Ausführen, Marsch: UBS in deutscher Hand

Nach Präsident, Schweizchef, Chef-Kommunikator, Personalchefin, Chef Assetmanagement jetzt Strategiechef: Alles Deutsche.

Während Sergio Ermotti als Schönheits-Model posiert, reissen die Deutschen die Macht bei der UBS an sich.

Der Vorgang ist einzigartig, die Folgen ungewiss. Sicher ist: Dem Ticino-Clooney Ermotti entgleiten die Zügel. Je mehr er öffentlich auftritt, desto weniger hat er intern zu sagen.

Jüngstes Beispiel ist die Wahl eines Deutschen zum obersten Strategen der Grossbank. Der Mann heisst Michael Bonacker und übernimmt per sofort das Zepter.

Die Nachricht kam am Donnerstag vom deutschen Manager Magazin. Wie immer, wenn es darum geht, wichtige UBS-Personalien günstig darzustellen.

Dahinter steckt meistens Christoph Zeiss, ein Headhunter von Heads, wie sein Büro vielsagend heisst. Zeiss ist eine Art Chefscout für Axel Weber, den Präsidenten der UBS.

Zeiss ist Deutscher. Axel Weber sowieso.

Der Neue, Michael Bonacker, auch. Er kommt von der Commerzbank. Gleich wie Martin Blessing, der Mann, der im September das Steuer bei der UBS Schweiz, dem wichtigsten Bereich der Bank, übernommen hat.

Es ist noch lange nicht alles. Hubertus Kuelps ist der oberste Kommunikator der Nummer eins des Finanzplatzes. Ein stiller, aber umso wirkungsvollerer Strippenzieher hinter den Kulissen.

Weiter im Takt. Ulrich Körner, der lange darauf gehofft hatte, Chef der ganzen Bank zu werden, sich nun aber seit 3 Jahren ohne grossen Erfolg im Assetmanagement abmüht: auch aus Deutschland.

Schliesslich noch Sabine Keller-Busse. Sie gilt als Körner-Frau, war wie ihr Ziehvater einst ebenfalls bei der Beratungsfirma McKinsey.

Nun ist Keller-Busse oberste Personalverantwortliche der UBS. Deutsch durch und durch, leitet sie den zentralen Bereich wie ein perfekter General. Ausführen, Marsch – wenn nötig ohne Befehl.

Keller-Busse hat das Dienstjubiläum zusammengestrichen. Ohne Not, ohne Direktive von oben. Einfach so, in vorauseilendem Gehorsam.

Sie bietet Hand zu flächendeckenden Änderungskündigungen, wenn Bereiche ausgelagert werden.

Unter ihrem Kommando müssen sich gestandene UBS-Leute neu bewerben, für ihre alte Stelle. Man wolle die Besten auf jedem Stuhl, lautet die lapidare Erklärung.

Und: Auch zweieinhalb Jahre nach ihrer Ernennung zur globalen Personalchefin und ein Jahr seit Einsitznahme in der obersten operativen Führung hält Keller-Busse immer noch am umstrittenen Qualifikationssystem der UBS fest.

Erst jetzt will sie sich allmählich um eine Neuerung von Grund auf kümmern; dies, nachdem in der laufenden Qualifikationsrunde die Mitarbeiter mehrheitlich auf eine 2 von 5 gesetzt worden sind.

Knapp genügend.

Die neue deutsche Welle von Keller-Busse über Körner zu Axel Weber, Martin Blessing, Hubertus Kuelps und der jüngsten Wahl, Michael Bonacker, ist ein Problem.

Es heisst: Mediokre Deutsche haben das Kommando bei der wichtigsten Bank des Finanzplatzes übernommen.

Axel Weber gilt zwar als Koryphäe. Doch er ist ein Theoretiker, ein Geldpolitiker, der bei der deutschen und europäischen Notenbank seine Sporen abverdient hat.

Eine grosse private Bank mit all ihren Geschäftsfeldern und Kundenwünschen ist eine ziemlich andere Welt.

Dann die beiden Ex-Commerzbanker Blessing und Bonacker. Sie haben mit der Commerzbank ein Haus zurückgelassen, das in Flammen steht.

Die Nummer 2 Deutschlands musste kürzlich den Abbau von 10’000 Jobs bekanntmachen. Bezogen auf rund 50’000 Stellen insgesamt macht das 20 Prozent.

Ein Job-Hammer, schrieb die Bild-Zeitung.

Kaum waren Blessing und sein Bonacker vom Acker, brannte es lichterloh bei der Commerzbank. Offenbar bildeten die Zwei ein Duo infernale. Sie haben die Bank einfach mal gross gelassen, nach dem Motto: Kommt dann schon.

Dann kam nichts. Nun müssen die Nachfolger das Haus von Grund auf neu bauen. Die Aktie ist eine noch grössere Katastrophe als jene vieler anderer Banken.

Die UBS unter Kapitän Weber holt Webers Landsleute und übergibt ihnen die wichtigsten Jobs.

Blessing übernimmt den florierenden Schweiz-Laden von Lukas Gähwiler. Nun ist er seit über 100 Tagen am Ruder, verkündet hat Blessing aber noch nichts Substanzielles.

Doch vielleicht ist genau das die Strategie. Nichts sagen.

Denn die Post geht anderswo ab. Die UBS hat am 1. Dezember ihre Europabank eröffnet. In Frankfurt, wo sonst.

Deutschland forever. Ins Bild passt, wie sich Sergio Ermotti gebärdet.

Der Tessiner, der gross geworden war in London und dem angelsächsischen Investment Banking, vertrödelt seine Zeit mit Fotoshootings.

In der Luxusbeilage der Finanz und Wirtschaft sieht man den UBS-Herrscher über 60’000 Mitarbeiter als Italo-Modegeck, mit Gel im Haar und protziger Uhr in der Bildmitte.

Umgekehrt gibt sich Ermotti staatsmännisch in einem Meinungsbeitrag der NZZ von Samstag. „Eine Regulierung, die der Schweiz dient“, titelte Ermotti, und plädierte für weniger Kapital.

Auch hier: alles nett, alles adrett. Ein Softie, ohne Ecken und Kanten.

Es scheint, Ermotti hat sich seinen Schneid abkaufen lassen. Umzingelt von Deutschen, wirkt Ermotti isoliert. Also kapriziert er sich auf Auftritte in Modeheftli.

Der wahre Kapitän ist nun ein anderer. Axel Weber.

Die Germanen haben gesiegt.

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176 Kommentare zu “Ausführen, Marsch: UBS in deutscher Hand

  1. Das Unternehmen Tannenbaum kommt doch noch zum Erfolg. 75 Jahre später zwar aber dafür durchdacht. So geht die Schweizer Wirtschaft und der Finanzplatz Schweiz sicher vor die Hunde. Die Angestellten der einstmal so Grossen UBS werden es wieder mal als erste zu spühren bekommen. Hauptsache aber ist, dass bis dann die goldenen Fallschirme beriet sind für den Absprung der sogenannten gehoberen Elite. Oder wie es ein andererZeitgenosse terffend formuliert hat. Schlucken Gold und reden Blech.

  2. Was mi meh stoert als nationale Nepotismus, isch, dass sich ueberall in de Grossbanke Luet vo McKinsey in de obere Etage inischte. Das isch nid e jungi Erschinig… ich wuerd sogar behaupte, dass der Zuestand vo dere Industrie in der Schwiz massgaeblich vom Unsinn, wo McKinsey verspruet hett, herbigfuehrt worde isch. Die Theoretiker vo McKinsey sind doch in de letschte 40 Johr in einige Schwizer Unternaemige die wirkliche Uebeltaeter gsi. – D’Nationalitaet vom Management soett weniger e Rolle spilae, sofern em usgwisenermasse Beschte/der usgwisenermasse Beschte, d’Rolle zuechunnt. Leider halt wird aber sit jehaer dem/dere mit der beschte Schnure am meischte Kompetenz zuegmesse – und doert, liebi Schwizer, ligt ebe der Hund begrabe. Wenn’s um’s Schnure goht, sind der gegenueber de Angelsachse im Aenglisch und gegenueber de Duetsche im Duetsch halt stark im Hintertraeffe. Dorum emfiehl ich Euch, die sprochliche Fertigkeite z’forciere; denn choennet au Dir in ei, zwei Generatione wider mitrede… wenn’s denn d’Schwiz ueberhaupt no in dere Form git. Abschliessend no e Gedanke bezueglich Rolleverteilig bi dr UBS: bi sovil Luet us em grosse Kanton, cha me scho nuemm unbedingt vo Diversity rede… und Diversity (‚tschuldigung fuer dae Gebruch vom ene Anglizismus) – Kulturkreis, Gschlaechter, Orientierig etc. isch ebe, was wirklich neui Blickpunkt und e neue Wind wuerd bringe.

  3. …, mit diesem hier vertretenen, überwiegend national-konservativen, Gedankengut bleibt wohl den aufrechten Eidgenossen nur noch die Möglichkeit eine riesige Käseglocke über ihre saubere bzw. zu säubernde Schweiz zu stülpen,…

  4. Schon lustig die Geschichte. Der alte Strategiechef war doch auch Deutscher. Es hat sich also was die Nationalität angeht gar nichts geändert. Wenn der Autor so gute Kontakte bei der UBS hat, dann hätte er das doch wissen müssen. Aber so eine Tatsache stünde ja der schönen xenophoben Geschichte im Weg.

  5. Ich bin verblüfft. Bin als Schweizer seit Jahren in der Schweiz und international beruflich unterwegs. Weder begegnen mir häufig faule und unfähige Schweizer noch rüpelhafte Deutsche. Im Gegenteil in der Schweiz wird man eher mal uncharmant zurechtgewiesen und in Deutschland dafür ist das Nine to Five eher üblich als in der Schweiz. Alles ziemlich plumpe Cliches oder nicht? Ob man bei Kaderstellen jedesmal den Blick ins Ausland richten muss, ist eine andere Frage. Das scheint in Deutschland schon anders zu sein. Wir haben auch viel Talent in diesem Land unabhängig von der Nationlität der Leute.

  6. Kai-Uwe-Horst von schwabenfeld:
    Wir „Dütsche“ sind klar überall die Allerbesten:
    in bald allen „Schwitzer-Bänkli“, Fussball-EM. -WM und überhaupt allen Meisterschaften. Eine Frage der Zeit bis wir sämtliche Bundes-
    sowie Stände- und Gemeinderäte weg-gemobbed haben werden.
    Siegesgewiss, frischauf „Schwitzerland-Eroberer-Gewerkschaft “ !

  7. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Putins Trolle hier bei den Kommentaren Regie führen. Oder vielleicht sind es eher Blochers Trolle, die jede Möglichkeit suchen, eine Kontroverse bezüglich Ausländern in der Schweiz auszulösen.
    Deutsche sind gut. Österreicher sind gut. Schweizer sind gut. Und viele andere sind auch gut. Wer jetzt wie gut Deutsch spricht, ist doch so etwas von egal! Hauptsache, jedermann und jedefrau macht einen guten Job.
    Und genau darum geht es – einen guten Job zu machen. Es gibt nun mal 10 x mehr Deutsche als Schweizer. Und Leute für Top Management Positionen zu finden, gestaltet sich in der Schweiz als schwierig. Denn die Besten sind oft bereits vergeben. Ist doch wie im wahren Leben. Und dann nimmt man, mangels Alternativen, halt auch mal einen ehemaligen Flopper, welcher jedoch wenigstens über viel Erfahrung verfügt. Vielleicht wird aus dem ehemaligen Flopper in einem andern Umfeld ein Topper. Hoffen wir es für die UBS.
    Und was die UBS als Schweizer Bank betrifft…
    …ausschlaggebend sind wohl eher die Besitzverhältnisse. Singapur, Katar und wie sie alle heissen. Da fragt sich dann, wieviel Schweiz da wirklich noch drin steckt 🙂

    Ich bin Schweizer. Meine Grossmutter war Deutsche. Meine Schwester lebt in Österreich. Und ich mag Deutsche. Und ich mag auch Österreicher. Auch alle andern Nationalitäten und Religionen mag ich.

    Was ich nicht mag, sind schlechte Menschen und Blender. Und die gibt es leider überall, liebe Mitmenschen!

    • Grüezi@Mr. Objective,
      Ich will Ihnen in Ihrer Analyse gar nicht gross widerprechen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass Sie hier einen rationalen Standpunkt aus nur einer Perspektive einnehmen. Die mag völlig richtig sein, aber es kommen eben noch viele andere Bedingungen hinzu, die sie völlig ausblenden. Der Anteil Mitbürger mit Migrationshintergrund inkl. aller Eingebürgerungen in der Schweiz übersteigt die Vorstellungskraft eines durchschnittlichen Europäer bei Weitem. Und er wächst und wächst und wächst, in logistischen Bahnen. Auf Zürcher/Basler Strassen schweizerdeutsch zu hören ist die Ausnahme von der Regel.

      Aber natürlich sind Schweitzerdeutsch oder das Einberufen eines vermeintlichen Sptzenmanager nicht das Problem. Nein. Die Rede ist vom Eindringen in unserem Lebensraum. Die Schweiz hat sich als Identität und als Gebilde von Werten, Autarkie und Souveranität aufgegeben.

      Wozu frage ich Sie? Globalisierung und andere Märchen? Ich durfte als Zeitzeuge miterleben, wie destabilisierte Schweizer in Spitzenpositionen Ende/Anfang 80er90er begannen in Schlüsselpositonen Menschen aus dem angelsächsichen Raum gezielt zu holen – pardon – einzuschleussen. In einer grossen Schweizer Pharmafirmen gab es sogar ab Mitte der 90er Jahren das Programm -„Fishing for Friends“-. Von der damals Schweizer Führung gutgeheissen: Beispiel: das ging runter bis auf der Ebene der Sekretärin (Engländerin ruft Ihre Freundin/Freund/Verwander in Leeds/London/New York usw. an) und sagt: hey da gibt es eine offene Stelle! Und wissen Sie was das perfide war? Es gab eine Belohnungsprämie von 5000.- CHF! Ich könnte dutzende weitere Beispiele auflisten…

      Ich frage Sie nochmals: Was ist das für ein Land? Wo sind die Schweizer Eliten die das zu verantworten haben? De Gaulle sagte: Zitat: „Die Schweiz ist die Hurre Europas“…ich überlasse es Ihnen…

      Herzliche Grüsse

  8. Grüezi Herr Schweizer,

    Geht es uns wirklich gut?, wenn man sich folgende Tatsachen anschaut:

    – Das Haus oder die Wohnung gehört der Bank
    – Das Auto gehört der Leasing-Firma
    – Man hat Schulden bei diversen Banken und Kreditkartenfirmen
    – Beide, Mann und Frau müssen voll arbeiten, nur um das wichtigste zu zahlen
    – Man nur ein Kind oder gar keins haben kann, weil man es sich nicht leisten kann
    – Man einen Grossteil des Einkommens jeden Monat an die Banken wegen der Zinsen zahlen muss, ohne das sich der Schuldenberg verringert

    Die heterogene Bevölkerungsdichte, („Multi Kulti ist eine Erfindung von Intellektuellen“: Zitat: Helmut Schmidt 1974), die Zerstörung der Landschaft, klimatischen Veränderungen und die Deflation werden aus der „ehemals“ autarken Schweiz, innerhalb der nächsten 50 Jahren ein verarmtes Land machen.

    Die Ausländer in unserem Land tragen nicht die Schuld. Ganz im Gegenteil, ohne dieses „Kanonnen-Futter“ für diese Pseudo-Wirtschaft (bitte um Entschuldigung für diesen menschenverachtenden Ausdruck), wäre zum Beispiel: der Trickbetrug 2. Säule schon lange zusammengebrochen! Wir müssen aufwachen und realisieren, die globale Finanzelite (als Umverteilungssytem) ist eine Art Sklaventreiber, Ausbeuter und Zerstörer der Welt. Sie saugen uns aus, sie sind der Grund für alle Probleme, sie verursachen alle Krisen, sie haben alle Kriege der Geschichte finanziert und angezettelt, und machen es auch in der Gegenwart. Sie verursachen alle paar Jahrzehnte eine Wirtschaftskrise um das Vermögen von unten nach oben zu transferieren. Sie reden dauernd von Freiheit und Demokratie, dabei nehmen sie uns die Freiheit weg, unterdrücken uns und halten uns als Sklaven. Selbstverständlich alles schön mit PR verpackt, mit glitzernden Konsum und dem Irrglauben, es geht uns ja materiell gut. Panem et circenses lässt grüssen,….

    Herzliche Grüsse

    • JA, leider ist es so. Leider ist dies KEINE Verschwörungstheorie, sondern bittere Realität!

    • Grüezi Herr Arbeitgeber (KMU) und AHV Rentner!

      Mit vielen Dingen, die Sie sagen, haben Sie Recht. Und trotzdem gibt es noch allfällig ca. 181 Länder auf diesem Planeten, denen es nicht so gut geht wie uns.

      Beste Grüsse!

      P.S.: Mit der Autarkie ist es lange her bei uns: selbst 1945 als wir noch halb so viel Einwohner hatten, konnten wir nur 60% der notwendigen Nahrung selbst produzieren. Und da wurden erst noch Erdöpfel am Sächsilüüte Platz angebaut…

    • Grüezi Herr Schweizer,

      Autarkie bedeutet nicht nur Landwirtschaft (derzeit knapp 50%), sondern vielmehr ein System ineinanderfliessenden Faktoren. Die Schweizer Gesamtwirtschaft vom Banken,- Revisorensystem abkoppeln. Die moderne, schicke Glaspaläste mit realwirtschaftlichen (z.B. eine echte Energiewende) Unternehmen ersetzen usw.
      Herzliche Grüsse

  9. Trotz allen Klagen geht es uns Schweizern sehr, sehr gut. Wenn ich hier sehe, was für ein ausländerfeindliches Potential latent vorhanden ist, dann wird mir Angst und Bange. Was würde geschehe, wenn wir mal 15% Arbeitslose haben? Starten wir dann Pogrome?

  10. Die kritischen Kommentare haben nun wirklich nichts mit „Ausländerhass“ zu tun! In keinem Land werden Deutsche noch so gut gelitten wie hier. Ihre Präsenz wird – zwar oft zähneknirschend – geduldig ertragen. Man hofft darauf, dass sie eines Tages Heimweh kriegen nach dem sich langsam aber sicher islamisierenden Reich.
    Überall sonst, rund um die Welt, stossen diese Leute auf massive Ablehnung.
    Arroganz Rüpelhaftigkeit und Brutalität, wenn es um die Wurst geht, gehören zum Erscheinungsbild der Teutonen. Die realen Leistungsnachweise liegen oft hinter dem zurück, was ein selbstsicherer Auftritt und ein geschliffenes Mundwerk vorerst einmal versprachen!
    Wo die Deutschen auftreten, verändert sich die Unternehmenskultur und dies nicht zu deren Vorteil. Der Umgangston wird ein anderer.
    Bitte um Verzeihung an all die anständigen Germanen, hier im Land, deren Können und persönlicher Stil dieser Pauschalisierung nicht entsprechen. Solche gibt’s auch! Zum Glück!

  11. Meine erste Reaktion: mein Gott, manchmal wäre Zensur doch nicht schlecht. Doch nun bin ich ganz euphorisch. Stellt Euch vor, in der Schweiz wimmelt es von Siebesieche! Und nicht nur dass, dank der teutonischen Einwanderer kommen die noch grösseren Siebesieche in Scharen – was für eine Kombo! Ich sehe eine blühende Zukunft für die Schweiz. Kuhschweizer und Sauschwaben im produktiven Wettstreit. Roll over, India, Switzerland is gonna grow big time!

  12. Liebe festgefahrene Schweizer

    Ich freue mich immer wieder über solche Artikel, da Sie dann alle anonym das machen können, was Sie sich im Angesicht einer anderen Person nicht trauen: Dampf ablassen! Vielleicht ist diese fast – man mag manchmal glauben – nationale Charaktereigenschaft auch der Grund, warum es vermehrt nur noch zu ausländischen Chefs reicht! Wenn ausländische Arbeitskräfte besser sind, sollte man aufhören zu jammern und die Schuld auf andere zu schieben und endlich anfangen es besser zu machen! Ansonsten mein Tip: Mal ins nichtdeutsche Ausland gehen, da gibts nur wenige deutsche Chefs, die Ihnen endlich – Marsch, Marsch! – Beine machen. Und wenn es gut läuft, lernen Sie im Ausland auch etwas. Zum Beispiel, dass man sich anstrengen kann um etwas zu erreichen. Durch Jammern und der Sehnsucht nach alten Zeiten, als Heidi noch das Geld in namenlosen Säcklein am Paradeplatz abgestellt hat, ändert sich nichts. Ausser, dass der Zug ohne einen abfährt.

    • Ich glaube nicht, dass wir nicht über genug fähige Schweizer Führungskräfte verfügen. Wir sind auf einem guten Bildungsstand und können auch in der Forschung in diversen Gebieten international mithalten. Wenn es mehr Menschen mit gesundem Menschenverstand, Anstand und Respekt gäbe, weniger Egoismus herrschte, weniger Macht- und Geldgier die Wirtschaft prägte, weniger Geltungstrieb im Vordergrund stünde, wenn der Titel weniger wichtiger wäre als die eigentliche Aufgabe an einer Arbeitsstelle, ob nun Schweizer/in, Deutsch/e oder eine andere Nationalität an einer Führungspositionen, würde diese Diskussion hier nicht stattfinden. Es braucht Fachwissen wie Sozialkompetenz, egal in welcher Position! Aber der Mensch entwickelt sich in eine bedenkliche Richtung! Zu dem dürfen wir Schweizer auch für unsere Werte einstehen und uns nicht überfahren lassen. Das hat nichts mit Bünzli zu tun.

    • Ich erinnere mich am die Baby Krabbelgruppe von einer (deutschen) Freundin in Zürich. Da würde ein Foto von allen Babys gemacht. „Entschuldigung, natürlich nur von den Schweizer Babys.“

    • Ja, wir finden halt nicht all die Scheinflüchtligen, die zu uns kommen so toll, egal ob’s Deutsche sind oder anderen. Aber hey, wenn Sie das stört, bleiben Sie doch in Ihrer Heimat!

      Wieso sich die böse, böse Schweiz mit ihren miesen Eidgenossen zumuten wenn Sie die deutsche Gründlichkeit haben können? Und „Flüchtlinge“ dürfen Sie so viele aufnehmen wie immer Sie wollen, behalten Sie sie einfach bei sich. Hier sind sie nicht willkommen!

      Und wenn Sie sich schon über Abstimmungsplakate echauffieren, immerhin haben wir eine (wenn auch ungenügende) Demokratie. Es wäre interessant zu sehen wie Ihre Landsleute abstimmen würden, würde man sie denn fragen… aber gemäss Ihnen sind wohl nur Bessermenschen der Scheinelite mit „demokratischen“ Rechten auszustatten.

      Wenigstens in den USA haben Sie jetzt ja einer, der auf weniger Krieg, weniger Interventionismus, weniger „Frei“handel und weniger Russland-Bashing setzt, also genau das was sich all die deutschen Bessermenschen schon immer gewünscht haben. Ich bin gespannt, wie die Gutmenschen Ihres Landes mit jener kognitiven Dissonanz umgehen werden. Zu blöd aber auch, dass gerade mal wieder der Falsche die “richtigen” Ziele verfolgt.

    • Hallo @laura.

      Ich wiederhole mich: Erschütternd. Sei es nun Wortwahl, als auch Grundgedanken.

      Alles Gute mit Ihrem Weltbild

    • Danke, das wünsche ich Ihnen auch. Mögen Fakten und Tatsachen auch in Ihrer „Realität“ eines Tages ankommen…

      Wenn man den Kopf oberhalb des versifften Bessermenschen-Nebels hat, ist die Sicht klarer.

  13. Vielleicht liegts auch daran:
    NZZ am Sonntag 08.01.2017
    Schweiz ist das Lohnparadies für Expats
    Nirgends auf der Welt verdienen ausländische Fachkräfte besser

    Bei den Salären schneidet die Schweiz in einer Befragung top ab, nicht aber bei der Lebensqualität für Familien.

    Franziska Pfister
    Die bestbezahlten ausländischen Arbeitnehmer arbeiten für Unternehmen in der Schweiz. Die Grossbanken und die Basler Pharmaindustrie zahlen so gut, dass das Land den Spitzenplatz in einer neuen Studie von HSBC belegt. Die britische Bank hat knapp 27 000 sogenannte Expats in 190 Ländern befragt. Sechs von zehn waren Männer.

    Das jährliche Durchschnittsgehalt für ausländische Fachkräfte liegt demnach bei knapp 100 000 $, in der Schweiz dagegen verdienen sie im Schnitt annähernd das Doppelte. Mehr als die Hälfte der Befragten in der Schweiz habe angegeben, sie hätten dank ihrem Einkommen langfristige Rücklagen bilden können.

  14. In times of distress I consider it to be just fair if everyone focuses on their individual core capabilities. Hence, dear Swiss, please GO BACK TO THE MOUNTAINS AND HERD SOME GOATS, for God’s sake! The Huns are already a big disgrace for the banking world, but – in all honesty – so far I haven’t come across a single Swiss who was even half as capable as a German! So, do me a favour: stop whining!

    • @God’s chosen people: I have no clue where you come from and where you stay but one fact I know for sure: you must be Village Idiot („Dorftrottel“) and everyone, really everyone laughs at you 🙂

    • Oh dear, FCZ, you obviously mistake your goats‘ bleating for laughter. This is quite wrong, I can ensure you. And now immediately hand over the Internet device to someone with a brain of an adult! It’s not a toy.

    • Ja genau und Du zrugg nach UK oder USA oder wo au immer… abers fürs Geld verdiene sind mir gnueg guet

  15. Ein echte Trumpeske, dieser Bericht. Und viele alte weisse Männer, die kommentieren und Dampf ablassen, endlich dürfen sie mal hetzen. Lukas Hässig folgt dem Zeitgeist.

  16. Unsere Firma hat auch einen deutschen Personaler eingestellt. Seither wird die Belegschaft sukzessive ausgewechselt. Was sich diese Gäste zum Teil rausnehmen geht auf keine Kuhhaut. Fleissarbeit delegieren sie gerne, ihnen liegt mehr das Befehlen und Behaupten, Der Ton ist gehässiger geworden, die Kultur am A….

  17. Wieso sollten in der CS nicht alles Deutsche sein? Das ist doch heute überall ganz normal, über die Uni Professoren, die Teppichetagen der Banken und Versicherungen, den Handwerkern, im Gesundheitswesen etc..
    Kaum wird ein erster Deutscher irgendwo eingestellt, kommen sämtliche seiner Kollegen nach. Das ist nun wirklilch nichts Neues und geht schon seit vielen Jahren so.
    Und all denen, die finden, die Nationalität habe nichts mit unseren Jobs zu tun. Spätestens wenn die erkennen, dass sie die Kosten der auf die Strasse gestellten Schweizer tragen, ändern sie dann vielleicht ihre Meinung.
    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Deutschen viel geschliffener reden und sich viel besser verkaufen. Das liegt einfach nicht im Naturell von uns Schweizern. Die Arbeit allerdings, die wird von den Schweizern nicht schlechter gemacht. Nicht umsonst hatten wir einmal den Ruf von Schweizer Qualität. Aber das war natürlich, bevor keine Schweizer mehr in den Produktionsfirmen etwas zu sagen hatte.

  18. Herr Hässig

    Für mich war es noch nie ein Zeichen besonderer Intelligenz, wenn jemand Staatsangehörigkeit mit Personen- oder Charaktereigenschaften verknüpft. Die Qualitätsspanne kennt sowohl hierzulande als auch im grossen Kanton die gleiche Skala. Auch wenn der Mensch dazu neigt, aus einzelnen Beobachtungen schnell Zusammenhänge abzuleiten und auf andere Situationen zu übertragen (vgl. Sie psychologische Schemata), so spricht das unreflektierte äussern dieser „Erkenntnisse“ nicht für einen hohen Grad der (Selbst-)Reflektion. Oder waren Sie einfach nur hässig, Herr Hässig? Dann suchen Sie sich bitte ein passendes, nicht öffentliches Ventil. Oder einen geeigneten Stammtisch.

    Beste Grüsse

  19. Die Diskussion wird hier tatsächlich sehr emotional und unsachlich geführt. Ich würde nur sagen dass man sich selbst als wirtschaftsliberaler und international erfahrener Manager etwas wundert wenn die Geschicke einer der größten Schweizer Bank bis ins Schweizgeschäft hinein von Deutschen aus dem Taunus die noch nicht einmal Familiensitz in der Schweiz haben geführt wird. Man kann ja über die CS sagen was man will aber da hat Herr Rohner mit der Besetzung der Top-Positionen bei der Schweizer Universalbank und In der PB mehr Fingerspitzengefühl gezeigt. Sicherlich kein Zufall dass er gebürtiger Zürcher ist während der VRP der UBS bis vor seiner Funktion keinen beruflichen Bezug zur Schweiz hatte. Viele Deutsche im Ausland sind seltener etwas überrascht wie einfach die Schweizer unternehmen alle Schlüsselpositionen in ausländische Hand geben. Einzigartig in Europa…

    • …einzigartig bescheuert, tatsächlich. – In Deutschland und besonders in Frankreich ginge ein Aufheulen durchs Volk bis hin zu Aufständen, würden deren Firmenspitzen ebenso mit Ausländern besetzt wie das in der CH geschieht.

  20. Ihr Schweizer seid doch so ein erbärmliches Volk von narzisstischen Heulsusen! Klappt irgendetwas, klopft ihr euch selbstverliebt gegenseitig auf die Schultern. Klappt irgendetwas nicht, dann waren es die bösen, bösen Ausländer. Was ihr noch nicht kapiert hat: man kann keine Club-Vergünstigungen in Anspruch nehmen, wenn man keinerlei Mitgliederbeiträge zahlt und sich an keinerlei Club-Regeln hält. Wohin exportiert denn die Schweiz die meisten Waren und Dienstleistungen!?! In die EU!!! Und wenn man diesen Warenverkehr will, dann kann man doch nicht einfach den Personenverkehr ablehnen! You can’t eat the cake and have it, stupid! PS: Die Deutschen sind mir auch nicht sonderlich sympathisch, aber bevor jetzt das Deutschen-Bashing wieder losgeht: Ja, ich bin Ausländer, aber kein Deutscher. Aber Deutsch wird ja noch in einigen anderen Ländern gesprochen als nur Deutschland und der Schweiz…

    • @Nicht-deutscher Ausländer

      Ich kaufe in Zürich chinesischen Grüntee, weil er mir schmeckt. Soll ich deshalb für die Personenfreizügigkeit mit China sein?

    • @ anonymer Ausländer:

      Halten Sie den Rand. Sie wurden bei uns als Gast aufgenommen und haben hier nichts zu meckern. Offenbar war’s in ihrem Heimatland ja nicht besser, sonst wären Sie wohl geblieben.

    • Thomas, Du arrogantes anonymes Schweizer Grosshirn! Wer hat Dir denn – verdammt nochmal – gesagt, dass ich „Gast“ in der Schweiz sei. Ich würde noch nicht einmal in diese xenophobische Provinz ziehen, wenn Du mir ’ne Millionen im Jahr zahlst! Gerne sage ich es Dir nochmals: Deutsch wird ja noch in einigen anderen Ländern gesprochen als nur Deutschland und der Schweiz. Und wir sind sogar auch ans Web angeschlossen!!!

    • Als fürsprecher werde ich morgen anzeige erstatten gegen den nicht deutschen ausländer (ehrenverletzung stgb 174). Freue mich schon herauszufiden welche nationalität er wirklich hat. Wir sehen uns zunächst mal vor der schlichtungsbehörde!

    • @Nicht-deutscher Ausländer

      Sie sind also nicht in der Schweiz. Sie sprechen deutsch. Sind Sie wenigstens bei der UBS angestellt?

    • Warum lebst Du eigentlich in der Schweiz, wenn Du so eine erbärmliche Einstellung hast gegenüber uns?? Die Antwort kannst Dir wohl am besten selbst geben?? Warum müssen wir uns eigentlich von Ausländern, hauptsächlich von Jenen, die von unserem System profitieren und noch fordern, überfahren lassen? Ich finde andere Kulturen interessant und bereichernd, aber eben mit Kultur!!

    • @ Für-Sprecher: viel Erfolg bei der Ausstellung eines internationalen Haftbefehls!

    • @ Claudia: Nochmal: wer sagt Dir, dass ich in der Schweiz lebe!?! Auch, wenn es Dir schwer fällt, dies zu begreifen, aber Inside Paradeplatz kann auch im Ausland gelesen werden!

    • ….Sehr gut! Du wohnst nicht in der Schweiz und liest Inside Paradeplatz von irgendwo auf dieser Welt. Das ist schon mal gut, falls das überhaupt stimmt! Deine Ansicht über die Schweiz und Schweizer/innen sollten uns gar nicht interessieren. Es ist eine Blase mit viel fremder Luft! Erbärmlich!

    • Was hat Europa mit der EU zu tun? Nichts! Wir machen Geschäfte mit Europa nicht mit der EU. Dazu braucht’s weder die EU-Bürokraten noch andere Abzocker-Beamte, Gutmenschen und Versager, die den Anschluss an die Privatwirtschaft verloren haben und sich am Prozess bereichern.

      Offensichtlich lesen Sie aber gerne Schweizer Nachrichten, wir machen halt alles besser als die kommunistische, unterentwickelte und rückständige Bessermenschenorganisation EU. Und nein, wir brauchen weder die europhile Scheinelite, noch den „europäischen“ Markt, der sowieso keine Zukunft mehr hat; noch irgendwelche anderen Steuerzahler-Abzocker.

      Wie wollen Sie unsere qualitativ hochwertige Warte kaufen wenn Sie eh kein Geld mehr haben? Wertloses Geld haben Sie ja bereits jetzt… Natürlich betreiben wir auch hier mal wieder ein bisschen Entwicklungshilfe (leider ohne demokratische Legitimation aber das kennen wir ja von der europhilen Scheinelite) und kaufen ein paar hundert Milliarden wertlose Schrottwährung damit nicht gleich das totale Chaos in der EU ausbricht… einmal mehr retten wird die EU vor dem Zusammenbruch. Die Zukunft liegt ausserhalb Europas und sowieso ohne EU ob das den Gutmenschen nun passt oder nicht.

  21. Man darf vielleicht gar nicht so gegen die Deutschen wettern. Die Schweizer „Spitzenbanker“ waren ja alle ein- oder sogar mehrmals bei der UBS oder bei der CS oder Bär, sodass für eine Bank keine Alternativen mehr im Inland bestehen eine solche Position zu besetzen und man auf Fachkräfte aus dem Ausland zurückgreifen muss.

    Es ist immer alles eine Frage der Sicht.

  22. Schön diese unterschiedlichen Wahrnehmungen.
    Da viele Schweizer im Alltag neutral nur die Faust im Sack machen erfahren offenbar viele Deutsche nicht, dass ihr Verhalten oft als rechthaberisch dominant empfunden wird.
    Insbesondere mit dem saloppen „geht doch!“ werden wir Schweizer nachhaltig genervt.

  23. Ich bin schockiert ab all diesen Kommentaren auf sehr tiefem Niveau. Ob von Schweizern gegen Deutsche oder umgekehrt. Eigentlich hoffte ich, dass wir 2017 weiter wären als Menschen.

  24. Lukas, dieser Hässigmacher,
    amtet für uns als Bewacher.
    Nennt die Dinge bei ihrem Namen,
    sprengt dabei so manchen Rahmen,
    kennt dabei so kein Pardon,
    in abentia von Fachjargon.
    Amtend für die gut‘ Moral,
    ist Qualität für ihn egal.

    Er vergisst dabei nur eine Sache,
    die Rechtlichkeit von seiner Wache
    ist dinglich in dem Journalist,
    dessen Grundsatz er zuweil vergisst.
    Muss er schreiben, was ist wahr,
    Das Publikum informieren, das ist klar.
    Er muss es aber unterlassen,
    am Ende noch was auszulassen.

    Freiheit verteidigen ist Deine Pflicht,
    Gesetze brechen, aber nicht.
    Denn fälschen, Lukas, das darfst Du nicht,
    darauf ist DEIN Stand ganz erpicht,
    Achten musst Du des Menschen Würde,
    zu nehmen verpflichtet auch diese Hürde
    du bist, auch wenn’s Dir nicht behagt
    ansonst halt mal ein „Post“ vertagt.

    Verunglimpst Du des Bankiers‘ Stand,
    erlaubst Dir so allerhand.
    Wissend, in dieser Industrie,
    herrscht eine gewisse Paradoxie,
    Doch, wichtig ist sie für unser Land,
    nur das zu erfassen Du nicht im Stand,
    drum bellst Du wie ein kleiner Hund,
    manchmal ohne erkenntlichen Grund.

    Für etwas Geld von ein paar Klicks
    wendest an nun alle Tricks.
    Obschon verboten Dir der Kommerz,
    machst Du Dir hier einen Scherz,
    nutzt Ohnmacht und auch Frustration,
    und ergiesst Dich über des Leser’s Hohn,
    weil er gescheitert ist in seiner Bank,
    und sich deswegen fühlt ganz krank.

    Sich flüchtend an des Luki’s Brust,
    bricht aus ihm heraus der ganze Frust,
    hier kann er tun, was sonst nicht geht,
    wenn es ihm den Darm verdreht,
    hier kann er auch mal etwas wagen,
    und über Dinge sich beklagen,
    die falsch laufen in diesem Land,
    versteckt unter des Demokraten Gewand.

    Doch lieber Lukas, lass Dir sagen,
    von uns gibt’s viele in diesem Wagen.
    220’000, das sind wir,
    nicht alle getrieben von der Gier,
    gut zu machen versuchen’s die Einen,
    bereit für das Gute sich zu einen.
    Wir werden kämpfen bis zum Schluss,
    uns nicht ergeben dem Verdruss,

    Und darin liegt die Differenz,
    wir nicht obliegen der Dekadenz.
    mit Augenmass und Vernuft,
    entsagen wir dieser Zunft,
    die Geber Deines Brotes sind,
    drum bremse, Lukas, ganz geschwind
    Du bist nicht besser als die Andren
    darin das System zu unterwandern.

    Es scheint mir etwas gar perfid,
    und darin liegt der Unterschied,
    dass Du unterdrückst so manchen Satz,
    der entblösse den wahren Schatz
    der öffentlichen Diskussion
    Du zensurierst, das ist ein Hohn,
    freie Meinung und Demokratie,
    darum, Lukas, ging’s Dir nie…

    • „Du zensurierst, das ist ein Hohn, freie Meinung und Demokratie, darum, Lukas, ging’s Dir nie …“

      Geschätzter Ephraim Kishon (?)

      mit der Publikation deiner pointierten (anonymen?) Meinung wird doch von dieser Plattform genau das Gegenteil von Zensur gelebt.
      Chapeau!

      Kurt Wehrli
      5637 Beinwil/Freiamt

      PS:
      Zensur von Leser-Kommentaren habe ich in der deutschsprachigen Medienlandschaft schon mehrfach erlebt, selbst von ach so scheinbar aufgeschlossen-weltoffenen Blättern.
      Nur genau zwei online-Plattformen (von deren 9) erlebe ich persönlich seit Jahren als absolut zensurfrei: derStandard.at und Inside Paradeplatz.

    • Kurt Wehrli ist vorbehaltlos zuzustimmen. Von Zensur kann auf IP keine Rede sein. Hin und wieder werden rechtlich möglicherweise bedenkliche Formulierungen in Kommentaren abgeschwächt; ist bei mir zumindest schon vorgekommen. Ich erachte dies aber als das gute Recht dieser kritischen Plattform, die unermüdlich auf fragwürdige Figuren, Vorgänge und Praktiken unseres Finanzplatzes hinweist und täglich damit rechnen muss, verklagt zu werden.

      Doch Lukas Hässig kritisiert nicht nur, er kann auch einstecken. Die Freischaltung des obigen Machwerks zeigt dies exemplarisch. Hier hat sich jemand ganz schön reingekniet (im Auftrag von wem?), um es dem Hässig mal richtig zu geben. Auch wenn die Reime höchstens Globibuch-Niveau erreichen, gespickt mit persönlichen Anfeindungen und versteckten Drohungen, ist es ein weiterer Versuch, den unbequemen Journalisten zu diskreditieren. Sich dazu den Namen eines der geistreichsten Satiriker des 20. Jahrhunderts auszulehnen, ist aber der Gipfel der Frechheit!

    • Du bist ein Idiot, E. Kishon. Auf Deine trivialen Reime hat hier bestimmt niemand gewartet. Dass LH Deinen gedanklichen Dünnschiss publiziert, macht Dein dümmliches Zensur-Gezetere zu dem was es ist: substanzloses Geschwafel.

    • @Sandra Niggli

      Ja wir können froh sein um Lukas Hässig und seine unzensurierte Platform Inside Paradeplatz.

      Schön, mit Ihnen einmal gleicher Meinung zu sein.

      MfG

  25. Ausführen, Marsch
    Ist ganz einfach zu erklären. Es ist Teil der Vorbereitung für den Europa Eintritt. Je mehr Nicht-Schweizer in der Führungsposition der grossen CH-Unternehmen, desto weniger Kampf gegen den Beitritt. Zum Teil abgesegnet von unseren Politkern.

  26. Momomoment, all die gegen „Deutsche“ gerichteten Kommentare hier gehen mir schlecht den Hals runter. Jene Schweizer, die gegen „die Deutschen“ wettern, sollten sich zuerst die jüngste Geschichte vor Augen führen, weshalb „es“ soweit gekommen ist. Hier eine Schuld bei „den Deutschen“ zu suchen, ist völlig verfehlt. Und bei „den Deutschen“ ist es genau wie bei „den Schweizern“, es gibt Sympathische und es gibt Eckelzwerge. – Beruflich und persönlich habe ich viel mit (Nord- und Süd-)Deutschen zu tun, und ich kann mich da gar nicht beklagen. Die Zusammenarbeit klappt bestens. Und noch etwas: Was wäre, wenn „die Deutschen“ nicht im Gesundheitswesen, im Tourismus, an den Unis etc. tätig wären?

    • Dann wäre alles beim alten, es gibt genug Leute die diesen Job machen. Die Deutschen kommen nur wegen dem Geld denn für jeden Idiotenjob bekommt man in der Schweiz mehr als das doppelte. Meistens sind es gescheiterte Existenzen die eben keine Chance in ihrem Land haben und in der Schweiz ist es halt easy gutes Geld zu verdienen.

  27. Ich habe in den 80er Jahren studiert und dort die Invasion der deutschen Seilschaften erlebt. Dann arbeitete ich bei Grossbanken und auch dort den Teutonensturm miterlebt. Und dann waren sie plötzlich überall, bei der Wohnungssuche, auf der Strasse, beim Arzt, in der Migros, im Tram „… Krützie, die Störung im Albisküttli ist wieder behoben …“ – einfach unheimlich, das Ganze!

  28. Ne, ist logisch. International mitspielen wollen, aber nicht nur der Chef, sondern auch das gesamte Team muss den Schweizer Pass haben.

  29. Tag fuer tag stehen hier stories ueber schweizer, die es nicht bringen, schweizer vaezterliwirtschaft etc., sind es deutsche, wird direkt nach den schweizern gerufen, die den tag vorher noch verunglimpft wurden…..was denn nun….?

    Es gibt auf beiden seiten gute und schlechte, warum versuchen zu polarisieren?…..klar…. wegen der anzahl der kommentare 🙈

  30. Nun wissen wir wenigstens, was unsere Schweizer Kollegen von uns denken. Schön, dass das mal gesagt wurde. Staune aber immer noch, dass nun ausgerechnet die Schweizer uns Deutschen Arroganz vorwerfen – nach allem, was man hier so liest…

    • Sieh das als Neidbekundigungen, sich nicht selbstsicher exponieren zu können.

      Schweizer lieben die Jobs als Treuhänder und Immobilienverwalter.

  31. Vorher waren es die Amis und Engländer, über die gelästert wurde, weil sie alles bestimmen wollten und kein Deutsch konnten. Nun sind die Deutschen am Ruder und jetzt ist es auch wieder nicht recht. eieiei

  32. Toll was die Superintelligenten Schweizer hier so von sich geben gegen die Deutschen Banker!
    Auffallend ist aber, dass sich offensichtlich kein Schweizer mehr erinnert wer denn die schweizer Banken dahin gebracht haben wo sie heute sind!! Die Schweizer Superbanker fuhren zuerst die UBS in den Abgrund, dann wurden sie prämiiert und weitergereicht an die CS, Julius Bär. Klar die UBS brauchte ja Gesellschaft! Ja und auch nach DE wurden sie exportiert um die Deutsche Bank auch an die Wand zu fahren, die jetzt von Briten wieder aufgepäppelt werden muss, weil die guten deutschen Banker ja in die Schweiz gerufen wurden.
    Also was soll dieses Geschrei gegen Weber&Co.
    Wären in den 90gern die UBS-Verantwortlichen durch Deutsche ersetzt worden, wäre die UBS-Aktie heute noch auf dem Niveau der 90er Jahre. Wetten dass keiner von den Schweizern die hier runschreien eine Ahnung hat wo die UBS-Aktie damals stand!!!! smily.

  33. Ich muss richtig schmunzeln…einfach verkehrte Welt! Ausländer, die über Schweizer bestimmen. Das Volch kommt immer mehr unter die Rädern. Wie die Zeiten sich ändern…;);)

  34. Selber Deutscher sage ich Euch Schweizern nur: Entweder Ihr habt den Stiefel am Hals oder umgekehrt. So simple sind wir eben. Kämpft dagegen, wiederum so simple as that.

  35. In Deutschland hat sich niemand ernsthaft daran gestört, dass Ackermann und Francioni Schweizer waren – lange Jahre Chefs der Deutschen Bank und Deutschen Börse. Wo ist das Problem?

  36. Auch dir Germanen kochen nur mit Wasser, das scheint die Anti-Deutschland-Fraktion zu vergessen. Insofern verstehe ich die Aufregung nicht. Zudem gehen mir die Minderwertigkeitskomplexe einiger Schweizer Arbeitnehmer gehörig auf den Sack. Etwas mehr Selbstvertrauen wäre hilfreich, meine Lieben. Und nein, ich bin kein deutscher Landsmann, bevorzuge aber privat ganz klar die Damen aus dem grossen Kanton gegenüber den provinziellen Schweizer Eigengewächsen. Haben einfach mehr Pfiff und mehr Klasse. Sorry Swiss Ladies…

  37. Vielleicht sollte man hier mal wieder zur Sachlichkeit uebergehen. Der Artikel ist genauso geschmacklos wie jegliche Leserbeitraege. Das Problem vieler Schweizer ist, dass sie sich von Emotionen zu sehr leiten lassen. In Deutschland beschwert sich kein Mensch, dass John Cryan kein Deutscher ist; zuvor wurde ein inder Co-CEO. Range Rover gehoert zu TATA. Grandios! Ganz erhlich, ist doch wurscht, wo jemand herkommt; es kommt auf Inhalte an. Fakt ist, dass Schweizer Fuehrungskraefte bei der UBS oft mangelhafte Ergebnisse erzielt haben bzw. den Karren an die Wand fuhren. Ob Wuffli, Ospel oder Amschwandt…niemand hat meines Wissens die Bank wegen herausragender Leistung verlassen.

  38. …und was halten wir fest?

    • Die Schweiz ist kein Land mehr Entrepreneurs (zu bürokratisch, zu teuer), nur noch für angestellte No-Risk-Karrieren.
    • Das Militär taugt nicht mehr als Beförderungsmaschine
    • Unsere Grossbanken sind ideal für eloquente Ausländer auf der Teppichetage. Credit Suisse: Ein Ami und ein französischer Elfenbeinküstler, tanzen VR-Chef (wie war sein Name gleich wieder? Filmfest-Daddy Rohner?) auf der Nase herum. Bei der UBS wird ab sofort deutsche Püntlichkeit gelehrt. Wenn’s den drei Schlüsseln mehr Aktienperformance bringt? Why not!
    • Frankfurter Würstchen werden in 2017 wieder vermehrt auf Schweizer Almhütten gehillbillyt.

    • d’r täll ligt und’rem gessler scho, da mischt dr saal sich y.
      sywürded’freiheit gwünne, wenn sy dä wäg z’gwünne wär.

  39. Mal zur Abwechslung:

    So sehen deutsche „Landsleute“ die Leistung der Commerzbank Manager:

    IP vom 08.12.2016:
    Daniel Müller
    8. Dezember 2016 / 10:58
    Martin Blessing und sein Ziehvater werden als 94%-Wertvernichter und Dilletanten beschuldigt. Gehaltserhöhung von 147%.
    Quelle: https://www.commerzbank.com/media/aktionaere/haupt/2013_2/Ergaenzung_HV_1942013_de_pp.pdf

    Gefunden in einem älteren IP-Kommentar

    KEIN Kommentar, bitte lest das Papier durch und macht Euch anschliessend eine Meinung!

  40. Mein Grossvater hat schon gesagt:

    den Krieg haben sie verloren, nun werden sie versuchen uns sowie andere Europäische Länder wirschaftlich zu überrollen. Die Swiss haben sie sich ja bereits zu einem Spottpreis unter den Nael gerissen…

    • Die Swissair haben aber schweizer Versagerräte ruiniert, darunter die CEOs der UBS und CS. Remember?

  41. UBS – gerettet wurde dieser Laden aus der Schweiz mit CH -Unterstützung – Steuerzahler und Bundesrat … und genau die schauen nun dankend zu dass alles in ausländischen Händen ist und von solchen geleitet wird.. ein weiteres Beispiel dafür dass uns unsere Politik schon längst ins EU Land verkaufen möchte.. oder zu den Chinesen..
    Ooh hätten wir doch auch einen Trump in Bundesbern..

  42. Jetzt mal im Ernst: mir ist noch kein Schweizer begegnet, der auch nur halbwegs korrekt Deutsch kann. Wer von diesen Alpen-Hillbillys kann den schon die vier Fälle unterscheiden und Präpositionen richtig verwenden? Nicht zu reden von DEUTSCHEN Sprichwörtern… Oh, ich höre die Alm-Öhis jetzt schon poltern, nur weil ich hier mal keine Hand vor den Mund genommen habe! 😉

    • Die Alpen-Hillbillys haben auch ohne Bühnendeutsch eine starke Wirtschaft mit Weltkonzernen geschaffen, lange vor der deutschen Masseneinwanderung.
      Die Immigranten können sich ins gemachte Nest setzen.

    • Genau wegen Aussagen wie diesen mögen wir euch Deutschen so in der Schweiz, lieber Frankfurter! Rhetorisch perfekt aber fachlich meist Mittelmass. Bei solchen Aussagen kommt mir immer der liebe Herr Wellershoff (ex UBS) in den Sinn. Unglaublich eloquent, rhetorisch perfekt, aber mit seinen Prognosen permanent daneben. Soweit ich mich erinnern kann sind wir mit unserem Bauerndeutsch bis jetzt recht gut gefahren. Das werden wir auch noch, wenn Sie schon lange wieder im guten alten Germanien hausen. Deshalb: geniessen und lernen Sie hier etwas hier in der Schweiz. Als Erstes wohl Bescheidenheit!

    • Na Sie sind mir ein Würstchen (aber das verrät ja bereits Ihr Name). Wenn Sie der Hüter der deutschen Sprache sind, na dann prost (oder bevorzugen Sie „prosit“?)! Hand vor den Mund? Sie meinten wohl „Blatt“? Vielleicht können Sie die vier Fälle unterscheiden, der Unterschied zwischen „den“ und „denn“ scheint Ihnen allerdings fremd zu sein. Wie wär’s mit einem Besuch in der Migros-Klubschule?

    • Der erste Kommentar ist von einem Frankfurterli, welches stolz darauf ist, als Deutscher Deutsch zu beherrschen! Genauso kommen sie rüber: schön schwätzen (man hat’s ja gelernt) und wenig bringen.
      Es ist so, wie es ist: die UBS-Personalien wecken sehr schlechte Gefühle. Wenn sich bei den Schweizern diese Meinung bildet wird das Folgen haben, auch für die Bank. Da nützt alles Almöhi-Geschwätz und das herzige emoy nichts!

    • Immerhin waren unsere Grosseltern keine Nazi- und Stasispitzel (eigentlich dasselbe)! Man merkt dass sich der Drang sich als Gutmenschen-Weltpolizist aufzuspielen, tief in die deutsche Seele gefressen hat…

    • Oh je, Anita! Von der Wirtschaftsgeschichte der Schweiz hast Du aber nicht viel Ahnung… Weltkkonzerne habt IHR geschaffen? Im Ernst? So wie die Schweizer Kreditanstalt nur durch Darmstädter Hilfe gegründet werden konnte so wie Nestle von FRANKFURTER Einwanderern gegründet wurde? Bravo! Wo wäre ABB ohne die Schweden und die Swiss (International Airlines) ohne die Deutschen? Und was wäre Swatch ohne einen libanesischen Einwanderer namens Hayek? NIRGENDWO! Also, mach erst einmal Deine Hausaufgaben. Dann darfst Du auch bei den Grossen mitreden. P.S.: Hättet ihr die Masseneinwanderung doch bloss schon im 19. Jahrhundert gestoppt! Dann wäre auch euer Vorzeigeschweizer, der gute Herr Blocher, noch in Deutschland!

    • @ Oski: da zeigt sich mal wieder die stratosphärisch hohe Schweizer Intelligenz! Woher willst Du Schnarchnase denn wissen, dass ich in der Schweiz lebe? Es soll auch UBS-Mitarbeiter in Frankfurt geben. Ja, und – Du weisst es vielleicht noch nicht – aber es gibt auch schon in Deutschland Internet. Echt! Und Frankfurt ist übrigens dort, wo die „immer so bescheidenen Schweizer“ (Schweizer über Schweizer) doch unbedingt mit der Deutschen Bank mitkotzen wollten und den Opernplatz mit einen Turm verschandelt haben, der unbdingt ein Dutzend Meter grösser sein musste als die Doppeltürme der Deutsche Bank…

    • Geschätzter Frankfurter, siebzig Jahre erst her, seit die freie Welt Ihren grossmannsüchtigen Hunnenvorfahren, die auch so gut und laut deutsch sprachen wie Sie, das Riesenmaul zum zweiten Mal innert eines halben Jahrhunderts gestopft hat. Sagen Sie mal, haben Sie das so peinlich Herrische in den Genen, oder wie oder was? Seien Sie unbesorgt, bisher haben die keltischstämmigen Schweizer den arroganten Alemannen in der Schweiz noch immer den Tarif durchzugeben vermocht.

    • hm, „kann den schon“! DEN ist ein Pronomen und ergibt hier keinen Sinn. Der Deutschheini hätte wohl besser die Partikel DENN gesetzt…
      Und wie gut die Deutschen ihre vier Fälle beherrschen, kann man täglich am TV mitverfolgen. In den deutschen Filmen jedenfalls ist der Akkusativ schon längst ausgestorben.
      Der Plural von Hillbilly lautet übrigens Hillbillies…😛

    • Liebe(r) Frankfurter/-in
      Korrekte Orthografie kommt vor den Fällen LOOOOOOL
      „den“ ist ein Fall, „denn“ ein Partikel …… der Jodler

    • Lieber Frankfurter, Da haben Sie in der Tat ganz bewusst einen wunden Punkt der Deutschschweizer Volksseele getroffen. Als mutmasslicher Gast in unserem Land würde es sich für Sie jedoch geziemen etwas Dankbarkeit und Bescheidenheit an den Tag zu legen. Über die Französisch- und Englischkenntnisse der Deutschen möchte ich mich lieber nicht äussern.

    • Jetzt mal im Ernst: mir ist noch kein Deutscher begegnet, der auch nur halbwegs korrekt Schweizerdeutsch kann. Wer von ihnen versucht auch nur halbwegs sich zu integrieren? Oder zumindest nicht kulturell abzuschotten? Bloss auf und davon ins Ausland, ganz nach RTL-Manier. Im Ausland muss sich der Deutsche ja nicht mehr seiner Herkunft schämen?

    • ….der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

      Die Personenfreizügigkeit ist (wenn sich die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr manipulieren & einschüchtern lässt von Presse, TV und Mainstream Politikern) in 2 Jahren Geschichte. Ich kann das AUNS Referendum kaum erwarten …

    • Lieber Frankfurter, musste schmunzeln über ihren Kommentar, Hören sie einmal Deutschen zu, bei der Hälfte ist so ein komisches Verbindungswort wie „ah“ oder ähnlich nach 10 Worten normal. Von sauber zusammenhängenden gesprochenen Sätzen keine Spur! Wissen sie warum das „äh?“. Weil viele Deutsche schneller sprechen als sie denken können¨Bei ihrem Kommentar ähnlich!

    • Tja, liebes Frankfurterli

      Bevor ich Sie genussvoll zum Zvieri verzehre, möchte ich Ihnen und allen anderen Frankfurtern, Hamburgern und sogar Berlinern noch was auf den Weg mitgeben — food for thought, sozusagen:

      Sie regen sich im Transrhenischen Reich heftig über die vielen Wirtschafstflüchtlinge aus dem Nahen Osten und Nordafrika auf.

      Und gleichzeitig wundern Sie sich, dass wir Schweizer nicht immer restlos glücklich über die vielen teutonischen Wirtschaftsflüchtlinge sind?
      Die sich immer lauthals beklagen, wie teuer hier alles sei?
      Aber den höheren Lohn dennoch klaglos einstecken?

    • Und Sie chönd nödemal richtig schwiizertütsch!
      Die Deutschen überlassen ihr Land dem Musel und kommen in Scharen zu uns. Dann beklagen Sie sich, dass wir ihre Sprache nicht beherrschen, sprechen aber selber nicht mal Türkisch oder Arabisch, die Sprachen der Zukunft in ihrer Heimat

    • Kein Problem, lieber Frankfurter.
      Im Gegenteil, ich find’s lustig, dass mir ein Landsmann, der in Italien eine Pizza Quattro Stazioni und in den Bergen eine Flasche Sprudelwasser Henniiz bestellt, sagt, ich könne kein Deutsch. Also die Sprache, die ihr als einzige einigermassen beherrscht, oder? Auch wenn hie und da mal ein n aus dem „denn“ fällt…

    • Ich kann 6 Fälle auf lateinisch, dann sollte auch bei 4 nicht so schlecht sein… what else? Aber trotzdem, wüsste nicht, dass gerade in der Finanzsektor, die Sprache so wichtig ist! Mir erzählen immer nur von Zinsen und wie aus 1 + 1 macht doch 3…

  43. Sollen doch die deutschen McDonaldssoldaten den Laden schmeissen. Wie gehabt: Schnelle Eroberer, lausige Besatzer.
    Aber wer will sich denn den riesigen Panzerkreuzer noch von unter Deck antun? Dann schon lieber die Krauts.

    Da fällt einem doch dieser alte Sketch ein:

    „Innere Führungskettenreaktion

    (von W. Neuss, 1963)

    Der Oberst sagt zum Adjudanten:
    Morgen früh um neun ist eine Sonnenfinsternis. Etwas, was nicht alle Tage passiert. Die Männer sollen im Drillich auf dem Kasernenhof stehen und sich das seltene Schauspiel ansehen. Ich werde es ihnen erklären. Wenn es regnet, werden wir nichts sehen. Dann sollen sie in die Sporthalle gehen.

    Der Adjudant sagt zum Hauptmann:
    Befehl vom Oberst: Morgen früh um neun ist eine Sonnenfinsternis. Wenn es regnet, kann man sie vom Kasernenhof aus nicht sehen, dann findet sie im Drillich in der Sporthalle statt. Etwas, was nicht alle Tage passiert. Der Oberst wird’s erklären, warum das Schauspiel selten ist..

    Der Hauptmann zum Leutnant:
    Schauspiel vom Oberst: Morgen früh neun Uhr Einweihung der Sonnenfinsternis in der Sporthalle! Der Oberst wird’s erklären, warum es regnet. Sehr, sehr selten so was.

    Der Leutnant zum Feldwebel:
    Morgen neun Uhr wird der Oberst im Drillich die Sonne verfinstern, wie es alle Tage passiert in der Sporthalle, wenn ein schöner Tag ist. Wenn ’s regnet: Kasernenhof!

    Der Feldwebel zum Unteroffizier:
    Morgen um neune Verfinsterung des Obersten im Drillich wegen der Sonne. Wenn es in der Sporthalle regnet, was nicht alle Tage passiert, antreten auf dem Kasernenhof. Äh … sollten Schauspieler dabei sein, solln sich selten machen.

    Gespräch unter Soldaten:
    Haste schon gehört, wenn’s morgen regnet? Tja, ich weiß – der Oberst will unseren Drillich verfinstern. Das dollste Ding: Wenn die Sonne keinen Hof hat, will er ihr einen machen. Schauspieler sollen Selter bekommen, typisch. Dann will er erklären, warum er aus rein sportlichen Gründen die Kaserne nicht mehr sehen kann.

    Schade, daß das nicht alle Tage passiert.

    Wen wundert es da noch, daß auf den Truppenübungsplätzen die Manöver-Beobachter nie voll getroffen werden!“

    • @ Handshaker: der ist echt gut, Danke! Eines können die Deutschen wenigstens seit Wilhelm Voigt: über sich selber lachen. Da steckt die Schweiz noch in der humoristischen Steinzeit… Wenn Serdar Somuncu ein paar Witze über Blocher reisst, verlassen Heerscharen von Scheizern die Halle und das Schweizer Fernseher zensiert die Ausstrahlung. Nordkorea könnte es ernster nicht nehmen.

  44. Die UBS mutiert zu einem Hartz-4-Auffangbecken für deutsche Banker. Voraussetzung für die Aufnahme:

    – mind. ein Unternehmen an den Rand des Abgrund fahren, ERF:
    – generell mieser Leistungsausweis, ERF.
    – deutsche Seilschaft innerhab der UBS, ERF.
    – gutes Verhandlungsgeschick, vorgängig ein paar Mio kassieren, Hello-Money, wahrscheinlich ERF.

  45. Was mich stört ist, dass sich Mobbingfälle verursacht und gedeckt von Deutschen gegen Schweizer massiv eröhen. Klar, es sind ja auch mehr Deutsche da, aber ich habe so einen Fall selber miterlebt. Der Schweizer kündete am Schluss, die Deutsche Vorgesetzte (Quotenfrau par excellence; keine Fremdsprachen, ausser Englisch) blieb.

    • Das passiert auch bei Vontobel, Julius Bär und Safra. Ist zwar kein Trost, aber musste mal gesagt sein.

  46. Es sind die hohen Boni und das vergleichsweise milde Steuerklima welche die redegewandten Teutonen in Massen in unsere Chefetagen ziehen. Die willigen Hosenträger-Schweizer sind auf dem besten Weg, unter dem Diktat der Personenfreizügigkeit ihr eigenes Grab zu schaufeln. Bleibt abzuwarten, ob die UBS dereinst in UBD oder aus Rücksicht auf die zweite Landessprache in UBA umgetauft werden wird.

  47. Jetzt wissen wir wenigstens wie die deutschen Behörden an die Steuerdaten gekommen sind. Es musst ja zwangsläufig einer ihrer „Fachkräfte“ gewesen sein.

    Herzig, immer hört man von HSGlern was für eine „Elite“- und Kaderschmiede die Hochschule St. Gallen doch sei… offensichtlich hochgradig untauglich wenn man sich die aktuellen Geschäftsleitungsmitglieder aller SMI Firmen anschaut.
    Wie immer bei den Bessermenschen der Scheinelite gibts natürlich nur eine logische Antwort: Mehr Geld! Es reicht nicht dass wir bereits die höchsten Bildungsausgaben pro Kopf haben, es muss noch mehr sein, nach dem Motto: „Nur Masse macht Klasse!“.

    Wieso ausländische Studenten (also vor allem Leute aus der unterentwickelten EU) nur 600.-/Semester bezahlen müssen, bliebt ein Rätsel. Als wäre es Aufgabe der Schweizer Steuerzahler Ausländern, die nie einen Franken Steuern hier bezahlen werden, die Ausbildung zu finanzieren. Aber als abgehobenes, dekadentes Bessermenschen-Land müssen wir vermutlich die ganze Welt beglücken – wenn auch ohne demokratische Legitimation. Schliesslich bezahlen für die Glückszüge ja immer andere die Rechnung.

    • Hatte einmal einen HSG-Absolventen als Chef. Der konnte tagelang Stückkosten bis zu 5 Stellen hinter dem Komma ausrechnen, Stückkosten je nach Rechnungsweise zwischen 5 und 10 Rp, das war eine sehr imposante Leistung. Papierverbrauch immens. Mehrnutzen null! Schauen sie einmal nach Luzern, dort ist ein ehemaliger HGler dabei den Kanton an die Wand zu fahren. Wenn das Werk vollbracht ist wird er bestimmt eine „neue Herausforderung“ annehmen und in die Privatwirtschaft wechseln. HSG ist Synonym für Mittelmass aber gutes Eigenmarketing!

  48. Mir stinkt dieses ganze Gehabe. Leider kann ich mein Konto bei der UBS nicht kuendigen, weil ich es schon lange gemacht habe. Meine Arbeitsstelle dort kann ich ebenfalls nicht kuendigen, weil ich es schon lange gemacht habe. Aber eines sage ich hiermit deutlich. Die Schweiz geht mehr und mehr den Bach ab. Ich stimme deshalb ganz klar gegen die Unternehmebs Steuer Reform 3. Solchen Unternehmen moechte ich nicht noch weitere Privilegien einraeumen.

  49. Wann kommen endlich auch die Mega-Stars aus Deutschland? Ich meine Heidi, Sylvie und anderen … Giselle aus Sud-Amerika wäre auch gut, dann würden vielleicht ein paar Mega-Hirn noch hinschauen, was dort läuft!

  50. Ausgerechnet der neue Schweiz Chef und der neue Strategiechef arbeiteten vorher bei der Commerzbank. Der zweitgrössten Bank Deutschland, die mit viel Steuergeldern vor der Pleite gerettet werden musste wegen Misswirtschaft. Eine grobe Misswirtschaft, die diese beiden neuen hochrangigigen ANGESTELLTEN der UBS stark mitzuverantworten haben. Die Finanzwelt ist einfach nur crazy. Würden Sie diesen beiden Herren mit diesem schwachen Leistungsausweis Ihr Geld zur Verwaltung anvertrauen ?

    • Daran sieht man, das Sie , genauso wie L.H. keine Ahnung von der Commerzbank haben. Die Dresdner Bank musste übernommen werden, ansonsten wäre die Allianz in ernste Schwierigkeiten gekommen und das hätte für Deutschland und auch weltweit den Super Gau bedeutet. Blessing hat es geschafft, die Dresdner mit all ihren Altlasten, in die Coba zu integrieren, ohne eine Pleite das die Bank pleite gegangen ist. Zwar ist der Staat nach wie vor beteiligt, nur ist der Einsatz bei weitem nicht so hoch, wie die Schutzmassnahmen der Länder für ihre maroden Landesbanken.

    • Das ist auch nur die Halbwahrheit. Man wollte verhindern dass die Dresdner nach China geht – die Spatzen pfiffen es damals von den Dächern dass Merkel hier aktiv Politik betrieb.

      Korrekt ist, die Coba hat die Staatshilfen zurückgezahlt und 1 Mrd Euro Zinsen draufgelegt, für ein so kurzes Engagement keine schlechte Rendite für Wolfgang S.

      Die „stille“ Beteiligung ist ja gewollt in Berlin.

      Ob Blessing der Richtige ist mag ich auch zu bezweifeln aber Bonacker ist nicht verkehr.

  51. Interessant sind immer wieder die schweizer Minderwertigkeitskomplexe gegenüber dem großen Nachbarn Deutschland. Vollkommen unbegründet meine ich, in der UBS-Führung sind halt jetzt einige deutsche Nichthafter mehr, umzingelt von vielen schweizer Nichthaftern – wo ist jetzt das Problem? Im Klartext heißt das, am massiven Vertrauensverlust der Banken werden diese paar „Lackaffen“ bestimmt nichts ändern wollen und auch können – es geht nur um die persönliche Macht, das persönliche Einkommen, eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Fakt ist, tausende, schleimende schweizer Bank-Lakaien werden die deutschen „Lackaffen“ heuchlerisch umgarnen, um sich raffgierig selbst in Position zu bringen.

    • Junge, es geht um die Schweizer Einheit. Ich glaube, das „Deutsche“ kommt bei deren Kunden wahrscheinlich nicht gut an.
      Die CS machte ihre Erfahrungen mit ihrem angelsächsischen „exposure“…

      Anti-Deutschen Reflexen sollte man sich stellen, und beide Seiten müssten daran arbeiten, gegenseitig verträglicher zu werden.

  52. Ich kann da nur zu meinem Kommentar vom 14.12.16 „CS befördert Varnholt“ verweisen:
    Die meisten Deutschen und Amis sind einfach Schnorrer und Blender und wir merken das nie! Die Schweizer stellen wir auf die Strasse und holen noch mehr. Super, weiter so. Das RAV und das Sozialamt wird´s freuen. Vielleicht brauchen die dann bald neue Mitarbeiter. Werden dort dann vielleicht noch Schweizer eingestellt?

    • @ Tom Bosta:
      RAV, wo Sie dann auch wieder auf Arier aus dem grossen Kanton auflaufen, so u.a. in Thalwil.

    • Meine Erfahrung auf dem RAV Schweiz: EU Berater beraten EU Arbeitslose.

      Der dumme Schweizer sitzt entweder zu Hause (ausgesteuert) oder molocht in geduckter Haltung mit gekürztem Fixlohn unter seinem neuen EU Chef und bezahlt pünktlich seine Steuern ein.

      Gibt es in diesem Ausmass NUR in der Schweiz. Kein anderer Staat der Welt käme auf die Welt einen solch exorbitant hohen Ausländeranteil in seiner eigenen Verwaltung zu tolerieren. Krank… die Nachfrage (Zuwanderung) schafft die neue Nachfrage (Verwaltung & Gesundheitswesen). Unsere Presse verkauft uns das dann als „Fachkräftemangel“.

    • Mit dem “ Inländer Vorrang“… kommen alle bei uns tätige Deutschen ja auch im Genuss des RAV?s. Und diejenigen die noch kommen werden ebenfalls. Es ist an der Zeit, unsere Politiker bei der nächsten Wahl genauer anzuschauen und entsprechend zu wählen. Wir Schweizer müssen doch keine Angst von einer EU haben, die langsam aber sicher auseinanderfallen wird. Hatten die Eidgenossen damals Angst von den Habsburger?? Sicher nicht Sie stellten sich der Herausforderung…
      Liebe Politiker, schützen Sie den Markt für die vielen arbeitslosen Schweizer Bürger!!! Quoten die steigen werden, aber nicht in der Statistik erscheinen, weil diese in Sozialämter untergebracht werden.

    • Die Lösung wäre so einfach wie naheliegend und wird in 90% aller Länder ausserhalb des Gutmenschen-Europas so gehandhabt:
      Sozialleistungen, Sozialversicherungen etc. NUR für die eigenen Bürger. Alle anderen sind deutlich schlechter oder gar nicht versichert.

      Natürlich führt dass dann automatisch zu deutlich weniger „Beschäftigten“ in der ganzen „Sozial“-Abzocker-Industrie also der typisch bildungsfernen Rot-Grün-Wählerschaft.

  53. Hervorragend recherchierter Artikel, aber noch eine kleine Anmerkung zu den Fakten: Tatsache ist, dass leider immer noch der Grossteil der UBS- Armee aus Ur-Schweizern besteht (ca. >80% aller UBS-Angestellten), der Rest sind Italiener und ein paar wenige Deutsche in wenigen Schlüsselpositionen. Fakt ist aber auch, dass die UBS Aktie wahrscheinlich bei 36 CHF/ Aktie (und nicht wie aktuell bei 16,99 CHF Ausverkaufspreis) stehen würde, wenn 80% der UBS Angestellten gute deutsche Strategen und Berater wären. Natürlich ärgern sich hier auch einige Schweizer darüber, dass die Deutschen den internen mafiösen „MD“ Filz (gegenseitiges zuschieben der Super-Boni bei den MDs auf Kosten der Mitarbeiter etc.) aufbrechen, und ein Leistungs- statt „Senioritäts“-Prinzip einführen. Aber das ist auch gut so, wohin der UBS Filz führt haben wir ja schon einmal gesehen (Subprime und anschliessende Rettung der UBS). Der UBS würde es mehr als guttun, wenn Webers Heads noch viel mehr strategische Macher aus Deutschland holen würden..

    • @Dr. Rottmann
      Gibt es irgendwo eine deutsche Bank in Deutschland die im heutigen Marktumfeld aufgrund ihrer hochgelobten deutschen Strategen- und Management-Fähigkeiten besser dasteht? Ich kenne mal keine.

      Es kochen alle am Schluss mit Wasser und schlussendlich eine Bank
      lebt nicht nur vom CEO und seinem Management Bord. Es sind die Leute an vorderster Front die das Geld verdienen und die Management Fehler noch ihren Kunden positiv verkaufen müssen um keine weiteren Kundenabgänge zu provozieren.

    • Liebe Dr. Annabel Rottmann
      Viel mehr Arroganz hat in diesen Zeilen nicht mehr Platz.

      Garnik

    • Und wo wir doch gerade von Filz sprechen. Wie steht es mit den deutschen Seilschaften? Ich habe in der CS viele Deutsche getroffen, die weniger Leistung als die Schweizer brachten, aber vom deutschen Teamleader IMMER bevorzugt wurden. Für mich gibt es nur eins: Kündigung der Personenfreizügigkeit und Rückschaffung Richtung Norden.

    • Macher aus der CH gibts keine? Und ist ein Pass ein Qualitätsmerkmal? Und bewegen sich Aktien dt. Banken in schwindelerregenden Höhen, wo doch dort die Mehrheit dt. Staatsbürger das Szepter schwingen? Geht alles irgendwie nicht auf.

    • Frau Dr. Rottmann, Sie haben vermutlich sogar recht, die Direktheit oder nennen wir es diese brutale Wahrheit, erträgt der Schweizer Manager nicht! Dieser Filz aus MDR’s und Konsorten herrscht nicht nur bei der UBS vor. Auch bei anderen Istituten werden die Pfründe verteidigt oder zugeschachert. Warum soll das so sein! Wer sich zu sehr in einer geschützten Werkstatt fühlt und seine Leistung nicht bringt, soll keinen Bonus bekommen und ist auch am falschen Ort. Bringen untere Hirarchiestufen keine Leistung, sind sie draussen, warum sollte das bei MDR‘ anders sein?

    • @gonzo der ganz grosse

      Also mir fällt die Deutsche Bank ein, die durch ihre deutschen Chefs dorthin gekommen ist, wo sie jetzt ist. Huch, ich korrigiere mich. Das war ja der Ackermann, der ist ja gar nicht Deutscher. Wo war der noch mal her?

  54. Ermotti „Italo-Modegeck“!
    Ist eine Frage der Zeit, bis Axel Weber Kontrapunkte setzt, sein Schemel nimmt und bei Cosmopolitan vorspricht.

  55. Ich habe von einem deutschen Kollegen gehört, dass es bei der Deutschen Bank noch schlimmer sein soll. Deutsche wohin das Schweizer Auge schaut, schlimm…

    Nehmen wir’s doch sportlich meine lieben Schweizer Kollegen. Sollen sie doch ihre Führungsdefizite, miesen Spielchen, Neidattacken und Charakterschwächen an/mit deutschen Arbeitskollegen ausleben.

  56. Ist mir egal, von mir aus können irgend eine Nationalität die Chefs haben. Hauptsache der Kurs und die Dividende steigt.

  57. Vielleicht steht für den NRW Finanzminister und Steuerjäger Norbert Walter-Borjans auch noch ein entsprechender Job bei der UBS zur Verfügung? Der Axel Weber wird es schon richten.
    Uebrigens: Auch unter der Aegide von Wuffli mussten sich
    damals Angestellte um ihren Job, den sie schon jahrzehnte ausübten, neu bewerben.

  58. Alle Deutschen werden sich von der CH abwenden, sobald unsere Hochpreiskultur/Löhne vorüber ist/sind. Dann werden Sie sich genüsslich wieder nach Deutschland absetzten und über uns lachen. Aber, ist ja anscheinend die CH-Mentalität immer die Augen zu verschliessen… LOL.

  59. Das sind die Vorzüge der Personenfreizügigkeit, die wir Schweizer nun knallhart zu spüren bekommen.

    Nicht nur auf Management Ebene und nicht nur im Banking. In allen Branchen auf allen Hierarchie Ebenen werden wir Schweizer im Rekordtempo verdrängt, gedemütigt und in den sozialen Abstieg geschickt.

    Wohl denjenigen, die noch etwas erben. Die kommende Generation tut mir wirklich leid. Was ist aus diesem Land geworden. Wann endlich wird dem Wahnsinn Personenfreizügigkeit endlich! den Stecker gezogen?

  60. Nach der Fusion wurden viele Stelle von Basel nach Zürich verlagert.
    Da freute man sich, danach wurden diese Stellen von Zürich nach London verlagert. Jetzt werden diese Stelle wieder von den deutschen besetzt. Da fragt man sich, ist dies noch eine Schweizer Bank. Zu meiner
    UBS Zeit hatten die angelsächsen die Macht. Hätte man lieber diese Stellen in Basel gelassen.

    • Basel?? Finanzplatz Basel? Der hat sich auch mit oder ohne UBS selber abgeschafft. Katastrophe hier!. Gibt noch knapp 3 Banken die OK sind. BSKB (naja), Safra, Dreyfus und öööhm.

  61. Jetzt geht es dann bei der UBS zu und her wie in einer preussischen Kaserne. Die Deutschen sind sich das seit jeher gewohnt, sehr obrigkeitsgläubig und immer stramm stehend. Im Gegensatz der Film „Mann spricht Deutsch“ auch sehr lustig die andere Seite des Deutschen zu kennen.

    Es ist echt tragisch mit ansehen zu müssen wie nach Top-Leuten wie Robert Holzach, Niklaus Senn, Robert Jeker, um nur einige zu nennen,
    die schweizerische Seele nicht nur im Bankgewerbe sondern überall einfach verkauft wird. Alles was einmal unsere (Ur-) Grossväter, Väter als echte Patrons in hoher Sozialkompetenz erschaffen haben, wurde zerstört. Bei diesen stand noch das Wohnergehen des Arbeiters im Zentrum . Man hat für sie Wohnungen erstellt , für deren Wohnergehen in erster Linie gesorgt und nicht auf Gewinnmaximierung. (Beispiele:
    Bühler Uzwil, Heberlein Wattwil usw.)

    • Verkäufer waren aber Schweizer …. ich finde diese xenophobischen Ausbrüche immer interessant. Höre ich da Neid raus oder haben Sie effektiv das Gefühl, dass ein Manager mit Schweizer Pass auf einer solchen Position anders agiert (siehe Mühlemann und Konsorten..). Ich nenne das naiv!

    • Urschweizer, die „Sozialkompetenz“ von der Sie sprechen ist spätestens seit 1933 vorbei, als das Land mit Kapital überflutet wurde. Woher es kam? Wem es gehörte? Nicht unser Problem, gäll?

    • @rene huber: als typischer nestbeschmutzer-bünzli sind Sie genau die sorte bürger, die der linken journaille hinterherdackelt und bei jedem stichwort auf kommando losgeifert.
      Ihnen ist es wirklich gelungen, Ihre einzigartige dämlichkeit in drei zeilen derart darzustellen, dass es schon preisverdächtig ist.
      dass Ihr post nullkommagarnix mit dem thema hier zu tun hat, rundet die ganze sache wunderbar ab.

  62. Seilschaften in der UBS sind nichts Neues. Wenn ich an diejenigen von Ospel & Co. denke, graut mir. Oder die Angelsachsen, deren Hauptziel es ist, abzukassieren. Da sind die Deutschen doch noch erträglicher, auch wenn sie einem manchmal gehörig auf den Wecker gehen.

    • FOM= friend of Marcel. Zuerst Odpel dann Rohner. Pfui Kotze. 100mal lieber ein Kraut.

  63. Gut so, ohne die Deutschen in den Banken, Spitälern und Industrie würde JA nichts laufen, sind wir froh haben wir die Ausländer,die helfen uns die Schweizer Witschaft aufrecht zu halten.

    Cheers

    • Sehr gut und die Schweizer Krankenschwestern/brüder landen auf der Strasse da zu teuer. Den Assistenzärzten von der Uni kommend, wird schon vor Vertragsunterzeichnung gesagt, dass wenn sie mit den Bedingungen nicht einverstanden wäre, man einen billigeren Deutschen holen würde… wirklich tolle Entwicklung.

    • In deren Heimat werden von einer bekannten deutschen Politikerin jenseits von Recht und Gesetz als „Flüchtlinge“ und „Schutzsuchende“ ins Land gelassene Personen hingegen „abfall“ genannt (klick).

    • @Verdrängung
      Mit anderen Worten: Einmal mehr behält Deutschland das bessere Ende für sich.

  64. „Die Germanen haben gesiegt.“

    Gemäss meines Verständnisses sind Deutschschweizer eine Mischung aus den germanischen Alemanen und den verbliebenen Kelten, während Romands und Tessiner noch eher rein keltisch sind. Plus alle etwas römisch etc.

    Zu den Alemanen zählen die Elsässer, Voralbelger, Badener und -ferner -die Schwaben.

    (Zu den Germanen zählen noch: Ex-Wikinger, Holänder, Engländer, halb Frankreich, Teile von Iberien und Italien.)

    Alle kamen erst nach der Eiszeit in die Schweiz, und nicht „schon immer“ als eine andere Homo- oder gar Primatenform.

    Bitte die eigene Ethogenese kennen!

  65. Die Schweizer jammern und verwalten. Die Deutschen packen an und verkaufen.
    Dazu gibt es viel mehr reiche Deutsche als Schweizer.
    Eigentlich logisch diese Entwicklung.

    • Aha, und was genau packen die Deutschen an? Wenn ich sehe, was bei denen gerade alles den Bach runter geht…….

    • @A.Wächter: Sehr wahrscheinlich gibt es mehr reiche Deutsche als Schweizer. Mit Sicherheit aber auch mehr deutsche Schwachköpfe!

  66. Was Ackermann mit der Deutschen Bank gemacht hat, wird nun ein Deutscher nun nur gründlicher mit einer ehemaligen schweizerischen UBS-Bank machen! So einfach ist es …….!

  67. Von total 3000 Frontleute der UBS Schweiz müssen 1000, die EU Kunden betreuen, den neuen Arbeitsplatz im Europahauptsitz Frankfurt aufsuchen; dies wohlverstanden zu Löhnen in Deutschland, was noch keiner weiss, den restlichen in der Schweiz stationierten Frontleuten werden in den kommenden Monaten der Spiegel vors Gesicht gehalten: 20 bis 25 % weniger Lohn – dieser Abschlag ist eigentlich immer noch zu wenig, wenn man in Betracht zieht,dass diese Frontleute in den letzten Jahren ihre Kunden mit Strukies abspitzen, damit der Arbeitgeber 2 – 3 % Gebühren einspeist.

    • Man könnte auch die deutschen Preise einwenden. Jedoch induzieren die Brexit-Banken genau in Frankfurt einen Immobilienboom sondergleichen.

  68. Ospel, Mühlemann, Ackermann, Rohner, [you name it]: Alles 1291-schweizer Exponenten, die nur eine Katastrophe hinterlassen haben. Ältere Semester werden die Liste fortsetzen können.

    Das mögen einige als Selbstgeisselung sehen, aber die Resultate sind ernüchternd.

    Auch Deutsche haben Seilschaften. Die sehen wir bei der UBS.

    Never forget: am teuersten sind noch immer die Amis. Zu ihrem Heimatland liefert schon nur die CS 5-7.5 Mrd. $. Brady Dougan konnte die Busse nicht abwenden. Die CS ist sichtbar am Implodieren!

    Ob die Deutschen auch bald eine Katastrophe hinlegen? Werden wir sehen.

  69. wo ist das problem? nach den angelsachsen sind die deutschen genau die richtigen. das problem mit deutschen sind doch wir! wir haben ein problem damit, dass wir bis heute nicht sagen können, wir werden fussballweltmeister. wieso sind wir es nie geworden? weil wir nicht daran glauben. die deutschen eben schon. unser problem.

    • @göla Deutsche Fachkräfte können grundsätzlich nicht mehr als Schweizer. Denn das schweizerische Bildungssystem hinkt sicher dem Deutschen nicht nach. Einzig der Willen des Deutschen ist grösser als bei den Schweizern die ein wenig selbstzufrieden sind. Und wie im Fussball ist das Reservoir an Spielern und „Fachkräften“ ist natürlich auch grosser im grossen Kanton.

  70. Deutsche Manager ziehen Deutsche Manager nach. Wie auch bei Clariant und anderen Firmen.
    Die trauen den Kuhschweizern nicht.

    • liebe schweizer,
      anstatt auf dieser seite eure überschaubare kreativität und energie zum besten zu geben, rate ich euch die zeit zum erlernen der hochdeutschen sprache zu nutzen. dann besteht die realistische chacne nach dem samstäglichen einkauf in den ach so verhassten deutschen landen zu verbleiben, dort ein (gefühlt) weit unterbezahlte tätigkeit zu ergreifen und sich auf das mental vorzubereiten, was mittelfristig ohnehin unvermeidbar ist – der assimilierung der schweiz durch die deutschen! nichts hasst man so sehr, wie das, was einem ähnlich ist. deshalb hassen die schweizer die deutschen und die deutschen die holländer..

    • @Irina
      Dein Rat mag gut gemeint sein Germanin, aber
      neben dem Hochdeutschen ist auch das Schriftdeutsche nicht unwichtig. Dieses beherrschen wir einigermassen. Genau gesagt so weit, dass wir dessen, wie ich glaube, noch nicht abgeschaffte Gross- Kleinschreibung gerade noch beherrschen.

    • @Irina
      Ok, vielleicht sprechen wir Schweizer Hochdeutsch nicht ganz so fliessend wie ein Teil der Deutschen, nur wer spricht denn in Deutschland noch perfektes Hochdeutsch? Nord – und Süddeutsche verstehen sich ja kaum und so ist’s mit anderen Bundesländern….und ja, es ist sehr einfach alles mit Kleinschrift zu schreiben, da kann man die eigenen Fehler gut kaschieren….obwohl, einen habe ich doch noch gefunden. ich hätte es folgendermassen geschrieben:

      ….dort ein(e) (gefühlt) weit unterbezahlte Tätigkeit zu ergreifen….

      Deutsch ist halt nicht so einfach, wie’s auf den ersten Blick aussieht 😉