„Oiviredet“ nennt er sich auf seinem Youtube. Ein junger Schweizer, mit violetter Strickmütze, klarem Blick, Natur-Pulli und Wald im Hintergrund.
Kein Förster, sondern ein Hochgebildeter: Data Science, Statistik und Politik habe er an der Uni Zürich mit einem Masterdiplom abgescholossen.
Die Mühsal habe sich als „komplett nutzlos“ herausgestellt. Seit 4 Jahren suche er einen Job, der zu seiner Qualifikation passe.
No chance.
„In Zürich arbeitet ich statt dessen als Fahrradkurier, Pizzakurier, in Callcenters, Burgerbuden“, führt er in ernster Miene aus. „Lauter solche Jobs.“ Er habe „jede Stelle angenommen“, die er erhalten habe.
Ein Fighter, kein Schmarotzer.
Genützt hat es nichts. „Meine Ausbildung ist nichts mehr wert“, wie bei vielen anderen weltweit. „Ingenieure in China arbeiten als Essenskuriere, auch in den USA, wo jetzt eine Debatte losgeht.“
Sein RAV-Betreuer habe ihm eingebläut: Du musst halt Leute kennen. „Also Vetternwirtschaft“, so „Oiviredet“ in seinem 14-minütigen Video.
Dieses geht durch die Decke. Seit einem Tag online, schon 175’000 Aufrufe – sekündlich mehr.
4’500 halten den „Daumen“ hoch, 1’600 haben kommentiert.
Das Thema brennt unter den Nägeln. Vor allem der Jungen – die haben endlos studiert und verdingen sich jetzt in der Uber-Wirtschaft.
Mit KI wird’s noch brenzliger. Oder läge dort die Chance?
Wer die neue Technologie beherrscht, wird zum gefragte Mann. Google vergoldet junge Cracks.
„Oiviredet“ hat das falsche Studium gewählt. Etwas zu schöngeistig?
Wobei: Data Science, Statistik – das sollte doch bei den Tech-Riesen gefragt sein.
Was also läuft schief? Eine Jugend ohne Chancen ist mit ein Grund für Frankreich in Flammen. Die Schweiz: Bleibt sie ein Paradies, wenn es mehr und mehr „Oiviredet“ gibt?
Noch haben wir die Berufslehre. Doch laut dem Youtuber fänden auch Lehrabgänger oft nichts in ihrem Fach. Statt dessen: Uber-Taxi.
Es gibt haufenweise Jobs. Nur die sind halt mit Arbeit verbunden.
Nicht das Ding der Insta Generation.
Hochstudiert gibts auch haufenweise, aber mal einen Lagerarbeiter finden. Das ist eine Herausforderung.
Zum Glück gibts immer mehr Robotik und KI.
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Aber wir haben doch Fachkräftemangel und sind dringend auf mehr Zuwanderung angewiesen?
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Sie haben da etwas nicht ganz erfasst – es geht um den Mangel an billigen Fachkräften – und nicht einfach nur Fachkräften – billig und willig.
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Haben wir auch. Aber ein Schnurri von der ach so tollen UZH ist noch lange keine Fachkraft. Fachkräfte sind in der Pflege, Gastro, Hausbewirtschaftung etc.
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Fachkräftemangel ist ein Märchen aus 1001 Nacht.
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Luege (zuerst denken), lose, laufe !
Alle wollen studieren, statt sicher vorher zu überlegen, wie die Situation auf dem Arbeitsmarkt aussieht.
Vielleicht mal die Hände hochkrempeln und einen Handwerkerberuf anpeilen.
4 Jahre ohne Job – sorry. Da stimmt doch was nicht.
Wie gesagt: Luege (deeeeenken), lose, laufe!!
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genau. zum bremsen von all diesen nutzlosen studierenden,
empfehle ich streichung der subventionen.
ähnlich, ist es in der landwirtschaft.
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Seit 4 Jahren suche er einen Job, der zu seiner Qualifikation passe, so der junge Mann.
Ich denke zwischen seinen „Burger-Jobs“ und seinen überhöhten Ansprüchen müsste sich etwas finden lassen.
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Dass Problem ist wohl die fehlende Berufserfahrung und der Arbeitsmarkt ist effektiv schwierig.
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@Stefan Sollberger
Da stimme ich zu, der Arbeitsmarkt ist schwierig und ohne Erfahrung wird der Einstieg nicht eben einfacher.
Mit der gewählten Strategie, entweder alles oder dann halt die Burger-Jobs und jammern, bringt definitiv nicht die geringste Berufserfahrung im gewünschten Bereich.
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Heul, Jaul.
Ja, der Arbeitsmarkt ist schwierig für Regenwürmer-Physiotherapeutinnen oder Käfer-Psychologinnen, die Käfer mit Posttraumatischem Syndrom behandeln möchten.
Bei den richtigen Berufen gibt’s Geld, weltweite Möglichkeiten und für die, die was im Kopf haben auch Weiterbildungsmöglichkeiten. Bauzeichner –> Strassenbauer –> Ingenieur nur als kleines Beispiel.
Aber diese Generation will ja nur Geld. Leistung und durchbeissen ist ja eh überbewertet.
BTW: 4 Jahre ohne echten Job? Papi zahlt? Mami kann ja nicht, weil von Papi abhängig ist…
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Man lernt nicht in der Schule sondern im Leben.
So ein Diplömli sagt nichts aus.
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totalement faux, un tel diplôme permet de connaître les concepts statistiques que l’on ne maitrise si on est employé du back office ou banquier de relations ( gentils toutous). Il va certainement travailler bientôt.
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Doch es sagt aus, dass man gewillt ist, zu lernen und etwas durchzustehen und die Zähne zusammen zu beissen zu können.
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Sie haben Bildungs-Neid.
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Wer so einen Abschuss in Italien hat ist ein „Doktor“ 🤣.
Zusätzlich sollte man noch einen Fake Adelstitel für die Visitenkarte kaufen.
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Wenn er vor vier Jahren seine Abschlüsse gemacht hat sind diese bei der aktuellen Halbwertszeit von wissen heute de Facto wertlos.
Wer seine Statistik noch nicht automatisiert hat und heute einen „Data Scientist“ sucht nimmt entweder einen frisch ab Uni dessen Ausbildung näher am Stand der Technik ist oder einen der schon ein paar Jahre gearbeitet hat…
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Data-Scientists braucht es massenweise, ohne diese läuft die KI nicht. Ja, diese werden laufend auch abgebaut, durch eben diese KI. Aber momentan ist das Daten-Wirrwarr noch so gross, dass es dafür „Sortierer“ braucht.
Zudem sollte man sich vor dem Studium überlegen, welche Jobs in Zukunft gefragt sind. Meinen Kinder empfehle ich auch nicht, sich bei einer Bank zu bewerben, Jura zu studieren oder irgendwie im Marketing starten zu wollen. Genau wie Controlling wird es diese Berufe nicht mehr lange geben …
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Selbst Schuld. Was hat Politik mit Data Science zu tun?
Heute kommt ja jeder Realschüler an die Uni. Entsprechend auch die Fächerauswahl *kopfschüttel*.
Alle die Soziologinnen kommen noch dazu. Die werden eh in die Asylindustrie gehen, da man die auch nirgends gebrauchen kann, aber dann vom Staat bezahlt werden.
Hättest halt eine Lehre gemacht! Schreiner, Elektromech oder Strassenbauer! Wäre dem Intellekt angemessen gewesen und Du kannst Dir die Jobs in der ganzen Schweiz aussuchen. Als Zimmermann z.B. hast Du in der ganzen Welt die Möglichkeit dazu!
Mannomannomann…
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Da Sie keine Ahnung haben, hier die Erklärung: sein Hauptfach war Data Science, sein Nebenfach Politologie. Wahrscheinlich.
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Sein Mami wohnt in Spreitenbach, da kann er nicht so einfach in die Welt weg…. 😅😂
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Er kann bei McDonald’s die Karriereleiter hochgehen. Irgendwann wird er Filialleiter oder sogar Franchisenehmer.
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Fragen sie die jungen Leute mal jeder möchte studieren und möglichst gleich nach dem Studium Vizedirektor sein und einen möglichst grossen Zapfen verdienen aber bitte nur in Teilzeit. Berufslehre? Wenn sie muss aber höchstens das KV. Denn mit schmutzigen Händen kann ich nicht abends ins Seefeld oder todmüde am Wochenende in den Ausgang.
Da fängt es schon an. Auch früher musste man sich trotz Uni, HTL, HWV zuerst beweisen, durchbeissen. Erfahrung lernt man mit der Zeit ist leider nicht im HSG und Masterdiplom inkludiert.
Aber eben die Zuwanderung trägt sicher das eine dazu bEi.
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Er hat Data Science, Statistik und Politik studiert. Da haben wir doch das Problem: Was genau hat er nun studiert?
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Er hat da studiert, wo die meisten Weiber drinsitzen.
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Sie kennen das System der Uni Zürich nicht. Data Science war sein Hauptfach, Politologie sein Nebenfach.
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Gemäss Artikel von lh (oben) bist du bei der UBS als Investment-Banker mit deinem Politstudium in der poolposition. 175000.- garantiert. Frag einfach lh.
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An keiner Stelle verrät der Herr was er eigentlich studiert hat. Sozologie? Gender Studies? Ethnologie?
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Lesen hilft: Data Science (Statistik) und Politik.,,
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Wer Lesen kann ist im Vorteil.
Sie kennen das System der Uni Zürich nicht. Data Science war sein Hauptfach, Politologie sein Nebenfach.
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Wenn ein Studium hauptsächlich Mühsal bereitet und nicht Freude, sollte man nicht studieren.
Der Umgang mit neuem Wissen und neuen Fähigkeiten ist so spannend, dass sich der Aufwand für die Leistungsnachweise lohnt.
Wenn das nicht so ist, studiert man das falsche oder geht vielleicht besser ins Telefonmarketing
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Pff, wieso sollte eine Firma jemanden ab Uni einstellen, wenn sie genügend Leute in der EU findet, die Berufserfahrung haben und genau auf ihr Profil passen?
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Die grösste Lüge der Schweizer Wirtschaft heisst Fachkräftemangel. 227’000 Stellensuchende, 44’000 offene Stellen, fünf Suchende pro Job. Mangel gibt es nur zum Lohn, den die Wirtschaftsbosse zahlen wollen. Zuwanderung läuft, Erwerbstätigenquote sinkt trotzdem auf 79,5 Prozent. Importiert wird jung und billig, verdrängt wird Ü50. Und Bern? Entweder korrupt, dann kassiert es mit. Oder blind, dann gehört es abgewählt. Oder dumm, dann erst recht. Das naive Volk zahlt doppelt: tiefere Löhne, höhere Sozialhilfe. Irgendwann reicht Nicken nicht mehr. Dann geht man auf die Strasse. Es wird Zeit.
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Die jungen Leute des van Dünkel-Clans gehen auf die Uni nur, um ihre intellektuelle Neugier zu stillen.
Arbeiten muss von denen natürlich niemand.
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Es gibt sicher mehrere Ursachen. Eine Ursache dürfte im Freizügigkeitsabkommen liegen. Weitere Ursachen dürften die Automatisierung und KI sein. Es ist klar, dass diese Entwicklung hochproblematisch ist, namentlich der vom jungen Mann erwähnte generationelle Abstieg.
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Sind das die Gleichen, die für eine unbeschränkte Zuwanderung stimmen?
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Wie mir ein Lastwagenchauffeur gesagt hat: „Sie gehen sooooo lange in die Schule bis man sie nicht mehr gebraucchen kann“. Mit einem Lehrabschluss findest du immer einen guten Job, es sei denn du hast gegen die 10 Mio. Schweiz gestimmt und bist für die Personnenfreizügigkeit. Aber das bringen Uniabgänger nicht auf die Reihe.
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Bei uns auf dem Balkan gibt es ein Sprichwort das sagt, lieber umsonst liegen als umsonst arbeiten.
Schauen wir uns die Entwicklung im Westen und der CH bei den Reallöhnen an, die stagnieren, während die Inflation galopiert. Viele wenn nicht die Meisten arbeiten nur um die Fix-Kosten zu decken.
Neben vollzeit erwartet man noch unentgeltlich Überstunden zu leisten. Man ködert zwar mit 4-5 Wochen Urlaub und 10% Zuschlag.
Durchschnittslohn laut google liegt bei 7.000 CHF pro monat. Real dürfte der Grossteil der Bevölkerung zwischen 4-6 verdienen. Wenn man single ist geht das noch.
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6 Jahre auf der Uni verbracht nur um zu lernen wie man Messer und Gabel hält.
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Er könnte unternehmerisch Tätig werden. Wenn das nicht funktioniert, dann kann er wieder Burger braten und Pizzas ausliefern.
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Immerhin motiviert was zu machen.
Raus aus der Stadt…in der Agglo und auf dem Lande hat es Jobs und Wohnungen.
Aber natürlich 100%.. nicht 30% work-life rumhängen.
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Was für schwachsinnige und abwertende Kommentare finden sich hier? Leute, ihr müsst ja ganz schön gefrustet sein…