Notenstein: Künzi weg, next HSG-Dr. übernimmt

CEO von Raiffeisen-Tochter muss Büro räumen – Obwohl nie geliefert, blieb er jahrelang – Es folgt nächster Theoretiker.

Adrian Künzi war das Wunder von St. Gallen. Trotz endlos unerfüllter Versprechen durfte er auf seinem CEO-Stuhl bei der Notenstein La Roche Privatbank bleiben.

Bis heute. Nun ist Künzi Geschichte. Geschasst von Patrik Gisel, seinem Vorgesetzten und Chef der Notenstein-Mutter Raiffeisen.

Zwei Dinge sind an der Personalie, die heute früh bekannt wird, bemerkenswert. Erstens, dass Gisel so lange zugeschaut hat. Zweitens, wer Künzi ersetzt.

Letzteres zuerst. Nachfolger Künzis wird einer, der aus dem gleichen Holz wie sein Vorgänger geschnitzt ist.

Sprich: Kein Praktiker, sondern ein Theoretiker. Er heisst Patrick Fürer, ist seit wenigen Wochen bei der Notenstein die Nummer Zwei.

Und er hat ein Leben lang studiert. In St. Gallen, in Paris, in den USA. Fürer ist Doktor, so wie Künzi auch Doktor ist.

Und Gisel auch.

Die Doktorenbank. Fürers Dissertation an der Hochschule St. Gallen (HSG) aus dem Jahr 1993 trägt den Titel „Processes and IT cost allocation: The Activity-based cross charging concept in Banks“.

Mit dieser Arbeit im Sack machte sich Fürer auf, im Banking Karriere zu machen. Er startete bei der WestLB, eine untergegangene Krisen-Bank aus Deutschland, vergleichbar mit einer maroden Schweizer Kantonalbank.

2007 wurde Fürer IT-Chef bei der Raiffeisen. Dort lernte er seinen heutigen Oberboss Patrik Gisel kennen.

Lange blieb Fürer nicht. Er wechselte zu Morgan Stanley Schweiz und wurde dort ein paar Jahre später Chef.

Bei Morgan Stanley ging bald einmal nicht mehr viel. Die Amerikaner verkauften 2014 ihr Schweizer Private Banking an die Safra Sarasin.

Fürer wurde somit CEO einer Schrumpfbank, die von Amerikanern dominiert war. Sein Spielraum tendierte vermutlich gegen null.

Da war der Vize-Chefjob bei der Notenstein seine Rettung. Zurück in einer Topposition mit viel Geld, so das Kalkül.

Und Fürer wusste wohl, dass er bald schon CEO der Notenstein werden könnte. Wie aus dem Umfeld von Patrik Gisel nämlich zu vernehmen war, plante der Raiffeisen-Chef längst einen Wechsel.

Gisel habe den CEO-Austausch absichtlich für den Moment geplant, wenn die Notenstein ihr altes IT-System durch ein neues Avaloq abgelöst habe.

Das ist Anfang Oktober passiert. Entsprechend hat Gisel nun den Schritt vollzogen.

Er kürt Fürer und spickt Künzi. Theoretiker ersetzt Theoretiker. HSG-Doktor folgt auf HSG-Doktor.

Soweit die Erklärung für das lange Zaudern von Oberkapitän Gisel. Doch es gibt eine andere Lesart.

Eine weniger positive.

Gisel sah selbst nicht, was Notenstein mit Künzi fehlt. Denn auch Gisel ist im selben Spital krank. Auch er lässt sich blenden von Intellekt und wohl klingenden Sprüchen.

Darauf deutet eine Episode nach dem Kauf der La Roche Privatbank durch die Notenstein von Anfang 2015 hin.

Die La Roche hatte seit Jahren ein gut funktionierendes Avaloq-System in Betrieb. Deshalb schlugen die IT-Leute der Basler vor, die Notenstein mit ihrem alten System auf das zeitgemässe Avaloq der La Roche zu migrieren.

Die Kosten dafür lagen unter 20 Millionen Franken. Doch Künzi und sein IT-Chef, der wie der CEO der Notenstein ebenfalls aus dem Stall der Vorgänger-Bank Wegelin stammte, stemmten sich dagegen.

Die Gründe blieben den Betroffenen verschlossen. Künzi und Christoph Schwalm, wie der IT-Chef der Wegelin-Notenstein heisst, wollten einfach den umgekehrten Weg gehen:

die Kunden von der La Roche auf ihr eigenes, altes Notenstein-System übernehmen. Was sie dann auch im Verlauf der Integration taten.

Bis  ein Jahr später alles anders war. Nun entschieden sich Künzi und Schwalm, doch auf Avaloq zu setzen.

So kam es in den letzten Monaten zur zweiten Kunden-Migration, nun weg vom Altsystem hin zu Avaloq. Kosten laut einem Insider: über 30 Millionen.

Seldwyla lässt grüssen.

Was machte Patrik Gisel? Lange nichts. Vielmehr war er Künzi auf den Leim gekrochen. Wie sein Vorgänger bei der Raiffeisen, Pierin Vincenz. Wie die Wegelin-Chefs Hummler und Bruderer.

Künzi hatte nie geliefert, was man sich von ihm versprochen hatte. In der Romandie kostete er viel Geld und brachte wenig Business.

Nur reden, das konnte er.

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50 Kommentare zu “Notenstein: Künzi weg, next HSG-Dr. übernimmt

  1. Künzi zeigt da ja allen sein falsches, künstlich gedrücktes Lächeln, so dass es gleich jeder (reiche) Bauer sofort erkennt, dass er ein intellektueller Wichtigtuer ist.
    Warum lächelt bloss sein Mund, und nicht die Augen? Tja, Authentisch sein, wäre ein Fachkurs mit Zukunft, an unserer HSG und den anderen möchte gern Elite-Unis
    😉

  2. Wenn ich den Titel der Doktorarbeiten nur schon lese kriege ich eine Lachkriese. Das sind doch völlige 0815 Themen die m,an im Google zusammenklauben kann. Gegen eine Doktorarbeit an der ETH ist das etwa wie die Kleisterabeit eines Kindergärtners zur Suche nach dem Gral. So etwas kann doch jeder ab Sekundarstufe.

  3. Sie meinen wohl HSG – Google Doktor. Papi hat bezahlt. In einer Wissenschaft die vor allem auf Glauben basiert wie in der Kirche, so ala der Mensch stammt aus einer Rippe, sollte man ganz ruhig sein.

  4. Ich habe auch mal ein Activity Based Cross Charging Concept für eine Firma geschrieben und danach eingeführt. Warum hab ich nur vergessen, das der HSG zu melden und meinen Dr. Titel einzufordern…

    • Die Gute-Nacht-Geschichte:
      K. hatte leider null Charisma, war introvertiert, blass und farblos. So wie ein Toast-Brot in der Packung. Hinterliess null Eindruck. Plötzlich wieder da, der „totgeglaubte“ F. praktisch aus demselben Teig. Fad, introvertiert, blass. Wie soll so jemand neue Kunden anziehen oder Botschaften verbreiten? Es geht wohl nur noch drum das Licht auszumachen. Gut handeln mit den Buchführern. Das Ende planen. F. war damals nach nur einem Jahr Geschichte, weil praktisch unsichtbar, nur selten im Büro. Ihn wieder auszugraben und neu zu installieren – ein Unding der Naivität von G. Oder, ist es Freundschaftsdienst von G.? Titel und Presse für F. bevor der Laden abgewrackt wird? Ein so genanntes Zwischenjahr unter hsg-Kumpels? Wenn das stimmt, ist F. noch naiver als G. oder einfach lucky.

  5. Überrascht, dass es so lange gedauert hat. Zum Glück nicht der Gloor oder der Büttiker von La Roche. Die haben von Neukundengewinnung auch keine Ahnung, sonst hätten sie nicht verkaufen müssen. Nun gilt es richtig sbzuspecken, angefangen bei den teuren Seniors und weiter bei den Niederlassungsleitern und dann noch eine „ideenvollere GL“, dann könnte es reichen. Es sei denn die Integration in die Raiffeisen oder die Verkaufsgespräche laufen schon.

    • Herr Hässig publiziert hier jeden Tag ein bis zwei Beiträge und es ist wohl nich einfach immer eine Top-Story zu finden. Er deckt viele interessante Sachen auf und ich bin froh, dass es IP gibt und lese IP täglich.

  6. Es geht hier komplett vergessen, wer das ganze Schlamassel angerichtet hat: Pierin Vinzenz ! Genauso wie beim Beenden der Vontobel-Kooperation, den Vermögensverwaltungsboutiquen, Leonteq, Avaloq / Arizon, Nadja Ceregato und so weiter und so fort.

    Und Patrik Gisel war bei JEDEM dieser Fehlentscheide dabei.

    • Da muss ich Ihnen widersprechen, der Schlamassel hat Hummler angerichtet, der gemeint hat, dass er mit den Amerikanern machen kann was er will, da er ja da keine Filialen in den USA hat (dummerweise vergass er, dass sämtliche US-Doller Zahlungen über die USA abgewichelt werden, ein Dotkortitel hilft eben nicht immer). Pierin Vinzenz hat einfach vergessen eine Due-Dilligence zu machen bevor er Wegelin in einer Nacht- und Nebel-Aktion gekauft hat. Aber vielleicht war das in der Dummheit sogar eine gute Sache, denn für den Bankenplatz Schweiz wäre die Pleite der ältesten Privatbank der Schweiz nicht gerade gute Werbung gewesen. Raiffeisen wird Notenstein bald integrieren und den Goodwill abschreiben und in zwei bis drei Jahren redet niemand mehr davon.

  7. Offen gestanden empfinde ich diesen Artikel in Teilen als leicht Akademiker-feindlich. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine akademische Vergangenheit habe. Und so halte ich einen Dr. (oder gar einen Prof. Dr.) nicht a priori für verdammenswert. Immerhin gilt:

    „There is nothing more practical than a good theory.“ (James Maxwell).

    Allerdings darf sich ein solcher Theoretiker – insbesondere wenn er denn vom Elfenbeinturm heruntersteigt – nicht zu schade sein, sich seine Finger in der Praxis ganz gehörig schmutzig zu machen. Ganz im Sinne von

    „In theory, there is no difference between practice and theory. But in practice, there is!“ (Jan L.A. van de Snepscheut)

    Und idealerweise sollte dieser Akademiker schon beim Antritt in einer praktischen höheren Funktion (etwa als CEO bei einer Bank) bewiesen haben, dass er auch praktische Fähigkeiten hat. (Und nein, selbst 14 oder gar 17 Jahre bei McGrinsy wären absolut *kein* Beweis dafür, denn McGrinsy ist nicht wirklich praxisorientiert.)

    Ob das nun beim neuen Notenstein Fürer (oder beim Künzi) der Fall ist/war kann ich allerdings nicht beurteilen …

    • Ein wunderbarer Kommentar, Herr Marti! Es sind genau solche Beiträge, die den Akademiker auszeichnen: Einführung, Zitate, These, aber alles offen bzw gleich unklar wie vor dem Lesen des Beitrags. Realitätssatire vom Feinsten. Herzlichen Dank!

    • @ Robert Marti

      Was für ein Schwafeli sind Sie? Eben genau so ein „Akademiker“. Keine Fragen mehr, Sie dürfen abtreten!

    • Wie schön, die Realsatire vom Feinsten setzt sich in Ihrem Kommentar und den zahlreichen Likes gleich fort …

      Ich bin jedenfalls sehr froh, Ihnen mit meinem Kommentar eine grosse Freude gemacht zu haben, indem ich Ihre … Ansichten, sag ich mal … über Akademiker bestärkt habe!

    • @Benny Fuchs, Bankfachmann

      Lieber Herr Fuchs

      Besten Dank für Ihr Prädikat Schwafeli sowie Ihren herablassenden Ratschlag mit dem Abtreten. Aber kein Problem, ich kann damit umgehen. Und deshalb werde ich die Sache auch nicht weiter verfolgen.

      Gestatten Sie mir als Akademiker (oder „Akademiker“, wie sie es nannten) aber doch noch einen wohlmeinenden und ganz praktischen Hinweis für Ihre Zukunft:

      Es ist nicht besonders schwer, herauszufinden, wer Sie mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit sein müssten, inklusive Arbeitgeber. Und der hätte möglicherweise keine allzugrosse Freude an Ihrem Kommentar …

    • Die letzte Stimme die man hört, bevor (hier mein vulgäres, dafür unmissverständliches Zitat),
      the shit hits the fan,
      wird jene eines hoch-studierten Theoretikers sein, der sagt:
      “Das hätte so, nicht geschehen dürfen“.
      Bsp.:
      -Fukushima (mit über 1000 Niveau-Grenzbausteinen der Bauern-Vorfahren),
      -Harvey Weinstein (Hauptsponsor von Obama & Clinton & Cloony, alle wussten über den Perversen bescheid),
      -9/11 (false flag / Gebäude No. 7)

      Die Welt braucht noch mehr hoch-studierte + verblendete Idioten, die sogar ihre eigenen Kinder auf dem Planeten (mit Krebs) vergiften, für noch mehhhrrr Geld-
      Schade, denn ein wenig Intelligenz, könnte unserem intellektuellen Planeten nicht vielleicht noch retten-

    • @ Bier-Wissenschaftler

      Ich schließe mich Ihren Gedanken an. Die Bier-Wissenschaft ist doch die einzig wahre Wissenschaft. Wir wissen es 🙂

    • @Benny Fuchs, Bankfachmann. Lassen Sie die Akademiker doch „schwafeln“. Ich kann gut verstehen, dass Sie da nicht mehr mitkommen, da Sie die Uni vermutlich nur von aussen kennen. Ich kenne aber auch Uni-Absolventen die wenig drauf haben. Aber Menschen mit Ihrer Ausbildung und Eloquenz sind trotzdem wichtig für die Wirtschaft – Sie verrichten einfachste Arbeit, haben keine Verantwortung und kosten wenig. Perfekt, die Gescheiten oder Geschickten sind oben und Menschen wie Sie, sind der Asphalt auf dem die Bosse gehen. Somit hat alles seine Richtigkeit.

    • @ UBS

      Wenn Sie das so meinen, dann seien Sie in diesem Glauben gelassen. Die bankfachliche Ausbildung erweist sich in mancherlei Hinsicht als sehr wertvoll!

  8. Soweit O.K.: Aber das alles piffen in St.Gallen die Spatzen schon seit vielen Monaten von den Dächern!
    Offenbar wird jetzt noch eine einigermassen geordnete „Abwicklung“ der kuriosen Notenstein angestrebt. Es muss dringend bezweifelt werden, dass diese im Notfall-Reagenzglas entstandene Bank mit ihrer schwer angeschlagenen Reputation überhaupt noch den Hauch einer Chance hat!

  9. Nur Unfähige, problemlos Ersetzbare beschaffen sich durch Ineffizienz Arbeit (Doppelmigration) um deren ungerechtfertigte Existenz in der Bank künstlich zu sichern. Wurde Zeit. Jetzt noch Gisel zum Teufel schicken und gut ist. In der Notenstein zurück geblieben sind sowieso nur noch die Flaschen.

    • Notenstein ist der Name der Studentenverbindung der Fachschule St. Gallen. Also noch Fragen dazu?

  10. Obwohl nie geliefert blieb er jahrelang – dies trifft auch auf den Sacko Blender zu, verantwortlich im PB. Auf diese Weise schlug er sich die letzten 20 Jahre durch, seine Vorgesetzten strauchelten, ein neuer kam und der Sacko Blender gewann wieder Zeit. Die ganze Bank weiss wie wenig er kann, den Untergebenen ist die Entlassung von Künzi bzw. der neue CEO wie ein Dolch ins Rückengrad, der Sacko Blender lacht auf der Heimfahrt in seinem S Mercedes, er ist der Gewinner und Champion in Zürich, wiederum gewinnt er mind. 6 bis 12 Monate und kassiert CHF 400 000 inkl. PK für mässige Führungseigenschaften und wenig Fachkenntnisse.

    • Sacko Blender, immer und immer wieder. Erstens schreibt man es „Sakko“ und zweitens (das zeigen die Daumen), wäre wohl tatsächlich ein gewisses Interesse da. Fassen sie sich ans Herz, geben sie Infos an IP, statt nur in den Kommentaren rumzuflennen.

    • Des Königs Weg.
      Auf der/den obersten Management-Stufe(n) bei Banken sind diese Leute i.d.R. nie länger als 1 bis 1 1/2 Jahre in der gleichen Funktion. So können sie nie wirklich an ihrer effektiven Management Leistung objektiv gemessen werden. Rolf Bögli und wie sie alle heissen…..

      Meist werden Sie dann brüderlich in Seilschaft nach rechts oder links oder sogar noch weiter nach oben gehoben bis zum Fehltritt und dann geht’s rasant nach unten. Marcel Rohner, Nicole Pauli, HUM und wie sie alle heissen…….

      Und nach einiger Zeit des Verschwindens tauchen sie irgendwo
      wie Phönix aus der Asche wieder auf um beim nächsten
      Institut mit und ohne Doktor Titel Chaos und Verwirrung zu verbreiten nachdem sie bei VR mit denselben Folien und Sprüchen gepunktet haben. Der grosse Wurf ist bis heute keinem gelungen…auch Herrn
      Ermotti nicht.

      Stimmt’s ?

    • @Meier Max: Da haben sie wohl recht. Der Sakko-Blender von Zürich wird somit wieder eine Schonfrist bekommen. Ob er jedoch nur „wenig“ kann, das wird von vielen bezweifelt, denn die meisten Mitarbeiter sind der Meinung, dass er weder fachlich noch führngsmässig etws kann, also er ist mehr oder weniger eine Seifenblase die 400K mit oder ohne PK verdient. Und Merces-S sind eher für ältere Leute. Er ist, wenn wohl auch kleiner, der gleiche Heissluftblaser wie Ch. Weber (Vize) der ZKB.

  11. Das überrascht nun doch etwas! Hätte erwartet, dass Christoph Gloor übernimmt. Dieser weiss nämlich, Private Banking funktioniert.
    Offenbar kommen da halt HSG-Bruderschaften zum Tragen.

    • Genau, weil er so gut drauskommt musste das Basler-Leckerli Gloor auch seine Bank eigne Laroche Privatbank verkaufen…

      Künzi hat brav abgenickt, was die Raiffeisenzentrale (alles Privat Banking Spezialisten dort) sich ausgedacht haben. Deshalb durfte er ja auch 5,5 Jahre „CEO“ sein.

      Die Assets jetzt noch sauber an Vontobel übergeben und dann ist die Sache Geschichte.

  12. Für einstürzende Baustellen sind gute Chefs kaum auffindbar, also muss, Not gedrungen, intern nachgerüstet werden.

    Herr Fürer wird vielleicht Lorbeeren ernten mit dem bevorstehenden Total-Verkauf des Instituts. Das müsste doch noch drin liegen?

  13. Auch auf diesem Posten wird der Fürer nicht lange wirken können. Spätestens per Juni 2019 werden die Aktivitäten der Notenstein vollständig in die Raiffeisen integriert sein, und Notenstein wird’s nur noch als Eintrag auf Wikipedia geben.
    Fürer, der geborene Führer von Banken, die auf dem Sterbebett liegen.

    • Angeblich wird die Integrtion in Raiffeisen angegangen sobald Raiffeisen auf Avaloq migriert und die ersten Kinderkrankheiten ausgestanden hat. Also spätestens 2019. Einen Käufer für den Laden wird Raiffeisen nicht finden und es ist immer noch besser integrieren als abschreiben.

  14. Der Vorteil bei einer Migration von Avaloq aufs Altsystem und dann 1 Jahr später vom Altsystem wieder zurück auf Avaloq ist, dass man in der Teppichetage 2 erfolgreiche Migrationen feiern kann. Sprich 2x zusätzliche Boni für gelungenes Projektmanagement. Die Mitarbeiter sind auch glücklich, sie erhalten nämlich 2x ein „well done, ohne euch hätte es nicht funktioniert, frohe Weihnachten“-Email der Geschäftsleitung.

    „…denn sie wussten nicht, was sie tun.“

  15. Guter Entscheid von Patrick Gisel. Nützi war unnütze all die Jahre und hat wirklich nichts geliefert. Erstaunlich, dass man für 0-Leistung tatsächlich einen Spitzenlohn erhält. Von Herrn Fürer habe ich noch nie gehört. Irgendwie habe ich das Gefühl, in der Schweizer Bankenwelt geht einiges drunter und drüber – ist Swissbanking wirklich noch top oder entwickelt sich die Branche mit den heutigen CEOs zum künftigen Flop?

    • Für einmal, bin ich mit Ihnen einverstanden. Swiss Banking geht weiter wie ein Gespenst, Worthülse, keine Idee und trotzdem viel Geld. Niemanden weiss, wo die Reise führt… nein, es gibt ein Paar Leute, die den Überblick hätten, aber diese bleiben fern, distanzieren sich von allen, sind unbequem, und passen nicht zum Ganz und Gloria der Swiss Banking Sektor. So what? La messa è finita, andate in pace. Amen!

    • Swiss Banking? Was ist das? Das basierte auf dem Bankgeheimnis. Wie wir alle wissen, existiert dieses heutzutage noch noch auf dem Paper. Also nix mehr mit Swiss Banking!

  16. Doktor Adrian Künzi kann wirklich gut reden wie etwa vor wenigen Monaten „dass man ab und zu einen Schritt zurückmachen muss“. Passt ja blendend zur heutigen Nachricht.

    Fokussieren muss man und fokussieren, was denn sonst…………..Standard-Worthülsen im Teich einer verkommenen Bankenwelt auf dem Sterbebett.

    https://www.youtube.com/watch?v=UormZxvwXVE

    • Treffend, Kommentar und Vid!

      Ich finde der spricht nicht mal gut…und wohin möchte diese P-Bank jetzt gehen…organisch wachsen (aber WIE)? – IT machen sie alle.

    • @ Appenzeller Kläffer

      Wie recht Sie doch haben. Die Bankenwelt braucht dringendst mehr „Doktoren“. Nur so kann das „Swiss Banking“ gerettet werden 🙂