Khan zu UBS? Es wäre der Hammer

Überraschender Abgang des CS-Stars schafft völlig neue Varianten – UBS braucht dringend CEO-Kaliber – Thiam Big Loser.

Iqbal Khans überraschender Abgang als Spitzenbanker der Credit Suisse von gestern Nacht elektrisiert Zürichs Finanzplatz. Der Tages-Anzeiger sieht Khan bereits auf dem Bär-Chefstuhl.

Es könnte völlig anders kommen. Khan will mehr als Bär. Er will zu einer Grossbank – und dort in 2 bis 5 Jahren die operative Führung übernehmen.

Damit rückt die UBS ins Zentrum. Die Nummer 1 der Schweiz hat ein Nachfolgeproblem. CEO Sergio Ermotti ist zum Ladenhüter geworden – die Aktie spricht Bände.

Intern ist kein Ermotti-Ersatz in Sicht. Deshalb lancierte die Bank Anfang 2019 die Suche nach frischen Kräften von aussen.

Nun könnte sie fündig werden. Khan steht bereit. Als Vertreter der Generation der 40-Jährigen will er nach ein paar Monaten Pause zum entscheidenden Sprung ansetzen.

Frisur sitzt: Khan (LinkedIn)

Bei der UBS könnte Khan in die Konzernleitung kommen und eine Division übernehmen. Die Schweiz wäre eine Möglichkeit, das Asset Management auch. Das weltweite Private Banking sowieso, dieses lenkte er bei der CS.

Khan bräuchte nicht viel Anlaufzeit. Er kennt die UBS aus dem Effeff. Vor seinem Wechsel zur CS im 2013 war Khan bei Ernst&Young und hatte dort das weltweite Revisionsmandat der UBS.

Der Schweizer mit pakistanischen Wurzeln kennt die Zahlen der UBS, ihre Stärken, Schwächen. Er hat bei der CS ab 2015 das globale Private Banking geführt, auch das Asset Management als Teil der Division unterstand ihm.

Bei der UBS fehlt es zuoberst an Leuten wie Khan. Ermotti geht gegen 60 zu, gleich wie seine Kollegen Ulrich Körner, Axel Lehmann, Martin Blessing, Tom Naratil.

Die Hoffnungsträgerin, Sabine Keller-Busse, verströmt den Charme von McKinsey, wo sie einst begann. Im Vergleich zu Khan wäre sie mehr vom Gleichen – also kein Aufbruch, keine Dynamisierung.

Genau das aber benötigt die UBS – dringend. Sonst findet sie nicht aus ihrer Lethargie mit langsamem Niedergang heraus.

Der Konzern ist in den 8 Jahren unter Chef Ermotti zu einem trägen Riesen geworden. Er steht solide da, kann aber umgekehrt niemanden überraschen; weder positiv noch negativ.

Gute Leute, die Anspruch auf den Job von Ermotti erhoben, wurden vom Tessiner hinausgedrückt; so Jürg Zeltner, der nun bei einem kleinen Luxemburg-Institut angeheuert hat, und Andrea Orcel.

Beide wollten Ermottis CEO-Krone, beide verloren das Ringen um die Macht. Ermotti war stärker als sie, und UBS-Präsident Axel Weber konnte sich gegen seinen auf sich bezogenen Chief Executive nicht durchsetzen.

Das führte in die Sackgasse. Ermotti und seine Kollegen zuoberst im Haus gebärden sich als neue Könige. Sie bauen für 200 bis 300 Millionen den Zürcher Hauptsitz der Bank um – nicht zuletzt nach eigenen Wünschen.

Wenn dann etwas schiefläuft wie in Paris, wo die UBS 4,5 Milliarden Euro Strafe zahlen soll, dann sind alle anderen schuld: die Vorgänger, der Bundesrat, die Franzosen. Nur nicht Ermotti selbst.

Dieses Verhalten ruft nach einem Neustart. Ein Mann oder eine Frau aus den Reihen der UBS wäre dazu kaum in der Lage. Der frische Wind kann somit nur von aussen kommen.

Von Khan? Es wäre eine naheliegende Lösung – für beide Seiten. Khan will, die UBS braucht. Eine Verpflichtung Khans als neues Mitglied der Konzernleitung der führenden Schweizer Bank in den nächsten Monaten würde deshalb nicht überraschen.

Primärer Verlierer wäre damit die Julius Bär und ihr neuer Präsident Romeo Lacher. Letzterer müsste auf seinen Wunschkandidaten für den CEO-Job bei der Privatbank verzichten.

Tatsächlich grösster Loser der Geschichte um den abrupten Abgang von Khan ist aber Tidjane Thiam. Der Chef und CEO der Credit Suisse hat Khan zum Abschied gelobt – respektive: Thiam lobt vor allem sich selbst.

Er habe Khan vor über 3 Jahren als Manager und Banker mit viel Potenzial entdeckt, lässt sich Thiam in einer Mitteilung der Bank zum Abgang von Khan zitieren.

„(…) I identified Iqbal Khan as a great candidate for the job as CEO“ und zwar im neu geschaffenen International Wealth Management (IWM), das auf die Superreichen ausgerichtet wurde.

„Under (Khan’s) leadership, IWM has delivered strong financial results, while enhancing our client franchise and achieving industry leading growth over the period. I thank Iqbal for the strong results he delivered during his time leading IWM and wish him well.”

Thiam versucht mit diesem Lobgesang, noch in der Niederlage wie ein Sieger dazustehen. Finews schreibt heute, Khan und Thiam hätten sich zerstritten.

Sicher ist nur eines: Thiam laufen die Leute davon, die er wollte. Dazu zählt Khan, auch wenn er intern das Wachstum bis zum Gehtnichtmehr forcierte und nun vor der Frage stand, wie er das Tempo trotz Abkühlung im arabischen Raum hochhalten würde.

Philipp Who? Khan-Ersatz (LinkedIn)

Nicht überzeugt hat Khan zudem mit der Talentförderung in seinem eigenen Reich, dem IWM. Sein Nachfolger ist ein No Name.

Khan macht das, was viele Manager tun. Er optimiert vor allem die eigene Karriere. Im Moment kann er als Sieger von Bord springen. Die CS lässt er zurück – dort warten die nächsten Krisen.

Sein Chef Thiam trägt jetzt eine grosse Zwei am Rücken. Thiams CS-Aktie hat sich fast noch schlechter entwickelt als jene der UBS. Aber daran sind – da sind sich Thiam und Ermotti gleich – stets andere schuld.

Kommentare

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  1. Bei einem nicht unwesentlichen Anteil der Menschen stellt die Thematik „Macht“ ein zentrales Element im Leben dar. Fast alle Auswüchse und Verwerfungen in unserer Gesellschaft sind auf das Thema Macht zurück zu führen. Nach Macht streben, Macht ausüben, mit Macht manipulieren und gefügig machen, um als armer Geist das eigene Ego mit der erforderlichen, aber falschen Anerkennung und „Liebe“ zu füttern.

    Macht an sich ist nichts negatives, nur sind sich die allerwenigsten Menschen darüber bewusst, dass mit zunehmender Macht auch die Verantwortung im Gleichgewicht steigt. Diese wiederum ist dann bei weitem nicht so populär wie die Macht. Es macht sich ein Ungleichgewicht breit, das sich durch alle Gesellschaftsschichten hindurch etabliert.

    Eine Führungsperson die das erforderliche Gleichgewicht nicht mit sich bringt, hat an dieser Position m.E. nichts verloren. Aber in unserem momentanen System sind es eben fast ausschliesslich genau diejenigen, die die Führungspositionen inne haben…

  2. Finde TT macht es gut. Wenn man bedenkt was für einen Sumpf er trocken legen musste und muss. Die schweizer Banker kann man nicht einmal als Rohrkrepierer bezeichnen, sind alles eher Blindgänger. Die Ausländer sind meistens ausser für eine Folienpräsentation zu nichts zu gebrauchen. Darum TT mach weiter so und am Schluss nimmst du deinen Pseudochef Rohner und jagst ihn in die Wüste. Oder noch besser wir stecken den Pausenclown zusammen mit der Stadtpräsidentin in eine Eventrackete und schiessen sie zum Leutschenbach ins schweizer Event TV. Gibt eine gute Sendung in Glanz und Gloria.

  3. Ja tolle Nachricht! Hunderte von Menschen wechseln ihre Stelle und werden nicht erwähnt! Was soll dieser Artikel eigentlich? Wer interessiert dieser Mann? Schön wenn Ihm so ein angeblicher Karrierensprung gelingt.

  4. Nun ja, wer sich öffentlich als Karrierist outet, kann nicht erste Wahl sein. Und zwar nirgends. Wie kann man nur so kommunizieren, das ist ein richtiger PR-GAU.

  5. Philipp Wehle ist sowohl im Zwischenmenschlichen als auch als Führungsperson top. Wer was anderes behauptet, hat keine Ahnung.

    • Ich finde es äußerst bedauerlich, dass IK – toller Mensch und auch sonst 1A – geht. Aber Philipp Wehle ist ebenfalls top und führt wenn nicht noch besser, weiter.

      Ich bin Ex CSler, aber kenne die Menschen.

  6. Ich weiss wieso ich weder bei UBs noch bei CS ein Konto habe… Wenn ich in Zirkus gehen will, geh ich zu Knie. The show must go on…🆘

  7. Es benötigt dringend Entrepreneure. Von all den Narzissten haben wir in den letzten Jahren genug negative Auswirkungen abbekommen. Nachhaltigkeit mit etwas Bescheidenheit wäre für die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz doch besser angebracht.

  8. Schon mal jemandem aufgefallen. Dass alle guten sich verabschieden. Die holzermosers sind auch nun alle weg.

    CSJan2020,P14 … läuft.

    Mitte Juli, Double down. CSJan2020,P12

    Bin gespannt was princess of Ghana bei 9 macht …

  9. Klingt vernünftig. Warum kann Thiam nicht gute Leute an sich binden? Aber Zuviel öffentlich bekundeter Ehrgeiz schadet bekanntlich der Karriere.
    Wie dem auch sei, ich sitze am Pool und trinke – Mineralwasser. Ist auch mal schö, nichts zu wollen. Diogenes hatte schon recht mit seinem Fass, als er Alexander traf.

    • Ach du meine Güte, Watson! Wie bescheuert ist das denn?! – Im Watson Artikel wird übrigens kein einziges Argument tatsächlich konkret widerlegt. Habe ihn gelesen. Sie auch?

    • Hoi Exilschweizer. Was konkret ist am kritisierten Artikel falsch, bitte in einem Satz die schlimmste Falschaussage kurz zusammenfassen. Besten Dank.

    • Faktenlage? Alles was nur annähernd gegen das links-grüne-europhile-anti-SVP-Medienmonopol-Schweiz (aka Systempresse) publiziert, wird diffamiert, in die braune Ecke gestellt und plattgewalzt.

      Dabei wird „systematisch“ die Diffamierung innerhalb der linksrabiaten Presse herumgereicht und publiziert: Aargauer Zeitung, Watson.ch, St.Galler-Tagblatt, etc.
      Es kann also getrost von einer Systempresse geschrieben werden.

      Obwohl der Artikel vom Widerstand General Henri Guisans gegen die Nazis handelt, wird der Spiess genau umgedreht und der Autorin den Gebrauch von Nazi-Vokabular vorgeworfen (faktischer Unsinn, denn die Nazis brauchten bekanntlich den Begriff „Lügenpresse“, doch wer weiss dies heute noch?)

      Desolater moralischer Verfall der Medien in der Schweiz und manch ihrer Schreibenden.

      Die Frage ist, wird sich IP dem Diktat des Mainstreams beugen?
      Hoffentlich nie.

    • „Es scheint mir nun an der Zeit, dass IP die Beiträge von Frau Villalons VOR DER PUBLIKATION auf die korrekte Faktenlage überprüft.“

      Was kann da so falsch sein? Macht jede anständige Zeitung.

    • watson? Für die ist alles Schei..e, wenn die Frauenquote nicht stimmt. Aber wehe, Guisan wäre eine Frau gewesen! watson wird sich nicht die Finger verbrennen an Isabel („die in Horgen eingebürgerte Spanierin“). Die Leute von watson kämen da schnell ins Schleudern. Isabel ist für die eine Nummer zu gross. watson veröffentlicht Kommentare sehr selektiv, alles, was stark von der Linie abweicht, wird nicht gebracht. Es hat System.
      Zugegeben, ich lese watson als Kontrapunkt. watson ist bei den Jungen sehr beliebt.

  10. Die CS kann wohl äusserst froh sein, ihn so bequem auf diese Art endlich losgeworden zu sein. Offenbar wurde rechtzeitig erkannt: Past performance is no guarantee of future results!

  11. Diese sogenannten Cracks mit den Millionenboni sind austauschbar wie Leihvelos, also sind sie Dutzendware und für erfolgreiches Banking gar nicht wichtig. Warum dann die hohen „Entschädigungen?“. Werden die dafür „entschädigt“ wenn sie keinen Schaden anrichten?

  12. Und wenn Herr Khan bei der Baer CEO wird, ausmistet und dann der CS das Signal „Daumen hoch“ zur Uebernahme gibt und als Belohnung auf den Thron der CS steigen darf. Es kämen Fr. 400Mrd AUM zur CS und man bräuchte fürs grössere Schiff nicht alle Matrosen der Bank Bär (ca. die Hälfte?).

  13. Philipp Wehle ist einer der beeindruckendsten und fähigsten Manager/Menschen die ich in dieser Bank gesehen habe. Ich dürfte mit ihm zusammenarbeiten und war zu jeder Zeit beeindruckt von seinen Fähigkeiten und seiner positiven, integren Art. In meinen Augen der einzige Manager in der Geschäftsleitung der nicht über Leichen geht um erfolgreich zu sein. Philipp kennt jeden seiner Mitarbeiter beim Vornamen und spricht nicht nur von Meritocracy, er lebt sie auch. Er hat es mehr als jeder andere verdient und ich bin überzeugt dass er noch viel Grosses leisten wird.

    • Ich kann nichts als zustimmen, habe mal für ihn gearbeitet und es war die tollste Zeit meiner beruflichen Laufbahn – unheimlich viel gelernt und dazu noch Spaß in einem tollen Team gehabt!

    • ..um wahr zu sein. Leider habe ich nur erlebt, dass genau diese „menschlichen“ Manager weg mussten dort. Ist also gefährlich für ihn.
      Jeder, der etwas taugte wurde entsorgt!

  14. Am 24.4.2019 auf IP „Khan weiss nicht weiter“
    Negativer Artikel wegen schlechten Quartalszahlen.
    Heute wird Khan als neuer Messias und Heilsbringer gefeiert.
    Die wichtigsten 3 Buchstaben für Khan sind jedoch nicht
    CSG oder UBS, sondern ICH.

  15. Mal eine ganz andere Frage: weiss jemand, ob’s den MdP noch gibt? Seine Fabulierkunst ist bis heute unerreicht. Hat er’s doch noch zu etwas gebracht und arbeitet heute unter Trump im Weissen Haus als Türsteher?

  16. Liebe UBS Fans,MA,Aktionäre. Die, Party ist vorbei, egal wer kommt, bzw dann wieder geht. Was früher UBS, CS, Deutsche Bank etc, sind heute Anazon, google, fb etc. Diese Herren wissen, wie man Kohle macht aus nicht, und haben alle Banker mal kurz in 10 Jahren links überholt. Die, werden auch bestimnen wie in 5 oder 10 Jahren, bezahlt wird, Geld verwaltet wird,gewinne erwirtschaftet werden. Die Banken benütigt es, vielleicht noch, um dem Fussvolk Schuldzahlungen politisch correct aufzubürden

  17. Bitte an China oder Indien:
    Übernehmt den Laden CS. Schlussendlich bleibt nur der Rohner und der kann wirklich nichts. Einziger Erfolg: Kapitalvernichtung.

  18. Iqbal was the best leader we had in CS. A potential successor to Tidjane. Why is he now leaving? What is the background and Tidjane‘s role in this? It is a hard loss for CS and we all have to find out what this means. Iqbal was very determined and reliable.

    • yes he is a great leader and incredible human being. It is sad and a loss

    • Nein Futzi… Ich nur jemand der für ihn gearbeitet hat. Er ist ein feiner Mensch und hat sich immer korrekt verhalten. Wirklich ein guter Typ und vor allem verhält Er sich menschlich.

  19. Ist die Verschiebung von solchen Superstars der obersten Chef-Etage bei den Banken von gleicher Qualität und in der Konsequenz, der gleiche Mechanismus wie bei einem Fussball-Club? Dies ist definitiv nicht der Fall! Die einzelnen Spieler in einer Fussball-Mannschaft zählen wohl und man kann es sofort beurteilen. Bei diesen Göttern, wie Herr Khan, ist dies viel schwieriger.
    Wenn Khan bei der UBS anfängt, muss er sich entscheiden, ob sie sich aus dem armseligen US-Inlandgeschäft der UBS zurückzieht oder nicht. Die Deutsche Bank hat nun festgestellt, dass ihre teuersten Chefs in New York sind und keinen Gewinn für die Bank erwirtschaften. Das gleiche gilt für unsere beiden Lieblings-Banken.
    Warum sind bei jeder GV der CS die Amerikaner und Katarer hinter deren Geschäftsleitung? Kann es sein, dass die CS First Boston in Wall Street diesen grossartigen Kunden praktisch ihre Dienstleistungen zum Nulltarif andient und diese damit die übermächtige Goldman Sachs auf Abstand halten?
    Vielleicht war Khan mit einer solchen Politik von TT nicht einverstanden und nimmt nun den Abschied. CS hat ja bei der FED den ersten Stresstest nicht bestanden, was unsere Liebkind FINMA überhaupt nicht aufregt.

  20. It is such a sad day. Iqbal was the best in CS! A real leader. Making decisions, being there for clients and employees. Having a vision.

  21. Schade für die CS, dass Iqbal Khan geht! Jeder konnte sehen, was er in den letzten Jahren mit seiner unglaublichen Ernergie erreicht hat. Und Glückwunsch an seine neue Bank, wer dies auch immer werden wird…
    Aber die CS hat mit Philipp Wehle einen würdigen Nachfolger – fachlich extrem stark, persönlich integer und eine echte Führungspersönlichkeit. Also eigentlich gute Chancen, dass die IWM-Erfolgsgeschichte trotzdem weitergehen wird!

    • @Klartext

      Sind sie Vertreter der CS Communications? 🤦🏻‍♂️

      Wehle ist der Loyalitaet nun verpflichtet und unterstuetzt TT’s Selbstbeweihräucherung!!

    • Nein, das bin ich nicht. Aber es muss erlaubt sein, auch ohne offizielles Mandat eine positive Meinung zu äußern, wenn man es so erlebt hat. Ich habe für Philipp Wehle gearbeitet und ihn als sensationell empfunden – deshalb wollte ich dies loswerden, weil mich die Beförderung für ihn gefreut und er es verdient hat!

  22. Leider kann Linth und Sprüngli noch keine Aktien auf das Schoggipapier drucken den die Verkaufsgrösse ist leider meistens minimum 5 Stk.im Angebot.Der Kurs der zwei Grossbanken kommt noch nicht auf die Snderangebotsgrösse. Man rechne wie lange es noch dauert

    • Linth ist ein Kraftwerk und dort kommt bekanntermassen wenig schokoladehaltiges zum Abfluss raus.

  23. Ph Wehle ist ein super Manager mit Herz und Verstand. Ich habe seinen Weg bei der CS schon lange mitverfolgt und denke dass die CS für einmal eine sehr gute Wahl getroffen hat.

  24. Ein Artikel über „InhouseParadeplatz“ wurde vor ein paar wenigen Stunden auf IP publiziert und generiert innert kürzester Zeit 17’000 Klicks … könnte es sein, dass unsere CH-Banker’s nichts mehr wichtigeres zu tun haben ??

  25. UBS und CS werden mit der heutigen Crew langsam aber sicher untergehen. Zu viele Jasager und Nicht-Banker verwalten die Banken per Excel-Sheet und gehaltlosen Townhalls. IQ hat zwar weniger falsch gemacht als seine Beraterkollegen, aber auch er kann sich nicht gegen den Niedergang stellen.

  26. Je besser die Ärzte sein müssen, desto schlechter muss es um den Patienten stehen.

    Es wurden nun einige Köpfe durch die Banken geschleust und mit Geld gebadet. Die Ergebnisse sind äusserst dürftig und die Aktienkurse nachhaltig auf Tauchstation.

    Vermögensverwaltung war einst ohne Zweifel ein glänzendes Geschäft. Ist es das heute wirklich noch? Im Prinzip ja, aber die Margen werden doch sehr viel dünner werden. Die Kunden sind heute einfach besser informiert, mobiler und haben eine sehr grosse Auswahl. Zu viele Banken und Banker jagen überdies eine doch sehr begrenzte Anzahl Superreiche. Reiche sind auch gut, aber keine Trophäen. Es ist eine Art Rüstungswettlauf innerhalb der Banken bei den Mitarbeitern und zwischen den Banken. Rüstungswettläufe sind Nullsummenspiele! Nullsummenspiele sind oft spektakulär und glamourös, reich machen sie aber bestenfalls nur die ersten Platzhirsche.

    Neue Leute können dem Gewerbe insgesamt kaum neue Vitalität einhauchen. Das Geschäftsmodell hat die Glanzzeiten hinter sich – so oder so. Es ist langweilig und alt geworden. Bessere Ärzte werden das Alter nicht zum Verschwinden bringen.

    • Snarchen sie schon? Ich ein Forscher der Egipter, aber nicht am Paradeplatz…

    • @Robinson
      Ankündigungs-Meister, der sein Wort nicht hält?

      Bitte nennen Sie mir einen Manager in einer grösseren Bank / Versicherung in der Schweiz auf den (bzw. die) das NICHT zutrifft …

  27. Die grossen Transfers im Sommer gehen los. Iqbal zur JB oder doch zur UBS. Neymar zu Barcelona ? Pogba zu Real ? Shakiri zurück zum FC Basel ?

    • @Fredi Lee
      Schaquirli geht dorthin, wo die Ersatzbank am komfortabelsten ausgebaut ist …

  28. Weber und Ermotti kamen auch von „aussen“, hat sich in all den Jahren in denen sie am Ruder sind etwas geändert? Kaum!! Börsenkurs im Moment (9.30 Uhr) CHF 11.75, welch ein Erfolg für die beiden Herren!
    Es gibt nur eine Lösung: die Trennung von Weber und Ermotti so schnell wie möglich. Die Bank hat seit ihrem Desaster im Jahr 2008 nur verloren, an Vertrauen, Seriosität und Sicherheit (das Signet mit den drei Schlüsseln lässt grüssen). Die UBS wird noch viele, viele Jahre mit ihrem angekratzten Image beschäftigt sein.

    • Und wenn Ermotti und Weber weiterhin Bussen in Rekordhöhe zulassen, gucken alle in die Röhre, Aktionäre, Personal usw. Hauptsache ist aber, dass bei den obersten Herren ihre Kasse stimmt. Aber das geht so weiter und die grossen Aktionäre wollen ja keine Aenderung!

    • Wie können Sie sich so beleidigend über Prostituierte äussern?

    • Torpedo, da haben sie recht. Sogar noch schlimmer. Am Topf der SteuerzahlerInnen hangen und sich dann noch bei KK, Versicherungen, Interessenverbänden und Grossunternehmen prostitutieren. Danke für den Hinweis!

    • @Späher
      Bitte nicht Prostituierte beleidigen!

      Denn deren VC / FTE (Value Creation proFull-Time Equivalent) ist um ein Vielfaches höher als diejenige von Warmluft-Weber, Ermotti, Örs dem Weiss-Westigen, DJane Thymian, dem immer noch nicht Gekielhol(z)ten und unserem LGBTIQ++ Freund, dem lieben Christian.

    • @Späher: Dieser Kommentar ist ziemlich unangebracht, beleidigt er doch alle Banker undifferenziert. Vielleicht verstehen sie das so besser:
      Wieso erinnern mich solche Kommentare immer daran, dass nicht jeder, der ein Hirn hat, es auch braucht.

    • @Späher: Um das zu beurteilen, muss man beide kennen – ich nehme an, ansonsten Sie sich kein Urteil erlauben würden, richtig?

    • Und vergesst bitte nicht: die Anwälte, die Revisoren, die Steuerberater usw. – und, ach ja, die Presstitutes. Nur der Trämmler heute im Achter, den dürft ihr ausnehmen…

  29. Wie es scheint, wollte Khan von Thiam eine Zusicherung betreffend seiner weiteren Karriere bei der CS. Trotz der Gefahr, dass die CS Khan verliert, erhielt er diese Zusicherung nicht (die Gründe kennen wir nicht). Khan zieht die Konsequenzen und Thiam setzte ein Zeichen, dass er nicht erpressbar ist! Thiam dies nun als Niederlage anzulasten oder ihm die Nummer 2 auf den Rücken zu schreiben, scheint mir eine falsche Schlussfolgerung zu sein. Chefs die sich von Mitarbeitern erpressen lassen, haben in dieser Funktion nichts verloren.
    Bänz

  30. Irgendwie ist die Welt schon ziemlich verrückt: ein Revisor als WM-Chef – das ist wie, wenn der Steuerberater des Fußballclubs zum Trainer befördert wird.

    • …Ergo können alle Chef werden…aber nicht alle haben den nötige Filz – Support…obwohl Kanh ist schon Zielstrebig, Kompetent und lächelnd…andere aber auch…

  31. Sabine Keller-Busse als Hoffnungsträgerin zu bezeichnen- give me a break! Das wäre eine Katastrophe für UBS. Sie ist fachlich schwach, bringt keine Banking Erfahrung mit und als Person eine graue Maus ohne Charme und Dynamik. Nur „Frau sein“ reicht hoffentlich nicht

  32. Man sehe doch bitte auch das Positive: Die CS muss eine Pfeiffe weniger durchfüttern. Das alleine sollte der CS Aktie schon mal Auftrieb leisten!

  33. Iqbal Kahn hat CS nichts gebracht. Ein Mc Kinsey “Apparatcik”, keine neue Ideen, keine Kontakte mit Kunden, wurde nie in die Filialen gesichtet. Haargel “à la Ermotti” wäre bei UBS kein Vorteil.
    Dort wird er zerschlachtet, lange Messer sind bereits am Schreibtisch parat.

  34. Was für ein Verlust!

    Laut Finews haben Khan und Thiam sich gestritten. Khan und Thiam haben sich gestritten und Thiam bleibt? Also bitte!

    TT hat bis jetzt fast nichts erreich! Warum haben sie TT nicht mit IK ersetzt?

  35. Ein langer Artikel über die UBS. Weniger über die CS. Es ist traurig und die Frage bleibt, warum Khan gegangen ist. Klar kann man monetäre oder Karriere steigernde Gründe vermuten. Aber wie schon oft gelesen, verlassen Menschen Firmen wegen des Chefs und der damit verbundenen Kultur. Was ist, wenn das dahinter steht? Warum ging Francesco de Ferrari? Es gehen viele charismatische Führungskräfte von der CS. Das ist nicht gut. Egal wo sie hin gehen.

  36. Die Nieten wechseln ihre Hemden :
    Was wollen wir da Zeit verschwenden! Zu bieten haben diese ausser Gier, Schlichtweg nichts was nützt dir und mir !

  37. Ende März wurde er noch als möglicher Anwärter auf den Chefposten bei Julius Bär genannt. Vielleicht wird er nun doch CEO deren Spin-off GAM.

  38. Ach Du Schande. Um die CS steht’s wirklich schlimm, wenn Sie den Wehle auf diesen Posten setzen muessen. Charisma einer Topfpflanze, null Leadership Qualitaeten, allenfalls ein einigermassen kompetenter Manager. Natuerlich, wie es sich gehoert, mit uebersteigertem Selbstbewusstsein und grosser Schnauze.

    Das Ganze hat der gute TT nun wirklich gruendlichst vergeigt. Und dann die Selbsbeweihraeucherung, von wegen ‘ich hab den entdeckt.’ Peinlich. Echt peinlich.

    • @P. EInlich

      Sehr geehrte Frau Einlich

      Sie beschrieben Hern Wehle mit den Worten:

      Charisma einer Topfpflanze, null Leadership Qualitaeten, allenfalls ein einigermassen kompetenter Manager. Natuerlich, wie es sich gehoert, mit uebersteigertem Selbstbewusstsein und grosser Schnauze

      Bezeichnend ist, dass Sie nichts zur Fachkompetenz sagten. Und ebenselbige damit wohl vollumfänglich wenn auch langatmig beschrieben haben!

      Dennoch: Wehle überragt demit die meisten Manager in CS, UBS et al um Welten! Denn immerhin ist er „allenfalls ein einigermassen kompetenter Manager“.

  39. What a loss!!

    Ich kenne ihn zwar nicht persönlich, bin allerdings seit 3 Jahre im IWM tätig und kenne das Geschäft relativ gut. Herr Khan werden wir vermissen.

    Good luck on your journey Mr. Khan and thank you for your work!

    • Suche auch Stelle und finde deshalb IQ voll krass gut!

      PS: Gar nicht habe gewusst dass Pakistan auch ist auf Balkan! Welt ist voll klein geworden, wie vor vielen Jahr schon Lukas Mühlemann sagte. Globales Willitsch oder so!

  40. Kann man denn bei der UBS in die Geschäftsleitung ohne Schulabschluss?

    Bei der CS geht das offensichtlich, aber da wird ja auch mehr auf emotionale Intelligenz gesetzt.

    • D’Sek hätt er dänn gmacht, im Fall, und dänn no äs Paar Fachabschlüss.

    • Was heisst da „Kann man denn bei [einer Grossfirma] in die Geschäftsleitung ohne Schulabschluss?“

      Das ist doch VORAUSSETZUNG!

      Wir wollen doch nicht diese verschulten Eierköpfe und Klugscheisser mit akademischem Hintergrund! Wir springen lieber hinter einem Leithammel über die Klippe ins Verderben!

  41. Auch nur ein Arbeitsnomade, aber nicht, wie bei so vielen anderen, mit der Betonung auf den letzten zwei Silben. Der kann offensichtlich wirklich was. Deshalb Respekt.

  42. … da gäbe es doch noch Oliver Kahn! Warum holt ihn TT nicht? Der würde schon dafür sorgen, dass der Ball bei der CS wieder rollt…

    • Harald (Toni) Schuhmacher grätscht aber noch viel besser in dei Beine seiner Gegner!

    • Fürs Protokoll:

      Liebe UBS

      Ich möchte im Fall auch nicht Chefin der UBS werden! Und das nicht nur, weil ich zuerst eine Geschlechtsoperation über mich ergehen lassen müsste …

      Deshalb danke ich im voraus, dass Sie mich nun endlich von Ihren aggressiven Rekrutierungsbemühungen verschonen!

  43. Der Mann, der null, nada, zilch Kunden gebracht hat? – Da ist er ja bei der UBS in der KL in bester Gesellschaft.

    • @Jack Hanna

      Null, nada, zilch Kunden bringen ist ja im heutigen CH Banking bereits eine tolle Leistung. Zumindest wenn mann [sic!] keinen existierenden verloren hat.

      Letzteres nennt sich übrigens „churn“, und CH Banken sind extrem gut im Kunden verlieren. Nicht zuletzt, weil die meisten absolut unterirdische Leistungen zu exorbitanten Preisen (Gebühren) verkaufen.

  44. Nein Danke! Den brauchen wir bei UBS nicht! Bei uns braucht es etwas mehr als die unsympathische und typische CS/McKinsey DNA. You are NOT welcome!

    • Erstens hat Khan nichts mit McKinsey am Hut; zweitens ist die UBS kein deut besser. Da läuft ja eine halbe McKinsey Armee in den UBS Gängen rum.

  45. #FinanzplatzSchweiz . . . die Politik versucht diesen mit allen Mitteln vor Reputationsschaden zu schützen – dass ausgerechnet Verwaltungsräte und Management der Grossbanken diesen der Lächerlichkeit preisgeben braucht man dann nicht mehr zu kommentieren!

    • @ D.S.

      Nur ein Werkplatz ist nachhaltig und bringt der Bevölkerung Werte.
      =================================================================
      Ein Finanzplatz, der in erster Linie nur ein Kreditschneeballsystem betreibt, verfällt in Wertlosigkeit, und treibt die Menschen in die Armut.
      Durch Schulden entstehen keine Werte, auch nicht, wenn man im Bundeshaus daran glaubt!

    • @Torpedo (wohl eher Blindgänger)

      Egal ob Produkte herstellen oder Dienstleistungen zu erbringen:

      Es kommt darauf an, ob das, was man anbietet, auch Abnehmer findet. Egal ob Produkte, Bankdienstleistungen oder anderes.

      Fragen sie mal die Leute in Ste Croix (VD), wie es war, als Schreibmaschinen und Spieluhren ausser Mode gerieten.

      Oder fragen Sie mal Google und Facebook, wie es ihnen mit dem Erbringen von Dienstleistungen ergeht.

      Bankdienstleistungen sind durchaus gefargt … nut ist die Schweiz nur noch ein Player von vielen …

  46. Hoffentlich kommt es so, denn die UBS braucht dringend frischen Wind. Und Khan allein kann es nicht richten. Es braucht auch viel mehr Neue, damit eine extrem große Aufräumaktion starten kann.

    • Schon jetzt steht fest, das Kreditschneeball-Finanzsystem der Notenbanken, Banken und Staaten wird in Zukunft zusammenbrechen, und damit viele Banken, wenn nicht gar das ganze Betrugssystem!

      Da spielt es keine Rolle, welcher unfähige “Würstlibräter“ hinter dem Grillofen steht.

      Die Bankkunden sollten sich nur noch darum kümmern, das sie möglichst viele
      ihrer Würste vom Grill runter holen, bevor der “Würstlibräter“ alles “verbraten“ hat!

  47. Ahahah….das ist Sommer und ihr hat wirklich keine Idee mehr…so eine nennen wir ein Karrierist und bis vor kurzen verpönt in der Schweiz.
    Ok jetzt ist die Schweiz in „eine Tief Krise“, ohne Werte mehr, keine Ahnung, keine gute Leute ( oder wenige…) mehr, keine Rechtsstaat, das heisst keine Demokratie mehr mit sehr viele korrupte Leute oder Drogensüchtige Leute…somit ein traurige Bild, obwohl Reich zum Teil sehr Reich aber ohne Idee mehr…so Kahn passt ganz gut dazu und nach viele Opportunisten bei der Ubs, die die Aktienkurse wieder in Keller geschickt haben, ist Kann ein Kronfavorit für die nächste Krise…
    Wenn gut geht er landet bei diese “ Baer Filz“ , sonst wird wieder Berater Chef…Congrats trotzdem.

  48. Herr Khan wechselt wie alle anderen in dieser Stufe bei den Banken ganz sicher nicht, damit ein Mehrwert für den Kunden geleistet wird; auch ihm geht es lediglich darum seine persönliche Kasse aufzustocken. Alle diese Rochaden der obersten 5 % von Blendern und Listenziehern zählt der Aktionär. Der Leistungsausweis dieser 5 % widerspiegelt sich in den Aktienkursen der Banken, die Leittragenden sind die MA die tagtäglich Abflüsse verzeichnen. Mit dieser Einstellung wErden Die Assets von ausländischen Kunden um weitere 200 Mrd. schrumpfen, denn dank der Transparenz der Gebühren bzw. dem Versand der Post sind Kunden nicht mehr bereit diese Showmasters finanziell zu unterstützen.

    • Irrtem Max, die Banker schaffen schon einen Mehrwert, nämlich den dass die Aktie zuverlässig im Keller bleibt. Für langfristiges Engagement und Masochisten wichtig!

    • Karriere / Bonus optimieren!

      Das persönliche Geschäftsmodell der Grossbankangestellten.

      Gähwiler, etc, ahoi!