CS: Kommt Hildebrand?

Philipp der Erste, Ex-SNB-Chef und Hedgefund-Mischler: Er könnte Urs Rohner ablösen – furioses Comeback einer fragwürdigen Figur.

Philipp Hildebrand wird heute im Blick als möglicher Nachfolger von CS-Präsident Urs Rohner ins Spiel gebracht. Schon die Schweiz am Sonntag hatte den Ex-Notenbanker als Variante genannt.

Das zeigt zweierlei. Urs Rohners Zeit nähert sich jetzt wohl rasch seinem Ende. Und Hildebrand wird zugetraut, den dramatischen Zerfall der CS und ihrer Aktie rasch zu stoppen.

Rohners Abtritt ist überfällig. Er und sein CEO Tidjane Thiam kosten die Grossbank jeden Tag Millionen. So lange die beiden am Steuer sind, gibt es keine Besserung bei der Grossbank.

Rohner und Thiam klammern sich an ihre Stühle. Noch letzte Woche zeigten sich die tief gefallenen Spitzenbanker mit ihren Rekordentschädigungen als uneinsichtige Masters of the Universe.

Die Märkte sind schuld, wir machen’s gut, lautete ihre Botschaft.

Ignoranz, Abgehobenheit, Taktik? Wer weiss. Sicher ist: Bei der CS braucht es neue Chefs. Jetzt.

Die NZZ schreibt es heute zwischen den Zeilen, der Blick deutlicher, viele weitere Blätter auch. Es ist das beherrschende Thema.

Da hilft wenig, dass auch die UBS am Abstürzen ist. So, wie sich die CS 2008 hinter dem Fall der Nummer eins verstecken konnte, nützt nun die UBS die Krise der CS, um nicht selbst im negativen Rampenlicht zu stehen.

Für die CS ist der Ernstfall eingetreten. Wichtige Kunden könnten davonlaufen. Wie stark die Absatzbewegung bereits im Gang ist und wie gross ein damit verbundener Geldabfluss werden könnte, ist offen.

Sicher ist, dass aus CS-Kreisen in diesen Tagen immer lauter zu vernehmen ist, dass Kunden jetzt Alternativen prüften.

Die CS betont, es gebe keine Liquiditätskrise. Man habe genug Geld, man sehe keine diesbezüglichen Probleme.

Das mag alles stimmen. Es ist eine Frage des Tempos und des Ausmasses. Als die UBS im Herbst 2008 zum Staat rennen musste, war genau das der Grund: der sich beschleunigende Geldabzug.

Keine Bank ist gegen einen derartigen Run immun. Wie, wann, wo – das weiss nie jemand im Voraus.

Wenn’s aber anfängt, dann braucht’s rasches Handeln.

Deshalb also die Absetzung Rohners und je nachdem wohl auch Thiams. Und deshalb die Gerüchte um Philipp Hildebrand.

Es wäre das fulminanteste Comeback von Swiss Banking. Hildebrands Stern stieg steil und grell. Dann verglühte er innert 2 Wochen.

Ende 2011 wurde der SNB-Chef erwischt beim Tricksen mit Dollars zu einem heiklen Zeitpunkt. Anfang Januar 2012 war Hildebrand, einer der vermeintlich grössten Schweizer Banker, Geschichte.

Am Boden, abgesetzt, zerzaust, menschlich und fachlich erledigt.

Dachte man. Doch Hildebrand ist ein Kämpfer, in seinem SNB-Büro hing ein Bild von Muhammad Ali alias Cassius Clay.

Sein Aufstieg war eigenartig. Bei der Genfer UBP hinterliess er wenig Spuren, bei der Zürcher Vontobel richtete er ein IT-Debakel an.

Dann kam Hildebrand via einen US-Hedgefund an die Spitze der Notenbank. Und rettete die UBS.

Bis er tief fiel. Doch auch da blieb er bemerkenswerterweise weich gebettet.

Hildebrand wurde Bigboss beim US-Grossinvestor Blackrock.

Ausgerechnet. Blackrock war und ist einer der wichtigsten Verbündeten der SNB bei deren gigantischen Marktinterventionen. Viele der Aktienkäufe der SNB gehen über Blackrock.

Und Blackrock ist Grossaktionärin zahlreicher Schweizer Firmen. Bei der CS und der Julius Bär besitzt der US-Finanzinvestor mehrere Prozente.

Hildebrand wusste sich nach seinem tiefen Fall in Szene zu setzen. Er schaffte es dank seinen Beziehungen zu TV-Grössen und einflussreichen Chefs von Global Banking, ein willkommener Gast zu bleiben.

Auch jetzt, inmitten der neu aufgeflammten europäischen Finanzkrise, wird Hildebrand hofiert.

Sein Rezept: Der Staat soll mit der grossen Kanone alle raushauen. So wie die Amis das vor Jahren vorgemacht hatten.

Eine Wahl Hildebrands zum neuen CS-Präsidenten dürfte das Ausbluten für den Moment stoppen. Die Aktie könnte positiv reagieren.

Doch Hildebrands kometenhafter Aufstieg ohne wirklichen Leistungsausweis, seine widersprüchlichen Aussagen rund um seinen Insiderfall als oberster Währungshüter der Schweiz und sein Comeback als Star eines US-Grossinvestors lässt an seiner Eignung als Retter der CS zweifeln.

Die Bank könnte vom Regen in die Traufe geraten.

Kommentare

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  1. Der derzeitigen CS-Führung möchte man nur sagen: Abtreten. Mit dem Kopf gegen die Wand schlagen ist keine Kopfarbeit.Offenbar geht es nur noch um den Eigensinn.

    • Um den Eigennutzgen des „Managements“ geht es doch schon seit Jahren! Genau darum steht die CS ja so schlecht da, wie sie es jetzt tut!

  2. Bin kein Banker. Wundere mich aber schon länger, dass es offensichtlich so wenig Schweizer die das Bankgeschäft mit allen Ausprägungen kennen in die Geschaftsleitung schaffen. Ist ja eigentlich ein Armutszeugnis für eine über jahrzehnte hochgejubelte, beschützte und versteckt subventionierte Branche. Scheinen alles Weicheier zu sein. Aber den Hildebrand braucht es trotzdem nicht. Gibt’s nichts anderes?

  3. Egal – es bleibt immer alles schön in der „Familie“…nothing’s gonna change the world – erst auf der letzten Seite der Bibel ist dann fertig! Bis dahin darf sich die Schlangenbrut munter weiter austoben…

  4. Hildebrand kommt natürlich nicht, der wöre schön dumm wenn er sich auf das Himmelfahrtskommdo einliese:

    widriges Marktumfeld
    Demotivierte Mitarbeiter
    ständiges Taumeln am Abgrund
    Kampf gegen die Bonusmentalität
    Keine gute Strategie in Sicht
    Zu stark im öffentlichen Fokus
    Wurde selbst schon mal abgeschossen und braucht dieses Erlebnis nicht mehr.

    Grübel kommt auch nicht da zu alt.

  5. Der Bank Run läuft bereits, aber still und leise, weil institutionell, nicht retail.

    Smarte Corporate Treasurer haben schon vor Wochen damit begonnen, die Gegenparteienrisiken CS runterzufahren.

  6. Wenn man sich einmal die Ausfallrisiken europäischer Banken anschaut, so fällt auf: Vor allem skandinavische Banken haben die geringsten Ausfallrisiken. Dort haben die Staaten die Banken nach der Bankenkrise der 90er Jahre gnadenlos restrukturiert, nicht systemrelevante Bereiche abgeschrieben und dicht gemacht bzw. verkauft und den Rest behalten. Auch in den USA ist dies nach der letzten Krise passiert. In der Schweiz und im übrigen Europa hat man es hingegen versäumt, die Banken zu restrukturieren. Das Universalbanken-Konzept (welches auch von Oswald Grübel verteidigt wurde) wurde beibehalten. Zu dicht ist der Filz zwischen Politik und Banken. Das wird sich jetzt gnadenlos rächen. Diesmal werden die hochverschuldeten Staaten keine Mittel zur Rettung bereitstellen können. Einzig die SNB wird wieder unbegrenzt Geld drucken können, um die CS zu retten, weil alles Kapital in die Schweiz flüchten wird. Trotz allem US-Bashing sind die amerikanischen Banken diesmal in deutlich besserer Verfassung, eine schwere Krise zu überstehen als die europäischen. Hildebrand trägt eine Mitverantwortung dafür, dass die CS gerettet werden muss.

  7. Schon erstaunlich was Verblendung und Eitelkeit alles anrichten können. Es hilft nur Eines, die CS muss runter von dem Geld-Bonus-Egotrip. Der Verstand wird bei manchen Menschen durch den Gedenken „grosser Geldbatzen in Sicht“ mehr oder ausgeschaltet (lebende Personen sind selbstverständlich von dieser Einschätzung ausgenommen).
    Dies dürfte auch das zugrundeliegende Problem bei der CS sein. Lösungsorientiertes Denken derzeit nur begrenzt und in überschaubarem Rahmen möglich. Die einzige Lösung in der derzeitigen Situation ist, die Führung (vorsichtig) auszuwechseln.

  8. @ div. Verteidiger unseres Ex-SNB-Präsidenten – wollen Sie sich nicht besser im Fussball bewerben..? ;-))

    Wobei – in der Tat das mit den Insidergeschäften eher analog nebensächlich sich abgespielt haben dürfte.

    Weil, was damals bereits die Spatzen vom Dach gepfiffen hatten, nicht er gegen irgendwelche Gesetze verstossen hatte, sondern vielmehr seine Ex-Gattin. Und zwar gegen ihre US-Steuergesetze. Während er dabei lediglich mit im gemeinsamen Eheboot sass.

    Denn neben Japan kennen nur die USA eine weltweite Besteuerung ihrer Staatsbürger, egal wo die ihren Wohnsitz haben. Und um dagegen zu arbitragieren, dürfte die Dame ihre assets ihrem Mann übertragen haben. Jedoch ihre Investmentsentscheide immer noch selber ‚getätigt‘ haben – eben brav umgesetzt durch den damaligen Gatten.

    Falls das so korrekt ist – dann mE auch so weit so ok bzw. allzu menschlich.

    Die jedoch absolut entscheidende Frage wäre nun:

    Wieso um alles in der Welt wurde dem Paar dann dennoch seitens der USA -welche ja bekanntlich hierzulande jeden aber auch wirklich jeden ihrer Steuersünder auf unbarmherzlichste verfolgten- ein dermassen breiter roter Teppich ausgelegt ?!

    MaW, was hat der gute Mann wohl zu Gunsten der USA (u. demzufolge wohl zu Lasten der Schweiz) begangen, um eine derart bevorzugte Behandlung für seine Ex-Gattin gewährt zu bekommen.. ??

    Und zur CS fällt mir persönlich nur Breuer’s Spruch ein – nämlich den damals über Kirch..

    • Eine weiteres amüsantes bis absurdes doktorales Verschwörungshirngespinst… danke für den Lacher!

    • Ja, wirklich amusant die Anekdoten unseres Herrn Dr. vom Züricher See. Ein wahres Räucher-Elixier dieser abstruse Mix. Halluzinationen kommen sonst so daher bei LSD etc., evtl. bei dritten Joint.
      … von verschrobenbis zynisch. Die ganze Palette ist dabei.

      Zur Satire reicht’s allerdings noch nicht, da die Pointen zu schräg daherkommen. Aber er hat durchaus noch Potential und sollte noch etwas zulegen.

  9. Die CS ist nicht mehr überlebensfähig. Die UBS hat auch grosse Probleme (Frankreich lässt grüssen). Eine Fusion ist die einzige Lösung um noch etwas von der internationalen Präsenz des Swiss-Banking zu erhalten. Dafür passt Hildebrand bestens ins Bild, denn die grossen Funds sind die einzigen, die den notwendigen Druck für eine Fusion erzeugen können, bevor alles den Bach runtergeht (Italien sorgt für die notwendige Angst).
    In Bundes-Bern dürfte (nach dem Fall Swissair) die Fusion lieber gesehen werden als eine unsichere „Rettung“ durch die SNB. So könnte wenigstens eine Schweizer Grossbank überleben, ohne dass der Staat (Steuerzahler) eingreifen muss.

  10. Da bin ich gespannt ob Hildebrand kommt und die Karre aus dem Dreck zieht. Ein Himmelfahrtskommando. Schuldige: Dougan und Rohner. Da sollte der Hässig aber noch zulernen. Hildebrand kein Leistungsausweis ? Ja Hr Hässig wer sich nicht erkundigt. Hildebrand ist ein fachlich ausgewiesener Top-Mann ohne Zweifel. Interessant ist dass er von der SVP mit Lügen-Vorwürfen überhäuft wurde, (es war ihm absolut nix vorzuwerfen), gesteuert von Herrliberg aus und mit Lügen via Kampfblatt Weltwoche eine Monatelange Dreck- Schmutz- und Lügenkampagne geführt wurde. Da die WW zusagte die Schmutzkampagne jahrelang zu machen war Hildebrands Reputation und die der NB angeschlagen. Sein Rücktritt verständlich. Dies war wohl weltweit einmalig: eine Partei versuchte in einem Staatsstreich eine Nationale Institution anzugreifen. Mit Lügen. Die Verantwortlichen SVP-ler müssten dafür eigentlich ins Gefängnis. Wäre Richtig.

    • WW ist kein Kampfblatt sondern eine Schmuddelpostile mit einem moralisch höchst fragwürdigen Chefredaktorder. Macht permanent Flüchtlinge zur S.., selber mit einer Frau verheiratet ist die als Boat People aus Vietnam gekommen ist. Will die MEI und „importiert“ Sekretärinnen aus Deutschland. Wasser predigen wie Wein trinken, wie sein Mentor aus Herrliberg!

    • Lieber Herr Kremser! Da sind Sie aber extrem schlecht informiert. Wenn jemand Dreck am Stecken hat, ist es bleibend immer noch Hildebrand. Krampfhaft versuchte er noch, bis zur letzten Sekunde, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. In vielen Augen ist Hildebrand ein arroganter Wichtigtuer oder eben, frei nach Weltwoche: „Der geschniegelte Gauner“…

    • @Walti, habs doch gewusst dass sich auf das hin noch ein $VP Schreiberling meldet! Hat gedauert, aber doch. Applaus! Momoll ein weiteres Sprachrohrs des Volksverführers aus Herrliberg. Der soll doch mitsamt seinen Knaben Mörgeli, Köppel, Rösti und wie sie all heissen mögen zum T…. fahren. Dermassen widerliche Menschen wie die drei Erstgenannten sind einfach nicht mehr in einem normalen Staat haltbar. Ja, solche Typen sollte man zwingend ausgrenzen, nicht beachten. Es sind nur Schreihälse mit nichts, aber wirklich nichts dahinter. Leider gibt es immer noch zuviele Dumpfbacken die denen wie Lemminge bedingungslos nachrennen. Einfach nur peinlich, Ihres geschwafel.

    • Oh jee Walti.

      Du solltest dich nicht in einem Propagandaformat informieren und dann noch solch naive Behauptungen aufstellen!
      Wenn du informiert sein willst, dann musst du dies an der Quelle tun.
      Du bist viel zu gutgläubig gegenüber deinem Propagandablatt WW mit seinen Schmudel-Kommentaren von frustrierten Mitbürgern.

    • ach hr kremsner, wollen Sie Ihre armseligen verschwörungstheorien nicht weiter im tagi oder im blick loswerden? ein durchschnittlich intelligenter mensch fragt sich alleine aufgrund der facts, warum denn PH zurücktrat, wenn ihm „absolut nix vorzuwerfen“ war. desgleichen mit den untersuchungen gegen CB, wo die (notorisch erfolglose) staatsanwaltschaft auch kein bisschen beweise für die anstiftung zum bankgeheimnis-bruch fand, trotz mehrjähriger untersuchung und überfallkommando am frühen morgen. die entsprechende meldung fanden Sie natürlich nicht im tagi, klar.
      alleine, dass Sie gespannt sind, ob PH kommt, um die CS aus dem dreck zu fahren, spricht bände, ebenso, wie Ihre gross-/kleinschreibung und komma-abstinenz.
      dass Späher, Sperber, spinner und co auf Ihre polemik mit heftigstem geifern reagieren und soldatisch nachlegen, zeigt, wie ernst man Ihresgleichen nehmen darf.
      schönes weekend, trotz „Ihres geschwafel“! 😉

  11. wo bleiben all die wirtschaftskapitäne, die jedes jahr von der hsg st. gallen promoviert werden? es müssten ja tausende valable kandidaten, schweizer, geben…. theoretisch…

    • Lieber Schmied, meinen sie tatsächlich HSG-Absolventen lösen das Problem CS. Einige von sind bei MKs gelandet und die haben ja ihren grossen Anteil am CS Schlamassel!

    • @Zockerede: Aber das merkt doch Späher in seiner Verbissenheit nicht, ich bitte Sie!

    • @ Rico Schmied.

      Die Uni St. Gallen als Kaderschmide? Haaa, dass ich nicht lache! Genau diese Burschen sind doch das Problem!

  12. Ich mach diese beiden Jobs für 300’000 Antritts- und 500’000 Austrittsprämie. Ich garantiere dafür nichts zu leisten (ausser ein paar Falcon Flüge), weder zu arbeiten noch zu entscheiden, und garantiert keinerlei Verantwortung zu tragen. Kurz: die Aktionäre bekommen von mir nichts, zahlen aber auch nur einen ganz kleinen Bruchteil der anderen Nichtskönnern. Wär doch ein Deal. Habe am nächsten Mittwoch frei….. Bitte melden.

  13. Ossi G is the best choice, only he would have a chance, but even for him it would be difficult .
    Most likely UBS will absorb CS, ex the business planned for spinout in 2017, both stocks would rise on the news

  14. Meine einzige Frage: geht die „Trickserei“ dann bei CS auch wieder los??

    altes Sprichwort lautet: „Wer einmal trickst (lügt) ……“

  15. Ob Hildebrand den Fast Exit der CS-Aktie aus dem Stoxx Europe 50 noch aufhalten könnte? Die UBS läuft auch Gefahr, bald aus diesem Index zu verschwinden, sollte der Absturz des Aktienkurses so weitergehen wie in den letzten Wochen und Monaten.

  16. Die ex Bundesrätin EWS hätte auch gerade Zeit, die ist integer und hoch intelligent, fände das eine gute Lösung

    • …ja, und mit EWS könnte man gerade noch die letzten Kunden in die Flucht schlagen! EWS hat einen bleibenden Reputationsschaden.

  17. Wenn Hildebard als neuer CS Chef kommen soll, kann man auch die bisherigen belassen. Hildebrand hat der CH nur Probleme gebracht. So ein Typ ist ein Paradebeispiel von Managern, die das Volk nicht mehr will. Abgehoben von jeglicher Realität. Die CS hat was besseres und fähigeres verdient.

    • Das „Volk“ kann wollen, was es möchte, mittragen müssen insbesondere die Aktionäre einen möglicherweise fähigen VR und eine GL!

  18. Das Scheitern mit den HH Rohner und Thiam an der Spitze war ja absehbar ! Wichtig ist, dass die Inkompetenz an der Spitze zu ihrem Boni kommt.

  19. So fragwürdig war Hildebrand gar nicht.

    Fragwürdig war dagegen die Abrechnungspraxis gewisser SVP-Exponenten. Siehe hierzu die Urteilsbegründung im Falle Hermann Lei. (SVP).

    Zudem an die Adresse von Herrn Hässig: Ein Insidertatbestand lag nicht vor; es wurden keine schlüssigen Beweise gefunden. Insiderdelikte werden zudem mit Aktien im small- und mid cap getätigt und nicht mit Devisen. Siehe hierzu z.B. die entsprechenden Medienberichte zum Insiderverdachtsfall von Thomas Matter (SVP).

    • Hallo, das kommt immer auf die Sichtweise drauf an!Selbstverständlich gehört ein Otto Normalo nie zu den Insiderkreisen in Bezug auf die Wechselkursentwicklung; ein SNB-Direktor hingegen schon! Und damit ist wohl klar, dass auch im Devisenhandel durchaus Insiderwissen vorhanden sein kann und dementsprechend gehandelt resp. sanktioniert werden muss!

    • Besten Dank Hr P.H. So ist es. Erstaunlich finde ich wie die Leute, Hr Hässig und andere, auf die Dreck-Schmutz- und Lügenkampagne des SVP-Kampfblattes Weltwoche hereingefallen sind. Schlussfolgerung: es war ihm absolut nix vorzuwerfen.

    • Hallo du Supermario

      Auch die SVP’ler Sturzclique im Verbund mit der Weltwoche sahen keine Möglichkeit mehr, den Beweis eines Insiderhandels zu erbringen. Sonst hätten die das ganze Verfahren und das Urteil weiter gezogen.

      Da war eben nichts mehr zu machen. Im Übrigen sind Insidertatbestände Offizialdelikte. Auch hier konnte kein Kausalzusammenhang schlüssig nachgewiesen werden. Damit musst du leben, auch wenn dies nicht in dein SVP-Weltbild passt.

      Das Verhalten der Herren Lei & Co. dagegen war mehr als schmutzig. Dass dieser Herr sein Urteil nicht weitergezogen hat ist wohl selbsterklärend.

    • Hallo ihr nix-vom-FX-Versteher.
      Im Daily-Business ohne Wissen von speziellen und grossen Aktionen/Statements von Centralbanken kannst du nichts als Insidertrading betiteln. Schon nur eine Wirtschaftszahl aus den USA im Vorfeld zu wissen und sich irgendwie zu positionieren ist kein Garant von Gewinn.. Humbug und Märchen. Früher vielleicht noch zu Zeiten von Telex und Tefon und nur Reuterdealing.
      Aber eine solche SNB Aktion zu planen und vorher sich zu positionieren … Naja.

    • @Möchtegernhochzwei.
      Wo bitte schön habe ich bemerkt, dass vom SNB-Direktorium irgendwas ausgenützt wurde? Nach wie vor an den Pranger gehört aber der Kommentar, welcher behauptet, es existiere kein Insiderwissen in Bezug auf Wechselkurse. Das ist schlicht falsch; PH und Co. haben (im Gegensatz zum Publikum) bereits vor der EUR-Kursuntergrenze mit Sicherheit gewusst, welche Richtung die involvierten Wechselkurse nehmen werden. Hingegen ist es nicht meine Sache zu beurteilen, ob sie das auch ausgenutzt haben oder nicht. Da müssen die entsprechenden Gesetze greifen!

    • @ Supermario

      Sie sind naiv.

      Wenn Sie wirklich den Unterschied wissen möchten zwischen Insiderwissen und Ausnützung dieses Insiderwissens , dann studieren Sie am besten die einschlägigen Berichte zur Insideraffäre von Herrn NR Thomas Matter (SVP) i.S. Swissfirst Aktien Rückkauf z.B. von der Anlagestiftung IST im Vorfeld der Fusion mit der Bank am Bellevue.
      Dort sehen Sie, dass die Gerichte mangels Beweisen das Verfahren einstellen mussten. In der Schweiz wurden übrigens ganz wenige Verfahren wegen Insider-Ausnützung überhaupt abgeschlossen (z.B. Phonak, Andy Rihs). Meistens wurden alle wegen Beweisnotstands eingestellt.
      Da nützen auch Gesetze nichts! Und die Staatsanwaltschaft und Richter halten sich ja nur an die Gesetze, die notabene der Gesetzgeber, also unsere Politiker und/oder wir erlassen und denen wir zugestimmt haben. Mit Pranger hat dies nichts zu tun, sondern mit Realität. Also hören Sie doch auf mit Ihren Weltwoche-Schmudeleien!

    • @Searcher
      P.H. schreibt „Insiderdelikte werden zudem mit Aktien im small- und mid cap getätigt und nicht mit Devisen“.
      Wenn also jemand Wissen, das nicht allgemein zugänglich ist, nutzt, spielt es keine Rolle, ob das mit Aktien, Währungen oder was auch immer vollzogen worden ist.
      Persönlich habe ich ohnehin eine eher wenig differenzierte Einstellung, da Insiderwissen overall gesehen extrem schwierig abzugrenzen ist (Der Freund meiner Grossmutter hat von einem Bekannten erfahren…).

  20. Eine ausgezeichnete Lösung wenn man Hildebrand dafür gewinnen könnte! Und viele, sehr viele bauen doch dann sehr darauf, dass dann die Zeit von Rohner ihr Ende finden wird- und zwar endgültig! Auch Tidjane Thiam müsste mit Rohner gehen, da er schlicht nicht der Richtige ist in dieser Position.

    • Ausgezeichnete Lösung?
      Einer, der seinen Job wegen einem schwerwiegenden Compliance-Problem verloren hat? Der eigentlich nirgendwo mit guten Leistungen aufgefallen ist?
      Er würde sich sicher ausgezeichnet mit Rohner verstehen, keine Frage – ähnliche Positionierung. Aber für solche Spielchen ist die Lage wohl langsam zu ernst.
      Die Frage ist nun: Wie überleben wir die nächsten 18 Monate. Da braucht man definitiv keinen Schönwetterkapitän!

    • @ Viktor: Was für ein Blödsinn. Sie schlagen also im Ernst einen Akteur, der bei der SNB Insider-Deals machte, als Nachfolger von Rohner vor und meinen, dass es dann bei der CS besser wird?

    • @ Dave Hill:
      In der Tat. Bei genauer Betrachtung ist es ja so, dass das sogenannte Insider Geschäftli ein Sturm im Wasserglas war….. Ich selbst bin garnicht der Meinung, dass es sich dabei um ein Insidergeschäft handelt, weil die Grösse in sich selbst ja vernichtend klein war.
      Es war nicht ein schwerwiegenden Compliance-Problem- es war die Polit Gilde die ihn zu „Fall“ brachte. Was die Elit Wirtschaft daraus machte, sah man ja kurze Zeit später! Ergo sicherlich eine gute Wahl denn, das schlagkräftige Netzwerk eines Hildebrands haben weder der gescheiterte Rohner noch Thiam- so sieht es aus!

    • “ Ich selbst bin garnicht der Meinung, dass es sich dabei um ein Insidergeschäft handelt, weil die Grösse in sich selbst ja vernichtend klein war.“
      Gratulation zum wohl dämlichsten aller Kommentare hier (und das trotz Teilnahme von Kremsner, Sperber, Späher, Katermann oder A.John)!
      Überfalle ich eine Bank und erbeute dabei nur CHF 20’000.–, so ist das in Ihren Augen kein Banküberfall, weil ich schliesslich mindestend 2mio hätte erbeuten sollen? Wirklich lustig…!

  21. Jetzt kann es offenbar nur noch ein Schaumschläger wie Hildebrand richten: Dann laufen auch noch die letzten Kunden im Eiltempo davon…

  22. Das wäre good news. Ein netter aber auch arroganter Aufräumer. Die Aktionäre werden aufatmen können. Das Drama Rohner muss stoppen.

  23. Ja, Thiam und Rohner kosten Millionen und vernichtet Milliarden.

    Das dürfte kein Zufall sein. Einige Untersuchungen zeigen auf, dass hohe Löhne nicht mit der Performance einer Aktie korrelieren. Einen Zusammenhang zwischen langfristigen Boni und der Performance lässt sich auch nicht aufzeigen.

    Bei Thiam kommt noch dazu, dass er wie der VRP kein Bankenfachmann ist. Eine von Laien geführte Bank also.

    • naja, wenn ihnen die bell ag gehörte, würden Sie auch kaum einen sanitär und einen schreiner anstellen, um den laden zu führen, oder?
      aber bei der CS scheint das kein problem zu sein…

  24. Denke kaum dass ein Schönwetterpilot diesen Abstieg machen würde. Grübel ist zu alt ich sehe eigentlich aktuell nur Pierin Vincenz (als CEO), dem bei Helvetia bestimmt langweilig ist. Für den VRP gibt es genug Alternativen, schlimmer als jetzt kann es ja kaum werden.

    • Vinzenz? Der Regionalbänkler? Der hat ja keine Ahnung vom internationalen Geschäft. Meines Erachtens viel zu stark überschätzt.

    • Pierin?
      Hat der nur einmal einen Posten über eigene Leistung (und „Sohn“ zu sein ist keine Leistung…) und nicht über Filz erhalten?

    • @auguste: Muss er auch nicht, das Knowhow ist nicht das Problem in der CS sondern der falsche Mindset! Und der stimmt bei Vincenz. Highflyer und internationale Investmentbanker gibt es genug und die waren lange genug an der Spitze und wir wissen, wohin es geführt hat.

  25. Das Gerücht, dass Hildebrand CEO oder VR Präsident der CS werden könnte, halte ich für möglich. Dies wäre dann wohl einmal mehr Kielholz’s Handschrift …

    • Endlich wird Bock und Gärtner genannt. Kielholz ist der Vater der Probleme. Und der weisse Weste Chorknabe sollte auf Verantwortlichkeiten geprüft und dann einfach abgesetzt werden – wetten, dass Kielholz wieder ein Jöbchen für ihn hat!

  26. Oh mein Gott. Die Unfähigkeit der selbsternannten Elite kennt offensichtlich keine Grenzen.

    Wenn das geschieht ziehe ich nicht nur mein Geld ab von der CS, sondern auch das der Firma und wechsle zu einer PK die ihre Gelder auf einer lokalen Bank hält.

    Mit PH will ich nichts aber auch gar nichts zu tun haben. Niemals. Der eitle Pfau soll bleiben wo er ist.

    • @ Beobachter
      Sie sollten besser noch heute zur CS gehen und die Geschäfte neu regeln: es könnte morgen schon zu spät sein. Kappen Sie die Verbindung und tun Sie was positives für die Finanz-Zukunft ihrer Firma!

    • @Beobachter
      Am besten machen Sie heute schon die Barabhebung. Sie müssen sich aber beeilen, da die Schalter nur begrenzt offen haben, wenn Sie Bargeld abheben. Allenfalls den Notschalter benützen und einen Plastiksack mitnehmen.
      Sodann das Geld bei einer grundsoliden helvetischen Bank einzahlen. Dann können Sie wieder ganz ruhig schlafen und brauchen sich nicht mehr darum zu kümmern.

  27. @Tamara: Im Gegensatz zu Ihnen halte ich Hildebrand für eine falsche Wahl. Er mag kompetent sein – als Dressman. Aber nicht in der Finanzindustrie, denn

    Zweitens hat er mit der Angabe einer fixen Untergrenze für den Wechselkurs CHF/EUR gezeigt, dass er Märkte nicht versteht. Wer sagt schon „Ich zahle auf jeden Fall eine Summe x für ein Gut y, ganz egal was passiert?“

    Und erstens hat ihn die berühmte Devisen-Transaktion seiner Ehefrau disqualifiziert – ganz egal, was die genauen Umstände waren.

  28. Bei einer Marktkapitalisierung von ca. 25 Mrd. Franken wäre
    Margarita Louis – Dreyfus mit einem ererbten Vermögen von 3.5 Mrd. Franken eine willkommene Aktionärin, sollte die Dividende länger ausfallen, würde die geborene Russin sicher mit Insider-Tipps über Wasser gehalten werden.

  29. Seit wann ist Hildebrand Bigboss von Blackrock?
    Daneben sehe ich es trotz fachlich guter Qualifikationen (ja, er ist ein Banker!) als problematisch, jemanden auf diese Position zu berufen, der zuvor wegen Compliance-Problemen entlassen worden ist. Gerade im diesbezüglich schwierigen Umfeld, das kommt nicht gut an.
    Herr Grübel wäre für diese Aufgabe sicher besser geeignet.

  30. Der Philipp ist nicht ganz so gierig wie der Urs. Wenn ein kleiner Insiderdeal für sein Devisenhändler-F***** abfällt ist er schon befriedigt.

  31. Hildebrand wäre für mich der Wunschkandidat als VRP, sicher nicht als CEO. Der Mann ist international gut vernetzt ist und bringt das nötige Know-How mit. Das wäre eine wirklich gute Lösung. Ich frage mich allerdings ob er ein solches Himmelfahrtskommando annehmen würde und ob er sich nochmals so stark exponieren möchte. Interessant auch inwiefern er hinter TT stehen würde. Gleich VRP und CEO auswechseln wäre aber m.E. too much für die Bank. Priorität: Der Rohner muss jetzt wirklich weg.

  32. Oh jeeeeeeeeeee – NEIN bitte nicht … nochmals so ein Schönredner für den alle anderen die Arbeit machen müssen.

    Neues Kursziel zum Einsteigen: 3.99 … und dann einen guten Banker von einer guten CH Uni zum Basissalär von gut 1’200’000 Franken.

    • Bitte keine Hochschul-Theoretiker, lieber ein seröser und bescheidener Praktiker…. -falls es das überhaupt noch gibt.

  33. Werden wir noch den Bank Run erleben, ich hoffe nicht.
    Hildebrand wird es sich zweimal überlegen, ob er dieses Himmelfahrtskommando annimmt und Black Rock verlassen wird. Die Erniedrigungen nach seinem Abgang bei der SNB durch gewisse Kreise wird er bestimmt nicht vergessen haben. Ich würde mir wünschen, dass Grübel das Zepter übernimmt, aber wahrscheinlich ist das Wunschdenken.
    Rohner und Thiam müssen schnellstens ersetzt werden!

    • @Rolli: Ihr Kommentar ist durchdacht und nicht so tendenziös wie die meisten anderen. Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass dies eine Lösung wäre – ob aber Hildebrand annimmt nachdem er raus-geekelt wurde, ist m.E. sehr fraglich.

    • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die „Weltwoche“ damit einverstanden ist, diese hat Hildebrand ja vor seinem Rauswurf als „geschniegelten Gauner“ bezeichnet. Und den Segen von Blocher müsste Hildebrand ja auch wieder erst erkämpfen.

  34. Mit anderen Worten, zuerst sind Millionen im 2stelligen Bereich für den Handshake fällig. Hat die CS noch soviel flüssige Liquidität oder muss das EFD einspringen? Auch UR und TT möchten bestimmt auch einige Millionen Abreisegeld, REKA-Checks nehmen die nicht!

  35. Als VRP müsste in der momentanen Situation eher Evelyne Widmer-Schlumpf ins Auge gefasst werden. Bestens vernetzt mit den internationalen Finanzbehörden, was die CS derzeit am dringendsten braucht bei den regulatorischen Schlachtfeldern, die offen sind. Bin zwar kein EWS Fan, aber sie würde das sicher gut machen.
    Hildi wennschon als CEO, dass er operativ die Weichen stellen kann. Dann wäre das Swiss in der Credit Suisse wieder gewährleistet.

    • Können sie mir bitte auch von dem Zeugs geben welches sie heute Morgen geraucht haben? EWS als VRP, die Totengräberin den Finanzplatzes als VRP einer Bank? Das können sie nicht ernst meinen.

    • Das ist aber jetzt ein Joke, oder? Das kann ja nicht ernst gemeint sein.

    • falsche keksdose erwischt heute morgen? da sollte breakfast-cookies draufstehen, nicht space-cookies…

  36. Hildebrand wäre auf jeden Fall die bessere Wahl als Rohner. Er ist gut vernetzt, kennt sich im Banking bestens aus, hat sowohl Erfahrung im CH-Geschäft aber auch International, könnte neue Investoren anziehen,… Her mit ihm, weg mit dem Ursli!

    • Dummerweise ist Hildebrand wegen einem „kleinen“ Compliance-Problem bei der SNB rausgeflogen.
      Da mag man in der Schweiz drüber hinwegsehen, wo Insider-Themen als Kavaliersdelikte gelten. Aber in vielen Ländern würde Hildebrand wohl heute noch im Knast sitzen…

  37. Rohner wird bleiben, bis er gezwungen wird, die Bank zu verlassen. Sein Ruf scheint ihm völlig egal. Geldmanager nehmen so lange was sie bekommen, bis der Ofen definitiv aus ist. Er wird sicher auch eine Abgangsentschädigung zugesprochen bekommen – was irgendwie lustig wäre. Rohner kümmert sich keinen Deut um die Entwicklung der Bank, sondern nur um seine eigene, wobei die nicht besonders toll ist. Seine Frau baut in der Zeit, in der er der Bank schadet, ein tolles Festival auf. Sie scheint mir die bessere Unternehmerin oder Managerin zu sein, als er es je war und sein wird. Hildebrand?? Schwer zu sagen, ob er es packt. Streicht er Boni, was er sicher nicht tun wird, gehen die guten Leute dorthin, wo sie Bonis erhalten. Die DNA der Geldmanager. Ach ja, und im Notfall wissen alle genau, Bern wird einspringen und keiner der Manager, sie sind ja keine Unternehmer, wird persönlich belangt. Also, wer kann die Bank wirklich retten?

    • Die Bank ist am absteigenden Ast, runtergewirtschaftet von zu sehr auf Eigennuttz bedachten aber umso unfähigeren Managern. Die treten erst ab wenn die Bank abgewickelt wird oder sie müssen.

  38. Ist doch ein Zeichen genug, wenn er es nur noch zur CS schafft. Niemand sonst würde ihn nehmen und niemand anderes würde zur CS gehen.

    Der grösste Schlawiner der SNB Geschichte soll oberste Aufsicht über die CS haben? Good night.

    • Bei Blackrock (empfehle Dir wärmstens mal nachzusehen, wie gross die sind) haben sie immerhin mit Handkuss engagiert 🙂

    • @supermario
      War wohl eher ein Gegengeschäft aus der SNB Zeit – Ironie aus. Falls er wirklich zur CS geht, wäre dies ja keine lange Einsatzzeit bei BR gewesen. Dann war der Job bei Black Rock wohl eher nicht das Richtige (für beide Seiten).

    • @Banker a.D.
      Kann mir persönlich auch nicht vorstellen, warum er den hochdotierten BR-Job gegen ein Sprungbrett über einem leeren Pool eintauschen sollte. Nur wenn ich all die anderen „Vorschläge“ hier sehe, wird mir leider Angst und Bange um den Rest der vormals soliden IB. Ein ernsthafter Sanierer müsste sich in allererster Linie auch persönlich engagieren; vom Publikum gedrängte Exponenten waren in der Vergangenheit selten erfolgreich (siehe Corti bei der Swissair und andere mehr).

  39. Entgegen der Meinung von LH halte ich Hildebrand für sehr kompetent. Die Kampagne gegen ihn während der SNB Zeit halte ich für deplaziert. Aber als VRP eignet er sich nicht. Eher als CEO und Grübel als VRP. Die CS hätte dadurch einen massiven Vertrauensbonus gewonnen und der Sonnenkönig sowie der Hürdengumper wären vergessen

  40. Die CS braucht beides. Nicht nur einen Chef, sondern einen solchen mit genauen Vorstellungen, wo Not am Mann ist und als Ergänzung Milliarden von der SNB als neuen Großaktionär. Er hat folgendes zu lösen, wie verkauft man den New Yorker Laden ohne zusätzlich Geld nachzuschießen, wie es die Amerikaner wollen. Wenn man dort los kommt mit einer schwarzen 0, ist dies ein Geniestreich. Ferner müssen die CoCo Bonds der bisherigen Großaktionäre mit Disagio zurückgezahlt werden, aber die Kredite der CS für den Kauf der solchen vermindern sich nicht, sie werden dabei mit Nennwert und Zinsen verrechnet. Wer hat Angst vor der Arabern? Warum nicht wieder eine Zusammenarbeit von CS und UBS (Bankverein) wie es vor 1950 war, CS Europa, die UBS die übrige Welt.

  41. Cool! Nasengrübler der Nation for CS President.
    Steigt in Züri ins Flugzeug ein, steckt den Finger in die Nase und nimmt ihn erst wieder bei der Landung in London raus. Vielleicht dann auch Jogi Löw als neuer CEO?

  42. Echt jetzt? Erstens kann er sich einen weiteren Flop gar nicht leisten und zweitens ist Hildebrand eher eine Galgen- als eine Galionsfigur.

  43. oje, jetzt geht das Theater wieder von vorne los, bald werden alle wieder die hoffnung haben jetzt wird alles besser… mit der neuen führung kann’s nur noch rauf gehen aktienkurs 200…
    jedesmal gleich, ob bei brady, rohner, oder thiam…
    oder auch corti bei der swissair.

  44. wer will den schon ein eine brennende scheune sanieren!? die finma sollte mal übernehmen und das nötige veranlassen. wie es enden könnnte mit unseren grossen, sehen wir doch jetzt in italien.