Gestern war Showtime. Revolut will 150 Millionen in Helvetien investieren und den Retailriesen mittels eigener Finma-Lizenz das Fürchten lehren.
Das Timing der Good News war perfekt. Die Nachricht verdrängte eine weniger schöne:
Die englisch-litauische Revolut hat den peinlichsten Cyber-Hack produziert.
Selber. Dumm. Unfassbar.
Krypto-Verbrecher täuschten laut Financial Times (FT) vor, italienische Finanzbeamte zu sein. Sie verlangten Auskünfte über reiche Kunden mit Digital-Währungen bei der Revolut.
Die Compliance- und Risk-Cracks der Neobank fanden nichts dabei. Oh, die Italos, denen geben wir die Daten – klar.
Die Krypto-Gangster hatten einen Mail-Server der Italiener geknackt, „which they used to pose as law enforcement and demand information on specific Revolut client accounts over several months“, schreibt die FT.
Sie fordern 3 Millionen Dollar „Lösegeld“.
Laut FT geht es um 700 Betroffene, deren Daten die Revolut über Monate den Pseudo-Carabinieris offengelegt hatten.
Mitten drin unzählige Schweizer. „Most of the 680 customers came from Switzerland and France“, so das Londoner Medium.
Revolut „also handed over data on residents in 31 other mainly European countries, including the UK, Germany and Spain, the hackers added“.
Der GAU.
Die hochgelobte Super-Digital-Bank kriecht Cyber-Actors auf den Leim. Und legt unzählige Schweizer Identitäten – also Kunden eines Markts, den man jetzt im Eiltempo erobern will.
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Kann mir eh nur die gratis Caritas Karte leisten.
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Hast ja wenigstens noch deine wohlverdiente IV-Rente!
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Die IV überweist mir immer pünktlich auf die Bauernbank.
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Bitte keine Beleidigungen.
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Die Preise bei Revolut sind schon lange nicht mehr günstig.
AGB genau lesen (und eine andere Bank wählen).
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Wenn die „Bank“ die Daten einfach auf Anfrage mailt, ist es kein Hack!
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Genau. Man spricht dann von sozialer Ausschüttung von Kundendaten.
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Heutzutage kann ich dir alles Hacken …
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Was der Autor LH nicht sagt: Es handelte sich nicht um einen technischen Einbruch in die Kernsysteme von Revolut (kein Zero-Day-Exploit, kein Aushebeln von Datenbanken oder Servern), sondern um einen klassischen Fall von Business Email Compromise (BEC). Die Angreifer nutzten ein legitimes, zuvor gekapertes E-Mail-Konto des Department for Local Government (dem Innenministerium unterstellt). Da das Postfach authentisch und behördlich verifiziert war, griffen Standard-Filter zur Spam- und Phishing-Erkennung ins Leere.
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Was genau veranlasst denn Revolut irgendwelchen (vermeintlich) italienischen Stellen Daten von Kunden in der Schweiz zu schicken? AIA?
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Das IT know-how bei diesem Blog ist tiefer als der meines Hundes…
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Noch besser ists, wenn sie sich als KESB ausgeben… deren weitreichende Befugnisse sind erschreckend…!
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Revolut ist gut als Debit Card im Ausland einzusetzen für relativ kleine Summen. Bei grösseren Summen oder Transfers ist Compliance überfordert, blockiert Zahlungen oder gibt in vorauseilendem Gehorsam Daten preis.Leider ist Compliance bei anderen Banken, z.B bei der ZKB auch nicht besser.
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Wie so oft, wenn Medien über Revolut berichten: Details sind da Spielverderber einer sicher geglaubten Story. Wird der Vorfall verkürzt als „Hack bei Revolut“ dargestellt, verschleiert dies die tatsächliche Angriffsursache: das Ausnutzen institutioneller Vertrauensketten statt eines Systemversagens beim Fintech selbst. Besser mal beim Konstruktionsfehler Twint genauer hinschauen, wo eine systemweite Betrugserkennung in Echtzeit in dieser Form nicht existiert.
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Irreführend und inkorrekt. Die Quellen sollten besser geprüft werden. Schwache Leistung von IP
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Chuck Norris‘ Daten wurden nicht geleakt.
Murphy’s Law.
„Alles was schief gehen kann, geht auch schief.“
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Der GAU ist die Qualität des Artikels.
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Ich würde mein Geld niemals in eine Litauische Bank geben, auch wenn sie eine Schweizer Lizenz hätte.
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Hoffentlich werden diese unseriösen dubiosen Revoluzer schon früh „abgewürgt“ hier in der Schweiz, um den Schaden für die geprellten naiven Investoren zu minimieren !!
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Revolut Revolut. In CH gäbe es noch NEON. Lieber im Lande bleiben.
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Es ist schon ein in das System und den Prozess eingebautes Sicherheitsrisiko, wenn eine Behörde einfach so von einer Bank Daten per E-Mail verlangen oder kann und die Bank dem auch sogleich nachkommt.
Das wird auch nicht sicherer, wenn die Anfrage von einer offiziellen E-Mail Adresse einer Behörde stammt. Hier müssen doch sicher Kontrollen bestehen und greifen, die sicherstellen, dass die Anfrage auch authentisch und rechtens ist.
Wozu hat man sonst eine Compliance und Legal Abteilung …
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Ich habe 3 selbstverwaltete Wallets, speziell für Transaktionen in Drittwelt-Länder.
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Also für die ehemalige CH?