Donnerstag, 5. November 2026
Von Bombendrohungen sind laut BBC mindestens 21 Flugzeuge betroffen, die zweite Welle in einer Woche. Eine E-Mail ist laut ANSA mit «Male State» unterzeichnet. Die Unterschrift verweist laut ANSA auf eine ultranationalistische russische Bewegung.
Russell Brand wird in London wegen einer Vergewaltigung und dreier sexueller Übergriffe schuldig gesprochen.
Das Obergericht Thurgau senkt die Strafe für die Tötung der Ehefrau auf sieben Jahre, berichtet Blick.
Präsident Macron empfing laut Le Figaro die Familie des Anschlagsopfers von Trappes (FR).
Die spanische Nationalpolizei meldet auf X 18 Festnahmen im Umfeld der Gruppe Blocus, 13 davon minderjährig. In Ceuta (ES) melden fünf Organisationen der Staatsanwaltschaft mögliche Vernachlässigung minderjähriger Migranten. Ministerin Saiz meldet in Ceuta (ES) über 15'000 Rückkehrer nach Marokko. Amnesty dokumentiert laut El País weitere Übergriffe von Soldaten auf Migranten in Ceuta (ES).
Das Berufungsgericht erhöht die Strafe für den Mörder eines 18-Jährigen in Southampton (GB) auf mindestens 25 Jahre. Die Polizei in England und Wales registriert laut Innenministerium (GB) einen Rekord von 3'145 Fällen ehrenbezogener Gewalt.
In Italien verhindert laut Innenminister Piantedosi ein ärztliches Gutachten die Abschiebehaft nicht mehr. In den Niederlanden suchten vier terrorverdächtige Teenager laut Staatsanwaltschaft nach Waffen.
Ausserdem: Schweden führt ab 12. November Kontrollen an den Binnengrenzen ein. Deutschland schob bis September 14'324 Ausländer ab.
Tötungsdelikte: In Rom (IT) erhält ein Angeklagter wegen Doppelmords lebenslange Haft. In München (DE) verdächtigt die Polizei laut Spiegel die 37-jährige Mutter eines toten 13-Jährigen. Weitere Fälle: Wien-Meidling (AT), Capaccio Paestum (IT), Milton Keynes (GB), Niedereschach (DE), Dublin (IE), Suzzara (IT), Hennegau (BE). Weitere Gewalttaten: Eastleigh (GB), La Courneuve (FR), Hovslätt (SE), Västervik (SE), Nesslau SG laut Kantonspolizei. Anklagen und Verfahren: Eskilstuna (SE), Älvsjö (SE), London (GB), Magdeburg (DE).
Meldungen
Thun BE: Polizei setzt nach Fussballspiel Gummischrot gegen rund 35 Fans ein
In der Marktgasse in Thun gerieten am Donnerstagabend rund 35 Fussballfans aneinander. Es waren Anhänger des FC Thun und des schottischen Clubs Heart of Midlothian. Das meldet die Kantonspolizei Bern. Sie setzte Gummischrot und Reizstoff ein, um die Gruppen zu trennen. Eine Person wurde angehalten. Die Polizei ermittelt.
Hennegau (BE): Vater des behinderten Esekia erhält 21 Jahre wegen Mordes, Mutter zehn Jahre
Das Schwurgericht des Hennegaus (BE) verurteilt Gilles Viaene, den Vater des schwer behinderten Esekia, wegen Mordes zu 21 Jahren Haft. Das berichtet RTBF. Die Mutter Marjorie Brizard erhält zehn Jahre. Die Verteidigung des Vaters hatte acht bis zwölf Jahre verlangt.
Niederlande: Arbeitende anerkannte Flüchtlinge erhalten laut NOS mehr Zeit für Integration
Die niederländische Regierung will anerkannten Flüchtlingen mit Arbeit mehr Zeit für ihre Integrationspflicht geben. Das berichtet NOS gestützt auf einen Brief von Arbeitsminister Aartsen. Wer mindestens 28 Stunden pro Woche arbeitet, erhält bis zu drei Jahre mehr Zeit. Die Regeln sollen nächstes Jahr gelten. Viele könnten die Pflicht laut NOS heute kaum mit einer Vollzeitstelle verbinden.
North Tyneside (GB): Polizisten bei Krawall mit Feuerwerk und Steinen verletzt, sechs Festnahmen
In Meadow Well in North Tyneside (GB) wurden am Donnerstagabend mehrere Polizisten mit Feuerwerk und Steinen angegriffen und verletzt. Das berichtet das rechtsgerichtete GB News unter Berufung auf die Polizei Northumbria. Acht Einsatzfahrzeuge wurden beschädigt. Laut Polizei geht die Gewalt auf die Falschinformation zurück, ein Gebäude werde mehrfach belegt. Geplant sind dort laut Polizei ein Supermarkt und Mietwohnungen. Festgenommen wurden zwei Männer, eine Frau und drei Jugendliche wegen gewalttätiger Ausschreitungen.
Bremen (DE): 29-Jähriger soll 45-Jährigen auf Friedhof schwer verletzt haben
In Bremen (DE) soll ein 29-Jähriger am Donnerstagabend einen 45-Jährigen auf dem Friedhof Huckelriede schwer verletzt haben. Er soll dabei auch eine Glasflasche verwendet haben. Das meldet die Polizei Bremen. Sie ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Tatverdächtige kam auf eine Wache, Haftgründe werden geprüft.
Ceuta (ES): Fünf Organisationen melden der Staatsanwaltschaft mögliche Vernachlässigung minderjähriger Migranten
Fünf Organisationen haben der Staatsanwaltschaft (ES) einen Bericht über unbegleitete minderjährige Migranten in Ceuta übergeben. Das berichtet El Faro de Ceuta. Die Versäumnisse der Behörden könnten strafrechtlich relevant sein, schreiben sie. Zu den Organisationen gehören die Fundación Raíces und No Name Kitchen. Eine Stellungnahme der Behörden fehlt in den Quellen.
Niederlande: Vier terrorverdächtige Teenager suchten laut Staatsanwaltschaft nach Waffen
Vier Teenager, die im Sommer wegen Plänen für einen Terroranschlag festgenommen wurden, suchten laut Staatsanwaltschaft nach Waffen. Das berichtet NOS von der ersten Anhörung. Sie stünden stark unter dem Einfluss gewaltbereiter dschihadistischer Ideologie, sagt die Staatsanwaltschaft. Die 16- bis 19-Jährigen aus Rotterdam, Eindhoven, De Rijp und Kesteren bleiben in Haft. Alle waren laut NOS schon früher in anderen Terrorfällen festgenommen worden.
Spanien: Nationalpolizei meldet 18 Festnahmen im Umfeld der Gruppe Blocus, 13 davon minderjährig
Die spanische Nationalpolizei hat in der letzten Woche 18 Personen im Umfeld der Gruppe «Blocus» festgenommen, 13 davon minderjährig. Das teilt sie auf X mit. Die Gruppe soll in sozialen Netzwerken Plünderungen und Krawalle in mehreren Städten organisiert und zum Waffeneinsatz aufgerufen haben. Genannt werden Palma, Málaga, Valencia, Barcelona, Lleida, Bilbao und Sevilla.
Italien: Ärztliches Gutachten verhindert laut Innenminister Piantedosi die Abschiebehaft nicht mehr
Ein negatives ärztliches Gutachten verhindert in Italien die Unterbringung von Migranten in Abschiebezentren (CPR) nicht mehr. Das sagt Innenminister Matteo Piantedosi laut ANSA zu seiner neuen Weisung. Ärzte der lokalen Gesundheitsbehörden untersuchen die Migranten weiterhin. Hintergrund sind laut Repubblica Ermittlungen in Ravenna zu mutmasslich falschen Gutachten.
Suzzara (IT): Frau gesteht Tötung ihres Vaters und erhält 25 Jahre Haft
Das Schwurgericht Mantua (IT) verurteilt Rosa Capuano zu 25 Jahren Haft. Das meldet ANSA. Sie erschoss im Dezember 2024 in Suzzara ihren Vater vor dem gemeinsamen Haus. In der Verhandlung gestand sie die Tat, nachdem sie zuvor stets ihre Unschuld beteuert hatte.
Trappes (FR): Macron empfing die Familie des Anschlagsopfers Pengo Bossio Wangi im Élysée
Präsident Macron (FR) empfing am Dienstag die Mutter und zwei Schwestern des Anschlagsopfers von Trappes, Pengo Bossio Wangi. Das berichten Le Figaro und franceinfo. Die Familie dankt laut Le Figaro für seine tröstenden Worte. Der 26-Jährige starb beim rassistischen Anschlag vom 23. Oktober. Die öffentliche Beerdigung ist am Samstag in Guyancourt. Das Élysée plant laut Le Figaro eine nationale Ehrung der Opfer von Trappes und La Verrière. Beim Anschlag wurden sieben Menschen verletzt.
England und Wales: Polizei registriert laut Innenministerium (GB) Rekord von 3'145 Fällen ehrenbezogener Gewalt
Die Polizei in England und Wales registrierte im Jahr bis März 3'145 Delikte ehrenbezogener Gewalt. Das zeigen laut GB News Zahlen des Innenministeriums (GB). Das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr und ein Rekord. Fälle von Genitalverstümmelung stiegen um 51 Prozent auf 166. Bei Zwangsheirat waren es vier mehr, insgesamt 129. Das Ministerium warnt, die Zahlen zeigten wohl nur einen Bruchteil der tatsächlichen Delikte.
London (GB): Zwei Afghanen wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer 14-Jährigen im Pendlerzug vor Gericht
Zwei afghanische Männer stehen in London vor Gericht. Sie sollen laut GB News am 5. Februar in einem Southeastern-Zug eine autistische 14-Jährige sexuell missbraucht haben. Der 25-Jährige soll sie dreimal in der Zugtoilette vergewaltigt haben. Der 29-Jährige soll sie zweimal sexuell angegriffen haben. Beide plädieren bei allen 20 Anklagepunkten auf nicht schuldig.
Ceuta (ES): Ministerin Saiz meldet über 15'000 Rückkehrer und will temporäre Zentren bald schliessen
Migrationsministerin und Regierungssprecherin Elma Saiz (ES) meldet über 15'000 Rückkehrer nach Marokko. Das berichten El Faro de Ceuta, El Pueblo de Ceuta und Ceuta Actualidad. Sie traf am Donnerstag in Ceuta Vertreter der Sicherheitskräfte. Die Strände Benítez und Trampolín seien wieder frei. Die temporären Aufnahmezentren sollen laut Saiz bald schliessen. Ceuta sei der Normalität näher gekommen.
Magdeburg (DE): Fussballfan nach Angriffen auf Polizisten zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt
Das Landgericht Magdeburg (DE) verurteilt einen 29-jährigen Fussballfan zu dreieinhalb Jahren Haft. Das berichtet der Spiegel. Er warf bei einem Zweitligaspiel im Januar eine mehrere Kilogramm schwere Betonplatte Richtung Polizei und traf einen Beamten am Kopf. Die Staatsanwaltschaft klagte wegen versuchten Mordes und forderte sechs Jahre. Einen Tötungsvorsatz sah das Gericht nicht.
Dublin (IE): 18-Jähriger wegen tödlicher Messerattacke auf 38-Jährigen angeklagt
Ein 18-Jähriger ist in Dublin (IE) wegen Mordes am 38-jährigen Jamie Bailey angeklagt. Das berichten RTÉ und die Irish Times. Bailey wurde am 18. Oktober schwer verletzt auf einem Gehweg in Dublin gefunden und starb im Spital. Der Angeklagte äusserte sich laut RTÉ bei der Anklage nicht. Er bleibt in Untersuchungshaft.
Rom (IT): Mann wegen Doppelmords von Villa Pamphili zu lebenslanger Haft verurteilt
Die erste Corte d'Assise von Rom (IT) verurteilt den Angeklagten im Doppelmord von Villa Pamphili zu lebenslanger Haft. Dazu kommen drei Jahre Isolation tagsüber. Das meldet ANSA. Er soll im Juni 2025 seine Partnerin erstickt und Stunden später die elf Monate alte Tochter erwürgt haben.
Ceuta (ES): Polizei identifiziert laut ABC zwei hohe marokkanische Polizeikader beim Massenübertritt
Die Nationalpolizei (ES) hat zwei hohe marokkanische Polizeikader beim Massenübertritt nach Ceuta identifiziert. Das berichtet ABC nach einem Schreiben an die Untersuchungsrichterin der Audiencia Nacional (ES). Es sind laut ABC der Polizeipräfekt der Region Tetuán und der Aufseher von M'diq-Fnideq. Die Polizei prüft noch, welche Rolle sie spielten.
Hovslätt (SE): Mutmasslicher Schütze laut Gutachten nicht schwer psychisch gestört
Der Mann, der in Hovslätt (SE) geschossen haben soll, leidet laut Rättsmedicinalverket nicht an einer schweren psychischen Störung. Das berichtet SVT. Der Mann um die 40 soll versucht haben, seine frühere Freundin, ihren neuen Partner und ein Kind zu ermorden. Der Partner erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Bei einer Verurteilung droht ihm damit Gefängnis.
London: Russell Brand wegen Vergewaltigung und drei sexueller Übergriffe schuldig gesprochen
Ein Geschworenengericht in London spricht den 51-jährigen Russell Brand wegen einer Vergewaltigung und dreier sexueller Übergriffe schuldig. Das berichten BBC und Guardian. Von zwei weiteren Vergewaltigungen und einem versuchten Übergriff spricht es ihn frei. Brand hatte auf nicht schuldig plädiert. Die Polizei ermittelt laut BBC wegen zwei weiterer Vergewaltigungsvorwürfe. Der leitende Ermittler rechnet mit weiteren Opfern, die sich melden.
Nordirland: PSNI will erste Akten zum Drumcree-Protest an Staatsanwaltschaft schicken, Sinn-Féin-Spitzen befragt
Die PSNI hat zum Protest gegen eine Parade des Oranier-Ordens in Portadown (GB) 65 Verdächtige identifiziert und 23 befragt. Das sagt Polizeichef Jon Boutcher laut RTÉ. Die ersten Akten gehen laut Boutcher in den nächsten Tagen an die Staatsanwaltschaft. Sie entscheidet über Anklagen. Zu den Befragten gehören laut RTÉ die Sinn-Féin-Spitzen Mary Lou McDonald und Michelle O'Neill. Der Polizeieinsatz kostete laut Belfast Live bisher rund 5,5 Millionen Pfund.
Älvsjö (SE): Reichsanwalt will Haft einer 14-Jährigen im Mordfall vom Höchsten Gericht prüfen lassen
Der schwedische Reichsanwalt will, dass das Höchste Gericht (SE) die Untersuchungshaft einer 14-Jährigen prüft. Das berichtet SVT. Sie soll bei einem Mord in Älvsjö (SE) mitgeholfen haben. Eine Frau starb dort durch Schüsse. Der Reichsanwalt hält die Haft für richtig, will aber eine Leitlinie. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Schweden führt ab 12. November für sechs Monate Kontrollen an den Binnengrenzen ein
Schweden führt ab dem 12. November für sechs Monate Kontrollen an den Binnengrenzen ein. Das hat die Regierung (SE) laut DR und NRK beschlossen. Sie begründet das mit einer ernsten Bedrohung der öffentlichen Ordnung und der inneren Sicherheit. Die Einschätzung beruht laut der Regierung (SE) vor allem auf der Sicherheitslage nach Russlands Invasion der Ukraine. Die Regierung (SE) nennt hybride Bedrohungen und feindliche Akteure im Schengenraum. Justizminister Gunnar Strömmer nennt laut NRK unter anderem eine erhöhte Sabotagegefahr. Die Kontrollen werden laut der Regierung (SE) weiter angepasst.
Sint-Truiden (BE): 27-Jähriger durch Schuss verletzt, drei Männer festgenommen
In Sint-Truiden (BE) erlitt ein 27-Jähriger am Donnerstag mehrere Verletzungen, darunter eine Schusswunde. Das berichtet VRT. Er war nicht in Lebensgefahr und wurde nach der Behandlung festgenommen. Festgenommen sind auch zwei Männer von 52 und 61 Jahren. Die Umstände sind laut VRT noch unklar.
Mahmood verschärft laut Guardian Pläne für 200'000 anerkannte Asylbewerber in Grossbritannien
Die britische Innenministerin Shabana Mahmood verschärft laut Guardian ihre Pläne für anerkannte Flüchtlinge. Der Guardian berichtet, sie habe die Verschärfung still eingeführt. Der Refugee Council wirft ihr vor, Hunderttausenden Flüchtlingen Unsicherheit zu bereiten. 200'000 anerkannte Asylbewerber sollten nach fünf Jahren unbefristetes Bleiberecht beantragen können. Ihr Status soll nun alle 30 Monate überprüft werden. Wer irregulär einreist, etwa per Boot, soll 30 Jahre auf eine Niederlassung warten. Mahmood hatte letztes Jahr geschrieben, nur Personen ohne Flüchtlingsstatus müssten 30 Jahre warten. Am Montag hatte sie mehrere Einwanderungsvorschläge vorgestellt.
Deutschland schob bis September 14'324 Ausländer ab, 18,9 Prozent weniger als im Vorjahr
Deutschland hat von Januar bis September 14'324 Ausländer abgeschoben. Das berichtet The Local nach Angaben des Innenministeriums (DE) auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Clara Bünger. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 17'651, das sind rund 18,9 Prozent weniger. Der Hauptgrund dürfte laut The Local der Rückgang der Asylanträge sein. Die grösste Gruppe, 2025 Personen, kam in die Türkei. Es folgen Georgien mit 883 und Algerien mit 629. Im Schnitt sind es rund 50 Abschiebungen pro Tag.
NRW-Innenminister Reul will uniformierte Polizisten in Asylunterkünften einsetzen
Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) will uniformierte Polizisten in Asylunterkünften einsetzen. Das berichtet Welt nach einem Interview mit der «Zeit». Sie sollen dort vertrauensbildend wirken. Reul will zudem bei 18- bis 21-jährigen Tätern öfter das Erwachsenenstrafrecht anwenden. Er will laut Welt über die Strafmündigkeit neu nachdenken. Reul sagt laut Welt, er habe Statistiken über Messerangriffe anfertigen lassen. Zu Hause griffen meist Deutsche zum Messer. Auf der Strasse seien es oft Flüchtlinge.
«Hier gilt das Gewaltmonopol des deutschen Staates.»
Eskilstuna (SE): Mann wegen Tötung bei Hausparty im Mai des Mordes angeklagt
In Eskilstuna (SE) wird ein Mann im Zusammenhang mit einer Hausparty im Mai des Mordes angeklagt. Das berichtet SVT. Die Polizei fand damals einen schwer verletzten Mann, der am Tatort starb. Der Angeklagte ist laut SVT Ende 50. Er soll das Opfer mit einem Messer in den Rücken gestochen haben. Laut Anklage nahm er an dem Abend LSD und war stark betrunken. Er bestreitet die Tat.
Thurgau: Obergericht bestätigt Schuldspruch wegen Tötung der Ehefrau, Strafe sinkt auf sieben Jahre
Das Obergericht Thurgau bestätigt den Schuldspruch gegen einen 68-jährigen Mann. Das berichtet Blick nach einer Mitteilung des Gerichts. Er erschoss am 25. März 2024 seine 74-jährige Frau im Schlaf. Das Bezirksgericht Frauenfeld hatte ihn im Juni 2025 zu neun Jahren unbedingt verurteilt. Das Obergericht senkt die Strafe auf sieben Jahre Freiheitsentzug. Ausschlaggebend waren laut Blick seine Einsicht und die eingeschränkte Steuerungsfähigkeit zur Tatzeit. Am Morgen der Tat sollte das gemeinsame Haus zwangsgeräumt werden. Seine Frau wusste laut Blick nichts von der Notlage. Ob das Urteil rechtskräftig ist, nennt Blick nicht.
Bombendrohungen gegen 18 Flüge: E-Mail laut ANSA von russischer Gruppe «Male State» unterzeichnet
Eine E-Mail mit Bombendrohungen gegen sechs italienische von 18 Flügen in Europa ist laut ANSA mit «Male State» unterzeichnet. Die Unterschrift verweist laut ANSA auf eine ultranationalistische russische Bewegung, die in Russland verboten ist. Ein Flug von Aer Lingus von Dublin nach Rom ist nach einer Bombendrohung nach Frankreich umgeleitet worden. Das sagte die französische Regierung laut TheJournal.ie. Der Airbus A320 landete laut GB News um 10.04 Uhr Ortszeit auf dem Luftwaffenstützpunkt Évreux in der Normandie. Laut RTÉ waren 151 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord. Drei Flüge wurden laut RTÉ umgeleitet, es wurde kein Sprengstoff gefunden. In dieser Woche wurden laut RTÉ mehr als 20 Falschalarme gemeldet. Am Nachmittag gab es laut ANSA auch auf einem Ryanair-Flug von Pescara nach Charleroi (BE) einen Fehlalarm. In einer Toilette stand das Wort «Bombe». Laut BBC waren mindestens 21 Flugzeuge betroffen, die zweite Welle in einer Woche. Grossbritannien spricht von einem böswilligen Schwindel.
Halle (DE): Geschäftsinhaber mit Migrationshintergrund schliessen aus Protest ihre Läden
In Halle (DE) schliessen Geschäftsinhaber mit Migrationshintergrund am Donnerstag ihre Läden aus Protest. Das berichtet Welt. Unter dem Motto «Halle ohne uns?» wollen sie ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen. Das teilen die Bürgerinitiative «MigraStark» und der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt mit. Die Geschäfte bleiben von 10 bis 16 Uhr geschlossen. Ab 14 Uhr ist eine Kundgebung am Steintor geplant. Im August hatten laut Welt rund 160 Geschäftsinhaber in Magdeburg ähnlich protestiert. Die AfD wurde bei der Landtagswahl im September stärkste Kraft.
Southampton (GB): Berufungsgericht erhöht Strafe für Mörder eines 18-Jährigen auf mindestens 25 Jahre
Das Berufungsgericht erhöht die Strafe für den Mörder eines in Southampton (GB) erstochenen 18-Jährigen. Der 23-Jährige erhielt eine lebenslange Haftstrafe mit mindestens 21 Jahren. Er muss laut GB News nun 25 Jahre absitzen. Das Gericht hält die ursprüngliche Strafe für zu milde. Er selbst wollte sie mit seiner Berufung senken lassen. Der Generalstaatsanwalt verwies laut Guardian auf die falsche Rassismus-Anschuldigung gegen das Opfer. Zudem habe der Täter eine religiöse Ausnahme missbraucht, um ein Messer zu tragen. Die Mutter des Verurteilten erhielt im Juli drei Jahre Haft, weil sie das Messer versteckte. Sie kommt laut ITV News im Dezember frei. Die Familie des Opfers begrüsst laut GB News den Entscheid.
Milton Keynes (GB): Drei Männer nach mutmasslichem Mord an 26-jährigem Fussballer festgenommen
In Milton Keynes (GB) hat die Polizei drei Männer nach dem mutmasslichen Mord an einem 26-jährigen Fussballer festgenommen. Das berichtet The Independent. Der Mann starb nach einem Angriff in der Nacht auf Sonntag auf dem Midsummer Boulevard. Er erlag am Montag im Spital seinen Verletzungen. Die Polizei von Thames Valley ermittelt wegen Mordes. Zwei Männer aus Luton, 21 und 28 Jahre alt, werden des Mordes verdächtigt. Ein 30-jähriger Mann, ebenfalls aus Luton, ist wegen Beihilfe festgenommen. Alle drei sind in Haft.
La Courneuve (FR): 15-jähriger Schüler bei Blockade vor Gymnasium mit Messer verletzt
In La Courneuve (FR) ist ein 15-jähriger Schüler vor dem Gymnasium Denis-Papin mit einem Messer am Brustkorb verletzt worden. Das berichtet Le Figaro unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Polizisten sicherten gegen 8.30 Uhr die blockierte Schule. Sie sahen eine Rauferei und fanden den Verletzten. Sein Zustand ist laut Le Figaro nicht lebensbedrohlich. Ein junger Erwachsener aus Maisons-Alfort wurde festgenommen. Er soll laut der Polizeiquelle wegen eines Streits um die Blockade gehandelt haben und psychiatrische Probleme haben.
Turin (IT): Polizei vollzieht 16 Massnahmen gegen Militante nach Krawallen bei Askatasuna-Demo
Die Polizei in Turin (IT) vollzieht 16 Massnahmen gegen mutmassliche Militante der linksautonomen Szene. Das berichtet ANSA. Es geht um Straftaten bei der Demonstration vom 31. Januar 2026 gegen die Räumung des Sozialzentrums Askatasuna. Der Untersuchungsrichter ordnete Untersuchungshaft, Hausarrest, Aufenthaltsverbote und tägliche Meldepflichten an. Die Vorwürfe lauten laut ANSA unter anderem auf versuchten Mord, schwere Sachbeschädigung und schwere Körperverletzung. Einer soll ein Polizeifahrzeug mit einem Beamten an Bord angezündet haben. Ein anderer soll mit einer Gruppe einen Polizisten umringt und geschlagen haben. Die Polizei durchsucht zudem im Piemont, in der Lombardei und in der Toskana.
Genf: Zentrum für unbegleitete minderjährige Asylsuchende in Vernier zieht nach vier Monaten positive Bilanz
Das Zentrum für unbegleitete minderjährige Asylsuchende in Vernier GE zieht vier Monate nach der Eröffnung eine positive Bilanz. Das berichtet Le Temps. Es wurde vergangene Woche eingeweiht. Die Betreuung liegt beim Hospice général. Dessen Generaldirektor Christophe Girod nennt das Zentrum besonders gelungen. Staatsrat Thierry Apothéloz lobt einen angepassten und sicheren Empfang. Anwohner hatten das Zentrum bis vor das Bundesgericht bekämpft, das ihre Beschwerde 2022 abwies. Sie fürchteten ein Klima der Unsicherheit. Laut Serge Rinsoz, dem Verantwortlichen der Einheit, verläuft bisher alles extrem gut.
BDK-Chef Peglow stützt Dobrindt nach Frankfurter Krawallen und fordert schnelle Verfahren
Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Dirk Peglow, stellt sich hinter Innenminister Dobrindt. Das berichtet Welt unter Berufung auf das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Dobrindt hatte nach den Krawallen bei den Jugendprotesten von «migrantischen Chaoten» gesprochen. Peglow sagt, unter den Randalierern seien vor allem junge Männer aus einem migrantisch geprägten Milieu gewesen. Er meine konkrete Tätergruppen, nicht Menschen mit Migrationshintergrund insgesamt. Viele Festgenommene besitzen laut Peglow die deutsche Staatsangehörigkeit. Laut Polizei Frankfurt besitzt die Hälfte der 54 Festgenommenen die deutsche Staatsangehörigkeit, wie NIUS berichtet. Davon hat die Hälfte eine weitere Staatsangehörigkeit. 13 Festgenommene sind minderjährig. Er fordert schnelle Verfahren. Bei nichtdeutschen Staatsangehörigen seien ausländerrechtliche Folgen im Einzelfall zu prüfen. Ein pauschales Demonstrationsverbot hält er für schwierig. Der Strafrechtler Matthias Jahn erwartet laut FAZ weder harte Strafen noch ein Verbot der nächsten Demonstration. Schweren Landfriedensbruch nachzuweisen, sei schwierig.
«Wir müssen ehrlich darüber sprechen, was in Frankfurt passiert ist»
NRW: Häftling öffnet Fussfessel laut Der Standard mit Universalschlüssel und flieht
In Nordrhein-Westfalen (DE) hat sich ein Häftling mit einem Universalschlüssel von seiner Fussfessel befreit. Das berichtet Der Standard unter Berufung auf dpa. Der Schlüssel ist im Internet für wenige Euro zu kaufen. NRW-Justizminister Benjamin Limbach (DE) informierte den Rechtsausschuss des Landtags laut dpa vertraulich. Die Fesseln hatten demnach kein individuelles Schloss. Ein 34-Jähriger konnte sich im Oktober bei einem Arztbesuch befreien und flüchten. Seine Begleiter aus der Justizvollzugsanstalt wurden laut Bericht von zwei maskierten Männern überwältigt.
Ballinasloe (IE): Jugendlicher durch Schuss verletzt, junger Mann festgenommen
In Ballinasloe (IE) wurde ein Jugendlicher laut RTÉ in der Nacht auf Donnerstag durch einen Schuss verletzt. Seine Verletzungen sind nicht lebensgefährlich. Die Polizei nahm in Athlone (IE) einen Mann im späten Teenageralter fest. Laut The Irish Times vermutet sie einen Racheakt in einer langjährigen Familienfehde.
Spanien reaktiviert laut ABC tägliche Flüge mit Migranten von den Kanaren nach Madrid
Die Regierung (ES) reaktiviert laut ABC die tägliche Flugroute zwischen den Kanaren und Madrid. Auf den Kanaren kamen in den letzten sieben Tagen mehr als 1'000 Menschen an. Laut ABC landen fast täglich rund 200 Personen in Madrid-Barajas. Einige Flüge gehen auch nach Sevilla und Valencia. Die Ministerien für Inneres und Migration setzen laut ABC Chartergesellschaften wie Air Europa, Iberia und Privilege ein. Von den Balearen verlegt die Regierung (ES) Menschen mit Linienflügen. Sie wendet dafür laut ABC Dutzende Millionen Euro auf. In Madrid können die Ankommenden in Busse zu Aufnahmezentren steigen oder eigene Wege gehen. Wie früher informieren die Ministerien laut ABC die Region Madrid nicht über die Verlegungen.
Ceuta (ES): Amnesty dokumentiert laut El País weitere Übergriffe von Soldaten auf Migranten
Amnesty International wirft Soldaten in Ceuta (ES) weiter Gewalt gegen Migranten vor. Das berichten El País und Ceuta Actualidad. Die Organisation dokumentiert 28 neue Fälle von Folter, Misshandlung und Demütigung. Insgesamt sind es laut El Mundo nun 50 dokumentierte Fälle. 18 der neuen Fälle geschahen nach der Ankündigung einer internen Untersuchung des Verteidigungsministeriums (ES). 13 Betroffene sind laut Ceuta Actualidad minderjährig. Migranten berichten von Schlägen mit Schlagstöcken und von Taser-Einsätzen, meist im Schlaf auf der Strasse. Der Bericht nennt laut El Mundo auch sieben Fälle von Misshandlung durch Nationalpolizei und Guardia Civil. Amnesty hat die neuen Angaben der Staatsanwaltschaft Ceuta und dem Verteidigungsministerium (ES) übergeben. Eine Stellungnahme des Ministeriums (ES) fehlt in den Quellen.
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