Man möchte die Sprachgewalt eines Gerold Späth haben. Oder den Blick peinlich berührt abwenden und sein Haupt verhüllen.
Aber die Berichterstatterpflicht verlangt, Worte für Unsägliches zu finden. Das selbsternannte Haus der Qualitätsmedien beelendet seine Leser mit zwei Meldungen.

Sie schaukeln sich zu einer Apokalypse des Journalismus hoch. Bullshit-Bingo und hilfloser und sinnloser Protest, hat denn niemand mehr in diesem Sumpf wenigstens noch Reste von Anstand?
Eine „Geschäftsleitung“, die nicht mal mit einem Namen dahinterstehen mag, wendet sich an „Liebe Leserinnen, liebe Leser“. Einfach so. Die sind ihr nicht lieb, sie ist’s nicht mal mit sich selbst, noch viel weniger mit den von ihr Abhängigen.
Es ist, also wollte die Führungsetage von Tamedia sich endgültig zur Kenntlichkeit entstellen. Zwei Zitate soll genügen:
„Tamedia muss Stellen abbauen. Hinter dieser Meldung stehen Menschen, Kolleginnen und Kollegen, deren berufliche Zukunft von diesem Entscheid betroffen ist.“
„Das schmerzt. Wir verstehen die Sorgen, die Enttäuschung und auch den Unmut, den diese Nachricht auslöst.“
Das schmerzt? Wir verstehen?
Das ist nicht mal ein Phantomschmerz, verstehen tun sie nichts. Schlimmer noch: Es ist ein Offenbarungseid, dass nach sieben Entlassungsrunden all das fehlt, wozu hochbezahlte Führungskräfte in der Lage sein sollten.
Eine Strategie verkünden, wie es im Jammertal einer zum Skelett runtergesparten Redaktion weitergehen sollte.
„Guter Journalismus entsteht nicht von selbst. Er ist das Ergebnis der täglichen Arbeit von Journalistinnen und Journalisten.“
„Ihr Engagement und ihre Kompetenz tragen unsere Medienmarken. Dafür gebührt ihnen allen unser Respekt und unser Dank.“
Wer als Betroffener nicht rot vor Wut und blass vor Entsetzen wird, ist indolent. Ebenfalls anonym erscheint ein zweiter Artikel:
„Mitarbeitende protestieren in Zürich gegen Stellenabbau bei Tamedia.“ Wer ein Herz hat, dem will es vor Scham zerspringen.
Wer Verstand hat, versteht nicht, dass das alles ist, was sich für intelligent haltende Journalisten an Hilflosigkeit und Ungenügen angesichts des bevorstehenden Untergangs aufzubieten im Stande sind.
Fäulnis oder Putrefaktion nennt man den Prozess, bei dem ein Körper verfault. Dabei entstehen Gase wie Methan, Schwefelwasserstoff und Ammoniak, die für einen intensiven und unerträglichen Geruch verantwortlich sind.
Er findet unter Luftabschluss statt, und Gerichtsmediziner wie Zackbum können es analysieren. Man könnte Namen nennen, aber die Juristerei…
Beim Betrachten der sinn- und zwecklosen Aktion von angeblich rund 400 Mitarbeitern von Tamedia, die für einmal nicht der Welt und allen Ratschläge erteilen, wie richtiges Verhalten zur Besserung und Problemlösung führen würde.
Hörte man nur auf sie. Aber in eigener Sache zeigen sie, dass sie nichts wissen, nichts können.
Statt zu verwesen, stehen sie wie Zombies vor dem Eingang des Glashauses von Tamedia an der Werdstrasse in Zürich.
Zeigen grimmig-mutige Gesichter, bevor sie wieder wie Schafe zur Schlachtbank in die Hölle des Newsrooms zurückkehren und ihre Arbeit verrichten.
Als Noch-Überlebende, die eigentlich wissen, dass auch sie ihrem Schicksal nicht entkommen werden.
Die Erleichterung, dass es sie diesmal nicht getroffen hat, wird überschattet von der existenziellen Angst, dass einer hilflosen Geschäftsleitung auch in Zukunft nichts Neues, anderes einfallen wird als den Popanz wie eine Monstranz vor sich herzutragen, dass Qualitätsjournalismus auch mit immer weniger demotivierten Opfern möglich sei.
Es ist die unselige Macht der Gewohnheit, das urmenschliche Hoffen, dass es doch nicht so weitergehen könne, dass wie ein Deus ex machina eine Lösung auftauchen werde.
Dass weiterhin Konsumenten bereit seien, für immer weniger immer mehr zu bezahlen. Gibt es eine augenfälligere Allegorie für das Wort Narr?
Merken die Handwerker des Contents nicht, dass sie närrische Tänzer vor dem Abgrund sind, wesensverwandt mit Lemmingen?
Glauben sie wirklich und ernsthaft, dass sie noch über die wichtigsten Güter im Journalismus verfügen? Glaubwürdigkeit und Vertrauen.
Wer dem Leser die Welt erklären will, sollte er nicht wenigstens in der Lage sein, seine eigene tragische Wirklichkeit zu analysieren, einzuordnen, korrekt wenigstens in Worte zu fassen?
„Journalismus statt KI – Stopp Entlassungen jetzt!“ Gibt es eine Steigerung von lächerlich?
Jeder ist seines Glückes Schmied, heisst es. Aber was ist jemand, der Angst hat, sich dabei die Finger zu verbrennen?
Wäre es wirklich Todesmut, aber angesichts des bevorstehenden Todes, einfach dafür zu sorgen, dass der welkende Kopfblattsalat das Nichts darstellt, zu dem er wird?
Indem nur noch leere und weisse Seiten erscheinen, um die Geschäftsleitung zu zwingen, endlich einmal den Finger rauszunehmen und zu zeigen, wofür sie Millionengehälter kassiert?
Und dann zum RAV oder in die Sozialhilfe. Wäre das nicht eine anständige Haltung, Rückgrat, der Beweis, dass Ehre und Anstand wenigstens hier existiert?
Für die Antwort braucht es keinen verschwurbelten Kommentar, kein hilfloses Blabla. Sondern nur einen kurzen Satz. Einfach die Erinnerung an eine Aufforderung von Wolfgang Borchert: „Dann gibt es nur eins: Sag NEIN.“
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Es muss doch eine Erleichterung sein nicht mehr beim Chääsblatt Tagi arbeiten zu müssen.
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Sobald die Juso aufkreuzt und ihr soeben erworbenes Demo-Fachwissen aus Frankreich anwendet, wird dem Tagi das Lachen noch vergehen
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Tja, es stand halt nichts auf „X“, das sie rauskopieren können, durch eine KI jagen und das dann als Artikel veröffentlichen. Und da (am Tagi-Artikel) sieht man, was Journalismus in den MSM überhaupt noch kann. Nix.
So funktionieren Journalistinnen seit mindestens 15 Jahren. Haben mir 2 von diesen Typinnen unabhängig gesagt.
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Leider ist aufgrund der redaktionellen Politik des TAGI keine Information glaubwürdig und daher müssen alle Informationen (über andere Quellen) kontrolliert werden.
Was im Klartext bedeutet, dass die Leser die journalistische Arbeit machen …… um wirklich und mehr oder weniger korrekt informiert zu werden – eine völlig abwegig, aber grausame Realität.
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Hat Beni Frenkel nicht auch eine Aktie der TX Group? Sonst meldet er sich ja auch immer zum Thema bei den Firmen wo er beteiligt ist.
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Gott sei Dank steht uns IP zur Verfügung, ein Oase für Qualitätsjournalismus – obendrein noch (auf den ersten Blick) kostenlos! Langfristig zahlt die Gesellschaft und der geneigte Leser einen sehr hohen Preis.
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Es gab eine Zeit, da las man Zeitungen um Informationen zu bekommen. Daraus bildete man sich seine Meinung. Ich erinnere an die berühmt-berüchtigte Bleiwüste der NZZ in den alten Zeiten. Wenn man heute eine Zeitung aufschlägt findet man nicht Informationen sondern (linke) Meinungen. Ein guter, altmodischer Chefredakteur hätte solche Artikel in den Rundordner verschoben. Jeder Schreiberling glaubt heute dass er dem Leser _seine_ Sicht der Dinge aufdrängen muss.
Und dann wundern sich die Verlage dass ihnen die Leser davonlaufen.
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Weil halt der Verblödungsgrad beim Vouch mittlerweile ein Niveau erreicht hat, bei dem nur noch Weltwoche Journalismus hilft.
Ausser Hetze und Lügen bringen diese Fascho Postillen nichts auf den Weg.
Wie die rechten Politiker auch.
Und immer schön daran denken, ihr rechten Rufer: die Schweiz wird seit 1848 rechts regiert. Die aktuelle Misere ist alles auf dem Scheisshaufen der rechten Jauche gewachsen.
Schade um die Schweiz, Europa ja den Planeten. So in einer braunen Jauche zu enden.
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Die Schweiz wird rechts regiert. Der Witz des Jahrhunderts. Auf welchem Planten lebst Du denn? Die Mitte verhilft Links in allen relevanten Themen zu Mehrheiten. Und dass sich 75% der Journis selber als links bezeichnet, ist in Deiner Gutmenschen-Bubble auch noch nicht angekommen.
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Linke Umerziehung.
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Kein Mitleid mit den Linken Schreiberlingen. Sie wollten unbegrenzte Zuwanderung, jetzt verlieren sie den Job. Der deutschen Chefin ist das egal.
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Der Tagi war mal links. Seit Somm mitmischt ist der Tagi Weltwoche zwei. Unbrauchbar, wie alles was die Rechten schreiben.
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Lieber Herr „Uiuiui die Scheisse dampft immer deftiger“
Also wenn Sie den Tagi als rechts ansehen sollten Sie vielleicht mal Ihren Kompass neu einnorden lassen…
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Die MSM haben die neutrale Berichterstattung beerdigt. Sie berichten extrem tendenziös links und sind beseelt davon, die Welt zu retten und ihre Leser dementsprechend zu manipulieren. Sie wollen nich neutral berichten was ist, sondern Propaganda-Mässig beeinflussen. Die Nachfrage nach solcher Berichterstattung sinkt stetig. Und das ist gut so. Vielleicht geht irgendjemand irgendwann mal über die Bücher.
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Ich empfehle, künftig eine mäßigere Wortwahl zu verwenden, als in diesem Artikel. IP strotzt nicht gerade ausnahmslos mit brillanten Journalisten. Da könnte am Schluss ein Eigentor resultieren.
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Tagibeleidigt*Innen – Tragen wir Trauerflor.
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Zeyer egal was du nimmst, nimm entweder weniger oder viel mehr davon. Dein Durcheinander im Kopf muss ja wirklich unertragbar sein. Da helfen wohl auch die Eskapaden deines Alter Ego Hans Gerhard nicht mehr. Gute Besserung!
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Zeit dass diese Tagi-Gruppe endlich verschwindet!
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Früher hat man die Zeitung aufgeschlagen und sich gefragt, was man von der Meldung halten soll, wie man sie für seine Zwecke und sein Weltbild einordnen soll. Heute schlägt man die Zeitung auf, und fragt sich erst einmal, ist das so überhaupt passiert…
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Darf man Fackeln mitbringen? Für ein spontanes Solidaridätätsfeuer?
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Hat es nicht noch welche aus der Bar ‚Le Constellation‘?
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Ein Thema für den Seniorentee im Altersheim
Es steht den Mitarbeitenden frei, jederzeit und auf eigene Rechnung, ein mediales Produkt zu produzieren und erfolgreich zu sein.
Das wäre jetzt der Moment oder die Chance, aus der geschützten Werkstatt auszusteigen.
Linke Themen haben in der Schweiz ein grosses Publikum, aber nur dann wenn ein anderer das Abo bezahlt. Viel Spass!
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Einfach herrlich und lächerlich zugleich: diese tumbe, dumm-dämliche Re-Aktion von ehr- und seelenlosen Tagi-Drittklassjournalisten, die nix können und nix sind. Geschieht ihnen recht!
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Ausgerechnet IP erdreistet sich, der Welt ‚Journalismus‘ zu erklären.
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Ich mache der links-extremen Propaganda-Trompete der Rot-Grünen folgende Vorschläge:
1.
Objektive Bericht-Erstattung
2.
Die Zensur der Leser-Kommentare beenden
Tatsache ist nämlich, dass ein Kommentar immer eine Meinung ist, und deswegen 1. vom Rechtsstaat nicht verboten werden darf, und 2. verstösst die Zensur von Leser-Kommentare gegen die in der Bundes-Verfassung garantierte Meinungs-Äusserungs-Freiheit.
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Sie sollen halt zu SRF gehen. Die können einfach die Zwangsgebühren erhöhen und der Bürger muss zahlen.
Dort können sie ihre Lügen gegen diejenigen weiterführen, die jeden Tag aufstehen und den Saftladen SRF zwangsfinanzieren.
Die Jusos würden sich das nicht bieten lassen.
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Oh je, Zeyer. Was ist auch mit dir passiert. Die Machergreifung und -konsolidierung der Rot-Grünen in Tsüri geht zu einem grossen Teil aufs Konto TA. Die Schuldigkeit ist nun getan, die Schreiberlinge können gehen.