Wirtschafts-Redaktor Konrad Staehelin schreibt anlässlich des 25. Jahrestages vom Zusammenbruch der Swissair am 2. Oktober 2001.
Auf dem Titelbild dazu die Schlagzeile „Das Grounding – für die Schweiz ein Segen“ – mit einem halbseitigen Foto der Swissair-Flotte am Boden.
Zynischer geht es nicht.
Als Begründung: Die Swissair hätte alleine sowieso nicht überleben können, zu teurer und schwerfällige Strukturen.
Dieselben Begründungen, die wir als ökonomische Floskeln bei jeder Firmenkrise schon immer zu hören bekamen.
Der Erfolg der Swiss als Teil der Lufthansa wird dann dafür als Beweis zitiert.
Kein Wort davon, dass ganz genau dieses Rezept Jahre vor dem Grounding der Swissair von McKinsey als möglicher Ausweg aus der Isolation hingelegt wurde.
Alleine würde das Überleben von Helvetiens National Carrier schwierig, meinte die US-Beraterin. Deren Schweizer Ableger leitete bis 1994 Lukas Mühlemann.
Wer von Mühlemann eine Chance erhalten wollte, musste gleich zwei Doktortitel vorweisen.
Schliesslich kauften die Airline-Chefs 1995 die belgische Sabena – der finanzielle Untergang der Swissair, damals die „fliegende Bank“ genannt, nahm seinen Anfang.
Derselbe Mühlemann, der 2000 Nachfolger von Rainer Gut auf dem Präsidentenstuhl der CS Holding wurde, sass auch im Verwaltungsrat der Swissair.
Niemand bestreitet, dass sich die Swissair hätte reformieren müssen, um im damals turbulenten Markt, nach dem Ende des Iata-Fixpreis-Systems, ihren Platz zu finden.
Aber wer schreibt denn vor, dass man für einen Neuanfang einen Zusammenbruch braucht? Also, ich habe das noch in keinem Lehrbuch gelesen.
Und wieso haben das all diese schlauen Doktortitel-Träger nicht richtig erkannt? Man hätte sich ja auch als funktionierende Airline der Lufthansa als Partner anbieten können?
Die McKinsey-Furzidee war „State of the art“ in den 1990ern. Auch die Migros hatte mitgezogen und einen Konzern gegründet, der aufkaufte und diversifizierte, was das Zeug hielt.
Und vor Kurzem vieles mit Verlusten wieder verkaufte. Bei Migros war wer schon wieder die langjährige Beraterin? Genau.
Es ist das Business-Modell von McKinsey und Co.:
Was heute gilt, den Firmen teuer aufschwatzen, und in 10 Jahren, wenn sich die Belegschaft erneuert hat, das Gegenteil noch teurer ein zweites Mal zu verkaufen.
Die Berater sind jene Firmen, die mit Groundings gut leben können. Kein Wort davon im Artikel des Tagi. Schade.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Ohne Grounding hätte Tyler Brûlé nicht diesen Wahnsinns-Brand „Swiss“ entwickeln können. Schon für damalige Verhältnis sauteuer für wenig Ergebnis.
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Stimmt, für 40 millionen hat er ein bisschen farbe entfernt. Ein 5 jähriger hätte es besser hingekriegt.
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Dank Hunterstrategie eines Wahnsinnigen und Crash danach sind die Teutonen günstig zu einer hochrentablen Airline gekommen mit Ausbau des Schweizer Drehkreuzes und nervtötendem Mehr/Dauerlärm für die Anwohner
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Put Optionen auf Swussair Emittiert – BB – Bank und und ..
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Die Swissair hätte es alleine nicht geschafft, Staralianz hätte nie die Swissair aufgenommen. Die Swiss später wurde auch erst aufgenommen nachdem die Lufthansa die Swiss übernommen hat. Das war eine abgekartete Sache
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@Besser…: der Hauptgrund warum es die Swissair nie gelungen ist eine Allianz zu formieren, bzw sich in einer Allianz einzubringen lag v.a. an den sehr beschränkten Ausbaumöglichkeiten des Zürcher Flughafens (Airside). Darum hat DL die Qualiflyer Allianz frühzeitig verlassen um sich Richtung CDG (Air France) zu orientieren. ZRH Flughafen kann nur gedeihen mit FRA Airport im Rücken. Dass der Zürcher Flughafen ein riesen Problem für die SR darstellte verschweigt man tunlichst. Die Wahrheit ist dass die SR immer mehr zwischen „a rock and a hard place” geschlitert ist, nicht nur selber verschuldet
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Gällezi, Herr Saller, Sie haben Mühe mit der Sprache, oder ?
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Der zu spät abgesetzte VRP Honegger von der FDP, vormaliger Regierungsrat ZH, rauschte nach straf- und zivilrechtlichen Freisprüchen ab ins Burgenland im Operettenstaat und betreibt dort ein Gasthaus. Dort dürften alte Parteifreunde zum Schnäppchenpreis logieren.
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Zuerst hat er noch mit TixiTaxi-Fahren und Suppenküchen-Abwaschgehilfe sein schlechtes Gewissen beruhigt
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Die Tragödie
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Die Swissair wurde ganz klar mit Absicht zerstört. Eine Aufarbeitung.
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Die ganzen Vorgänge erscheinen je länger je mehr als clever orchestrierter Schachzug, mit dem Mario Corti ins Abseits geschoben wird und Moritz Suter wieder als „König der Schweizer Lüfte“ installiert wird. Der gleiche
Suter notabene, der schon mit allerhand Indiskretionen das wegweisende Alcázar-Projekt hintertrieben hat.“
Am Abend dieses denkwürdigen Tages meldete sich UBS-Jurist Peter Kurer bei
Alexander Karrer, einem Mitarbeiter von Bundesrat Villiger. Die alte Swissair, sagte
er, müsse in Schutt und Asche gelegt werden.
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Ja Boomer. Das ganze ist 25 Jahre her
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Das war der 1. Streich der Boomer – und der Anfang vom Ende der Schweiz.
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Das ganze Boomer-Gedöns nervt langsam. Hast Du oder habt Ihr überhaupt etwas erreicht? Oder verprasst Du Papis Erbe?
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@I. Diot
Nomen est omen.
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Was duzen Sie schon wieder?
Gen X ist zwischen 40 und 60 Jahre alt!
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Der heutige Tages-Anzeiger war in der Tat unvollständig und äusserst tendenziös.
Versagt haben beim Swissair-Grounding Rainer E. Gut und Lukas von der Credit Suisse. Dazu der „hochnäsige“ Marcel Ospel von der UBS, der damals „im Flugzeug in der Luft“ sass.
Eine Nationalrätin Vreni Spoerry-Toneatti, die als Juristin kaum eine hinreichende Ahnung vom Geschäft einer Fluggesellschaft hatte.
Dazu kam der zaudernde Bundesrat.
Den Hauptfehler legte ein „hochnäsiger“ Swissair-VR in den 1990er Jahren selber, als er den Zusammenschluss mit AUA, Finnair, SAS hintertrieb, vorab bei KLM zauderte.
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Tatsache ist aber auch, dass Frau Vreni Spoerry, als einzige vom VR, 1 million Franken zurück bezahlt hat.
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Eigentlich ist ja der Dölf Ogi Schuld am Ganzen. Er wollte als damaliger Verkehrsminister keine Allianz mit AUA und SAS. Danach blieb nur noch die Hunter Strategie und Honegger kaufte was noch zu haben war. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
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Google KI meint: „Christoph Blochers Haltung (1992/1993)..der damalige Anführer der EWR-Gegner..Blocher wischte die Bedenken bezüglich der wirtschaftlichen Nachteile für die Fluggesellschaft beiseite. Seine Kernbotschaft lautete, dass die Swissair aufgrund ihrer hohen Qualität, ihrer globalen Vernetzung und einer starken Schweizer Wirtschaft auch ohne EWR-Mitgliedschaft absolut überlebensfähig und erfolgreich..
Zur Aussage der Hauptzeile: „Der linke „Tagi“ feiert das Brutalo-Grounding als „Segen““ Könnte wohl heissen, weil der Blocher-Wunsch nicht erfüllt wurde.
Gunther Kropp, Basel
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Es gab für die Swissair keine Nachteile bezüglich EWR nein, weil die Flugrechte mit dem Chicagoer Abkommen geregelt werden. Die EU hat gar nichts zu Überflugsrechte und Landerechte zu entscheiden.
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Die UBS begründete Monate später, dass die Verwendung des Verkaufspreises zeitlich eingeschränkt wurde, weil die Gefahr bestand, „dass die der SAirGroup aus der Transaktion Phoenix zustehenden Mittel prioritär durch den Flugbetrieb
absorbiert würden und somit nicht für die Aufrechterhaltung der flugnahen Betriebe zur Verfügung gestanden wären. Und: „Die Einschränkung der Verwendung des Kaufpreises diente somit einzig und allein dem Schutz und der Überlebensfähigkeit der flugnahen Betriebe“.
Somit wollten sie um jeden Preis verhindern, dass die Swissair ihren Flugbetrieb weiterführen konnt
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Wie weit rechts steht IP, dass man den Tagi als linke Zeitung bezeichnet.
Der Tagi war in weiter Vergangenheit eine gute Zeitung, als echtes Pendant zur damals soliden bürgerlichen NZZ. Den Tagi hatte ich bis knapp Anfang dieses Jahrhunderts abonniert.
Niveaumässig ist sie fast auf dasjenige des IP abgesunken. IP war zu Beginn gut und deckte viel auf; hat sich aber leider betrüblich verschlechtert und zu einem rechten Schützenblatt, mit nur noch selten lesenswerten Beiträgen, gewandelt.
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Der Tagi ist linksextrem und sie sind ultra linksextrem. Ganz gal ob sie sich dem bewusst sind
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Tagesanzeiger = McKinsey Ableger.
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Ja, aber alle haben dabei doch unglaublich viel gelernt!
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Nun ist wohl auch für den letzten gutgläubigen Tagi-Konsumenten klar, zu was für ein Schmutz- und Drecksblatt diese einstmals so angesehene Qualitätszeitung verkommen ist. Supinchen sei Dank!
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Es wurde immer von der UBS
Sie habe die Swissair Konkurs
gehen lassen.Ich habe in dieser
Zeit auch bei der SR Technics
gearbeitet.Jetzt nach neustem
Film wo diese Woche vom der
SRG gezeigt wurde.War der
Bundesrat Villiger der total
Versager war völlig überfordert
mit dem Fall.Die Banken das
UBS und CS das Paket bewilligt
haben von etwa 250 Millionen.
Wollte er nicht einmal 120 Mil.
zahlen,der Staat hat wieder
einmal völlig versagt.!! Das
gute Ergebnis war nachher, das
man Swiss nachher verschenkt den
Deutschen ( Lufthansa). für
unglaubliche 70 Millionen !!
Bern hat genug Geld !!
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Dank dem grounding fliege ich vom Eurosirport viel günstiger, pünktlicher und einfacher. Von den MitarbeiternInnen ganz zu schweigen.
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gheit isch, da isch au Öppis vom Bestä gsiiii!😁😉
Wenn si dänn s’zweiti und s’letschti mol uf d’Schnorräää keiä wird’s dänn no besser! Dänn got si dänn für äs Butterbrötli über dä Tisch, wenn si dänn nöd gar über Tischkantä abä uf dä Bodää knallt.
Dänn mönder äu dafür nummä über AT1- Gschichtli unterhaltäää, so än Schissdräck! Vielleicht chunt dänn no AT2 und AT3, au wenn kei Sau no weiss wa dä Zahlä.- und Buchstabäsalat für än Schissdräck isch. Diä Banker händ einfach kei Speck am Chnochäää 🦴🦴🦴👅🤼🏽♀️🤓