Samstag, 24. Oktober 2026
Italien vergibt laut Milano Finanza zwei Panzeraufträge über zusammen rund 3,7 Milliarden Euro an das Gemeinschaftsunternehmen von Leonardo und Rheinmetall. Laut hartpunkt umfassen die Aufträge 48 gepanzerte Kettenfahrzeuge und 30 Kampfpanzer. Leonardo-Chef Lorenzo Mariani kann den Abschluss nicht bestätigen.
Frankreich und Grossbritannien üben laut dem französischen Armeeministerium erstmals gemeinsam einen simulierten Atomschlag aus der Luft. Die Übung findet am 20. und 21. Oktober statt. Britische Eurofighter Typhoon eskortieren dabei französische Rafale über dem Mittelmeer. Echte Atomwaffen sind nicht beteiligt, sagt das Ministerium.
Die Schweiz stimmt am 29. November über das gelockerte Kriegsmaterialgesetz ab. Neu dürften 36 westliche Partnerländer unter Auflagen Kriegsmaterial kaufen, auch wenn sie in einen bewaffneten Konflikt verwickelt sind. Bundesrat und Parlament empfehlen ein Ja, schreibt SRF.
Der Bundesrat nimmt sechs von sieben Empfehlungen der GPK-N zum F-35-Fixpreis an, teilt das VBS mit.
Ein dauerhafter US-Stützpunkt in Polen kostet rund 15 Milliarden Zloty, sagt Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz laut Defence24. Vier Standorte sind im Gespräch. Die Entscheidung des Weissen Hauses wird im Dezember erwartet.
Das Folketing (DK) berät ab 12. November über das Grönland-Abkommen mit den USA. Die Schlussabstimmung ist am 19. November angesetzt.
Die britische Industrie nennt den Verteidigungsinvestitionsplan nicht investierbar. Das sagt sie dem Verteidigungsausschuss des Parlaments (GB). Der Plan nenne Themen, aber keine Verträge und Programme, sagt Stephen Phipson vom Verband MakeUK.
Ausserdem: Spanien plant 15 neue Programme, das deutsche Heer will Marschflugkörper, die Niederlande wollen Kodiak-Pionierpanzer ersetzen, Litauen hält Ausgaben hoch. Zudem besuchen Vertreter von 27 NATO-Staaten die Schweiz, Estland schliesst die Auvere-Ermittlung ab, Herem erwartet mehr Bedrohung nach Kriegsende.
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