N26 Ante Portas – und CS-Computer crasht

Online-Banking der Grossbank war Anfang Woche fast 48 Stunden fehleranfällig – Neue Berlin-Bank, Revolut: Angriff auf CH.

Von allen Seiten werden die guten alten Schweizer Bankinstitute bedrängt: aus Zug und Liechtenstein von Crypto-Anbietern, aus Berlin und dem Baltikum von Mobil-Banken.

Umso wichtiger wären Online-Spitzenleistungen. Die fehlen. Die Credit Suisse machts vor. Am Montag und Dienstag diese Woche fiel das DirectNet, wie das CS Ebanking heisst, immer wieder aus.

Mit Vollgas ins Rennen: N26-Werbung (IP, Madrid 2019)

„Das Online Banking war heute zeitweise eingeschränkt verfügbar“, meinte ein Sprecher der CS am Montag Abend auf Anfrage.

Und gab dann sogleich Entwarnung. „Die Kunden wurden informiert, die Störung ist behoben und alles läuft wieder gewohnt einwandfrei.“

Am Dienstag ging es allerdings weiter mit Meldungen betroffener Kunden über Unterbrüche, Abstürze, Fehlermeldungen.

Es entstand der Eindruck eines Systems am Rande des Crashs. Die CS sieht das gänzlich anders.

„Im Vergleich zum Vorjahr war die Verfügbarkeit nicht häufiger tangiert, und dies bei laufend steigenden Nutzerzahlen.“

Man wachse, man investiere, es funktioniere. „Wir arbeiten laufend daran, die technischen Kapazitäten der zunehmenden Nutzung unseres Online-Angebotes anzupassen.“

Gestern kam die nächste Hiobsbotschaft von der Informatik-Front. Diesmal von der hochgelobten Online First-Bank Swissquote.

Die Börsenbank, die sich mit günstigen Tarifen dank automatischen Prozessen einen Namen gemacht hat, soll Ausfälle haben.

Ihr Chef Marc Bürki sprach von einem „Ladetest“, bei dem möglicherweise ein Problem entstanden sei. Bis am Abend liess er Konkretes offen.

Die Postfinance gibt mit Ausfällen ebenfalls immer wieder zu reden. Kürzlich führte sie Wartungsarbeiten übers Wochenende durch.

Ab Sonntag Abend um 5 Uhr sollte das Ebanking der Postfinance wieder laufen, hiess es. Um 7 Uhr am Abend war das noch immer nicht der Fall.

CS, Swissquote, Postfinance: Alle kämpfen mit den Tücken der modernen Informatik.

Erstaunlich ruhig ist es bei der Raiffeisen geworden. Nach einer Zangengeburt soll das neue Avaloq-System der Genossenschafts-Gruppe funktionieren.

Die Abstürze bei den hiesigen Instituten werfen die Frage auf, wie diese gegen die neue Konkurrenz bestehen wollen.

Bei der CS und der Postfinance kommen Gebühren und Preise hinzu, welche Angreifer Chancen erkennen lässt.

Revolut und N26 sind die beiden bekanntesten neuen Banken, die vom Ausland aus die Welt und nun auch die Schweiz erobern wollen. Sie versprechen günstige Online-Tarife, niedrige Kreditkarten-Gebühren und faire Devisenkurse.

Und das alles ganz einfach, online und schnell. Wenn dann aber etwas passiert, wie bei der N26 mit einer hohen Summe, die einfach von einem Konto verschwunden war, dann wird der mangelnde Direktkunden-Kontakt zum Problem.

Niemand zuhause, heisst es für den Kunden.

Ob es bei den Schweizer Traditionsbanken mit ihren Hotlines viel besser ist, bleibt dahingestellt.

Sicher ist, dass Newcomer wie Revolut und N26 den alten Banken das Leben schwer machen könnten. Von Facebook ganz zu schweigen.

Das Problem sind nicht die alten Kunden. Die finden sich in der Online-Welt nicht wirklich zurecht und bleiben ihrem Institut lange treu – wenn auch mit steigender Unzufriedenheit.

Die Jungen aber, die gehen. Es ist wie beim Schweizer Fernsehen. Zuletzt schaut nur noch das Altersheim Leutschenbach TV.

Beim Banking hiesse die Analogie: Am Ende zahlen noch ein paar Senioren die 2 Franken Schaltergebühr am Paradeplatz. Der Rest ist weg.

Kommentare

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  1. Die NEON Bank oder die Bank Cler (ZAK) darf man beim Aufzählen der neuen Online Banken nicht vergessen. Im Gegensatz zu N26 oder Revolut, wären das zwei Schweizer Lösungen. OK nicht so günstig wie N26 und Revolut, aber lokal verankert 😉

  2. Siehe auch: https://www.neon-free.ch
    Siehe auch: https://yapeal.ch/de/
    Ich denke, dass es über kurz oder lang für den „Normalbürger“ und einfachen Retailkunden (und das ist immer noch die Mehrheit der CH-Bevölkerung!) für einfache Services wie z.B. Zahlungen machen, Kreditkarte, Lohnkonto etc. keine überteuerten, bonusgetriebenen, ineffiziente Dinosaurierbanken mehr braucht.
    Da sind die Neo-Banken, Apps, Digital Wallets etc. viel günstiger, einfacher, flexibler und näher an den Kundenbedürfnissen, und das mit Lösungen aus der Schweiz und global.
    Das HNW/UHNW Segment kann/will sich diese old-economy Services im Bereich Wealth/Asset Management vielleicht noch eher leisten, aber auch da steigt der Druck und die Erwartungshaltung betr. Digital Services mehr und mehr.
    THE DIGITAL SHAPERS OF THE FUTURE WILL SURVIVE!

  3. Sicherheit und Vertrauen werden die Kunden bei den alten Banken halten. Sehe da keinen Stress mit diesen unterkapitalisierten Internetgeldbeuteln. Somit alles auf grün. Unsere Banken bleiben ja auch nicht stehen und soo schnell geht der Umbruch nicht. Somit cool bleiben und dem eigenen Kundenstamm, das anbieten was sie wirklich brauchen. Ich bin kein Banker, aber ein durchschnittlicher Jungkunde.

  4. Klar, wenn man ein Millionenvermögen besitzt, Hipp sein will oder schlicht Kritiklos jeden Internet Müll mitmacht, dann ist eine e Bank von Nöten. Ich aus meiner Sicht halte das gesamte Internet, die komplette Vercomputerisierung unseres Lebens für falsch. Sobald e Voting eingeführt wird ist das der Tod unserer Demokratie. Die Freiheit haben wir bereits aufgegeben. Siehe Frazenbuch, Instagram etc. Das sind nichts anderes als Ueberwachungsmaschinen, illegale Datensammler. Auch den neuen G5 Standart wird ohne Rücksicht auf die Volksgesundheit eingeführt. Es ist eine Tatsache und Bewiesen dass unterhalb dieser G5 Sendemasten sämtliches Leben tod ist. Aber eben: wichtig ist nur, dass es der Wirtschaft gut geht. Und das man immer mehr Lebensqualität ans Internet abtritt. Gedanken- und Verantwortungslos. Und um meine These zu untermauern: die USA wollen von Einreisenden deren Social Media Accounts wissen. Warum wohl? Und wenn einer ein privates Fest als „Bombenfete“ bezeichnet hat, darf er dann aufgrund des Wortes Bombenfete nicht mehr einreisen, könnte ja ein Terrorist sein. Und wenn eine Person (wie ich) über kein solches Account verfügt? Reisesperre? Siehe nur schon als Beweis die Tatsache, dass Menschen die denselben Vornamen oder Namen wie ein Terrorist haben, persona non grata sind in den USA. Trifft sogar Säuglinge. Warten wir auf den grossen Sonnensturm. Dann gucken all die Internet Nerts aber mächtig Doof aus der Wäsche. Ein solches Ereignis könnte Weltweit Anarchie auslösen. Egal, wir Menschen sind zu blöd dafür, die Folgen unseres Handels richtig einzuschätzen. Siehe Klimakatastrophe, Plastikmeere, Antibiotika Flüsse. Trotz allem Wissen über die Gefahren wird fröhlich weiter verschmutzt. Genauso ist es mit dem Internet bzw der Vercomputerisierung. Warum darf ein Robort einen Menschen Arbeitslos machen? Warum muss ein Roboter keine AHV bezahlen, wenn er den Menschen den Job wegnimmt? Warum will das niemand? Ganz einfach: es wäre zu Gunsten der Menschen. Und das interessiert weder die Politik noch die Wirtschaft. Fazit: mit offenen Augen und ganz viel Wissen um die Probleme, der Mensch rennt weiter in sein Unglück. Motto: gestern waren wir kurz vor dem Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter. Ich werde sicher viele Daumenrunter ernten für diesen Kommentar. All denen sei gesagt: beginnt zu denken falls ihr das noch ohne Internet könnt.

    • Absolut richtig Dein Kommentar.
      Aber weisst Du was Dr. Untergang; hoffentlich geht es möglichst schnell bis sich die Menschen selber vernichtet haben.
      Kommen wird es so oder so und überleben werden wir nicht, und dies wegen drei Hauptgründen:
      – Gier
      – Macht
      – allgemeine Verblödung
      Perfekt wenn die Mensche bald weg sind, dann kann sich die Natur und die Tierwelt wieder erholen und sie haben alle Zeit der Welt:-)

  5. Warum sind eigentlich die hiesigen Kommentaristen bis heute fest davon überzeugt, dass die Grossbanken Retailkunden haben wollen?

    • Gegenfrage: Wenn man anständige Gewinne erzielen kann mit Retailkunden, warum soll eine hiesige Bank keine Retailkunden haben wollen, ja selbst eine „Grossbank“?
      Aber klar, wenn das Retailgeschäft nicht rentabel betrieben werden kann, dann sind Retailkunden vermutlich auch nicht sonderlich interessant.
      Offenbar sind ja aber alle hier überzeugt davon, dass Retailkunden „abgezockt“ werden. Also ist es ja klar, warum Grossbanken solche Kunden wollen… Ihre Frage ist also unter diesem Gesichtspunkt ziemlich unlogisch…

  6. Fakt ist das die Fintechs digital und Kostenseitig massiv besser aufgestellt sind in der modernen Welt, als es jede Dinobank derzeit ist. Es ist nunmal ein anderes Geschäftsmodell. Ein zeitgemässes Geschäftsmodell. Es wird die Zeit kommen in der wir Banken nicht mehr brauchen. Banking als Dienstleistung – ja, aber definitiv keine Banken mehr.

    Wozu soll Geld zahlen damit mit meinem Geld gezockt wird, Luxuspaläste finanzieren und all den MDs fürs nix tun Millionen geben? Bei der UBS, CS oder auch Raiffeisen ist der Service einfach nur grottig und teuer im Direktvergleich.

    Ich glaube das der Service für die 0.1% sicher top ist. Aber für mich als normalen Füdlibürger mit Hypothek, kleinen sechstelligen Einkommen und einem kleinen Ersparten sind unsere Banken einfach nur noch Abzocker. Vorallem aber nicht mehr Zeitgemäss.

    • Ja, ja ….. und wenn‘s dann schief geht, kommen sie wieder angekrochen und jammern und klönen!

    • Kostenmässig besser aufgestellt? Ja, vor allem, weil sie ihre Mitarbeiter zu Niedriglöhnen anstellen und ihnen grandiose Aktienbeteiligungsgewinne versprechen. Finanziert wird beides von Kapitalgebern, die vom nächsten Google träumen und dafür Fantasiepreise zu zahlen bereit sind. Profitabel sind diese Fintech aber allesamt nicht. Und nur wenige werden überleben. Der Rest geht unter. Und manchmal reissen sie auch ein paar Kunden mit in den finanziellen Abgrund.

    • Es geht hier aber darum noch mehr Kohle zu verdienen als die bestehenden Banken. Diese verdienen nicht mehr genug. Daher werden neue Modelle entwickelt die weltweit mit billigem Personal auskommen und alle Aufgaben automatisieren.

  7. Hört mal ihr Schwätzer da draussen..warten wir mal bis die ersten Fintech Banken pleite gehen, ihr Eure gesamte Kohle verliert und dann geht das grosse Gebrülle los!
    Ich würde denen keinen Stutz anvertrauen!

    • grossbanken sind eigentlich „betagte bis halbtote pferde“. nur eine vielzahl von kunden lassen sich von den „alters- und pflegeheimbetreibern“ ausnehmen und abzocken so lange es noch geht.

      es dürfte noch etwas dauern, bis die kunden feststellen, dass modernes, zukunftsorientiertes banking kostengünstig von fintechs angeboten wird.

    • klar, einfaches KYC (Formular mit ein paar Klicks erledigt) keine genaue Prüfung, das HQ ist irgendwo in der Welt und die Daten sind auf einem Cloud Server bei XY. Das Schweizer Gesetz mit seinem Einlageschutz greift hier nicht.
      Wer will diesem Anbieter sein Geld anvertrauen?

  8. Die Cs versucht auf der Basis eines Trappis ,diesen zu digitalisieren. Wie dies auf Dauer funktionieren soll wird man feststellen.
    Mein Trappi läuft und läuft ohne Ausfall.

    • Na ja, einen Trappi als Grundlage…. das ist das selbe als wenn man auf Sand baut.

      Mag sein das ihre seifenkiste noch läuft, aber auf welche Distanzen und mit welcher Geschwindigkeit und Komfort?

  9. –> DirectNet User 421
    Bin seit vielen Jahren DirectNet User bei der CS und sehr zufrieden. In all den Jahren lief das System tadellos. Ebenfalls erwähnen möchte ich auch das Umfeld zum System, d.h. excellenter Kundenservice, Warnungen bezüglich Auslandzahlungen, Anwendung der damit verknüpften Kreditkarten, Recherchen, usw. Chapeau! CS mach weiter so!

  10. Sie sprechen auch die zukunftsweisende N26 an. Wir können seit 2 Jahren nicht einmal eine neue eMailadresse mutieren. Müsste in einem Online Chat gehen, nur funktioniert das nicht. Selbst schriftlich wurde der Antrag auf eine Änderung der eMailadresse nicht erfüllt. Der ganze Hokuspokus um Onlinebanken und virtuellen Services geht den Bach runter. Gerade jetzt wieder Probleme mit meinem Onlinebroker Plus500, der den Handel aussetzte, weil das Geld – anscheinend – von einem Geschäftskonto kam. Dabei war es lediglich ein weiteres privates Paypalkonto. Aber eben: Es wird amerikanisch zuerst geschossen, dann gefragt. Die Abklärung ist hängig, aber der Handel in dieser Zeit verboten/unterbunden. Das hat doch keine Zukunft. Für mich ist immer noch MEIN ANSPRECHPARTNER auf der Bank das A und O. Direkt. Persönlich. Erreichbar. Wenn auch nur während der üblichen Geschäftsbanken.

  11. diese Probleme der Grossen werden bei den neuen genau gleich kommen nur wird sich dort definitiv niemand daraum kümmern…..hats heute kein anderes thema gegeben……!
    aber war ein versuch wert….

  12. Eine kurze Google-Recherche reicht vollkommen aus, um sich ein Bild zu machen über N26 und Revolut. Jeder selber schuld, der sein Vermögen aufs Spiel setzt, nur um ein paar Franken überhöhter Kontoführungs- und Wechselkursgebühren bei den zuverlässigen etablierten Banken zu sparen. Geiz ist eben geil.
    Ist mir sowieso unverständlich, wie Millennials andauernd Auslandwochenend-Reisli machen, dort besinnungslos Fashionmüll zusammenkaufen, aber dann wegen 5 Franken eine Stunde am Mehrwertsteuerrückforderungsschalter anstehen oder sich über 3 Franken Devisenumrechnungsgebühren endlos aufregen können. Einfach keinen Bezug zur Verhältnismässigkeit mehr. Passt zu unseren debilen Zeiten.
    3 Franken Devisenumrechnungsgebühren: Skandal! Aber für ein dämliches Supreme-T-Shirt stundenlang anstehen und 100 Franken ausgeben: kein Problem.

    • „Ein paar Franken“ ? Haha. Für ein stinknormales Konto, eine stinknormale Kreditkarte und ein paar stinknormale Einkäufe im Ausland kann man locker 200-300 pro Jahr hinblättern. Je nach Reise- und Konsumverhalten ein mehrfaches davon. Warum stört Sie das? Wir leben in einem freien Land, und jeder kann selber entscheiden, was er mit seiner Zeit und seinem Geld macht.

    • …ein paar Franken? Habe kürzlich meine ganzen Kanadaferien über Revolut bezahlt und 500 CHF gespart wie wenn ich alles über eine der beiden grossen KK Firmen hätte laufen lassen. Mit Revolut spart man 4-5% auf dem Umsatz…

  13. Ihre Lobpreisungen auf N26 lassen einem die Mängel an Identitätsprüfungen bei Geschäftsbeziehungseröffnungen und Geldwäschereivorwürfe mit denen die Bank in jüngster Vergangeheit zu kämpfen hat, völlig vergessen.

  14. Manche Banker und Berater sind schon ein komisches Volk, dem Arbeitgeber und Kunden wird empfohlen ins Mainframe zu investieren und Gebühren am Schalter zu verlangen.
    Gleichzeitig tätigen sie in der Kaffeepause ihre Transaktionen mit Apple und Samsung Pay und zocken die Blockchain rauf und runter.

    • Die IBM zSeries Grossrechner und die über Jahrzehnte verfeinerten Programme des Corebankings sind der einzige Grund, warum den Grossbanken das ganze System nicht schon lange um die Schlappohren geflogen ist.

      Woher sie das haben, dass jemals ein Berater empfohlen hätte in die bestehende Infrastruktur zu investieren, würde mich interessieren?

      Das Geld wird nur jedem Schrotthype hinterhergeworfen, für jeden Ideenfurz ein neuer Pizzaschachtelserver in die Katakomben des Üetlihofs geflanscht, um dann mit mangelhaften Fachkräften (wohlmöglich in Javascript) etwas hinzusprinen, was man dem MD dann auf Powerpointfolien „demonstrieren“ kann und in einem shift left approach vom Kunden „testen“ lässt.

      Schade um das ungenutzte Potential, aber selber Schuld, wenn man die IT Architekten von McKinsey oder der HSG holt.

  15. Bis N26 und Revolut das Offering für das durchschnittliche Publikum haben, sind auch die meisten Banken soweit mit ihren Mobile-Lösungen.

    Das wahre Problem für alle ist die Margenerosion auf Commodity-Dienstleistungen wie Karten, Konti, FX und 3a Produkten. Revolut & Co. beschleunigen diesen Prozess. Mit anderen Worten: wer die Kosten nicht im Griff hat und/oder zusätzlich Margenprodukte (Hypo, Vermögensverwaltung) verkaufen kann, bleibt über die Zeit auf der Strecke.

  16. Ich habe in den letzten 24 Monaten CHF 200’000 Betrag in / aus Fremdwährungen gewechselt mit Revolut. Gebühr CHF 0. Bei einem Aufpreis von 3 Rappen wären das bei den hiesigen Banken gut und gerne CHF 5’000.

    VIAC – ebenso ein Fintech – für die Säule 3a ist ebenso top. Da zocken die Banken mit ihren schlechten Produkten ihre Kunden ebenso ab.

    Ansonten sind Broker wie DEGiro auch sehr zu empfehlen, spottgünstig im Vergleich zu den CH Anbietern.

    Neon habe ich auch gutes gehört. N26 probiere ich bald aus. ZAK von der Bank Cler ist Mist, stürzt dauernd ab, kriegen nichts gebacken. Kein echtes e-Banking (e-bill nicht möglich). Steckt noch weit im Anfangsstadium.

    P2P ist auch am wachsen, da kommen Banken genauso unter die Räder.

    Da kommt noch einiges auf die Banken zu!

    • NEON tönt gut aber ist noch schwach. Verspätete Belastungen. Eingeschränkter Funktionsumfang. Zwar schönes App aber Funktionsumfang und Funktionsweise noch dürftig.

    • Ich habe in den letzten 24 Monaten CHF 200’000 Betrag in / aus Fremdwährungen gewechselt mit Revolut. Gebühr CHF 0. Bei einem Aufpreis von 3 Rappen wären das bei den hiesigen Banken gut und gerne CHF 5’000.
      @Oskar: Sie müssten den Wechselkurs und das Datum für beide Anbieter dazuschreiben, damit man beurteilen kann, was der Preisunterschied ist.

    • „Ich habe in den letzten 24 Monaten CHF 200’000 Betrag in / aus Fremdwährungen gewechselt mit Revolut. Gebühr CHF 0.“

      Kurz nachdenken: Wie kann eine Bank eine solche Dienstleistung (Währungswechsel) gratis anbieten? Ist das eine Non-Profit-Organisation für Devisenhändler, die knapp bei Kasse sind?

      Ergibt wenig Sinn, oder? Bieten Sie Ihre Dienstleistungen auch gratis an?

    • @ Hans Meier: die Bank verdient schon an den überrissenen Kontengebühren, den Kreditkartengebühren, den Kreditkartenkommissionen. Für eine Dienstleistung, die 100% automatisiert abläuft und aus der Buchung einer Gutschrift auf einem Konto (in Währung X) und einer Belastung auf einem anderen Konto (Währung Y) besteht, sollte dies eigentlich reichen!

    • Ich habe in den letzten 24 Monaten CHF 200’000 Betrag in / aus Fremdwährungen gewechselt mit Revolut. Gebühr CHF 0….

      So so, bei Revolut gibt es aber Limiten bem FX Wechsel:
      max 6000 CHF pro Monat, dann ist’s wirklich „gratis“.

      Nemen wir mal an, sie haben durchschnittlich jeden Monat schön 5000 CHF umgetauscht.
      (Sie werden ja nicht jeden Monat genau ans Gratis-Maximunm gehen)
      Dann kommen wir nach 24 Monaten auf 24 x CHF 5000 = 120’000 CHF.
      Dann müssten Sie für die restlich 80’000 CHF aber doch Umtauschgebühren bezahlt haben.
      Oder Sie upgraden Ihre „gratis App“ für ca 10 CHF pro Monat auf,
      dann haben Sie tatsächlich unlimited FX Umtausch gratis.
      Sie bezahlen aber dann 24 mal 10 CHF pro Monat gleich 240 CHF !

      Also gratis und unlimitiert geht’s auch bei REVOLUT nicht, gelledsi …
      Bitte genaue Angaben machen, wenn Sie so etwas kommentieren !!!

    • Nur weil Ihr Horizont limitiert ist, bitte nicht gleich der Unwahrheit bezichtigen.

      a) Premium account kostenlos nutzen für einen Monat und dort bei Projekten etc. die Limite umgehen
      b) Über Frauchen ein Revolut Konto aufmachen und Limite von CHF 12k pro Monat ausreizen.

      Viel Spass!

  17. Seit ein paar Tagen ist bei Revolut Apple Pay verfügbar. Damit ist Revolut nun endlich alltagstauglich und meine primäre Zahlkarte geworden.
    Hiesige Banken haben in meinen Augen vor allem drei Probleme:
    * Technologisch sind sie momentan abgehängt. Wenn ich bei Postfinance einen Tag warten muss, bis eine Zahlung ausgeführt wird oder wenn Zahlungen mit meiner Postfinance Card teilweise erst Stunden, in Einzelfällen einen Tag nach Karteneinsatz angezeigt werden (und das bei einer Debitkarte!). Wenn Zahlungen mit meiner Swisscard Kreditkarte erst 4 Tage später in der App sichtbar sind. Wenn ich bei meiner Cornèrcard nicht per Push, sondern via kostenpflichtige SMS über einen Karteneinsatz informiert werde (notabene bei einer Karte mit Jahresgebühr!). Wenn Card Control ein Fremdwort ist. Ja, dann muss man sich nicht wundern, wenn die Kundschaft abwandert. Nicht nur die Jungen. Ich bin auch nicht mehr so jung.
    * Unverschämte und versteckte Gebühren. Wenn ich bei einem ausländischen Onlineshop in CHF bezahle, kostet das eine Gebühr. Völlig unverständlich. Und dann falsche Angaben bei den Auslandgebühren. Die Cornèrcard wirbt mit tiefen 1.2%, verschweigt aber, dass der Zuschlag inkl. versteckte Wechselkursgebühr je nach Währung 5% bis 6% ist. Einfach unverschämt.
    * Sie verstehen Mobile Payment nicht. Nicht nur, dass sie sich gegen Apple Pay & Co wehren (wird auf Kundendruck langsam besser). Auch Twint ist eine Katastrophe. Nicht nur wegen dem fehlenden NFC. Auch sonst. Keine Ausgabenanalyse. Keine Weitergabe von Ausgabedetails an Konto und Kreditkarte. Keine Auswahl verschiedener Konten. Auswahl von zu belastenden Kreditkarten tief im Menu versteckt (geht bei Apple Pay mit einem Klick und ist für Familien einfach ein Muss). Keine virtuelle Twint-Karte für Mobile Wallet, wie das im Ausland gang und gäbe ist (z.B. Suica oder Dankort).

    • und wenn eine M&M Karte bei Swisscard bestellt wird, (im 1. Jahre meistens gratis)kann man Geld zu Revolut transferieren (Visa oder Master) und bekommt noch Meilen !!! Die Top-Up Aufladung ist bei Swisscard momentan noch gratis. Andere Anbieter verlagen bis zu 3% (Viseca und Cornercard) Theoretisch kann man auf Revolut Aufladen und alle Rechnungen über die App bezahlen und generiert Meilen.

    • Revolut ist genial Hans!
      Für alle Drittleser zu Cornercard, diese legt Tag täglich eine Unverfrorenheit- dreister geht es nicht mehr an den Tag! Diese operieren seit Jahr und Tag massiv in der Grauzone und nutzen Kunden aus die Auslandzahlungen sprich Wechselkursgebühren genieren, und zwar derart, dass ich nicht darum komme Jedem und Jeder Kundin dringenst von Cornercard abzuraten!

    • Revolut funktioniert auch mit Google Pay. Ebenso kann man einfach Wallets in Fremdwährungen (z.B. Euro, USD, GBP) führen und so bezahlen. Und Crypto Wallets gibt es auch – man kann mit einem Klick hin- oder zurückwechseln.
      Das Teil ist genial einfach und es gibt es nun auch in der Businessvariante.
      Und wie sie richtig sagten: Transaktionen werden innert Sekunden angezeigt. Kein Rätseln mehr darüber, was nun der Kontostand ist.
      Ich hätte mir so etwas von einer Schweizer Bank gewünscht, aber die pennen in den Tag hinein. Wieso auch sich anstrengen, wenn man einfach die Gebühren erhöhen kann…

    • @Viktor Falkenschweif
      Natürlich habe ich auch die Cornercard. Für ein Jahr (120.-), da gab es 30’000 Meilen. Mit 55’000 Meilen ist ein Businessclass Flug Uebersee oder Asien möglich. Ansonsten ist die DC, oder Mastercard/Visa von Cornercard unbrauchbar. Gut, 6’000.- Umsatz bei DC und man kann 5x in die Lounge. Wichtig: nach einem Jahr künden !

  18. alles verpennt, unsere massiv überzahlten langweiler,
    ganz oben, inkl. vr! gratuliere.
    auch die politik hat sein bestes gegeben und das
    bankgeheimnis abgeschafft.
    ein spezieller dank geht an unsere patrioten, die
    damals den snb präsident öffentlich vorgeführt haben.
    lieber nur jammern den ganzen tag und warten auf
    die hinrichtung, als was neues zu wagen.

  19. Es ist wie bei allen Fintechs. Die neuen Banken bauen um eine Anwendung einen Silo (N26 Zahlungen, Kreditkarten) und hoffen einmal das Ganze an ein grösseres Institut zu verscherbeln. Ich will nicht ca. 8 Finanz-Apps auf meinem Handy… Die Grossbanken schleppen alte Mainframe-Systeme und sonstige Altlasten in der IT mit. Aber ohne Zweifel ihr Angebot ist zu teuer und was kann ich dafür, dass früher zuwenig in die IT investiert wurde (und heute vielleicht auch).

  20. Es gibt auch andere neue Anbieter wie Monzo in den‌‌ UK. Solche Neu-Banken mischen den Markt auf und werden die Ungetüme UBS und CS bei Kontoführung, Zahlungsverkehr aus dem Markt drängen. Und Buchhaltung kann man damit auch vereinfachen. In der Schweiz gibt es trotz den angeblich hunderten Startups in Zug absolut nichts in der Richtung. Die warten immer noch auf die Killer-App…

  21. Luki das EBanking der CS heisst schon seit Jahren nicht mehr Directnet….nur eine Deiner absolut schlecht/gar nicht recherchierten Quersätze mit denen Du Dein „Insider“wissen zur Schau tragen willst.

    • @Luki Recherche: Ich zweifle keine Sekunde, dass Herr Hässig nicht weiss, dass das E-Banking der Crédit Suisse nicht mehr DirectNet heisst. Der aktuelle Name lautet: Direct; aber im Volksmund sprechen alle immer noch vom DirectNet.

  22. Revolut is perfekt.

    Kontoeröffnung in 5 Minuten.

    Null Kontoführungsgebühr
    Null Gebühr für Kreditkarte (sofern man die Standard Version hat), Null Spread und Gebühren bei Zahlungen im Ausland (Interbank-Rate)
    Null spread für FX-Transaktionen (Interbank-Rate)

    Vor allem die FX-Transaktionen, die ich für Investments mache, schenken ein. Habe so bereits mehrere Tausend Franken gespart.

  23. „CS, Swissquote, Postfinance: Alle kämpfen mit den Tücken der modernen Informatik.“

    Falsch. Sie kämpfen mit Managementmissentscheidungen da Sie die IT nur als Kostenfaktor zu sehen und die notwendigen Investitionen lieber in Ihren Bonustopf stecken als in eine Modernisierung der IT Infrastruktur.

  24. Diese N26? -> https://www.heise.de/suche/?q=N26&rm=search&sort_by=date
    Und dieses Revolut? -> https://www.derbrutkasten.com/revolut-ex-mitarbeiter/

    Es ist aus Kundensicht durchaus wünschenswert, wenn neue Player aufzeigen, zu welchen Wechselkursen/Gebühren und mit welchen Services und Mobile Apps man heute unterwegs sein kann. Gerade auch im Vergleich mit den Gorillas und deren ihren überrissenen Management Gehältern, die von wechselfaulen Kunden und aufopfernden Front MA ermöglicht werden. Aber auch die super sexy neuster heisser Sch.. Fintechs schlagen früher oder später in der Realität von Compliance Bullshit, Sicherheitsproblemen und Wachstumsschmerzen auf. Und mit Blick auf Uber, offenbar Revolut und andere Pappenheimer; auch deren Management ist moralisch gerne mal auf Abwegen.

    • Aus reiner Nächstenliebe zu den gebührentechnisch so gebeutelten Kunden wurde Revolut ja auch kaum gegründet… Denen geht es letztlich auch nur um das eigene Portemonnaie.

  25. Die Mainframe Maintenance Kosten sind halt in die Top Lohntüte geflossen und die Transaktionsbank Projekte werden natürlich torpediert.

  26. Wenn ich mich ins DirectNet der CS einlogge, funktioniert es jedes Mal.

    Nun die Frage; Hab ich nur Glück oder sind die Anderen einfach unfähig ?

    • @DirectNet User 421: Wow, wäre ich glücklich, wenn ich das sagen könnte.

      Jedes 2. Mal funktioniert der Einstieg ins Direct nicht und ganz
      besonders schlimm ist es jeweils am Sonntag-Morgen.

    • @ DirectNet User 421: Sehr wahrscheinlich das Problem vor dem Bildschirm auszumachen 🙂

    • Am Montag habe ich im CS Direct seit langem wieder einmal einen Verkaufsauftrag erfasst, zur Liquidation der 2.-letzten Aktienposition. Wie vermutet, wurde die Benutzerführung extrem verunstaltet gegenüber früher. Dazu kamen lange Response-Zeiten, beim Bestätigen des Auftrages war unklar, ob er wirklich gesendet wurde. Die Ausführung wurde erst nach dem Neustart von CS Direct angezeigt. Am Dienstagabend, ca. 22.30 Uhr wollte ich eine Zahlung erfassen. Beim Login habe ich sogar ein SMS mit Code erhalten, danach war aber Schluss. Auch um Mitternacht konnte ich die Zahlung nicht erfassen. Klar, Postfinanz und andere Banken sind auch ziemlich schlapp. Aber der Zustand der CS IT macht mir echt Angst. Zur Ihrer Frage, DirectNet User 421: Ja, Sie haben Glück, unfähig bin ich nicht, ich arbeite mit vielen IT-Systemen, bin ‘Halb-Profi’.

    • @cs-kunde: ich gehe halt am sonntag morgen in die kirche,dort funktioniert es immer! have nice day!

  27. Die Alt-Banken werden noch lange weiterwursteln und ihre Kunden abzocken können- vor allem auch die ausländische Clientele. Dank dem Regulator ist eine Kontoeröffnung kaum unter 50 Seiten und 10 Unterschriften zu bekommen. Dazu ein ausführliches KYC und endlos Nachweise woher das Geld kommt und wie es erwirtschaftet wurde. Egal ob der Immo- oder Geschäftsverkauf vor mehr als 10 Jahren stattfand. Dazu die hohen Kosten für Titeltransfer und Kontoschliessung. Das schreckt vor einem Wechsel zu einem besseren Anbieter ab. Vor allem die mittelgrossen Kunden, so 1 – 10 Mio, haben es nicht einfach. Die kleinen haben meist einfache Verhältnissse, sind aber auch nicht gross umworben. Für die grossen Kunden wird dann der rote Teppich ausgerollt, die Bank drückt beim Onboarden schon Mal ein Auge zu und sie lagern gerne auch die Administration an ihren Anwalt aus und kommen nur für die Unterschriften vorbei.
    Der Fokus auf Service und Performance ist meist nur ein Lippenbekenntnis. Leider ist die Transparenz vor allem auch in der Vermögensverwaltung weiterhin tief bzw. Kunden scheint es am ende des Tages gar nicht so zu interessieren. So verschenken sie jedes Jahr schnell Mal 2, 3 oder mehr Prozentpunkte Performance für nichts.

  28. Letztens gerade TransferWise ausprobiert um meine Fränkli in Euro zu wechseln: Konto in 10 Minuten eröffnet und bewilligt, Interbankenkurs plus kleine Gebühr. Einwandfrei und jeden Schritt transparent kommuniziert!

    UBS und CS erhalten ab jetzt nie mehr 2% Devisengebühren von mir für einfache Kontoüberträge.

    Von Revolut & Co höre ich auch viel Gutes (neben kleineren Kinderkrankheiten)

    • Ich habe sowohl Revolut als auch TransferWise. Was ich bei TransferWise sehr schätze, ist der Support, welcher extrem schnell reagiert und auch am PC cia Webbrowser erreichbar ist.

  29. Als “Stunde-Null”-Kunde der N26 (damals noch Number26) ich folgendes berichten: Im Februar 2015 fand ich den total digitalisierten Onbording-Prozess plus die Videosequenz, dies alles auf und mit dem Handy, cool. Die Kosten sind nicht besonders tief, es gibt nur Debit-Karten und hat man einmal ein Problem: Kundenservice praktisch nicht existent. Ein Angebot für Kunden ohne Ansprüche auf Bankdienstleistungen außerhalb des Zahlungsverkehrs und Kartenzahlungen (wehe man erwischt die falsche Karte am falschen Ort und es werden happige Kosten verrechnet). Aber auch des Zahlungsverkehrs-Modul ist verbesserungswürdig. So muss bei Zahlungen an einen bekannten Kontakt die Referenz (z.B. Kundennummer) immer wieder eingetragen werden – bei einer App-Bank ärgerlich. Da N26 ihre IT auf der grünen Wiese aufbauen konnte, werden alle Transaktionen direkt verbucht, die Daten aus dem Target2 werden kontinuierlich abgerufen und verarbeitet. Eine auf das N26 Konto dauert ca. 1,5 Stunden (z.B. von der Commerzbank). Die standardisierten Anlageprodukte und die Applikation für das Management von Versicherungspolicen (Geschäftsmodell: Abgreifen von Agentur-Provisionen) fand ich nicht interessant.
    Also: das grosse Beben auf dem Finanzplatz CH wird ausbleiben. Mittlerweile gibt es ja einige Banken mit einer guten Handy-App-Frontend.

  30. Diese Neu-Banken, wie Revolut und N26 sind z.Z. noch weit davon entfernt, eine komplette Bankbeziehung abzulösen. Wer will schon mehr als CHF 5k an die überweisen? Die Kreditkarte und App von Revolut sind jedoch genial. Sämtliche Zahlungsfunktionen lassen sich bei Bedarf aktivieren und wieder deaktivieren. Die Gebühren und FX-Spreads tendieren gegen Null, wichtig für alle, die die Karte vor allem im Ausland einsetzen. Genau dort werden es die traditionellen Anbieter schnell zu spüren bekommen. Schluss mit 2 % auf den Change und nochmals 1.75 % Bearbeitungsgebühr.

    • Auf den Punkt gebracht! Ich würde nie mein ganzes Vermögen auf Revolut & Co. geben (trotz Banklizenz!), aber ein paar Tausend locker. Allerdings sind Kreditkartenbezüge in der Schweiz (für Schweizer) dank Cash Back Funktion noch günstiger. Im Ausland zahle ich nur noch mit Revolut – so geil. Allerdings kann man diese (Debit- nicht Kreditkarte) noch nicht überall einsetzen. Was machen Banken in Zukunft eigentlich noch? Vermögensverwaltung können sie auch nicht (zu teures Benchmarking). Sie leben wahrscheinlich noch ein paar Jahre vom Branding, dann ist aber Schlussdibuss mit Abzocke. Einige werden überleben – aber nur mit TOP-Service und fairen Konditionen…

    • Am Günstigsten wechselt man Cash immer noch bei den Tessiner Tankstellen. CHF in EURO 1% Differenz zum Interbankenkurs. Es sind auch grössere 4 Stellige Beträge möglich.

    • M.M. perfekt richtige Analyse. Ich bleibe mit Lohnkonto und Wertpapieren bei den bestehenden Bankverbindungen (nur kleine institute, keiner der Top4 in der CH), meine Beziehung zur VISECA wurde kürzlich beendet. Ich habe mir genügend ohne Gegenleistung ins Portemonnaie greifen lassen. Revolut sei Dank, macht Shopping bei Amazon wieder mehr Spass

  31. In Zeiten von AIA und Nullzinsen macht diejenige modern aufgestellte Bank mit der größten Sicherheit und den geringsten Kosten das Rennen:

    https://tinyurl.com/y69pa4yz

    Eine größtmögliche Anzahl an Gleichteilen nützt wohl in der Industrie, jedoch nicht bei Staaten oder Staatenverbünden.

    An der unüberlegten und falschen Gleichmacherideologie in Europa werden letztlich die EU und der Euro scheitern.

    Eine eigene Souveränität und dementsprechend eigene Geldpolitik sind auch so etwas wie ein Wettbewerbsvorteil.

    Das sieht man konkret an Europa und den Euro, wo nach einer Kaskade von wirtschaftlichen Fehlanreizen die Zentralbank eine Geldpolitik betreibt, die sich an den schwächsten und überschuldetsten Mitgliedern ausrichtet, um das Gesamtsystem vorläufig nicht scheitern zu lassen.

    Inzwischen mehrt sich aber das Bewußtsein, daß all dies eben nicht der Vorteil ist, wie ihn Politik und Zentralbank vorläufig noch zu verkaufen zu versuchen.

    Wie es letztlich auch kein Vorteil wäre, Schuhe und Bekleidung nur in einer Einheitsgröße, dafür etwas günstiger herzustellen.

    Wieviel Prozent Ihrer Kaufkraft und Ihrer Altersvorsorge ist Ihnen in Zeiten von eBanking der Umstand wert, europaweit keinen nicht mehr benötigten Sortenumtausch vornehmen zu müssen?

    • Kein Propbelm, Pepe. Dann bleib einfach bei (d)einer Dinosaurierbank, die für alles und jedes die Hand aufhält. Irgendwer muss die Bonusmillionen für die Taugenichtse in den Chefetagen bezahlen.

  32. #FINanzMArktmafia #CreditSuisse

    … CreditSuisse-Kunden kämpfen seit Monaten mit DirectNet … dabei bleibt die CreditSuisse einerseits untätig oderredet die Probleme klein und andererseits nimmt CEO Thiam den Mund voll, wie stark man doch im Bereich Digitalisierung unterwegs sei …

    … einmal mehr der Hinweis: Die Credit Suisse unter dem VRP Urs Rohner ist weder valabler Partner für Privat- noch für Geschäftskunden.

    Es reicht eigentlich schon wenn Vorsorgewerke Millionen an Vorsorgegeldern mit Investments in den Aktien von CreditSuisse „verlochen“ während parallel die Aufsichtsbehörden bei den Machenschaften der Grossbank noch grosszügig wegschauen!

  33. CS wird von TT & seinem Management noch voll gegen die Wand gefahren.

    Es ist höchste Zeit diese unfähigen CS Grossbank Manager TT & sein Management in die Wüste zu schicken.

    • Ich frage mich da immer: Ist das nicht der Sinn dieser Anstellung?

  34. Na ja, Grossangriff? Man muss sich nur mal das Geschäftsmodell der beiden Online Banken anschauen? Da öffnen sich Tür und Tor für Compliance Fälle und Skandale. Ich lasse das bleiben, wenn ich ein Anliegen habe, will ich immer noch jemanden erreichen der mein Anliegen innert nützlicher Zeit lösen kann, nicht irgendwann am St. Nimmerleinstag! Einfach Finger weg!

    • @Hans Guckindieluft
      Ich habe mit dem Support von Revolut nur gute Erfahrungen gemacht. Probleme (via Chat) wurden innert kürzester Zeit gelöst und das notabene auch am Wochenende. Ich denke unsere Banken müssen sich warm anziehen. Es überrascht mich immer wieder, dass es „Banker“ gibt, welche von diesen Fintech’s noch nie was gehört haben.Natürlich decken diese neuen Unternehmen noch nicht Alles ab. Aber glauben sie mir, dass wird jetzt Schlag auf Schlag gehen.

    • Neon kann aber nicht mehr als Einzahlungen (mit nicht funktionierendem Scanner) oder Daueraufträge. Da is ZAK von der Bank Cler schon deutlich besser und derzeit die mit Abstand innovativste Bank der Schweiz – leider.
      In Punkto Useability und User Experience ist Revolut der König.