Wie viel Geld braucht der Mensch?

25 Millionen Franken sollten reichen, um anständig zu leben – Eine „Kiste“? Genügt knapp zum Überleben – Arm&glücklich?

Reich ist nur, wer zeigen kann, dass er Geld im Überfluss hat, so viel Geld, dass er ein Auto in den Weltraum schiessen kann (Elon Musk).

Dieser Coup, wie er in den USA üblich ist, hat der Automarke Tesla nicht geholfen. Die fleissigen und bis in die oberen Ränge gering verdienenden Chinesen liegen mit ihren E-Mobilen global weit vorn.

Reich ist, wer sich Kunstwerke leisten kann, die pro Stück 450 Millionen kosten, deren Herkunft aber unsicher ist, wie das Jesus-Portrait von Leonardo da Vinci. Jesus war für die Moslems ohnehin nur ein Prophet.

Was zählt, ist der Beweis, dass man sich derlei leisten kann.

Von derlei Schwachsinn leben seit Jahren Jeff Koons mit seinen Disney-Figuren und hunderte anderer „Global artists“ sehr gut, die in einer Welt ohne Kompass jeden Fettfleck (Josef Beuys), sofern er nicht von einer Putzfrau weggewischt wurde, für Millionen Franken, Euro oder Dollar verkaufen.

Viele Schweizer sind sehr reich, sodass sie sich ein ganzes Kunstviertel in Arles in Südfrankreich aufbauen können (Erben Roche) oder grosse Weingüter in Südafrika, Argentinien und China.

Die fürstliche Familie in Vaduz, durch einen historischen Unfall ins bäuerlich-abgelegene Liechtenstein verschlagen, leistet sich wieder ein Palais in Wien, um mit fleischigen Rubens-Figuren dort „bei den Menschen“ zu sein.

Man fliegt, wie die Verlegerin Ellen Ringier, am Wochenende mit der eigenen Flugmaschine in die eigene Atlantikvilla nach Bordeaux, um dort über die Kunst des Spendensammelns nachzudenken.

Reich ist nur, wer im Überfluss lebt. Alle anderen sind relativ arme Leute, die meist kein nennenswertes Vermögen haben oder eines, das sich nach einer Generation wieder in Luft aufgelöst hat.

Jetzt, in einer Zeit, wo die OECD und die Schweiz über neue Steuersenkungen für die grossen Unternehmen nachdenken, wo der seit gut 30 Jahren sich explosionsartig entwickelnde „Milliardärs-Boom“ kein Ende findet, und die Schweizer Linke von einer Finanztransaktions-Steuer träumt, stellt sich mehr denn je die Frage:

Wie viel Geld braucht der Mensch?

Ich habe dazu seit gut 30 Jahren recherchiert, Beobachtungen auf allen gesellschaftlichen Stufen gemacht und auch meine eigenen Erfahrungen eingebracht. Das Ergebnis: Mit einem Vermögen von 25 Millionen Franken kommt man auf jeden Fall ganz gut über die Runden und ist den Risiken der Armengenössigkeit oder von EL- wie Krankenkassen-Zuschüssen kaum ausgesetzt.

Sofern man nicht, wie Rumen Hranov, in die Fallen eines eidg. dipl. Vermögensverwalters gerät, der mit Lust wie Erfahrung aus einem grossen Vermögen gerne ein kleines macht.

Mit 25 Millionen kann man sich ein eigenes Haus an guter Lage in der Schweiz leisten, dazu noch die eine oder andere Ferienvilla, eine aufstrebende Familie, schöne Autos, auch elektrisch betriebene, und jene finanzielle Beweglichkeit, die unerlässlich ist, damit das Vermögen bei Nullzinsen noch solide wächst, mindestens aber erhalten bleibt.

Natürlich muss man als „Seriously rich“ oder mindestens als „Very High Net Worth Individual“ unter diesen Umständen auf einiges verzichten.

Zum Beispiel auf eine Yacht, die meist nur kostet und wenig bewegt im westlichen Mittelmeer ankert. Auch Samih Sawiris weiss, dass die östliche Mittelmeerküste fast schöner und, dies vor allem, auch preiswerter ist.

Aus der Sicht eines vielhundertfachen Millionärs oder Multi-Milliardärs würde ich antworten: „Aber, wie soll ich dann investieren, wie Arbeitsplätze schaffen?“

Ich kenne ausser Gottlieb Duttweiler, dessen Migros neuerdings auch Entlassungen vornimmt, und der Muotathaler Messerschmiede-Familie Elsener eigentlich niemand, der eine Firma um der Mitarbeiter willen aufgebaut und betrieben oder mindestens Entlassungen auf eigene Kosten auf Dauer verhindert hat.

Richtig ist, dass Mitarbeiter aus Makro- wie längst auch aus Mikro-ökonomischer Sicht zu den Kostenfaktoren zählen, die zu minimieren sind.

Die Fata Morgana der „Global Social Responsibility“, wie sie auch von Stephan Schmidheiny in der Schweiz vertreten wurde, wird nur von jenen noch wahrgenommen, die wie Beckett’sche Figuren keinen Ausweg aus ihrem Käfig finden.

Man wird mir auch entgegen schleudern: „Sind Sie verrückt geworden? Wer hat schon so viel Geld?“

Das ist wahr, und ich sage nicht, dass man nicht auch mit „einer Kiste“ auf der Bank verhungern muss.

Aber wohin führt das?

Dann werden alle Sommernachtsfeste, Jahrestage, 1. August-Feiern und Eidg. Schwingwettbewerbe überflüssig.

Wir bewegen uns dann, schon aus grüner und veganer Zukunftsperspektive, auf eine Gesellschaft zu, die nur noch im Mao-Anzug mit kurzem Kragen dahin vegetieren würde.

Die Chinesen waren schlau genug, den Kapitalismus als Instrument des Kommunismus zu erfinden.

Sie sind, wie US-Präsident Donald Trump uns täglich versichert, auf dem besten Weg, uns zu überholen.

„Arm und redlich“ ist in vielen Schweizer Regionen noch heute die einzige Perspektive, die sich einer Familie bietet. Und ich schreibe an dieser Stelle bewusst von Familien, die eigene Kinder haben, damit es in hundert Jahren noch echte Schweizerinnen und Schweizer gibt.

Wie weiter?

Einmal abgesehen von Ausnahmetalenten wie Peter Spuhler, Michael Pieper, Christoph Blocher und Hans-Peter Wyss, sehe ich wenig Milliardärsnachwuchs in der Schweiz heranwachsen.

Nicht einmal Urs Schwarzenbach, dem Währungsspekulanten und Dolder-Besitzer, nehme ich ab, dass er ein echter Milliardär ist.

Unter dem weiter anhaltenden Druck der Globalisierung kann der Normalverdiener in der Schweiz auf Dauer nur ärmer werden. Es gibt keinen Grund, einem HSG-Absolventen mehr zu bezahlen als einem Absolventen der Universität Mannheim oder Mumbai.

An der Universität St. Gallen wurde das Bologna-Modell in der Schweiz vor 20 Jahren zuerst eingeführt. Versprochen wurde allen Studenten in Europa, auch in der Schweiz, ein echter Aufbruch. Sogar eine Rückbesinnung auf humanistische Werte, die Europa einen, stand auf dem Bologna-Programm.

Was ist daraus geworden? Eine chaotische EU, ein weiterhin zerrissenes Europa. Eine Schweiz, die schon seit einiger Zeit im globalen Wettbewerb zurück fällt.

Es war die Rede von mehr sozialer Verantwortung, die von Europas Hochschulen ausgehen werde. Was ist daraus geworden?

Ein Lernstress ohne hervorragende Ergebnisse. Milliarden wurden in den Sand gesetzt, ein Zeichen dafür, dass Europa schon einmal reicher war, als es heute ist.

Weil der Normalbürger und -leser dieser Kolumne längst ohne Erinnerung aufwächst und den Überblick weitgehend verloren hat, wird der Weg in die unfreiwillige Armut der „Glücks-Ökonomie“ , die jetzt in Zürich gelehrt wird, unaufhaltsam sein.

Wie viel Geld braucht der Mensch? Zur Erhaltung unserer Konsumgesellschaft unter Berücksichtigung zu vermeidender Umweltschäden genügt ein 25 Millionen Franken-Vermögen, dazu ein jährliches Familieneinkommen von 250’000 Franken brutto.

Was übrig bleibt, fliesst in die Rettung Afrikas und anderer benachteiligter Weltregionen, dient dem Aufbau einer umweltverträglichen Gesellschaft und zur Einlösung aller Versprechen und Hoffnungen, die Politiker aller Fraktionen uns bis zum Wahlherbst 2019 machen werden.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Nun ist die Maske gefallen @BeobachterII, doch nur ein Troll. Pünktlich wie die Maurer haben Sie Ihr Unsinn verzapft – irgendwann hat’s dann aber auch der letzte von uns kapiert, welch erbärmliches Spiel Sie hier spielen..Ich habe auch für Personen Ihres Schlages Ergänzungen hinzugefügt, die wichtigen Passagen hervorgehoben, aber Sie sind inkompetent um auf diese Punkte einzugehen. Wenn Sie der Inhalt des Artikels nicht interessiert stellt sich die berechtigte Frage, was Sie hier anderes wollen, als zu trollen.

    @F.H.

    Ja nun, so eindeutig ist dies eben nur, wenn man durch eine ganz bestimmte Brille schaut. Es geht nicht um Brillen, Kontaktlinsen oder ähnlich Sehhilfen, sondern um eindeutig nachvollziehbare Fakten.

    Sie schreiben Zitat:
    „Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Differenzierungen ergibt sich ein anderes Bild über den «Zustand der Nation» als wenn einfach aggregierte Durchschnittszahlen ohne Differenzierung zur Bestätigung einer Meinung beigezogen werden.“
    Ende Zitat.

    Die damit transportierte Botschaft lautet: Diese Zahlen sind nicht richtig, und das CH-Modell funktioniert, uns geht’s doch gut. Wie schon dargelegt, ist diese Differenzierung aus volkswirtschaftlicher Sicht unzulässig. Sinngemäss schreiben Sie Zitat:
    „Dabei ist zu differenzieren: Der grösste Anteil der Unterdeckungen ist bei öffentlich- rechtlichen Pensionskassen zu verorten. Diese verfügen über Staatsgarantie und werden im Laufe der Zeit ausfinanziert. Allerdings auf Kosten der Steuerzahler.“
    Ende Zitat.

    Die Botschaft wird also in Nebenbemerkungen gepackt. Damit erscheint sie besonders glaubwürdig. Warum? Weil Sie Präzision vorgaukeln (sog. Differenzierungen). Interessant @F.H. ist die Mischung von Äusserungen wie Letztere, mit Äusserungen mit durchaus vernünftigen Überlegungen. Das soll aber nach meinem Eindruck die Botschaft aussenden, hier seien wir, die Vernünftigen, und dort die unvernünftig Widerspenstigen, noch glaubhafter. So führt man keinen Austausch Werter @F.H.

    Beweis warum Ihre Differenzierungen unzulässig sind:

    Volkswirtschaftlich ist es ein Desaster, weil der Grund im Wesentlichen darin liegt, dass die 2.Säule mit ihren grosszügigen steuerlichen Anreizen Ersparnisse generiert, die niemand braucht. Dieses Geld versickert nicht nur in den Kapitalmarkt, sondern es verteuert auch die Immobilien und führt damit zu einer Umverteilung zulasten der Mieter bzw. der niedrigen Einkommen. Das sind die Steuerzahler und Arbeitnehmer die bei Unterdeckung herangezogen werden. Aber es ist noch viel schlimmer:

    Nehmen Sie die Geschäftsberichte der SNB. Und gehen Sie unter Nettoauslandvermögen:

    Dieses ist seit dem 2.Quartal 2000 bis Mitte 2016 um 182 auf 756 Mrd. gestiegen (neuste Zahlen habe ich nicht). Eigentlich hätte es aber um 947 Milliarden Franken (etwa 58 Mrd. pro Jahr) steigen müssen, denn so viel hat die Schweiz in dieser Periode gespart (Nachzulesen unter „Zunahme der betrieblichen Versorgungsansprüche“ in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung). Davon entfielen 434 Milliarden auf Exportüberschüssen und 513 Milliarden auf den Nettokapitalertrag der Auslandguthaben.

    Und wo blieb die Differenz zwischen den theoretischen 756 und den effektiven 182 Milliarden? Auslandguthaben werden – per Definition – in Währungen der Schuldnerländer angelegt. Und solche Guthaben haben die Tendenz, immer wieder mal faul zu werden, und sich gegenüber dem harten CHF zu entwerten. Seit 2000 haben sich so nicht weniger als 765 Milliarden Franken Sickerverluste zusammengeläppert. Dieser Wertverlust übertrifft die Einnahmen aus Zinsen und Dividenden um rund 250 Milliarden. Die Gesamtrendite des Auslandvermögens war also negativ und zwar um rund 3,5% jährlich.

    Überlegen Sie sich mal: was uns dieses CH-Modell an Ungleichheit und Verwerfungen am Ende des Tages kosten wird. Darüber hätte ich mich mit Ihnen in einem ergebnis offenen Schlagabtausch unterhalten. P.S. Wir sind ein kleines Land ohne natürlichen Ressourcen.

    • Sehr geehrte/r Frau/Herr Platon

      @Platon

      Wie immer ist Ihr Kommentar fundiert – aber leider Perlen vor die Säue geschmissen, wie man so schön zu sagen pflegt, denn wer nichts versteht, der will auch nichts verstehen. Jeder Intelligente, der auch nur ein wenig Ahnung von Umverteilungssysteme hat, muss Ihnen Recht geben.

      Herzliche Grüsse

    • @ Sachverständigungsratsmitglied

      Dass Sie als selbsternannter „Sachverständiger“ für Umverteilung sind entlarvt Sie als das was Sie sind: ein frustrierter Cüpli-Sozi.

      Es ist eben einfacher zu nehmen als zu geben,gell.

  2. Au Backe, dann gehöre ich ja zu den Slumbewohner, der untersten Kaste an. Mein Einkommen beträgt knappe 25000 p/a (ein Zehntel vom Empfohlenen), mein Haus ist dank PK (Saldo: 0.–)praktisch bezahlt. (Zinslast monatlich: 450.–, eigentlich nur noch wegen dem Eigenmietwert) Und nein, mir fehlt nichts. Weder eine Yacht noch ein mondänes Ferienhaus. Ich bin reich. Sogar sehr reich. Steuerfrei. Ich habe Zeit. Zeit für mich. Zeit um zu sein. Haben die werten Leser schon mal einer Tomate beim rot werden zugeguckt? DAS ist Lebensqualität! Langeweile? Gibt es nicht. Den aus Langeweile entsteht Innovation. Das Hirn hat Zeit. Zeit zum Denken. Zeit ist Reichtum. Früher, als ich noch im Hamsterrad war, hatte ich das Gefühl diese „25 Mio“ Vermögen erreichen zu müssen (zumindest so nahe ran wie es geht), auch ein Einkommen von 250’000 war anvisiert und lag durchaus drin. Strampeln bis zum Umfallen war angesagt. Halt wie alle anderen auch. Dank (ja, im Rückblick bin ich Dankbar dafür) unverschuldeter Krankheit, gnadenlosem aussortieren aus der bestehenden Gesellschaft und einer kompletten Aenderung meines Lebens bin ich heute in der Lage sagen zu können: ich bin wirklich Reich! Reicher als alle Milliardäre zusammen. Geld ist eine Illusion, ein Glaube. Es ist das goldene Kalb um das die Welt tanzt. Ohne zu sehen, wie wertvoll es ist, eine Tomate erröten zu sehen. (Geht auch ohne schmutzigen Witz) (Im Fall für diejenigen welche es nicht so ganz verstehen: die Tomate ist bloss ein Synonym.) Geld kann ich nicht essen, die Tomate schon. Eine reife, rote Tomate frisch ab der Staude, noch warm von der Sonne….. Hey Leute: DAS IST REICHTUM wenn einem im Liegen die reifen Tomaten in den Mund fallen….Und die haben dann erst noch Geschmack, nicht so wie diejenigen aus dem Laden (= 4. und 5. möglicher Zustand von Wasser: nach Flüssig, Eis und Gas kommt die Tomate, dann die Erdbeere) Nö, das streben nach Reichtum ist nicht Geld allein. „Tomaten“ sind wichtiger. In diesem Sinn: frohes Weiterstrampeln.

  3. @Platon

    Mit Zahlen zu hantieren ist immer problematisch, vor allem mit aggregierten Durchschnittswerten. So schreibt z.B. Platon weiter unten:
    «Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt 59,8 Prozent des gesamten Nettovermögens und damit mehr als die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung.»

    Wie eine Studie der Berner Fachhochschule zeigt, besitzt das reichste Prozent der Menschen in der Schweiz 41 Prozent des Vermögens. Also ein beachtlicher Unterschied. Zu berücksichtigen ist dann auch noch das Steueraufkommen des Reichsten % im Verhältnis zu den übrigen.

    Bei der Vermögensverteilung ist mit Zahlen ebenfalls vorsichtig umzugehen, denn in den Statistiken werden meist die angesparten CH-Vorsorgevermögen der 2. Säule NICHT berücksichtigt. Andere Länder kennen das Zwangs-Vorsorgesparen à la Suisse( BVG) nicht. Eine schweizerische Besonderheit:

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/soziale-situation-wohlbefinden-und-armut/ungleichheit-der-einkommensverteilung.html

    https://www.avenir-suisse.ch/die-schweiz-europameister-der-ungleichheit/

    «Platon» schreibt ferner in Bezug auf die Pensionskassen (2. Säule), dass

    «Unterdeckungen betreffen nicht nur rund 10 % des gesamten Vorsorgekapitals der 2. Säule sondern vor allem auch ca. 15 % aller Versicherten – welche potenziell über Sanierungsmassnahmen noch einmal zur Kasse gebeten werden könnten.»

    Dabei ist zu differenzieren: Der grösste Anteil der Unterdeckungen ist bei öffentlich- rechtlichen Pensionskassen zu verorten. Diese verfügen über Staatsgarantie und werden im Laufe der Zeit ausfinanziert. Allerdings auf Kosten der Steuerzahler.

    Bei den Vorsorgeeinrichtungen OHNE Staatsgarantie (also privatrechtlich) betrug der Deckungsgrad mit individuellen Grundlagen gemäss OAK (=Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge) Ende 2018: 106.4%. Anzahl aktive Versicherte und Rentner 3’671’499. Vorsorgekapital aktive Versicherte und Rentner: 731 Milliarden (inkl. Rückstellungen).

    Bei den Vorsorgeeinrichtungen MIT Staatsgarantie betrug der Deckungsgrad mit individuellen Grundlagen gemäss OAK Ende 2018: 77.7%. Anzahl aktive Versicherte und Rentner 456’830. Vorsorgekapital aktive Versicherte und Rentner: 133 Milliarden (inkl. Rückstellungen).

    Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Differenzierungen ergibt sich ein anderes Bild über den «Zustand der Nation» als wenn einfach aggregierte Durchschnittszahlen ohne Differenzierung zur Bestätigung einer Meinung beigezogen werden.

    Weitere Details zum Stand des Vorsorgesystems Schweiz finden Sie unter:
    https://www.oak-bv.admin.ch/inhalte/Themen/Erhebung_finanzielle_Lage/2018/Bericht_finanzielle_Lage_der_VE_2018_Deutsch.pdf

    • F.H.

      Differenzierungen? Studien? Methodische Grenzen? Ökonomische Grenzen? Normative Grenzen? usw. Da haben Sie sich den falschen ausgesucht.

      Obwohl Sie nichts widerlegt haben und keine neue wesentliche Anhaltspunkte liefern, weise ich darauf hin, dass die Methode des Verschweigens wichtiger Informationen und die Methode, die gleiche Botschaft aus verschiedenen Ecken aussenden zu lassen, um auf diese Weise ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen, hier offensichtlich ist. Auch blenden Sie aus das die Armut, die ich angesprochen habe, den ökonomischen Grundlagen dieser Gesellschaft und ihrer Eigentumsordnung entspringt. An diesen ändert die Sozialpolitik nichts.

      Der Jahresbericht der Oberaufsicht über die 2. Säule bestätigt und zeigt die schwierige Situation der beruflichen Vorsorge klar auf: Immer mehr Versicherte mussten immer mehr in die 2. Säule einzahlen, während gleichzeitig die in Aussicht gestellte Rente sank. Das zukünftige Rentenniveau hat sich laut OAK in den letzten vier Jahren um durchschnittlich rund 11% verschlechtert. Auffällig in diesem Bericht ist auch, dass die Anzahl Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung massiv zugenommen und sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht hat. Die Unterdeckungen betreffen nicht nur rund 10 % des gesamten Vorsorgekapitals der 2. Säule sondern vor allem auch ca. 15 % aller Versicherten – welche potenziell über Sanierungsmassnahmen noch einmal zur Kasse gebeten werden könnten. Diese Massnahmen haben entweder auf der Seite der Löhne oder der künftigen Renten Belastungen zur Folge, die teilweise die Schmerzgrenze überschreiten. Zudem werden viele dieser Sanierungen zu überstürzt vorgenommen, die Belastungen werden einseitig den Arbeitnehmenden aufgebürdet – auch die konjunkturellen Folgen zeigen sich als verheerend an. Sie nehmen unzulässige Differenzierungen vor weil die Pensionskassen vor allem volkswirtschaftliche Wirkungen und Verwerfungen entfalten.

      Nirgendwo in Europa müssen sich die Versicherten mehr an den Gesundheitskosten beteiligen als in der Schweiz. Schon die Prämienlast ist für viele Arbeitnehmende unerträglich hoch. Doch wer krank wird und eine Behandlung benötigt, muss gleich noch tiefer in die Tasche greifen. Dann müssen Franchisen, Selbstbehalte und Tagestaxen bezahlt werden. Ein System das Armut produziert.

      Die Staatsschulden sind Kredite, welche sich der Staat bei Vermögenden besorgt. Diese Forderungen gegen den Staat werden die Vermögenden nicht mit ins Grab nehmen, sondern an ihre Erben (überwiegend steuerfrei!) weiterreichen. Diese Erben profitieren also von den Staatsschulden und können sorgenfrei leben. Gekniffen sind die Erben mitteloser Bürger, diese dürfen mit ihren Steuern die Staatsschulden und damit die Einnahmen der reichen Erben bezahlen. Nicht alt gegen jung, sondern arm gegen reich ist das Problem.

      Daten der Eidgenössischen Steuerverwaltung zeigen, dass 86 Prozent des Vermögens auf das reichste Fünftel entfallen. Die ärmsten 60 Prozent besitzen nur gerade 4 Prozent des Vermögens oder das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt 59,8 Prozent des gesamten Nettovermögens und damit mehr als die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung. Zum Verständnis: Das Reinvermögen entspricht allen steuerbaren Vermögenswerten abzüglich der Schulden. Steuerbare Vermögenswerte sind Geld-, Wertschriften-, Immobilien- und Grundbesitz, aber auch der Besitz einzelner weiterer Wertgegenstände (z.B. Autos oder Kunst- und Schmuckgegenstände). Nicht steuerpflichtig sind Rentenansprüche aus der beruflichen Vorsorge (2. Säule), der gebunden Selbstvorsorge (3. Säule) und der Hausrat. Sie sind deshalb in der Statistik nicht enthalten. Immobilien werden zudem nach einem geschätzten Verkehrswert erfasst. Dieser liegt in der Regel unter dem tatsächlich erzielbaren Marktwert, wodurch die Immobilienvermögen unterschätzt werden.

      @Statistiker

      es ist offenkundig aber Sie haben natürlich zu Recht darauf hingewiesen: BFS, OAK, Eidg. Steuerverwaltung, SKOS, Caritas usw. usf.

      Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS 2016) war in der Schweiz im Jahr 2014
      Jedes 6. Kind armutsgefährdet; das sind knapp 234 000 Kinder in der Schweiz oder eine Armutsgefährdungsquote von 16,6%. Schätzungen reichen bis zu einer Viertelmillion armer Kinder (BASS 2016:6).

      Das BFS (2016) sagt weiter, dass 2014. Jedes 20. Kind von Einkommensarmut betroffen war; das sind knapp 73 000 Kinder in der Schweiz oder eine Armutsquote von 5%. Neue Daten des Bundesamts für Statistik zeigen auf, dass rund 8.6 % der Schweizer Wohnbevölkerung von Einkommensarmut betroffen sind, d.h. jede 13. Person in der Schweiz ist von Einkommensarmut betroffen. Mit 7,5 % im 2016 ist die Armutsquote steigend: 2014 waren es noch 6,7 %, 2015 waren es 7,0 %. Menschen über 65 weisen eine überdurchschnittlich hohe Armutsquote von 16,4 Prozent auf. Mit dem Eintritt in die Pensionierung reduziert sich das Einkommen, da die Altersrente und PK-Rente ein tieferes Einkommen als der zuvor erzielte Lohn ergeben. Aktuell haben wir: Sinkende Reallöhne, sinkende PK-Renten, steigende KK-Prämien innerhalb einer Schweizer Wirtschaft die boomt. 83,5 Prozent der armutsbetroffenen Haushalte und 57,1 Prozent der Haushalte in prekären Lebenslagen weisen keine angemessene Wohnversorgung auf und dafür ist auch die Drei-Säule-Doktrin verantwortlich.

    • @ Platon

      Danke.

      Ihre Reaktion zeigt mir, dass ich den richtigen getroffen habe. Immerhin bringen Sie keine neuen SACH-ARGUMENTE.

      Und immerhin haben Sie diesmal von persönlichen Verhaltensbewertungen abgesehen, was bereits ein Fortschritt darstellt. Machen Sie weiter so.

      MfG

    • @ Platon

      Gegen Altersstarrsinn ist offenbar kein Kraut gewachsen.

      Können Sie sich auch kürzer fassen?

    • F.H.

      Danke. Es ist Ihr gutes Recht, mit diesen Informationen nach Ihrem Gusto umzugehen, so auch die Interpretation was Sachargumente sind.

      Ansicht = Meinung, Meinung = Überzeugung, Überzeugung = überprüfbarer Sachverhalt!! Also ist Ansicht ein individuell überprüfter Sachverhalt der richtig oder falsch sein kann. Sie haben aber gar keine Inhalte weitergegeben, ausser drei aneinandergereihte Differenzierungen, die aus volkswirtschaftlicher Sicht unbrauchbar sind. Die 2. Säule bringt die Kaufkraft nämlich überwiegend dahin, wo sie nicht gebraucht wird. Das zeigt ein Blick auf der Haushaltsrechnung der Paarhaushalte über 65. Während die AHV-Renten in etwa gleichmässig auf alle Einkommenskategorien verteilt sind, fallen fast 50 Prozent der Pensionskassenrenten bei den reichsten 20 und rund drei Viertel aller Renten bei den reichsten 40 Prozent der Rentnerhaushalte an. Ein beträchtlicher Teil der ausbezahlten Pensionskassenrenten wird also gleich wieder weggespart. Etwa die Hälfte der Bevölkerung hat gar kein Arbeitseinkommen und laut der Foellmi-Studie kassieren 10 Prozent der Arbeitsbevölkerung 30 Prozent aller Arbeitseinkommen. Unter dem Strich und über dem Daumen gepeilt kann man sagen, dass etwa 50 Prozent der Markteinkommen an die reichsten 10 Prozent der Bürger gehen nur wenige Prozent an die ärmste Hälfte. Sehen wir uns die Daten anhand der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung 2015 (neuste Zahlen habe ich nicht): Der Unternehmenssektor hatte einen Finanzierungsbedarf von rund 11 und der Staat heinen Überschuss von 7 Milliarden Franken. Damit hätte der dritte Sektor, die privaten Haushalte, etwa 4 Milliarden sparen müssen, um die Rechnung ins aussenwirtschaftliche Gleichgewicht zu bringen. In der Tat haben die Haushalte aber 78 Milliarden gespart, wovon allein 43 Milliarden durch die Zunahme betrieblicher Versorgungsansprüche, also durch die Netto-Ersparnisse der Pensionskassen. Im Klartext: Punkto Finanzierung der Investitionen ist die 2. Säule so überflüssig wie ein Kropf.

      Ihr Aufgabe wäre es gewesen, ein in die Runde geworfenes Thema mit einem überprüfbaren Sachverhalt (richtig oder falsch) zu füllen. Es kam aber nur heisse Luft, weil Sie sich ganz offensichtlich nicht einmal im Ansatz mit diesem Thema beschäftigt haben. Ein Thema das sie anfangs als problematisch, vor allem wegen der aggregierten Durchschnittswerten, identifizierten und später unter Zurückrudern als eine Art – den richtigen getroffen habe – anpriesen. Etwas das man nicht ernst nehmen kann.

      Sie sind das Spiegelbild einer Gesellschaft, die sich mit Verve der eigenen Verblödung widmet.

    • @Beobachterli,

      Ja, ich weiss Sie wollen nicht provozieren; es ist viel schlimmer, Sie können es nicht anders. Die Mutter der Dummen ist immer Schwanger.

    • @ Platon

      Ich zitiere Ihren letzten Satz, der gleichzeitig Ihren Diskussionsstil entlarvt.

      „Sie sind das Spiegelbild einer Gesellschaft, die sich mit Verve der eigenen Verblödung widmet.“

      Damit meinen Sie offenbar mich.

      Sie gehören unzweideutig zu denen, die den anonymen Raum dazu benutzen, Ihre Diskussionskontrahenten mit disqualifizierenden Bemerkungen – jeweils am Ende – zu beeindrucken

      Lassen Sie es doch einfach, denn Ihre Gedanken und Behauptungen werden dadurch nicht wahrer. Sie entlarven sich höchstens als schlechter Diskussionspartner, der nicht mehr Ernst genommen werden kann. Und mich beeindrucken Sie damit auch nicht.

    • @ Platon

      Bravo, offenbar können Sie sich auch kurz fassen!

      Jetzt müssen Sie Ihre Kurzfassung nur noch mit Inhalten füllen, dann kommt es gut!

  4. @ Platon

    Aufschlussreich in Ihren Aussagen wäre noch, wenn Sie die Quellen benennen könnten.

    Platon schreibt u.a.:
    „16,6 % der Kinder leben in der Schweiz in Armut. 8,3 % der Bevölkerung war im 2017 in der Schweiz von Einkommensarmut betroffen – Tendenz: explodierend!.“

  5. @F.H.

    Sie nehmen für sich in Anspruch (arrogare):
    Zitat
    „Daher nach wie vor eine gute Lebensqualität hier zu leben. Trotz allen Unkenrufen….und weiter…Ob soviel Trübsal und abwertender Schreibe rate ich Ihnen, dieses Land sofort zu verlassen und in das Land Ihrer Wahl zu ziehen, dorthin, wo der Honig fliesst.“ Ende Zitat.

    Nun, das ist interessant, aber was hat das damit zu tun, wenn man mit Fakten und Zahlen den Mythos – die Schweiz das Land der Glückseligen – widerlegt. Ihre Zeilen attestieren gerade Ihre Selbsttäuschung. Mit direkter Demokratie hat das nichts zu tun und in keinem Land der Erde fliesst der Honig.

    Gerade für das zukünftige Wohlergehen unseres Landes, sollten die Schweizermythen widerlegt werden. Und Beweise und Fakten hierfür gibt es mehr als genug. Für eine Vogel-Straus-Politik haben wir als Gesellschaft, Ethnie und Land keine Zeit mehr.

    Ihr Problem @F.H. ist die Ideologie einer „Bevölkerungsschicht“ in unserem Land, die, die die Negation des wirklichen Menschen im Namen des fiktiven und des wirklichen Lebens im Namen des gedachten ist. Eine Ideologie, deren Prämissen in sich unwahr sind, insofern sie nicht einmal den Anspruch erheben, Wirklichkeit zu beschreiben, kann, konfrontiert mit der Wirklichkeit, nur zur Lüge Zuflucht nehmen; zu Hilfshypothesen, deren Absurdität immer neue Hilfshypothesen erfordert, die zu einem halsbrecherisch wackligen System zusammengeschraubt werden, das bei dem geringsten Luftzug in sich zusammenfallen würde.

    Lösen Sie sich einfach von Ihrem starren Weltbild und versuchen Sie sich zwischen die vielen Polaritäten zu stellen und Sie werden zu völlig neuen Erkenntnissen kommen. Aber nur dann, wenn Sie den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt Ihrer Überlegungen stellen.

    • Lieber Herr Platon

      Stark! Alt Bundesrat Choucpin sagte: das Gesundheitswesen in der Schweiz ist ein Mythos. Lange konnte ich diese Aussage nicht einordnen.

      Mit Gruß

    • @ Platon

      Ihre Worte:
      „Gerade für das zukünftige Wohlergehen unseres Landes, sollten die Schweizermythen widerlegt werden. Und Beweise und Fakten hierfür gibt es mehr als genug. Für eine Vogel-Straus-Politik haben wir als Gesellschaft, Ethnie und Land keine Zeit mehr.“

      Dann liefern Sie doch einfach die von Ihnen erwähnten Beweise.

      Über Inhalte zu diskutieren ist offensichtlich anstrengender als das Verhalten anderer Kommentatoren zu qualifizieren!

    • @BeobachterII

      offensichtlich haben Sie meine Ausführungen nicht gelesen. Ich füge noch ein pikantes Detail hinzu: Die OECD stellt in ihren Studien regelmässig fest, dass in der Schweiz die staatliche Rückverteilung mittels Steuern und Sozialversicherungen im Vergleich zu anderen Ländern gering ist! Auf einen Rentner müssen heute dank Produktivität und Lohn nicht einmal zwei Erwerbstätige kommen, um die AHV zu finanzieren. Das sind rund 4 Mal weniger als 1950. Dazu passt, dass der Bund allgemein die Alterung der Gesellschaft schätzt und nicht die tatsächlich ausschlaggebende Zeit, während der der Bund AHV-Rente ausbezahlen muss. Bei den Pensionskassen ähnlich. Diese Lobby unterscheidet nicht einmal zwischen der Lebenserwartung bei Geburt und der Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren. Für die Pensionskassen ist nur letztere relevant. Und diese ist in der Schweiz seit bereits acht Jahren nicht mehr gestiegen. Erkennbar ist hingegen eindeutig, dass bei Frauen bereits ab Alter 55 die Vitalität dramatisch einbricht, bei Männern erst ab Alter 65. Alles andere ist Ideologie – und offenbar bewusste Irreführung, weil sich Profis in diesem Sektor sehr wohl informieren….

      Die FINMA hat schon mal die Vorgänge um die PK Prämien und Leistungen u.a. der IV untersucht und all das obszöne scheffeln für normales geschäften eingestuft. Da ging es um die Jahre 2003 – 2012 und Einnahmen von 23 Mrd. sowie Leistungen von 11 Mrd. also um Rendite von 55% über 9 Jahre und die PK und IV Leistungen für hunderte tausende Arbeiter. Erinnert mich im gleichen Zeitraum wie man die Scheininvaliden und schmarotzenden Sozialhilfebezüger durch das Land hetzte und wie sich eine willfährige Meute von Abstimmungsberechtigten ausgesprochen hat die oben erwähnten Volksschädlinge gerecht zu bestrafen und egal wie krank und behindert auf Arbeitssuche zu schicken. Von den Profiten der privaten PK und IV Versicherungen redete in dieser Zeit kaum jemand…doch dort finden sich die schwarzen, harten Zahlen während man die Arbeiter auffordert noch ein paar Jahre länger zu arbeiten, die Jungen auf die Alten hetzt weil man das alles nicht mehr bezahlen kann und wir über unsere Verhältnisse gelebt haben…Regeln eines Spiels die völlig einseitig während dem spielen abgeändert werden…das sind übrigens die „explodierenden“ Armutszahlen die uns als Gesellschaft erwarten…ja, @BeobachterII das sind Fakten keine Inhalte.

  6. Ihr corporate zombies habt es nicht verstanden: dieser Artikel ist provokativ und generiert traffic und ihr checkt es nicht und fällt alle rein… das gilt allgemein für diesen ishtt blog und ihr fällt alle rein da ihr nix von marketing versteht

  7. Herr Stöhlker will uns damit sagen, das ein gutes Leben halt auch kostet. Guter Artikel von Herr Stöhlker, ich lese seine Beiträge sehr gerne. Und Herr Stöhlker wird auch lieber ein Steak essen als ein Vegan Burger ( ich übrigens auch ) selbst wenn behauptet wird
    das Vegan Krebszellen abtötet, so glaube ich eher es tötet die Hirnzellen ab. Leider habe ich keine 25 Mio, und traurig bin ich deswegen nicht, was aber nicht heissen soll 25 Mio würden mich nicht erfreuen.

  8. In Pattaya ist man auch mit weniger als 1 Kiste reich, hat jede Menge junge Frauen und ist auf der Sonnenseite des Lebens. Und falls jemand meint: „Die Büsis wollen aber nur dein Geld“ das wollen die Schweizerinnen auch…Ausserdem ist man in Pattaya ein echter Philanthrop, der den Armen auf dieser Welt hilft. Man hilft for Ort, weil das Geld geben die Frauen an ihre Familien weiter, ohne Hilfe eines „Gschpürsch-mi“ NGO Sozialarbeiters, welcher auch nur Geld kostet.

    Klar wäre es schöner, sich in Monaco mit den Osteuropäischen Models die Zeit zu vertreiben, aber das können sich nur die wenigsten von uns leisten.

    • Frauen, die materieller Vorteile wegen Ehen eingehen und dann zur Absicherung dieser Vorteile auch noch Kinder gebären, sind wie Kriegsschiffe, die sich als Lazarette tarnen, oder wie Soldaten, die die weiße Flagge hissen, bevor sie ihren Gegner in den Rücken schießen.

      Esther Vilar

    • Frauenversteher: Aber diese Frauen „verdienen“ zum Teil ausgezeichnet, das musste die heute antiquierte Esther Vilar auch einsehen. Nur, als Frauen, welche sich im Bett (und aktuell auch über MeToo) reich machen, kommen nur jene weiblichen Geschöpfe in Frage, welche der Herrgott mit besonderen Attributen ausgestattet hat.

    • @Frauenversteher

      So ist es. Der Rückenschuss ist bei den meisten Männern jedoch unnötig.

      @Rückbauer
      Nicht nur Schönheit, auch Fürsorge und Aufmerksamkeit sind gefragt.

  9. Ein sehr trauriger Artikel, es wird impliziert, dass Geld und Glück in direkter Abhängigkeit zu einander stehen. Dem ist mitnichten so!

    Hat man sich einmal von all den unnützen „Pseudozielen“ wie dem Porsche, der Villa oder der Rolex am Arm frei gemacht, lebt man recht entspannt auch mit relativ wenig Geld. Jaja ich weiss, es beruhigt wenn „man finanziell unabhängig ist“. Wer ist das den Wirklich? Im Gegenteil ich glaube je mehr man hat, je abhängiger wird man. Macht euch frei: a) Können wir nichts mitnehmen und b) gibt es erstrebenswerteren Reichtum als materiellen.
    schöne Pfingsten!

    • @ DerPhilosoph

      Herr Stöhlker meint, dass mit Geld Wahlen zu gewinnen seien, dass mit Geld Macht zu kaufen sei, und dass mit Geld Glück zu kaufen sei. Und könnte er mit Geld das ewige Leben kaufen, würde er seinen Kreisen die entsprechenden Mittel beschaffen helfen. Auf seine Art.

      Herr Stöhlker verkehrt eben in Kreisen, wo ein Vermögeli von 25 Millionen belächelt wird.

      Daher hat er Augenmass und Proportionen verloren. Und benützt IP als field research, um die Reaktionen des Mobs zu ergründen.

      That‘s it. Auch für ihn (Herr Stöhlker) gilt: there is no free lunch!

  10. F.H.

    „Dagegen fliesst das Geld bei uns zu einem guten Teil in die Infrastruktur, was dann wiederum allen zugute kommt. Von daher besehen also eine Patt-Situation. Daher nach wie vor eine gute Lebensqualität hier zu leben. Trotz allen Unkenrufen.“

    Aus Ihnen spricht eine Arroganz und Selbstzufriedenheit, die verkennt, wie stark die Wahrnehmung von der Realität abweicht. 16,6 % der Kinder leben in der Schweiz in Armut. 8,3 % der Bevölkerung war im 2017 in der Schweiz von Einkommensarmut betroffen – Tendenz: explodierend!. Breite Bevölkerungskreise kämpfen bereits heute mit einer ungenügenden Rente im Alter. Die Quote der Neurentner, die EL zur AHV beziehen müssen, um über die Runden zu kommen, ist zwischen 2005 und 2017 von 7.6 auf 9.6 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sinkt und sinkt das zukünftige Niveau der Pensionskassenrenten – besonders stark in den letzten Jahren mit minus 11 Prozent zwischen 2015-2018. Gemäss neustem Jahresbericht der Oberaufsicht (OAK) hat die Anzahl der Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung massiv zugenommen und sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht!. Die Unterdeckungen betreffen nicht nur rund 10 % des gesamten Vorsorgekapitals der 2. Säule sondern vor allem auch ca. 15 % aller Versicherten – welche potenziell über Sanierungsmassnahmen noch einmal zur Kasse gebeten werden könnten. Das Kapitaldeckungsverfahren ist für die Finanzbranche konzipiert – und nicht für die arbeitende Bevölkerung und Versicherten. Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt 59,8 Prozent des gesamten Nettovermögens und damit mehr als die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung. Das öffentliche Schulsystem ist faul bis in das Rückenmark. Leider hat sich die hiesige Regierung schon Mitte der 90er Jahre im Rahmen der WTO dazu verpflichtet alles innenpolitisch mögliche konsequent zu privatisieren…die Neoliberalen aller politischen Fraktionen haben mir ihrer Marktgläubigkeit schon längst ein gutes Stück der Schweiz komplett demontiert… die vielen hundert und tausend kleinen Teile die einst soziales und solidarisches Wertschätzten und Wohlwollen gegenüber allen Menschen ermöglichte…in einem Land ohne natürlichen Ressourcen aber mit tausenden Glaspalästen die rapide zu Geistersiedlungen verkommen…Interessant wird es noch werden, wenn die „Immobilienbesitzer“ demnächst feststellen werden, dass das aktuelle CH-Modell dazu führen muss, den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum am eigenen Leibe festzustellen…

    • Ja, lieber Platon,

      Ob soviel Trübsal und abwertender Schreibe rate ich Ihnen, dieses Land sofort zu verlassen und in das Land Ihrer Wahl zu ziehen, dorthin, wo der Honig fliesst.

      Ob soviel Arroganz gegenüber anderen Meinungen sind Sie in einer direkten Demokratie am falschen Ort.

      Den Rest überlasse ich Ihnen.

  11. Die Begrifflichkeit „Eigentum“ ist rein fiktiv und in der materiellen Realität überhaupt nicht existent.

    Eigentum wird sehr oft mit dem Begriff „Besitz“ verwechselt, aus welchem sich auch ableiten lässt, dass nichts weltliches für immer währt, und nur unser Leben selbst einem sich zyklisch und ewig wiederholenden Rhythmus entspringt. Man könnte alenfalls unseren eigenen Körper, den wir temporär bewohnen dürfen, als „Eigentum“ bezeichnen, alles andere ist eine Farce und aus juristischer Sicht reines Basis-Instrumentarium um die Menschen melken zu können…

  12. Bei unserem Zins- und Zinseszins-Geldsystem mit exponentiellen Zinsforderungen funktioniert Reichtum für alle nicht.

    Auf was basiert unsere Wirtschaft? Auf Dienstleistung und ständig Innovation. Was ich seit längerer Zeit beobachte ist, dass Innovation auf der ganzen Länge verhindert wird. Die schon damals gut funktionierenden Elektroautos gab es schon vor hundert Jahren. Eine Schande über die Leute, die diese Technologie 100 Jahre in den Schubladen versenkt haben.
    Wenn man Innovation (Weltneuheiten) bei Firmen anbieten will, stößt man auf keinerlei Interesse. Es geht dabei nicht mal um Geldforderungen, es wird vorher schon abgeblockt.

    Was ich sehe bei den Amis im Silicon Valley. Da werden von Investoren Millionen für Innovationen ausgegeben, zum Teil für Schwachsinn. Man muss nicht mal Sicherheiten aufweisen. Bei uns unvorstellbar. Fact ist die großen Innovationen und Trends kommen nicht mehr aus Europa, sondern aus USA und Asien, wo die Regierung Innovation planwirtschaftlich finanziert, die Gewinne landen dann auch dort. So muss man sich halt nicht wundern, wenn bei uns wenig neuer Reichtum entsteht.

  13. Vor der (flexiblen) Pensionierung stellt sich bei den meisten (Normalsterblichen) die Frage: Wieviel kriege ich? Wieviel brauche ich? Die Antwort kann nur auf der philosophischen Ebene gefunden werden. Wenn nicht, dann ists ein armes Schwein, welches sich durch die Gier zerfressen lässt, bis es tot umfällt.
    Also, Ihr Zahlen- und Geldmenschen: Nehmt das Ganze philosophisch.

  14. Herr Stöhlker,

    ich könnte mir vorstellen, daß Themen dieser Art bei einem Großteil der Schweizer (in diesem Falle 99,98%) nicht ankommen.
    Warum ?
    Das ist zum einen der Neidfaktor. Sie wissen, daß nur 5% der Schweizer ein unbelastetes Haus besitzen, der Rest ist entweder Hypothekar hoch verschuldet oder wohnt zur Miete. Was 25 Millionen Schweizer Franken Vermögen bedeutet ist diesen Leuten grösstenteils fremd. Es interessiert sie nicht, sie werden auch nicht einmal in die Nähe eines solchen Vermögens kommen.

    Ich kenne Schweizer in Zürich, die haben 144.000 Franken Jahresgehalt und schleppen sich und ihre Familie mit einem überzogenen Kontokorrentkredit durch den Monat. Diese Leute sparen nichts, haben achtzehn Versicherungen, und zahlen für 25.000 Franken 12,75% Überziehungszinsen. Deren Sohn führte mir sein Carbonrennrad aus einer Schweizer Radschmiede vor, daß er selbst (!) konzipiert hat. CHF 7.780.- stand auf der Rechnung, dabei geht der Junge noch zur Schule.
    Schauen Sie sich mal die Karawane der Kaufland-Touristen aus Richtung Konstanz an. Kennzeichen SG und ZH, sogar AI und AR. Da wird jede Rolle Klopapier am Zoll vorgelegt, damit auch ja überall die Mehrwertsteuer erstattet wird. Etliche Maserati-Biturbos und AMG Mercedes 6.3 und die Frauen hetzen trotzdem (oder deswegen!) unterirdisch zur Mehrwertsteuer-Erstattungsstelle.
    Nichts zu sehen von Milliardären und 25 Millionen Vermögensinhabern.
    Eher Schweizer Neuzeit-Realität.
    Dickes Auto, Luxus-Frau, wohnhaft Hanglage Goldküste, aber in der Regel kein Vermögen. Dickes Auto, dicke Frau, wohnhaft Amriswil-Industriegebiet, auch kein Vermögen. Kleines Auto, kleine Frau, aus dem Appenzeller Land, Haus schuldenfrei von den Eltern geerbt, kein Vermögen.
    Wo solls auch herkommen ? Jeder weiß, die Inflation auch in der Schweiz ist bei einem geeigneten (!) Warenkorb ungemein höher als von Bern ausgewiesen und der Nullzins führt bekanntlich zu keinem Vermögenzuwachs. Ergo haben selbst Gutverdiener keine Pläne zum Aufbau einer liquiden Reserve und hauen alles raus bis zum nächsten Zahltag.

    Ich nehme Ihnen ab, daß Sie und ihre Familie durch ihr berufliches Engagement zweifellos „in touch with the upper Society“ gekommen sind, aber was diese Leute umtreibt, ist oft ein Luxusproblem für wenige. Schauen Sie sich doch einmal als Steuerberater die tatsächlichen assets von Leuten an, die für ihre Repräsentation nach aussen soviel Geld verprassen, daß auf keinem Konto irgendetwas hängenbleibt. Das sieht samstags abends im Zürcher Opernviertel immer ganz passabel aus, aber wieviele Blender fahren mit geliehenen und geleasten Autos vor und bezahlen mit einer in den USA ausgestellten Platin American Express Card, eine von fünfzehn anderen bis zum Stehkragen belasteten Kreditkartensammlung, die dann auch als Statussymbol lässig aus dem Portemonnaie flattert.
    Mehr SEIN als SCHEIN möchte man der Schweiz ganz allgemein wünschen.
    Die speziellen Probleme von 25-fachen Vermögensmillionären gehören dann auch in ein Exklusivmagazin, weit oberhalb von „Vanity Fair“ und „Forbes“.
    Die Menschen, die Inside Paradeplatz aufrufen, sind in der ganz großen Mehrheit eher Leute, denen bewusst wird, daß der 25-Millionenzug für sie schon lange abgefahren ist und die sich fragen, was sie falsch gemacht haben.

    Oder wer Sie hinters Licht geführt hat.

    Verfasser von Artikeln über extraordinäre Elitegrüppchen geraten da ganz schnell in ein Fahrwasser mit den Protagonisten der Zentralbank, den Geldschöpfern des Immobilienwunders oder ganz gewöhnlichen Pseudolichtgestalten, die zuweilen monströs in ihrem eigenen Schatten verschwinden.

    Also bitte dringend Thema wechseln oder wie Markwort sagte: Fakten, Fakten, Fakten und an die Leser denken !

    • Besten Dank an Wilhelm Tell, dieser Beitrag hat mehr Substanz als was uns der Klaus aus Zollikon erzählt.
      Ein Bekannter von mir – Frühpensionär und Do-It-Yourself-Spezialist – ist via dem Internet-Portal „Rent-A-Rentner“ unterwegs als Gärtner, Maler am Zürichberg und an der Gold- und Pfnüselküste. Er macht da so seine Erlebnisse im Sinne von „Bei den Reichen lernst du sparen“: Riesige Villen, die Gärten verwildert, auch grosse Teile der Baulichkeiten nach dem Auszug der Kinder nur noch teilweise genutzt. Weitgehend Totenstille, wenn kein Vogel piepst. Ein „richtiger“ Gärtner oder Maler ist den Besitzern offenbar zu teuer und dann will man vom Hobbygärtner das Maximum für ein Trinkgeld. Oft sind es die frustrierten Ehefrauen der gestressten Manager, die meinen, ihre schlechte Laune am „Personal“ auslassen zu müssen. Wie zu Adels Zeiten und im ZDF-Vorabendprogramm. Vom Besitz besessen, Statusangst dringt aus allen Poren….

    • @ Sozialdetektiv

      „Statusangst dringt aus allen Poren“

      Ein Satz wie eine Atombombe und sicher auch Grund und Motivation für Stöhlkers Beitrag (siehe oben). Selbst für „Kistenmenschen“ bei 25 Millionen wird deutlich, daß diese ohne das Insiderwissen der 0,1% Elite keinen Rappen mehr verdienen können.
      Wie war das noch, 0,1% der Erdbevölkerung besitzen 48% des gesamten globalen Vermögens ? Mit steigender Tendenz ? Na dann wissen die Kistenmenschen, daß nach der Enteignung des Mittelstands nur noch sie selbst den Reichtum der Eliten mehren können. Die neue Vermögenverteilung frisst sich nicht mehr von unten nach oben, denn unten ist schon alles verteilt, sondern zukünftig von nicht ganz oben nach ganz oben, denn auch die Mitte dünnt aus.

      Am Ende haben 99,99% eine implantierte Uhr aus Vermögen und Lebenszeit unter der Haut, und geht einer der beiden Zeiger auf Null, kommt der Sensenmann vorbei.

      Merkwürdig, wie sich die Science-Fiction-Filme ab 1960 ( „Die Zeitmaschine“, „2010-die überleben wollen“, „Elysium“, „Clockwork Orange“ ) immer weiter zu einem realitätsnahen Zukunftsszenario verdichten.

      Mir hat hier mal einer vorgeworfen, es wäre vermessen, den erstarkenden Kulturmarxismus mit der stetig sich verschärfenden Nullzinspolitik in einen Zusammenhang zu bringen.

      Wenn man die beiden Linien in die Zukunft verlängert, so könnten sie sich durchaus im Elysium treffen.

  15. Also ich bin ganz erleichtert und heilfroh nach Durchlesen dieses Artikels. Herr Stöhlker gibt damit ja auch konkludent zu, dass er selber auch 25-50 Mio. besitzt. Diese Tatsache erfreut mich sehr, denn sie ist wieder einmal der absolute Beweis, dass man in der Schweiz auch mit den größten Schwachsinnsjobs ein Riesenvermögen verdienen kann im Gegensatz zu zum Beispiel den USA, wo man richtig hart arbeiten muss um Multimillionär zu werden… In der Schweiz kann ich halt auch als zweitklassiger Klatschjournalist, Köbi Sportmoderator oder als C Klasse Model Multimillionär werden, das motoviert mich jedesmal ungemein.

  16. Dass der graphische Funktions-Verlauf einer Vermögensverteilung innerhalb des reichsten Prozents gleich ausschaut wie bei der Gesamtbevölkerung – nur halt in einer gewissen Höhenlage – ist sowohl ästhetisch wie auch mathematisch und sozial interessant.
    Dass die „armen“ One-Percenter von gesellschaftlichen und vielleicht auch persönlichen Geldsorgen geplagt sind, entbehrt nicht einer gewissen Komik, könnte aber sehr wohl so sein. Ein Jächtlein vor Anker irgendwo im Mittelmeer und auch in den Ferienhäusern kann man sich nicht verlaufen. Wenn ich Herrn Stöhlker so lese, mit seinen Andeutungen, dass Vermögensbeträge über 25 Mio nicht wirklich benötigt werden, frage ich mich, was seine Worte bedeuten sollen: Trost, Beruhigung und Linderung des sozialen Haders, weil man sich nicht mit den Milliardärs-Haushalten messen muss,oder doch eher Fundraising, weil übersteigende Vermögensanteile gespendet werden könnten? Wahrscheinlich haben Leser wie ich gar keine Ahnung, welche Wahnsinns-Sorgen sich Reiche machen, wenn sie sich mit Wirklich-Really-Super-Wealthy-Reichen vergleichen.
    Geld spielt schon eine Rolle, aber eben, wo? Zumindest ich persönlich meine, dass man da so einiges „gsorget gä chönnt“, wenn man endlich die AHV als vernünftige Altersvorsorge, die sie mal war, repositionieren würde. Dazu gehören angemessene Auszahlungserhöhungen sowie auch eine Sperrung von Beitragsreduktionen, wie sie gewisse Selbstständige vornehmen können, z.B. Ärzte, die durch ihre Praxis zum grossen Teil Dividenden verdienen…

  17. Wieviel Geld braucht der Mensch ? Lieber mehr als weniger.
    Wieviele Aufsätze von Dr. Stöhlker braucht der Mensch ? Lieber weniger als mehr (am besten keine mehr).

  18. Fiatmoney braucht der Mensch gar keines. Es ist wertlos, nur realisieren es anscheinend die Wenigsten.
    Deshalb nochmals:
    Geld entsteht durch Kredit, und das Geld fuer Zinsen auch nochmal.
    Was, und wem nuetzen all die Schuldenberge??????
    Ist’s jetzt immer noch nicht klar??
    Wer kassiert die Zinseinnahmen???
    Wer kann Kreditvertraege vereinbaren, ohne selbst ueber das noetige Geld fuer die vereinbarten Kreditsummen zu verfuegen??
    Wer kann unendlich seine Bilanzen chronisch verlaengern???
    Wer installierte die erste Notenbank auf Erden???
    Wieviel Desinformation wird den Menschen an den „Hochschulen“ fuer
    Finanzen verabreicht??
    Wo ist die Freiheit, wenn Geld durch Kreditvertraege entsteht?? ……

  19. Guter Bericht, Herr Stöhlker. Er sollte eigentlich aufrütteln! Den Kommentaren entnehme ich allerdings, dass viele Rückmelder lieber in der Komfortstarre verharren und sich nicht gerne bewegen. Welche Peitsche braucht es wohl hiezu? Eine ’structured diarrhea‘ genügt da wohl auch nicht…

  20. zitat: „Zur Erhaltung unserer Konsumgesellschaft unter Berücksichtigung zu vermeidender Umweltschäden genügt ein 25 Millionen Franken-Vermögen, dazu ein jährliches Familieneinkommen von 250’000 Franken brutto.

    Was übrig bleibt, fliesst in die Rettung Afrikas und anderer benachteiligter Weltregionen, dient dem Aufbau einer umweltverträglichen Gesellschaft und zur Einlösung aller Versprechen und Hoffnungen, die Politiker aller Fraktionen uns bis zum Wahlherbst 2019 machen werden.“ zitat ende

    Damit kann ich mich als ultralinker und Umverteilungsfanatiker sehr gut anfreunden. Herr Stöhlker, diese Ideen sollte in so manche Steuerdebatte einfliessen. Wirklich, es braucht niemand mehr wie eine Viertelkiste um würdig zu leben und auf nichts verzichten zu müssen. Wenn die 25 mio Vermögen bis Ende Leben nicht aufgebraucht sind, wäre da noch eine Erbschaftssteuer von 100% darauf zu entrichten.

    • Erbschaftsteuer? Auf versteuertes Geld wieder eine Steuer ist einfach krank.

  21. Herr Stöhlker gerne lese ich Ihre Meinungen und stimme oftmals zu. Viele Menschen leben zwar bescheiden und trotzdem glücklich. Zwei Überlegungen fehlen komplett in Ihrer Reichtumsanalyse. Erstens warum bedienen sich gewisse übermässig mit Honoraren und Boni (die Antwort eines klugen Treuhänders) – etwa 2006, also vor der Finanzkrise: Weil sie den Glauben an die Werthaltigkeit des Geldes verloren haben. Heute im Jahr 2019 nach 10 Jahren Verschuldungsorgie boomt die Weltwirtschaft zwar noch.. die angebliche Inflation ist praktisch null. Der Schweizer Bankenplatz heruntergewirtschaftet und die Notenbanken lassen das Geld sprudeln. Die von Ihnen erwähnten HSG „Eliten“ sind in einer Zeit aufgewachsen wo Papi immer alles für sie geregelt hat – heute sind es die Notenbanken. Wie lange die tüchtigen Asiaten noch lange als billige Sklaven für uns arbeiten werden ist ungewiss – vielleicht geht es bald umgekehrt? Ein kleiner Hinweis. Gewisse schicken uns unseren Plasikabfall statt im Meer zu versenken zurück, return to sender ! Donald Trump versucht gerade die Ungleichgewichte zu korrigieren. Ich denke es ist zu spät. Auf jeden Fall wird es zu teureren Produkten führen. Wer etwas schlau ist hat bereit bemerkt, dass sich auch die Rohstoffe zunehmend verteuern. Dies alles wird zu Inflation führen diese ist erst schwach und steigt ab einer gewissen Höhe exponentiell. Zweitens unsere bürglichen Parteien haben über Jahrzehnte versagt und die Bildungspolitik den Grünen (mehrheitlich ex Maoisten/Kommunisten/Poch etc) überlassen. Das Resultat verblendete, demonstrierende Generationen welche die Welt retten wollen. Sollten diese wirklich an die Macht kommen wird ein andere Wind wehen der alles andere als wachstumsfördernd sein wird! Sollte der angebliche Klimawandel wirklich vom Mensch verursacht sein werden auch Steuern nichts bringen, dann ist die Katastrophe/Kollaps sowieso komplett. Kurzum, möglicherweise stehen wir wirtschaftlich im Westen (speziell Europa) am Abgrund. Selbstzerstörung ganzer Industriezweige (Auto/AKW/Kohlekraftwerke)dazu eine nie dagewesene Verschuldungsorgie. In conklusio kurz vor den Währungreformen werden Sie mit Ihren 2.5 Mio in etwa noch ein Laib Sauerteig pro Monat kaufen können, vielleicht bei gutem Haushaltsbudget,an Feiertagen noch einen Semmel oder gar ein Gipfeli für 10 Mio. Ob dies Ihren Wohlstandsvorstellungen entspricht ? Machen wir doch lustig weiter so und geniessen unseren „Reichtum“.

    • @Firstmax

      Sie argumentieren relevant und aus teilweise globaler Perspektive. Das gefällt mir.
      Ich glaube, dass wir nicht so gut informiert sind wie wir als CH Gesellschaft meinen. Die „Nabelschau“ Europa und die Idee vom international grossen Gewicht Europas sowie die Doktrin vom bösen bösen schlechten Kommunismus sind politisch gewollt aber weder zeitgemäss noch zielführend. Unsere Medien schaffen es beispielsweise, ganze Kontinente und Grossstaaten wie Brasilien auszublenden und lenken uns mit Trumps „Fürzchen“ ab. Europa war in den letzten Jahrhunderten vor allem mit sich selber beschäftigt und von hohem Masse von den USA abhängig. China zeigt uns heute, dass der Kommunismus resp. eine zentrale Führung auch Vorteile hat. Diese Tatsache ist für uns nach Jahrzehnten der politischen Propaganda aus dem Kalten Krieg fast unverständlich (passender: „unerträglich“). Wir hatten darum lange das Bedürfnis die Erfolgsdeterminanten von China zu ignorieren.

      Hyperinflation zeigt sich vor allem in politisch isolierten Staaten (u.a. MÄCHTIGE KONZERNE welche Kapital abziehen!!), welche Ihre Schulden quasi mit gedrucktem Geld zu zahlen versuchen. Darum bin ich gegen einen buchhalterische Vermischung der Politik der SNB mit den Staatsfinanzen.

  22. “ The Rich use most of their money to get richer. The middle class use most of their money to look richer.“

    Tja, das ist für einmal ein ‚“ arrogante Gedanke“ vor allem in Zeiten wo die meisten Leute, auch in der Schweiz, mit eine PK von unter ein Milion noch für 20 oder 30 Jahren Leben müssen vielleicht zur zweit….anderen brauchen nur 1 Sfr. Zu überleben…somit ist Reichtum relativ und spielt keine Rolle. Hingegen wie du zufrieden lebst und auch eine volle Erfüllte Leben ist mehr wichtig. Nur Geld machen hat noch niemanden zufrieden gemacht und auch keine geholfen…Geld ist nur das notwendiges übel….was wir brsuchen ist mehr freies Leben und Humanität!

    • Meine Herren,

      die Ihr alle so wenig verstanden habt von dem, was ich geschrieben habe: Gemessen an den wirklich Reichen in der Schweiz seid Ihr arm oder mässig begütert. Ich sage: Mit CHF 25 Mio. Vermögen kann auch der Reichste gut überleben. Der riesige Rest geht an die „community“.Sei dies in der Schweiz oder in der „armen“ Welt.
      Könnt Ihr damit leben?

  23. Herr Stöhlker:

    Sie denken hier in Dimensionen, die 95% unserer Bevölkerung übersteigen.

    Denn auch mit einem „mittelständischen“ Lebensarbeits-Einkommen, hochgerechnet über 40 Verdienstjahre sowie etwas Erspartem kommt Hans Meier nicht auf die von Ihnen veranschlagten 25 Millionen, um „gut“ leben zu können.

    Überschätzen Sie den Geldreichtum des Durchschnitts-Schweizers nicht. Der grösste Teil – auch des Mittelstandes – verdient noch immer, um zu überleben…

    Und so komfortabel sind die Steuern auch nicht, wenn man die Krankenkasse plus AHV plus Eigenmietwert in die Progression einrechnet und dann den Kaufkraftvergleich z.B. mit Deutschland oder Österreich vornimmt. Und als Rentner keine Abzüge mehr machen kann. Dann zahlt man %-tual mehr Steuern als vorher.

    Dagegen fliesst das Geld bei uns zu einem guten Teil in die Infrastruktur, was dann wiederum allen zugute kommt. Von daher besehen also eine Patt-Situation. Daher nach wie vor eine gute Lebensqualität hier zu leben. Trotz allen Unkenrufen.

  24. ???????
    Was, werter Herr Stöhlker, möchten Sie uns sagen ? Was ist Ihre Botschaft ?
    !!!!!!!

  25. Auch wenn man noch 100 mal das Gegenteil behauptet, wahrer wird die Lüge deswegen nicht:

    Grundprobleme sind die offenen Grenzen „Personenfreizügigkeit“.

    „Dank“ denen werden die Löhne nie mehr steigen und die Sozialkosten das Land in den Ruin treiben.

    Aber Beamte und all die andere asozialen Abzocker, die in irgend einer staatliche geschützten Werkstätte beschäftigt sind, muss das nicht kümmern. Sie sind ja auch diejenigen, die sich in jedem Abstimmungskampf bezüglich „EU“, „Bilaterale“ am Lautesten als Marktschreier hervortun.

    Personenfreizügigkeit funktioniert nur wenn:

    Gleiche Qualifikation (und gleiche LEISTUNG*!) = derselbe Lohn

    Sozialversicherungen = nur für Schweizer Bürger oder solche, die mindestens 20 Jahren einbezahlt haben

    *Feminazis behaupten immer dass Frauen nicht denselben Lohn für dieselbe Arbeit bekommen würden. Richtig!
    Sollen sie aber auch nicht, sie sollen denselben Lohn für dieselbe Leistung bekommen und das tun sie bereits.

    • Grundprobleme sind die offenen Grenzen „Personenfreizügigkeit“. „Dank“ denen werden die Löhne nie mehr steigen und die Sozialkosten das Land in den Ruin treiben.
      > Unsere Welt ist auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet, und „leider“ nicht auf Nachhaltigkeit! Wie soll bitteschön die Schweiz mithalten, ohne wegen Isolation langfristig zu verarmen, ohne PFZ?!

      Sozialversicherungen = nur für Schweizer Bürger oder solche, die mindestens 20 Jahren einbezahlt haben!
      > Nehmen aber auf keinen Fall etwas geben, egoistischer und diskriminierender gehts wohl kaum! Sklaventreiberei nenne ich sowas! Ich hoffe Sie sind nie darauf angewiesen Ihren Lebensunterhalt ausserhalb der Schweiz zu bestreiten um dann mit einer Lücke in Ihrer AHV zu leben.

    • Richtig: „nehmen aber auf keinen Fall etwas geben“!

      1) Wem’s nicht passt muss ja nicht in die Schweiz kommen.

      2) Offensichtlich gibt’s nach wie vor viele Gründe dennoch in die Schweiz zu kommen…

      3) Die Ausländern „nehmen“ ja (aktuell) vom ersten Tag ziemlich viel ohne je irgend etwas „gegeben“ zu haben (hochwertige Infrastruktur, Schulen, Sozialamt, billiger Luxus-ÖV, Spitäler, intakte Umwelt, Billig-Studium an ETH/Uni etc. auf Kosten der Steuerzahler…).

      4) In anderen Ländern längst Standard:
      Versuchen Sie doch mal in Australien, Neuseeland, Kanada oder den USA resp. der ganzen restlichen Welt außerhalb vom wohlstandsverblödeten Gutmenschen-Europa mit ausländischem (=Schweizer) Pass aufs Sozialamt anzutraben…!

      5) „Wie soll bitteschön die Schweiz mithalten, ohne wegen Isolation langfristig zu verarmen, ohne PFZ?!“
      Wusste gar nicht dass die Schweiz eine verarmte Steinwüste war vor EU/PFZ/Bilaterale etc. Demnach scheint die restliche Welt ausserhalb vom wohlstandsverblödeten Gutmenschen-Europa aber ziemlich arm dran zu sein.
      Aber ich verstehe Sie, bekanntlich endet der Horizont der „Weltoffenen“ an der EU Aussengrenze. Da ist es natürlich auch OK, dass man mit der menschenfeindlichen PFZ die restliche Welt diskriminiert und ausschliesst. In einem wohlstandsverblödeten Gutmenschen-Kontinent, sind die Bürger mit ihren zunehmend anspruchsloseren und unbrauchbareren „Bildungen“ (Geistes“wissenschaften“, „Soziales“, Tschender-Gaga-Gugus, Pflege“wissenschaften“) halt auch immer mehr auf eine geschützte Werkstätte angewiesen. Wer will da schon qualifizierte Konkurrenz aus China, Indien, USA resp. eben halt von den restlichen 90% dieses Planeten wo Fakten und Tatsachen (also solides Handwerk, MINT) noch zählen?

    • Noch ein Gratis-Tip:

      Die AHV ist ein sozialistische Konstrukt: Wer Zahlen und Statistiken verstehen tut (also Fakten), weiss schon jetzt dass da nicht mehr viel zu erwarten sein wird. Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten, die UDSSR existiert schon seit ein paar Jährchen nicht mehr.

      Planen Sie daher besser anders fürs Alter, als die „nachhaltige“ Schuldenwirtschaft der asozialen Sozis weiter am Laufen zu halten.

    • Klar, es gibt immer Einzelfälle welche die Schweiz ausnützen. Gibt aber einige mehr von denen die Schweiz profitiert!

      Wer macht den die Jobs welche viele Schweizer nicht wollen? Wer arbeitet mehrheitlich auf dem Bau, in der Gastronomie und in der Pflege…? klar, Schweizer sind auch dabei und das ist auch richtig so, aber, eben auch viele Ausländer. Ebenso gibt es Firmen welche wegen der guten Infrastruktur, Sicherheit und Steuern in die Schweiz kommen…! Diese bringen mehrheitlich der Schweiz ein grosses Wirtschaftswachstum und damit auch Wohlstand… All diese menschen bezahlen Steuern, AHV, usw…! Wieso bitteschön sollen Sie für ihre geleisteten Beiträge keine Rente erhalten?!

  26. @Adrian Roth

    Ihre ist ideologische Blindheit! Herr Klaus J. Stöhlker lebt seit nahezu 50 Jahren in der Schweiz. Er ist ebenso sehr ein Bürger dieses Staates wie Sie und ich es sind. Wie naiv muss man sein, um nicht erkennen zu wollen, dass wir in einem Land leben, wo es weder eine Familienpolitik, noch eine – inklusive Bildungspolitik noch eine echte und zielführende Sozialpolitik gibt. Hier ein Zitat eines Freundes türkischer Herkunft der die Herausnahme seiner Kindern aus der CH-öffentliche Schule vollzog nachdem er den segregativen Charakter dieser feststellen musste:

    „Ihr Schweizer seid nicht normal. Ihr behandelt eure Kinder und eure Alten wie Dreck. Alles was ihr im Kopf habt, ist Geld, Geld, Geld. Ihr werdet zuerst aussterben.“

  27. 2 Dinge….

    Zitat :
    Jetzt, in einer Zeit, wo die OECD und die Schweiz über neue Steuersenkungen für die grossen Unternehmen nachdenken, wo der seit gut 30 Jahren sich explosionsartig entwickelnde „Milliardärs-Boom“ kein Ende findet, und die Schweizer Linke von einer Finanztransaktions-Steuer träumt, stellt sich mehr denn je die Frage:

    Wie viel Geld braucht der Mensch?

    ——————————————

    Ich gehöre demnach zu den verwahrlosten, Nun ja.
    Die Arbeiterschaft der Schweiz braucht noch verlangt sie Millionen. Wir sind normale Menschen und haben ein gutes Leben auch ohne eine einzige Million.

    Der kritische Punkt ist der, dass es nicht dazu kommen sollte das sich eine grösser werdende Anzahl an Millionären hier etablieret…… die das nur aufgrund der Masseninvasion in die Schweiz machen kann.

    Die Zuwanderung muss endlich gestoppt, die sich hier befindlichen sollten beurteilt und bei Nichtbedarf abgeschoben werden.

    Eine Bevölkerung von nur noch 5-6 Millionen wäre als erstes anzustreben, das Land sollte wieder viel Homogener werden.
    Das wird auch die „Vollbeschäftigung“ ermöglichen.
    Die meisten Schweizer brauchen keine Millionen, aber Arbeit um sich das Leben gestallten zu können, die müssen sie haben.

    Und Herr Stöhlker….. Konsum ist das eine, aber Freiheit wäre wirklich etwas.
    Überdenke ich wie ich aufgewachsen bin und wie unsere Kinder heute aufwachsen, so haben die zwar sehr viel mehr an Konsummöglichkeiten, aber viel weniger Freiheit wie ich sie noch geniessen durfte.
    Mit dem mehr an Geld ist leider die Freiheit im grossen Massstab verloren gegangen.

    ————————

    Zitat :
    Jetzt, in einer Zeit, wo die OECD und die Schweiz über neue Steuersenkungen für die grossen Unternehmen nachdenken, wo der seit gut 30 Jahren sich explosionsartig entwickelnde „Milliardärs-Boom“ kein Ende findet, und die Schweizer Linke von einer Finanztransaktions-Steuer träumt, stellt sich mehr denn je die Frage:

    Wie viel Geld braucht der Mensch?

    ——————————————-

    Wir brauchen unsere Millionäre, sie sind gut für das Land.

    Aber wir brauchen auch Arbeiter die bezahlt werden, die auf ihrem Niveau eine gutes Leben führen können.
    Freier Markt wäre unbedingt wünschenswert, denn der jetzige Neo-Liberalismus ist eine Fehlkonstruktion.

    Linke Ideologien müssen verschwinden, denn eigenartigerweise haben die Missstände, die sie Herr Stöhlker ja seit 30 Jahren mitverfolgen, gerade auch mit der zunehmenden Einflussnahme der Linken Politik in Europa verstärk Einzug gehalten.
    Die Ära nach 68 ist ein Synonym für Linksideologie, Neoliberalismus, zunehmender Unfreiheit, Indoktrination, Invasion Kulturfremder im grossen Stil, …….und ansteigender Arbeitslosigkeit.

    Sozialistische Ideen haben immer nur und ausschliesslich negatives gebracht.
    Die EZB Politik des billigen Geldes kam fast Ausnahmslos den Milliardären zu gute und es ist die Folge einer verbreiteten Linkspolitik in Europa.
    Der Arbeiter ging leer aus, das billige Geld sammelte sich bei den Geldbesitzern grossen Stiles.
    Unsere Finanzwirtschaft ist ein Produkt des Neoliberalismus, ein freier Markt hätte das Übel schon lange beendet, hätte 2008-9 die Gesellschaft auf neue gesunde Füsse gestellt.

    Herr Stöhlker….. fangen sie an die Augen aufzumachen und sie wissen wer unser aller Feind ist.

    Der Sozialismus der vorgibt die Armen reicher zu machen, aber vor allem die Reichen reicher macht.

  28. Was für geistige Verwirrungen. Die Werte der von Ihnen so verachteten „Glücks-Ökonomie“ aus Zürich ist genau das, was unsere Gesellschaft letztlich eine bessere und zukunftsfähigere machen kann. Ich erwarte allerdings nicht, dass ein Vorgestriger wie Herr Stöhlker, der ohne 25 „Kisten“ auf dem Konto am Rande eines Nervenzusammenbruchs steht, das auch nur im Ansatz verstehen kann.

  29. Gedenke, Mensch, dass Du Staub bist und zu Staub zurückkehrst.
    Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne,
    aber an seiner Seele Schaden nimmt?

    • „Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber Schaden nimmt an seinem Leben? Was kann einer dann geben als Gegenwert für sein Leben?“

      Matthäus 16, 26

      „Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, achtzig Jahre. Und was an ihnen war, ist Mühsal und Trug. Denn schnell ist es vorüber, im Flug sind wir dahin. (…) Unsere Tage zu zählen, lehre uns, damit wir ein weises Herz gewinnen.“

      Psalm 90

    • „So werden die Letzten die Ersten sein
      und die Ersten die Letzten“

      Matthäus 19,30

    • “ Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ Lukas 15:7

  30. erstaunlich, lieber Herr Stöhlker, dass Sie mit solchen Artikeln und den Nebenjobs 250 kilos p.a. brutto, einfahren. Mona Lisa Rechnung?

  31. Geh hinunter zum See und wirf eine Angelschnur aus. Dem ersten Fisch, den du fängst, öffne das Maul. Du wirst darin eine Münze finden. Nimm diese Münze und bezahle damit für uns beide die Steuer. Matthäus 17,27 Jesus hatte kein Vermögen. Aber seine Lehre hat die westliche Zivilisation in den letzten 1700 Jahren total geprägt. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen bis 2060 so gut leben können, wie heute ein Schweizer mit 25 Millionen Vermögen. Mit Internet-Technologie, die noch immer nur zu 2% Potential genutzt wird.

  32. Ein Sozialistischer Gedanke… so meine Interpretation. Leider nicht praktikabel!

    Es liegt in der Natur des Menschen immer mehr zu wollen… und sich über Wohlstand mit den Nachbarn zu messen – dies ist auch einer der Gründe wieso Korruption so gut funktioniert – falls der kleine Mann die Chance bekommt ein kleines Stück vom Kuchen abzubekommen wird er alles daran setzen den Bestecher noch reicher zu machen! Erst sobald die Gesundheit weg ist und das viele Geld nichts dazu betragen kann, wieder gesund und jugendlich zu werden, bemerkt mann dass andere Dinge wertvoller sind.

    Sollten irgendwann einzelne Länder, oder gar Regionen, einen „Vermögensdeckel“ durchsetzen – was für mich aufgrund langfristiger wirtschaftlicher Nachteile kaum denkbar ist – würde derjenige der betroffen wäre bestimmt einen Weg finden diese Sanktionen umzugehen! An den vielen Beispielen aus der Vergangenheit sieht man ja wie schnell ein ganzes Land, oder sogar ein ganzes Volk, verarmen und verschwinden kann.

    Den Reichen gehört die halbe Welt… und es ist nur zu hoffen dass sich diese Personen irgendwann mal ihrer Verantwortung bewusst werden und anfangen ihre Milliarden nachhaltig zu investieren, anstatt weiterhin Wasser zu predigen und Wein zu trinken!

  33. Eigentlich gar keines.

    Neutral betrachtet gibt es kein Eigentum. Kein Lebewesen ausser der Mensch kennt „abstraktes Eigentum“.

    Schlussendlich wird sich der Mensch mit den Prügeleien um diese Luftnummer umbringen.

    Eigentum, Religion, Justiz, Staat, Geld: Puzzlesteine welche die organisierte Gewalt ergeben.

    Unfähig, das Gegenüber aufgrund seiner blossen Existenz zu wertschätzen.

    • @Informatiker

      Sie haben völlig Recht, dass Sie auf diese Absurdität des abstrakten Eigentums hinweisen. Wir müssen als Spezies gemeinsam handeln und uns überlegen, ob es nicht an der Zeit wäre einen Bewusstseinssprung zu vollziehen. Meist lesen wir nur Wirkungen die, die eigentlichen Ursachen im Dunkeln lassen. Googeln Sie mal Karl Polanyi.

    • Informatiker…….

      Der Löwe der etwas will, und das ist meist nur Fressen oder Bumsen, der nimmt es sich einfach …. ausser es ist ein anderer Löwe da der stärker ist und es sich zuerst nimmt.

      Der Mensch hat sich darüber erhoben und das gründet auf Eigentum.
      Eigentum ist unsere wirkliche DNA.
      Wer an der Schraube drehte verursachte die ganz grossen Massenmorde.
      Wenn Sie glauben, Menschen sollten sich nur aufgrund ihrer blossen Existenz gegenseitig wertschätzen, so verkennen sie unsere Natur vollständig.
      Der Mensch ist vernunftbegabt aber dabei immer ein Raubtier geblieben. Ja er ist das erfolgreichste Raubtier welches die Evolution in 4 Milliarden Jahren hervorbrachte.

      Wir haben Mechanismen erfunden um uns zu regulieren, das Christentum zum Beispiel…. und das hat Europa den Sprung an die Weltspitze ermöglicht.
      Heute aber und mit der Zunahme der Menschheit auf 7-8 Milliarden, entgleitet uns das ganze …..
      Es wird unbeirrt versucht die Gesellschaft in ein Korsett zu zwingen. Allein der Mensch bleibt was er immer war, das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten.
      Erreicht die Bevölkerung 11-15 Milliarden, werden wir uns entweder wieder auf 1 Milliarde reduzieren, oder aussterben.

      Die traurige Wahrheit ist, die Menschheit braucht die grossen Kriege als eine Art der Sozialhygiene.
      Die Uhr wird quasi zurückgestellt und die besten Eigenschaften der Menschen kommen wieder zum tragen….. nach einem Krieg.

    • Ich bin übrigens kein Verehrer von Pol Pot, Stalin, Hitler Hugo Chavez oder sonstigen schrägen Gestalten und Ideologien.

      Das sind alles Isnogude. „Ich will Kalif anstelle des Kalifen werden“. Reine Machtgeilheit eint sie, einzig ihre Rechtfertigungen warum wir unsere Macht ans sie zedieren sollen unterscheiden sie.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Isnogud

    • Nur ist der Mensch halt kein Lebewesen wie jedes andere auf dem Planeten. Ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht. Unabhängig davon, ob man das nun gut findet oder nicht. Sie leben ja auch nicht mehr in einer Höhle und zucken jedes Mal zusammen, wenn ein Säbelzahntiger an dieser vorbeiläuft. Organisierte Gewalt mag eine (negative) menschliche Errungenschaft sein, auf die man nicht sonderlich stolz sein kann, das stimmt sicher. Der Mensch hat aber auch noch ein paar positive Errungenschaften entwickelt. Und: Es gibt absolut nichts Gewalttätigeres als die Natur und das Universum selbst. Fragen Sie die Dinosaurier oder fragen Sie die Lebewesen, die in fünf Milliarden Jahren zusehen dürfen, wie die Sonne ihr Sonnensystem verschluckt. Oder das kranke, kleinste Rehkitz, das nicht mehr vor dem hungrigen Wolfsrudel fliehen konnte.

    • Dann mach das bitte mal den Steuer-, Gebühren- und Busseneintreibern klar, allerdings höflicherweise ohne gleich einen Bürgerkrieg vom Stapel zu lassen. NB Nicht zu vergessen, die Kreditinstitute, welcher aufgrund deiner Definition auch keine „abstrakte“ Zinsen eintreiben dürften.

    • @ Supermario

      Der Bürgerkrieg kommt u.U. von alleine.
      Nämlich dann, wenn sich der Staat als „Fyre Festival“ herausstellt.
      Die Kreditinstitute können Zins erheben da sie Macht besitzen.
      Die organisierte Gewalt ist ein eigener Organismus welcher sich einen Dreck um das Individuum schert.

      @ Hans Meier

      Ich sehe eher einen Hang zum Ausgleich. Wenn Sie mit Gewalt eine „Dynamik“ meinen, dann liegen sie richtig. Alles ist in Bewegung.
      Die Frage ist: Kennen Natur und Universum „Moral?“ Natürlich nicht.

      @ Walter Roth

      (…)Der Löwe der etwas will, und das ist meist nur Fressen oder Bumsen, der nimmt es sich einfach …. ausser es ist ein anderer Löwe da der stärker ist und es sich zuerst nimmt.
      Der Mensch hat sich darüber erhoben und das gründet auf Eigentum.(…)

      Erhoben weil man es sich nicht einfach nimmt sondern mit Versprechen in die Zukunft (Kredit) und mit bunten Zetteln (Schuldscheinen aka. Banknoten) winkt?

      (…)Wenn Sie glauben, Menschen sollten sich nur aufgrund ihrer blossen Existenz gegenseitig wertschätzen, so verkennen sie unsere Natur vollständig.(…)

      Geht im Moment wirklich nicht. Ich frage mich allerdings ob wirklich alle Menschen gleich sind.

      (…)Heute aber und mit der Zunahme der Menschheit auf 7-8 Milliarden, entgleitet uns das ganze(…)

      Dunbar-Zahl. Das ganze entglitt schon mit der Gründung der Zivilisation.

      (…)Es wird unbeirrt versucht die Gesellschaft in ein Korsett zu zwingen. Allein der Mensch bleibt was er immer war, das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten.(…)

      Umgekehrt: Der Mensch soll mittels Zwang in der Gesellschaft funktionieren.

      (…)Die traurige Wahrheit ist, die Menschheit braucht die grossen Kriege als eine Art der Sozialhygiene.
      Die Uhr wird quasi zurückgestellt und die besten Eigenschaften der Menschen kommen wieder zum tragen….. nach einem Krieg.(…)

      Die Gruppe wird kleiner und überschaubarer, das behebt das Grundproblem nicht: Die eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten.

    • Informatiker: Beim Menschen ergeben sich halt gewisse Dynamiken auch zwangsläufig, unabhängig davon, ob der Mensch die Moral kennt und im Einzelfall auch gerne einhalten würde. So gesehen ist er in der gleichen Situation wie die „amoralische Natur“. Wobei man auch argumentieren könnte: Der Mensch kennt Moral. Er ist gleichzeitig auch Teil der Natur. Also kennt auch die Natur Moral.

    • @ Informatiker…..

      Zoitat :
      (…)Die traurige Wahrheit ist, die Menschheit braucht die grossen Kriege als eine Art der Sozialhygiene.
      Die Uhr wird quasi zurückgestellt und die besten Eigenschaften der Menschen kommen wieder zum tragen….. nach einem Krieg.(…)

      Die Gruppe wird kleiner und überschaubarer, das behebt das Grundproblem nicht: Die eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten.

      ——————–

      Natürlich verändert auch ein Krieg den Menschen nicht wirklich, er zwingt ihn nur etwas anders zu tun, etwas neues anzufangen…… aber am Ende wird es wieder das selbe sein wir 100 Jahre vorher.
      Dann muss ein neuer Kampf kommen…

    • Büezer…..

      Falsch…. an Konsum haben sie heute viel mehr wie früher.
      Noch nie war für kleine Arbeiter so vieles erwerbbar wie heute. Aber viele meinen sie seien Freier wenn sie viel Konsumieren können……. Unsinn.

      Die Freiheit ist stark zurückgegangen.
      Leider legen viele auf den Punkt zu wenig Wert, dabei ist er wichtiger wie nur der blosse Konsum.
      Wir leben in einer völlig über regulierten Gesellschaft die jeden Bürger von der Geburt bis zum Begräbnis begleitet, ja die welche Freiheit noch erlebt haben, beinahe erstickt.

    • Walter Roth: Sie haben absolut falsch! Habe persönlich keine zusätzliche Geldquelle, die mir Zugang zu mehr Konsum verschaffen würde! Kaum zu glauben, was Sie für einen Stuss da von sich geben. Die Lebenskosten fressen für einen stinknormalen pensionierten Büezer alles weg! Irgendwann in naher Zukunft ist Ebbe!

  34. sie sind doch auch Deutscher, Herr Stöhlker? Und „nur“ eingebürgter Schweizer, de facto also kein echter Schweizer.

    „Und ich schreibe an dieser Stelle bewusst von Familien, die eigene Kinder haben, damit es in hundert Jahren noch echte Schweizerinnen und Schweizer gibt.“

  35. Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.

    Franz Werfel
    * 10. September 1890 † 26. August 1945

  36. Was ist die Aussage dieses Artikels? Verbal diarrhoea.. Die Gastartikel auf IP verwaessern die Qualitaet des Blogs massiv.