Am Montag lief in der ARD die Erstausstrahlung des Fernsehfilms „Benko – Size Does Matter“.
Das Werk pfeift auf trockene Dokumentation und setzt ganz auf fiktionale Zuspitzung, was es so unverschämt sehenswert macht.
Er will René Benko nicht imitieren, sondern schonungslos übersetzen, wie der Tiroler auch Schweizer Banken um den Finger wickelte.
„Ein System, in dem Wert vor allem etwas war, was erzählt wurde“, heisst es dazu treffend im Film.
Und wer klebte andächtig an den Lippen des Tiroler Illusionisten?
Helvetische Finanz-Götter liessen sich vom brillanten Instinkt-Immobilienhai wie Schulbuben über den Tisch ziehen.
Die fiktionale Realsatire entlarvt sowohl die Zürcher Finanz als auch brave Provinz-Kantonalbanker als willige Statisten, die vor dem Tiroler devot ihre Tresore öffneten.
„Der Betrüger, auf den unbedingt alle reinfallen wollten“, titelt die FAZ zum Film treffend.
Und beschreibt damit exakt jenen kollektiven Realitätsverlust, der auch in den Schweizer Chefetagen jede Vernunft ausschaltete.
Die Filmfigur Benko formuliert es entsprechend zynisch: „Zürich prüft nicht, ich hab die bereits abgefüttert, die sind gierig nach mehr.“
Gesagt, geliefert. An der Zürcher Bahnhofstrasse nickte Ex-Bär-Chef Philipp Rickenbacher die Kredite durch, abgesichert über verschachtelte Luxemburger Holdings, garniert mit dem Prinzip Hoffnung.
„Vielleicht funktioniert es ja“. Bekanntlich funktionierte es nicht: 600 Millionen Franken landeten im Schredder

Doch nicht nur die Privatbanken-Aristokratie ging dem Blender auf den Leim. Auch die biedere Provinz wollte ein Stück vom Glanz.
„Die Schweizer Kantonalbanken schmeissen mir ihr Geld mittlerweile hinterher“, tönt es im Film.
Die Realität lieferte die Steilvorlage: Engagements von über 70 Millionen aus dem Aargau, 60 Millionen aus Graubünden und je 25 Millionen aus dem Wallis und Obwalden.
Selbst wenn die Institute nun auf Sicherheiten und Restwerte pochen. Brave Staatsbanker schluckten den Köder und halfen mit, das fragile Signa-Kartenhaus zu stützen.
Hauptsache, die Rendite-Story klang grossartig.
Statt harter Bilanzen reichte den Bankern auch eine gut verpackte Geschichte.
Immerhin hat die helvetische Bankenbranche ihre Lektion nun schwarz auf weiss. Gute Geschichten kosten Eintritt. In Zürich und der Provinz waren es schlappe 850 Millionen.
Der Spielfilm „Benko – Size Does Matter“ lief am Montag in der ARD sowie im ORF und ist in der Schweiz auf Play SRF abrufbar.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Beringhaus nicht vergessen, dieser Name fiel auch ein Dutzend mal im Film.
Und wo genau mischte nun dieser Beringhaus mit? Genau, bei der Migros als es um den Verkauf vom Globus ging. Also nicht nur Geldfatzkes von der Bahnhofstrasse und der GKB, auch die schlingernde Migros hört auf Schnorrer. Auch heute noch, sonst wäre McKinsey schon längst wieder zu Hause in den USA wo sie hingehören.
Banker lieben Stories. Am meisten solche über Millionengewinne.
Das wusste Benko und hat geliefert. Mehr ist da nicht dahinter.
Wer da Geld verloren hat war einfach nur dumm und im falschen Business oder hat an der HSG studiert und wurde Banker.
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Wenn jemand einen Film über etwas macht um ,,aufzuklären“, kann man davon ausgehen das es nur die halbe Wahrheit ist, wenn überhaupt.
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Das Dumme Zürich aus der 90ziger Immokrise nix gelernt. Dieselbe Systematik. Man kauft eine Immobilie steckt sie in eine juristische Person, reizt die Mieten aus, der Wert steigt, es gibt bei der Bank mehr Kredit und die schiebt man in die nächste Gesellschaft als Eigenkapital und die nächste Immobilie wird gekauft bis man bei 1000 nicht konsolidierten Gesellschaften angekommen ist.
KDW, Altsterhaus, Chrysler Building the star is shining. Nun geht alles von alleine, nichts wird hinterfragt, Kredite nur noch auf den Namen Benko. Dann boom
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Was macht man, wenn ein Bankangestellter im 14. Stock aus dem Fenster springt? Nachspringen. Denn da gibt es Boni zu holen.
Wer einem Bankangestellten vertraut, der hat die Kontrolle über sein Leben komplett verloren. Privat und geschäftlich.
Ich mag den Benko und seine Tätigkeiten. Keiner hat diese Bankangestellten dermassen die Maske vom Gesicht gezogen.
Hut ab!
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Ja so sind die Banker, sie Geilen irgendwelchen Visionen hinterher.
Wenn du als KMU mit solidem Geschäft aber Kredit benötigst, dann verstehen Sie nur Bahnhof.
Das zeigt dir, diese Leute haben keine Ahnung, nicht mal einen blassen Schimmer
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Die Alten und Boomer glauben halt einfach alles. Das Wording muss stimmen. Das erlebe ich immer wieder.
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@“Manager“: Ist Philipp Rickenbacher ein Boomer bzw. Alter?
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M, was mein Chef ist, hat gesagt, dass wir Benko im Blick behalten sollen.
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Bei den Schweizer – mit einer Boni-Gierigkeit – setzte der Verstand „aus“.
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Und was sagt wohl der Alte von Philipp Rickenkracher, „Iwan der Schreckliche“, CVP-Medienlaferi und Polit-Mischler im Kanton Schwyz zu seinem feinen Filius dazu? Noch immer stolziert er wie ein Pfau durch Brunnen und sondert ab und zu in Triners Schmutz- und Schuddelblatt BdU seinen Polit-Blödsinn ab!
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Bei den alten „Gnomen“ der Bahnhofstrasse hätte
Benko nicht landen können. Aber die heutigen
Goldküsten-Ferraristi sind ihm auf den Leim ge-
krochen.Oder: Gleiches zu Gleichem
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Next, ist dan wohl Buchschacher der Immo Tycoon, nur mit bisschen mehr Mafia Flair.