Thiams Bilanz seit 2015: 6,3 Milliarden Verlust

CS-Chef kommt nicht aus roten Zahlen: Nächster Milliarden-Verlust – Selbst gut 40 Millionen kassiert – Fiasko, Big Time.

Tidjane Thiam spricht von einer „Reihe bedeutender Erfolge“. Wie der Chef der Credit Suisse zu diesem Fazit für 2017 kommt, bleibt schleierhaft.

Denn was Thiam heute präsentiert, ist miserabel. Ein neuerlicher Verlust von einer Milliarde Franken. Im Vorjahr waren es 2,4 Milliarden Verlust, im Vor-Vorjahr 2,9 Milliarden.

Macht zusammen 6,3 Milliarden. Minus. Rot. Verlust.

Umgekehrt musste Thiam rund 10 Milliarden frisches Kapital bei den Eigentümern aufnehmen. Er verpulverte in seinen zweieinhalb Jahren seit der Machtübernahme Milliarden, dafür brauchte er neue.

Selbst sieht Thiam seine CS auf Kurs. „Unsere Strategie hat sich bewährt“, meint er heute im Communiqué der Bank.

Und weiter: „Wir setzen diese auch 2018, im letzten Jahr unseres Restrukturierungsplans, diszipliniert um und konzentrieren uns weiterhin darauf, Mehrwert für unsere Kunden und Aktionäre zu schaffen.“

Mehrwert? Die Aktie der CS ist seit dem 1. Juli 2015, dem Start der Ära Thiams, um 38 Prozent eingebrochen. Die UBS verlor in dieser Zeit 14 Prozent, die Bär-Aktie stieg um 13 Prozent.

Dass die Aktionäre frische Milliarden in die CS einschossen, um die riesigen Löcher zu stopfen, nützte also wenig. Die CS-Aktie verlor mehr als einen Drittel ihres Werts.

Anders sieht Thiams Bilanz aus persönlicher Warte aus. Der Mann wurde reich.

Als er im 2015 begann, erhielt er einen Willkommens-Bonus von 14 Millionen. Darüber hinaus gab es für ein halbes Jahr CS-Start-Arbeit knapp 5 Millionen zusätzlich.

Macht total 19 Millionen für die Zeit von Juli bis Dezember 2015. Für die nächsten 12 Monate kassierte Thiam rund 10 Millionen. Dies, nachdem er zuvor 12 Millionen zugesprochen erhalten hatte.

Zwischentotal: 29 Millionen.

Hinzu kommen nun die Millionen für das zurückliegende Jahr 2017. Setzt man dafür 11 Millionen ein, was realistisch sein dürfte, ergibt das 40 Millionen.

40 Millionen für zweieinhalb Jahre CEO-Arbeit bei einem Reinverlust von 6,3 Milliarden.

Eine spezielle Bilanz. Gewöhnungsbedürftig.

Die Aktionäre: Sitzen auf einer Niete. Die Mitarbeiter: Werden zu Tausenden entlassen. Die Öffentlichkeit: Wird aufgeschreckt durch immer neue Verfahren.

Gerade jetzt wieder. Der Börsen-Crash von letzter Woche sah die CS im Zentrum des Orkans. Ein spezielles Vehikel, das auf ewig währende Stabilität an den Märkten setzte, wurde über Nacht ausradiert.

Nun ermittelt die Börsenaufsicht der USA. Auch die Berner Finma hat sich bewegt und stellt Fragen.

Es ist nicht alles. Die SonntagsZeitung berichtete von einer Sammelklage in den USA gegen die CS. Es geht um die Verluste von 2016, als Thiam der eigenen Investmentbank den Stecker ziehen wollte.

In Israel eskaliert gerade eine Korruptionsaffäre. Der Präsident des Kleinstaats gerät in den Fokus. Auch dort ist die CS mitten drin, ihr Israel-Team betreute Berater des Präsidenten.

Weitere Justiz-Affären brodeln. In Genf wurde gerade ein Ex-Berater zu langer Haft verurteilt. Die Anwälte der Geschädigten sind noch nicht befriedigt, sie wollen auch die CS drannehmen.

Und die US-Justiz macht immer noch Jagd auf die CS wegen Steuerdelikten. Die neue Führung unter Thiam und dessen Compliance-Chefin, der mit viel Brimborium in eigener Sache aktiven und ambitionierten Lara Warner, kommen nicht aus dem Altlasten-Strudel.

Was bleibt da zu tun? Die Resultate als wunderbar und zukunftsträchtig darzustellen, stupid.

„Sehr guter Start in das Jahr 2018 für die marktabhängigen Geschäftsbereiche“, tönt das bei der CS heute im Communiqué zum Jahresabschluss 2017 und mit Blick nach vorn.

Man profitiere von der Belebung des Geschäfts in den ersten Monaten des laufenden Jahres, heisst es.

Kaum aber hat man diese Passage fertig gelesen, folgt bereits wieder ein Disclaimer der CS-Art.

„Dennoch bestehen verschiedene Unsicherheitsfaktoren für unsere marktabhängigen Geschäftsbereiche wie beispielsweise geopolitische Entwicklungen sowie Verlauf und Tempo der Zinsänderungen in den wichtigen Volkswirtschaften, da die quantitative Lockerung allmählich beendet wird und sich die Märkte entsprechend anpassen.“

Dass von Aufbruch in eine grosse Zukunft nicht die Rede sein kann, zeigt die Entwicklung der CS-Aktie der letzten paar Wochen.

Machte der Titel gegenüber der UBS zeitweise immer mehr Boden gut und stand am Punkt, in absoluten Frankenwerten den Erzrivalen erstmals seit langem wieder zu überholen, ist der CS-Valor nun plötzlich wieder deutlich zurückgefallen.

Der Grund ist simpel: Die Bank findet einfach nicht aus der Krise heraus. Kaum scheint bei den Bussen in den USA das Gröbste überwunden, schon explodiert ein CS-Börsenvehikel. Wo? In den USA.

Krise als Dauerzustand. Darüber können Thiams Lobpreisungen in eigener Sache nicht hinwegtäuschen. Nicht hilfreich ist, dass sich Thiams Ziele als unrealistisch erweisen.

Die CS Schweiz, also der Paradebereich des ganzen Konzerns, sollte im laufenden Jahr 2018 einen Vorsteuergewinn von 2,3 Milliarden Franken erzielen.

Wie viel waren es im 2017? Ohne Adjustierungen, von denen es im CS-Abschluss nur so wimmelt, kam der Bereich unter der Leitung von Thomas Gottstein auf knapp 1,8 Milliarden. Minus 13 Prozent im Vorjahresvergleich.

Mit Hilfe von Extra-Berechnungen waren es leicht mehr, nämlich 1,9 Milliarden. Selbst von dieser Zahl ausgehend wird der Sprung auf die 2,3 Milliarden, wie als Vorsteuergewinn für 2018 versprochen ist, schwer zu schaffen sein.

Oder Asien. Dort wollte Thiam am meisten punkten. Er kam von der englischen Versicherung Prudential, die er in Asien auf die Landkarte gesetzt hatte.

Das Gleiche war sein Ziel mit der Credit Suisse. Wo steht Thiam dabei? Antwort: nirgends.

Der Vorsteuergewinn der Asien-Region lag 2017 bei mickrigen 0,7 Millionen. Bis Ende 2018 müsste es gegen eine Milliarde sein.

Eine Weltreise. Einzig die internationale Vermögensverwaltung unter Iqbal Khan ist im Schuss. Dort liegt das Gewinnziel in Griffnähe.

Beredtes Zeugnis vom Scheitern des Hochgelobten legt der vor Jahresfrist abgeblasene Börsengang der CS Schweiz dar. Ein Fiasko.

Thiam, der laut NZZ am Sonntag schon bald zu neuen Ufern aufbrechen könnte, hat in seiner CS-Zeit vor allem eines erreicht: sich selbst glücklich und reich zu machen.

Die ihm anvertraute Firma hingegen ist gefangen in Altlasten und unsicherer Zukunft.

Kommentare

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  1. Als ich um die 2000er Jahre noch im Finanzsektor war, hat sich jeder gehütet einen PIP anzufassen – wie eben TT, ex-Minister von der Cote D’ivoire! Trump würde das als SH-Country bezeichnen. Erinnert stark an den Film Trading Places mit Eddie Murphy!! Grosses Kino.

  2. Und trotzdem stieg der Börsenkurs von CS am 14.2. um mehr als 3.5%. Das wäre einmal eine gute Erklärung wert. Mal sehen was UBS berichtet. Die werden einen Gewinn ausweisen und der Aktienkurs wird an diesem Tag Negativ ausfallen!

  3. Es hört einfach nie auf, mit diesen selbst ernannten Göttern in Frack und Fliege. Das einzige was die wirklich beherrschen, ist die eigene Entlöhnung. Sie sind gute Selbstdarsteller und Blender, nutzen den Konzern und verlassen dann das Schiff, wohl genährt und mit prallen Taschen.

  4. Und während ich die teils lächerlichen Kommentare und den unterirdisch schlecht recherchierten Blogbeitrag lese, ist die CS Aktie dabei die UBS Aktie einzuholen. Performance seit 1 Jahr plus über 10 Prozent. Die Fakten schlagen LH einmal mehr direkt ins Gesicht (siehe Bitcoin). Solange eure einzige Befriedigung darin besteht euch hier in eurem eigenen Neid zu suhlen, seid ihr echt zu bemittleiden. Hört aber auf, für die Mitarbeiter der CS oder die Aktionäre zu sprechen, solange ihr keines von beidem seid.

    • TT vernichtete seit seinem Amtsantritt 20.7 Milliarden Franken an Assets plus 6.3 Milliarden Verlust in der Operativen Rechnung, total also 27 Milliarden. Dafür wurde er mit ca. 40 Millionen Franken Lohn belohnt. Hamlet denkt nicht dass hier nur kleinkarierte Neider sich ein paar grundsätzliche Gedanken machen über eine (un)angemessene Bezahlung. Hamlet versteht die Wut der Bürger auf so eine Praxis, auch wenn die Argumente nicht immer sachlich sind. Reichen tut es noch lange nicht, solche Missstände müssen permanent thematisiert werden.

    • Nach 14 Jahren CS war ich Beides! Und es ist noch lange nicht genug. Weiter so LH!! Bis diese Träumer mal aufwachen.
      Neid – nein wohl kaum. Auf jemand der so einen Blösinn von sich gibt, kann man nicht neidisch sein – da ist nur Mitleid angebracht (das man übrigens mit einem T schreibt). Aber wahrscheinlich gerade seinen Gott TT im Kopf gehabt gell. Warte bis du 50 bist und dein Köfferchen packen kannst, weil ein geldgetriebener Niemand dies für Richtig befindet.

  5. Eins muss man TT lassen – er kann all diesen Stuss erzählen seit 3 Jahren ohne auch ein einziges mal rot anzulaufen.

  6. Die Deutsche Bank macht ebenfalls Verlust im 3. Jahr in Folge, und verteilt kräftig Boni.

    Von Top-Bank zur Dauerbaustelle.

  7. Ich habe nun 30 Jahre erfolgreiche Wirtschaftspraxis hinter mir – eine Dissertation in Marketing – diverse erfolgreiche Projekte – mein Tageshonorar für professionelle Arbeit als Unternehmensberater beträgt CHF 1’380.- …
    Was sich in einigen Unternehmen – im speziellen bei Banken und der CS abspielt, begreife ich irgendwie nicht mehr … – ich bin da wohl zu blöd dafür …

    • Ich komme auf halb so viel.

      Aber mehr als doppelt so verarscht vor.

      Ich bin mit 20 Richtung Informatik an der ETH abgebogen. Jung und naiv. Und weitergebildet. Und oft daheim zwangssitzend.

      WTF happend?

  8. Man klopft sich weiterhin gegenseitig auf die Schultern und verteilt grosszügig Boni an die Kader.
    Einen Riegel vorschieben könnten die Aktionäre, aber solange die Gschänkli an den GV reichlich sind, akzeptieren sie sogar die Entlassungen von langjährigen MA, vor allem da bei Massenentlassungen ja auch der Aktienkurs wieder steigt.
    Bei der CS liegt sehr viel im argen – vor allem die Moral

  9. Es geht zunächst wohl vor allem um Vergangenheitsbewältigung.

    Der CEO wurde auch wegen seiner IMF-Connections geholt, um ein paar Bomben zu entschärfen, die u.a. in Afrika (Mosambik u.a.) ticken. Wenn Mme Lagarde nicht mitspielt, dann „bye-bye“.

  10. Geiles Timing.
    Die beschönigenden Worte der CS Medienmitteilung stehen in krassem Gegensatz zur absolut miesen Stimmung bei der CS Arbeiterschaft. Das CS Kader wurde nämlich angewiesen, den Arbeitern höchstens genügende, oder noch besser: schlechte Noten in der Quali zu geben. Das erfolgte systematisch mit Quoten (!) und schärfster Kontrolle.
    Aber was soll das für einen Sinn machen, die Arbeiter grossflächig auf diese Weise zu verarschen? Logisch: Die CS braucht dann keinen Bonus zu geben. Der Bonus-Topf kann dann innerhalb der ‚Spitze‘ verteilt werden. Bekanntlich sacken allein schon 939 Personen im Schnitt 1.75 Mio. pro Jahr ein. Macht 1.6 Milliarden für den Club. Siehe CS Vergütungsbericht. Dazu: Es gibt mehr als 2’000 Managing Directors!!!

    Zusammen mit den manipulierten Qualis und den mageren Couverts machen die Arbeiter jetzt lange Gesichter. Gleichzeitig (=jetzt!) hat die CS begonnen, an der Basis gezielt Entlassungen vorzunehmen. Von wegen natürliche Fluktuation, alles falsch, blabla.
    Die Botschaft: Muckt ja nicht auf – oder ihr seid raus.

    Wer schützt die CS Arbeiter vor der CS?
    Das sind totalitäre Zustände.
    Niemand glaubt es, der es nicht selber erlebt hat.

    • Hatte einen Chef bei [Versicherungsunternehmen]. War Externer.

      – Penner
      – Produktivster
      – Stellvertreter

      hatten alle „genügend“ bekommen!

    • Und in ein paar Jahren haben alle Vorgesetzten gewechselt und die „üble“ Quali liegt bei jedem im Personaldossier. D.h. im schlimmsten Fall wird noch ein Zwischen- oder Abschlusszeugnis schlechter ausfallen als eigentlich gerechtfertigt. Damit sucht man dann eine neue Stelle 🙂 Eigentlich sollte man klagen. Es gibt ja meist Ziele die abhängig von der Position sind und die Verantwortlichen scheinen ja sogar zu unfähig zu sein die Grundlage zu manipulieren, damit die Boni für die unteren Mitarbeiter automatisch sinken und es hätte wohl niemand bemerkt. Vielleicht hat ja die Rechtsabteilung davon abgeraten. Unglaublich.

  11. Und wieder schreiben sich alle hier die Finger wund und lassen ihren Frust ab. Aber das Problem ist nicht Thiam, Rohner oder Ermotti, sondern ein obsoletes Geschäftsmodell, was über Jahrzehnte auf der Kombination aus Schwarzgeld und überhöhten Gebühren beruhte. Andere europ. Grossbanken schreiben Milliardengewinne (selbst in Brexit-Land und trotz Steuerreform in den USA). Der Finanzplatz Schweiz hatte genügend Zeit, seine Geschäftsmodelle zu überdenken. Es gab die Möglichkeit, sich als Asset-Management-Standort zu etablieren. Aber hierfür fehlte in der Schweiz wohl das Know-How und die EU-Mitgliedschaft. Jetzt wird der Finanzplatz aben langsam zu Grunde gehen und mit ihm zehntausende Jobs. Ich wüsste auch nicht, warum man dieses kranke Geschäft am Leben lassen sollte. Das Geld ist im Silicon Valley, Paris oder in Berlin besser angelegt, denn dort gibt es jede Menge Ideen und Leute, deren Vita nicht nur aus KV oder Banklehre besteht.

    • Pervers ist noch gelinde ausgedrückt. Ich hoffe das Boot wird in einer turbulenten Seefahrt auflaufen und zu vorderst die Schiffskapitäne. Ansonsten wird sich nie und nimmer etwas ändern.

  12. Ich habe vor 1 1/2 Jahren dieser Bank als Mitarbeiter den Rücken gekehrt. Etwas später waren alle meine Ex-Kollegen aus meiner Abteilung auf der suche nach „einer neuen Hersusforderung“ Da die Abteilung ausgelagert wurde.
    Es ist kaum zu glauben wie sie bloss einen Bock nach dem anderen schiessen und glauben sie hätten all das Geld verdient.
    Unten rum wird optimiert wo das Zeug hält (was ja an sich in Ordnung ist) und obenrum wird richtiggehend geklotzt und abkassiert. Ich glaube das diese Bank zu gross ist als das sie nur von einem CEO regiert wird. Thiam hat nicht den Überblick verloren, er hatte ihn noch nie!

    • In keinem geschaeft wird 6.3 milliarden verlust mit 40 millionen lohn u boni honoriert! Thiam muss gehen!

  13. Wieder einmal wunderschöne und robuste Resultate der CS, die jedem Aktionär ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hat. Thiam souverän wie immer. Ich weiß gar nicht, warum alle so ein Problem mit der ganzen Geschichte haben.

    Spass beiseite, vielleicht wacht der ein oder andere langsam Mal auf, dass Thiam und die CS ihre Aktionäre seit Jahren verarschen. Die gleiche Story, Quartal für Quartal. Vielleicht sollte man sich doch mal Gedanken machen, ob die Kollegen von RBR Capital nicht doch ein bisschen Recht haben mit ihren Aussagen.

  14. Warum regen sich alle so auf? Ich bin weder Kunde noch Aktionär bei CS. Ich kaufe bei Unternehmen ein und unterstütze diese mit Kapital, wenn ich an die Führung und die Strategie glaube. Dann macht es auch Freude, wenn etwas zurück kommt.

    Es scheint, dass es es also noch genug Leute gibt, die an die CS glauben und dort Geld hinein stecken. Und solange das passiert, wird auch der Herr TT weiterhin seine 10 oder 11 Kisten pro Jahr einstreichen. Voilà, so einfach ist Wirtschaft. A propos Wirtschaft: Zeit fürs Feierabend Bier.

    • Die Leute regen sich auf, weil solche Konstrukte der Gesamtwirtschaft schaden! Darum! So einfach!

      Es ist volkswirtschaftlich fatal, wenn sich einige wenige auf Kosten der grossen Mehrheit (des Mittelstandes) schamlos bereichern! Schweizer, insbesondere solche ab 45, werden entlassen und finden keine adäquate Arbeit mehr!

      Das Märchen von wegen freier Marktwirtschaft und so hat ausgedient. Dem Links-, Rechts-Parteien-Geplänkel sollte keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt werden. Es soll um die Sache gehen!

    • @Tom Attosos

      Sehr schön auf den Punkt gebracht.

      Man darf gespannt sein, wie viele Kunden die CS verliert, wenn verschiedene mehr als dubiose (angebliche) „Kreditgeschäfte“ (Afrika, USA, Asien) den Herren Rohner und Thiam um die Ohren fliegen.
      Auch für einen Finma-Exponenten wird es dann wohl Zeit, die Koffer zu packen.

    • Benny, du erzählst quark. Wo genau liegt das Problem, wenn ne private AG ihr Geld verpulvert? Soll sie doch, kratzt dich doch nicht. Klar, deine PK hat was drin, aber dieses Prozent dürfte kaum ins Gewicht fallen…

    • Schorsch: TBTF und TBTJ! Auch solche Vereinigungen sind, falls das noch nicht bis zu Dir vorgedrungen ist, systemrelevant, lieber Dorsch. Mit einer defacto-Garantie der Eidgenossenschaft.

    • @Benny Fuchs

      Also wenn ich den Schund, den du hier schreibst lese, denke ich dass das Nationalökonomie Studium dringend neue Professoren braucht.

      2 Abschnitte, 1 fältige Meinung und 0 Zusammenhang

  15. Also mir ist es ja nicht klar wie ihr da draussen zu so einem Verlust steht, aber es muss doch klar sein das diese beiden Bänkler wie sie ada oben so sitzen, sollten diese noch einen letzten Funken, Verstand und inbesondere Anstand besitzen, umgehend und sofort- und das Ganze ganz sicher ohne Bonus und/oder Abgangsentschädigung versteht sich, jetzt und gleich den blitzschnellen ABGANG machen!

    • Verstand haben die beiden Clows sicherlich schon, sonst wären sie nicht dort, wo sie jetzt sind.

      Anstand haben sie ganz sicher nicht. Sonst wäre die Situation heute anders.

      Ob sie abtreten oder nicht, wird nicht viel zum Besseren beitragen. Dann bekommen sie noch einen goldenen Fallschirm und die nächsten Abzocker stehen bereits in den Startlöchern.

      Hier ist die Politik gefordert. Oder es braucht einen Volksaufstand. Aber für beides sind die Schweizer zu träge, zu verblendet, zu blöd. So wird sich die Abzockerei auf Kosten der grossen Mehrheit fleissig weiterziehen.

  16. Das nennt sich echtes und wahres bedingungsloses Grundeinkommen. Kein Risiko, keine Leistung und trotzdem gigantisches letztlich staatlich garantiertes Einkommen. Wir sind als Schweizer nach wie vor in Sippenhaft für diese für uns viel zu grosse Branche.

  17. Den Aktionären wird erneut die Dividende zusammen gestrichen. Ich bin sicher im Gegenzug werden die Boni für das super top Management erneut erhöht – als eigentliche Stresszulage.

    • Ja komm, Aktionär, blah blah blah…. Aktionäre interessieren hier keinen. Das ist nur lächerliches Beigemüse.

    • Falsch, Aktionäre sind eigentlich die einzigen, die das Debakel hier etwas angeht…

    • Es ist an der Zeit, über einen Führungswechsel nachzudenken.
      Jacob Zuma hätte Kapazitäten….
      … und Frau Ruoff könnte doch schon bald Rohner ersetzen

    • @Benny National

      Der Nationalökonom, der nicht versteht wie eine Firma funktioniert.

  18. Thiam bringts nich, das war aber schon vor langer Zeit klar. Aber was erwartet ihr von einem CEO, welcher sich nicht im Bankfach auskennt und auch nach Jahren nicht Deutsch spricht? Und weshalb werden diese Boni und Saläre an der GV im Vergütungsbericht abgesegnet?

  19. Vor allem scheinen die Aktionäre der CS nicht „aufgeschreckt“. Das wäre noch wichtiger als die Öffentlichkeit. Sonst würden sich die Herren Thiam und Rohner nicht mehr an die GV wagen. Schon zu Zeiten von B. Dougan, damals unter VR-Präsident W. Kielholz, gab es Bonusexzesse, da sind die heutigen geradezu peanuts dagegen. Die CS kann einem leid tun, einfach tragisch, was aus dieser Bank geworden ist.

    • Schon wieder diese Leier von Aktionären… Wen meinst du damit? Die Kleinaktionäre? Deren Meinung zählt nicht, die sind unbedeutend, die haben nichts zu sagen. Die grossen Aktionäre sind Teil des Systems, sie profitieren davon, zocken fleissig ab. Sei das nun in Form von Spezialdividenden oder Spezialkonditionen auf Fremdkapital.

      Es findet eine Umverteilung im grossen Stil statt. Von der Mittelschicht nach „oben“. Der „Staat“ (also wir Steuerzahler) werden für die Zeche aufkommen.

      Auch die Mär von „too big to fail“ wird nicht hinterfragt. Sowas gibt es nicht! Keine Bank ist systemrelevant.

  20. Ihr müsst Euch nicht über Abzocker echauffieren.

    Ich bin überzeugt die meisten KommentatorInnen auf diesem Portal haben die 1:12 Initiative zur Begrenzung der Löhne nach oben abgelehnt.

    Selbst wenn die Abstimmung wiederholt würde wird jeder der hier laut Abzocker schreit nicht fähig sein einer „linken“ Initative seine Stimme zu geben.

    • D. Bertschi: Diese Initiative griff berechtigterweise einen Missstand auf, eben die Abzockersaläre. Nur war das Verhältnis damals nicht 1:12, sondern 1:200, z.B. bei gewissen Banken. Die Initiative war, wie viele andere auch, zu krass, zu extrem. Deshalb wurde sie abgelehnt. Die Initianten haben sich das selbst zuzuschreiben. Leider, denn so bleibt immer alles beim Alten.

    • Leider, lieber Daniel, ist das so. Ich habe mit Überzeugung für die 1:12-Initiative gestimmt (auch wenn sie dem unsäglichen linken Lager entstammte). Die Schweizer halten nicht zusammen und darum geht’s ungebremst ins Verderben!

  21. Es ist die Ironie der Geschichte, dass die ersten welche ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen gerade die Reichen sind!

    Der Mittelstand konnte sich nicht vorstellen jemand ein kleines Grundeinkommen zu geben- ohne Leistung.

    Dass das bedingungslose und vorallem leistungslose Spitzeneinkommen über Boni und Zinserträge schon seit Jahrzehnten praktiziert wird, geht über seine Vorstellungskraft.

    Mal schauen ob er sich vorstellen kann wer schlussendlich die bedingungslosen Spitzeneinkommen jedes Jahr brav zahlt…

    • @Daniel Bertschi ; wieso die CS ist doch lead beim bedingungsloses Grundeinkommen! Die GL bezieht seit Jahren ein solches ohne irgendwelche Verantwortung zu tragen oder Leistung zu erbringen. Und dies erst noch nicht allzu knapp. Da würde ich sogar bei solchen umständen bis 90 Jahre angestellt bleiben. Und gleichzeitig so noch die AHV entasten.

    • Ja, die Zeit zum Umdenken ist gekommen! Ich glaube, es wären viele für ein Bedigungsloses Grundeinkommen.

      ABER, es müsste sichergestellt sein, dass dieses nur für hiesige gilt. Als „hiesige“ könnte man zB Leute klassifizieren, die a) Swiss Citizen (by Birth) sind, b) solche, die seit x Jahren [z. B. seit 15 Jahren] in der Schweiz gelebt und gearbeitet und lückenlos in die Sozialwerke einbezahlten und evtl c) Swiss Citizen by Naturalization + x Jahre Einzahlung in die Sozialwerke.

      LEIDER sind unsere Dummschwätzer-Politiker nicht in der Lage oder Willens, die so zu gestalten. Darum wird es vom Stimmvolk auch nicht angenommen.

    • Und dann kommt Benny Fuchs und verlangt ein BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen mit folgenden BEDINGUNGEN, schon fast zynisch, zumindest aber grotesk

    • @ Karl

      Das bedingungslose Grundeinkommen soll „bedingungslos“ sein für diejenigen, die es erhalten. Das heisst aber nicht, dass jedermann in den Genuss eines solchen kommen soll. Kleiner aber feiner Unterschied!

  22. Einstein: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
    und:
    Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet.
    Ersetzen wir Wahnsinn mit Dummheit und voilá, da haben wir die CS.
    Bei CS war es so in den letzten 50 Jahren. Selbst Grübel hat nach seinem Wechsel zu UBS gesagt, es sei toll einmal bei einer richtigen Bank zu arbeiten!

    • Eines ist auch unendlich:
      Die Bezugnahme auf den unsäglichen Einstein.
      Völlig profane „Wissenschaft“ mit Theorien um andere Theorien zu stützen.
      Aber ja nicht die Prinzipien erkennen. Kein einziger wissenschaftlicher Test ist völlig identisch.

  23. Ein Unternehmer könnte sich das nicht leisten und würde sich bei roten Zahlen einen Minimallohn auszahlen.
    Aber man ist ja bei der CS … dort kann man noch richtig fett zugreifen.
    Diese Bank ist einfach nur noch ein Armutszeugnis von Banker, die den Hals nicht voll kriegen.

    • Richtig, richtig. Fairerweise müssen wir jedoch festhalten, dass du mit deinen Aussagen die Mängerlis meinst. Das einfache Fussvolk ist ja einfach zum Sklaventum verdammt.

  24. Thiam sagte also:

    Wir setzen [unsere Strategie] auch 2018, im letzten Jahr unseres Restrukturierungsplans, diszipliniert um und konzentrieren uns weiterhin darauf, Mehrwert für unsere Kunden und Aktionäre zu schaffen.

    Na wunderbar! Obwohl Thiam für 2018 natürlich das Futur hätte verwenden sollen: „Wir WERDEN unsere Strategie auch 2018 umsetzen.“

    Frei nach dem Motto: Letztes Jahr standen wir vor dem Abgrund. Dieses Jahr werden wir einen grossen Schritt nach vorne tun!“

    Oder, aus seiner persönlichen Warte: „Wo ich bin läuft nichts, aber ich kann ja nicht überall sen!“

    Man muss sich mittlerweile fragen, ob die ca. 10 grössten Aktionäre dem weiss-westigen Urs Rohner den Auftrag gegeben haben, die Credit Suisse an die Wand zu fahren. Denn sonst gibt es keine logische Erklärung dafür, dass der Hauptjob dieses Herrn nicht schon längst administrative Assistenz beim Zürcher Filmfestival ist …

    Bitte, liebe wunderschöne Nadja, mach uns den Gefallen, wenn es schon die grössten Aktionäre nicht tun!

  25. Oh, wo sind jetzt die Vorgaben des CS-Anwalts zur richtigen Interpretation des Ergebnisse hingekommen? Schon wieder gelöscht? Schade. Bitte auf diesem Blog nur noch die Vorgaben der CS-Anwälte publizieren. Die sind nämlich viel unterhaltsamer, als die traurigen Fakten. Ich habe übrigens gehört, TT lasse sich jetzt von Muhammad as Sahhaf beraten (zur Erinnerung: der legendäre letzte Informationsminister unter Saddam Hussein, auch als ‚^Comical Ali‘ bekannt).

  26. Ich sage nur, die CS ist einsame Spitze: Seit Lukas Mühlemann in Mc Kinsey Hand. Seither Mist an Mist gebaut. Milliarden Börsenwert vernichtet. Millionen an Boni verteilt. Warum diese Bank immer noch (zufriedene) Kunden hat, ist mir ein Rätsel. Leider. Einst war sie eine stolze und gute SKA. Mc Kinsey Manager haben sie zu Tode beraten bzw. gemolken. Und sie wird weiter gemolken…

    • Und ich dachte immer,daß die CS eine Bank – geführt von Bankern – ist.
      Wieso wird immer die Beraterfirma Mc Kinsey vorgeschoben?
      Soll damit das Desaster von den Bankern auf „Berater“ weggedrückt werden?

    • @Karli Springer: Du hast nicht gerade viel Kenntnis über die Branche. Da steckt mehr Wahrheit drin als Du denkst…aber bitte, Hauptsache einen Schrott wegdrücken…

    • @ Peter K.

      Ihren unsachlichen Angriff auf den Vorredner kann ich nicht für gut heissen. Warum sehen Sie dessen Aussagen als falsch an?

  27. Wann endlich hört dieses Dauer-Fiasko in dieser Institution auf?

    Und wie lange lassen sich die staek holders (inkl. Schweizer Pensionskassen!!!) noch Sand in die Augen streuen?????

  28. Ja, heute ist schön Wetter….. positive thinking ist wichtig, aber nicht für alles.
    Mir beschäftigt eine andere Frage: wie wäre es gewesen, wenn Boris ( Collardi) die Führung, sagen wir in 2012 übernommen hätte. Die denkbare Szenarien sind drei: besser, ähnlich wie die Bären ( trotzt starke Kritiken hat der „Latino“) relativ gut gemacht. Zweitens, gleich wie heute, wahrscheinlich unmöglich… oder sogar besser als die Konkurrenz, ähnlich wie die Amerikanern Schwestern… tja, business Modell war / ist Amerikaner….aber die Resultate stimmen doch nicht! Wo ist der Wurm? Dauern so lange die sogennante „Altlasten“ wie bei UBs, oder was? Sind doch meistens internationale Geschäfte, die Schweiz läuft gut… S&P ist um funfache gestiegen als vor 10 Jahren…wo sind diese Problemen, denn? Ich finde keine valable Lösungen an solche Fragen…höffentlich hat die CS – Spitze die Lösung gefunden…dann lassen wir überraschen. Viel Glück.

  29. Immer diese Sonderfaktoren…

    Ist den Leuten aufgefallen, dass diese immer Verluste sind?

    Profitiert man wird der Gewinn im operativen Teil gezeigt.
    Muss man einen Teil davon an staatliche Konstrukte abliefern wird es als ausserordentlich rapportiert.

    Kann sich jemand erinnern dass die CS Milliarden Gewinne in Tax gezeigt hat (welche nun dort als Abschreibungen stehen)?

  30. TT hält sicher schon Ausschau nach einem neuen „Money for Nothing-Job“. Jetzt wird dafür noch fleissig an einer Heldenlegende gebastelt. Ist zwar das meiste davon nur hohle Phrasendrescherei, aber „who cares“? Der Schein (und der Hype) zählt mehr als das Sein in diesen Kreisen.

  31. Die CS Top-Crew haben in den letzten zehn Jahre wirklich viel Kohle verheizt. Da wird mir warm ums Herz. Danke U.R und Danke T.T ein bisschen wärme tut ja in dieser Jahreszeit gut. Auch die dividende macht gerade noch 10% von der im 2007 aus. Ich sehe sie sorgen sich sehr um ihre Angestellten, den wenn die in Pension gehen werden sie noch weniger haben und sich an die gute alte Zeit der sparrunden der CS erinnern und sich wohl fühlen. Ist ja toll wie sie die Zwangs Aktionäre ( PKs ) auf schmale kost trimmen. Übrigens ich wüsste noch jemand wo hervorragend in Ihre Crew passen würde, Frauenquote würde erhöht, kennt auch alle tricks, und wäscht ihre Hände in Unschuld und ist sogar bei der CVP Doris befreundet (Networking -Top) wenn sie noch nicht wissen wer ich meine, so verrate ich es ihnen ( Kostenersparnis Headhunter) rufen Sie einfach Frau Ruoff an!

    • Ich bin davon überzeugt, dass für einige Grossaktionäre Mehrwert geschaffen wurde.
      Nur sieht man dies nicht transparent im Geschäftsbericht wenn man in der IB zu überhöhten Preisen Assets der Grossaktionärs-Surrogates kauft oder Swaps nicht zu Market Rate abschliesst. Oder man bei IPOs und Bond Emissionen gute Teile denen zuweist…

  32. Lieber LH
    Sie sind ein guter Journi und beschreiben korrekt, wie KOMPLEX das Grossbankengeschäft ist. Sie wissen selbst, dass sich CS-Anteile in den letzten Jahren inflationär entwickelt haben. Deswegen ist der erwähnte Kurseinbruch um -38 Prozent zu kurz gegriffen. Teilhaber konnten von den diversen Dividenden und Kapitalerhöhungen profitieren. Die Einsparungen greifen.
    Der BRAND CS ist intakt – die Herausforderungen bleiben.
    P.S: Der verurteilte Genfer CS-MA war eine Niete ohne Fachausbildung.

    • „Der BRAND CS ist intakt“

      Das kann jeder behaupten.
      Haben Sie mal rumgefragt?
      Ich höre das Gegenteil.

      Und auch im Ausland lacht man eher als Respekt zu zollen.

    • „Der Brand CS ist intakt“ – danke für den Lacher des Monats!
      Wenn’s nur nicht so traurig wäre….
      P.S: der hier Zitierte ist eine indoktrinierte CS Niete ohne Verstand.

    • @ Hubertus: Ich kenne den von Ihnen genannten veruteilten Genfer CS-MA nicht, aber wenn der eine Niete ohen Fachausbildung war, war derjenige den ihn angestellt hat und seine Vorgesetzten gelinde gesagt noch die viel grösseren Nieten!

  33. Surprised? Anyone?

    Suche zwecks Erstellung eines Stand-up-Comedy-Programms noch ein paar (Ex-) CS-Banker, die mir Geschichten aus dem Berufs-Alltag mitteilen möchten.
    Ursus & Nadeschkin, Divertimento, Emil, aus dem Weg – hier komme ich!

  34. Wie verzweifelt, rat- und planlos muss ein Unternehmen sein, wenn jegliche kritische Berichtertstattung umgehend von einem Anwalt pariert wird? Einfach nur peinlich, wie dünnhäutig die CS hier agiert.

    • Das betrifft das ganze System.

      Deren Zeit ist abgelaufen und sie sind noch mit Rückzugsgefechten beschäftigt.

      Es geht für einige wortwörtlich ums Überleben.

  35. Operativ zeigte die CS immer ein tolles Ergebnis, BRAVO!
    Das mache ich in meiner persönlichen Buchhaltung auch. Ich weise immer alle Bussen der Polizei, Bordell Rechnungen, ausserordentlichen Arztrechnungen für Leberschäden und grosse Saufgelage im ausserordentlichen Aufwand aus. Im Kerngeschäft bin ich IMMER positiv. Super!

  36. I luckily followed my instinct and sold my CS shares when Brady Dougan „received“ a Bonus of 90m some years ago.

    It is up to each shareholder: Get milked dry or vote with your feet!

  37. Was soll die Scheisse? Wer hat’s denn eingebrockt? Wie schön war es doch, als Luki noch über Brady wettern konnte. Mich ärgern kindische Formulierungen wie Milliarden „verpulvern“. Und Aussagen wie „die Aktionäre sitzen auf einer Niete“ sind nur beleidigend. Was soll das alles? Hast Du CS-Aktien? Sprichst Du über Dein Geld?
    Es war von Beginn weg klar, dass die CS nicht rasch aus dem Sumpf kommt. Die Verluste sind bis anhin nachvollziehbar, und vor Steuern realisierte sie einen Mini-Gewinn.
    Das zweite Thema, die Klagefreudigkeit der Welt gegen die CS, nehme ich ernster. Es gibt offenbar immer noch üble Zauberlehrlinge (z.B. short Vola-Lölis) in der Bank, die ungehindert den Ruf schädigen dürfen. Wann ist Schluss damit?

    • Das soll was ? Ist doch klar, TT ist einfach der falsche Mann um eine Bank wieder auf Kurs zu bringen. Da braucht es gestandene Banker dazu.
      Ich würde es ja auch Ihm gönnen die x Millionen aber er hat es einfach nicht verdient. Anstatt zu arbeiten zählt er den gnazen Tag sein Geld. Wenn ich könnte würde ich Ihn sofort entlassen.

    • Warum? Was sind Deine Argumente?
      Ich finde, er hat sich aus der medialen Schusslinie gebracht. Zu Beginn haben alle gegeifert, er lasse sich it dem Heli von Termin zu Termin bringen… fake news!!! Hat sich herausgestellt. Rede nicht von seinem Gehalt, das anyway viel zu hoch ist… Die Anderen sind nicht besser (Ermotti, Colardi usw.). Was ist das prozentual zum Ertrag. Ok, ich lasse die Kosten mal aussen vor. Wir reden von peanuts. TT kam von aussen, wurde subito von und CH-Neidern beschossen, und reagierte mal klug. Er nahm den „Gringe abe“ und „seckelte“. Die CS ist heute x mal besser aufgestellt als zu Zeiten Brady Dougan, bei welchem Rohner einfach „biased“ war. (Rohner lernte viel vom banking in NY /Vater Safra) …). das erklärt auch Einiges. Ich jedenfalls halte meine unsäglichen CS-Aktien weiter, denn ich weiss: so schlecht, wie es die zurückgewandten Nicht-Aktionäre, die sich regelmässig hier melden, steht es nicht mit der Bank.

  38. und solche loser kassieren millionen!
    was sagen eigentlich die aktionäre dazu?
    oder unsere pk’s?
    ist denen das alles wurst?

  39. Thiam will Mehrwert für „unsere Aktionäre“ schaffen. Es wäre mir lieber dieser nicht so sehr begabte CEO würde sich dorthin verziehen wo er hergekommen ist und am besten wäre, wenn er den Rohner mit samt dem VR auch noch mitnehmen würde.

    • Aber sowas von einverstanden! Es gilt halt: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und wiederholt der Vorschlag: Für den Hürdenläufer Rohner gäbs doch ein Plätzchen bei den Zurich Filmfestivals und TT könnte doch als Versicherungsmakler eine gute Figur machen?!

    • Ich bin davon überzeugt, dass für einige Grossaktionäre Mehrwert geschaffen wurde.

      Nur sieht man dies nicht transparent im Geschäftsbericht wenn man in der IB zu überhöhten Preisen Assets der Grossaktionärs-Surrogates kauft oder Swaps nicht zu Market Rate abschliesst. Oder man bei IPOs und Bond Emissionen gute Teile denen zuweist…

  40. Ganz ehrlich mit einer solchen Bilanz ist es eine Frage des Anstandes des VR Präsidenten und des CEO abzutreten oder zumindest auf den Bonus zu verzichten. Nur – Anstand ist nicht im Vokabular dieser Leute. Politisch sollten nun auch die bürgerlichen Parteien auf die Barrikaden. Ein solches Gebaren ist schlecht für die Anliegen wirtschaftsfreundlicher Kreise.

    • Das erstaunliche ist dass VRP Rohner von den Aktionären nie in Frage gestellt wird. Als Jurist kaum tauglich, ebenso als Bankstratege. Unter seiner Herrschaft konnte BD schalten und walten, unter seiner Herrschaft macht TT immer vollmundige Versprechungen wie BD. Wirklich vorwärts kommt die Bank nicht. Neue Skandale kommen im regelmässigen Turnus zum Vorschein, Mauretanien. Beobachter der Amis hocken immer noch in die Bank, FINMA schaut auch mit einem halbblinden Auge bei der Bank rein, neue Bussen sind zu erwarten! Alles läuft falsch!

    • Sehe ich genau gleich, nur: Anstand wird leider nicht stattfinden. Häuptling „Weisse Weste“ und DJ Tamtam werden sich weiter durchwursteln und ohne jegliche unternehmerische Verantwortung üppig abkassieren. What a shame! Wobei die (dummen) Aktionäre dies offenbar so wollen bzw. dulden.

    • Das Einzigste, was Rohner aus seiner sportlichen Vergangenheit mitbringt, ist Ausdauer (im Sesselkleben, weil es sich so schön bezahlt macht).
      Rechtskenntnisse: Fehlanzeige. Bankkenntnisse: unterirdisch. Marktkenntnisse: was ist das?

  41. Plakat am Paradeplatz zum Valentins-Tag:

    —————————————————————————————

    We are closed, but no opening to-day:
    To celebrate our distinguished Mayday!
    „Remaining shareholders“ are welcome;
    Successful Tidjane Thiam has just gone!

    P.S.
    What about Rohner ………………………………..

  42. Das kassieren geht trotzdem weiter bis zur Neige. Egal wie hoch der Verlust ist. Ab Stufe MDR und aufwärts ist man auf einer Bank grundsätzlich in einer geschützten Werkstatt. Ab und zu wenn es nötig ist muss einer als Bauernopfer gehen; aber sonst passiert hier oben nicht viel. Nicht umsonst ist es Ziel vieler auf welche Art auch immer (nur nicht mit Arbeiten) in diesen Olymp aufzusteigen.

    Und solange sich alle (Kunden, Aktionäre, Politik usw.) das gefallen bleibt das weiterhin.

    Luki who cares?

    • Die Aktionäre sind Eigentümer der Bank und konnten darüber abstimmen über die Löhne, haben damals alles bewilligt, jedes Jahr,
      also, wenn der Eigentümer sagt dass sie zahlen wollen, wen juckts da? Mich also nicht, so kommt wenigstens Geld in den Umlauf, mags den Leuten gönnen…….

  43. Öffentlichkeit wird aufgeschreckt ???

    Eben nicht, oder viel zu wenig, oder gar nicht mehr.

    Wir regen uns bald jeden Tag ein bisschen weniger auf, ob all der Schamlosigkeiten einer dünnen, arroganten Elite.

    Sind wir abgestumpft oder einfach total frustriert?

    Wenn wir echt aufgeschreckt wären, dann würden wir nämlich zusammenstehen, uns entrüsten, mal demonstrativ die Arbeit niederlegen.

    Aber nein, kaum sind wir am Arbeitsplatz, da packt jeden von uns die nackte Angst, den Job zu verlieren, die Karriere zu gefährden.

    Also schön überartig sein und ja nicht auffallen.

    Und wenn sich jemand im eigenen Umfeld erdreisten sollte, seine kritische Stimme zu erheben, sofort auf Distanz gehen, denn die eigene Feigheit befiehlt:

    „Do werd dräckige Wösch gwäsche, do demit darf ech nüt ztüe haa.“

    Die Elite weiss haargenau, wie all diese kleinen Feigheiten gegeneinander ausgespielt werden können.

    Und als braver untertaner Büezer: Hopp, a d’Säck, beweise dir und allen anderen, dass es dich braucht, dass du überhaupt eine Existenzberechtigung hast.

    Wenn wir alle mehr Achtung vor uns selbst hätten, ja dann wären wir weniger feige, ja dann würden wir aufstehen und ja, uns allerheftigst erschrecken.

    Ja, dann würde sich vermutlich echt was ändern, und ja, ziemlich schnell.

    • Ich weiss nicht ob es nur Feigheit ist? Am überwiegenden Teil der Bevölkerung und Arbeitnehmern geht es überdurchschnittlich gut
      und der Welt ist im Konsumrausch. All das vernebelt ein bisschen den Bezug zur Realität und dem was wirklich abgeht.

    • Kann Ihnen sagen, dass ich das genau getan habe (damals selbst in einer GL einer international sehr bekannten Firma, die in mehr als 140 Ländern tätig war) und auf den Tisch geklopft habe und auch einmal dem CEO und dem VRP die „4 Wahrheiten“ erzählt habe. – Hei wurde darauf intrigiert. Machte mich dann selbständig. – Darf ich Ihnen etwas verraten?: Derjenige, der NIE einen Strick zerrissen hat in seiner Karriere, der sich duckte, wenn es echte Arbeit und Risiko zu übernehmen gab, der dem obersten Konzernleiter permanent nach dem Mund redete und ihm täglich in den Allerwertesten geschlüpft ist während er nach unten seine „Knechte“ piesakte, genau DERJENIGE ist heute der CEO mit Millionengage, der sich gerne im Licht der Spotlampen der Medien sonnt. – Geleistet hatte er selbst nichts wirklich auf seinem 20-jährigen Weg in der Firma. Er hat sich bloss geschickt positioniert, Konkurrenz ausgeschaltet (man kann ja immer wieder etwas abschätziges über einen Konkurrenten ganz beiläufig beim CEO positionieren, wenn man ständig seine Nähe sucht) und opportunistisch von anderen profitiert oder sich weggeduckt, wenn einmal scharf geschossen wurde, um dann nach der Schlacht sich mit Eigen-PR frisch fröhlich als Held zu präsentieren.
      Tja, so läuft es doch oft, und wir alle wissen es.

    • Danke Herr Thalmann für den Kommentar, genau so ist es. Die Arbeitsbienen im Maschinenraum schuften wie blöd, obwohl das Wasser schon bis zum Hals steht, während auf der Kommandobrücke die Champagnerkorken knallen, während der Kahn untergeht. Titanic lässt grüssen.

    • Sie haben natürlich recht Herr Thalmann, dass der Mittelstand feige und vor Angst gelähmt ist. Es ist halt einfacher auf Asylanten, Sozialhilfebezüger und Rentner einzuhauen als Systemfehler bei den Finanzakteuern zu suchen und zusammen zu korrigieren. Ich weiss noch wie die Minderinitiative bekämpft wurde (Economiesuisse hat im Ernst den Untergang der Schweiz prophezeit) und erst recht die 1:12 Initiative. Es wäre schon tragisch wenn der Thiam jetz nur das 12-fache des geringsten Lohnes in der CS bekommen würde. Man hat uns ja erzählt die „Besten“ Leute sind ja auch ihre Millionen wert. Er soll den Aktionären nun nur richtig auf der Tasche liegen und die CS belasten..
      Auch die Vollgeldinitiative wird einfach bekämpft anstelle bessere Vorschläge zu unterbreiten. Die Politik hat kein Interesse ihren Geldgeber in die Suppe zu spucken. Solange sich der Mittelständer alle drei Jahre einen grösseren Fernseher leisten kann ist er doch glücklich. Er solidarisiert sich lieber mit den Reichen gegen die Armen anstelle die Seite zu wechseln und mal für die schwächeren einzustehen gegen die Abzocker. „Teile und herrsche“ gilt heute nach wie vor.
      Am Stammtisch hält er grosse Vorträge und bei Abstimmung sehnt er sich doch nach „Glanz und Goria“ und stimmt für die Interessen der priviligierten in der Hoffnung irgendwann mal auf dieser Seite zu stehen.

    • Herr Stephan Thalmann
      Sollte Ihre Betrachtungsweise Glaubhaft sein, kann ich mich Ihnen voll Anschliessen.
      Sollte Sie nicht Glaubhaft sein sollten Sie solche Betrachtungsweisen im ( Versteckten Internet ) lassen.
      Denn jeder von Ihnen Erwähnten Typen glänzt vor Feigheit, Verlogenheit, und Dreck am Stecken.
      Hätten diese Typen eine entsprehende Persönlichkeit würden sie nicht knicke machen. Trotz eventuellem Job Verlust.
      Die Menge machts aus.

    • Ich bin vor 35 Jahren aus einem Ostblockland vor dem Kommunismus in die Schweiz geflüchtet – ich kann es einfach nicht fassen, was aus diesem einst wunderbaren Land geworden ist – es ich wirklich sehr, sehr schlimm…
      Diese Abzocker sind noch ein viel grösseres Problem als die Kommunisten damals….
      Und ja, die Angestellten haben Angst ihr Lebensstandard zu verlieren, darum werden sie immer wieder mitmachen…
      Wie wäre es, dass sich die ganze Belegschaft vom Uetlihof zu einem bestimmten Zeitpunkt für 4 Tage krank schreiben lässt?

  44. CS-Aktionäre, die unter hohem Blutdruck leiden, sollten umgehend den Artikel von Ermes Gallarotti NZZ abrufen: „Die CS hat im vergangenen Jahr dank einer eindrücklichen Disziplin auf der Kostenseite“ (neu-arbeitslose Schweizer) „operativ besser gearbeitet. Verlust infolge Wertberichtigung auf US-Steuergutschriften, die in *Gefolge* der jüngsten Steuerreform nötig wurden.“ Zusammengefasst: Schuld ist Trump – verhindert u.a. höhere Boni für Thiam. Euphemistischer Gefälligkeitsartikel für einen geschätzten Inserenten. Bin gespannt, wie Blick am Abend einen allfälligen Verlust der UBS kommentieren wird.

  45. Jede Person die mal bei der CS gearbeitet hat (intern oder extern) fragt sich immer: wie kann diese Bank überhaupt noch funktionieren?

    Im echten „Anglo-Saxon“ Stil ist die Bank nur noch Aussehen und heisse Luft, ich würde dort weder arbeiten noch 1.- anlegen. Hoffentlich kommt es zum Crack und entsprechendem Neustart mit besserer Leadership.

    Sorry für alle MA welche nichts dafür können..

    • Keine Ahnung wer nun schon Pfeife (Crack) raucht, aber im Falle eines CS-Zusammenbruchs würde ich Dir empfehlen – auch wenn Du selber dort keinen einzigen Franken deponiert hast – Dich ganz warm anzuziehen!

    • Vorbereitung und die Investition in krisensichere Assets ist in solchen Fällen das A und O!

  46. Man kann die CS-Problemliste auch um den Fall Mosambik erweitern, bei dem angeblich USD 1’500 Mio auf dem Spiel stehen:

    Wieviel hat die CS dort bereits zurückgestellt?
    Ist die CS überhaupt Kreditgeber, oder liegt ein gemäss GwG verbotener verdeckter Treuhandkredit o.ä. vor? Es deutet leider einiges darauf hin.
    Wo also bleibt der Abschreiber hängen? Bei der CS? Oder bei einem (verdeckten) Treugeber?
    Oder wird am Ende der IWF dem Land aus der Patsche helfen und allfällige kriminelle Treugeber retten?
    Weshalb «verwaltet» Mark Branson das Dossier seit Jahren mit höchster Diskretion? Hat er den vernichtenden Kroll-Bericht zum Fall Mosambik noch immer nicht gelesen? Soll im Fall „Mosambik“ jemand gedeckt werden?

  47. Abzocker! So, das muss man nun hier einmal schreiben! Fertig mit dieser aufgesetzten Political Correctness, die einige Profiteure bloss ausnützen, um die anderen zu verarschen! Der Chef soll mal etwas arbeiten gehen, statt bloss permanent aufzutreten und wahnsinnig intelligent tönenden Bull rauszulassen. Jawohl!

  48. Hat schnell gelernt, der Kerli – aber man wusste es ja bereits, wie smart er ist und wie schnell er sich als Neffe eines ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste hochgearbeitet hat. Das hat zwar weniger mit Talent (wie oft fälschlicherweise kolportiert), sondern vielmehr mit dem Privilegiertenstatus in einem Entwicklungsland zu tun, aber eben…. Insbesondere hat er superschnell die Rohner-Doktrin verinnerlicht: Operatives Komplettversagen, saftig honoriert. Chapeau, Monsieur Le CEO!

  49. Die oberste CS-Kaste (GL, VR, MDs) wird dieses Jahr bestimmt freiwillig auf einen Bonus verzichten. Damit werden die schlechte Resultate mehr als nur wett gemacht!

    Die CS-Belegschaft ist stolz, für solche Leute molochen zu dürfen.