Gestern Mittwoch, 4. November 2026
Die Kantonspolizei St. Gallen meldet zwei Tote bei einer Gewalttat in Wattwil. Das Regionalgericht Landquart verurteilt einen Asylsuchenden für den Brand im Asylzentrum Trimmis zu zehn Monaten bedingt und fünf Jahren Landesverweis.
Innenminister Nuñez (FR) nennt den 17. Oktober laut Le Monde ein Scheitern. Für den Streiktag am 5. November mobilisiert Frankreich 70'000 Polizisten und Gendarmen. Die Mutter, die in Nizza (FR) eine Schulleiterin angegriffen haben soll, sitzt laut franceinfo in Untersuchungshaft.
In Deutschland (DE) wurden im Oktober laut Welt 5707 Asylsuchende neu registriert, 35 Prozent weniger als vor einem Jahr. Spaniens Oberster Gerichtshof weist Klagen gegen Sánchez zur Ceuta-Krise ab. Minister Torres nennt über 15'000 Rückkehrer nach Marokko.
Ein 16-Jähriger soll laut NRK einen Anschlag auf einen Kindergarten in Oslo (NO) geplant haben. In Belgien (BE) bilden Tausende eine Menschenkette gegen das Gesetz zu Wohnungsbetretungen. Die PSNI bringt Sprengsätze in Belfast (GB) mit rechtsextremem Terrorismus in Verbindung.
In München (DE) liegt ein 13-jähriger Junge tot im Hotel, die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. In Goincourt (FR) ist eine 57-Jährige erschossen worden, ihr Schwager ist in Gewahrsam. In Sollentuna (SE) stirbt eine Person, eine weitere ist schwer verletzt. Schüsse auf einen Mann meldet die Polizei in Berlin (DE). Bei Enniskillen (GB) steht ein Mann unter Mordverdacht, eine 39-Jährige gilt als vermisst. Weitere Gewalttaten: Eastleigh (GB), Kortenberg (BE), Vorup (DK). Urteile: Louth (IE), München (DE), Ohain (BE), Katrineholm (SE), Oslo (NO).
Meldungen
Frankreich: 70'000 Polizisten und Gendarmen für Streiktag am 5. November im Einsatz
Innenminister Laurent Nuñez (FR) mobilisiert für den Streiktag vom 5. November rund 70'000 Polizisten und Gendarmen. Das meldet Le Figaro. Das Dispositiv sei dasselbe wie am 31. Oktober. Dazu gehören RAID, GIGN, BRI, 26 gepanzerte Fahrzeuge, rund 15 Wasserwerfer, Hubschrauber und Drohnen. Die Gewerkschaften kündigen 220 Aktionen an. Bei Ausschreitungen kündigt Nuñez eine Antwort von äusserster Entschiedenheit an.
«eine Antwort von äusserster Entschiedenheit»
«une réponse d'une extrême fermeté»
Brüssel (BE): Tausende bilden Menschenkette gegen Gesetz zu Wohnungsbetretungen bei Personen ohne Aufenthaltsrecht
Rund 3000 Menschen bilden laut BRUZZ eine Menschenkette um den Justizpalast in Brüssel (BE). Sie protestieren gegen den Gesetzentwurf zu Wohnungsbetretungen. Die Kammer stimmt am Donnerstag ab. Laut Gegnern erlaubt der Entwurf Behörden, Privatwohnungen zu betreten, um Menschen ohne legalen Aufenthalt zu suchen. Die Demonstranten sehen die Unverletzlichkeit der Wohnung und das Recht auf Privat- und Familienleben verletzt. Auch in Gent, Löwen, Brügge, Namur und Charleroi gab es laut VRT Aktionen.
München (DE): Teilnehmer von «Love Island V.I.P.» wegen Vergewaltigung zu Bewährungsstrafe verurteilt
Das Amtsgericht München (DE) verurteilt einen 35-jährigen Teilnehmer der Sendung «Love Island V.I.P.» wegen Vergewaltigung. Er erhält ein Jahr und acht Monate Haft auf Bewährung. Das Gericht hält für erwiesen, dass er im Sommer 2024 nach der Aufzeichnung eine Mitkandidatin vergewaltigte. Er bestreitet die Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr mehr gefordert, dann wäre keine Bewährung möglich gewesen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Verteidigung kündigt Rechtsmittel an. Als Auflage muss er Sozialstunden leisten.
«Eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung.»
Ceuta (ES): Minister Torres nennt über 15'000 Rückkehrer nach Marokko, Regierung will Lager schliessen
Minister Torres sagt nach der Sitzung des Krisenkomitees: Über 15'000 Migranten sind seit dem 10. August nach Marokko zurückgekehrt. Das berichten El Pueblo de Ceuta und Ceuta Actualidad. Bis zum 20. August waren es laut Torres rund 2000, seither fast 13'000. Die Regierung (ES) will laut Ceuta Actualidad Lager schliessen, weil in den Unterkünften Plätze frei werden. Vox und andere sehen keine Normalisierung. Torres weist das zurück.
«Zu behaupten, wie es manche tun, dass Ceuta sich nicht der Normalität nähere, obwohl es seit dem 10. August 15'000 Migranten weniger gibt, heisst etwas Falsches zu sagen, es heisst zu lügen, es ist ein Trugschluss»
«Afirmar, como algunos hacen, que Ceuta no avanza hacia la normalidad cuando hay 15.000 inmigrantes menos desde el 10 de agosto es decir algo falso, es mentir, es una falacia»
Berlin (DE): Schüsse auf Mann im Wedding, Polizei ermittelt
Im Berliner Stadtteil Wedding sollen gegen 18 Uhr 10 mehrere Schüsse auf einen Mann abgegeben worden sein. Das teilt die Polizei Berlin auf X mit. Der Mann stand auf dem Gehweg an der Seestrasse, Ecke Lütticher Strasse. Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe, er liegt im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen am Tatort übernommen.
Trimmis GR: Asylsuchender für Brand im Asylzentrum zu zehn Monaten bedingt verurteilt
Das Regionalgericht Landquart verurteilt einen 33-jährigen Asylsuchenden aus Aserbaidschan wegen eines Brandes im Durchgangszentrum Trimmis. Das berichtet RSI. Die Strafe beträgt zehn Monate bedingt bei zwei Jahren Probezeit. Das Gericht verhängt zudem einen Landesverweis von fünf Jahren. Am 5. Juni schlug der Mann Scheiben ein und legte in einem Raum Feuer. In der Unterkunft waren 97 Personen, darunter seine Frau und drei Kinder. Verletzt wurde niemand. Er hatte am Tag der Tat einen negativen Asylentscheid erhalten. Das Gericht sah laut RSI keine Absicht, den Brand zu legen.
Goincourt (FR): Frau (57) im Auto erschossen, Schwager in Polizeigewahrsam
Bei Goincourt in der Oise (FR) ist am Mittwochmorgen eine 57-jährige Frau in ihrem Auto erschossen worden. Das sagt der Staatsanwalt von Beauvais laut franceinfo. Sie erhielt nahe dem Friedhof mindestens zwei Gewehrschüsse. Ihr angeheirateter Schwager steht unter Verdacht und ist in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen laufen wegen vorsätzlicher Tötung. Umstände und Motiv sind laut Staatsanwalt noch nicht bekannt.
Varesotto (IT): Carabinieri nehmen 27-Jährigen wegen IS-Propaganda fest
Die Carabinieri haben im Varesotto (IT) einen 27-jährigen Italiener festgenommen. Laut ANSA hat er tunesische Wurzeln. Er soll in sozialen Netzwerken Todesdrohungen gegen die USA und Israel sowie Videos und Bilder des Islamischen Staats verbreitet haben. Ihm werden Verherrlichung und Aufruf zum Beitritt zum IS sowie Besitz von Material mit terroristischem Zweck vorgeworfen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mailand dokumentieren laut ANSA eine Radikalisierung und Selbstausbildung. Verbindungen zu Terrororganisationen seien nicht aufgetaucht.
Vestfold (NO): 16-Jähriger plante laut NRK Terroranschlag auf Kindergarten in Oslo
Ein 16-Jähriger aus Vestfold (NO) soll einen Terroranschlag auf einen Kindergarten in Oslo (NO) geplant haben. Das berichtet NRK nach Einsicht in Gerichtsdokumente. Er wurde Ende Mai festgenommen. Laut Anklage beschaffte er Messer und Äxte und filmte Kindergärten. Er soll ein Manifest verfasst und eine Live-Übertragung auf Twitch geplant haben. Er sitzt in einem Jugendgefängnis. Seine psychische Gesundheit ist bei den Haftprüfungen Thema, er erhielt eine Psychose-Diagnose.
Louth (IE): Geschworene sprechen Mann nach Tötung von Eltern und Bruder des Totschlags schuldig
Geschworene am Central Criminal Court in Dublin (IE) sprechen einen 32-Jährigen vom Mord frei. Sie erklären ihn des Totschlags wegen verminderter Schuldfähigkeit schuldig. Das berichten RTÉ und BBC. Er hatte im September 2025 in Drumgowna im Bezirk Louth seine Eltern und seinen Bruder erstochen. Die Opfer waren 56, 54 und 27 Jahre alt. Sie erlitten laut BBC zusammen 139 Stichwunden. Zwei Psychiater sahen einen Rückfall in eine Schizophrenie. Der Spruch fiel einstimmig. Das Strafmass nennen die Quellen noch nicht.
Sollentuna (SE): Ein Toter und ein Schwerverletzter, Tatverdächtiger wegen Mordes festgenommen
In Tureberg in Sollentuna (SE) ist laut SVT eine Person gestorben und eine weitere schwer verletzt worden. Die Polizei hat einen Tatverdächtigen wegen Mordes und Mordversuchs festgenommen. Der Alarm ging kurz nach 17 Uhr ein. Die Polizei bewertet die Lage zunächst als isoliert. Ein Zusammenhang mit organisierter Kriminalität wird laut Polizeisprecher nicht angenommen. Für die Öffentlichkeit besteht laut Polizei keine Gefahr.
Antwerpen (BE): Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Schwert und möglicher Hamas-Bezüge im Wohnmobil eines Aktivisten
Die Polizei Antwerpen (BE) ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft zu einem Schwert und möglichen Verweisen auf die Hamas. Das berichtet VRT NWS. Beides fand sich im Wohnmobil eines palästinensischen Aktivisten. Er war vergangene Woche mit pro-palästinensischen Aufklebern durch das jüdische Viertel gefahren und wurde verwaltungsrechtlich festgenommen. Das Wohnmobil wurde beschlagnahmt und ist wieder freigegeben. Der Mann muss Antwerpen verlassen. Welche Verweise es genau sind, sagen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.
München (DE): 13-jähriger Junge tot in Hotel gefunden, Polizei geht von Tötungsdelikt aus
In einem Hotel an der Arnulfstrasse in München (DE) ist ein 13-jähriger Junge tot gefunden worden. Das teilt die Polizei München auf X mit. Sie geht nach aktuellem Stand von einem Tötungsdelikt aus. Das Kommissariat K 11 hat die Ermittlungen übernommen. Neben dem Kind lag laut Welt eine schwer verletzte Frau. Laut «Bild» ist es die Mutter, die «Bild» als Ukrainerin bezeichnet.
Spanien: Oberster Gerichtshof weist Klagen gegen Sánchez und Minister wegen Ceuta-Krise vorerst ab
Der Oberste Gerichtshof (ES) archiviert eine Klage von Vox und drei Anzeigen gegen Ministerpräsident Pedro Sánchez und den Ministerrat. Das berichtet El País. Die Anzeigen stammen von Manos Limpias und zwei Privatpersonen. Es geht um den Umgang mit der Krise nach dem Massenübertritt nach Ceuta (ES) am 30. und 31. Juli. Die Strafkammer sieht keine ausreichenden Anhaltspunkte für ein Strafverfahren. Die Audiencia Nacional untersucht die Lage bereits. Richterin María Tardón muss entscheiden, ob es Hinweise gegen einen Amtsträger mit Gerichtsstandsprivileg gibt.
London (GB): Oberstes Gericht verhandelt Klage gegen Verbot von Palestine Action, 27 Festnahmen davor
Das Oberste Gericht (GB) verhandelt die Klage der Mitgründerin von Palestine Action gegen das Verbot der Gruppe als terroristische Organisation. Laut BBC sagen ihre Anwälte, das Verbot habe eine Vertrauenskrise der Antiterrorgesetze ausgelöst. Das Gericht prüft erstmals, ob ein solches Verbot mit Rede- und Protestfreiheit vereinbar ist. Vor dem Gericht nahm die Londoner Polizei laut BBC 27 Protestierende fest. Die BBC sah Zahlen des Innenministeriums (GB) ein. Demnach gab es über 4000 Festnahmen bei Protesten mit Schildern für die Gruppe.
Spanien: Irreguläre Ankünfte bis Ende Oktober laut Innenministerium (ES) 8,9 Prozent über Vorjahr
Bis zum 31. Oktober sind in Spanien 32'942 Migranten irregulär angekommen. Das zeigt die Bilanz des Innenministeriums (ES), berichtet El Faro de Melilla. Das sind 8,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Es ist laut dem Bericht das erste Mal in diesem Jahr, dass die Zahl über 2025 liegt. Die Ceuta-Krise vom 30. und 31. Juli ist nicht eingerechnet. Auf den Kanaren kamen allein im Oktober bis zu 6194 Menschen an. In Melilla kamen 23 über das Meer und 711 über Land.
Katrineholm (SE): Berufungsgericht erhöht Strafe für Mord an Freundin laut SVT auf 18 Jahre
Das Berufungsgericht Svea erhöht die Strafe für einen Mann um die 40 wegen Mordes auf 18 Jahre Haft. Das berichtet SVT. Er hatte im Januar bei Katrineholm (SE) während seiner Geburtstagsfeier eine Freundin getötet. Das Bezirksgericht hatte ihn zu 16 Jahren verurteilt.
Arras (FR): Mörder von Lehrer Dominique Bernard kommt laut franceinfo vor Sondergericht, Bruder entlastet
Drei Untersuchungsrichter schicken Mohammed Mogouchkov vor das Sonderschwurgericht in Paris. Das berichten franceinfo und Le Figaro unter Berufung auf die Antiterror-Staatsanwaltschaft. Er ist angeklagt, im Oktober 2023 in Arras (FR) den Französischlehrer Dominique Bernard ermordet zu haben. Für seinen Bruder und seinen Cousin ordnen die Richter laut franceinfo eine Einstellung an. Die Staatsanwaltschaft hatte auch für sie einen Prozess verlangt.
Deutschland: Kabinett halbiert laut Der Standard Kontingent für Arbeitskräfte aus dem Westbalkan
Die Bundesregierung (DE) halbiert das Zuwanderungskontingent für Arbeitskräfte aus sechs Westbalkan-Staaten ab Januar 2027 von 50'000 auf 25'000 pro Jahr. Das berichtet Der Standard. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Verordnung von Arbeitsminister Alexander Schweitzer. Wirtschaft und mehrere Bundesländer hatten das kritisiert.
Belgien: 61-Jähriger laut RTBF zu zwölf Jahren Haft für Mord an Stiefmutter verurteilt
Das Schwurgericht von Wallonisch-Brabant (BE) verurteilt einen 61-Jährigen zu zwölf Jahren Haft. Das berichtet RTBF. Er hatte im März 2023 in Ohain (BE) seine 70-jährige Stiefmutter mit sechs Schüssen getötet. Danach stellte er sich der Polizei. Die Staatsanwaltschaft hatte 25 Jahre gefordert, berichtet VRT NWS. Die Geschworenen hatten ihn am 6. Oktober des Mordes schuldig gesprochen. Er verliert zehn Jahre lang die bürgerlichen und politischen Rechte. Er entging der sofortigen Festnahme. Ein Anwalt der Nebenklage kritisiert das Urteil laut RTBF als Klassenjustiz.
«eine Klassenjustiz»
«une justice de classes»
Brüssel (BE): Prozess gegen Ex-Schöffen De Herde wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen beginnt
Vor dem Strafgericht in Brüssel (BE) beginnt der Prozess gegen den früheren Schaerbeeker Schöffen Michel De Herde. Das berichtet BRUZZ. Ihm werden unter anderem die Vergewaltigung einer unter 16-Jährigen und der Besitz von Missbrauchsdarstellungen von Kindern vorgeworfen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Oslo (NO): Mann laut NRK nach Schüssen im Tveita-Senter zu neun Jahren Haft verurteilt
Ein Mann ist nach Schüssen im Einkaufszentrum Tveita-Senter in Oslo (NO) zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Das berichtet NRK. Im Juli 2025 war es in einem Café zu einer Schlägerei gekommen, dabei fielen Schüsse.
Deutschland: Asyl-Neuzugänge im Oktober laut Welt 35 Prozent tiefer, tiefster Oktoberwert seit 2011
In Deutschland (DE) wurden im Oktober 5707 Asylsuchende neu registriert. Das berichtet die Welt unter Berufung auf Bild und Zahlen des Innenministeriums (DE). Das sind rund 35 Prozent weniger als im Oktober 2025 mit 8823. Weniger waren es in einem Oktober zuletzt 2011 mit 4106. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagt, man dränge die illegale Migration erfolgreich zurück.
Vorup (DK): Zwei 35-Jährige laut DR nach Explosion in Wohnhaus wegen versuchter Tötung beschuldigt
Ein Mann und eine Frau, beide 35, sind nach einer Explosion in einem Wohnhaus in Vorup (DK) festgenommen. Das berichtet DR. Ihnen wird versuchte Tötung vorgeworfen. Am 15. September wurde ein Sprengsatz durch ein Fenster geworfen, die Familie im Haus blieb unverletzt. Ein 37-Jähriger sitzt bereits in Untersuchungshaft. Die Polizei vermutet demnach Streit im kriminellen Milieu.
Italien: Polizei nimmt sieben Personen fest, die Minderjährige zu Missbrauchsmaterial gedrängt haben sollen
Die Postpolizei (IT) hat sieben Personen festgenommen und 23 weitere angezeigt. Das meldet die Polizia di Stato in einem Post. Sie sollen Minderjährige über eine Messaging-Plattform angesprochen und über ein Onlinespiel dazu gebracht haben, Missbrauchsmaterial herzustellen. Das Material sollte demnach im Netz verbreitet und verkauft werden.
Ceuta (ES): Wegen Terrorismus verurteilte Frau fälschte laut Gericht Arztzeugnis, um Ceuta zu verlassen
Ein Gericht in Ceuta (ES) verurteilt eine 31-jährige Frau wegen Urkundenfälschung zu sechs Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe. Das berichtet El Faro de Ceuta. Sie war 2019 wegen Anwerbung für den Terrorismus zu fünf Jahren Haft verurteilt worden und steht unter Aufsicht. Um Ceuta verlassen zu dürfen, legte sie laut Urteil ein gefälschtes Zeugnis für einen Arzttermin in Granada vor. Sie gab die Tat zu.
Kortenberg (BE): Sprengsatz explodiert laut Staatsanwaltschaft an Wohnhaus, Täter gesucht
In Kortenberg (BE) ist in der Nacht ein Sprengsatz an einem Wohnhaus explodiert. Das sagt die Staatsanwaltschaft laut VRT NWS. Verletzt wurde niemand, die Tür und ein Auto wurden beschädigt. Die Täter werden gesucht, ihr Motiv ist unklar.
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