Axel Weber macht aus UBS eine deutsche Bank

Unter Präsident übernehmen Deutsche das Kommando – CEO Ermotti lässts geschehen – Weber mit eigenem Headhunter.

Die Kür des deutschen Spitzenbankers Martin Blessing zum neuen Schweiz-Chef der UBS sorgt auf dem Finanzplatz für Unverständnis. Blessings Commerzbank brauchte staatliche Rettung, er selbst hat null Schweiz-Bezug.

Umso direkter ist sein Draht zu Axel Weber. Der Präsident der UBS ist seit Jahren mit Blessing unterwegs. Zunächst als Präsident der Bundesbank, als diese zur schwachen Commerzbank schauen musste.

Dann wollte Weber laut einer Quelle Blessing in seinen Verwaltungsrat bei der UBS holen. Das sei 2013 gewesen, doch Blessing habe Freund Weber kurz vor der GV einen Korb erteilt.

Weber und Blessing sind ein vertrautes Gespann. Mit Blessing hat Weber nun in der Konzernleitung seiner Bank einen Kandidaten für den Fall, dass er CEO Sergio Ermotti absetzen muss oder dieser geht.

Die Wahl Blessings zeigt, dass die Deutschen das Kommando in der UBS übernehmen. Letzten Herbst hatte mit Christian Blum ein unbekannter Deutscher den wichtigen Job des Risikochefs erhalten.

Damals soll Weber Regie geführt haben. Die UBS dementierte.

Zuvor war mit Oliver Bussmann ein bekannter Deutscher Informatikchef geworden. Bussmann musste kürzlich das Feld räumen.

Der globale Kommunikationsleiter der UBS stammt aus Deutschland. Er war wie Bussmann einst beim deutschen Informatikriesen SAP.

Aus Deutschland stammt schliesslich auch Ulrich Körner, der machtbewusste Chef, der zunächst das Backoffice und seit 2 Jahren das Assetmanagement leitet. Er gilt inzwischen als Inländer.

Umgekehrt sind die Angelsachsen auf dem Rückmarsch. Tom Naratil wurde in die USA abgeschoben, der dortige Erfolgsmanager Bob McCann ist ein Frühstückdirektor; so wie Schweiz-Chef Lukas Gähwiler seit gestern.

Für Axel Weber läufts gut. Der UBS-Präsident hat nun Spielvarianten.

Blessing ist trotz Kritik ein klarer CEO-Kandidat, der es in einem bis zwei Jahren mit Jürg Zeltner aufnehmen kann. Der Leiter der weltweiten Vermögensverwaltung verliert mit rückläufigen Resultaten an Macht.

Weber lässt sich seine Papabili fast immer über den gleichen Headhunter zuführen. Dieser heisst Christoph Zeiss von der Headhunterfirma Heads.

Auch Zeiss ist Deutscher. Er agiert mit Heads aus Zug und London heraus. Laut einer Quelle sollen Zeiss und Weber einen intensiven Austausch über mögliche Spitzenleute pflegen.

Die Treffen mit Zeiss und dessen Honorare würde Weber immer als Spesen der UBS verrechnen. Das ist aus Unternehmenssicht brisant. Die Rekrutierung von Führungskräften müsste über Personalchefin Sabine Keller-Busse erfolgen.

Doch Weber ist keiner, der sich um solche internen Petitessen kümmert. Er ist ein Macher, ein Herrscher – ein Grosser der internationalen Finanzszene.

Er sieht sich mindestens so weit oben wie Sergio Ermotti. Hierarchisch trifft das selbstverständlich zu. Aber vom Können her?

Weber ist ein Funktionär. Er stammt aus der akademischen Welt, machte seinen Weg bei den Zentralbanken.

Dort geht es um die Steuerung der Wirtschaft, um Währungen und die Rettung in Krisen; aber nicht um Big Business, Strategien im harten Wettbewerb, Topleute und Riesenboni.

Doch Weber gefällt sich in seiner neuen Rolle. Nicht nur, weil er einen gigantischen Gehaltssprung von vielleicht einer Million Euro als Zentralbanker zu 6 Millionen als UBS-Kapitän vollziehen konnte.

Bei Weber geht es immer und vor allem um Macht: Er will der UBS den Stempel aufdrücken. So tickt der Präsident, so ist der grosse Deutsche.

Und deshalb sind die jüngsten Personalien ganz oben in der Grossbank ein wichtiges Indiz, das zeigt, wohin die Reise geht.

Sergio Ermotti hat zwar immer noch die operativen Zügel in der Hand. Aus der UBS hört man, dass er sicher im Sattel sitze.

Doch Ermotti, ein cleverer Investmentbanker mit langer Erfahrung im weltweiten Banking, schaut erstaunlich passiv zu, wie Weber mehr und mehr Einfluss nimmt und seine Leute platzieren kann.

Egal, ob nun Ermotti – wie das die UBS behauptet – oder Weber den Blessing von der Commerzbank eingeflogen hat: Blessing ist ein Weber-Mann, darüber bestehen keine Zweifel.

Mehr und mehr sieht sich Ermotti in seiner Konzernleitung von Figuren umzingelt, bei denen nicht einleuchtet, warum er diese zu sich holt.

Axel Lehmann, der bei der Zurich ein Debakel zurückgelassen hatte, aber im VR von Axel Weber sass: Er wurde neuer Chief Operating Officer und muss die ganze UBS fittrimmen.

Risikochef Blum, ein No-name. Blessing, ein staatlich geretteter Second-Class-Grossbanker. Ulrich Körner, der immer schwächere Resultate im Assetmanagement abliefert.

Ermotti scheint, die Kontrolle über sein eigenes Reich zu entgleiten. Die Nachfolge von Lukas Gähwiler als Schweiz-Chef war eine der zentralen Weichenstellung.

Statt Christine Novakovic oder jemand anders von intern zu küren, schaut Ermotti zu, wie ein Axel-Weber-Mann das Kommando übernimmt.

Aus Sergio „Tex“ Ermotti, dem unbeugsamen, couragierten Aufmischer, ist ein braver Nadelstreifen-Bonusbanker geworden.

Kommentare

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  1. Schade, dass selbst der Author des Artikels nichts von (Schweizer-) Wirtschaft zu verstehen scheint. Vielleicht sollte dieser Job auch besser von jemanden übernommen werden, der was davon versteht. Mit solch polarisierendem Halbwissen glänzen höchstens SD und PNOS.

    • Das zu erwähnen ist nicht erlaubt.

      Genauso wie die wirklichen Grossaktionäre der CS.

      Oder anderen internationalen Grossbanken.

      Selbst in Asien, z.B. Nomura, Mitsubishi etc.

  2. Alles ruft hier immer nach Schweizern! Tja, ist halt wie beim ESC – selbst da muss man importieren, da es einfach nicht genug gute hat. Ihr habt einfach zu viele Grosskonzerne bzw. eine zu starke Wirtschaft in diesem kleinen Land und schlicht zu wenig Humankapital! Die paar Arbeitslosen reichen auch dann nicht, wenn alle passend klassifiziert wären. Und auf dem Bau mag ja auch keiner mehr mit rotem Pass arbeiten! Da hatte es ja lange Zeit mehr als genug Nachfrage!

    • @ ”Neutral”

      Zur Ihrer “ökonomischen”, a-historischen Einschätzung nehme ich schon gar nicht Stellung. Sie wissen offenbar zu wenig über die Schweiz.

      Das ESC (nette Abkürzung ESC=escape … nomen est omen) ist lediglich eine Veranstaltung, bei der sich (dank bizarrem Wahlsystem) der ehemalige skandinavische (noch akzeptable) Kitsch mit dem unausstehlichen neuen osteuropäischen Kitsch (resultierend aus dem Verlust von Tradition und Geschichte) gepaart und verbreitet haben.
      Dass kein seriöser Musiker mit Alternativen an einer solchen Veranstaltung für Teenager und Teenager-Gebliebene teilnehmen möchte ist nicht verwunderlich.

  3. Wenn man sieht, was aus DB, Commerzbank usw. geworden ist, lässt die Verjensung der UBS nichts Gutes erahnen.

    • Sorry, aber die Deutsche wurde dabei längere Zeit von einem Schweizer geführt. Ansonsten bin ich der Meinung, dass Fähigkeiten eine Bank zu führen, sich nicht an einem Pass festmachen lassen. Noch dazu, in Deutschland sind meines Wissens mehr Schweizer in führenden Positionen. Nur dort regt sich darüber keiner auf. Herr Ackermann hatte in Deutschland mehr Einfluss, als ein Deutscher in der Schweiz bisher hatte. Meine persönliche Einschätzung hat er keinen schlechten Job gemacht, aber die Meinungen gehen hier auseinander.

  4. Endlich! Die selbstherrlichen Gähwilers, Zeltners, Wiesendangers etc betreiben doch nur Königreichpflege! Mal den CS Filz in der UBS wieder bischen ausdünnen schadet nicht. Hoffe, Blessing mistet aus.

    • Die Hoffnunt stirbt zuletzt – leider. Zeit wäre es und nötig wäre es erst recht. Einfach widerlich die durch die genannten Typen vorgelebte Filzokratie.

  5. Die multinationalen Banken und Versicherungen plus Swiss Life haben jeden Tag einen Geldzufluss wie es sich ein normaler Mensch nicht vorstellen kann. Sind Selbstläufer die sie fast unsinkbar machen. Das gigantische Netzwerk das die Herren Manager dazu noch aufgebaut haben und immer nur die gleichen Leute mit dem gleichen Denkmuster (Ablocken) an die Macht kommen lassen, kommt noch dazu.

    Ich denke in dieser Liga spielen Nationalitäten keine Rolle (mehr). Nur ihr Netzwerk resp. Vertrauenspersonen

    Wer hat den das fast unmögliche geschafft und die UBS in den Bankrott gesteuert? Der 40 Mio. Mann (wen wie die Besten wollen müssen wir am besten bezahlen – wie jeder Manager sich selber gemeint) Marcel Ospel. Er hat seine Leute nachgezogen. Das ist doch nur natürlich.

    Wer hat die Deutsche Bank wohl ruiniert, wenn es der Staat Deutschland zulassen würde? (Was sie nie und nimmer tun) Joe Ackermann. Er hat seine Leute nachgezogen. Das ist doch nur natürlich. Nicht nur die Deutsche Bank, auch Deutschland hat doch schon zurecht fast ein Joe Ackermann Trauma. Und der ist Schweizer.

    Wer hat schon mal bei der Allianz gearbeitet? Bin mir wie bei Scientology vorgekommen. Für mich persönlich reinste Scientology. Jeder der den Allianz Wahnsinn nicht mitmacht, = Abzockerei der Geschäftsleitung, wird irgendwie entlassen. Dabei hat die Geschäftsleitung der Allianz-Suisse wenig Verantwortung, da fast alles in München entschieden wird. Und auch die Allianz ziehen ihre Leute nach. Habe nur gleichgeschaltete Deutsche und Schweizer erlebt. Schweizer Elvia Kultur? Fehlanzeige.

    Hat schon jemand bei der AXA gearbeitet? Die ist französisch. Kennt jemand einen Schweizer Mitarbeitenden der AXA in Winterthur der von der AXA schwärmt? Ich nicht. Wo ist die Schweizer Winterthur Kultur? Nirgends.

    Wie sieht es mit der CS aus? Man muss nur eine Woche lang Inside Paradeplatz lesen.

    Jetzt erlebt die UBS die Deutsche Übernahme. Die ziehen ihre Leute nach, ist doch klar. Besser als Marcel Ospel machen Sie es alle mal.

    Was kann man dagegen tun? Netzwerke verbieten? Ich bin dabei! Grosskonzerne verbieten? Ich bin dabei! Löhne deckeln? Ich bin dabei!

    Wie sagte schon Warren Buffet; kein Angestellter ist mehr als 100’000 $ Wert. Er meinte im Jahr und Recht hat er.

    Die Auswirkungen wären gigantisch gut. Das gäbe ein völlig neues Denken und das ist früher oder später ein must. Keine Gewinnmaximierung mehr. Leben und Leben lassen! Keinen Grund mehr, Leute zu entlassen.

    Alle (!) Angestellten Löhne würden sich wischen 40’000 und 100’000 bewegen. Wer mehr verdienen will, soll als Patron selber etwas auf die Beine stellen wo er kein Angestellter ist. Keine Axel Weber und Co. mehr, keine Scientology mehr. Und damit meine ich nicht die Nationalität.

    Bin gespannt

    • Das mit dem Gehalt ist verglichen mit den wahren Problemen eine reine Scheindiskussion.

      Buffet meint ein Arbeiter sei maximal 100K wert.

      Und wieviel sollte dann ein Buffet pro Jahr ohne Arbeit verdienen?

      5% pro Jahr auf bei ihm konservativ geschätzte 50 Milliarden ergibt 2.5 Milliarden einkommen… – ohne Arbeit!

      Noch Fragen?

      Wer gegen das bereits bedingungslose Grundeinkommen ist, sollte dringendst etwas dagegen unternehmen.
      Für Reiche existiert es schon längst.
      Und solange man dies nicht wegnimmt, greife auch ich gerne zu:)

  6. Arbeite in einer CH Privatbank. Die letzten 30 Neuzugänge im Asset Management in den letzten 24 Monate waren zu 100% Nichtschweizer, die mehrheitlich Schweizer ersetzten. 10 bis 15 Jahre jünger und wenn man sich umhört 30% billiger. Während es in der Finanzkrise und danach bis 2013 vorwiegend Deutsche waren, kommt neu die halbe Welt. Von Osteuropa bis London.

    Wohl den Schweizer die die letzten 15 Jahre gut auf die Seite legen konnten. Für den Rest und die Jungen gilt: Güterl enger schnallen und sich zweimal überlgen wie man abstimmt und wer man wählt. Fachkräftemangel lässt grüssen…

    • Könnt gerne meine Bewerbung haben 😉
      Bin jung (20J.) arbeite ebenfalls für eine CH Privatbank und möchte in der Zukunft gerne für das AM tätig sein. Aber im AM/IB zählt heute nur noch welchen Master man hat ob CFA vorhanden etc… Leidenschaft und Talent ist völlig unwichtig.

  7. Man sollte die Nationalität hier nicht überbewerten.

    Einem Tempelritter wie Weber ist sie egal.
    Er dient „der Sache“.

    Andere Frage, läuft das AM nicht generell einfach nicht mehr so?
    Oder ist wirklich Ulrich Körnchenbeschleuniger schuld?

    Noch eine Frage, ist der bürokratische Führungsstil von Herr Zeltner motivierend oder eher demotivierend?

    • Ja, und warum läuft das Asset Management genau nicht mehr? Vielleicht weil unsere dummbeutligen Politiker erst alles haben nach Luxemburg ziehen lassen ohne hier für konkurrenzfähige Gesetze zu sorgen? Und wo das geschafft war, jetzt noch allen Scheiß an Regularien der EU zu kopieren und draufzupacken, damit auch ja keiner mehr Geld verdienen kann? Kann es vielleicht sein dass wir keine Problem mit deutschen Managern, sondern mit unseren Volksvertretern haben? LH übernehmen Sie…

    • Danke @Hans Meister.
      Sie bringen’s auf den Punkt. Man kann es wenden wie man will, Ihre Feststellung ist der einzig wahre Ursprung des Fiaskos.

      Hr. Weber paktiziert lediglich die induzierte diploide Gynogenese, legal, bewährt, legitim.

      [sic!]

    • @Hans Meister, ihre diplomatische Art ist herzerwärmend. Ich nenn’s beim Namen: Unsere Politiker sind (fast) allesamt scheisse.

    • @an Hans Meister und Co.

      Das UBS/CS Banker Geschwafel von Hans Meister hängt mir kreuzweise zum Halse raus. Die Banker von UBS und CS wollen es einfach nicht lernen.

      Steuerflucht, Briefkastenfirmen ist schon eine tolle Sache. Wieso sollten die Reichen oder die Firmen wie Starbucks und Co. Steuern zahlen müssen? Ist doch eine Frechheit.

      Jean-Claude Juncker als Vorbild für unsere Politiker. Hat aus Luxemburg eine einzige Briefkastenfirma gemacht, legale Steuerhinterziehung erst ermöglicht. Für Starbucks und Co. und dabei selber den grossen Reibach gemacht. Was interessiert ihn sein EU Geschwafel. Ist das nicht super? Die Niederlande hat schon nachgezogen. Nur wir müssen so ehrlich sein. Scheiss auf unsere ehrlichen Politiker.

      Wieso dürfen sich unsere Banken und Versicherungen nicht noch (!) weiter von der Gesellschaft verabschieden? Scheiss auf den Mittelstand. Wer zu den unteren 80% gehört ist nur zu Dumm um Leute wie Jean-Claude Junker zu finden. Seine Deals waren alles Geheimsache. Scheiss auf die Whistleblowers. Die müssen eigentlich ins Gefängnis und nicht die, die die Gesetze gebrochen haben.

      Dummschwätzer Hans Meister und Co., auch als ewig gestriger; Schämen Sie sich gar nicht?

    • Ich glaube Sie hätten am Apéro die letzten 4 Stangen weglassen sollen. Meinen Beitrag haben Sie auf alle Fälle nicht richtig gelesen und offensichtlich nicht verstanden. Mir gehrt es darum dass das einstmals etablierte und profitable Asset Management in der Schweiz durch Fehlentscheidungen der Politiker zugrunde geht, und weiter zerstört wird. Da geht es um viele tausend Arbeitsplätze. Davon abgesehen hat das mit Steuerschlupflöchern rein gar nichts zu tun, viele Kleinanleger sind in Fonds investiert, daran ist nichts unmoralisches.

    • @Meister

      Dieser ewig jammernder Altherrenklub! In was für einer Welt leben Sie?

      „das einstmals etablierte und profitable Asset Management in der Schweiz durch Fehlentscheidungen der Politiker zugrunde geht, und weiter zerstört wird.“
      Haben Sie das immer noch nicht realisiert? In den fetten Jahren, hätte das sogar ein Affe hingekriegt. Der Rest funktionierte nur wegen dem Bankgeheimnis. Oder haben etwa die Schwarzgeldkunden wegen Fehlentscheidungen laut reklamiert? Eben.

      Das ganze Bankwesen ändert sich, seit Jahren, dadurch gehen auch Arbeitsplätze verloren. Mit oder ohne Politiker. Aber manche Leute sind nur mit der Suche nach den Sündenböcken beschäftigt, anstelle dass sie sich die Augen aufmachen und realisieren, wie die heutige Welt funktioniert. Und der Wandel ist noch nicht abgeschlossen.

    • Für mich ist ein AM eigentlich primär dazu da um für Portfolioumschichtungen zu sorgen.

      Also Erträge für das Finanzinstitut.

      Man sollte doch mal realistisch konstatieren, dass man für den Kunden dabei doch kaum Mehrwert erbringen kann.
      Aus Banksicht mag es verlockend sein die schlechte AM-Performance auf die wegbrechenden Wettbewerbsvorteile durch die Gesetzeslage zu verweisen.
      Vor Allem wenn das Personal schwach ist.

      Es ist wie eigentlich eine Mischung aus beiden Faktoren.
      Aber sprechen denn nicht beide gegen die Bank?

      Ich bin immer wieder erstaunt wie billig sich die Kunden verkaufen.

  8. Und da behauptet die neue FDP-Präsidentin, dass sich die Schweiz nicht abschotten dürfe. Als ob nicht bereits alle Grenzen in jeder Hinsicht offen sind. Wem gehören denn eine Vielzahl von grossen und früher undd heute immer noch innovativen Unternehmen heute? Sieht sie die möglichen neuen und ungünstigen Verhältnisse für das eigene Volk bei dies enormen Zuwanderung nicht? Schimmert nicht durch, dass die FDP Billigarbeitskräfte in Land holen will wie seinerzeit die Baumwollpflanzer im Süden der USA, die Sklaven aus Afrika holten?

    Wieder so eine unbedachte Äusserung aus FDP-Kreisen, die lieber heute schon als morgen die Schweiz an die EU verscherbeln möchten.

  9. Herrenrassenkomplexe gehören in die Zeit von 1933-1945. Ob jemand Schweizer, Deutscher oder Ivore ist, ist egal.

    Wenn Axel Weber einen Bekannten holt, dann ist das genau so filzig wie es viele Schweizer tun.

    Schlimm ist, dass Micky Maus eine Grossbank besser führen könnte als die oberen 3 Managerschichten zusammen. Oder mal ein Algorithmus.

    • Dem ersten Teil des letzten Satzes stimme ich zu. – Und nicht vergessen, Blessings Opa war auch schon Bundesbank-Chef… – Da kriege ich echt Fussfilz!

    • Blessing und TT sind doch alte McKinsey Kumpels, vll. erleben wir ja den nächsten Blessing merger, wenn die CS genug ausgedüngt ist.

  10. Ein Chef Schweiz sollte auch gute Kenntnisse der französischen und italienischen Landessprachen haben. Davon ist jedoch bei Blessing gar nichts vorhanden. Er ist nicht mal fähig, einfache franz. Ortsnamen korrekt auszusprechen. Schon gar nicht La Chaux-de-Fonds.

    • Nö, diese Qualifikationen verlangt man bloss bei den Schweizer Uniabsolventen, die bei der UBS/CS/anderen CH Konzernen ihren ersten Job ergattern wollen. Bei Ausländern total Wurst, sogar bei CH-Institutionen wie der EPFL, wo von bereits dort arbeitenden Franzosen wiederum Franzosen angestellt werden, welche in Sponsorship-Relationship-Rollen in der gesamten Schweiz – insbesondere auch in der Deutschschweiz – tätig sein sollten, die aber keine blassen Deutschkenntnisse vorweisen können und auch kein Schweizer Netzwerk haben… (Eben gerade Zeuge davon geworden.)

  11. Passt doch alles tiptop: Die Amerikaner als Hauptaktionär kassieren die Dividenden, die Deutschen managen und der Schweizer arbeitet.

    • Ich kenne das differenziert,

      Angelsachsen kassieren

      Deutsche malochen

      Schweizer 9-5

      Happy to discuss

    • @Pessimist: Deutsche und malochen, woher stammt denn dieses Gerücht? Deutsche können: 5x schneller schwatzen, 4x besser bluffen, 3x sich besser hinter den Fehlern anderer verstecken und doppelt so schnell abhauen, wenn’s brenzlig wird. Ist keine Behauptung, sondern Erfahrung und diese trifft leider auf 80% der Deutschen Chefs zu (nicht Mitarbeiter, da sieht’s 180 Grad anders aus). Bei den Angelsachsen stimmt’s… und bei den Schweizern müsste man differenzieren…

    • Verstehe nicht, warum sich die Schweizer Angestellten das alles gefallen lassen. Ein Aufstand wäre mehr als angebracht!

  12. Schon tragisch. Lässt sich kein würdiger Schweizer Banker für L. Gähwiler finden? Muss uns nun ein weiterer Gummihals aus dem grossen Kanton erklären wie das Bankgeschäft im Heimmarkt funktioniert. Gute Redner mit grosser Klappe sind sie viel mehr aber auch nicht und sehr linientreu. Habe noch keinen aus dem grossen Kanton getroffen der mir wirklich etwas vormacht.

    • Kann ich Sie anstellen bitte? Brauche einen Selbstdarsteller, der auf andere schimpft. Bitte bewerben Sie sich! Sie sind ja soooo toll, dass Sie über alle Ausländer Bescheid wissen.

    • Dann bewerben Sie sich doch… lol…
      Leider ist es halt so, dass Einheimische wie Sie schon lange nicht mehr konkurrenzfähig sind, zu bequem, zu stur, zu verwöhnt, unflexibel und selbstuberschätzt. Man ist sich hier halt gewohnt dass es einen schwiezer Götti gibt der einem s’Pöschtli verschafft, ohne dass man was dafür was reissen muss. Oder dass das HSG oder ETH Netzwerk das richtet.
      Sie fühlen sich per Geburt besser als alle Grosskantönler? Wachen Sie auf, und strengen Sie sich an, der Filz hört bald auf, das kann sich unser Land nicht mehr lange leisten.

    • @Meister: Ihr von schreibfehlern gespickter Kommentar zeigt dass es wirklich notwendig ist dass unsere CH-Wirtschaftselite Personen Fachkräfte inkl. Familiennachzug importieren muss… Als CH-Manager erhalte ich dutzendweise Bewerbungen von gescheiterten PFZlern inkl. Familie (vornehmlich Deutsche Powepoint Pinsler und Grosskotzer) zwischenzeitlich arbeitslos und ohne Perspektive nach einem Job winselnd. Glauben Sie mir diese werde und will ich egal nach Ihrer Qualifikation nicht berücksichtigen. Vielmehr halte ich am Inländervorrang fest – Meine Meinung hierzu: Liebe PFZler ALV einkassieren bis es nicht mehr geht und dann Good Bye Switzerland. Das ist heute auch für Euch Realität – soviel zu Ihrem Kommentar Lieber Meister…

    • Lieber Luginbühl, das muss wohl Realsatire sein: Anderen massenhaft ‚Schreibfehler‘ ankreiden, selbst aber nicht einmal das selbige Substantiv fehlerfrei schreiben können. Nebst weiteren mind. 8 Schreib- und Grammatikfehlern (ohne Ihren Erguss mehr als einmal zu überfliegen) ist Ihre Satzbildung und Ausdrucksweise auf bemerkenswert tiefem Niveau, was gleichermassen für die Semantik gilt. Ja gut, war vielleicht auch schon ein bisschen spät und nach einem harten Arbeitstag als CH-Manager sei Ihnen etwas Nachsicht gegönnt. Sie mänätschen was genau?

    • Danke Reto für das gelungene Beispiel, genau solche wie Sie sind gemeint. Kann keinen geraden Satz schreiben, aber bei den anderen den Oberaufseher mimen, und das am Besten als einzige Leistung den lieben langen Arbeitstag lang.
      Glauben Sie wirklich Ihr Unternehmen kann sich Sie noch lange leisten?
      Haben Sie in den letzten Jahren noch einen Mehrwert gebracht, außer Einheimischer zu sein? Solche wie Sie habe ich viele gesehen in den letzten Jahren, alles stolze Eidgenossen die meinten man braucht sie nur um die aus dem Ausland beim Arbeiten zu beaufsichtigen, aber selber nichts machen zu müssen- alle weg, ohne dass man etwas gespürt hat. Viel Spaß noch, Reto…

    • @ Hans Meister wenn man Sie so schreiben liest. tz tz tz

      Ein Professor hat mal einen deutschen Assistenz-Arzt gefragt: haben Sie schon mal eine Herzoperation gemacht? Forsche Antwort: „Kann ich“. Ich habe Sie nicht gefragt ob sie das können sondern ob sie das schon mal gemacht haben? Antwort „Nein“. Ein „“Eidgenosse“ reagiert hier eben bescheidener und zeigt zuerst einmal Leistungen bevor er die Klappe gross aufreisst.

    • So wird’s wohl sein mit den ach so bescheidenen schweizerischen Hoch-Leistungsträgern. .. wie hiess nochmals der von der Novartis der gar nicht mehr aufhören wollte sich die Taschen vollzustopfen, und der von der Julius Bär, und der von der FIFA. .. haben die auch deutsche Vorfahren, oder was stimmt bei denen nicht?

    • @Gonzo: Und der Professor war ein Deutscher?

      Was genau wollen Sie uns sagen? Wir haben verstanden, dass Sie Rechtschreibung nur begrenzt beherrschen und gerne gegen Deutsche hetzen.

      Lukas Hässig, ist die Beschimpfung Gummihals akzeptabel in einer seriösen Publikation wie IP? Oder solche Witze? Was kommt als nächstes? Was hat IP geschrieben als ein Schweizer CEO der Deutschen Bank wurde? Weltuntergang? Oder eher Talentbeförderung? Ist echt Quatsch, diese Nationalismustöne, bringt gar nichts. Die flauschigen Zeiten sind einfach vorbei.

    • Ach Gottchen. Das Märli mit dem fleissigen und bescheidenen Büezer glauben Sie doch selber nicht… Dafür gab’s zu viele wie den von der Novartis, den von der FIFA, den von der Glencore, alles bescheidene Büezer? Dir Schweizer sind genauso gierig und rücksichtslos wie alle anderen auch, in unseren Seilschaften sind ebenso Milliarden verlocht worden. Grind runter und Seckle, das ist die Devise für die nächsten 10 Jahre, Minimum…

    • Danke gonzo für ihren Beitrag ein grossmaul wie Meister aus dem grossen Kanton ist genau einer auf den eine Firma gut verzichten kann.

    • Meine Erfahrung mit gummihälsen die Frauen kannst du brauchen die Männer kannst du Rauchen in diesem Sinne schöne Pfingsten Meister

  13. Nun mir kommt das sehr gelegen, so kann ich weiterhin meine Spione in der CH walten lassen um ab und zu wieder eine CD zu erhalten. Industriespionage hält nicht vor Banken zurück.

    • @Peter Müller: Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus: „Gummihals“ ist schon eher eine niedliche Bezeichnung. Ich hätte in der Praxis meist eine Bezeichnung mit einem Körperteil am anderen Ende des Torsos verwenden müssen.

  14. Eine Schweinerei was in der Schweiz abgeht. In den Medien hört man immer das Schlagwort „Inländervorrang“ und in der Praxis werden die Schweizer (am liebsten noch die über 50-jährigen) auf die Strasse gestellt. Die Blender, sprich vor allem Deutsche und Amerikaner, die sich immer so wunderbar selbst inszenieren können, schwimmen obenauf. Wann zeigen wir endlich Rückgrat?

  15. Dass ein Mann wie Weber, ohne jegliche Erfahrung im Bankgeschaeft, ein obzoenes Salaer empfaengt, und ueberhaupt als Senior Manager arbeiten darf, zeigt wie schwach die Regulierung des Bankwesens noch immer ist.

  16. Wobei anzumerken wäre, dass die Grossbanken alle beide schon lange keine CH Banken mehr sind. Die Aktienmehrheiten sind in ausländischen Händen. Das ‚Suisse‘ ist nur noch Folklore, die Entscheidungen fallen andernorts. Darum habe ich meine Kontobeziehungen zu beiden bereits lange gekappt. Das tut denen zwar nicht weh, aber mir dafür gut.

    • sehr gut! Frage mich, ob das Anhängsel „Suisse“ rechtlich überhaupt noch statthaft ist. Aber da wird sich kei RA oder Politiker die Finger verbrennen da jeder und jede insgeheim ja hofft in den VR gewählt zu werden (wie kürlich die exFDP-Fraktionssprecherin. 4-5 Sitzungen im Jahr, ev. etwas Reisen, aber etliche 100T Entschdigung. Und wenns brenzlig wird steigt man Tage vorher aus (wie SVP P.Spuhler beim VR UBS damals).

  17. Die Schweiz verscherbelt ja alle die Rosinen. Die Swissair ist ja nicht mehr Schweizerisch und bei den Banken und Industrie wird sich das weiter verbreiten. Die Chinesen und Anderen werden es richten. Aber, anstatt in Deutschland etwas Positives zu leisten, kommen die lieber in die Schweiz. Deutschland braucht dringend fähige Manager und anstatt Deutschland zu helfen, flüchten die u.a. in die Schweiz. Kommen die eventuell wegen unseren attraktiven Steuersätzen?

    • In der Sprache unserer sogenannten Volkspartei (ja, die mit rechtsnationalem Gedankengut) ganz klar Wirtschaftsflüchtlinge – willkommene natürlich.

  18. und jetzt, offensichtlich reichen die schweizer topbanker nicht mehr, jetzt wo die schweiz nicht mehr geldwaschen kann…
    irgendwie geht mir dieser minderwertigkeitskomplex langsam auf den wecker!
    die schweizer sind faul geworden und nur bauernschläue genügt einfach nicht mehr. intelligenz, selbstvertrauen und durchschlagskraft ist jetzt gefragt.

    • @Freddy Schweizer: Ganz Ihrer Meinung. Treffendes Kommentar. Wenn ich die negativen Kommentare lese, so frage ich mich, ob gewisse Leute einen Komplex haben ganz einfach nicht mehr logisch denken können!

    • Bin genau der selben Meinung! Gähwiler dem ich erst kürzlich auf der Strasse begegnet bin ist ein kleinkarrierte Bünzli der nichts in der Konzernleitung einer internationalen Grossbank zu suchen hat! Die Schweiz sollte auf Knien dankbar sein, dass dermassen viele, international hoch kompetente Fachleute sich hier nieserlassen möchten um die Schweizer Wirtschaft zu unterstützen!!!

    • @waldkautz (sic): KlassischeR Eigentor! Wenn ich Ihren Kommentar lese, frage ich mich definitiv nicht, ob Sie Deutsch beherrschen.

    • @r.eally: Waldkautz und Scherpus sind Deutsche und zeigen uns hier was sie drauf haben.

    • Lieber Herr Scherpus, interessant ist doch, dass die Schweiz bis ca. Mitte der 90er Jahre relativ beschränkter Unterstützung durch diese ach so hochgelobten ausländischen Fachkräfte ausgesetzt war (gilt natürlich gleichermassen auch für die relativ junge Kaste der inländischen Selbstoptimierer und Bonus Ritter) – und trotzdem resp. gerade deswegen bestens prosperierte! Die haben also ALLE weder etwas aufgebaut noch weiterentwickelt, der traurige Niedergang hat mit Einzug der Teebeutel und Cowboys mit ihrer verkommenen Bonus Mentalitäten begonnen. In ihrem Grössenwahn haben das die Ospels, Mühlemänner, die Strippenzieher im Hintergrund (nicht nur der Kielholz) und andere Genies verursacht und den „Ausverkauf der Heimat“ moralisch zu verantworten.

  19. Grossdeutschland lässt grüssen, Ausverkauf der Heimat geht weiter – nach den Teapots und Cowboys dürfen jetzt auch noch die Krauts am Rest der Zitrone lutschen. Sehr beeindruckend, wer’s jetzt noch nicht gemerkt hat und die Konsequenzen zieht…

  20. Axel Weber ist ein Apparatschik mit Machtgehabe und verwendet viel Zeit auf Selbstdarstellung. Sein Vorzug: ein excellentes Network auf dem Finanzmarkt aufgrund seiner früheren Erfahrung und den Beziehungen in der Deutschen Bundesbank.
    Ermotti wird sich vorsehen müssen, dass er nicht sang- und klanglos verschwindet.

  21. …. wann merkt der CH Bürger endlich, dass weder in CS noch in UBS Schweiz drin ist ? Diese „Buden“ sind so Global und unkontrolliert, dass keiner mehr weiss, was der andere macht. Gute Alternativen sind:
    -MigrosBank
    -Raiffeisen
    -z.T. Kantonalbanken
    -Coop Bank
    all diese Banken sind in der Schweiz zuhause und möchten auch nicht „Global“ werden…. Der Kunde hat es in der Hand….

    • Lieber Hans, ich bin ganz Ihrer Meinung. Schade nur, dass die meisten von uns allen zu träge sind, einmal bestehende Geschäftsbeziehungen zu ändern!

  22. Was macht heute noch das „Swiss Banking“ aus?

    Wer international sollte / könnte heute Neukunde der UBS werden? Und aus welchen Gründen?

    Bei welchen Produkten und Dienstleistungen ist die UBS aktuell der internationalen Konkurrenz (weit) überlegen?

    Antworten auf diese Fragen könnten die Personalentscheidung in einem anderen Licht erscheinen lassen.

    Zumal die Finanzbranche aktuell eine niedergehende bzw. eine Verliererbranche ist, die es bisher nicht geschafft hat, ihr Geschäftsmodell zukunftssicher an die veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen.

  23. dann kann man noch einige Schweizer entlassen und im Gegenzug Deutsche einstellen. Ein Grund mehr, die Grossbanken grossräumig zu umgehen.

  24. Zudem: Netto ergibt dies plus einen Top-Manager, der einige Millionen verdienen möchte. Ich gehe nicht davon aus, dass die Compensation von Gähwiler reduziert wird….

    Das bedingt, dass „unten“ zusätzlich einige Dutzend Mitarbeiter (idealerweise über 50) entlassen werden, um das Salär von Blessing zu kompensieren.

  25. Hat mich gewundert, dass es so lange gedauert hat. Gähwiler war/ist intern nicht präsent und wird nicht ernst genommen. Extern erst recht nicht, ausser er laufe mit „deep pockets“ herum und verteilt Kohle. Von den angeblich 6 Jahren als „Chef Schweiz“ war er die ersten fünf Jahre Phantom, da er einer rechtlich gar nicht existierenden Gesellschaft „vorstand“. Und sobald es ernst wurde, kamen seine Unzulänglichkeiten offenbar rechtzeitig zum Vorschein. Mir tun jetzt nur die Relationship Manager leid, die eine weitere Speckschicht mit Reports und ähnlichem füttern müssen und sich bei Kundengesprächen fremdschämen dürfen.

    • Sehe ich auch so. Echt jetzt, Gähwiler war nun wirklich ein Heuler. Allerdings, Blessing wird wohl auch Mühe haben und machen.

  26. It was a blessing for Commerzbank that Blessing left, if you ask people there. Did Weber promise him to lead an IPO for UBS‘ national business?

    • Dann schauen Sie sich doch einmal den Werdegang von Herrn Blessing an… da muss man sich Fragen stellen.

    • Bei systemrelevanten Banken gibt es ein nationales Interesse, sowohl die Besitzverhältnisse, als auch die Belegschaft und die Führung aus dem Inland zu haben. Den Wunsch nach mehr Schweizern (und notabene nicht nach weniger Deutschen) als erbärmlich abzutun, ist leider nicht bloss kleingeistrig, werte(r) alemanio. Ist halt eine Frage des eigenen Interesses an der Schweizer Gesellschaft.

    • und Ignorantentum sind nicht minder bemitleidenswert, lieber alemanio.

  27. Vorher waren’s die Angelsachsen nun halt die Deutschen, ändern wird sich gar nix, abzocken, abzocken und nochmals abzocken bis die Zitrone endgültig ausgequetscht ist, das Ganze natürlich auf Kosten der MA’s, wann endlich merkt man dies und zieht als Kunde dieser „Bank“ die Konsequenzen, sprich verlässt dieses sinkende Schiff…!

  28. Nichts UBS-Spezifisches. Schweizer in Spitzenfunktionen internationaler Firmen das geht nicht mehr. Ich kenne nicht den Grund. Vermutlich weil im Gegensatz z.B. zum ebenso kleinen Land Österreich die typische SMI Firma ein Konglomerat ist, während in Österreich doch einige Firmen mit AUT-Mgmt innerhalb weniger Jahre gross geworden sind (Red Bull, Novomatik, ..)

  29. Das Sündenregister der Commerzbank unter der Aegide Blessing ist lang.
    Google:
    ..Commerzbank noch tiefer im Sumpf..
    ..Commerzbank Geldwäsche..
    ..Commerzbank Schurkenstaaten..
    ..Commerzbank Milliardenstrafe..
    Es drängt sich die Frage auf, ob Blessing Gewähr für eine saubere Geschäftsführung bietet?

  30. Auch Sabine Keller-Busse ist Deutsche. Schuberth, Strategie-Chef von UBS Schweiz, ist Deutscher. Christine Novakovic ist zwar Südtirolerin, aber war lange in Deutschland tätig. Die Liste lässt sich beliebig verlängern…..

    Jetzt ziehe ich definitiv Leine. Ich möchte nicht Kunde einer deutschen Bank sein, sonst hätte ich das Original gewählt…

  31. Super! Erhält Blessing von der FINMA überhaupt die Gewähr? Ich denke er war doch stark in die ganzen Cum-Ex-Betrügereien involviert.

    • Bleiben Sie doch mit ihrer Behauptung auf dem Boden der Tatsachen. Ihn wegen dieser Geschäfte des Betrugs zu bezichtigen, könnte bei einer Verleumdungsklage für Sie teuer werden, denn diese Geschäfte sind bis heute vollkommen legal und entsprechen der aktuellen Rechtslage in D.

    • @Leo:
      Sie machen einen grossen Denkfehler:
      a) müsste die FINMA Leute haben, die Cum-Ex verstehen.
      b) reden wir von der UBS -> Mr Branson & Japan grüssen!

      Natürlich sähe das ganz anders aus, wenn es sich um die Appenzeller KB handelte… Da würde strikt & subito durchgegriffen!

    • P.Hinma: Was Sie wieder ungestraft hier für einen Mist erzählen dürfen.

  32. Nur unprofessionell wenn der Wechsel kurz vor der offiziellen Meldung via Hausblatt des Head Hunters (manager magazin) erscheint.

    • Dass es Blessing sein muss, ist wirklich fraglich. Einen Ausweis grosser Führungskunst, konnte ich bei der Commerzbank nie sehen.

      Aber der ganze Artikel, inklusive der Kommentare, die alle primär auf dem Nationalitäten-Komplex herum reiten und billigstes Ressentiment bedienen, ist einfach nur peinlich.

      Wir haben unseren relativen schweizer Reichtum, nur wegen der internationalen Verpflechtung unserer CS, UBS, Novartis, Roche und Co. Aus welche Land das Management kommt, muss daher völlig egal sein.

      Nur die Qualifikation zählt, die darf man bei Blessing hinterfragen.