Gestern Dienstag, 3. November 2026
Apple lässt Siri AI laut The Verge Aktionen in Apps von Drittanbietern ausführen, mit dem Update iOS 27.3.
Google deaktiviert seine KI-Werkzeuge für Schüler laut TechCrunch nächstes Jahr, ausser die Schulen schalten sie ein. Schulen, die KI ganz sperren, erhalten demnach auch keinen Zugang zur Suche.
Geoffrey Hinton hält es laut Guardian für möglich, dass die Menschheit ohne KI besser dran gewesen wäre. KI könne demnach dieses oder nächstes Jahr einen grossen Vorfall auslösen, etwa einen vorübergehenden Ausfall von Finanz- oder Stromsystemen.
KI-Chatbots können laut EuGH-Generalanwalt Maciej Szpunar das Urheberrecht von Presseverlagen verletzen, berichtet die FAZ.
Virgin Media O2 (GB) streicht laut Guardian Tausende Stellen und setzt stärker auf KI. IWF-Chefin Kristalina Georgieva erwartet laut Observador, dass KI kurzfristig 40 Prozent der Arbeit weltweit betrifft. Canva streicht laut Daily Mail 1271 Stellen, 22 Prozent der Belegschaft.
Das Kraftwerk Drax (GB) soll laut Guardian das grösste KI-Rechenzentrum des Landes erhalten. In Russland wollen Tech-Konzerne ihre Rechenzentren laut Ars Technica nach Drohnenangriffen unter die Erde verlegen.
Das Start-up Fal verdoppelt laut Bloomberg seine Bewertung auf 16 Milliarden Dollar. Anthropic nutzt Claude laut The Information beim Entwurf eigener KI-Chips. Nvidia weist Cloud-Kunden laut Financial Times an, ihr China-Geschäft zu verringern.
Die SBB wollen laut RTS Roboter für den Unterhalt der Tunnel am Gotthard und am Monte Ceneri einsetzen. Sie testen laut Tages-Anzeiger eine KI-Fahrgastzählung mit Überwachungskameras.
ChatGPT erreicht laut OpenAI 20 Prozent des Google-Suchvolumens, berichtet The Verge.
42 Prozent der Befragten in der Schweiz nutzen laut Nau.ch bei Krankheitssymptomen KI-Chatbots, vor einem Jahr waren es 20 Prozent. Über 70 Prozent der Bevölkerung haben laut einer Visa-Studie schon KI zur Vorbereitung eines Kaufs genutzt, berichtet RTS.
Meldungen
Brasilien: Gericht verbietet Meta laut Le Figaro vorläufig KI-Training mit Presseinhalten
Ein Gericht in Brasilien verbietet Meta laut Le Figaro vorläufig, Presseinhalte für das Training seiner KI zu sammeln. Es geht um Medien aus drei Presseverbänden. Le Figaro beruft sich auf AFP. Die Verbände wehrten sich gegen neue Nutzungsbedingungen, die ab 20. November die kostenlose Abtretung der Inhalte verlangen. Richter Guilherme Madeira Dezem entschied ohne Anhörung von Meta, die Schäden wären sonst irreversibel. Er spricht demnach von einem offensichtlichen Rechtsmissbrauch. Der Entscheid ist nicht endgültig.
Hinton: Menschheit wäre laut Guardian vielleicht besser ohne KI, warnt vor Grossvorfall
Geoffrey Hinton hält es laut Guardian für möglich, dass die Menschheit ohne KI besser dran gewesen wäre. KI könne dieses oder nächstes Jahr einen grossen Vorfall auslösen, etwa einen vorübergehenden Ausfall von Finanz- oder Stromsystemen. Der 78-jährige Nobelpreisträger sieht sich demnach nicht als Untergangsprophet. Innerhalb eines Jahrzehnts werde sich zeigen, ob die Menschheit die Risiken beherrsche. Hinton kritisiert die Risikobereitschaft der Chefs grosser KI-Firmen. OpenAI-Chef Sam Altman vertraue er nicht.
«es könnte sein, dass wir besser dran gewesen wären, sie nie zu entwickeln»
«it might be that we would have been better off never developing it»
Canva streicht laut Daily Mail 1271 Stellen, 22 Prozent der Belegschaft
Der australische Designsoftware-Konzern Canva streicht laut Daily Mail 1271 Stellen, 22 Prozent der Belegschaft. Einige verlieren ihre Stelle, andere sollen an zentrale Standorte umziehen. Das schreibt Mitgründerin und Chefin Melanie Perkins in einem Brief an die Belegschaft. Das Wachstum hatte sich demnach erstmals seit zehn Jahren verlangsamt. Canva legt Produkt-, Wachstums- und Plattformteams zusammen und streicht Führungsebenen. Die Daily Mail stellt den Abbau in den Zusammenhang mit dem Wandel der Arbeitswelt durch KI. Laut Bloomberg zwingt KI das Unternehmen zu einem strukturellen Umbau.
Russland: Tech-Konzerne wollen Rechenzentren laut Ars Technica nach Drohnenangriffen unter die Erde verlegen
Russische Tech-Konzerne wollen ihre Rechenzentren laut Ars Technica härten und unter die Erde verlegen. Ukrainische Drohnen beschädigten demnach Anlagen mit KI-Supercomputern und störten Clouddienste für Millionen Nutzer. Betroffen waren laut Ars Technica Rechenzentren von Yandex, Sberbank, VKontakte und dem Finanzministerium (RU). Der Staatskonzern Rostelecom sprach laut der Zeitung Vedomosti mit dem Bergbaukonzern Norilsk über unterirdische Standorte. Der Kreml verlangt laut Ars Technica, dass Betreiber Rechenkapazität für staatliche Notfälle reservieren.
Schweiz: Über 70 Prozent nutzten laut Visa-Studie schon KI zur Vorbereitung eines Kaufs
Über 70 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz haben laut einer Visa-Studie schon KI zur Vorbereitung eines Kaufs genutzt. Das berichtet RTS. Befragt wurden über 1200 Personen zwischen 18 und 65 Jahren. 49 Prozent sagen, KI habe ihren Entscheid stark beeinflusst. Beim Bezahlen sind nur 17 Prozent offen für einen autonomen Kauf durch KI. Ein Drittel würde der KI demnach bei kleinen Beträgen eine gewisse Autonomie geben.
Apple lässt Siri AI laut The Verge Aktionen in Apps von Drittanbietern ausführen
Apple lässt Siri AI laut The Verge künftig Aktionen in Apps von Drittanbietern ausführen. Entwickler können die neuen Funktionen mit dem Update iOS 27.3 in «allen Apps» einbinden. Siri nutzt dabei den persönlichen Kontext der Nutzer, versteht natürliche Sprache und erkennt Inhalte auf dem Bildschirm. Die Neuerung kommt zunächst als Developer Preview. Neu sind auch «App Skills», die mehrere Aufgaben zu einer Aktion bündeln.
ChatGPT erreicht laut OpenAI 20 Prozent des Google-Suchvolumens, berichtet The Verge
Das Volumen der Suchanfragen über ChatGPT entspricht laut OpenAI 20 Prozent jenes von Google. Das sagte Produktchef Adam Fry laut The Verge an einem Medienanlass am Montag. Als Suche zählt OpenAI demnach jede Anfrage, die eine Websuche auslöst. Die Quelle für die Google-Zahl nannte Fry nicht.
KI-Firma Fal verdoppelt laut Bloomberg ihre Bewertung auf 16 Milliarden Dollar
Das KI-Start-up Fal verdoppelt laut Bloomberg seine Bewertung auf 16 Milliarden Dollar, rund 12,8 Milliarden Franken. Bessemer Venture Partners führte im Oktober eine Runde über 1,3 Milliarden Dollar an. Auch Nvidia beteiligte sich demnach. Fal betreibt Bild-, Video- und Audiomodelle für Entwickler.
Spieleplattform itch.io löscht laut heise mehrere Terabyte KI-Inhalte und erweitert den KI-Filter
Die Indie-Spieleplattform itch.io hat mehrere Terabyte KI-generierter Inhalte gelöscht. Das berichtet heise. «Habe gerade ein paar Terabyte KI-Slop gelöscht», schrieb itch.io am Dienstag auf Bluesky. Nutzer können Projekte mit KI-Inhalten jetzt auch in den Suchergebnissen ausfiltern. KI-Inhalte sind demnach nicht grundsätzlich verboten, wer sie massenhaft hochlädt, muss aber mit einer Löschung rechnen. Die Zahl der täglich neuen Spieleseiten hat sich laut itch.io in zwei Monaten verdoppelt.
«„Habe gerade ein paar Terabyte KI-Slop gelöscht“»
Google deaktiviert Schüler-KI laut TechCrunch 2027, Schulen mit KI-Sperre verlieren die Suche
Google deaktiviert seine KI-Werkzeuge für Schülerinnen und Schüler laut TechCrunch nächstes Jahr, ausser die Schulen schalten sie ein. Das betrifft Gemini, NotebookLM und die Google-Suche. Schulen, die KI ganz sperren, erhalten demnach auch keinen Zugang mehr zur Suche. Beides sei eng verbunden, sagt Google-Vizepräsident Chris Phillips.
Synchronsprecher Matti Klemm klagt laut FAZ gegen Netflix wegen KI-Training (DE)
Der deutsche Synchronsprecher Matti Klemm klagt laut FAZ gegen Netflix. Er wirft dem Dienst vor, seine Stimme ohne Einwilligung für KI genutzt zu haben. Das teilt der Verband Deutscher Sprecher:innen mit. Klemm macht demnach die Verletzung von Persönlichkeits-, Urheber- und Datenschutzrechten geltend.
Mit Lovable gebaute Apps legen laut Svenska Dagbladet sensible Daten offen
Mit dem schwedischen KI-Dienst Lovable gebaute Apps legen laut Svenska Dagbladet sensible Daten offen. In einem deutschen Forum waren demnach über 80'000 Nutzerprofile und über 200'000 Chatnachrichten zugänglich. Bei einem Anbieter waren über 1000 Einträge aus Ausweisen lesbar, darunter Passnummern. Eine Stellungnahme von Lovable fehlt in den Quellen.
Irregular Security nennt laut Bloomberg Fehler als Grund für Hacks durch KI-Agenten
Cyberangriffe mit KI-Agenten grosser Modellhersteller gehen laut Firmenchef Dan Lahav auf einen Fehler und Zeitdruck bei Irregular Security zurück. Das berichtet Bloomberg. Die israelische Sicherheitsfirma steht demnach in Verbindung mit Hacks bei OpenAI und Anthropic.
Apple verlangt laut TechCrunch Alterseinstufung 18+ für Dating-Apps und romantische KI-Begleiter
Apple verlangt laut TechCrunch künftig eine Einstufung ab 18 Jahren für Dating-Apps. Das gilt auch für KI-Begleiter mit sexuellen oder romantischen Inhalten. Ab dem 16. November müssen Entwickler dafür neue Inhaltsangaben machen.
SBB wollen Tunnel am Gotthard und Monte Ceneri laut RTS von Robotern warten lassen
Die SBB wollen laut RTS Roboter für den Unterhalt der Tunnel am Gotthard und am Monte Ceneri einsetzen. Sie sind so gross wie ein Bernhardiner und haben einen Klapparm. Das Projekt entsteht demnach mit Forschenden der EPFL. Einsatzreif dürfte es erst in mehreren Jahren sein.
Britische Parlamentarier fordern laut Sky News Amazon und eBay zum Verkaufsstopp von KI-Spielzeug auf
Parlamentarier beider Kammern (GB) fordern laut Sky News Amazon und eBay auf, KI-Spielzeug mit Chatbots nicht mehr zu verkaufen. Es könne Kinder psychischen Schäden und ungeeigneten Inhalten aussetzen. Eine Stellungnahme der Händler fehlt in den Quellen.
US-Demokraten schalten laut Semafor in über 130 Rennen Werbung gegen Tech und Rechenzentren
Demokraten zeigten in diesem Wahlkampf in über 130 Rennen um Bundesämter und Gouverneursposten Werbung gegen Tech-Firmen oder Rechenzentren. Das zeigt laut Semafor eine Analyse des Tech Oversight Project. Von 2020 bis 2024 gab es nur zwei solche demokratischen Spots. Demokraten nutzten die Botschaft viermal so oft wie Republikaner.
IWF-Chefin Georgieva: KI dürfte laut Observador weltweit 40 Prozent der Arbeit betreffen
IWF-Direktorin Kristalina Georgieva erwartet, dass KI kurzfristig 40 Prozent der Arbeit weltweit betrifft, in entwickelten Volkswirtschaften 60 Prozent. Das berichtet Observador von einer Bankenkonferenz von Santander. Die Wirkung werde in drei bis fünf Jahren sichtbar. Bisher sei der Effekt auf die Beschäftigung leicht positiv.
Vorarlberg (AT): Landes-KI VOKI verweigert laut Kronen Zeitung Antworten zu in China zensierten Themen
Die Landes-KI VOKI von Vorarlberg (AT) basiert auf einem chinesischen Sprachmodell. Sie verweigert laut einem ORF-Bericht gezielt Antworten zu Themen, die China zensiert, schreibt die Kronen Zeitung. Keine Auskunft gibt sie demnach etwa zum Massaker von 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Die Landesregierung nehme die Verzerrungen sehr ernst. Das System sei nicht als Suchmaschine oder Faktenquelle gedacht, sondern als internes Hilfsmittel.
Anthropic nutzt Claude laut The Information beim Entwurf eigener KI-Chips
Anthropic hat Investoren mitgeteilt, dass ihr neues 15-köpfiges Chip-Team eigene Claude-Modelle für den Entwurf eigener Chips nutzt. Das berichtet The Information unter Berufung auf vier informierte Personen. Claude verkürze laut den Ingenieuren die Entwurfszeit gegenüber Schätzungen zu üblichen Abläufen bei Nvidia und AMD. Der Börsengang ist demnach noch in diesem Monat geplant. Er könnte das Unternehmen mit rund 1500 Milliarden Dollar bewerten, rund 1200 Milliarden Franken.
Verkehrsminister Bilger (DE) will laut netzpolitik.org Handy-Blitzer bundesweit einführen
Verkehrsminister Steffen Bilger (DE) setzt sich für die bundesweite Einführung von Handy-Blitzern ein. Das berichtet netzpolitik.org gestützt auf dpa und Rheinische Post. Die Geräte filmen in Autos hinein, ein Computersystem wertet die Aufnahmen aus. Es erkennt demnach, ob jemand am Steuer ein Handy hält. Netzpolitik.org spricht von neuen Überwachungsgeräten.
Deutschland: Rechenzentren brauchen laut Bitkom bis 2035 bis zu 70 Milliarden Kilowattstunden Strom
Rechenzentren in Deutschland benötigen 2026 laut dem Digitalverband Bitkom rund 23 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das berichtet der Spiegel. Bis 2030 erwartet Bitkom demnach 35 bis 38 Milliarden, bis 2035 56 bis 70 Milliarden Kilowattstunden. Die Branche warnt vor fehlenden Netzkapazitäten und langen Genehmigungen.
Virgin Media O2 (GB) streicht laut Guardian Tausende Stellen und setzt stärker auf KI
Virgin Media O2 (GB) baut laut Guardian Tausende Stellen ab, bei einem Sparprogramm von 800 Millionen Pfund. Das sind rund 880 Millionen Franken. Betroffen sein könnten demnach bis zu 25 Prozent der 16'000 Beschäftigten. Das Unternehmen will KI stärker im Kundendienst, in der Netzplanung und bei der Störungsbehebung einsetzen. Die Gewerkschaft Prospect nennt die Kürzungen verheerend.
Prix Goncourt (FR) geht laut ORF an Philippe Jaenada, Favorit war wegen KI-Vorwürfen ausgeschlossen
Der französische Literaturpreis Goncourt geht an Philippe Jaenada für «L'Inconnue du Quai Javel». Das berichtet ORF. Im September strich die Jury Thélyson Orélien von der Auswahlliste, nachdem eine Analyse seinen Text wohl grösstenteils als KI-Produkt einstufte. Orélien weist das zurück, KI habe er nur zum Übersetzen genutzt. Goncourt-Präsident Philippe Claudel fordert laut BFMTV, Leser müssten gewarnt werden.
Shield AI will laut Bloomberg über 1 Milliarde Dollar für autonomen Kampfjet aufnehmen
Die Rüstungs-KI-Firma Shield AI will über 1 Milliarde Dollar aufnehmen, rund 0,8 Milliarden Franken. Das sagt Chef Gary Steele laut Bloomberg. Das Geld soll die Produktion ihres jüngsten autonomen Kampfjets finanzieren. Steele plant demnach auch weitere Übernahmen.
Drax (GB): Kraftwerk soll laut Guardian grösstes KI-Rechenzentrum des Landes erhalten, 20 Milliarden Pfund
Der Betreiber des Kraftwerks Drax in North Yorkshire (GB) vereinbart mit Brookfield und Radiant den Bau eines KI-Rechenzentrums. Das berichtet der Guardian. Es soll das grösste des Landes werden, über 1 Gigawatt leisten und könnte Anfang 2028 starten. Drax erwartet über 20 Milliarden Pfund an Investitionen, rund 22 Milliarden Franken. Das Kraftwerk ist laut Analysten der grösste CO2-Emittent des Landes.
ControlAI: Früherer Generalstaatsanwalt Lord Hermer (GB) unterstützt Kampagne für verbindliche KI-Regeln
Der frühere Generalstaatsanwalt Lord Hermer (GB) unterstützt die Kampagne von ControlAI. Das teilt die Organisation auf X mit. Laut ihr tragen über 180 britische Parlamentarier die Forderung nach verbindlichen Regeln für die stärksten KI-Systeme mit.
«das Risiko der Auslöschung der Menschheit durch ausser Kontrolle geratene Maschinenintelligenz»
«the risk of human extinction posed by runaway machine intelligence»
Meta ändert laut Svenska Dagbladet Datenschutzeinstellungen für seine KI-Brillen
Meta ändert die Datenschutzeinstellungen dafür, wie Interaktionen mit dem KI-Assistenten behandelt werden. Das berichtet Svenska Dagbladet. Die Zeitung und Göteborgs-Posten hatten im Februar enthüllt, dass Angestellte eines Zulieferers in Kenia private Aufnahmen aus den Ray-Ban-Brillen sahen. Datenschutzbehörden auf mehreren Kontinenten stellten Meta demnach Fragen.
EuGH-Generalanwalt: KI-Chatbots können Urheberrecht von Presseverlagen verletzen, berichtete Tatsachen sind nicht geschützt
KI-Chatbots können laut Generalanwalt Maciej Szpunar am Europäischen Gerichtshof das Urheberrecht von Presseverlagen verletzen. Das berichtet die FAZ. Es geht laut Spiegel um den Streit zwischen dem Verlag Like Company und Google wegen Gemini. Geschützt ist laut Szpunar nur die spezifische Ausdrucksform der Artikel, nicht die berichteten Tatsachen. Das Gutachten bindet die Richter nicht, das Urteil folgt später.
Future of Life Institute fordert vor CCW-Konferenz verbindliche Gesetze für KI-Waffen
Das Future of Life Institute fordert globale, verbindliche Gesetze für KI-Waffen. Das schreibt es auf X und beruft sich auf Menschen in Grossbritannien, Frankreich und Deutschland. Diesen Monat könnten Staaten laut FLI an der Überprüfungskonferenz der Waffenkonvention CCW Verhandlungen beginnen.
Anthropic sperrt laut The Decoder Nachbauten bestehender Videospiele in Claude Code
Anthropic verbietet seinem Programmier-Assistenten Claude Code, bestehende Videospiele nachzubauen. Das berichtet The Decoder. Mitarbeiter Addy Osmani bestätigte demnach auf X eine entsprechende Vorgabe. Hintergrund sind laut The Decoder Hunderte inoffizielle Browser-Versionen bekannter Spiele. Einige Nutzer melden auch Probleme mit eigenen Projekten.
Anthropic: Personalkosten laut BFMTV über 100'000 Dollar pro Kopf und Monat, vor allem Aktien
Anthropic gab im dritten Quartal 1,711 Milliarden Dollar für Personal aus. Das berichtet BFMTV gestützt auf SEC-Unterlagen. Auf rund 5300 Angestellte gerechnet sind das demnach 107'610 Dollar pro Monat. Knapp 63 Prozent davon sind Aktienvergütungen. Ohne sie bleiben laut BFMTV rund 40'300 Dollar pro Kopf und Monat. Das ist demnach nicht der ausbezahlte Lohn.
CSS-Studie: 42 Prozent fragen laut Nau.ch bei Symptomen KI-Chatbots, vor einem Jahr 20
42 Prozent der Befragten in der Schweiz nutzen bei Krankheitssymptomen KI-Chatbots. Das zeigt laut Nau.ch die Gesundheitsstudie der CSS, durchgeführt von Sotomo. Vor einem Jahr waren es 20 Prozent. Bei jungen Erwachsenen sind es 62 Prozent, bei über 65-Jährigen 30 Prozent.
OpenAI will Rechenzentren laut Der Standard «Compute Campus» nennen
OpenAI will den Begriff Rechenzentrum laut Der Standard durch «Compute Campus» ersetzen. Die Zeitung führt das auf die fehlende Beliebtheit von Rechenzentren zurück. Laut Semafor stösst der Vorstoss auf Kritik. Brad Carson von Americans for Responsible Innovation spricht von orwellschen Namensänderungen.
Saab (SE) entwickelt laut Svenska Dagbladet eigene KI-Agenten für Gripen, Wallenberg-Superrechner trainiert sie
Saab (SE) hat eigene KI-Agenten entwickelt, die den Kampfjet Gripen fliegen. Das berichtet Svenska Dagbladet. Ein Superrechner der Familie Wallenberg trainiert sie demnach. 2025 stammten die Agenten noch von der deutschen Firma Helsing. Laut SVT steuerte ein KI-Agent den Gripen E bei Flugtests selbständig in Luftkampf-Szenarien ausserhalb der Sicht des Piloten.
Chinas Premier Li Qiang lehnt laut RTP «digitalen eisernen Vorhang» ab, fordert KI-Zusammenarbeit
Chinas Premier Li Qiang lehnt einen «digitalen eisernen Vorhang» ab. Das sagt er laut RTP an der Weltinternetkonferenz in Wuzhen (CN), gestützt auf Xinhua. Er fordert mehr internationale Zusammenarbeit bei KI und den Austausch von Technologie. Maschinen müssten demnach unter menschlicher Kontrolle bleiben.
Apple Watch: KI-Funktionen zum Nachlesen von Gesprächen gehen laut TechCrunch in Beta-Test
Apple testet laut TechCrunch «Audio Intelligence» für die Apple Watch Series 12 mit Entwicklern. Die Beta läuft in iOS 27.3. Live Rewind zeigt auf Doppeldruck die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text. Ein Signalton soll demnach Umstehende darauf hinweisen. Die Funktionen sind freiwillig.
BBC: Vier geplante KI-Rechenzentren in Grossbritannien prüfen Gaskraft, mehr CO2 als drei Städte
Vier geplante grosse KI-Rechenzentren in Grossbritannien erwägen Strom aus Gaskraft. Das berichtet die BBC. Das ergäbe demnach mehr CO2 als Manchester, Liverpool und Southampton zusammen. Die Regierung (GB) erlaubt eigene Stromerzeugung, solange der Netzanschluss fehlt. Sie nennt Rechenzentren wesentlich für die Wirtschaft.
Grossbritannien: Staatsanwältin zitiert laut Guardian vor High Court erfundenen Fall, wohl aus KI-Antwort
Eine leitende Staatsanwältin (GB) zitierte vor dem High Court einen erfundenen Präzedenzfall. Das berichtet der Guardian. Der Verweis stammt laut der Zeitung wohl aus einer KI-Antwort bei einer Internetsuche. Zwei Richter nannten ihre Erklärung demnach unbefriedigend. Es ist laut Guardian der zweite bekannte Fall bei der Staatsanwaltschaft CPS.
Proton: Laut 404 Media nennt Chef Yen Sicherheitsbedenken «Denkweise von Versagern», 90 Prozent KI-Code
Proton-Chef Andy Yen nannte laut geleakten Slack-Nachrichten die Bitte um längere Sicherheitstests die «Denkweise von Versagern». Das berichtet heise gestützt auf 404 Media. Das Medium sprach demnach mit acht aktuellen und einem früheren Mitarbeitenden. Im Oktober schrieb KI laut einer Besprechungsaufnahme 90 Prozent des Codes bei Proton. Yen schrieb demnach, man könne schnell und sicher sein. Eine Stellungnahme von Proton fehlt in den Quellen.
«Das ist Quatsch und die Denkweise von Versagern. Natürlich kann man schnell und sicher sein.»
Nvidia weist Cloud-Kunden laut FT an, China-Geschäft zu senken, Mehrheit muss nichtchinesisch sein
Nvidia weist Cloud-Kunden laut Financial Times an, ihr China-Geschäft zu verringern. Die Mehrheit ihrer Kunden müsse nichtchinesisch sein, schreibt die Zeitung. The Information bestätigt das unter Berufung auf drei Personen und spricht von einigen Kunden. Das könnte einen wichtigen Zugang chinesischer KI-Entwickler zu Rechenleistung einengen, schreibt das Medium. Eine Stellungnahme von Nvidia fehlt in den Quellen.
China plant laut Bloomberg umfassende KI-Sicherheitsstandards gegen Kontrollverlust
China will laut Bloomberg umfassende Standards für die KI-Sicherheit einführen, von der Entwicklung bis zum Einsatz. Sie gehörten demnach zu den umfassendsten Leitlinien gegen einen Kontrollverlust über immer leistungsfähigere KI. Chinas oberste Wirtschaftsplanung will laut The Information auch die Folgen von KI für die Beschäftigung genau beobachten.
SBB testen laut Tages-Anzeiger KI-Fahrgastzählung mit Überwachungskameras, Einführung frühestens 2029
Die SBB testen mit einem ETH-Spin-off eine KI-gestützte Fahrgastzählung über Überwachungskameras. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Das System soll Ein- und Aussteigende mit einer Präzision von 98 Prozent erfassen. Personen würden nicht identifiziert, verspricht der Entwickler. Eine reguläre Einführung ist demnach frühestens ab 2029 vorgesehen.
Morgan-Stanley-Chef erwartet laut Bloomberg 10 bis 15 Billionen Dollar KI-Investitionen in zehn Jahren
Die Chefs grosser Wall-Street-Häuser erwarten, dass die Kapitalmärkte den Ausbau der KI-Infrastruktur weiter finanzieren. Das berichtet Bloomberg. Morgan-Stanley-Chef Ted Pick nennt demnach 10 bis 15 Billionen Dollar im nächsten Jahrzehnt, rund 8 bis 12 Billionen Franken. State-Street-Chef Ron O'Hanley sagt laut Bloomberg, KI sei noch kaum als Blase zu erkennen. Grosse Vermögensverwalter warnen demnach zugleich vor Risiken des KI-Booms.
OpenAI erhöht Bug-Bounty-Prämien auf bis zu 172'000 Dollar, holt Cathedral für Sicherheitstest
OpenAI erhöht seine Prämien für gemeldete Sicherheitslücken. Das schreibt die Firma auf X. Für kritische Funde steigen sie auf mehr als das Vierfache. Aussergewöhnliche Funde bringen bis zu 172'000 Dollar inklusive Boni, rund 139'000 Franken. Für den nächsten internen Sicherheits-Sprint arbeitet OpenAI mit Cathedral Systems zusammen. Deren Forscher prüfen die Abwehr mit OpenAIs Modellen.
AISI-Forscher Bloom (GB): KI-Modelle lassen sich laut The Information schwerer überwachen
KI-Modelle lassen sich zunehmend schwerer überwachen. Das sagt Joseph Bloom vom britischen AI Security Institute im Podcast von The Information. Er leitet dort die Modelltransparenz. Das Institut prüft demnach auch Modelle führender KI-Firmen.
«Generell sehen wir, dass die Überwachbarkeit abnimmt, in verschiedener Hinsicht und aus verschiedenen Blickwinkeln.»
«In general, we’re seeing monitorability—in various respects or from various angles—decrease»
Apple-Finanzchef Parekh sieht laut TechCrunch KI-Chancen bei Drittanbieter-Apps und Partnerschaften
Apple-Finanzchef Kevan Parekh sieht bei KI Chancen über Drittanbieter-Apps und Partnerschaften. Das berichtet TechCrunch von der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen. Parekh nannte demnach keine Einzelheiten. Laut Reuters fragen sich Anleger, ob Apple an KI-Agenten im App Store mitverdienen könnte.
«Wir sehen auch Chancen bei Drittanbieter-Apps und Partnerschaften sowie bei eigenen Angeboten.»
«we also feel there’s opportunities across third-party apps and partnerships as well as first-party opportunities»
Schmuggler bringen teure Speicherchips laut The Information über Schlupfloch von Südkorea nach China
Schmuggler umgehen die US-Exportregeln für KI-Speicherchips laut The Information mit einem Trick. Die Regeln verbieten demnach den Versand von Speicherchips mit hoher Bandbreite nach China, auch aus Südkorea. Erlaubt ist er, wenn die Chips zusammen mit billigen Serverprozessoren verpackt sind. Massgeblich ist laut dem Bericht die Rechenleistung des Prozessors, nicht die des Speichers. Huawei fordert einige Kunden laut The Decoder auf, den Speicher selbst zu beschaffen.
Salesforce kauft KI-Firma Cresta, zahlt laut The Information 2,7 Milliarden Dollar
Salesforce will den KI-Anbieter Cresta kaufen, wie die Firma am Montag ankündigte. Sie nennt keinen Preis. Laut The Information zahlt Salesforce 2,7 Milliarden Dollar, rund 2,2 Milliarden Franken. Cresta automatisiert seit neun Jahren Kundendienstzentren mit KI-Software.
NCSC (GB): KI-Schadsoftware laut Guardian bis 2028 sehr wahrscheinlich bei Angriff auf kritische Infrastruktur
Das Zentrum für Cybersicherheit NCSC (GB) hält einen Erpressungsangriff mit KI-Schadsoftware auf kritische Infrastruktur bis 2028 für sehr wahrscheinlich. Das berichtet der Guardian aus dem Jahresbericht. Russland und China werden KI demnach routinemässig für Cyberangriffe nutzen. KI helfe Angreifern, Ziele auszukundschaften, Schwachstellen zu finden und Schadcode zu schreiben.
«Es ist … sehr wahrscheinlich, dass zwischen jetzt und 2028 KI-gestützte Schadsoftware bei einem Erpressungsangriff auf kritische Infrastruktur im Vereinigten Königreich eingesetzt worden sein wird.»
«It is … highly likely that between now and 2028, AI-powered malware will have been used in a ransomware attack on UK CNI»
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