Glücklich, wer friedlich mit seinen Nachbarn zusammenlebt. Aber dann gibt es die Streitversion, die unglaublich nerven kann.
Das Laub vom Nachbarsbaum, das in den eigenen Garten fällt. Der lautstarke Grillabend mit Geruchsbelästigung. Das zu nahe am Grundstücksrand gebaute Gartenhäuschen.
Dann die Grenzüberschreitungen. Der Müllcontainer, der den Blick versperrt. Die mutwillig gepflanzten Bäume, die wuchernde Hecke, lautstarke Auseinandersetzungen, quengelnde Kinder, qualmende Laubverbrennung.
Schliesslich der offene Nachbarschaftsstreit, der ausufert. Der lange Kratzer im Autolack. Der platte Reifen. Die versprayte Fassade. Der aufgesprengte Briefkasten.
Das mutwillig in Richtung des eigenen Heims abgeschossene Feuerwerk, das fast einen Brand verursacht hätte.
Daraus resultieren verbaler Schlagabtausch und Drohungen mit Ordnungskräften oder anderen Massnahmen.
Schliesslich körperliche Übergriffe. Rempeleien, das Kind kommt heulend nach Hause, es sei von den Nachbarsbuben verprügelt worden, wobei sein Handy zu Bruch ging.
Das Gespräch von Mann zu Mann, das in Handgreiflichkeiten, einem blauen Auge und einer zerbrochenen Brille endet.
In solchen Fällen gilt doch sicher: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ist der Nachbar stärker als ich, hole ich mir Verstärkung, um ihn mit schlagenden Argumenten in die Schranken zu weisen.
Wie gefällt ihm Zucker im Tank, Klebstoff im Schloss der Wohnungstüre, Buttersäure im Wohnzimmer? Oder nächtlich ein paar Tritte in die Weichteile in dunkler Strasse?
Das ist berechtigte putative Notwehr, denn hätte ich nicht als Erster richtig zugeschlagen, dann wäre ich das Opfer weiterer Übergriffe geworden. Und solchen Rüpeln ist doch alles zuzutrauen.
Da soll mir doch keiner kommen mit regelbasierter Ordnung, staatlichem Gewaltmonopol und dem Austragen von Streitigkeiten in zivilisierter Manier mit Hilfe von dazu autorisierten Staatsorganen.
Da muss ich doch das Recht in die eigene Hand nehmen. Genügend Applaus von Gleichgesinnten ist mir sicher; ein solcher Nachbar kann nur mit energischen Handlungen in die Schranken gewiesen werden.
Das sei vielleicht nicht ganz legal, aber sicherlich legitim, gut und gerechtfertigt. Dass es dabei Kollateralschäden geben könnte, nun ja, wo gehobelt wird, da fallen Späne, das weiss man doch.
Eigentlich sollte der Nachbar einfach verschwinden. Vielleicht erreicht man das, indem man sein Heim unbewohnbar macht, dann muss er sich doch verziehen.
Oder aber, man lehrt in so Mores, dass er sich zukünftig friedlich und akzeptabel zu benehmen weiss.
So regelt man doch heutzutage einen Nachbarschaftsstreit.
Ach, da gibt es diese verpeilten Warner und Mahner, die behaupten, in zivilisierten Gesellschaften habe man sich darauf geeinigt, staatlichen Autoritäten die Regelung solcher Konflikte zu überlassen?
Der Ordnungsmacht, der Strafverfolgungsbehörde, den Gerichten? Papperlapapp, man weiss doch, dass die unnütz sind, träge, langsam, oftmals hilflos.
Gut zureden, mit Sanktionen drohen, langwierige Gerichtsverfahren, Diplomatie, gemeinsam Lösungen suchen: Das ist doch nicht nur etwas für Weicheier, sondern auch völlig zwecklos.
Kräftig auf den Tisch schlagen, dann eins in die Fresse, das ist die einzige Umgangsart, die diese Menschen mit Migrationshintergrund verstehen.
Mit Barbaren kann man doch nicht zivilisiert umgehen, die verstehen nur die Sprache der Gewalt, die beugen sich nur dem Recht des Stärkeren, die lachen doch bloss über zivilisierte Massnahmen.
Diesem Nachbarn habe ich es auf jeden Fall gegeben, seit meinem gerechten Rachefeldzug ist Ruhe, seine Kinder werden in der Schule gemobbt, selber schuld.
Auch die Mädchen, die nichts mit der Attacke auf meinen Sohn zu tun hatten. Auch selber schuld.
Aber hui, nun ist auf der anderen Seite ein neuer Nachbar eingezogen. Meine Güte, der ist fast zwei Meter gross, und seine vier Söhne sind auch nicht kleiner.
Und dann hat es an unserer Haustüre gepoltert, ich mache auf, schaue hinauf und er sagt: „Schau, Kleiner, auf gute Nachbarschaft. Du mähst dann jeden Samstag meinen Rasen, bringst den Müll zur Tonne und putzt anschliessend mein Auto.“
„Wieso sollte ich das tun“, frage ich fassungslos. Da lächelt er mich an und sagt: „Du hast natürlich die freie Wahl zwischen Griesbrei oder eins in die Fresse. Denn hier gilt doch das Recht des Stärkeren, habe ich mir sagen lassen.“
Das schlimmste sind auf dem Balkon rauchende Nachbarn. Wenn man die Fenster offen hat, zieht der Krebstod in die Wohnung.
Jeder soll seine Freiheit haben, aber nur bis die Freiheit eines Anderen eingeschränkt wird.
Wenn die Gesundheit wirklich wichtig wäre, würden die Menschen anders leben. Alte thailändische Weisheit.
Als ob die gelegentliche Passivrauch-Schwade im Freien überhaupt eine herbeischwadronierte gesundheitsschädigende Wirkung entfalten könnte 🥱
Streichen Sie einfach mal mit dem Finger Ihren Fenstersimsen entlang und wundern Sie sich dann darüber, was sich als echtes Thema alles so in Ihren Bronchien festsetzt.
Unterdrückung und versuchte Erpressung von EU-Brüssel.
Es ist immer und überall dasselbe.
Es „menschelt“ stinkig.
Importiert die dritte Welt, man wird zur dritten Welt.
Ist alles halb so wild, weil irgendwann wollen sie dann mal was von dir und dann sind sie in der Regel ganz handzahm.
Grandios!
Das kenne ich alles nicht. Meine Tochter fragte mich 4-jährig als sie das Wort „Nachbar“ das erste Mal hörte: „Papi, was ist Nachbar?“. Wir haben 1 Quadratkilometer eigenes Land und die angrenzenden drei Nachbarn sehe ich vielleicht einmal pro Jahr im Dorf, einen davon kenne ich nicht einmal. Es gibt soviel schöne Länder, wo man des Schweizers Urväter, den Neid und die Missgunst, aus dem Weg gehen kann. Jeder selber Schuld, der sich damit umgibt.
Je verdichteter wir wohnen (müssen), desto mehr Nachbarschaftsprobleme gibt es.
Nicht die Nähe macht Probleme. Manche Menschen bringen ihre Probleme einfach mit – egal wie viel Platz sie haben.
Viele Nachbarschaftsprobleme entstehen nicht, weil Menschen enger zusammen wohnen.
Wichtiger ist, wie gut Regeln gemacht sind und wie gut Menschen miteinander reden.
Wenn es klare Regeln gibt und alle gut informiert sind, gibt es weniger Streit auch wenn viele Menschen nah beieinander leben.
Wenn der Nachbar Migrationshintergrund hat ist Vorsicht geboten.
Zuerst dachte ich, WAS SOLL DAS?
Aber zum Schluss hin wirds schlüssig. Nicht umsonst haben wir Ordnungdhüter, auch wenn sie oft wirkungslos sind. Da kann einem schon mal die Sicherung durchbrennen. Schlimm finde ich die importierte Respektlosigkeit!
Herr Zeyer
Sie behandeln da ein wichtiges Thema. Ich rate da nicht mit Gewalt zu reagieren. Bis zum Thema Feuerwerk sind alle Vorgänge gesetzlich geregelt.Aber die Probleme beginnen beim Feuerwerk, nehme das nur als Beispiel.Wenn ihnen die Rakete auf ihrem Dach landet, einen Zeugen organisieren, das Beweismittel sicherstellen.Dann ist die erste Stelle der Friedensrichter in ihrem Bezirk.Das sollte genügen.Es ist aber zu hoffen, dass die Abstimmung gegen privates Feuerwerk angenommen wird. denn die Verluste werden langsam zu hoch.Für die anderen Themen gibt es auch Lösungen.
Ich habe wohl denselben Nachbar. Leider ein Schweizer, aus der Innerschweiz, ex Pilot, das grösste A… welches je bei der Swiss den Führerstand kontaminierte.
Bin weg gezogen und habe dem shit hole Kloten und dem Nachbar den Sieg gegönnt.
Heisst es jetzt nicht mehr IP sondern IE (Inside Everything)?
IP wird täglich schlimmer, das Gejammer finde ich katastrophal.
Die Einwanderung bildungsferner Gruppen kann die Voraussetzungen für konstruktive Kommunikation beeinträchtigen.
Die wachsenden Bildungsunterschiede infolge der Migration erschweren einen konstruktiven Austausch zunehmend.
Ich stimme der Aussage zu. Aufgrund von Sprachschwierigkeiten kann es zu Missverständnissen kommen, doch die wachsenden Bildungsunterschiede infolge der Migration erschweren tatsächlich zunehmend einen konstruktiven Austausch.
Nachbarschaft ist nicht eine Einbahnstrasse. Jedes mal hat man mit den gleichen Nachbaren Theater. Leute die bereits schon längst ins Heim oder eine Vormundschaft haben müssten.
Geholfen wird Ihnen seitens der Staatsgewalt kaum werden, Herr Z. Denn so profan wie zum Schutz oder gar zur Deeskalation ist der Laden weder exekutiv, noch judikativ aufgestellt. Die Kernkompetenzen liegen eher in den Bereichen der Strafverfolgung von ungenehmen Tweets, der Abriegelung von Raclette-Dörfli und Gratiswurstständen und dann natürlich der Blitzerauswertung und Ausmessung von Einparkierungen.
Als Alternativen bieten sich für Sie an: Wegzug woanders hin – ups, das geht ja aktuell auch kaum mehr; – und ansonsten halt einfach fleissiges Rasenmähen und Autowaschen.
Würde, falls nicht mehr bekannt, den Begriff „Parabel“ nachschlagen und dann den Text nochmal lesen und sich dabei das aktuelle Weltgeschehen vor Augen führen.
Unsere Justiz ist noch 26x im alten analog Formular Modus mit einem Kt. heterogenen Paragraphen Chaos, völlig ueberfordert. Personell wie auch inhaltlich. Das wird wöchentlich nur noch dramatischer! Frust, Wut, Unverstaendniss und sehrschnell steigender Vertrauensverlust in diese juristischen Schleichprozesse, sind schon das Résultat. Das Wallis führt aktuell diese Tabelle mit einem 10!Jahre alten, grossen Bonvin Weinskandal und jetzt noch Crans Montana Justiz Skandal oben drauf. Bis hoch hinauf. Da muss was ändern. So gibt das 99.999% gar nichts mehr „Sinnvolles“. (Für jeden Steuerzahler)
Lierb Herr René Zeyer sie sidn der beste Jorunalist der Schweiz!! Herzlchen Dank für Ihren Beitrag, ich musste zuerst lachen aber dann sah ich die interen Wertrtze (Fremdwort leider für anderen „Journalosten“ extra in Ausführungszeichen bitte schreiben sie immer weiter. leide rhaben die anderen Anst oder Fiurht vor den „Mächtigen“ sie nicht,,,, danke vielmals
„Maestro“ for president of the usa und Welt 🙂
Ich hoffe du kannst besser lesen als schreiben.
Hat jemand einen Nachbarn ohne Migrationshintergrund?
Erstens, wer sich aufregt ist selber Schuld und zweitens ist das für mich so was von typisch für eine Wohlstandsgesellschaft welche keine Ziele und zu wenig Herausforderungen des Lebens hat. Toleranz und Selbstreflexion wären zwei Lösungsansätze.