Nach gescheiterten Versuchen in Bubikon und Feldbach probieren die SBB nun eine Abstellanlage in Wetzikon-Kempten zu bauen.
Neben der Bahnstation Kempten sollen Abstellgleise für zwölf S-Bahnzüge entstehen. In Bubikon haben die SBB das Vorhaben nach erbittertem Widerstand der Bevölkerung aufgegeben.
In Feldbach haben die Bahn-Manager die Segel darauf von sich aus gestrichen.
Also Kempten und damit der nächste Versuch im Zürcher Oberland. Weshalb eigentlich diese ständige Zwängerei?
Die SBB verweisen auf die bei Siemens bestellten 116 neuen S-Bahnzüge. Davon sind 95 für das Netz des Zürcher Verkehrsverbundes vorgesehen.
Deshalb werde mehr Platz für die nächtlichen Abstellungen benötigt.
Was die SBB jedoch bewusst nicht kommunizieren: Die neuen S-Bahnen aus Deutschland addieren sich nicht einfach zur heutigen Flotte.
Die komplett veralteten S-Bahnen des Typs DPZ aus den 1980er Jahren sowie die mit zwei Lokomotiven Re 420 bespannten Züge werden sukzessive ausrangiert.
Das Verschweigen hat seinen Grund. Die SBB wollen einen dringenden Sachzwang aufbauen.
Geht so ehrliche Informationspolitik?
Der Stadtrat Wetzikon ist vom Vorhaben der SBB nicht begeistert. Die Exekutive hat aber beschlossen, sich mit den Bahnen unter Einbezug des Kantons an einer Machbarkeitsstudie zu beteiligen.
Gleichzeitig betonen die Gemeinde-Chefs, es handle sich ausdrücklich nicht um eine Zustimmung.
Gut so. Die heutigen, modernen Züge müssen wegen der vielen Elektronik auch während der Abstellungszeit eingeschaltet bleiben.
Als Folge davon sind mehrere Aggregate besonders des Nachts in der Umgebung deutlich zu hören. Hinzu kommen die nächtlichen Rangierbewegungen.
SBB Cargo betreibt den ständigen Abbau des Güterverkehrs und ganz besonders des Wagenladungsverkehrs. Im Rangierbahnhof Limmattal gibt es infolgedessen immer weniger zu rangieren.
In Spreitenbach AG, wo die Gleisanlagen längst vorhanden sind, hätten die S-Bahnen über Nacht Platz. Dann müssten nicht Natur und Wohngebiete dranglauben.
In den 1960er Jahren befanden sich die SBB weitgehend in der Defensive. Man sah die Zukunft in den Autobahnen. Das hat sich in der Schweiz komplett geändert.
Kaum ein anderes Land weltweit investiert so viele Milliarden in seinen öV.
In den Teppichetagen in Bern-Wankdorf hat die Entwicklung zu Übermut geführt. Selbst Ex-CEO Benedikt Weibel kritisiert heute den grassierenden Investitionswahn bei den SBB.

Ja in Spreitenbach. Wer will denn schon nach Spreitenbach? Nicht mal die SBB.
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meinst Du Spreitenbach-Le-Bain?
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Wetzikon ist Down Town daher ist es nicht so schlimm. Solange es nicht Schwamendingen ist.
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im Moment auf Patpong?
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irgendwie begreife ich nicht, weshalb heute soviel in den ÖV investiert wird. Die unaufhaltsame Entwicklung hin zu selbstfahrenden Autos, Fahrrädern, Bussen, Traktoren, usw. zeigt doch in die andere Richtung
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Rollschuhen, Kickboards, Velos, ….
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Die SBB sind in so einem desolaten Zustand, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht einmal dann stimmt, wenn ich schwarzfahre.
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you made my day!
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Loki 1414 oder 1717?
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Soweit ich informiert bin, soll ein Kombibau realisiert werden. Unten Zugabstellung, oben Wohnungen. Gut genutzter Raum. Warum nicht.
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Die Züge über Nacht im Limmattal abstellen, löst das eigentliche Problem nur ungenügend, da dieses nicht nordwestlich von Zürich, sondern südostlich davon liegt. Genau genommen läuft der Bahnhof Rapperswil SG punkto Zugnachtparkplätzen (Teile der ZVV S5, S7, S15, S16 HVZ S20, S26 sowie SOB Voralpenexpress-Kompositionen und diverse S-Bahnen des Ostwindverbundes (Richtung Glarnerland, Innerschweiz und St. Gallen) verbringen Ihre Nachtruhe in Rapperswil) so ziemlich Nahe an der Kapazitätsgrenze und kann einen weiteren Angebotsausbau nur ungenügend abwickeln. ->
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-> Sollen die Züge nun nordwestlich von Zürich, im RBL Limmattal über Nacht abgestellt werden, gibt es abends und morgens relativ weite und damit teuere Überführungsfahrten von Rapperswil ins Limmattal respektive am frühen Morgen in die andere Richtung. So gesehen kann es durchaus Sinn machen, die Plätze im Südosten von Zürich zu suchen und notfalls zu erstellen.
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Naja, bis vor ein paar Jahren gab es an dem Standort noch den alten Güterbahnhof von Colgate Palmolive. Wieso denn nicht nochmals eine Anlage bauen?
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Wetzikon? Ist das nicht diese Skandalgemeinde mit dem maroden Spital?
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wer in Wetzikon wohnt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
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Die Bonzengemeinden haben also abgeleht. Nun ab zur Mittelschicht nach Wetzikon.
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Man könnte doch einfach den Brüttener Tunnel erweitern und alles unter Tag laufen lassen.?
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Die Führung der SBB scheint „umnebelt“ zu sein.
Diesen Sommer 2026 merkte es der/die „Dümmste“, das Trinkwasser ist beschränkt und dadurch unsere Nahrungs-Produktion.
Derart muss die Schweiz ihre Bevölkerungszahl einschränken.
Das „unbegrenzte Wachstum“ ist vorbei, auch bei den SBB.
Ein hervorragendes Foto vom mehrheitlich leeren SBB-Rangierbahnhof Limmattal. Auch in der Nacht hat es hier hinreichen Platz.