Fintech-Guru und seine Numbrs: Abbau, Drohung

Martin Saidler will mit App die Welt erobern. Doch in Luxemburg macht er dicht. Und droht mit Anwalt, wer mehr behaupte.

Martin Saidler ist ein geheimnisumwitterter Unternehmer. Sitz hat er in Zug, wo er seine Numbrs, eine App, die alle Bankkonten eines Kunden umfasst, anbietet.

Wer dem Mann zu nahe kommt, der muss sich hüten. So fällt auf, wie Saidlers Leute bei Anfragen nicht nur Stellung auf Fragen beziehen, sondern stets eine Drohung mit auf den Weg schicken.

Wer mehr schreibt, als was wir hier kommunizieren, der kriegt es mit unseren Anwälten zu tun, so die Botschaft.

Das geht so: Vor einigen Wochen schloss Numbrs ihren Ableger in Luxemburg. Rund ein Dutzend Leute waren dort angestellt.

Auf die Frage, was in Luxemburg passiert sei, meinte ein Beauftragter von Numbrs-Unternehmer Saidler:

„Im Namen unseres Kunden Numbrs Personal Finance AG bestätigen wir, dass Numbrs am Standort Luxemburg eine kleine Tochtergesellschaft namens ‚Numbrs Luxemburg S.A.‘ betreibt.

„Diese Gesellschaft wird in die Schweiz verlagert. Neun der elf dort angestellten Mitarbeiter werden am Schweizer Standort übernommen.“

Danach folgte diese Passage:

„Im Falle der Veröffentlichung von darüber hinaus gehenden, unwahren Spekulationen bzw. Tatsachenbehauptungen, wird Numbrs umgehend rechtliche Schritte einleiten.“

Luxemburg zu, aber halb so wild. Wir fokussieren auf Zug.

Don’t mess with me: Saidler (Youtube, CNNMoney Switzerland)

Parallel zur Schliessung ging um, dass die Numbrs-App im App Store von Apple und beim Pendant von Google namens Play Store bei den Zahlen zurückgefallen sei.

Es wurde ein Zusammenhang mit Vermittlergebühren gesehen. Diese sollten helfen, Numbrs auf Touren zu bringen. Was offenbar gelang – nur: Wie nachhaltig?

Auch hier nahm ein Numbrs-Sprecher umgehend Stellung. Und erneut fiel die Stellungnahme zweitteilig aus.

Zunächst dementierte der Numbrs-Beauftragte jegliche Schwierigkeiten.

„Die Numbrs App war sehr wohl im Juni 2019 die Nummer 1 im Deutschen Apple App Store. Die Platzierung ist auch anhand den Logfiles nachvollziehbar und beweisbar.

„Man kann nicht jeden Tag, jede Woche, oder jeden Monat permanent die Nummer 1 im App Store sein. Etwas Gegenteiliges haben wir auch nicht kommuniziert.“

Zu kritischen Wortmeldungen bei Google’s Play („Finger weg von dieser App“, „Leider gebe ich die App entgultig auf“, „Nach der Umstellung der Banken leider unbrauchbar“) meinte der Numbrs-Sprecher sodann:

„Sämtliche Apps aller Banken und Fintechs sind aktuell von der problematischen Implementierung von PSD2 in Deutschland betroffen. Des Weiteren unterliegt Numbrs, wie alle anderen Apps auch, guten und schlechten Bewertungen im App Store.

„Die schlechten Bewertungen, die auf die fehlerhaften Funktionen, die Auszahlungen, oder den Service anspielen sind ausschliesslich auf die PSD2-Umstellung in Deutschland zurückzuführen.“

Wenn Probleme, dann sind die äusseren Umstände schuld – so die Botschaft zu diesen Fragen.

Als der inhaltliche Teil der Stellungnahme zu Ende war, gings wie schon im Herbst mit Luxemburg rechtlich zur Sache: mittels juristischer Ermahnung:

„Im Falle einer gegenteiligen Berichterstattung, oder nicht Berücksichtigung meiner Kommentare, sehen wir uns gezwungen die entsprechenden rechtlichen Schritte einzuleiten.“

Saidler und seine Numbrs-Applikation schrieben Schlagzeilen, weil bekannte Investoren viel Geld ins Vorhaben investierten. Allen voran das Ehepaar Ospel.

Marcel Ospel hatte zuvor sein Vermögen als Chef der UBS gemacht, die unter seiner Führung zum Rettungsfall geworden war.

Im Sommer vor 2 Jahren folgte dann der Taucher. Saidler und seine Numbrs mussten bei mehreren Dutzend Mitarbeitern Massnahmen ergreifen.

Die Kosten waren offenbar durchs Dach gegangen, die Einnahmen liessen wohl auf sich warten.

Schon damals sprachen Saidlers Leute von Umbau statt von Abbau. Man arbeite nun „remote“, um „Talente aus der ganzen Welt in interdisziplinären Teams zusammenzubringen“, hiess es.

Seither ist es ruhig geworden um Saidler und seine Numbrs. Andere sorgten für Wirbel: Revolut, N26.

Schliesslich meldete sich Saidler wieder. In der WirtschaftsWoche, einem deutschen Magazin, zeigte sich der Fintech-„Guru“ letzten Mai angriffig. „Wir wollen die beste mobile Banking-App auf dem Markt sein“, meinte er.

Kommentare

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  1. Wie fragwürdig ist es eigentlich, dass Numbrs proklamiert, mehr als 10 Milliarden Euro zu „verwalten“? Quelle: http://archive.is/f989a
    So wie ich deren Angebot verstehe, werden die Konten doch nur aggregiert und rein gar nichts verwaltet. Nur, weil ich jemandes Kontostand und Transaktionen kenne, darf ich das meinen Investoren doch nicht als „managed asset“ verkaufen, oder?

  2. Ein ganz schräger Laden mit einen höchst fragwürdigen, weil total inkompetenten, Management-Team, das der umtriebige Mr. Saidler um sich versammelt hat. Zahlen werden systematisch geschönt, Investoren wird das Blaue vom Himmel versprochen um dann am Ende ein halbgares Produkt zu präsentieren, auf das niemand gewartet hat und dass null Mehrwert für die wenigen Anwender bietet. Finger weg von Saidler und seinen windigen Ankündigungen.

  3. Ich kenne Martin Saidler seit über 15 Jahren und habe ihn immer als kompetenten Visionär in Online/Web geschätzt und viel von ihm gelernt.
    Ein Startup in einem kompetitiven Umfeld aufzubauen ist nicht einfach. Wir Schweizer sollten aber froh um alle sein die bereit sind mit Fintech in die Zukunft des Finanzplatz Schweiz zu investieren. Entsprechend wäre m.E. eine objektivere Berichterstattung angebracht.
    Bashing ist einfach. Ein Startup zum Erfolg zu führen braucht Mut, Visionen und harte Arbeit.
    Man sollte sich eher fragen wieso unsere hochgelobten Banken nicht schon lange mit ähnlichen Konzepten live sind. Evtl. weil hochbezahlte Manager lieber verwalten als mit Innovation und Risiko in neue Geschäftsfelder zu investieren?
    Wir sollten Martin und allen die sowas versuchen viel Glück wünschen und vor der Leistung Respekt haben.

    • welche probleme haben dann saidler’s, dass ihnen der auditor gekündigt hat?

      das ging nämlich bei der objektiven berichterstattung noch vergessen zu erwähnen!

    • Bitte nicht so offensichtlich, Herr Saidler. Das ist jetzt einfach nur noch peinlich…

    • @Eigenlob stinkt – ich habe bewusst mit meinem vollen Namen gepostet. Im Gegensatz zu den meisten hier drin. Also kein Eigenlob und keiner der sich wie Sie hinter einem dummen Nick verbergen muss.

  4. Auf der Seite heißt es bei einer Stellenausschreibung für einen Support-Mitarbeiter:

    „Our product is Numbrs, one of the most widely used banking apps in Germany.“
    Quelle: http://archive.is/S5B1e

    Hierzu:

    1. ist bezeichnend, daß die ganze Webseite fast überwiegend auf Englisch daherkommt und der Blog auch auf Englisch geführt wird mit CNN-Money-Interviews et.et.et.
    Quelle: http://archive.ph/q4ev8

    Obwohl offenbar der amerikanische Markt gar nicht angestrebt wird, siehe Zitat oben.

    2. ist bezeichnend, daß hier eine Firma für Support für DE in der CH (teurere) Leute anstellt. Obwohl die Endkunden in DE sitzen. Sonst machen es viele CH-Firmen wie z. B. Sunrise aber auch Postfinance usw. usf. genau umgekehrt: CH-Kunden ansprechen aber möglichst viele Personalkosten in Billigländer.

    3. ist die Struktur der Firma nicht schlüssig. Man macht in LU rum, in CH und in DE rum und medial vor allen Dingen in US. Was soll das alles?

    Es erscheint alles wenig durchdacht und ohne Konzept.
    Man kommt nicht draus.

    Es wirkt die ganze Webseite wenig seriös und vertrauenserweckend, sondern unstrukturiert.

    Irgendwie zusammengewürftelt.

    Und optisch ist die Webseite ja nun wirklich auch nicht der Reißer.

    Sonst wäre das Konzept nicht unbedingt schlecht, daß man Kontenübersichten über alle Konten über eine „Äpp“ hat.

    Wobei dann zu fragen wäre, was ist, wenn es zu einem Datenleck wie jüngst bei Revolut kommt.

    Dann ist nicht nur ein Konto geplündert, sondern die „durchschnittlich 4“ Konten, welche die deutschen Zielkunden haben?

  5. Eine Fintech-Play-Digi-Piggi-App mehr um die Kunden und den Zahlungsverkehr abzuzocken!
    Spätestens wenn auch die letzten User realisieren, dass sie damit den Finanz-Hackern, Zahlungsverkehr-Abzockern und Digital-Cyber-Gaunern Tür und Tor und Schlafzimmer mitsamt Datenschrank und Unterwäsche öffnen, wir die „App“ tot sein und die Firma ohne nachhaltiges Geschäftsmodell dastehen.

  6. Die sog. Finanzkriese hat so einiges an vormals
    ,,Grossen,, vom Karusell gestossen.
    Ausgebootete Glücksritter die der Ertragsschwache Kapitalmarkt nicht mehr braucht.
    Auffällig in ihrer ,,Noth,,versuchen es die mit dem Wechsel vom Arbeitnehmer-Angestellten-Status in den Unternehmer-Staatus.
    Auf dem Hintergrund der vormaligen Positionen müssten die grundsätzlich, das Marktgeschehen und Umfeld mit allen sicher Chansen und vor allem Risiken kennen.
    Das die trotzdem mit teilweise oberwindigen bis schwachsinnigen Geschäftsmodellen in den Markt drängen, entlarft diese ,,Spezies,,als das was die
    bereits vor der sog. Finanzkriese waren, hochgradig innkommpetente Blender eben Glücksritter oder schlicht Spieler.
    Unternehmerische Tätigkeit und Agieren ist naturgegeben immer mit Risiken verbunden, ja sind zum
    generieren von Vortschritt eine Notwendigkeit.
    Wer die sicher fliessende Grenze zwischen kalkulierbaren Risiken, Spieler und Glücksrittertum nicht kennt, oder kennen will, der sollte das mit Unternehmer, oder Spitzen-Führungsperson lassen.
    Im Eigeninteresse sollte man so Klücksritter bestmöglich meiden, als Geschäftspartner und als potentieller Kunde.

  7. Wer von Beginn an mit Klagen droht, hat etwas zu verstecken. Er ist IT-Unternehmer und diese Leute haben ein Ego,wie kaum jemand sonst. Kenne viele dieser Leute.

    Jetzt da gedroht wurde, wird ein Journi wie Hässig sich daran festbeissen und Saidler wird Dauergast bei IP sein.

    Soll er dann klagen. Alle verlieren gegen Hässig. Sehr amüsant.

    • Was ist ein Journi? Der HERR Hässig ist ein forschender Journalist! Merken Sie sich das!

  8. Naja – was war da passiert.

    Man hat „Ärger“ mit der CSSF, da man es über fast zwei Jahre nicht geschafft hat die Lizenz zu erhalten. Das soll natürlich die CSSF schuld sein – de facto war es aber Numbrs, da sie alle paar Wochen mit neuen Vorschlägen – vor allem betreffend KYC / AML kamen – man war der Überzeugung, dass man dies nicht selbst machen muss.

    9 Stellen in die Schweiz?? Naja – das bleibt auch zu bezweifeln, wenn ich sehe, wem alles bereits durch den CEO Lux gekündigt wurde und wer zudem bereits bei anderen Unternehmen unter gekommen ist. Da bleiben keine 9 mehr über….denke ich mal.

    Aber fast zwei Mio in einer solchen Sache zu versenken, bedeutet auch, dass man vom Markt in Lux und vom Management eines Start-up´s recht wenig Ahnung hat.

    Aber genau das ist eines der grossen Probleme der Swiss Start-up´s: sie bekommen durch die Business Angels sooo viel Geld, dass sie von Anfang an nicht wie Start-up mit entsprechender Mentalität agieren, sondern direkt in die Vollen gehen mit Top Büros, grossen Gehältern und das hin bis zu Firmenwagen und Sekretärin mit Managergehalt für das Management!!

    Das entspricht nicht der erforderlichen Mentalität, aber darunter machen es die verwöhnten Swiss Guys nicht….

  9. „…„Diese Gesellschaft wird in die Schweiz verlagert. Neun der elf dort angestellten Mitarbeiter werden am Schweizer Standort übernommen.“…“

    Aaaah, so sieht der „Fintech Valley Schweiz“ aus… Lauter importierter Arbeitskräfte!? Shit!

  10. Scheinbar läuft bei Martin Saidler einiges schief, wann kommt das Aus für ein Produkt das niemand wirklich braucht und keinen ersichtlichen Mehrwert generiert?

  11. Was kratzt es die Stolze Eiche, wenn sich die Sau daran reibt? Ist der Baum aber ein morscher Krüpel, dann sieht die Sache anders aus.
    Jeder fähige Beobachter kann aus dem Verhalten (Klagedrohung) schliessen, ob das Business von Herrn Saidler nun eher eine Stolze Eiche oder ein Morscher Krüpelbaum ist.

  12. Wenn man den Gerüchten aus der Fintech-Branche glaubt, kämpft Numbrs nicht nur mit Problemen in Deutschland und Luxemburg.

    Fragen aufwerfen sollte auch der Sachverhalte, dass sich zwei namhafte Wirtschaftsprüfungsunternehmen ‚verabschiedeten‘ bzw. aktuell scheint Numbrs ohne Revisionsstelle.

    • Uups, DAS hätte für lh die Hauptstory sein müssen. Wenn die Revisionsstelle von sich aus zurücktritt und keine neue gefunden werden konnte, muss die Lage sehr ungemütlich sein.

    • @Finanzexperte¦Ja, das überrascht wirklich, dass dieser Punkt von Lukas Hässig völlig aussen vor blieb. Insbesondere weil seit Mitte Oktober die Gesellschaft nach dem Ausscheiden von KPMG ohne Revisionsstelle da steht. Da müssen eigentlich die gelben, ja sogar die roten Lämpchen leuchten! Insbesondere wenn noch in der Fintech-Branche Gerüchte brodeln.

      Man darf gespannt sein über die Fortsetzung bzw. Fortsetzung folgt…

  13. Bei der BASF SE kann man als Mitarbeiter (Schwellkopp) ganz offiziell einen Teil seines Gehalts auf das Konto der Geliebten oder Exfrau überweisen lassen.

  14. Dank PSD2 braucht man jetzt zwingend zwei Geräte, wovon auf einem die TAN-App der Bank laufen muß. Numbrs ist nur noch was für Taschenbilliardspieler und Buchungskünstler.

    • Man mag ihn mögen oder nicht – die Idee von einer App für alles ist doch nicht so schlecht. Nur, wie soll das gehen, wenn jede Bank mit einer anderen Methode die PSD2 erfüllen will.

      Bei Raiffeisen und einigen Kt.-Banken brauche ich ein Mosaik zu scannen um daraus einen Code zu generieren.
      Bei Postfinance benötige ich einen Rechner um aus einem Code einen anderen zu erzeugen und dann einzugeben.
      Von anderen Banken bekomme ich eine SMS mit einem Code,
      wieder andere benötigen ein extra App um Login zu bestätigen.

      Also wenn der Herr Saidler mit Numbrs diese Hürden allesamt umschiffen kann,
      ohne dass die Sicherheit darunter leidet,
      wäre das schon mal eher eine positive Meldung wert , wenn…

      .

  15. Einziger Mehrwert von Numbrs war soweit ich weiss die Aggregation von Konten. Alles weitere ist mit einer Hausapp der Bank problemlos machbar. Eine Lösung für ein Problem welches die wenigsten Nutzer betrifft. Für Firmen ein riesiger Mehrwert. Doch diese sind nicht die Kunden von Numbrs.

    Wer will kann sich die App ja mal runterladen und testen, sofern man ein Zugriff auf eine Unterstützende Bank hat. Mein Fazit ist dasselbe wie das von anderen Usern: „Bietet keinen Mehrwert und verbunden mit Problemen technischer Natur.“
    Ich will nicht absprechen das PSD2 und die Banken daran eine Mitschuld haben. Nur ist mir das als Nutzer egal…

    • Ich finde das eher gefährlich. Warum soll ich so einer App einer unbekannten Firma Zugriff auf meine Bankdaten geben?

  16. Mit PR haben sie es offenbar nicht so. Drohungen mit rechtlichen Schritten kommen weder bei den Medien noch dem Publikum gut an und zeigen auch indirekt wie der Support funktionieren wird.
    Alles in allem schlechte Werbung für die Firma und ihre App.

  17. Also für Ospels versenkte Millionen tut es mir nicht leid, er hatte sie nie verdient. Saidler profitiert hierzulande noch mit seinem in der Schule indoktrinierten österreichischen Charme, welcher hier erstaunlicherweise immer noch zieht, wohl augrund unserer sprachlichen Unterlegenheit.

    • Ui, da hat der Schreiberling wohl Komplexe? Warum fühlst du dich unterlegen? Schweizerdeutsch ist eine andere Sprache. Schuster bleib bei deinen Leisten, du Depp!

  18. Wer ein gutes Produkt entwickelt, muss sich keine Sorgen um schlechten Presse machen. Das Produkt bzw. die Leistung der Firma spricht für sich. So gesagt: Was stört es eine Eiche, wenn sie ein Pinscher anpinkelt.
    Wenn das Produkt hingegen nichts taugt und die Firma wackelt, wird es gefährlich!

    • Ja natürlich! Wenn du den Text genau durchliest, dann verstehst du! Es handelt sich um das übliche Spiel. Schweizer raus, günstigere ausländische Arbeitskräfte (teils aus Luxembourg, teils via Fernarbeitsplätze) rein. So spart man Kosten und verkauft sein Produkt als „Swiss Made“…

  19. Seinen schwarzen Rollkragenpulli hat unser genialer Founder und Guru nirgendwo abgeschaut.

    Im Falle einer gegenteiligen Tatsachenbehauptung sehen wir uns gezwungen, bla bla usw.

    • Warum nur kommt mir da ein gewisser Steven P. Jobs in den Sinn?

      Imitation is the sincerest from of flattery!

      Nur wird Saidel den Steve (iGod) Jobs nie erreichen …