Die Wetzikon-Spitalbosse dürften ausgespielt haben. Jedenfalls glauben das die kritischen Gläubiger.
Sie zeigen sich überzeut, dass die Spitalleitung niemals die nötige Mehrheit der Fremdkapital-Geber vom eigenen Sanierungsplan überzeugen können.
Die Investoren müssten sich mit rund 33 Prozent zufrieden geben, wenn das Spital im Zürcher Oberland bei der Betreiberin Thurmed aus der Ostschweiz landet.
Weitere Zahlungen seien Luftschlösser der Wetzikon-Boss, so der kritische Anführer der Gegner, die Fianzfirma Clearway Capital, in einem Brief von gestern an die Gläubiger.
Lieber Konkurs mit geordnetem Weiterbetrieb des Spitals, dann würden die Investoren deutlich mehr Geld für ihr offenes Investment erhalten.
Die Schlacht nähert sich ihrem Höhepunkt. Heute in einer Woche entscheiden die Gläubiger über den Plan des Sachwalters und des VRs der GZO. Das ist die Besitzerin des Spitals.
Die GZO-Manager treiben ihre Mitarbeiter zu einer Last-Minute-Telefon-Aktion. Jede Stimme zählt.
„Ziel ist eine persönliche Kontaktaufnahme mit den Gläubigern, um sicherzustellen, dass keine Stimmen unnötig verloren gegen“, schreibt die „Direktori Unternehmensentwicklung“ des GZO.
Man soll das „Merkblatt“ berücksichtigen. Dort heisst es unter „Don’t“:
„Ich rufe an, um Ihnen zu sagen, dass Sie unbedingt Ja stimmen müssen.“
„Wenn Sie nicht Ja stimmen, sind Sie mitschuldig an der Schliessung des Spitals Wetzikon.“
Unter „Do“ findet sich dies:
„Wir sind auf jede Stimme angewiesen.“ „Es tut uns leid, dass Sie auf einen Teil Ihres Geldes verzichten müssen.“
„Im Falle eines Konkurses wird sich das Verfahren über viele Jahre erstrecken, eine erste Abschlagszahlung ist frühestens ab Ende 2028/Anfang 2029 möglich.“
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Crash von IP – öffne die Seite und tag für tag sinkt das Niveau der Beiträge – was ich als treuer Leser seit Jahren (spannende Stories Pierin usw) ausserordentlich bedaure….
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Ich finde, IP hat sich von einem langweiligen Pseudo-Finanz-Blog (nicht einer er Autoren hatte einen blassen Schimmer einer Ahnung von Finanzen) zu einem überaus erfrischenden Gossip Dump entwickelt.
Weiter so!
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Was ist das Ziel solcher Artikel? Klicks und Kommentare zu generieren, die jeglicher Substanz abträglich sind?
Wo sind die seriös recherchierten Artikel geblieben, die L.H. einst berühmt machten und demzufolge hier im IP spannend und lesenswert waren.
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Information ist das Ziel des Artikels.
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Was für eine erbärmliche Aktion. Nun noch die Mitarbeiter in die Schlacht ziehen zu lassen. Der Sanierungsplan ist ein trojanisches Pferd und wurde von den Gläubigern durchschaut. Der Kollokationsplan priorisiert Fremdkapital vor Eigenkapital. Nun halt auf die harte Tour über den Konkurs
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„hab‘ in meiner Kaderfunktion das Spital in die Zahlungsunfähigkeit getrieben“ sieht in der Tat nicht so gut in CV aus.
Mitschuldig an der Schliessung sind die Gläubiger sicher nicht. Frechheit.
Wenn man an Spitäler Ware verkauft, dann hat man 3 Dinge auf sicher.
1. Den tiefsten Preis
2. Den anspruchvollsten Kunden
3. Die längste Wartezeit aufs Geld.
Wäre es aber nicht der Job sich um die Patienten zu kümmern? Warum den jetzt Call Center? Spendenaufruf?
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und solche täglichen Kommentare zu unterlassen
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Frei nach der Ersten Allgemeinen Verunsicherung: Palfner ist immer und überall.
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Der Spital in Wetzikon ist so überflüssig wie ein Solarium in Pattaya, Thailand.
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Falsch. Die Deadline für die schriftliche Abstimmung ist am 7. November.
Der Konkurs ist besiegelt.
Die Telefon-Aktion zeigt, dass bei den Verantwortlichen der Stift geht.
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Untergetauchte Zickli dazu?
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Der VRP Mika hat so unglaublich versagt. Er und die anderen Granaten werden versuchen den Konkurs den Gläubigern unterzuschieben. Die Krankenschwestern werden das vielleicht noch glauben. Aber de facto hat Mika mit seiner chicken game Strategie den Tanker versenkt… unser Sanierungsexperte😂 macht doch noch ein paar tolle podcasts!
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Hoffentlich lehnen die Gläubiger den Antrag der beiden Interessenten ab. Und sonst sind sie selber Schuld, wenn sie noch mehr Geld verlieren. Konkurs, fertig mit diesem Theater. Und noch was: Wir Thurgauer wollen kein Pleite-Spital Wetzikon übernehmen, Herr Z! Eine Frechheit sondergleichen!
Es ist eine katastrophale Situation.
Das Spital ist seit Jahren überflüssig, mit Uster und Männedorf gibt es zwei andere Spitäler in nächster Nähe, die ebenfalls massive Überkapazitäten haben.
Gleichzeitig kann man auf dieser Brache nichts anderes machen als ein Spital betreiben (das es ja nicht braucht).
Es bleibt also für die Gläubiger in jedem Fall sehr schlecht. Ich vermute, ich würde das Angebot annehmen, aber nur mit der Einmalzahlung rechnen.