SNB erhält Lektion von der neuen Stoosbahn

Würde die Notenbank ihr Geld in der Schweiz investieren, statt US-Hanfaktien zu kaufen, käme das allen zugute.

Quizfrage: Was kurbelt den Schweizer Tourismus mehr an? Der Kauf von Hanf-Aktien in den USA für 80 Millionen Franken oder der Bau der Stoosbahn für 80 Millionen Franken?

Welches ist Ihre Antwort, verehrte Leserin, verehrter Leser?

Meine Antwort ist schon jetzt klar: Der Bau der neuen Stoosbahn ist ungleich viel effizienter, um den Schweizer Tourismus anzukurbeln.

Warum? Gerne begründe ich das.

Der Stoos ist eine schöne Ferienregion im Herzen der Schweiz. Gestern stiess ich auf Youtube zufällig auf ein Filmchen des kalifornischen Vloggers Wil Dasovic, einer philippinisch-US-amerikanische Fernseh-Persönlichkeit.

In seinem Titel schreibt er „World’s most beautiful mountains“. Begeistert zeigt er darin die Schönheit der Schweizer Berge vom Fronalpstock aus.

Der Fronalpstock liegt oberhalb vom Stoos, einem kleinen Ferienort oberhalb von Schwyz, direkt gegenüber dem Rütli – dem richtigen Rütli, nota bene.

Wer die Kretenwanderung vom Klingenstock zum Fronalpstock schon einmal genossen hat, der wird am Abend begeistert nach Hause kommen.

Als ich Teenager war, kletterte ich dort oben immer mutterseelenallein den Gemsen nach. Skifahren war immer gut – aber es kamen immer weniger und weniger Touristen.

Der Franken sei zu teuer, hiess es. Deshalb bleiben die Feriengäste aus, hörte man oft als Begründung. Die Immobilienpreise traten Jahrzehnte an Ort.

Dann geschah Folgendes: Der Fronalpstocklift erhielt die Konzession aus Sicherheitsgründen nicht mehr. Also baute man einen neuen Sessellift.

Auch der Skilift Klingenstock wurde ersetzt durch einen neuen Sessellift mit beheizbaren Sesseln. Beide gebaut vom Goldauer Seilbahnhersteller Garaventa.

Der Unternehmer Albert Koch, baute sodann auf dem Fronalstock ein wunderschönes Bergrestaurant. Der TagesAnzeiger schreib damals, dieses Bergrestaurant könne man als das schönste der Schweiz bezeichnen – und niemand würde widersprechen.

Albert Kochs Staudamm in Tansania habe ich ja hier schon einmal vorgestellt in meinem Beitrag „Unternehmer braucht das Land und keine Memmen, die immer lauthals jammern“.

Diesen Titel könnte man ebenso gut auf sein Bergrestaurant auf dem Fronalpstock anwenden.

Mit dem Stoos besserte es langsam. Es ging bergauf, aber es harzte immer noch. Die Zubringerbahn war ein Oldtimer aus den 30-Jahren – unzumutbar für heutige Verhältnisse.

Und nun wurde auch dieser die Konzession verweigert. Verdikt: Schmalspurbahn. Das ging nicht mehr.

Also raufte man sich in jahrelanger Diskussion zu einer völlig neuen Bahn durch. Es sollte die steilste Standseilbahn der Welt werden, mitten ins Skigebiet hinein.

Kosten? Aus veranschlagten 50 Millionen wurden über 80 Millionen Franken. Viele „rümpften“ die Nase. Wie wird das ausgehen? Zu teuer.

Das Resultat war verblüffend. Die Bahn, ebenfalls von Garaventa gebaut, wurde zu einem riesigen Erfolg. Die Betreiber der Stoosbahn wurden vom eigenen Erfolg überrannt: Aus dem reinen Skigebiet im Winter wurde ein sehr beliebtes Ausflugziel auch im Sommer.

Massenweise kommen Menschen aus der ganzen Welt, um einerseits diese neue Bahn zu bestaunen und andererseits die wunderbare Bergwelt zu geniessen.

Ich mache mir den Spass, anstatt vom Klingenstock zum Fronalpstock umgekehrt vom Fronalpstock zum Klingenstock zu laufen. Das ist erstens phantastisch von der Aussicht her und zweitens auch höchst interessant von den Menschen her.

Ich höre da oben auf 2000 Metern Höhe alle Sprachen der Welt. Und ich frage die Menschen gerne, woher sie kommen und warum sie den Stoos gefunden haben. Kein Problem: Die Jugend findet diese Wanderung ohne Probleme auf dem Internet.

Je besser die Angaben im Internet, desto leichter finden sie den Stoos.

Schon mehrmals habe ich Studenten auf der Durchreise mit einem Stop in Zürich-Kloten getroffen. Sie kommen auf den Stoos, auch wenn sie nur 10 Stunden Zwischenstop auf ihrem Flug von New York nach Hong Kong haben.

Was will ich damit sagen?

Auf dem Stoos wurde investiert – sinnvoll investiert. Alle sind zufrieden: Die Touristen kommen in Heerscharen. Sie bestaunen die technisch unglaublich fortschrittliche und schöne Bahn. Sie sind begeistert von der Bergwelt und am meisten von den Kuhglocken.

Sie gehen nach Hause in ihre fernen Länder, wo sie das erzählen – und es werden immer mehr Touristen aus jenen Ländern zu uns kommen.

Wirtschaftlich hat die Stoosbahn mehreres ausgelöst.

Der Bau der Bahn gab vielen Menschen ein Einkommen. Garaventa und die Betriebe der Arbeitsgemeinschaft konnten sich technisch weiterentwickeln und werden sich dadurch auf dem Weltmarkt für Bahnen noch besser etablieren können.

Sogar ein Patent wurde in Erwägung gezogen.

Die Zubringerbahnen und -Busse haben mehr Reisende. Die Hotels auf dem Stoos sind viel besser ausgelastet.

Es gibt Arbeitsplätze auf dem Stoos. Die Immobilienpreise steigen nach langem wieder. Die Einheimischen können ihre lokalen Produkte besser vermarkten.

Und viele Menschen aus der Schweiz finden dort oben gute Erholung, selbst an Wochenenden. Und können so produktivere Arbeit leisten, mit erst noch mehr Lebensfreude.

Kurz: Die 80 Millionen sind gut investiertes Geld.

Nun betrachten wir die Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus durch den Kauf von US-Aktien durch die SNB im gleichen Betrag, also 80 Millionen, unter anderen für Hanfaktien.

Kurbeln diese 80 Millionen den Tourismus in der Schweiz an?

Beim besten Willen: Ich weiss nicht, wie so ein Finanzengagement der Schweizerischen Nationalbank in den USA den Tourismus in der Schweiz ankurbeln soll.

Ich gehe davon aus, dass das Hanf-Unternehmen, dessen Titel die SNB erworben hat, keinen Hanf in die Schweizer Ferienorte verkauft. Oder weiss die SNB diesbezüglich mehr?

Kurbelt der Kauf von Hanf-Aktien wenigstens die US-Wirtschaft an? Bezweifle ich. Ein paar mehr Drogensüchtige und Familiendramas. Und der Kauf von Minenaktien durch die SNB? Unsäglich.

Also nochmals beim besten Willen: Ich sehe nichts. Der Kauf von US-Hanfaktien kurbelt den Schweizer Tourismus nicht an. Ich habe die SNB schon mehrmals aufgefordert zu erklären, wie der Kauf von US-Hanfaktien oder anderen US-Aktien den Schweizer Tourismus ankurbelt.

Bisher habe ich noch keine Antwort erhalten.

Können 80 Millionen zumindest den Wechselkurs beeinflussen? Bei täglichem Volumen von 4 Billionen US-Dollars? Träumen wir?

Wie also kurbelt der Kauf solcher US-Valoren die Schweizer Wirtschaft an? Meine Antwort ist: gar nicht.

Und wenn der Kauf von US-Aktien über 80 Millionen den Schweizer Tourismus nicht ankurbelt, so werden das auch 80 Milliarden nicht tun.

Wenn die SNB US-Aktien kauft zwecks Ankurbelung der Schweizer Wirtschaft, so ist das „zum Fenster heraus geschmissenes Geld“. Das gilt für 80 Millionen wie auch für 800 Milliarden.

Wir könnten dieses Geld in der Schweiz besser gebrauchen.

Um den Bau der Stoosbahn wurde viel gestritten, aber man hat sich zusammengerauft.

Beim Kauf von US-Hanfaktien ging das alles ganz anders. Maximal drei Personen bei der Notenbank des Landes beschlossen, „unbeschränkt“ Devisen zu kaufen zwecks Ankurbelung der Schweizer Wirtschaft, inklusive dem Tourismus.

Ein anonymes Anlageteam führte aus.

Niemand begreift es, niemand hinterfragt. Die SNB ist „unfehlbar“ und „für die Ewigkeit“ und kann „unbeschränkt“ agieren – so ihre eigene Wortwahl.

Und wagt es jemand doch, sie respektive ihr Tun zu hinterfragen, so wird er der „Volkshetzerei“ bezichtigt.

So geschehen hier von anonymer Seite bei der Diskussion zu meinem letzten Beitrag vor 2 Wochen.

Funktioniert so Demokratie?

Ich wünsche mir, dass Demokratie so geschieht wie beim Bau der Stoosbahn. Die neue Stoosbahn erteilt der SNB eine Lektion – nicht nur in Wirtschaftspolitik, sondern auch in Demokratie.

Kommentare

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  1. Verehrte Leserinnen und Leser

    Es bleibt dabei.

    Keinem Kommentator ist es gelungen, zu widerlegen,dass der Bau der Stoosbahn im Schweizer Tourismus mehr Arbeitsplätze schafft als der Kauf von US-Hanfaktien durch die SNB.

    Fteundliche Grüsse

    Marc Meyer

  2. Der Autor hat etwas nicht verstanden. Die SNB hat gerade eben EUR gekauft um Arbeitsplätze zu sichern, da ja ein noch teurer Franken mehrere 10´000 Arbeitsplätze in der Schweiz kosten würde. Sie versucht nicht mit Investitionen im Ausland Arbeitsplätze zu schaffen. Sie macht aus der Not eine Tugend und legt das Geld an. Der Autor lehnt es ab die Tatsachen anzuerkennen, dass Hanf-Aktien ein gutes Investment waren und weiterhin sein können. Auf Wikipedia kann man nachlesen was die Aufgabe der SNB ist. Sicher nicht Direktinvestitionen in der Schweiz. Damit würde ein sehr kapitalkräftiger Investor Private konkurenzieren und womöglich aus dem Markt drängen. Die Arbeitslosigkeit ist bereits tief und durch das tiefe Zinsnieveau gibt es keinen Credit-Crunch. Das Wirtschaftswachstum ist in der Schweiz vorhanden und jeder seriöse Ökonom wird mir Recht geben, dass ein teurerer Schweizer Franken Arbeitsplätze kostet. Der Autor lehnt es ab darauf einzugehen und das anzuerkennen und behauptet etwas anderes um zu zeigen, dass er Recht hat. Die UBS bzw. SBV war eine gute Unternehmung bis jemand die Idee hatte mit der SBG zu fusionieren. Wir wissen heute was daraus geworden ist und die UBS später von der SNB gerettet werden musste. Trotzdem ist sie nicht besser geworden. Wenn jemand bei diesem komischen Zentrum für Makroökonomie sein Geld ausgeben möchte und Gründer reich machen will, so ist er selber Schuld. Ich habe länger beim SBV gearbeitet und nur eine Lehre gemacht. Trotzdem verstehe ich die Zusammenhänge besser, warum die SNB diese Schritte unternommen. Sie wird auch in Zukunft erfolgreich sein und Gewinne machen und ihre Aufgabe wahrnehmen. Schliesslich profitieren wir alle davon. Dadurch, dass die SNB eine Gewinnbeteiligung an Bund und Kantone ausschüttet und durch die Steuerzahler in der Schweiz, die dank ihrer nicht verlorenen Arbeitsplätze, welche durch die SNB indirekt gerettet wurden Steuern zahlen können. Der Bund schliesst seine Rechnung seit Jahren mit einem Überschuss ab. Leider ist dies dem Autor egal und er wird weitere Artikel gegen die SNB schreiben.

    • @PaBe

      Ein starker Franken zeugt von einer starken Wirtschaft.

      Verkaufen Sie ihre Aktien und Obligationen lieber zu einem hohen Preis oder zu einem tiefen Preis?

      Genauso sollten wir froh sein, wenn wir den Franken teuer verkaufen können.

      mfG

  3. Es gibt noch einen anderen Grund, nicht in US-Werte zu investieren.

    Der ehemalige Preisüberwacher Strahm (SP) hatte es einmal so geschildert:

    Seit wann machen die Schweizer Pensionskassen (teilweise) Verluste? Seit sie auch in US-Dollar-Werte investieren.

    Strahm wies hierbei zutreffenderweise darauf-hin, daß die USA seit dem 2. Weltkrieg die Strategie des Schuldentilgens durch Gelddrucken, also auf dem Weg der Geldentwertung verfolgen.

    Daher sind US-Dollar-Anlagen immer so eine Sache. Selbst, wenn etwa eine Aktie sagen wir 5% steigt, kann es sein, daß man den Gewinn im gleichen Zeitraum mehr als einbüßt, weil der US-Dollar gegenüber dem Schweizerfranken ebensoviel oder sogar mehr verliert.

    Man muß, um die Ausführungen von Strahm (und anderen) nachzuvollziehen sich bloß einen Langfristchart CHF-USD ansehen und man sieht es.

    Ähnlich sieht es auch mit dem Euro.
    Die EU-Länder haben soviele Schulden, daß diese gar nicht anders zurückbezahlt werden können als durch absichtlich und bewußt herbeigeführte Geldentwertung via Notenpresse-anwerfen.

    Daher sind auch Euro-Geldanlagen zu meiden.

    Und daher ist es so eine kurzsichtige Sache, daß die Schweiz via Nationalbank inzwischen die größten Eurobestände hortet.

    Immer mit dem Argument, die SNB müsse ja Euros kaufen, um den Franken tief zu halten bzw. weil der Schweizerfranken zu stark und gefragt sei.

    Hier muß die Frage erlaubt sein, was an einer starken Währung so schlecht sein soll.

    Wäre das etwas Schlechtes, so würde sich ja jedes Land darum reißen, eine schwache Währung zu haben.

    Doch das Gegenteil ist der Fall.

    Eine starke Währung bringt den Importeuren Vorteile, Exporteuren Nachteile.

    Insgesamt überwiegen klar die Vorteile.

    • @Remo

      Danke.

      Ja. Ein starker Franken ist das Resultat einer starken Wirtschaft.

      Darf die SNB die Schweizer Wirtschaft schwächen, um den Franken zu schwächen?

      Das ist doch Unsinn.

      mfG

      Marc Meyer

    • @ Dr. Marc Meyer

      Man erinnere noch, wie die Medien (bis auf ganz wenige Ausnahmen) mit ihren Journalisten und die Parteien (bis auf eine) bei der Abstimmung, ob die Schweiz dem Euro beitreten sollte mantra-mäßig wiederholten, ohne einen Beitritt zum Euro könnte der Schweizerfranken niemals alleine einen Bestand haben.

      Wie ist es heute?
      Ist der Franken untergegangen?

      Nein, die ganze Welt reißt sich um ihn.

  4. Nichts stimmt was der Autor hier schreibt. Er liegt immer daneben. Obwohl ich bereits mehrere Male seine Irrtümer aufgezeigt habe, weicht er aus. Er verweist dann auf andere Sachen, welche keinen Zusammenhang haben. Sein Trick besteht darin falsche Zusammenhänge herzustellen, damit er immer Recht hat. Leider gibt es viele Bewunderer, welche ihn ernst nehmen und ihn gut finden. Er spielt sich immer als Besserwisser auf, der anderen zurechtweist. Wo bleibt der seriöse Journalismus auf dieser Seite? Ich habe gefordert diesen Autor nicht mehr publizieren zu lassen. Darauf hat er geschrieben, dass ich ich ja diese Seite nicht lesen müsse im Sinne, dass ich selber Schuld bin.
    Hier sein P.S.
    P.S: und wenn Sie nicht lesen wollen – ganz einfach: einfach nicht lesen.

    • @Pabe

      Danke

      Und noch eine Bitte:

      Nicht auf meine Person spielen, sondern versuchen, ein fachliches Argument vorzutragen.

      Danke

      Marc Meyer

      P.S. Also was schafft mehr Arbeitsplätze im Schweizer Tourismus?

      Der Bau der Stoosbahn oder der Kauf von US-Hanfaktien?

      Und noch etwas:

      Persönliche Angriffe als Anonymer auf jemand, der mit seinem Namen hinsteht, sind feige.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer

      verschwenden Sie nicht Ihre unwiederholbare Lebenszeit. Die Staatsangehörigkeit reduziert und entlarvt sich in diesem Blog als Staatshörigkeit. Diese konsequent über Generationen anerzogene Hörigkeit scheint den noch zur Minderheit gewordenen autochthonen Schweizern inzwischen im Genom verankert.

      Was halten Sie davon:

      https://www.cash.ch/news/politik/altersvorsorge-mit-den-snb-milliarden-die-ahv-retten-1378218

      Staatsfond? Und die Schulden der SNB?

    • @Platon

      Danke

      Sehr geehrter Platon

      Vielen Dank

      Erstens:
      Ja. Es ist unglaublich, welche Autoritätsgläubigkeit hier vorherrscht.

      Zweitens:
      Ja. Es gibt unglaubliche Zeitverschwender hier.

      Drittens:
      Der Vorschlag Finanzierung AHV durch SNB: Geht natürlich nicht, da die AHV dann der SNB deren Portefeuille übernehmen (bezahlen) müsste mit dem gesamten Risiko. Wie will das die AHV bezahlen?

      Interessant in diesem Zusammenhang: UBS-Chef-Oekonom Kalt spricht nun auch davon, dass es sich bei den Guthaben der Banken bei der SNB um Verpflichtungen der SNB gegenüber den Banken handelt.

      Mich kostete es damals meine Stelle als UBS-Marktstratege, als ich dies das erste Mal vortrug.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Lieber Herr Dr. Meyer

      in der Tat:

      Zitat:
      „Da die Eigenkapitalquote der SNB derzeit bei nur rund 16 Prozent liegt, betragen folglich im 500-Milliarden-Fonds die Eigenmittel nur 80 Milliarden Franken, die restlichen 420 Milliarden wären Verpflichtungen gegenüber den Banken. Eine deutliche Korrektur am Aktienmarkt verbunden mit einer Frankenaufwertung könne dieses Eigenkapital schnell wegschmelzen lassen.“
      Ende Zitat.

      https://www.fuw.ch/article/euro-naehert-sich-der-frankenparitaet/

      Einführung des EURO?

    • Hanfaktien und die Stoosbahn haben nichts gemeinsam und die fachliche Kompetenz des Autors ist nicht vorhanden, deshalb wurde er ja bei der UBS entlassen. Bereits mehrere Male habe ich ihn auf seine Irrtümer hingewiesen. Er blendet es aber immer aus. Bei anderen beklagt er Polemik. Er selber die Polemik um die SNB entfacht. Mariuhana Aktien gehörten seit 2017 zu den Überfliegern. Glücklich, wer dabei ist. Schon wieder liegt der Autor daneben. Die Stoosbahn wie jede andere Schweizer Unternehmung haben nichts mit der SNB zu tun. Zusammenhänge oder Vergleiche sind deshalb irrelevant. Die SNB hat nicht die Aufgabe Arbeitsplätze zu schaffen. Das können nur Unternehmer oder Firmen
      Der Autor ist jetzt noch beleidigt und wirft persönliche Angriffe vor. Dabei greift er selber andere an und belehrt sie. Ich denke, dass niemand bei der SNB diesen Autor beachtet. In einer Demokratie darf man seine Meinung äussern, selbst wenn sie falsch ist.

    • @Pabe

      Danke

      Ob es die Aufgabe der SNB ist, in der Schweiz Arbeitsplätze zu schaffen, ist einen andere Frage. Die SNB kauft jedenfalls in den USA Hanfaktien, weil sie in der Schweiz Arbeitsplätze schaffen will.

      Und ich schreibe hier, dass mit Direktionvestitionen in der Schweiz die Arbeitslosigkeit erfolgreicher zu bekämpfen ist als mit Auslandinvestitionen im Giesskannenprinzip, die zudem höchst riskant sind.

      Und wegen Entlassung in der UBS: Man verbot mir, als Privatmann die Geldtheorie zu kritisieren. Als ich das in meinen Artikeln in der FuW trotzdem tat, sagte man mir, ich hätte genau drei Tage Zeit, um der UBS mitzuteilen, wohin ich gehe.

      So war es.

      Damals notierte der Kurs der UBS-Aktie bei 36 Franken, wenn ich mich richtig erinnere. Heute unter 10. Also habe ich dort nicht viel verpasst.

      Und die beiden Chefs der UBS wissen immer noch nicht, wie Geldschöpfung funktioniert.

      Wer sind hier die Verlierer?

      Wenn man das Salär anschaut: Ich. Aber ist das Salär das Einzige?

      Danken Sie nicht, es gibt noch etwas Höheres – Tiefergründigeres?

      mfG

      Marc Meyer

  5. Guten Tag Herr Dr. Meyer

    Ich poste meinen Kommentar nochmals hier, weil er an anderer Stelle bisher unbeantwortet blieb, bzw. in der Mitte aller Kommentare möglicherweise in Vergessenheit geriet. Mich würde Ihre Sicht interessieren.

    Also, nochmals:

    Geld definiert seinen Wert immer in Relation zum Bruttoinlandprodukt (BIP).

    Stimmt dieses Verhältnis krass nicht mehr, dann haben wir Inflation, und zwar nicht nur 2%, sondern 20% und mehr.
    Das Realangebot (=BIP) bestimmt die nachfragewirksame Geldmenge (=M1). Dann herrscht Gleichgewicht.

    Das reale BIP in der Schweiz betrug 2018 669 Milliarden CHF.
    Die nachfragewirksame Geldmenge M1 betrug 2018 654 Milliarden CHF.

    Würde Geld aus dem Nichts geschaffen, d.h. ohne Vorhandensein eines realen Gegenwerts (=BIP) wäre die Inflation bei uns – analog zu gewissen afrikanischen Staaten – 1000%!

    Erklären Sie mir bitte die von Ihnen unterstellte Imbalance.

    (Herr Meyer, ich bin unabhängiger Ökonom und habe nichts mit der SNB am Hut.)

    • @Reale Wertschöpfung ist entscheidend

      Danke

      Erstens:

      Habe ich Ihnen unterstellt, von der SNB zu sein? Die SNB-Trolle hier (bzw. der SNB-Troll) sticht hervor durch extreme Polemik. Ihren Post empfinde ich persönlich als etwas herablassend aber nicht dermassen polemisch, wie jene des SNB-Trolls. also ich kann schon untescheide.

      Zweitens:

      Sie schreiben, Geld definiere seinen Wert in Relation zum BIP. Warum? Verstehe ich nicht.

      Drittens:

      Ich habe hier auf IP schon mehrmals erklärt, dass die Quantitätsgleichung des Geldes eine weitere Irrlehre ist.

      Warum?

      Sie besagt ja, dass bei konstantem BIP und bei konstanter Umlaufgeschwindigkeit die Inflation dem Wachstum der Geldmenge entspreche. Also bei 10 Prozent Wachstum der Geldmenge sei die Inflation 10 Prozent usw.

      Der Irrtum ist folgender:

      Der Geldmarkt basiert in einer Marktwirtschaft auf Angebot und Nachfrage. Nur wenn die angebotskurve auf dem Geldmarkt nach rechts und unten verschoben wird, steigt die Geldmenge bei fallendem Geldwert (fallende Kaufkraft = Inflation).

      Und auch hier nur bei Elastizität 1.

      Bei Verschiebung der Nachfragekurve nach rechts und oben ist die Relation umgekehrt.

      Auch hier liegt also ein über 100 Jahre alter Irrtum in der Geldtheorie vor.

      Für die restliche Erklärung benötige ich einen längeren Kommentar.

      Fragen Sie Herrn Hässig, ob er bereit ist, mir noch mehr Beiträge zu gewähre.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Sehr geehrter Herr Dr. Meyer

      Besten Dank für Ihre Antwort.

      Ich bedauere, dass Sie meine Frage als herablassend wahrnehmen. Dies ist nicht meine Absicht, und ich kann mit dem besten Willen nicht erkennen, worin denn die Herablassung besteht.

      Trotzdem würde ich es sehr begrüssen, wenn wir die Diskussion auf Augenhöhe fortsetzen könnten.

      Mit freundlichen Grüssen
      Industrieökonom

    • @Reale Wertschöpfung

      Danke

      Sehr gerne bin ich bereit, die Diskussion auf fachlicher Ebene weiterzuführen.

      Hat Ihnen meine Argumentation bezüglich Quantitätsgleichung eingeleuchtet?

      Es gibt viele gravierende Irrtümer in der Geldtheorie.

      Das ist einer – die Kaukraftparität ist einer – die Geldschöpfung ist einer und und und

      Resultat: 700000000000 Volksschulden der SNB zudem riskant und ineffizient investiert.

      Mit freundlichen Grüssen

      Marc Meyer

  6. @Klaus Kastner

    Danke

    99.5 Prozent ihres Vermögens (abzüglich Gold) investiert die SNB im Ausland und nicht einmal 0.5 Prozent im Inland.

    Damit verstösst die SNB ganz klar gegen die Bundesverfassung. Zudem schafft sie mit ihren Auslandinvestitionen im Giesskannenprinzip kaum Arbeitsplätze in der Schweiz. Da sind Direktinvestitionen in der Schweiz viel effizienter.

    Zudem: Die SNB hat nun 700’000’000’000 Volksschulden gemacht trotz vom Volk beschlossener Schuldenbremse.

    Für jeden Schweizer / in 100’000 Franken Schulden, um Euros und Dollars zu kaufen.

    Stop diesem Unsinn.

    Marc Meyer

    • @ Dr. Meyer

      Sie haben meinen Kommentar entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Ich wiederhole:

      Die von Ihnen erwähnten 95% der Vermögenswerte (Assets) der SNB KÖNNEN NICHT in der Schweiz investiert werden, weil sie in Fremdwährungen denominiert sind. Per Definition können Fremdwährungen nur im Ausland investiert werden. Wollte die SNB in der Schweiz investieren, müßte sie das via neuer CHF-Geldschöpfung tun. Könnte sie tun, wäre aber nicht sinnvoll, weil sie durch die CHF-Schwächungsstrategie ohnehin schon gigantische CHF-Mengen geschöpft hat.

      Jetzt könnte jemand sagen, die SNB solle doch ihre Fremdwährungen verkaufen und den CHF-Erlös in der Schweiz investieren. Funktioniert aber so nicht. Wenn die SNB ihre Fremdwährungen verkauft, dann kommt es zu einer identen Reduktion ihrer CHF-Verbindlichkeiten (Sichtguthaben der Banken), d. h. die Geldmenge schrumpft.

  7. Mir ist nicht bekannt, dass die Schweiz auf irgendwelche positive inländische Investitionsmöglichkeiten verzichten müßte, nur weil die SNB das Produkt ihrer CHF-Schwächungsstrategie (Fremdwährungen) im Ausland investiert (sie hat ja keine andere Wahl: Fremdwährungen kann sie nur im Ausland investieren). Oder wird hier vielleicht suggeriert, dass die SNB in irgendwelche Schweizer Bahnen investieren sollte? Ich bezweifle, dass das den Statuten der SNB (dem SNB Gesetz) entsprechen würde.

    Ganz abgesehen davon, dass die CHF-Schwächungsstrategie der SNB so gigantische CHF Geldmengen kreiert, dass für buchstäblich alles Geld vorhanden sein müßte.

    • Sehr geehrter Herr Klaus Kastner

      auf einen Aufwertungsschock folgt potentiell eine Rezession mit allen negativen Konsequenzen für die Volkswirtschaft. Aus diesem Grund erwähnt der Gesetzgeber, dass die SNB die konjunkturelle Entwicklung berücksichtigen muss. Eine enorme Unterbewertung des Frankens ist nunmehr erforderlich, damit die SNB ihre „Währungsreserven tatsächlich verlustfrei verkaufen könnte, denn mit dem Verkauf würde die SNB aufwertend auf den Wechselkurs wirken. Darüber hinaus, liegt es jetzt auch bei der Volkswirtschaft, deren Produktionskraft langsam in einem Missverhältnis zu den ausstehenden (Warengutscheinen) steht. Das Bruttosozialprodukt wird ja zusätzlich noch von den laufenden Löhnen und Kapitaleinkommen beansprucht. Wenn nun auch noch die Spekulanten ihre (Warengutscheine) einlösen wollen, bevor es andere gemacht haben, und bevor die Kaufkraft des Frankens weiter sinkt, dann riecht es nach Panik. Es droht eine unkontrollierbare Inflation. Anmerkung: Seit 1991 sind in den klassischen Exportindustrien (Pharma, Uhren, Maschinen, Finanzdienstleistungen) per Saldo Arbeitsplätze abgebaut worden. Gemessen an der Bevölkerung ist die Beschäftigung in diesen Sektoren um rund 16 % geschrumpft.
      Quelle: SECO, BFS.

      Lieber @Visionär

      wenn Sie die Einnahme der Vogelperspektive postulieren, rennen Sie bei mir offenen Türen. Und ich lebe nicht in der „Buchhalter-Denkwelt“ ganzi im Gegenteil. Jede Münze hat zwei Seiten. Für den Bankkunden ist es Geld, für die Bank eine Verbindlichkeit. Was meinen Sie denn, weshalb die Zentralbanken all der bankrotten Staaten nicht zur Zahlung gezwungen werden können? Weil die Staaten und die Zentralbanken eben bankrott sind, d.h., dass der Wert der Passiven den Wert der Aktiven bei weitem übertrifft.

      Die Botschaft sagt:
      „Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank stellen in gleicher Weise wie Banknoten VERPFLICHTUNGEN der Zentralbank dar.“
      https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/1999/7258.pdf

  8. Verehrte Leserinnen und Leser

    Guten Morgen

    Weiter unten finden Sie einen kommentar von „Paracelsus“.

    Ich nehme an, es handelt sich um einen Oekonomie-Professor aus dem direkten Umfeld der SNB.

    Dieser schreibt hier regelmässig unter ständig wechselnden Pseudonymen.

    Seine Beiträge sind immer höchst polemisch ohne fachlichen Argumente.

    Die zeugen von der grossen Frustrstion im Lager der Wirtschaftsprofessoren insbesondere im Umfeld der SNB.

    Das hat seinen Grund:

    Jahrzehntelang wurde eine falsche Geldtheorie den Studenten gelehrt.

    Ich habe diese Irrlehre als solche hier auf Inside Paradadrplatz mit Buchungssätzen richtiggestellt.

    Die Bank of England hat diese dann wenige Monate nach mir übernommen.

    Deshalb sein Frust über den Buchungssatz.

    Die Folge dieser Irrlehre ist, dass die SNB

    700000000000

    Franken Volksschulden

    gemacht und ins Ausland transferiert hat.

    Die Schweizer Steuerzahler haften für 100000 Franken pro Kopf der Bevölkerung.

    Es ist höchste Zeit, mit dieser Verschuldung und Kapitalexport aufzuhören.

    Mit dem Beispiel Stoosbahn wollte ich zeigen, dass Direktinvestitionen in der Schweiz wesentlich effizienter zur Schaffung bon Arbeitsplätzen in der Schweiz sind als Auslandinvestitionen im Giesskannenprinzip.

    Mit solch polemischen Einlagen wie nun wieder vom anonymen „Parscelsus“ schafft die SNB kein Vertrauen beim Volk.

    Zudem wird so kein zusätzliches Wissen geschafft.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

  9. Meyer will Infrastruktur-Finanzierung per Notenpresse. Aber wieso nur Bergbahnen? Der Bau von Autobahnen, Bahntunnels, Kraftwerken und Mondraketen würde ebenfalls viele Arbeitsplätze schaffen.

    Oder wir sparen uns die ganze Plackerei und verteilen den SNB-Schotter direkt in die Lohntüten.

    Zumindest das Inflationsziel wäre so schnell erreicht.

  10. @Parscelsus

    So schafft die SNB kein Vertrauen beim Volk, wenn sie sich nur vertreten lässt durch einen anonymen Troll, der zudem sein Pseudonym ständig wechselt und nur polemisch schreibt.

    Unter wievielen verschiedenen Pseudonymen haben Sie hier schon geschrieben?

    Stehen Sie doch dazu.

    Zum Fachlichen:

    Die SNB soll uns doch bitte erklären, warum der Kauf von US-Hanfaktien mehr Arbeitsplätze im Schweizer Tourismus und Maschinenindustrie schafft als der Bau der Stoosbahn.

    Ich warte gespannt.

    MfG

  11. Dr. Marc Meyers neuestes Buch:

    „Stillstand im Denken“
    Garantiert ohne weitere Recherche – semper idem (immer dasselbe)

    In diesem Werk schafft es der selbsternannte Nationalökonom, in der 120-sten Auflage, denselben Sachverhalt identisch vorzutragen. Warum und wieso die SNB die Maßnahmen ergreift, wie sie es jetzt schon seit Jahren tut, ist unerheblich. Recherche, investigativ vorzugehen, Hintergründe aufzudecken, Spekulationen anzustellen, alles das ist nicht Dr. Meyers Ding. Die eine Buchungszeile hats ihm angetan, darüber hinaus wird nicht vorgetragen und nicht gedacht. Das Prädikat „Wissenschaftler“ kann leider nicht vergeben werden, denn das wäre ja einer, der Wissen schafft. Lieber wirft man dieselbe Unterhose in die Waschmaschine und verfolgt zum x-ten mal mit aufgesetzter Denkerstirn, daß sie einfach nicht sauber wird. An diesem Phänomen krankt der ganze Wissenschaftsbetrieb: Fachidioten, die nicht in der Lage sind, über den eigenen Tellerrand hinauszusehen. Es ist schon bemerkenswert, wieviel Fachidiotie in einem Doktortitel stecken kann. Universalgelehrte wie Justus Liebig, Isaac Newton oder Heisenberg scheinen der Vergangenheit anzugehören. „In“ ist der spezialisierte Hinterwäldler und Einzelgänger, der seinen zerkochten Brei zum wiederholten Male auf die Häupter der Unwissenden auszugießen versteht.

    • @Paracelsus

      Danke

      Stillstand im Denken herrscht hier einzig und allein bei der SNB und ihrem Troll (Pseudonym schon wieder gewechselt):

      Milliarde um Milliarde gute Franken werden schlechten Euros nachgeworfen, um diesen zu stützen – immer mehr – immer mehr – immer mehr…. über 700’000’000’000 sind es mittlerweile.

      Und der Euro fällt immer tiefer – immer tiefer – immer tiefer…

      Wo sind da die Fachidioten? Sind diese nicht viel mehr am Bürkliplatz und am Gerzensee?

      Nochmals: Mit Auslandinvestitionen im Giesskannenprinzip lässt sich der Schweizer Tourismus nicht ankurbeln.

      Oder bitte erklären Sie uns doch, wie der Kauf von US-Hanfaktien Arbeitsplätze im Schweizer Tourismus schafft.

      Dass der Bau der Stoosbahn Arbeitsplätze im Schweizer Tourismus Arbeitsplätze schafft, habe ich gezeigt. Also bitte soll uns die SNB erklären, wie der Kauf von US-Hanfaktien Arbeitsplätze im Schweizer Tourismus schafft.

      Und übrigens: Warum schreibt die SNB hier nicht unter eigenem Namen, sondern immer nur unter wechselnden Pseudonymen?

      Liegen bei der SNB die Nerven blank? Es scheint so, wenn man ihren Text liest.

      Gestern haben Sie doch als „Cathrine Deneuve“ geschriewben. Heute als „Paracelsus“. Morgen wieder als „Urs Abderhalden“.und und und,. Kennen wir.

      Paracelsus würde sich im Grab umdrehen, würde er Ihren Kommentar lesen.

      Also. Was schafft mehr Arbeit im Schweizer Tourismus?

      Der Bau der Stoosbahn oder der Kauf von US-Hanfaktien?

      Und noch etwas: Was geschieht bei negativem Eigenkapital der SNB? Sind Sie sich bewusst, dass dann die SNB Konkurs ist?

      Oder glauben Sie an das Märchen von SNB-Jordan, wonach die SNB dann einfach Banknoten drucken kann?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @“Paracelsus“

      Frust pur bei einem Oekonomie Professor.

      Das kommt davon, wenn man seinen Studenten Jahrzehnte lang autoritär Unsinn erzählt hat, den man offenbar selber nicht verstanden hat

      Sie haben offenbar vergessen, dass die Bank of England meine Theorie übernommen hat und SNB-Jordan auch.

      MfG

      Beruhigen Sie sich.

      Welches wird Ihr nächstes Pseudonym sein?

      Bin gespannt und amüsiere mich schon jetzt.

      Marc Meyer

    • @Paracelsus

      ich kann Ihre „Beurteilung“ des Autors – der hier und sonstwo mit seinen bürgerlichen Namen – steht zu dem was er sagt und schreibt – nicht teilen.

      Sie schreiben Zitat:
      „Recherche, investigativ vorzugehen, Hintergründe aufzudecken, Spekulationen anzustellen, alles das ist nicht Dr. Meyers Ding.“
      Ende Zitat.

      Lesen Sie bitte diesen Artikel des Autors. Vielleicht merken Sie, worauf ich hinauswill:

      https://insideparadeplatz.ch/2018/11/01/die-snb-hat-den-waehrungskrieg-selbst-angezettelt-und-schon-wieder-eine-schlacht-verloren/

      Und es gibt einen weiteren Artikel Herrn Dr. Meyer, (lieider nicht gefunden), wo er chronologisch die „Installierung“ Prof. Hildebrandts zuerst und Prof. Jordan danach, lückenlos dokumentiert; dabei dynastische und machtpolitische Hintergründe mit namentlichen benannten Personen die eine grosse Rolle spielten und eine ebenso grosse Mitverantwortung tragen für die derzeitige Situation.

      Sie schreiben Zitat:
      „Warum und wieso die SNB die Maßnahmen ergreift, wie sie es jetzt schon seit Jahren tut, ist unerheblich.“
      Ende Zitat

      „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“
      Zitat von George Orwell (1984)

  12. Lieber@Visonär

    Sie schreiben:
    „@Marc Meyer Dr.:
    Ihr Zitat: „Geld wird in Umlauf gebracht als Gegenbuchung für reale Werte. Werden diese realen Werte korrekt bewertet, so ist das Geldsystem eine geniale Erfindung.“

    Ja, diese Erfindung ist derart genial, dass das Finanzsystem alle paar Jahrzehnte zusammenbrechen muss, hunderttausende oder millionen von Menschen enteignet und in die Armut stürtzt, und sich das Kapital an ganz wenigen auserwählten Stellen bis zum geht nicht mehr auftürmt!
    Ende Zitat.

    Es ist noch viel schlimmer, nur, es hat wenig mit dem Geldsystem zu tun, sondern es handelt sich um Betrug mit einer ungeheuerlichen kriminellen Energie dahinter. Ganz wichtig: kriminell ist wenn etwas juristisch geahndet wird.

    Geschäftsbanken können auch Hypothekarkredite aufgrund von Obligationen-Emissionen gewähren könnten; sog.(mortgage backed securities/mbs).

    Diese sog. „Finanzinnovationen“ haben den Immobiliencrash in den z.B. USA ausgelöst. Sie sind riskanter als Giralgeld. Bei einem Schuldgeldsystem dürfen Sie die Systemschuld – das geschöpfte Geld => (Passivseite der Bank) – nicht mit einem Kredit (Aktivseite der Bank) verwechseln. Geld ist immer eine Schuld für den Schöpfer. Ihre Geldsystemkritik ist überwiegend emotional geprägt und hat mit der Realität wenig zu tun.

    Sie schreiben am 8. August an Herr Dr. Meyer Zitat:
    „Sie glauben an eine buchhalterische Deckung unseres FIAT-Schuldgeldsystems. Wo ist denn jeweils diese Deckung geblieben bei all den Staatspleiten die wir in unserer Vergangenheit miterlebten oder beobachten konnten? Eine Schubkarre voll mit „buchhalterisch gedeckten“ Banknötli, die dann doch nur für einen einzigen Laib Brot reichen?“
    Ende Zitat

    Überlegen Sie sich Herr@Visionär die verschiedenen Arten, wie Geld geschöpft werden kann, was kann auf der Aktivseite der Bank bilanziert werden zum Beispiel, und erstellen Sie die Buchungssätze. Überlegen Sie sich anschliessend wie:

    a) das Geld Rückgängig gemacht werden kann (Verkürzung der Bankbilanz)
    und
    b) wie Schulden vom Publikum getilgt werden können. Schreiben Sie auch dazu je die Buchungssätze auf. Anschliessend werden Sie verstehen, dass die Begriffe SCHULD und KREDIT in einem Schuldgeldsystem zwei verschiedene Dinge sind. Sie verstehen, dass man Kreditschulden zurückzahlen kann, ohne dass sich die Geldmenge verkleinert.

    Vielmehr werden Sie aber lückenlos nachvollziehen können, dass die Verwerfungen, welche Sie dem jetzigen System ankreiden in Wahrheit zum einen durch Betrug am System entstanden sind und zum anderen durch reale Umverteilung durch Ausnutzung und Steuergesetze. Für beides kann das System nichts dafür. Das hat mit dem Geldsystem nichts zu tun, sondern würden wir in einem lupenreinen Rechtsstaat leben, davon sind wir Lichtjahre entfernt, würden diese Verbrechen juristisch unterbunden und geahndet werden.

    • @Platon:
      Schauen Sie Platon, Sie können noch lange Buchungssätze hin und her schieben und diese mit immer neuen Worten auf die selbe alte Art umschreiben… Sie drehen sich im Kreis, genauso wie Dr. Meyer.

      DAS GELDSYSTEM AN SICH IST DER BETRUG! Ein Schuldgeldsystem ohne Deckung mit Zinseszinsen muss schon rein mathematisch gesehen implodieren – etwas anderes ist gar nicht möglich! Das lässt sich ganz einfach mit einem Taschenrechner für CHF 10.- mit Zinseszinsfunktion belegen, da braucht es keine doppelte Buchhaltung dazu!

      Vielleicht öffnet Ihnen der gute, oben stehende Kommentar von Paracelsus etwas die Augen. Man kann Zusammenhänge erst dann erkennen, wenn man Disziplinen übergreifend denkt. Sie und Hr. Dr. Meyer wollen jedoch das Finanzsystem anhand der doppelten Buchhaltung erklären, was leider nicht funktioniert. Ein Buchungssatz beschreibt nicht die Funktion des jeweiligen Geldbetrages, sondern nur in welches „Schublädli“ er jeweils gesteckt wird!

    • Richtig…………..

      Trennbanken wären ein Anfang gegen das Übel…..

      Allein das wird nicht kommen, denn es würde den Banken Fesseln anlegen, sie könnten nicht mehr mit den Geldern der Sparer an den Börsen mit Luftprodukten spekulieren.

      Zudem wäre es durchaus machbar diese Finanzprodukte zu regulieren, gewissen Spielarten zu verbieten.
      Alleine Busch hat die Börsenaufsicht in den USA nahezu abgeschafft. Zum Ende seiner Amtszeit war da nur noch 1 Stelle besetzt.

      Das alles wäre nicht so schwer zu korrigieren, aber wenn wir das im jetzigen extrem fragilen Zustand des Weltfinanzsystems tun, bricht es zusammen.
      Damit würde die Krise sofort akut, ein Crash die Folge.

      Darum sind wir gar nicht mehr in der Lage echte Reformen zu tätigen….. denn wir sind nur noch damit beschäftigt den Konkurs zu verschleppen.

      Alles andere wird dem Untergeordnet…..ALLES.

    • @Visionär

      Dank

      Richtig: Die SNB steckt ihre Schulden ins falsche Schublädchen – nämlich Vermögen.

      Genau das ist der Punkt.

      Haben Sie gern, wenn Ihnen am Monatsende der Lohn belastet anstatt gutgeschrieben wird?

      Schublädchen sind eben wichtig.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  13. Mangelt es der Schweiz an Investitionen? Nein; Infrastruktur, Immobilien, Fabriken werden laufend erneuert und ausgebaut. Und zwar übers Land gesehen komplett eigenfinanziert. Das Problem sind die jährlich 60-80 Mrd. Leistungsbilanzüberschuss über die Eigenfinanzierung hinaus, welche die privaten Eigentümer seit der Krise nicht mehr im Ausland lassen sondern Cash in die Heimat zurückholen, womit sie via Banken auf der SNB-Bilanz landen. Was sollte man denn damit in der Schweiz zusätzlich tun? 1’000 Stoss-Bahnen bauen? Pro Jahr?

    Das zweite Problem ist, dass diese zusätzlichen Aktiven aus den kumulierten Leistungsbilanzüberschüssen ja gar nicht der SNB gehören, was Dr. Meyer in anderem Zusammenhang immer wieder selber betont. Sie gehören den Haltern der Gegenposition, nämlich den Endberechtigten an den CHF-Giroguthaben. Im Wesentlichen sind das private Halter von Cash auf einem Bankkonto. Falls und wenn diese aber ihre Guthaben wieder ins Ausland verschieben, muss die SNB sofort liefern. Ihre Aktiven müssen deshalb liquide sein.

    Dr. Meyers Ruf nach zusätzlichen Inlandinvestitionen durch die SNB darf aus den genannten zwei Gründen nicht Folge geleistet werden: erstens gibt es weder Bedarf noch vernünftige Ideen für Zusatzinvestitionen in der Schweiz über das heutige Niveau hinaus, und zweitens darf die SNB nur in liquide Anlagen investieren.

    Was wirklich helfen würde, sind:
    – staatliche Bemühungen um investitionsfreundlichere Rahmenbedingungen im Inland (mässiger Einfluss)
    – private Bemühungen, das Schweizer Sparkapital unternehmerisch im Ausland anzulegen, seit der Kanal über die Grossbanken weitgehend versperrt ist
    – Aufheben von Anlagebeschränkungen und Schaffung von Anreizen für Institutionelle, ihr Kapital im Ausland anzulegen

    • @Stefan Wiesendanger

      Die Tourismusbranche klagt über nicht ausgelastete Kapazitäten. Also gibt es Investitionsmöglichkeiten zur Verbesserung.

      Marc Meyer

    • Mit allem einverstanden. Sie schreiben sehr differenziert, bitte erlauben Sie mir einige plumpe Bemerkungen:

      – Investitionen zum Erhalt von Ressourcen (Umwelt, Rohstoffe, etc)
      – Investitionen in Steigerung Produktivität und gleichzeitig Qualität (weniger Personalaufwand, besser Qualität)
      – Investitionen in Forschung
      – Investitionen für Innovationen

      Reine Beschäftigungsprogramme sind viele „Investitionen“ wie z.B zum Erhalt von „Architekurmuseen“, Design- Recycling- Sammelstellen sowie ein grosser Teile der „Sozialindustrie“ welche kranke oder zumindest arbeitsuntaugliche Menschen erhalten und produzieren etc.

      Also viel sogenannte Investitionen sind eigentlich „sunk costs“ oder Beschäftigungsprogramme.

      Eben, ich finde den Schweizern mangelt es nicht an potentiellen Investitions Möglichkeiten (nicht reine Finanzanlagen)

      Aber ich vertrete die Meinung, dass die Aufgabenteilung von SNB und Banken Sinn macht. Ich würde den Großbanken mittels Vorschriften mehr Risikoanlagen in der Schweiz, insbesondere im KMU Sektor, abverlangen.

    • @Mutti

      Danke

      Richtig.

      Mehr Investitionen in der Schweiz. Es gäbe -zig Möglichkeiten.

      mfG

      Marc Meyer

  14. @Markus Meyer

    Danke

    Sie schreiben, die meisten Leser wollen nicht beurteilen, ob die SNB-Politik riskant sei.

    Machen Sie es sich da nicht etwas zu einfach?

    Ich arbeite daran, den Lesern genau diese Risiken aufuzeigen.

    Ich habe auch schon Anlageempfehlungwn vor diesem Hintergrund hier abgegeben.

    Wenn Sie ein auf Ihr Portfolio massgeschneiderte Empfehlung wünschen, so melden Sie sich bitte bei mir unter ZEMOMA.

    Meine Referenz:

    10 Jahre Aktienstratege bei UBS.

    Danke

    Marc Meyer

  15. Ich wage die Behauptung: Die meisten Leute und selbst ein Gutteil der Leser von IP können und wollen nicht beurteilen, ob die SNB-Politik riskant ist und ins Verderben führt oder nicht. Ein simpler Grund: Selbst wenn wir alle Details verstehen, können wir daran nichts verändern. Sehr wohl dürften dagegen viele Leser daran interessiert sein, ihr Vermögen abzusichern.

    Schon mehrere Male habe ich darum angeregt, dass für Normalbürger zum einen konkrete Risikoszenarien, die sich aus der SNB-Geldpolitik ergeben, anschaulich umschrieben werden. Zum anderen bat ich Herrn Meyer darum, aufzuzeigen, wie man sein Vermögen absichern kann.

    Dass nun abermals ein Artikel erscheint, in dem zum X-ten Mal auf der SNB rumgehackt wird, anstatt praktisches Wissen im obigen Sinne zu vermitteln, überrascht mich nicht weiter. In Zukunft lese ich die ersten fünf Zeilen und klicke dann weg.

    • @Markus Meyer

      Guten Morgen

      …zig-mal habe ich Alternativen aufgezeigt – schon in meinem Buch „Arbeitslodigkeit – Die grosse Verantwortung der Wirtschaftswissenschaft 1993.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  16. Verehrte Leeserinnen, verehrte Leser

    Bis jetzt hat keine Kommentatorin / kein Kommentator aufzeigen können, dass der Kauf von US-Hanfaktien im Schweizer Tourismus mehr Arbeitsplätze schafft als der Bau der Stoosbahn.

    Ich bin gespannt.

    Freundliche Grüsse

    Marc Meyer

    • Sehr geehrter Herr Dr. Marc Meyer

      Diese berechtigte und banale Frage wird unbeantwortet bleiben….die Folgen werden verheerend für die arbeitenden Bevölkerung sein. Die von der SNB getätigten Käufe im Ausland sind auf den Kapitalmärkten gebündelt in Form von Finanzprodukten. Das gehortete Geld steht somit der Realwirtschaft – Privatpersonen, Unternehmen, Staaten – nicht zur Verfügung!. Wie ich weiter unten beschrieben habe, führt das Horten von Geld in Form von sog. Finanz-„Produkten“ in der Finanzwirtschaft zu Schuldenkrisen. Für mich unverständlich wie so etwas totgeschwiegen werden kann.

    • Die Argumente sind vermutlich wie folgt: Der Kauf von USD zur Bezahlung der Hanfaktien senkt den CHF-USD Wechselkurs und macht damit die Exporte der Schweiz im Ausland günstiger.

      Wenn man davon ausgeht, dass der CHF-Kurs z.B. 10% höher wäre als ohne den Kauf der Auslandsanlagen (EUR-CHF stand mal bei 1:1), dann haben Schweizer Unternehmen für den Schweizer Teil der Wertschöpfung einen Preisvorteil von 10% und damit eben bessere Verkaufsmöglichkeiten im Ausland. Hanfaktien kauft man anstelle von Bargeld vermutlich deshalb, weil damit Wertsteigerungen und Dividenden anfallen.

    • @Platon

      Danke

      Die SNB kurbelt die Europäische und Amerikanische Volkswirtschaft an auf Kosten der Schweiz.

      Sie investiert beim Nachbarn anstatt im eigenen Land. Sie schafft Arbeitsplätze im Ausland auf Kosten der Schweiz.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Klaus Marte

      Bleiben wir bei den 80 Millionen:

      Direktinvestitionen für 80 Mio in der Schweiz schaffen Arbeitsplätze hierzulande – 80 Mio Auslandinvestitionen im Giesskannenprinzip im Ausland schaffen hierzulande kaum Arbeitsplätze.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  17. Der Autor hat nicht verwunden, dass die SNB 38.5 Mia Gewinn im ersten Halbjahr gemacht hat.
    Die SNB ist keine Bergbahn und wird auch nicht eine Bahn bauen. Das können nur Bergbahngesellschaften. Er erwähnt auch nicht, dass die SNB einer der grössten Apple Investoren ist. Wenn etwas den Schweizer Tourismus ankurbeln kann ist es sicher nicht eine überteuerte Währung wie er es sich wünscht. Die SNB muss keine Antworten auf die Fragen des Autors geben. Sie veröffentlicht die Bilanz.

    • @Pabe

      Danke

      Erstens

      Der Halbjahresgewinn kommt aufgrund manipulierter Devisenkurse zustande. Diese sind zu hoch bewertet.

      Zweitens

      Dieser ist nicht reslisiert und wird nie reslisiert werden können, da sonst der Euro einbricht.

      Drittens

      Er fällt ausschliesslich im Ausland und wird dort reinvestiert.Schafft dort Arbeitsplätze und wird der Schweiz nie zugute kommen.

      In der Schweiz tragen nur die Negativzinsen zum Gewinn bei.

      Zudem: die SNB ist auch kein Hanfbauer

      Zudem: Apple-Aktien der SNB schaffen keine Arbeitsplätze in der Schweiz.

      Wie wär’s wenn die SNB solche Startups in dercIT-Branche in der Schweiz direkt unterstützte anstatt im Giesskannenprinzip im Ausland?

      MfG

      Marc Meyer

    • Es sind nur Buchgewinne Herr oder Frau pabe. Nächstes Quartal können diese auch zu 100 Mia. Verlusten werden. Ganz bestimmt aber ist, dass die über 500 Milliarden CHF die „unsere“ SNB in Euros „investiert“ hat, futsch sind, sobald der Euro kaputt ist, die EU kaputt ist oder, was wohl am ehesten ins Haus steht: EU und Euro gehen in den gleichen paar Tagen den Bach runter!

    • Was der Autor auf meinen Kommentar geschrieben hat ist alles falsch. Die SNB ist keine Unternehmung, sondern die Nationalbank. Arbeitsplätze können nur von Unternehmen geschaffen werden. Die SNB ist dafür zuständig, dass die Banken mit Geld versorgt werden und die wiederum vergeben Kredite. Ich habe gefordert, dass der Autor keine weiteren Artikel auf dieser Seite veröffentlichen darf und er meine Kommentare nicht kommentiert. Bis jetzt hat das nichts gebracht. Er versucht trotzdem alles zu kommentieren und alle zu belehren. Diese Seite hier hat das leider auch nicht verstanden und lässt diesen Autor gewähren.

    • Herr Dr. Meyer,
      „Der Halbjahresgewinn kommt aufgrund manipulierter Devisenkurse zustande. Diese sind zu hoch bewertet.“
      .
      Das müssen Sie sich jetzt aber mal etwas genauer erklären! Seit Jahren irrlichtern Sie wie ein Don Quixote gegen die SNB und jetzt behaupten Sie auch noch die FX Notierungen seien manipuliert! (Ja dass der €, £ und der US$ seit dem 30.6. etwas abgegeben haben, das wissen wir „Unbedarften“ auch)
      .
      Der 30.6. war übrigens ein Sonntag und ich habe mit die FX Kurse aus den Währungsbeständen gerechnet und die Kurse sind nicht manipuliert sondern entsprechen doch ziemlich genau den Kursen vom Freitag dem 28.6. Wir bewegen uns da schon im Bruchteil des Promillebereiche, aber scheinbar haben Sie keine besseren Argumente!!
      https://data.snb.ch/de/topics/snb#!/cube/snbcurrc
      .
      Werter Herr Meyer, mit solchen Behauptungen machen Sie sich leider immer mehr lächerlich.Ist das denn Ihre Absicht???
      .
      Gruss Claire
      PS Und nochmals zum mitschreiben: Ich habe Null Verbindungen zur SNB, bin auch nicht Aktionärin und kenne auch Ihren Urs Abderhalden nicht!
      Sie haben einfach mehr als einen Kritiker oder Kritikerin – ist das so schwer zu begreifen – sollte Sie doch eher stolz machen!

    • @Pabe

      Danke

      Die SNB gibt aber den Schweizer Banken überhaupt keine Kredite. Das ist der Punkt.

      Sie gewährt Kredite an die Banken und Staaten im Ausland. Der Konkurrenz.

      Verstehen Sie?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S: und wenn Sie nicht lesen wollen – ganz einfach: einfach nicht lesen.

    • @Claire Deneuve

      Die SNB schwächt nach eigenen Angaben den Franken. Also sind das manipulierte Kurse.

      mfG

      Marc Meyer

      Nochmals: Schreiben Sie doch einmal sämtliche Ihre Pseudonyme hier auf, die Sie schon gebraucht haben. Oder schreiben Sie das erste Mal? Sie verfolgen meine Kommentare ja schon seit langem. Nicht wahr?

    • Herr Dr. Meier werden Sie langsam etwas paranoisch?
      Nochmals zum mitschreiben ich bin NICHT Abderhalden oder Paracelsus – keine Ahnung woher Sie das haben, ich kenn die nicht mal.
      Im Tagi und NMTM haben wir schon des öfteren über die SNB gestritten

  18. Lieber Herr Meyer

    Theoretisch könnte man die ganze Schweiz vom Genfersee bis ins Rheintal-Graubünden mit einem spektakulären fortlaufenden Seilbahnnetz mit Umsteigestationen überziehen. Kleine Bahnen wären keine Lösung.

    Was aber geschieht bei einer schweren mehrjährigen Wirtschafts.- und Finanzkrise, wenn kaum noch Touristen kommen können.
    Wer und wie soll dann noch für den Unterhalt dieser Anlagen gesorgt werden? Wie sieht’s mit dem Energieverbrauch und den Unterhaltskosten aus für solche Anlagen, wenn vom Ausland vielleicht kein Strom erhältlich ist?

    Es gäbe noch viele weitere Fragen und Hindernisse zu solchen Projekten.
    Wer wäre der Eigentümer solcher Anlagen?
    Die Schweizer Bevölkerung, oder irgend eine AG, die dann vielleicht an einen arabischen Ölscheich später “verröstet“ würde?
    Sie kennen ja das Geschäft mit “Privatisierung“ mittels “Nullgeld“ über Kredit und Bankbilanzverlängerungen.

    Wir finden es gut, wenn die Menschen nach neuen Ideen und Auswegen suchen,
    um Lösungen für die Zukunft zu finden.

    Es müssen aber immer alle Problemstellungen und Fragen berücksichtigt, sowie alle Vor.- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden.
    Bei einem solchen Projekt wäre das sehr umfangreich.
    Nur so wird man rasch wissen ob eine Idee überhaupt weiterverfolgt werden kann.

  19. Und wenn die SNB die Bilanz verkürzen muss? Verkauft Sie dann die Bahn? Eigentlich ist es seit den Zeiten des ehrenwerten Walter Bagehot (bzw. schon davor) so, dass die Zentralbanken ihre Aktiva wenn nicht in Gold, dann doch in liquide Anlagen halten.

    Die primäre Aufgabe der Nationalbank solle es sein, die Preisstabilität zu garantieren. Alles andere führt nur zu Fehlallokationen, wie man ja an der Politik der SNB sehen kann.

    • Mal sehen, wie sie von ihren 800 Milliarden Devisen loskommt.

      Welche Preisabschläge sind zu erwarten?

      mfG

    • Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass man 800 Mrd. Fremdwährungspositionen leichter und mit geringem Risiko los wird als illiquide Anlagen in Infrastruktur. Im Notfall kann man sogar von einer Währung in die andere umschichten.

      Im übrigen, Herr Meyer, sollte Ihnen bis jetzt ja klar sein, dass ich die SNB Politik nicht befürworte. Das heisst aber nicht, dass ich unterstützen würde, was sie hier als Alternative vorschlagen.

  20. Die SNB als Binnenwirtschaftlicher Direkt-Investor?
    Gott oder der Teufel, egal welcher, bewahre.
    Grins, Gruss aus der abgesoffenen UDSSR Wirtschaft.
    Das teilweise auch in sog. Bürgerlichen Kreisen
    so Ideen herumgeistern, ein Indiez das es auch in diesen Kreisen teilweise mit dem Fundamental-Ökonomischen Wissensstand nicht immer zum besten steht.
    US Aktin in der Bilanz der SNB???
    Grundsätzlich ist es nicht die Aufgabe der SNB
    solche Geschäfte zu tätigen.
    In diesem Fall hat das jedoch sehr wahrscheinlich einen Hintergrund.
    Es besteht zumindest das Risiko, das sich die USA zu gegebener Zeit, durch die Einführung einer neuen
    Währung ihrer Auslandsverbindlichkeiten entledigen.
    Logo das gäbe denn mal ganz mächtig Knatsch!!!
    Staaten die mit dem Rücken gegen die Wand stehen
    haben zu allen Zeiten zu vergleichbaren Massnahmen gegriffen. Mit US Aktien könnte die SNB zumindest einen gewissen Teil ihrer Guthaben retten.
    Darum soooo daneben ist das agieren der SNB NICHT.

  21. Version TLDR („too long, didn’t read“) für alle Eiligen: Die SNB hätte besser auf dem Stoos investiert. Das nächste Mal können Sie sehr, sehr kräftig kürzen, trefflicher Herr Meyer.

  22. Herr Dr. Meyer

    Sie drehen sich im Kreis, genauso wie unser krankes, globales Finanzsystem, aus dessen spiralartig niedergehenden und degenerativen Manipulationen, Verwirrungen, Verwicklungen und Abhängigkeiten, es kein Entrinnen mehr gibt. Zu verfahren und kaputt ist die Gesamtsituation. Jede Art von Intervention hat an anderer Stelle unerwünschte und zerstörerische Auswirkungen.

    Unser Finanzsystem ist am Ende, viele wollen es einfach noch nicht wahrhaben. Sie glauben an eine buchhalterische Deckung unseres FIAT-Schuldgeldsystems. Wo ist denn jeweils diese Deckung geblieben bei all den Staatspleiten die wir in unserer Vergangenheit miterlebten oder beobachten konnten? Eine Schubkarre voll mit „buchhalterisch gedeckten“ Banknötli, die dann doch nur für einen einzigen Laib Brot reichen?

    Die SNB ist Teil des Problems und nicht Teil einer nicht mehr zu realisierenden Lösung.

    Wann wird der Mensch zur Abwechslung mal damit beginnen, aus offensichtlichen Fehlern der Vergangenheit zu lernen?

    Einziger Hoffnungsschimmer bleibt noch die theoretische Möglichkeit, dass Donald Trump die FED zerschlagen wird. Was dabei für ein Gegenwind aufkommen könnte, durfte damals bereits J.F.K. am eigenen Leib miterleben…

    • @Visionär

      Für die klassische Volkswirtschaftslehre ist das BIP die einzig verlässliche Grösse zur Bemessung der Wirtschaftsaktivitäten. Deshalb werden auch in der Volkswirtschaftslehre diese Aktivitäten des Finanzsektors nicht betrachtet. Der Finanzsektor wird durch angepasste Bilanzierungsregeln und statistische Konventionen ausgeblendet, gerade deshalb ist Ihre Aussage nicht zutreffend. Die Realität wird durch den Versuch die doppelte Buchhaltung auszuhebeln, bewusst nicht zutreffend wieder gegeben, sie ist ein Artefakt manipulierter/unvollständiger Buchhaltung.

      Die Probleme von DAMALS und HEUTE sind durch Betrug am Geldsystem entstanden. Horten von Geld in Form von Finanzwetten in der Finanzwirtschaft resultiert in Schuldenkrisen. Nur wenn das vom Finanzsektor emittierte Geld vollständig in den realen Wirtschaftskreislauf eingespeist wird und dort verbleibt sind Schuldenkrisen ausgeschlossen. Die Umsetzung dieser banalen Erkenntnis durch entsprechende Regulierungen des Finanzsektors scheitert an der real existierenden Vermögensverteilung und einer übermächtigen Lobby des Finanzsektors vor der die Politik kapituliert hat und die Volkswirtschaftslehre den Kopf in den Sand steckt.

      Wenn Sie schon das Geldsystem und Herrn Dr. Marc Meyer kritisieren, sollten Sie schwerere Geschütze auffahren als eine simple Geldsystemkritik.

    • @Platon:
      Wenn das zutreffen würde was Sie schreiben: „Nur wenn das vom Finanzsektor emittierte Geld vollständig in den realen Wirtschaftskreislauf eingespeist wird und dort verbleibt sind Schuldenkrisen ausgeschlossen.“, ja dann wäre das Problem mit den aktuellen Null- oder Minuszinsen ja weitgehend gelöst, denn Geld horten von Geld lohnt sich damit ja nicht mehr. Die Verschiebung des Kapitals ins Casino wird nur noch so lange von statten gehen, wie es eine positive Zins- resp. Ertragsbilanz gegenüber Giral-/Bargeld gibt. Allzu lange wird dies jedoch nicht mehr anhalten…

      Ein Geldsystem, bei dem nur neues Geld durch Schuldengenerierung in Umlauf gelangt, ist das Dilemma, denn mit Rückzahlung der Schulden fehlt das Geld dann im Umlauf. Ergo braucht es ein immerwährendes (!!!) Wirtschaftswachstum, um diesen permanent instabilen Zustand halbwegs im Gleichgewicht halten zu können. Dies ist der ganz ursächliche Grund für ALLE Verwerfungen, die wir heute vorfinden (Thema Ausbeutung der Natur und der Menschen, Umweltverschmutzung und -Zerstörung, Massenmigration, etc. pp.). Das System zwingt uns quasi dazu, an dem Ast zu sägen auf dem wir selber sitzen…

    • @Visionär

      Geld wird in Umlauf gebracht als Gegenbuchung für reale Werte.

      Werden diese realen Werte korrekt bewertet, so ist das Geldsystem eine geniale Erfindung.

      mfG

    • @Platon

      Danke

      Ja. richtig.

      Die Volkswirtschaftslehre steckt den Kopf in den Sand.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Marc Meyer Dr.:
      Ihr Zitat: „Geld wird in Umlauf gebracht als Gegenbuchung für reale Werte. Werden diese realen Werte korrekt bewertet, so ist das Geldsystem eine geniale Erfindung.“

      Ja, diese Erfindung ist derart genial, dass das Finanzsystem alle paar Jahrzehnte zusammenbrechen muss, hunderttausende oder millionen von Menschen enteignet und in die Armut stürtzt, und sich das Kapital an ganz wenigen auserwählten Stellen bis zum geht nicht mehr auftürmt!

      Ich würde sagen, das ist sogar supergenial, sofern man zu den „Auserwählten“ gehört. Ironie off…

    • @Visionär

      Das liegt an Falschbewertungen oder an Irrlehren, wo z.B. links und rechts der Zentralbankbilanz verwechselt werden – also wo z.B. die Schulden der Nationalbank als Vermögen derselben deklariert werden usw.

      Man gibt ja bei Finanzcrashs auch nicht die Mathematik schuld – auch wenn die Verluste mathematisch berechnet werden.

      mfG

      Marc Meyer

  23. Nur die Bitchcoins sollten verboten werden. Das ist volkswirtschaftlich vom Teufel und der Stromverbrauch hirnrissig.

  24. Hervorragender Artikel.Nur schon der Gedanke,dass eine Handvoll „Bürschchen“ unser Volksvermögen steuern, ist haarsträubend. Und wie sie das Kapital einsetzen, da kann man nur noch den Kopf schütteln. Es gäbe soviele Ansätze, wie die Förderung des einheimischen Tourismus, oder start ups etc. Hier ist die Politik gefordert, um künftig solchen Machensschaften den Riegel zu schieben.

  25. Wenn die SNB den Franken nicht aufwerten will, kann sie faktisch keine Investitionen in hiesiger Währung tätigen. Das liefe, auch schon in kleinem Umfang, der Abischt zur Schwächung des Frankens diamteral entgegen.

    • @Thomas Ammen

      Die SNB muss den Franken gar nicht schwächen.

      Starke Wirtschaft = starker Franken.

      freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  26. Der norwegische Staatsfonds (Oljefondet) hat 70% von 850 Mrd Euro
    in ausländischen Aktien investiert. Die restlichen 30% sind auch
    im Ausland angelegt (Anleihen, Immobilien (Uetlihof CS).
    Es kann nicht ganz falsch sein, wenn die SNB auch einen Teil
    in ausl. Aktien investiert.

    • wie sie schreiben, es handelt sich um einen staatsfonds.. und das sind welten dazwischen.. die snb verwaltet keinen fonds

    • @stützlimaker

      Richtig.

      Die SNB hat – im Gegensatz zum Norwegischen Staatsfonds – ihre Investitionen nicht mit Schulden finanziert, sondern mit Eigenkapital.

      Ein himmelweiter Unterschied.

      mfG

    • Corrigenda

      Sorry

      Norwegischer Staatsfonds mit Eigenkapital

      SNB mit Schulden

      MM

  27. Interessanter Vorschlag.

    Meiner wäre: Glaskabel in jedes Haus. Das wäre auch eine m.E. sinnvolle Investition in die heimische Infrastruktur.

    Ein anständiges OS2 Monomode-Kabel bietet für die nächsten Jahrzehnte genügend Reserven an möglicher Bandbreite.

    • Es gäbe sicher sinnvolle Investitionsprojekte in der Schweiz.

      Besser als US-Hanfaktien.

      mfg

  28. Ich kann eigentlich allen Kommentaren Recht geben. Für mich bleibt entscheidend, dass sich die SNB mit ihren Devisenbeständen in eine gefährliche Sackgasse manövriert und damit liegt Herr Meyer m.E. richtig.

    • Ja. Eine brandgefährliche Sackgasse.

      Sobald die SNB Euros verkauft, wird der Franken durch die Decke gehen.

      MfG

  29. Die SNB kauft Aktien aller Art und weltweit; sie diverfiziert die Gelder nach einem festen Plan und riskobewusst. Wenn man einen Markt abbilden will, hat es immer Titel dabei, welche “Aktienanlagebanausen” nicht kaufen wuerden, wegen irgendwelchen Animositaeten den Gesellschaften gegenueber. Dann gibt es noch die “Heimatschuetzer”, welche in Bergbaehnli und dergleichen investieren wollen. Sollen diese “Irrlichter” dies doch privat tun, niemand haelt sie davon ab. Fuer Anlagen der SNB ist die Stoosbahn u.a. ein paar “Muggeseckli” zu klein und deren Aktien fuer solche Anleger nicht liquid genug.

    • Es ist ja die Tourismusindustrie selber, die jammert, sie sei nicht voll ausgelastet.

      Also muss dort investiert werden.

      Können Sie uns erklären, wie der Kauf von US-Hanfaktien den Schweizer Tourismus ankurbelt?

      Die SNB konnte das bisher nicht erklären.

      Das wäre interessant.

      Danke im Voraus.

      mfG

  30. Soweit ich verstanden habe, hat man ja mit dem Verkauf von CHF gegen EUR oder USD eben genau ausländische Assets kaufen müssen. Andernfalls wäre der CHF-Kurs ja nicht gesunken.

    Eine Investition in CHF-Aktien erscheint mir zumindest bezüglich Abschwächung des CHF-Kurses daher nicht zielführend.

    Zudem wäre ein Aktienkauf in der Schweiz ein erheblicher Eingriff in die Wirtschaft und mit derselben Argumentation könnte man alle Schweizer Aktien kaufen.

    Zweitens ist die Frage, ob die Nationalbank die richtige Institution ist für einen Staatsfonds. Das könnte, muss aber nicht der Fall sein.

    Wenn schon, wäre ich für den Erwerb von Landwirtschaft im Ausland.

    Dort könnte man vielleicht auch mehr Asylsuchende mit sinnvollen Tätigkeiten wie „Bäume planzen“, etc beschäftigen, als dies in der Schweiz möglich ist.

    Die Chinesen machen so etwas in Afrika vor, indem sie dort eine Mischung aus Armee und Gefangenen für die Arbeit in Infrastrukturprojekte einsetzen.

    • @Klaus Marte

      Starke Wirtschaft = starker Franken.

      Mit einer Schwächung des Frankens wird die Schweizer Wirtschaft geschwächt.

      mfG

  31. Wir waren auf dem Stoos vor ein paar Tagen. Ich habe gestaunt was da für ein Werk gebaut wurde. Die Wanderung war top und die Infos auf dem Fronalpstock waren top. Sie haben vollkommen recht die SNB würde besser in der Schweiz investieren, es wäre bitter notwendig.

    • @Bernhard Müller

      Vielen Dank.

      Unterschreibe ich voll und ganz.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  32. “HERR JORDAN, SIE LEIDEN SEIT JAHREN UNTER BILANZAUFBLÄHUNGEN !“

    HÖCHSTE ZEIT MAL ZUM ARZT ZU GEHEN, BEVOR ES ZU SPÄT IST, SONST KÖNNTEN
    BALD NOCH ANDERE “ORGANE“ IN MITLEIDENSCHAFT GEZOGEN WERDEN.

    DOKTOR MEYER HAT BESTIMMT EIN GEGENMITTELCHEN.

    ———————————————-

    n.b.
    ____
    Noch ein privater Börsentipp an Sie Herr Jordan, kaufen Sie vor ihrem Arztbesuch noch Aktien des “Bilanzaufblähungsgegenmittel-Herstellers“, die werden nach Ihrem Arztbesuch eine Hausse erleben, und die Aktionäre Ihrer spezialgestzlichen Bilanzaufblähungs AG steinreich werden lassen.

  33. Nach den US-Hanfaktien, könnte es ja sein, dass an der Schweizer Börse bald
    Zürcher und Berner Kokainaktien, “Made in Switzerland“, gehandelt werden.
    Vielleicht können dann die spezial gesetzlichen Finanzgladiatoren dort noch “mitsniffen“ um ihre Bilanz noch etwas weiter aufzupumpen.

  34. sehr unprofessionell geschrieben, „paar mehr Drogensüchtige und Familiendramas.“… vielleicht sollten Sie auch langsam ihre überkonservative Ansicht überdenken und als Ökonom überlegen, die Hanfbranche ist nämlich ganz offensichtlich eine Zukunftssichere Branche, die in den nächsten Jahren nur wachsen wird.

    • Aber sie schafft keine Arbeitsplätze in der Schweiz.

      Erklären Sie uns doch bitte, wie der Kauf von Hanfaktien durch die SNB den Schweizer Tourismus ankurbelt.

      Besten Dank im Voraus.

      mfG

  35. Auch ich unterstütze Sie voll und ganz, es ist absolut Unverständig was und die SNB in dieser Weltlage bietet! Arme Schweier sind wir und unverstanden! Alles läuft verkehrt und wird als Richtig bewertet!! Traurig, schaurig was daraus folgen wird!

  36. Es gibt viel mehr Gamswild als vor 30 Jahren.

    Ich habe mal an einem Tag 90 Stück gezählt.

    Dazu noch Gänsegeier.

    Marc Meyer

    • Stimmt, ab 1936 hat sich die Reichsbank in Nazideutschland massiv aufgebläht und so Schnäuzlis feuchte Träume noch bis 1939 finanziert, bevor es dann keinen anderen Weg mehr gab als auf Raubzug zu gehen, nachdem auch die v.a. jüdischen Zwangsenteignungen und auch die Zwangsarbeit nirgends mehr hinlangten, zudem Olympische Spiele (Berlin 1936) auch schon damals nicht günstig waren.
      Nur hat der Oesi die Reichsbank einfach missbraucht um seinen Schurkenstaat weiterhin zu finanzieren, bei der SNB liegt der Fall doch etwas gar anderst. Da gibts 2 Mrd Dividende and thats it!
      https://newworldeconomics.com/the-reichsbank-1924-1941/

  37. Gutes und anschauliches Beispiel Herr Meyer. Ich finde auch, dass diese Investitionen für die Schweizer Wirtschaft kontraproduktiv sind. Ganz so dumm sind sie bei der SNB aber nicht. Es gibt schon einzelne Akteure in der Schweiz, welche von diesen Investitionen profitieren. Im Interesse dieser Akteure handelt die SNB. Die Machtspiele dieser Akteure müssten analysiert und veröffentlicht werden. Das könnte dazu beitragen, dieses Trauerspiel zu beenden.

  38. Herr Dr. Meyer, in mir haben Sie immer einen Befürworter Ihrer Ansicht gehabt. Ich schreibe diesbezüglich das gleiche wie Sie hier im Inside Paradeplatz und im Never Mind The Markets im Tages-Anzeiger seit Jahren. Die SNB könnte auch in grössere Sachen investieren, wie zum Beispiel einen Durchgangsbahnhof für Luzern und weitere notwendige Infrastrukturen des öffentlichen Verkehrs. Die SNB kann da ruhig einige Milliarden aus ihrer Gewinnreserve locker machen, anstelle dieser jämmerlichen Gewinn-Ausschüttung für unserer Land von 2 Milliarden SFr, eine Frechheit ohnegleichen.
    Aber Sie wissen ja so gut wie ich, dass könnte angeblich die Inflation in der Schweiz anheizen, weil dadurch nach SNB Theorie die Geldmenge enorm expoldiert. Da können Sie noch solange mit volkswirtschaftlicher Klugheit gegen diese SNB- Weltbild anrennen. Ihre verknöcherte und unbrauchbare Geldmengen-Theorie bleibt eisern bestehen. Man kann auch argumentieren, dass die meisten Arbeiten, wie im Gotthard durch EU-Firmen (Herrenknecht/Strabag) und EU-Arbeiter (Österreicher/Italiener) ausgeführt wird, die halt
    ein enormes Wissen für solche Projekte zusammen mit unseren ETH Ingenieureren und Geologen angehäuft haben. Auf alle Fälle ergibt sich daraus ein starker Multiplikator-Effekt bei unseren Nachbarn, der auch wieder unserere Exportwirtschaft ankurbelt. Das nützt der Schweiz langfristig und nicht dieses Start-Up-Dreckzeug aus Silicon Valley.
    Die Leute meinen sowieso unsere SNB sei auf der Seite der Industrie, aber dies gilt nur teilweise, sonst würde ihr Negativzinsregime nicht derart infeffizient ausgeführt, da war Leutwiler viel besser 1978, damals wirkten die Negativzinsen sofort und gründlich.
    Vielleicht hat aber die SNB nur eine Heidenangst vor der US-Weltmacht und schützt uns vor der Wut der amerikanischen Politiker, damit wir ja Onkel Donald sein Riesendefizit brav finanzieren und die 150 Milliarden SFr Gewinnreserve totsicher verlieren.

    • Lieber Herr Zach: Haben Sie denn immer noch nicht begriffen, dass die SNB auf der Aktivseite der Bilanz keine schweizer Franken zum in der Schweiz zum investieren hat, mal abgesehen von 4 Mrd in CH Wertschriften!
      https://data.snb.ch/de/topics/snb#!/cube/snbbipo
      .
      Aber in Herrn Zachs wunderbarer Welt kann die SNB den erwünschten Dividendensegen in xxMrd Höhe vermutlich einfach so aus dem Hut zaubern.
      Studieren Sie doch einfach mal die Bilanz und dann überlegen Sie sich woher Ihre gewünschten zweistelligen CHF Milliardenbeträge denn herkommen sollen. Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge – oder muss man die am Ende eben doch an den Devisenmärkten zurückkaufen, was den Franken sprunghaft ansteigen und das hohe Eigenkapital schneller zusammenschmelzen lassen kann als Sie denken können und ein paar Tausend Arbeitslose aus der Maschinenindustrie und Tourismus bekommen Sie dann höchstwahrscheinlich auch noch gratis als Bonusgeschenk dazu!
      Also werter Herr Zach, lassen Sie sich doch wieder mal was neues einfallen, Ihre Schallplatte hat leider einen irreparablen Kratzer und kommt nicht weiter!

    • das Eine hat wohl mit dem Anderen nichts zu tun. Für Sie als Stoosfan stimmt wohl Ihre Aussage. Um dies nachvollziehen zu können, fehlen in Ihrem Schriftstück Fakten. Polemik pur, das können Sie sicherlich besser.

    • @zach, nein die snb darf nicht mehr als 2milliarden an gewinnen ausschütten. und das ist gut so. und falls mehr an gewinnausschüttung erfolgen könnte, dann wäre es wohl vernünftiger dies in die sozialversicherugen zu pumpen anstatt in einen bahnhof in lu. sie träumen hr. zach

    • Hallo, dank der „regulierten“ Gewinnausschüttung hat die SNB – gerade in aktuell etwas volatileren Zeiten – zumindest noch etwas an Schwankungsreserve. Zahlen Sie denn vielleicht persönlich ein, wenn das EK der SNB auf Null oder gar ins Minus (nennt man gemeinhin Unterkapitalisierung) rutscht??? Dümmer gehts nümmer, sorry Herr Zach!

    • @Claire Deneuve

      Bitte schreiben Sie uns mal alle Pseudonyme auf, die Sie hier auf Inside Paradeplatz benützt haben.

      Dann haben wir etwas zum Lachen.

      Natürlich kann die SNB in der Schweiz investieren.

      mfG

    • @Supermario

      Danke

      Das Problem ist, dass die SNB ihre Gewinne im Ausland reinvestiert. Die Schweiz wird davon kaum jemals etwas haben.

      mfG

    • Liebe Frau Deneuve. Ihre Kommentare sind immer von profunder Kenntnis geprägt, aber hier muss ich widersprechen.
      Ich beginne mit dem Risko in den Devisenreserven SNB bei Aufwertung des SFr. Der $ krebst auf 75 Rappen (Verlust 65
      Milliarden Sfr. Der € geht auf 1 Sfr. für einen 1 €, Verlust 32 Milliarden SFr, das £ wird zukunftig gleich wert sein wie ein SFr., Verlust 10 Milliarden, total ein Verlust von gegen
      110 Milliarden SFr. Es verbleibt ein Eigenkapital von 50 Milliarden. 500 Milliarden haben die Banken als Guthaben auf der Passivseite, wieviel können davon abfliessen. Schwer zu schätzen, ich würde sagen 300 Milliarden. Das „Hot Money“
      lacht sich den Buckel voll und kassiert enorme Währungsgewinne, besser als Gold. Und wer hat den ganzen Schaden für die Taschenfüllung der Währungsspekulanten, die Schweizer Volkswirtschaft. Wenn meine Kritiker hier meinen, dass hätte überhaupt keinen volkswirtschaftlichen Einfluss, irren sie sich. Unsere SNB und ihre Anhänger arbeiten mit einem solchen Vorgehen für Ausländer und Spekulanten, aber
      nicht für uns Schweizer. Dagegen ist ein Durchgangsbahnhof Luzern noch da in 200 Jahren, bei unseren Ur-Ur-Enkeln.
      Unsere Vermögensverwalungsbanken hoffen mit dieser SFr-Aufwertung, vor allem gegenüber dem $, sie gewinnen zusätzliche Kundschaft. Der Bibelspruch lautet aber hier
      „Alles ist eitel und ein Haschen nach Wind“.

    • Lieber Herr Doktor Meier

      Eigentlich auf IP nur zwei, in anderen Medien bin ich weitaus multipler drauf, aber die Claire ist mein absoluter Liebling. Wir beiden haben uns im Tagi auch schon viel und intensiv die Klingen gekreuzt, schon seit Jahren, wenn Sie jeweils wieder mal medial „fremdgehen“ mit Ihrem Kreuzzug gegen Jordan und Co!
      .
      Ja und wie bitte soll denn die SNB in der Schweiz investieren (gut ich spreche da nicht von irgendwelchen 80 Mio Stoos-Trinkgeldern, sondern real Money – das mit mindestens 9 Nullen und vorne zweistellig), wenn all die Asset ins US$, €, Yen etc. angelegt sind?
      Dann müsste man auf dem Markt eben zuerst wieder Fränkli kaufen und die Haie würden Blut riechen und der SNB Abwertungseffekt wäre schon wieder passé!
      Ist das so schwer zu begreifen oder haben Sie einfach noch nie begriffen wie FX Märkte mit so Miniwährungen wie der CHF im Kampf gegen Elefantenwährungen wie USD/€ reagieren??
      Aber immer wieder interessant das Wunschkonzert der SNB Umverteiler zu lesen.

  39. Das Gamswild hat gar keine Freude an noch mehr Tourismus auf dem Stoos und Umgebung.
    Der Berg ist ohnehin schon stark bebaut.
    Unberührte Natur gibt es kaum noch.
    Dafür immer mehr Abfall und Abwasser.

    • Adriana…..

      Die Massen-Einwanderungs-Initiative habe Sie nicht zufällig unterschrieben ?

    • @Adriana

      Die Gemsen störts gar nicht.

      Ich sehe immer sehr viele – sogar direkt neben der Stoosbahn.

      Und übrigens: Es geht um die Frage: Wie schafft die SNB mehr Arbeitsplätze im Schweizer Tourismus? Mit direkten Investitionen oder mit Investitionen in US-Hanfaktien?

      mfG

  40. Na Herr Dr. Meyer – setzen wir heute wieder einmal mal zum „TodesSTOOS“ der SNB an. So ein Unsinn in Bergbahnen zu investieren, die sich dann kaum mehr ein Ausländer infolge eines exorbitant hohen Frankenkurs mehr als Freizeitvergnügen leisten kann.
    Und sicher können auch schon 80 Mio Franken den Kurs beeinflussen, zwar nicht den US$ Kurs, sondern den CHF Kurs, um den geht es ja und eben nicht um den USD Kurs, wie Sie fälschlicherweise zu argumentieren versuchen!
    Bei den internationalen Devisenreserven hat der Franken gerade mal eine Fliegengewicht von 0.15% der total 11’600 Mrd weltweiten Devisenreserven, also kaum jemand ausserhalb von Heidiland hält Fränkli!!
    Wenn die SNB da für einige hundert Mio oder wenige Mrd eingreift, dann bewegt sich der Franken. Ich hoffe ja nicht Sie vertreten auch noch die Mär, dass wir den € oder den USD mit unserer Leichtgewichtwährung auch noch „stützen“ würden, wie das vielfach an rechtsbürgerlichen Stammtischen postuliert wird.

    • Sie …… Claire Deneuve

      Zitat :
      Ich hoffe ja nicht Sie vertreten auch noch die Mär, dass wir den € oder den USD mit unserer Leichtgewichtwährung auch noch „stützen“ würden, wie das vielfach an rechtsbürgerlichen Stammtischen postuliert wird.
      —————————–

      Nun ja, das Sozis von Geld und Geld verdienen nie eine Ahnung haben ist ja längts bekannt.
      Sie bestätigen es erneut.

      Die FED hat eine Bilanzsumme von 3 Billionen, die SNB von 800 Milliarden, also nahezu 1 Billion.
      Die Schweiz ist ein Land mit 8.5 Millionen Einwohnern, die USA haben deren 330 Millionen.

      Sehen Sie das Missverhältniss ?

      Die EZB hat eine Bilanzsumme von ca 2,6 Billionen bei ca. 500 Millionen Europäern.
      Die Zahlen der EZB habe ich nicht präzise im Kopf, trotzdem,…..

      Die SNB ist ein gewichtiger Spieler am internationalen Finanzmarkt und da er in Dollar und Euro Staatsanleihen für hunderte Milliarden hält, auch ein wichtiger Finanzier dieser Staaten.

      Es ist also eine Tatsachen das wir den Euro stützen, um den Franken zu schwächen, dass „eine ohne das andere“ ist ja nicht möglich.

      Der Franken kann nur geschwächt werden wenn wir den Euro stützen… Logisch oder ist das für Sozen zu kompliziert ?

    • @roth, gebe ihnen vollkommen recht, fr. c.d. lebt manchmal in ihrer ganz „kleinen“ welt und posaunt das in einem selbstbewusstsein raus… es wird einem fast schwindlig. sie vergisst auch gerne das rund 40% des ch-bargeldbestandes nicht im umlauf sind. das ist eine beachtliche summe und ich bin überzeugt, dass ein hoher teil des zitat „heidliland fränkli“ in ausländischen händen in tresoren oder unter matrazten liegt. schade das fr. c.d. die tendenz hat andere denkweisen und kommentare ins lächerliche zu ziehen.

    • Roth: Dann helfe ich Ihrer Inkompetenz mal etwas auf die Sprünge, Ihr Unwissen ist ja erschreckend erbärmlich!
      Im folgenden Link finden Sie die Bilanzsummen der wichtigsten Zentralbanken täglich akutalisiert
      https://www.yardeni.com/pub/peacockfedecbassets.pdf
      .
      Aber es kommt gar nicht wirklich primär auf die Zentralbanksummen an, sondern auf die globalen Devisenmärkte und die Volumen der jeweiligen Währungen und da ist die CHF nun mal ein Miniplayer mit einer Beteiligung gemäss einer Studie von 2016 mit 4-5% aller Devisentransaktionen bei den Währungspäärli (bei ca 5 Bio Umsatz am Tag)
      Aber wenns Ihrem helvetischen Nationalstolz gut tut, dann glauben Sie doch einfach an das Märli wir würden € und $ „stützen“! Nein wir resp. die SNB will nur den Franken schwächen, den € können wir gar nicht stützen, dafür sind wird schlichtweg zu schwächlich auf der Brust mit unserem Fränklivolumen,welches wir zudem über x Jahre verpülverlen!!
      Ich habe im Devisenhandel, mit Derivaten (auch ausgebeinelt und in ihre Einzelteile zerlegt) und auch praktisch allen anderen Analageklassen gearbeitet und kenne die makroökonomischen Grössenordungen sehr gut aus.
      Sie kennen Wirtschaft scheinbar eher besser vom Stammtisch her!
      Wenn Sie eine ernsthafte Diskussion wollen (abgesehen von Ihren billigen ideologischen Unterstellungen), dann müssen Sie sich schon einiges mehr anstrengen, ansonsten langweilen Sie mich nur!

    • @Clair Deneuve

      Schreiben Sie doch mal all Ihre verschiedenen Pseudonyme auf, die Sie hier schon gebraucht haben.

      Wäre lustig.

      mfG

    • Die SNB hatte einen Mindestkurs zum Euro eingeführt und ist damit grandios gescheitert – nicht eine Obergrenze zum Franken.

      mfG

    • Ab und An: Die schweizer Franken sind eben nicht im Ausland (gut hierzulande allenfalls in ausländischen Händen), denn von den gesamten Devisenreserven auf der Welt von aktuell 11’590 Mrd $ (alle Währungen in $ umgerechnet) sind gerade mal bescheidene 0.15% CHF oder bescheidene 15.86 Mrd, die also nicht in der Schweiz liegen.
      Und bitte was sind schon 40% des Bargeldes – lächerliche 32 Mrd. PEANUTS wenn man die sonstigen Grössenordnungen so anschaut. Das wären für jeden Bewohner der Schweiz gerade mal 3’760 Fr unter der Matratze oder im Tresörli.
      Der schweizer Franken ist abgesehen vom grenznahen Ausland doch ziemlich unbedeutend. Sieht man auch immer wieder mal in Uebersee an den miserablen Wechselkursen die man bekommt, sofern Franken überhaupt akzeptiert werden. Versuchen Sie doch mal z.B. in Lateinamerika ein Konto in CHF zu eröffnen….
      http://data.imf.org/?sk=E6A5F467-C14B-4AA8-9F6D-5A09EC4E62A4
      Ja „An und Ab“ im Gegensatz zu Ihnen bringe ich nicht einfach nur mehr oder weniger unbedarfte Polemik, sondern auch Fakten und darum erlaube ich mir gelegentlich auch etwas frech zu sein!
      Alles klar?

    • @C.D.

      Ich gebe doch der SNB nicht den TodesSTOOS.

      Wie kommen Sie aud sowas?

      MfG

      P.S.

      Sagen Sie uns doch bitte, wie viele verschiedene Pseudonyme Sie hier auf IP zur Verteidigung der SNB schon gebraucht haben.

      Das wäre amüsant.

      Sie sind doch ganz klar von der SNB-Szene. Sie verraten sich je ständig selber.

      Sie wollen doch niemandem weis machen, Sie hätten noch nie zum Thema geschrieben und heute plötzlich Volleinsatz mit 5 – 10 Voten?

      Oder?

      So naiv ist niemand.

      Warum schreibt die SNB eigentlich nicht unter eigenem Namen hier?

    • Clairli………..

      Deneuve, wollten sie Schauspielerin werden ?

      Wir sprechen hier nicht von unglaublich aufgeblähten Finanzmarkt an sich, der ist ein Problem und wird bei einem Crash uns alle ins Tal der Tränen hinabziehen.

      Nein, hier geht es darum was unsere Nationalbanken tun.
      Und die EZB ist faktisch eine Nationalbank, auch wen jeder Euro-Staat selber noch eine eigenen Nationale hat….. Sie ist es die jetzt den Ton angibt.
      Rechnet man die Bilanzen der Nationalen zur EZB hinzu, wird einem schwindelig.

      Ich habe darum bemerkt das ich nicht alle
      Zahlen im Kopf habe, alleine die Tendenz stimmt.
      —————–
      Geben Sie einfach zu das die Schweiz ein Global wichtiger Player in dem Spiel ist …… und das sie den Euro stützt.
      —————–
      Eben, man kann nicht den Euro stützen ohne den Franken zu schwächen und umgekehrt.
      Ich spreche immer davon das die SNB den Euro stützt, weil das der Gedanke bei der Sache ist…. unser eigenes land steht bei der sache erst an zweiter Stelle.
      Wollte man …..vom Franken schwächen reden, verlieren wir das viel wichtigere aus den Augen…… den schwachen Euro.

      Traurig dabei ist, dass der Euro schwächer wird und wir mit ihm.
      Wir bemerken das kaum weil der Dollar ebenfalls immer schwächer wird….. ansonsten würden wir irgendwann aufwachen und sehen das eine wichtige Währung plötzlich viel mehr kostet.

      Sehe ich aber wie der Thai-bath gegenüber dem Franken an Wert zulegt, um nur ein Beispiel zu zeigen, beunruhigt mich das schon…… denn das sollte nicht sein.
      Das zeigt was wirklich los ist…..
      Der „harte Franken“ schwächelt gegenüber der Währung einen Drittweltlandes.

    • Meyer: Nein da muss ich Sie leider enttäuschen, ein Urs Abderhalden bin ich definitiv nicht und mit der SNB habe ich persönlich absolut Null Verbindungen, auch wenn ich die SNB Bilanz schon seit Jahren In- und Auswendig kenne!

    • Meyer: Ich habe in den letzten 10 Jahren über 100’000 Kommentare vor allem im Tagi/Baz dazu Spiegel, Zeit, Focus, Blick und manchmal auf IP geschrieben unter verschiedenen Namen und tw unter dem eigenen.
      Davon sicher etwa 1500-2000 Kommentare zum Thema SNB und mich mit Ihnen unter richtigem Namen des öfteren und ausgiebig gestritten schon vor 5-8 Jahren.
      Aber NEIN ich habe persönlich absolut NICHTS mit der SNB zu tun und ich bin auch nicht dieser Abderhalden, für den Sie mich halten – ganz ehrlich!!
      Aber ich habe nun mal die Bilanzen der grossen ZB sei es SNB, BOJ, PBOC, FED, BOE, EZB, HKMA, BCRA immer wieder

  41. Also die CH hat ein Problem mit mangelndem Kapitalexport und Meyer empfiehlt noch mehr im Inland investieren (was eh schon viel zu viele tun). Gehts noch gesund Meyer???

    • @ Tökti…..

      Nein, Sie verdrehen da etwas gehörig… haben sie überhaupt verstanden worum es da geht ?

      Meyer sagt, das eine Stützung der inländischen Wirtschaft besser wäre, als alles Geld im Ausland zu investieren, zumal dort vor allem faule Papiere in Euro Staatsanleihen gekauft wurden.
      Wir sitzen auf einem riesen Haufen Scheisse….. sorry Risiken.

      Die Wirtschaft im Inland hätte man aber erst dann gestützt, wenn sie wirklich in eine bedrohliche Schieflage geraten wäre.
      Ein Giesskannenprinzip hätte es da nicht gegeben.

      Es ist Unsinn zu denken das die SNB bei einer Inlandstrategie auch 800 Milliarden hätte ausgeben müssen.

      Sondern dann wären die Investitionen vielleicht auf eine höhe 50 oder 100 Milliarden angewachsen.

      In der Schweiz hätte man den Export-Firmen unter die Arme greifen können, zum Beispiel mit Krediten um deren Konkurrenzfähigkeit zu steigern, die Produktion zu rationalisieren, technologischen Fortschritt einzuführen.

      Die anderen Firmen, die Importeure wären hingegen glücklich mit dem starken Franken.

    • Hat die Schweiz ein Problem mit mangelndem Kapitalexport?

      Die SNB behauptet das Gegenteil: Es gäbe zuviel Kapitalimport.

      (dabei ist jede Handelskammer darum bemüht, Kapitalimporte zu fördern).

      mfG

    • @Walter Roth

      Vielen Dank.

      Genau so ist es.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Roth: In Ländern wie Argentinien oder Venezuela agieren die Zentralbanken in etwa nach Ihren Vorschlägen indem immer mehr ins eigene Land „investiert“ wird, die haben dann auch 40-50% Inflation und in Venezuela sogar x-tausend Prozent Inflation.
      .
      Ihre sozialistischen Selbstbedienungsphantasien via die Zentralbank führen noch schneller ins Elend als allenfalls das was die SNB heute macht.
      Besondere Umstände erfordern nun mal besondere Massnahmen. Es wird vermutlich nie mehr so werden wie es einmal war Herr Roth, für Sie als eher ein ewiggestrig orientiertes Gemüt etwas schwierig, ich weiss, aber man kann sich an alles gewöhnen. Der Mensch ist flexbiler als manche sich das vorstellen können!

    • Clairli……..

      Also wirklich.

      Wollen sie die verfehlte Politik Venezuelas mit der Schweiz in einen Topf werfen?

      Dort ist es der Sozialismus der den Untergang herbeiführte, die Geldpolitik war da nur noch ein unbedeutender Nebenschauplatz.

    • Zum Thema „Kapitalexport/-import scheint es Missverständnisse zu geben.

      Die Zahlungsbilanz eines Landes muß – aus mathematischen und nicht aus volkswirtschaftlichen Gründen – immer ausgeglichen sein. Wenn durch die Leistungen eines Landes im internationalen Wettbewerb mehr Kapital ins Inland kommt, als ins Ausland fließt (= Leistungsbilanzüberschuss), dann muß der genau gleiche Betrag in der Kapitalbilanz ins Ausland exportiert werden. Wie gesagt, das ist Mathematik und nicht Volkswirtschaft.

      Die Schweiz hat nachhaltig einen horrenden Leistungsbilanzüberschuss. Sie ist dadurch gezwungen, diesen Überschuss im Ausland zu investieren. Anders geht das nicht!

      Merken Sie sich einfach diese Formel: Leistungsbilanzsaldo+Kapitalbilanzsaldo=Null.

  42. Meyer Sie nerven. Im Inland Kredit vergeben ist fertiger Schwachsinn. Aufhören! Die SNB macht einen genialen Job!

    • Hallo Fragzeichen: Was für Verluste? Das SNB EK ist seit 2007 von rund 60 Mrd auf 157 Mrd gestiegen und die SNB hat dazu noch um die 16-18 Mrd an Dividenen ausbezahlt in der Zeit.
      Obs dann je Verluste geben wird, das wird sich allenfalls in der Zukunft zeigen, kann sein, kann aber auch nicht sein, in meiner Glaskugel kann ich das noch nicht sehen. Gut der Herr Dr. Meyer sieht vermutlich Verluste en Masse…

    • @Schluss

      700 Milliarden Volksschulden für den Kauf von Euros und Dollars.

      Keine Exit Strategie.

      Falsche Geldtheorie

      Genial.

      mfG

      Mfg

    • @C.D.

      Sie sind doch wieder der SNB-Troll Urs Abderhalden.

      Amüsant ihre ständig wechselnden Pseudos.

      Warum kann die SNB nicht zu ihrem Namen stehen und an der Diskussion teilnehmen?

      So schafft sei kein Vertrauen beim Volk.

      Der Dollar ist von über 4.30 auf unter 1 gefallen. Die SNB hat dabei einen dreistelligen Milliardeverlust erlitten.

      Kommen die Opportunitätskosten für die Auslandinvestitionen auf Kosten der Inlandinvestitionen dazu. Die sind ein Vielfaches.

      Den Euro hat die SNB bei 1.50 schon in dreistelliger Milliardenhöhe gekauft. Das sind gewaltige Kursverluste. Auch da kommen die Kosten der entgangenen Auslandinvestionen dazu.

      Und bitte: die SNB soll sich hier doch mit korrektem Namen an der Diskussion beteiligen.

      mfG

  43. Lieber Herr Meyer,

    Investition in die Stoosbahn. Schön.

    Meinen Sie denn die ausländischen Touristen würden kommen, wenn der CHF durchs Dach geht?

    Übrigens: die UBS hat vor zwei Jahren mal eine Aktion gemacht für ihre Bankkunden. So konnte man für CHF 15 Einheitstarif plus Nachweis UBS maestro beinahe jede Bergbahn benützen.

    Vielleicht ein Tipp für die SNB??

    mfG
    K.L.

    • @ K.L.

      Ach ja, was haben die Schweizer eigentlich getan als der Euro 1.60 kostete…..

      Sind wir da alle in einem Bogen um Deutschland rum gefahren ?

      Nein, wir haben damit gelebt.

    • @K.L.

      Gehen Sie mal auf den Stoos oder nach Luzern. Sehen Sie keine ausländischen Touristen?

      mfG

      P.S. Wollen wir Touristen oder wollen wir keine Touristen?

    • @ Marc Meyer

      Bitte genau lesen. Ich schreibe:“ … wenn der Franken durchs Dach geht.“
      Dies ist jetzt NOCH NICHT der Fall. Jedoch ohne Intervention, d.h. wenn CHF/EURO 0.80 ist, ist das sehr wohl der Fall.

      Daher ist Ihr „Argument“, dass es jetzt noch ausländische Touristen in Vielzahl habe nicht relevant.

      Und, Herr Meyer, Ihre Frage „Wollen wir Touristen oder nicht“, stellt sich logischerweise so nicht, sondern:
      Wenn der Franken marktmässig (d.h. ohne Intervention) durchs Dach geht, kommen die Touristen nicht mehr. Unabhängig davon, ob wir das wollen oder nicht. Dann diktiert der Markt.

  44. Die SNB sollte eigentlich am Besten gar keine Aktien kaufen, weder im Ausland noch sonstwo. Alles andere ist dubiose Marktverzerrung. Leben wir im „neuen“ Kommunismus der sich als Kapitalismus tarnt? Ist die SNB Mitglied des „Politbüros“ und nimmt 5-Jahres Pläne entgegen? Von wem? Ist die SNB überhaupt demokratisch legitimiert und kontrolliert? Wer hat Jordan gewählt? Ist es der Auftrag der SNB Zockerbude zu spielen. Aber wenn es denn ausnahmsweise doch Aktien sein müssen, dann schon vorzugsweise Schweizer Aktien! Oder Schweizer Staatspapiere, Gold, Rohstoffe und Devisen. Aber Aktien, die an der Börse gehandelt werden, geht eigentlich gar nicht…

    • Schweizer Staatspapiere oder CH Aktien wenn man den CHF schwächen will ist eine völlig sinnfreie Idee, ausserdem gibt es eh nicht sehr viel von dem CH-Bondzeugs auf dem Markt, weniger als 90 Mrd und die rentieren dazu noch fast alle negativ.
      Gold hatten wir doch schon mal über 2500 Tonnen, aber die wollte die Politik von links bis rechts nicht mehr und darum wurde bis 1040 Tonnen alles verscherbelt.
      Und was will die SNB mit Rohstoffen – meinen Sie am Ende etwa sogar noch physisch halten?? Dann müsste die SNB erst mal gigantische Rohstofflager bauen…
      Für so ein 800 Mrd FX Portfolio ist ein 80:20 Mix Bond/Aktien nach wie vor die beste aller (aktuell schlechten) Anlagemöglichkeiten.
      https://www.snb.ch/de/iabout/assets/id/assets_reserves

    • Warum? Jeder einigermassen vernünftig denkende Investor DIVERSIFIZIERT seine Engagements! Die Gretchenfrage ist einzig und alleine, soll die SNB schwergewichtig im Ausland (womit sie die angestrebte Devisenpolitik betreiben kann) oder ausschliesslich im Inland (womit dann eben der Devisenzahn vollständig gezogen würde) anlegen? Diese Frage wird von Dr. Meyer – denn ich grundsätzlich sehr schätze – diesbezüglich eben vollständig ausgeblendet.

    • @sidious

      Die SNB kann Franken nur emittieren gegen Vermögenswerte wie vor allem Wertschriften.

      Dabei sollte der Notenbankgeld vor allem die heimische Wirtschaft repräsentieren und nicht zu über 99 Prozent ausländische.

      MfG

    • @C.D.

      Die SNB soll doch bitte einmal mimt ihrem richtigen Namen hier an der Diskussion teilnehmen und nicht mit einem ständig wechselndem Pseudonym. Heute Claire Deneuve, gestern Urs Abderhalden. Vorgestern usw….

      Schreiben Sie doch bitte einmal alle Ihre Pseudonyme auf, die Sie hier schon verwendet haben, um die SNB-Geldpolitik zu rechtfertigen.

      Dann haben wir was zum Lachen..

      mfG

    • @Claire Deneuve Nun ja, die SNB darf natürlich kaufen was sie will. Bei den Rohstoffen kann man ja neben Gold auch ein „Kupferlager“ anlegen. Schwierige Zeiten erfordern eben unkonventielle Massnahmen. Nur sollte es transparent sein. Also nicht so wie jetzt, wo niemand wirklich weiss, was die SNB da im stillen Kämmerlein bastelt – im Namen der „Schweiz“ oder sonstwem. Wie wär’s mit einem sauberen „Staatsfonds“? Aber ja, das will man wiederum eben auch nicht! Was will man eigentlich? Hol’s der Geier..

    • Clairlie………

      habe gerade noch was zum Thema EZB Bilanzen und Risiken gelesen.

      Zitat :
      Doch nicht allein die DB und andere deutsche Banken sind bankrott, sondern auch italienische, spanische, griechische Banken und noch viele andere.
      ————-
      Auch die EZB ist vollkommen Pleite.
      ————-
      Ihre Bilanz liegt bei 4,7 Billionen EUR, und 40 % davon sind Kredite an EU-Mitgliedsstaaten.
      Kapital und Reserven der EZB liegen bei 105 Milliarden EUR. Die Eigenkapitalbasis der EZB macht also 2 % ihrer Gesamtbilanz aus.
      Das bedeutet, dass Verluste von 2 % reichen, um die EZB in den Bankrott zu treiben!
      Wahrscheinlich werden die Verluste aber viel eher zwischen 50% – 100% liegen; der Untergang der EZB ist also sicher.
      Doch bevor es dazu kommt, wird sich die EZB für unbegrenzte Geldschöpfung entscheiden.