glitzer und viele Tiger, Totenköpfe und Drachen. Vielleicht hat der Verleger-Sprössling manche dieser Gestalten während seiner Zeit bei Ringier erlebt.
Lingg ist begeistert. Er trage so ein Shirt seit 10 Jahren, schwärmt er auf LinkedIn: „It still looks like day one.“
Asien, Afrika, die Welt. Ein echter Lingg bleibt niemals stehen.
Die Torgasse 6 ist erst der Anfang: „Ich möchte sicher noch ein weiteres Geschäft in Zürich. Zudem arbeite ich an Pop-up-Stores in Basel, Bern und Genf.“
Wenn die ganze Welt die farbigen Drachen-Totenkopf-Tiger-Shirts trägt, kommt Lingg vielleicht als Präsident bei Ringier zurück.


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Geld ist nicht alles und macht auch nicht glücklich.
Wenn er die Möglichkeit hat sein Hobby zum Beruf zu machen, wieso nicht?
Die Einten lieben lustige T-Shirts. Die Anderen lieben Frauen und machen in Thailand ihre eigen „Erlebniss“ Bar auf.
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Sagt ausgerechnet einer der vom Staat durchgefüttert wird!
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Sagt ausgerechnet unser Tauge-und Habenichts.
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Ein Unternehmer geht ein Risiko ein. Ein „Journalist“ publiziert …..und ein Kommentarschreiber bleibt anonym….so trägt jeder seinen Anteil am Inside Paradeplatz Blog
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Es handelt sich hierbei nicht primär um inhaltliche Aspekte, sondern um eine Win-Win-Situation.
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Kann mir nicht mal ein bedrucktes T-Shirt leisten, spare aktuell auf ein Occasionen Dreirad.
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Hallo Fans, heute muss ich wieder zur
IV-Abklärung.
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Retail geht immer.
Braucht man keine Fachkenntnisse.
Wenn ned läuft schliesst man den Laden wieder.
Egal ob das der Basler Kanzlei passt oder ned.
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Der Mann ist doch ganz bescheiden.
Einen „Textilladen“ oder abschätzig Lumpenladen kann nicht jeder betreiben.
Gibt‘s dort auch farbige Pilzli?
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Bitte mehr Artikel aus der Finanzwelt. Und weniger Züri Retail und Gastro und Parkplätze etc.
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Lustige Geschichte …… es gibt alle möglichen Erben:
– diejenigen, die immer diskret und produktiv bleiben,
– andere, die alles vergeuden,
– und wieder andere, die die Zeit (und das Geld) haben, um sich Grunge-T-Shirts auszudenken.
– usw.
Ist das Universum der Erben nicht wunderbar oder wunderbar dekadent?
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Vielleicht könnte er ja auch eine revolutionäre Plattform machen, beispielsweise lingged-in
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„Dieses Medium wollte nach seinem abrupten Ausscheiden diesern Frühling“
Mehr ist zur Qualität dieses Blogs und zur journalistischen Glanzleistungs des Frenkels nicht zu sagen
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Sagt man nicht „Jede Werbung ist gute Werbung“ ?