Filz und Vetternwirtschaft in neuer CS Schweiz

Externe Verwaltungsräte kaum unabhängig – mit CS verbandelt, einer gar eng mit CS-PK – Bahn frei für Rohners Pimp it up.

Die CS Schweiz wird ein Milliarden-IPO. Da geht es um enorm viel Geld und Macht. Entsprechend wollen Urs Rohner, Präsident der Mutter CS, und sein CEO Tidjane Thiam die Kontrolle haben.

Das haben sie geschafft. Rohner hat zusammen mit seinem CEO einen Verwaltungsrat für die neue Tochterbank geschaffen, der gespickt ist mit Internen und Insidern.

Das Siebnergremium besteht aus 5 CS-Köpfen und 2 formell Externen. Neben Rohner und Thiam sitzen drei interne Verwaltungsräte der CS-Mutter im Rat: Roche-Chef Schwan, Industrieller Koopmann, Berater Gut.

Die reden nur für die CS. Ein Gegengewicht als Vertreter der Minderheitsaktionäre sollen die beiden Auswärtigen bilden. Denn die CS könnte bis zu 40 Prozent ihrer Schweizer Tochter verkaufen.

Entsprechend unabhängig, mutig und frei von Interessenkonflikten sollten die beiden Aussenstehenden sein.

Sind sie das?

Weit davon entfernt, lautet die ernüchternde Antwort.

Beim ersten Externen handelt es sich um Alexandre Zeller, heute noch Präsident der Börsengruppe Six. Zeller soll Präsident der neuen CS-Schweiz werden.

Der zweite Auswärtige im VR der CS Schweiz ist Peter Derendinger, ein langjähriger Vermögensverwalter und Banker. Derendinger wird Risk-Verantwortlicher im VR der CS Schweiz.

Sowohl Zeller als auch Derendinger sind CS-Köpfe. Sie legten die Basis ihrer Karriere innerhalb der Grossbank und sind bis heute eng mit ihr vertraut und verbunden.

Zeller stieg im Private Banking der CS auf. Dann wurde er Chef der Waadtländer KB und übernahm mitten in der Finanzkrise von 2008 die operative Leitung der HSBC Schweiz.

Dort wurde Zeller Opfer des riesigen Datendiebstahls des IT-Manns Herve Falciani. Zeller ging 4 Jahre später müde von Bord und erhielt ein Jahr später den Präsidentenjob bei der Six Börsen- und Abwicklungsgruppe, wo die beiden Grossen UBS und CS das Sagen haben.

Er blieb blass. Die Six hat keine Strategie für ihre 4 Geschäftsbeine. Sie betreibt vor allem Raubbau, verkauft ihr Tafelsilber. Im Topmanagement flüchten die besten Köpfe.

Zu Peter Derendinger, ein Doktor und Rechtsanwalt. Der war nicht nur mit der CS eng verbandelt. Er ist dies bis heute geblieben.

Derendinger verliess die Bank formell Anfang der 2000er Jahre, um sich in Zürich als Vermögensverwalter zu etablieren.

Daneben nahm er Einsitz in die Verwaltungsräte von Firmen wie der Axpo Trading, der BSI, der Banco del Gottardo und der Safra. Mit all diesen Unternehmen sind Krisen verbunden.

Ins Auge sticht das VR-Mandat von Derendinger bei der Absolute Invest. Nachdem die CS das Vehikel an Ex-CS-Leute und Bär-Banker verkaufte, machten die Käufer daraus eine Goldgrube.

Schliesslich gehört Derendinger bei der israelischen Bank Hapoalim seit 10 Jahren zum VR. Diese ist wie die CS im US-Steuerstreit in der Gruppe 1.

Dafür musste die CS vor 2 Jahren 2,6 Milliarden Dollar zahlen.

Die CS setzt also für den wichtigen Risikoausschuss im VR ihrer neuen Schweiz-Tochter auf einen Finanzmann, der bei einer Bank im VR sitzt, die wohl in den USA strafrechtlich verurteilt wird.

Die Nähe von Derendinger zur CS hat trotz seinem Ausscheiden aus dem operativen Bereich der Grossbank nicht gelitten.

Derendinger gründete kürzlich eine Firma namens Primapen, die sich um die Verwaltung von PK-Geldern kümmert.

In der Primapen sitzen hohe Vertreter der CS-Pensionskasse. Diese hat dieses Jahr die Leistungen für die Mitarbeiter respektive Rentner massiv gekürzt.

Zudem wurde kürzlich bekannt, dass die CS PK in riskante Schuldpapiere der Mutterbank CS Gruppe investiert.

Es wäre gut denkbar, dass die Primapen von Derendinger, der neu in der CS Schweiz zum obersten Kontrollgremium gehört, mit Vermögen der CS Pensionskasse zu tun hat.

Derendinger und Zeller sind somit eng verlinkt mit der CS-Gruppe. Sie stellen keine unabhängigen Persönlichkeiten für die Minderheitsaktionäre dar; Zeller noch mehr, als er auch VR der Gruppe wird.

Das Thema Unabhängigkeit kam bereits bei der Wahl von Alexander Gut zur Sprache. Gut ist der Sohn von CS-Ehrenpräsident Rainer Gut.

Ein Artikel über anfängliche Schwierigkeiten im Beratergeschäft hat Alexander Gut zu einer eingeschriebenen Intervention geführt.

In seinem Brief betonte Gut, dass er ab Mitte der 2000er Jahre sehr wohl Partner bei KPMG gewesen sei.

Im Artikel stand, dass Gut in seiner ersten Phase bei KPMG Anfang der 2000er Jahre ein Assessment für die KPMG-Partnerschaft nicht bestanden hätte.

Gut kehrte nach einer kurzen Phase bei Konkurrentin E&Y zur KPMG zurück und leitete dort das Bankenteam, nun als Partner.

Die neuen VR-Mitglieder, die sich durch ihre Nähe und Karriere zur CS auszeichnen, machen es den Machthabern in der CS-Gruppen-Zentrale leicht, weiterhin die volle Kontrolle auszuüben.

Das ist von grosser Bedeutung. Es geht darum, die in diesen Wochen offiziell entstehende CS-Tochter möglichst gut nach aussen darzustellen.

Je mehr Gewinn die neue CS Schweiz für die Zukunft verspricht, desto mehr Wert hat sie für die CS-Mutter beim Börsengang.

Und hinter der CS-Mutter stehen die grossen Aktionäre aus Amerika und dem Nahen Osten. Sie wollen eine möglichst hoch bewertete Schweizer Credit Suisse.

Das Problem dabei ist, dass die Latte für die CS Schweiz sehr hoch gelegt worden ist. Deren Vorsteuergewinn soll von heute 1,6 auf neu 2,3 Milliarden im Jahre steigen.

Mehr als 40 Prozent Steigerung.

Dafür braucht es die besten Leute. Thomas Gottstein, der CEO der Schweizer CS-Einheit, setzte anfänglich pointiert auf Interne.

Nun aber heuert er immer mehr auch von aussen an. Dagmar Kamber, eine bekannte Finanzfrau von der UBS, leitet das ganze Backoffice und die Produktion.

Sie hat dies bisher nie gemacht.

Dann der neue Finanzchef. Er stammt von der kleinen Cembra. Ein grosser Sprung von einer Konsumkreditbank zur wichtigsten Tochter eines Finanzmultis.

Am meisten zu reden gibt inter aber Gottsteins neuer Risikochef Philippe Clemencon. Dieser war eine Zeitlang ausgemustert. Später wurden im Private Banking der CS Rechtsfälle publik.

Clemencon feiert nun ein überraschendes Comeback. Mit ihm, den Auswärtigen und vielen weiteren Managern muss Schweiz-Chef Gottstein die CS Schweiz herausputzen.

Pimp it up, lautet die Vorgabe. Dass dies klappt, dafür soll eine reinrassige CS-Crew sorgen.

Kommentare

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  1. Ja vielleicht können sie die Kunden bei Laune halten, nicht aber die Mitarbeiter. Diese fühlen sich alle abgezockt. Wer glaubt bei der CS noch den Mitarbeiterumfragen?

  2. Im Grunde genommen gibt es bei der CS nichts neues. Der Bank geht man am besten aus dem Weg. Das Eigenkapital ist mit 5% im Vergleich zu den Aktiven sehr tief, die Gebühren für Kunden zu hoch. Die Führung der Bank überzeugt mich auch nicht. Und haben sie überhaupt eine Strategie? Dazu kommt ein komplexes IT System und überbordende Saläre für miserable Ergebnisse für die Aktionäre.

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie sie so die Kunden bei Laune halten können – das ist vermutlich die wahre Kunst vom Management.

  3. Also liebe Leute

    Der L. Hässig hat abgegeben und es zeigt sich, dass der Bankenplatz für max. 1-2 gute Geschichten pro Woche Stoff bietet; viele IP Geschichten sind „wiedergekäut“ und wo die Argumente fehlen, zielt man halt einfach auf den Mann.

    Neuerdings kommt nun hinzu, dass neben gehaltlosen Räuberpistolen und Polemik leider auch noch eine Horde idiotischer Kommentare und primitiver Ergüsse die IP Berichte begleitet. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich IP aufgrund des erbärmlichen Niveaus selber aus dem Rennen nimmt. Ich glaube, dass die Trolle bei IP System haben und es würde mich nicht wundern, wenn diese von den Banken selber gesteuert werden. Als Bank würde ich genau so agieren wie Du Pont, Beobachter und alle anderen Hirnis, welche jeden Tag ihren unqualifizierten und wirren Senf dazu geben.

    Es ist nun mal so: wie man in den Wald hineinruft, kommt es auch zurück. Insofern haben sich die Kommentatoren wohl lediglich dem stets sinkenden Niveau von IP angepasst.

    • Als regelmässiger IP Leser und ab und zu Kommentar Schreiber finde ich deine Kritik an uns wichtig. Dafür danke ich dir. IP ist für mich eine sehr wichtige Plattform um Dinge zu erfahren, die ich in den Zeitungen (leider) nicht lesen kann. Weil es meiner Meinung nach dort keinen freien und unabhängigen Journalismus mehr gibt. Von daher auch dank an alle (vollzeit oder teilzeit) Journalisten für ihren Top-Job hier. Ich kann mich dem Kommentar von Superhässig und Knechtruprecht nur anschliessen (s. unten).

      Ich selbst weiss von meiner eigenen Unternehmung, dass sie von IP alles andere als begeistert sind. Eine Zeit lang haben sie sogar intern „wie wild“ gesucht, wer alles IP liesst oder gar Kommentare schreibt. Das sind nicht wenige. Bis sie gemerkt haben, es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Bei uns gehen immer noch einige den Tag durch nicht auf diese Home Page. Deine Vermutung ist falsch.

      Zum Schluss Frage ich mich, wieso du dir eigentlich diese Plattform antust? Würde ich IP auch nur teilweise so schlecht finden wie du, würde ich sie garantiert nicht mehr lesen. Nicht nur wegen Zeitverschwendung.

    • Ihre intellektuelle Analyse über den Zustand dieser Plattform mag ja völlig richtig sein werter Gedankenblitz und trotzdem…….könnte die Qualität hier auf IP nicht auch ein ABBILD sein über den ZUSTAND in diesem high-finance-Sektor? Meinte zu wissen, dass sich die diesbezügliche Hilflosigkeit über diese Begebenheiten (Milliardenbussen, Bonikultur) eben auch in trivialen Kommentaren ausdrückt.

  4. “The difficulty lies, not in the new ideas, but in escaping from the old ones, which ramify, for those brought up as most of us have been, into every corner of our minds.”
    John Maynard Keynes

  5. Aufruf: Wo kann man die Börsenentwicklung der Credit Suisse, Roche und Nestlé in den letzen 50 Jahren vergleichen? Gibts da eine sehr zuverlässige Quelle? SIX Swis Exchange leider unbrauchbar. Danke.

  6. Bondjiurno

    io pensare que il puebli di insideparadeplatz sono troppo difficilo. ils commentarianos sono multo enrago. ma perche? per la frustationi i non capiscare il fundamento di la suissa financialo.

    Signore Hässig fatto una travaillo excellento con el artiklo critica!

    • Irgendwoher spült es nur noch lauter Idioten an…, von über 40 Kommentaren vielleicht 5 von gewisser Relevanz und nicht komplett verblödeten Nicht-Inhalts – Gratulation!

  7. Lasst mein Highlight, die nüchternen Kommentare von M. Dupont in Ruhe. Der geifernde Beobachter disqualifiziert sich selber. IP ist NUR ein Blog, und ein Blog lebt nur von den erzeugten Reaktionen.
    Und diesbezüglich hat Dupont so viel mehr zu sagen als „Beobachter“ und andere lh-Gläubige…

    • Mir ist eigentlich gleich, wer Du Pont ist und was für Einfluss er hat. Ich beobachte nur, dass diesen System nicht langfristig stabil und robust ist, und dass der schweizerische Finanzplatz 1:= Finanzplatz 2, das heißt nicht ändert sich und das ist genug schlimm für die ganze Wirtschaft. Oder wer meine vielleicht nicht ganz stilistische Wörtern verstanden hat (ich bin auch ein Ausländer..), bedeutet in andere Wörtern, dass die Schweiz nicht mehr Filz oder Spaghetti braucht, sondern mehr innovative Leute, die sind diejenige die vorantreiben, aber eben in eine solche set up, bleiben diese wertvolle Menschen in Abseits und das wird enorme Wirtschaftliche Kosten verursachen. Ob Filz oder anderes existiert ist mir auch wurscht, wichtig ist, dass wir nicht mehr für andere Fehlern bezahlen werden. Wer sich nicht auskennt in Komplexität und robuste Systeme, kann man nur sagen, dass diese nicht weiterleben werden, wenn nur durch „schwache Mitgliedern“ bestehen. Viel Glück.

    • @Nobody, ich denke deine Angst ist unbegründet. 2008 ist der Kapitalismus genau so gestürzt wie der Kommunismus 1989. Nur hat es niemand der Welt gesagt. Die Schweiz als Beispiel. Hier musste man damals am Volk vorbei (wo wir doch sonst über jeden Abwasserguli abstimmen) die UBS mit fast 67 Milliarden retten. Heute ist das kein Thema mehr und wenn ja sind die 67 Milliarden mit einer absolut dämlichen Aussage die man nicht einmal als „Milchbüebli-Rechnung“ bezeichnen kann auf 6 Milliarden geschrumpft. Die Banken und Versicherungen resp. deren Manager haben daraus absolut nichts gelernt, ganz im Gegenteil. Wenn der Kapitalismus zum zweiten und wohl letzten Mal fällt, was für mich nur eine Frage der Zeit ist, dann wie gehabt global und nicht national. Ich hoffe nur, er wird friedlich fallen, so wie beim Kommunismus 1989. Bin aber nicht sicher.

  8. Ich staune, wie einige Kommentaren hier nur schreiben, damit geschrieben wurde. Sieht eher nach einem kleinen Wettkampf aus. Filz ist leider ganz normal und wer keine Beziehungen hat, hat es schwerer. Das ist aber schon immer so gewesen und wird sicher so bleiben. Da können wir uns aufregen aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Filz nie verschwinden wird.

  9. Filz und Vetternwirtschaft, ohne geht es nach wie vor nicht. In der Allianz wurde jemand zum Teamleader Kollektiv-Leben ernannt, der den Unterschied von Bilanz und Erfolgsrechnung nicht kannte und auch später nie begriff. Jeder KV-Lehrling muss den Unterschied schon nach drei Monaten im ersten Lehrjahr kennen. Im Inkasso und im RW konnte man die Beförderung nicht glauben. In der 2. Säule geht es um enorm viel Geld und RW ist Voraussetzung Nr. eins, zwei und drei. Die zwei Fragen die sich stellen; wieso wurde er befördert und wer hat über all die Jahre bis zu seinem Ausscheiden seine Arbeit gemacht? Sein ehemaliger Förderer hat in der Allianz beachtlich Karriere gemacht und wird dies auch weiter machen.

    • Vielen Dank für diese Insider Info! Schade wissen nicht mehr Leute davon.
      Mein Allianz Kündigungsschreiben geht morgen früh raus. Im Ernst.

    • @Bye Allianz, pass bitte auf, in deinen letzten Wochen. Die Allianz hat gerne alles im Griff, nach dem Motto wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Mit mich meinen sie nicht die Unternehmung, sondern die hemmungslosen Abzocker in der Geschäftsleitung die das Wort sozial und Verantwortungsbewusstsein nur aus ihren leeren Worthülsen kennen, die sie andauernd predigen. Die haben meiner Meinung nach eine Art Scientology erstellt. Auf dieses Wort bin ich nicht selber gekommen. Es ist die perfekte Beschreibung der Allianz. Bericht über die Allianz gefallen ihnen gar nicht, wenn sie nicht von ihnen selber gesteuert kommen. Sie werden dich suchen und sie werden gar nichts vergessen haben. So habe ich sie mehrfach erlebt. Diese Unternehmung ist einer der wenigen, die Angela Merkel sagen was sie zu tun hat und nicht umgekehrt. Das merkt man immer wieder.

  10. Ups … Ist da Herr Du Pont einigen auf die Füsse getreten? So wie die Oberen in der CS agieren ist es doch genau so. Gehört man nicht zu den Seilschaften ist man weg, gehört man dazu bekommt man früher oder später ein Pöstchen oder geht zumindestens nicht ganz unter. Ein Frühstücksdirektorenpöstchen lässt sich schon noch finden oder kreieren. Nicht anderes als Realität, bleibt es auch, auch wenn es Einige düpiert, sie es als geschmacklos empfinden etc. Es wird einfach mal beim Namen genannt!

  11. Mit dem Beobachter (resp. dessen Plagiator), dem Späher, dem erbärmlichen Obertroll Du Pont und weiteren scheinen sich hier wieder mal etliche bedauernswerte „Mitbürger“ mit offensichtlich pathetischer Persönlichkeitsstörung eingenistet zu haben.
    Lieber Herr Hässig, Ihr bewundernswerter Liberalismus in Ehren, aber solche unterirdischen Kommentare sollten im Interesse Ihres Blogs einfach nicht publiziert werden. Dasselbe gilt auch für solche mit offensichtlicher Verwendung und Verballhornung anderer Pseudos.
    Liebe IP-Leser, lasst doch die zu bemitleidenden Träger solch geistiger Müllhalden und deren Absonderungen einfach kommentarlos ins Leere laufen – die Aufmerksamkeit zu entziehen wirkt am Besten.

    • Ich teile Ihre Meinung vollkommen. Kommantare von Personen zu lesen, die anderer Meinung ist, macht einfach keinen Spass. Im Gegenteil, es macht sogar bisschen weh im Bauch.

      Also bitte per sofort alle Kommentare löschen, die sors, mir und ein paar anderen nicht passen. Unsere Kommentare aber drin lassen, die sind sehr wertvoll weil wir uns besser fühlen.

  12. Nicht alle, aber viele Kommentare auf der Website von Inside sind aus der untersten Schublade, teilweise beleidigend, unseriös und ein „pissing contest“. Ein besseres Screening wäre dringend notwendig.

    • @Bobcat; du hast vollkommen recht, Herr Hässig sollte nur noch gutes über die Banken berichten, und auch alle Kommentare müssen voll des Lobes sein. Schlussendlich die Banken sind so was von Rein mit weisen Westen. Da müssen wir Herr Hässig mal anfragen ob er das Waschpulver der Banken kenne. Und dann noch an alle IP Leser, seid ganz lieb miteinander und schreibt nur noch schönes.

    • Genau! Am besten alles vorher zu den CS- und UBS-Bonzen senden und absegnen lassen. Die haben ja eh nix zu tun.

    • Welches Gedicht meint Er? Ich rezitiere so gerne. Hier geht es doch um Filz, gell? Schmutzjournaille findet er in den ominösen internen Botschaften der CS Bonzen sowie in deren „Literaturheftchen“.

    • @Diaper Full of Gaga . Setzen Sie doch einen neuen bench mark für Qualität und Inhalt. Alle warten interessiert auf Sie.
      Um 1940 war die die Firma Roche in Basel ein kleineres Morphium-„Fabriggli“. In all den Jahren hat sich dieses Unternehmen in kontinuierlicen Arbeit zu einem beeindruckenden Weltunternehmen entwickelt und ist in der Oncology gar die Nummer 1 auf dieser Erdkugel. Auch die Roche hatte durchzogene Zeiten und ist trotzdem in den letzten 18.5 Jahren (5.1.1998-5.9.2016; Quelle: SIX Swiss Exchange) um satte 73% gestiegen. Die Credit Suisse steht im exakt gleichen Zeitraum mit einem Minus um 73% da. Noch Fragen? Diaper Full of Gaga, übernehmen Sie. Ich brauche Orientierung…………

  13. Schauen Sie sich nur mal im Intranet der CS die Marketing-Bonviva-Clique an. Ein Haufen Hühner unter 40 und nur Dir und VPs. Alles Freundinnen von einem MDir, und das seit 15 Jahren.

    • Habe gerade nachgesehen. Von 19 Personen nur 3 VP, der Rest AVP oder Staff. Ihre „Hühner unter 40 und nur Dir und VP“ scheinen eher in Ihrer Phantasie zu existieren 😉

    • keine Ahnung, wo Sie nachschauen. die Figuren, die ich meine, sitzen in der europaalle. kann aber sein, dass die schon ü40 sind, haha.

    • Bonviva Marketing ist im UH. Keine Ahnung, wen Sie meinen. Können Sie das etwas konkretisieren?

    • die viva und bonviva truppe, die bundles etc betreuen. die sitzen laut meinem cs Intranet in der europaalle. schauen Sie sich die „Titel“ und Gesichter an.
      Kürzel SBirgendwas. ist doch auch egal. im Artikel geht es um filz in der neuen cs und ich wollte nur meinen Senf zur alten geben. ist schon gut. ich hab die von 2006 bis heute vor der nase gehabt. die 2 Chefinnen wurden von ’nem mdir ohne ende protegiert; ich weiss, was ich weiss.

    • 2ter Versuch:
      FHub: die waren ehemals um Kurzmeyer in Horgen geschart und sitzen nun in der Europaallee 1; seit 1/2013. Viva, Bonviva, Madame Ruth sowieso plus Dönerisowieso; alles Dir (sollen Sie doch-heisst in der Realität einfach nur Abteilungsleiter). Plus etliche VP (heisst Vollpfosten, oder?)
      MDir Hunziker ist mit den Figuren auch bestens befreundet. Seit 15 Jahren min.

  14. Wer eine der essentielsten Mechanismen unserer Wirtschaft „Filz und Vettern“ nennt, fährt garantiert noch immer eine Karre zur Arbeit, in der neben dem Fahrer mehr als ein Hintern im Mini und ein kleines Handtäschchen platz haben.

    Die Leute hier überraschen mich immer wieder aufs neue. Interessiert was CH Finanzen angeht, aber dann doch wiederum zu dämlich um zu verstehen, wie man etwas aus seiner Karrier tun kann? Brav die Präsi für den Chef in letzter Sekunde übernehmen, immer mit gebügelter Kravatte erscheinen, freiwillig das Protokoll schreiben… „eines Tages zahlt sich das aus, und ich bekomme eine kleine Erhöhung oder gar eine Beförderung in das nächste Becken mit dem warmen Gemüse“.

    Gratis Karriere Tip von Onkel Du Pont: BEZIEHUNGEN. Vettern Wirtschaft ist nicht eine, sondern die einzige Autobahn nach oben. Wer zu uns hält, wird erkannt und letztendlich aus dem eigenen Abfall gehieft. Statt Euch also künstlich über solche Schlagzeilen zu nerven, lieber mal Augen auf und schauen: Wer von uns oben braucht noch einen Gefallen? Täuscht Euch nicht, auch Ihr Ameisen habt Dinge zu bieten. Wenn wir uns die Hände nicht dreckig machen wollen, dann können wir Euren Service gebrauchen. Und schon bald dürft Ihr mal vielleicht an einer unserer Galas den Champus einschenken.

    Mgmt Smry für diesen Artikel: Wir oben halten zusammen weil wir nicht blöd sind, die unten Frusten via Kommentare, nehmen’s aber schön brav hin, bis zur nächsten solchen Schlagzeile.

    • Du Pont. Sie wirken wie der geschwätzige Verkäufer einer Versicherung oder eines Telefonsales-Unternehmens. Sie scheinen nicht viel Arbeit zu haben und ich hoffe, dass Sie bei der Arbeit nicht so viele Orthographie-Fehler machen, wie hier. Sie sind lediglich ein Schwätzer der sich anonym für jemanden ausgibt, für den er sich hält, es aber nicht ist. Leistung ist das Wichtigste, Beziehungen braucht’s auch – keine Weisheit. Andere Menschen als Ameisen zu betiteln, sagt über Ihre Person alles. Sie sollten mal einen Benimmkurs absolvieren, da Sie wohl aus besonders einfachem Hause stammen und durch Ihre Eltern nie erfahren haben, wie man sich normal benimmt.

    • PS: meine Eltern haben sich im Bordell kennengelernt, und aus mir ist trotzdem auch ohne Filz etwas geworden.

    • Sehr geehrter Herr Beobachter (seltsamer Name, für jemanden der andere der Annonymität beschuldigt).

      Ich weiss, dass die Wahrheit manchmal schmerzt. Und ich weiss, dass Sie manchmal aufstehen, und sich vorkommen, als ob sie bis zur Hüfte im Sumpf steckten, nicht vorwärts kommen, machtlos sind. Doch das sind Sie nicht. Finden Sie einen Strick, ziehen Sie sich damit aus dem Sumpf. Ja, es ist bekannt, dass Leute an Ihrer Stelle zu den anderen hochschauen, die clever genug waren nicht im Sumpfloch zu versinken. Neid ist die natürlichste Sache der Welt, aber anstatt Neid zu benutzen, um die Faust im Sumpf zu schütteln, im Internet den Psychiater markieren oder auf Tippfehler hinweisen, sollten Sie Ihren Neid als Ansporn gebrauchen, um sich rauszuziehen, und etwas aus Ihrem Leben zu machen.

      Für was Sie sich auch entscheiden, vergessen Sie bitte etwas ganz ganz essentielles nie: You don’t matter.

    • @Beobachter, mir scheint, dass das einzige, was Du beobachst, die Nachbarin beim Umziehen ist!

    • Herr Du Pont, jetzt haben Sie sich aber mehr Mühe gegeben, Ihre orthographischen „Fähig“keiten nicht ganz so übel aussehen zu lassen. Deshalb hat es so lange gedauert, bis Sie den Text abschicken konnten. Sie sind schon einen kleinen Schritt weiter. Nächste Übung gefällig?

    • „Es gibt Leute, die durch Filz, Spaghetti, oder andere Organisationen Karriere machen, es gibt andere die allein große erreicht haben.“ Gates, Jobs Bezos, Ma und andere sind sehr gute Beispiele. Übrigens, jede privilegierte weiß, dass er nie auf Hinweisen der „kleine Volk“ hinwegschauen sollte, sonst kann sehr gefährlich werden. Neid ist keine guten weg. Es gibt tausende von Möglichkeiten in dieser Welt, man sollte nicht nur auf etwas fixiert sein!

      Ja, wir sind einfacher Schweizer und wir machen auch Fehler…

    • Onkel Du Pont – Denkst du ernsthaft die Ameisen halten nicht zusammen und pflegen keine Beziehungen. Es ist nicht der Neid welcher uns genau zu euch aufschauen lässt sondern das wachsende Verständnis wie ihr nach oben gekommen seit und da oben bleibt. Wir verstehen euer abscheuliches System langsam. Es ist wohl die Angst die euch zur Zeit noch näher zusammen rücken lässt – doch es wird euch nichts nützen. Denn wenn du schon von Ameisen redest weisst du – es hat viel mehr Arbeiter als Königinnen- und wir werden euch stürzen. Denn wir wollen nur eines – ein friedliches Miteinandern und allen Erdenbürgern.

    • Du hast recht, die Ameisen halten zusammen. Dennoch zweifle ich daran, dass sie je die Menschheit übernehmen werden. Zumindest solange solche peinlichen Leute wie du dabei sind, die sich an der Wand festhalten müssen, wenn sie sprechen und gleichzeitig mit dem Kopf nicken möchten.

    • Marcel Du Pont FTW!

      You made my day!

      Bitte hör nie auf mit deinen Kommentaren auf, egal wer du bist und was du machst, ob AVP, RAV, oder professional high frequency Tinder user, doesn’t matter mein Büro lacht sich kaputt… 🙂

      Haters gonna hate!

    • Quomodo vales? Qui habet aures, audiendi, audiat! Cautelia abundans non nocet. cogito ab imo pectore delenda cs. Auri sacra fames! O tempora, o mores! Sic transit gloria mundi! Que usque tandem, DuPont, abutere patientia nostra? Quot capita tot census! DuPont pauperes spiritu. Amen

  15. Filz und Vetternwirtschaft gibt es überall in unseren Konzernen, wenn es um den Machterhalt und Geld geht. Schaut doch mal den Bund genauer an. Hier gäbe es viel mehr zu berichten, wenn die kleinen und grösseren Beamten um ihren Machterhalt in den Ämtern kämpfen. Ich kenne einige Chefbeamte in Bern und was dort abgeht……da ist die CS harmlos dagegen aber hier gehts u.a. um Politik, weshalb die Medien sich zurück halten.

  16. Wetten, dass dieser IPO niemals stattfinden wird?
    Meine Prognose: Nicht mal der dümmste PK-Manager wird in ein solches Konstrukt investieren.

    • Generell und auf weiteres: Hände weg von allen Banken-und Versicherungstitel. Das herkömmliche Geschäftsmodell dieser Bereiche ist überholt und eine Genesung scheint mir momentan (und für die nächsten 50 Jahre) nicht ins Auge zu springen. Ethische Werte gibts in diesem Sektor ja ohnehin keine. Ein Verwaltungsrat der sich und seinem kaum lebendigen Konstrukt derartige Bonis zubilligt, hat sein wahres Gesicht gezeigt. Dieser verzweifelte IPO ist blosse Rattenfängerei und es sind die letzten Zuckungen auf der Intensivstation. Aufruf an alle Ratten: Macht Euch rar. Pensionskassenvertreter AUFWACHEN – oder wollt ihr diesen gierigen Apparat weiter mästen?

    • auch wenn ich mit Ihnen einig gehe, dass das eine totale furzidee ist, in diesen ipo zu investieren, halte ich dagegen.
      dafür werden rohner, thiam und co. mit ihren kleinen gefälligkeiten schon sorgen. und die gelder in den PK’s sind ja schliesslich nicht die gelder der PK-manager, also was kümmert die die performance, wenn man zb logenplätze für’s zff bekommt und einladungen zum anschliessenden dinner mit leo, boris und co?

  17. Jetzt suchen sie Dumme, die Minderheitsaktionäre der CS Schweiz werden wollen. Die pressen die Zitrone schon aus. Bonus! Geschafft haben sie es, wenn die CS noch aus einem geleasten Fotokopierer im backgeleasten Büro besteht. – Wie heisst dann der Rest der CS? CS Arab?

  18. Auch mit der Abspaltung bleibt Schrott immer noch Schrott. Die CS hat, wie alle andere Grosskotzbanken, es verpasst, ihre Strukturen anzupassen. Rohner und Konsorten gehören weg, genau so wie das Abzocker-Image und das miese Betriebsklima.

    • Q.E.D
      Quod erat demonstrandum … dass Fullballfans einen Fusball anstelle eines Kopfes haben … gefüllt mit Luft!

  19. nichts neues unter primaten! wird sich nie was ändern. wenn man zuunterst beim nach oben schaut, siehts man lauter, bekannte ….