Black Swan Wuhan?

Das Corona-Virus ist viel schlimmer als gedacht: 50 Mio. Chinesen sind von der Aussenwelt abgeschirmt. Wie reagieren die Märkte?

„Reine Panikmache und Verbreitung unbestätigter Gerüchte“ schrieb der Kommentator „Tofa Tula“ auf einen anderen Kommentar im wichtigen Beitrag „Stammt Corona-Virus aus Wuhan-Waffenlabor?“ von Isabel Villalon.

Der Kommentar war keine Panikmache. Im Gegenteil. Wir wurden von den „klassischen“ Medien zum Thema Coronavirus und Wuhan während der letzten Tage oft unter- oder falsch informiert. Die Situation zu analysieren und die Zahlen zu hinterfragen, ist mehr denn je nötig.

Dazu gehört auch das Infragestellen der offiziellen Version des Ausbruchs dieser neuen Krankheit. Es gibt einige erstaunliche Hinweise, die in diesem Zusammenhang auf das Labor hinweisen und der offiziellen Fischmarkt-Story widersprechen (hier und hier und hier).

Nun hat die World Health Organization am Donnerstag – ziemlich spät – den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Die Behörde informiert via einem Dashboard und täglichen Situation Reports. Gleichzeitig lenken manche Medien immer noch vom Thema ab, anstatt sachlich zu informieren.

Exponentielles Wachstum: bald ganz Asien im Ausnahmezustand? (WHO)

Man müsste sich „vor einem anderen tödlichen Virus viel mehr in Acht nehmen“ schreibt der Blick. Das „potenziell tödliche“ Influenzavirus. „Jährlich sterben in der Schweiz daran Hunderte von Menschen, Tausende müssen sich im Spital behandeln lassen.“

Das Coronavirus sei doch nicht so wichtig für uns in der Schweiz, wird suggeriert. Das erstaunt zum jetzigen Zeitpunkt.

Mit dem Coronavirus infizierte Personen sind hochansteckend, auch wenn sie noch keine Symptome zeigen. So geschehen in Bayern: Eine chinesische Mitarbeiterin der Autozulieferfirma Webasto gab an einer Firmenschulung südlich von München den Virus weiter, ohne vorher Symptome zu zeigen.

Mittlerweile wurden in Bayern 7 Personen positiv getestet, 5 davon Mitarbeiter der gleichen Firma. Die chinesische Mitarbeiterin wäre bei einem Screening am Ziel-Flughafen gar nicht aufgefallen. Verhindern können hätte diese Ansteckungen nur ein totaler Reisestop.

Aber wie gefährlich ist denn nun dieses neue Virus? Ist die Angst übertrieben?

Chris Martenson (Gründer der Webseite „Peak Prosperity“, PhD in Pathologie, PostDoc Toxikologie) veröffentlicht seit einer Woche auf seiner Youtube-Seite seine Einschätzung zu den neuesten Daten und Informationen.

In einem seiner Videos macht er genau den Vergleich zwischen dem Grippevirus („Flu“) und dem neuen Coronavirus („nCoV“). Die Zahlen sprechen eine andere Sprache, als der Blick suggerieren will.

Grippe und Corona-Virus sind wie Äpfel und Birnen (Youtube, Chris Martenson)

Der heutige Wissenstand ist wie folgt: Jeder Tausendste stirbt nach einer Infektion mit dem Grippevirus im Vergleich zu mindestens jedem Dreiunddreissigsten Coronavirusinfizierten (Case Fatality Rate).

Ein Influenzavirusträger steckt im Schnitt 1.28 andere Personen an, ein Coronavirusträger 2.5-3.5, wobei auch diese Rate noch nicht gesichert ist und letztlich höher sein könnte. Dies wird mit dem sogenannten „R0“ gemessen.

Und vielleicht einer der bisher am wenigsten beachteten Punkte: Ungefähr 20% der am Coronavirus Erkrankten brauchten bisher intensive Spitalpflege im Vergleich zu weniger als 1% mit Grippe.

Die Kapazitäten der Krankenhäuser und Pflegekräfte in der Stadt Wuhan sind schon jetzt völlig überlastet. Daher sollen nun innert weniger Tage zwei neue Krankenhäuser aus dem Boden gestampft werden.

Bei weiterem exponentiellen Wachstum droht das totale Chaos. Es gibt schlicht nicht genügend Betten in Krankenhäusern für so eine Epidemie.

Auch liest man in einigen Artikeln, dass momentan viel weniger Menschen an dem Coronavirus sterben als damals an SARS. Marketwatch behauptet: „SARS had a fatality rate of 9.6% compared to the fatality rate of 2.2% for the coronavirus“.

Das soll beruhigen. Aber stimmt das auch? Nein. Oder besser gesagt: Wir wissen es nicht.

Der Autor teilt einfach die am 31. Januar offiziell angegebenen Todesfälle von 213 durch die an diesem Tag bis anhin diagnostizierten Patienten von 9’783. Das ist falsch für eine noch laufende Epidemie.

SARS ist „abgeschlossen“, und daher spielt der Zeitstrahl keine Rolle mehr. Anders beim Coronavirus.

Nehmen wir einmal an, ab jetzt würde kein einziger Patient mehr neu diagnostiziert. Würde das auch heissen, dass alle bisher Diagnostizierten überleben? Vermutlich nicht.

Es gibt noch keine geeignete medikamentöse Therapie. Die angegebenen Todesfälle müssen in Relation gesetzt werden mit den Patienten, die seit mehreren Tagen oder gar Wochen bereits diagnostiziert waren. Dies deutet derzeit auf eine viel höhere Sterberate hin als 2.2%.

BBC schrieb am 26. Januar gar, dass auf Basis einer ersten Studie an 99 Patienten mindestens 10% sterben.

Teilt man die heute bekannten Todesfälle von 213 durch die Anzahl bekannten Infektionen von vor 5 Tagen (knapp 2000 am 26. Januar), wäre die Quote ziemlich genau 10%.

Jetzt muss man aber auch davon ausgehen, dass die wirklich Infizierten um ein Vielfaches mehr sind, als die offiziell angegebenen.

Dies muss nicht einmal eine Vertuschungsstrategie der chinesischen Regierung sein. Es könnte auch einfach darauf zurückgeführt werden, dass nur diejenigen, die schlimmere Symptome haben, überhaupt ins Krankenhaus gegangen sind und diagnostiziert wurden.

Oder dass noch bei weitem nicht alle Krankenhausbesucher getestet werden konnten aufgrund mangelnder Ressourcen. Hinzu kommen alle Infizierten noch ohne Symptome.

Diese sitzen zu Hause rum, langweilen sich oder können andere anstecken. Sie werden alle erst viel später in der Statistik auftauchen.

Ein ziemlich schlimmes Bild. Aber dies würde vielleicht heissen, dass die Sterblichkeitsrate doch nicht so hoch ist. Wie hoch sie am Ende für den neuen Coronavirus effektiv ist, werden wir erst in vielen Monaten wissen. Der Vergleich mit dem SARS-Virus ist so jedenfalls nicht korrekt.

Gut ist jedenfalls, dass die Chinesische Regierung das Virus seit einer Woche wirklich ernst nimmt. Dies ist sichtbar an dem radikalen Entscheid, ganze Städte abzusperren.

Die 11-Millionenstadt Wuhan in der Provinz Hubei und über 10 weitere Städte – insgesamt über 50 Millionen Chinesen – sind von der Aussenwelt abgeriegelt und mehr oder weniger in der eigenen Wohnung gefangen.

Wuhan hatte 2019 mit 7.8% eine höhere Wachstumsrate als der Rest von China und importierte und exportierte Güter von 35.3 Milliarden Dollar. Mehr als 300 der weltweit grössten 500 Firmen haben eine Niederlassung in Wuhan (Quelle: South China Morning Post).

Jetzt steht die Stadt komplett still. Alle Strassen, Tunnels, Brücken rein und raus sind dicht, teilweise durch Polizei, Militär oder das Aufschütten von Erdwällen. Keine Flüge mehr, keine Züge.

Drohnenbilder zeigen Wuhan als Geisterstadt (Twitter, AFP)

Noch ist die Lage wohl ruhig, zumindest erreicht die Öffentlichkeit keine Nachrichten von Panik oder Mangellagen. Aber wie lange kann so eine Abriegelung aufrechterhalten werden?

Auf die Weltwirtschaft gerechnet könnte man den direkten Einfluss der Stadt oder der Region vielleicht als eher doch nicht so bedeutend abtun, völlig unbekannt sind aber die Sekundäreffekte.

Die Lieferketten unserer heutigen vernetzten Welt sind extrem auf „Just In Time“ getrimmt. Gleichzeitig operieren Private, Firmen und Regierungen allesamt mit hohem Leverage.

Auch eine zunächst vielleicht nur kleinere Disruption könnte das ganze fragile System zum Wackeln und Implodieren bringen. Dieses Virus wäre dann wirklich ein Black Swan.

Einer dieser Sekundäreffekte ist die massive Beeinträchtigung des internationalen Luftverkehrs. Angefangen hatte British Airways am Mittwoch, den 29. Januar: Alle Flüge nach China wurden gestrichen.

Auch die Lufthansa und die Swiss zogen nach. Nun, nur zwei Tage später, haben bereits 50 Airlines weltweit einige oder alle Flüge nach China gestrichen. Delta Airlines warf gar alle Flüge bis Ende April 2020 aus dem Flugplan.

In den Geschäftszahlen werden sich diese ganzen Streichungen erst später niederschlagen, vielleicht erst in ein paar Monaten. Und einen Einfluss auf die Produktivität der Firmen, deren Mitarbeiter nicht mehr reisen dürfen, wird es auch geben. Wie schlimm, wissen wir noch nicht.

Aktien-Investoren wähnten sich bis Donnerstag Abend relativ immun gegenüber solchen Folgen. Am letzten Tag des Monats verlor der Dow Jones Index aber nun doch deutlich.

Mit 603 Punkten stand am Ende ein Tagesminus von 2.1% zu Buche. Besonders litten die Reiseanbieter und Fluggesellschaften.

Der Volatilitätsindex schoss auf fast 19 hoch, und der wichtige Baltic Dry Index, das Zustands-Barometer der weltweiten Container-Schifffahrt, ist im Sinkflug.

Kurz vor dem Ende des Handelstages kommunizierte auch noch die von der amerikanischen Regierung ins Leben gerufene „Corona Virus Task Force“. Ab dem 2. Februar 2020 müssen alle Amerikaner, die aus der Provinz Hubei in die USA einreisen, 14 Tage in einer Pflicht-Quarantäne in noch bekannzugebenden Lokalitäten verbringen.

Alle anderen Reisenden, die nicht aus der Provinz Hubei, aber aus China, einreisen, werden befragt, gescreent und dann in eine 14-tägige „Selbst-Quarantäne“ nach Hause geschickt.

Nicht-Amerikaner, die in China waren oder denen eine Verbindung zu China nachgewiesen werden kann, kann die Einreise nach Amerika verwehrt werden.

Wie sich diese Massnahmen umsetzen lassen, weiss noch niemand, aber sie sind sicher ein guter Schritt.

Der Flugverkehr und der Tourismus werden beeinträchtigt werden. Fragile Lieferketten werden unterbrochen.

Zusätzlich zum menschlichen Drama und den vielen Todesfällen in China, die bereits jetzt auf das Konto des Coronavirus gehen, stellt es nun auch noch die ganze Weltwirtschaft auf die Probe.

Kommentare

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  1. Aus Chinas Laboren? – Unwahrscheinlich. Wer testet schon Viren am eigenen Volk… Die USA und China befinden sich in einem erbitterten Handelskrieg, wo sich keiner dem andern was schenkt. Gleichzeit finden in China zwei der schwersten Virenausbrüche (Schweinegrippe, Coronavirus) statt, die direkt auf die Wirtschaftskraft des Landes zielen. Zufall?
    Einem Geheimdienst wie dem CIA würden wir eine Einmischung zumindest zutrauen.
    Hier die ganze Story: https://www.abrechnungen.ch/2020/02/03/donald-trump-erfindet-coronavirus-impfung/

  2. How are the Huawei entities in Stettbach and Bern managing the sanitary concern arising out of the fact that their respective employees are frequently traveling from China to Switzerland?

  3. Mal abseits aller Verschwörungstheorien:

    Stellen Sie sich einfach auf das reissen kompletter Lieferketten ein (eigentlich schon passiert). Genau hier liegt die Gefahr.

    Bei wievielen Trinkwasseranlagen liegen Teile aus China drin? Starkstromanlagen? Kritischer Infrastruktur? Telekommunikation?

  4. Hat China hier absichtlich ein Virus „rausgelassen“, um von der Unfähigkeit oder besser panischer Angst abzulenken, die Erwartung der Weltöffentlichkeit in Bezug auf Hong Kong’s nicht erfüllen zu können. Wie wir alle wissen, kann China, wie so viele andere zentralistisch geführte Reiche zuvor, schneller auseinander fallen, als wir uns vorstellen können.

  5. Blick Tagi und andere schweizer linke Medien Leser sollten den heutigen Focus.de konsultieren (03.02.20 Corona Virus).
    Danke !

  6. Nur zur Erinnerung, die schwarze Pest ist in 1340 in China in der gleichen Provinz ausgebrochen.
    In der Folge sind in Europa zwischen 20 und 60% der Bevölkerung gestorben.
    Einige andere Pandemien aus China und Hong Kong sind nach der Pest auch noch in Europa ausgebrochen.
    Liebe Blick, Tagi Leser und Fernschauer auch ein wenig Geschichte lesen!

  7. FRAGE an alle:
    Gibt es einen Zusammenhang zwischen A.) der aktuellen CORONA-Epidemie und B) der Epidemie-Übung „EVENT 201“ unter dem Patronat der Bill Gates Stiftung (+ WEF + UN + Johnson&Johnson etc.) vom Okt. 2019, wo es um eine weltweite Epidemie mit dem CORONA(!)-Virus ging?
    Hier eine kurze Zusammenfassung:
    https://youtu.be/AoLw-Q8X174
    Und hier die Lessons learned + recommendations aus der Übung:
    http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/event201-resources/200117-PublicPrivatePandemicCalltoAction.pdf
    Ist das noch Zufall? On y soit qui mal y pense!

  8. Für unser BAG, Dr Poland , Chef der Mayoklink sagt unten:

    “We have to assume it’s here and circulating,” said Gottlieb, a CNBC contributor.

    The coronavirus and the regular flu have similar symptoms, which some health officials fear will cause misdiagnoses. Common flu symptoms include fever, cough, sore throat and aches. Coronavirus symptoms include fever, cough and shortness of breath, according to the CDC.

    “This is a novel virus for us. This is an absolutely virgin population,” Poland said. “We don’t have any immunity to this, and that’s why you tend to see somewhat more severe disease.”

  9. Fakevirus, schaut mal die Simpsons mit dem Coronavirus das war vor ein paar Jahren, in der Folge geht es darum das irgendwelche Politiker eine Epidemie erfinden um das Volk in Schacht zu halten, welcome on earth.

  10. „The Lancet“, eine glaubwürdige Zeitschrift berichtet, dass weder Patient Zero, noch 14 weitere der ersten infizierten Gruppe aus dem Fischmarkt kämen.Woher also sonst? Lügen, Lügen, nichts als Lügen hören wir bisher.

  11. Diejenigen die den Tagi, NZZ, SRF und Blick als alleinige Informationsquelle akzeptieren, leben wohl schon länger auf der Rückseite des Mondes! Viel Glück damit! Aber… bei aller Dummheit, dieses Virus ist nun mal keine Grippe!

    • rated as a „Conspiracy and pseudo-science website“ … nice source you have here!

  12. Noch gilt es Ruhe zu bewahren und nicht in Panikstimmung zu verfallen. Permanente Angst schwächt das Immunsystem und nützt gar nichts. Die Fachleute sind am arbeiten und tun, was in solchen Fällen geplant ist.
    Handelte es sich tatsächlich um eine aus dem Labor entwichene Biowaffe, käme es sehr auf den Stand deren Entwicklung und das “Zielpublikum” einer solchen an. Es wurde schon an Viren gedacht, die kurzzeitig grossen Schaden anrichten, sich dann wieder für eine Zeit “ausruhen”, um später in leicht mutierter Form wieder aufs Spielfeld zu kommen. Es ist aber extrem schwierig bis unmöglich, diese so zu konzipieren, dass solche nur dem “Feind” gefährlich würden. Auch wären solche Biowaffen wirksamer, wenn sie den Feind eher stark behindern (wegen dem damit verbundenen logistischen Aufwand) als dezimieren würden. Dieses Szenario ist wohl aus Selbsterhaltungsgründen eher auszuschliessen. Gehen alle Forscher im besagten Labor noch ganz normal ihrer Arbeit nach? Andere Verschwörungstheoretiker meinen, dass der Virus im langfristigen Interesse der USA in China ausgesetzt wurde, um “made in the USA” in grossem Stil schneller zu ermöglichen. Sie haben die Wahl NICHT der Devise “Selbstmord aus Angst vor dem Tod” zu folgen. Ich wage zu behaupten, eine gute Wahl.

  13. So ein langer Beitrag mit so wenig Brainpower in den entscheidenden Punkten – it hurts. Also, Ihre Calculations sind im Prinzip okay. Aber die Database ist schwach. Sie sprechen von 8000 Infizierten und machen dann den Salto rückwärts auf 2000 vor wenigen Tagen, um damit die Letalität (CFR case fatality rate) steigen zu lassen. Crazy trick. Richtig wäre das Gegenteil. Es ist davon auszugehen, dass die 8000 identifiziert Erkrankten nur die Spitze des Eisbergs sind. Dazu gibt es inzwischen im Lancet auch Modellrechnungen. Diese gehen von aktuell 75-100K Infizierten aus. Damit sinkt die Letalität bei bisher 300 Toten auf blosse 0.3% – eine bessere Grippe. Auch ihre ICU-Pflichtigen sind dann nur noch bei 2% – und natürlich werden diese Zahlen weiter sinken, das ist immer so bei neu entdeckten Krankheiten. Und die Reaktion der Chinesen? Dort ist eben Diktatur. Wenn da der Chef hustet, dann höselen sie alle. Das verzerrt das Bild. Denen würde ich nicht viel glauben. Spätestens in 2 Wochen wird das bei uns allen klar sein, die Börse wird es wohl schon am Montag realisieren, vielleicht auch erst am Mittwoch. Danach wieder business as usual.

  14. Von wem werden Sie gesponsert, diesen Unfug zu erzählen. Wissen Sie sicher auch, dass pro Tag mehr als 1000 Chinesen an konventioneller Grippe das Zeitliche segnen. So what ! Cui bono?

  15. Nicht nur die Weltwirtschaft, auch das chinesische Regime wird auf die Probe gestellt: https://www.achgut.com/artikel/corona_bedroht_chinas_regime_und_seine_medien.
    Wie weit man der Berichterstattung der hiesigen Medien zu diesem Thema noch glauben will, ist jedem selbst überlassen. Wer jahrelang behauptet, Trump werde demnächst abgesetzt, der Brexit werde nie kommen und jeder Wetterwechsel ein untrügliches Zeichen der drohenden Klimakatastrophe, der kann nicht plötzlich objektiv informieren und hat schlussendlich ein Glaubwürdigkeitsproblem.
    Wie ist das nun mit den Buschbränden in Australien? Alles zu hoch gekocht, oder war alles halb so schlimm da man ja keine Zeile mehr darüber liest?

  16. Nachdem ich aus meinem Unwissen und Lethargie durch den Artikel von Frau Villalon wachgerüttelt wurde, habe ich am nächsten Morgen mein ganzes US Aktienportfolio gespült, auch einige Asien Fonds und Oblis. Alles weg. Heute wäre dieses Portfolio rund 190.000 Dollar weniger wert. Deshalb hier ganz öffentlich und in aller Deutlichkeit sage ich
    DANKE, DANKE IP !!!!
    Gerne würde ich Frau Villalon persönlich dafür danken.

    • Korrekt. Gold und Silber werden wohl wie im Jahr 2010-2011 massiv steigen. Silber stieg in 9 Monaten von 14 auf 49.80$. Silberminen stiegen dank des Hebeleffekts massiv: Beispiel:
      – Golden Minerals (AUMN): bei knapp 50$ in Silber waren die Aktien 27$ wert, das Unternehmen war somit weit über eine Milliarde wert. Nun ist die Aktie bei 26 cent, die Ressourcen sind noch gleich, da man die Mine temporär lahmgelegt hatte bis die Preise wieder anziehen. Meine Tipps (an der kanadischen Heimatbörse in Toronto gehandelt): SSE, CBI und BHS. Allesamt Explorer-Perlen, welche viel Potential haben. SSE und CBI standen zb. 2011 bei mehreren Dollar. Kleine Firmen steigen bei Interesse in der Branchr massiv an, daher liebe ich Explorer. Das Warten hat wohl bald ein Ende.

  17. Was meint wohl unser Bundesamt dazu? Aha, die wollen das gar nicht wissen.

    10:00 am: New research suggests more than 75,000 people infected in China
    Roughly 2,100 new cases of the coronavirus have been confirmed in China, raising the global total to nearly 12,000, according to the Chinese and World Health Organization. The death toll has reached 259. All of China’s provinces and territories have been affected by the virus outbreak.
    But up to 75,800 people in Wuhan, China, the epicenter of the virus outbreak, might have been infected with the virus as of Jan. 25, according to a new report from the medical journal The Lancet.

    • Der Bundesrat teilt der Schweizer Bevölkerung mit:

      „Die beste Armee der Welt wird sie vor lebensgefährlichen Bedrohungen aus dem Ausland schützen, diese kommunistischen Viren können unseren Haubitzen nichts entgegensetzen! Wie im 2. Weltkrieg setzt die Schweizer Armee auch heute voll auf das Reduit und sperrt die gesunden Männer in den Berg während Frauen und Kinder in ihren Wohnung hilflos verharren und gefälligst ihrer Arbeit nachgehen müssen inkl. der Arbeit der Männer- sofern die was taten.“

  18. 7:40 pm: China cancels tariffs on some virus prevention materials imported from United States
    China will suspend retaliatory tariffs on products from the United States that can be used to combat the coronavirus outbreak in China, according to the country’s Ministry of Finance.

    It was not immediately clear which products are covered by the suspension.

    4:35 pm: China asks European Union to help procure medical supplies
    Chinese Premier Li Keqiang asked the European Union to facilitate China’s urgent procurement of medical supplies from member countries, according to a Reuters report.

    4:20 pm: Australia bars entry to all foreigners traveling from mainland China
    Australia’s Prime Minister Scott Morrison says the country will deny entry to all foreigners traveling from mainland China, effective from Saturday. The ban covers anybody who has been in China from Feb. 1.

    “Effective immediately, foreign nationals (excluding permanent residents) who are in mainland China from today forward, will not be allowed to enter Australia for 14 days from the time they have left or transited through etc.etc.

    • Frau Villalon:

      Besten Dank für den Hinweis,jedoch:

      „Quellen“ des Weissen Hauses sind für mich seit die Trump Administration übernommen nicht mehr vertrauenswürdig.

    • @C.W. Ach kommen sie. Diese „Quellen“ waren auch vor der Übernahme des bösen Trump nicht vertrauenswürdig. Die US-Regierung trickst die ganze Welt aus. Das Spiel läuft seit Jahrzehnten. Es spielt keine Rolle, wer dort drüben im Oval Office hockt. Andere Marionette, gleiche Show.

  19. Unsere Behörden schlafen weiter. Derweil macht Trump Nägel mit Köpfen. Ausländer die in den vergangenen 14 Tagen in China waren, dürfen nicht mehr in die USA kommen. Amis werden je nach dem wo sie waren, in Quarantäne gesetzt.
    Unsere Behörden sagen, eine normale Grippe ist schlimmer. Und warum fliegen keine Fluggesellschaften mehr nach China ? Da stimmt doch etwas nicht. Bitte aufwachen in Bern.
    Und die Medien halten alles unter dem Deckel. Keine Schlagzeile im 20 Minuten, Tagi, Blick, NZZ. Was ist los ?

    • Ganz einfach weil es Panikmache ist, war vorgestern an einem Gesundheitsanlass: Tonfall Ball flachhalten.

      Nichtdestotrotz ist eine Grippe nix lustiges und das Virus ist nicht viel tödlicher als eine normale Grippe, scheint aber viel ansteckender zu sein. Für Gesunde kein Problem, für ältere und kranke aber schon.

  20. Danke für die gute Zusammenfassung.

    Die Situation scheint ernster zu sein, als wir hier in Europa meinen. Neben Starbucks und IKEA hat jetzt auch Apple alle seine Geschäfte in China geschlossen – das zeigt schon wie ernst die Lage eingeschätzt wird.

    Länder wie Australien und Russland erlauben per sofort keine Einreisen von chinesischen Touristen und Studenten. Es geht um die Sicherheit, dass sich das Virus dort nicht ausbreiten kann. Ein vorübergehender Einreisestopp für eine gewisse Zeit, bis die Lage besser bekannt ist, wäre auch für Europa und andere Kontinente vernünftig.

    Selbst Massnahmen der FED werden nicht helfen, die Börse vor weiter fallenden Kursen von einem sehr hohen Niveau zu stützen, weil die Anleger einen Teil der Index-ETF verkaufen werden/wollen.

    Und falls sich die Lage in den nächsten 6 Wochen täglich weiter verschlimmern wird, dann können wir getrost von massiv tieferen Aktienkursen sprechen, was gar den Immobilienmarkt beeinträchtigen könnte. Firmen werden zum Sparen Personal entlassen müssen, wovon einige davon eine Hypothek haben. Hoffentlich erreichen wir diesen Punkt nicht; es droht eine wirkliche Tragödie weltweit.

  21. Unsere Staatsmedien Tagi, NZZ, 20 Minuten, Blick, SRG etc. vertuschen möglichst viel. Das wird Folgen haben für viele Menschen.

    • Nein, die Vertuscher sind jene, die hier unqualifiziert Verschwörungstheorien verbreiten, sog. USA Supporter oder selbsternannte narzistische Schreiberlinge, die in erster Linie auf sich selber aufmerksam machen wollen.
      Die schreiben diesen Käse daher.

  22. Inteteressant ist die Tatsache dass all die Seuchen, Grippe- und Virenkrankheiten der letzten 20 Jahre ihren Ursprung in China haben.

    • logische Schlussfolgerung der allgemeinen Situation in der PRC.Industriewachstum bolzen, Bürger überwachen, Streitkräfte ausbauen etc. etc. bringt keine Infrastruktur. Deshalb ein alges China-Sprichtwort „lieber 1x sehen als 1000x hören/lesen“.

    • Und was ist mit BSE, Ebola, Zika, Mars, Aids, …?

      Dummheit, Fehlinformation und ein ständig, meist latent brodelnder Rassismus ist eben auch eine Seuche, oftmals sogar made in Switzerland.

      Viel Spass im Bunker!

    • Die Viren werden ja in China gezüchtet und produziert, ab und zu entweichen sie halt aus den Forschungslabors.

  23. Ein Deutscher bringt den Virus auf die Kanarischen Inseln. Wieviele hat er wohl auf dem Weg dahin angesteckt. Z.B. im Flugzeug. Und die merken alle nichts weil das fast 14 Tage geht und stecken in dieser Zeit selber Leute an. Und noch immer sagt man, eine normale Grippe ist schlimmer. Wohl kaum.

  24. Die böse USA und das noch viel bösere Russland haben ihre Grenzen für den Massenandrang aus der Seuchenzone dicht gemacht. Diese „bösen“ Nationen sorgen sich also um ihre Bürger. Und was tut unsere komplett unfähige und opportunistische Regierung? Nichts! Wir werden mit China-Touris weiterhin geflutet, also ob nichts geschehen wäre. Die WHO hat ja kein Reiseverbot ausgesprochen, also tut dies unser BAG und das EDA halt auch nicht. Wir sind ja sooo tolerant und möchten vor allem unseren heiss geliebten Tourismus hätscheln und pampern, egal, ob dabei die Bevölkerung gefährdet wird oder nicht. Wenn dann die ersten Toten bei uns auf der Strasse umkippen, dann wird gejammert und gesagt, man hätte alles im Griff. Von wegen Ruhe bewahren – wir werden für blöd verkauft und genau da liegt die grosse Gefahr. Denn damit wird Vertrauenskapital in unsere Regierung leichtfertig verspielt. Dies wirkt sich zwangsläufig – wenn auch verzögert – auf unsere Realwirtschaft aus. Wenn das Fass überläuft, fragt sich dann vielleicht auch der linksgrüne und gendergerechte Gretafan-Wähler, warum er sich von den Berner Muggen jeden Tag verarschen lässt. Macht weiter so, die Quittung wird kommen, soviel ist sicher.

  25. Ohne auf Panik zu machen, empfehle ich trotzdem die möglichen Auswirkungen unserer globalisierten Produktion (just in time) nicht ganz zu unterschätzen. Noch sind wohl die Frachtschiffe mit Teilen aus China auf den Meeren unterwegs, was machen jedoch z.B. die Automobilfabriken falls der Nachschub ausgeht ? Selbstverständlich können die Notenbanken durch Geldproduktion die Märkte weiterhin fröhlich weiter pushen.

  26. Um die Verhältnisse tatsächlich entsprechend einordnen zu können wäre es auch wichtig zu wissen, wie viele Menschen nur leichte Symptome haben, wahrscheinlich gar nicht bemerken, dass sie am Corona-Virus erkrankt sind und den Virus so überstehen, ohne jemals in einer Statistik aufzutauchen.

    • Ich bitte Sie. Haben Sie das Gefühl, ich publiziere nun anonym? Diesen Gefallen werde ich Ihnen nicht tun.

      Isabel Villalon

    • Etwa so tickt unser BR…nichts sehen, nichts hören und nichts sagen! Wie nennt man dies?

    • Spielt doch keine Rolle von wem persönlich. Das ist in andern Medien auch so. Hauptsache das Thema wird besprochen, in andern Medien wird alles totgeschwiegen. Stecken eigentlich alle unter einer Decke ?

    • @Leser, Ihr Versuch, einen substanziellen Beitrag zur Debatte zu leisten, muss als gescheitert betrachtet werden.

    • Mir müssen Sie keinen Gefallen machen.

      Den machen Sie sich ja selbst schon lange genug mit Ihren Verschwörungstheorien.

    • @ Nix verstanden

      Ihr substantieller Beitrag: rien compris.
      Danke für Ihr substantielles outing.

    • Da haben sie noch andere vergessen die in China ihren Ausgang nahmen.

      Die Vogelgrippe, SARS , MERS usw.

    • Warum ein Virus der MERS (Middle East Repisatory Syndrom) genannt wird aus China kommen soll, weiss ich nicht. Aufgetreten ist er aber im Mittleren Osten, schwerpunktmässig in Saudi Arabien, aber hey, Saudit Arabien ist fast Asien und damit fast China……

  27. Da ist was dran. Zumindest könnte der Coronavirus für das Platzen der Blase verantwortlich gemacht werden, soweit keine konzertierte Aktion aller ZB´s auf der Agenda steht. Gesetze spielen eh keine Rolle mehr und Rechtsbrüche sind seit Jahren an der Tagesordnung. Was weniger Beachtung findet, ist m.E. ein wichtiger Indikator das sog. Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV). In normalen Marktzeiten notiert diese Kennziffer im Bereich zwischen 1,0 und 1,5. Doch jetzt liegt der Wert bei 2,4 – z.B. beim wichtigen US-Index S&P 500. Und bezogen auf diese Kennziffer bedeutet das: Selbst wenn sich der Markt halbieren würde, hätten wir dann noch eine normale Bewertung für Aktien. Und noch was: über 40% der in den USA gelisteten (US-Index S&P 500) Unternehmen schreiben bereits rote Zahlen. Ja, die Diskrepanz zwischen den dragonischen Massnahmen der Chinesischen Zentralregierung und die westlich geprägte Berichterstattung, einschliesslich Kommunikation der von der Pharmabranche unterwanderte WHO, wirft viele Fragen auf. Brexit ist eine Tatsache und Trump scheint aus dem Schneider zu sein im Impeachment-Verfahren.

    Und bei uns in der Schweiz gehen die Umverteilungskämpfe erst richtig los. Jetzt wird’s schmutzig! Wer da noch brav vor dem Fernseher Sitz und nicht aufsteht und kämpft wird ein Leben lang dafür bezahlen.

    https://www.sgb.ch/themen/service-public/detail/maerlistunde-der-immobilien-spekulanten

    • Sie haben die Zinsentwicklung vergessen. Stichwort Diskontierung zukünftiger Gewinne führt bei tieferen Zinsen automatisch zu höheren Kursen. Nicht nur bei S&P. Inflation ist ebenfalls tief. Zusammen mit der höheren Liquidität führt das zwangsläufig zu steigenden Aktienkursen. Kein Grund zur Sorge. Die jetzige Korrektur ist vermutlich eine gute Einstiegschance.

    • @Götz,

      keineswwegs. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen, weil die Realzinsen, also die Zinsen abzüglich der Inflationsrate, in der Schweiz und Europa niedrig bzw. sogar negativ sind. Die Rolle der Zentralbanken und der der galloppierenden Überschuldung der USA aktuell: 2,12 Milliarden Dollar pro Tag! wird gezielt ausgeblendet, gemeinsam mit der realen Entwertung des Geldes und Vertrauen in ihm.

      Jetzt berücksichtigen das exponentiell wachsende Geldvermögen, das Wirtschaftswachstum wird zunehmend geringer, bis es zum Erliegen kommt, denn der Normalzins (3-5 %), der mit Zinseszins auf wachendes stehendes Kapital gewährt wird, führt langsam aber sicher, zur Umverteilung der Vermögen und mit notwendiger Reduzierung des Zinses zur Vermeidung von Zusammenbrüchen am Ende in die Kreditkontraktion und schliesslich zu sehr heftigen Abstürzen an den sog. Finanzmärkten (2008 war ein Lüftchen weil die Fallhöhe unvollstelbar ist). Suchen Sie sich einen Notausgang… und wenn eine ABB&Co. bei 1.- Schweizer Franken liegt können Sie in Erwägung ziehen den Einstieg Ihres Lebens vorzunehmen…

    • @Götz von Berlichingen

      Denkfehler. Corona bringt die Zinsen zum Steigen.

      Die Zentralbanken tun alles in ihrer Macht stehende, um die Zinsen tief zu halten. Corona entzieht sich aber ihrer Macht. Das bevorstehende Sterben von (Zombie-)Firmen und die darauf folgenden (Privat-)Konkurse könnten zu einer Hyperinflation führen.

    • @Erklärbär
      Danke für den Hinweis! Wenn Sie mir jetzt noch erklären, wieso bei einer steigenden Nachfrage nach Staatsanleihen noch die Zinsen steigen sollen? Welcher Staat wäre denn so dämlich mehr zu bezahlen als er müsste? Ich habe ja kein grosses Vertrauen in die Politik. Das aber übersteigt selbst meine Vorstellungkraft!
      Eventuell ist aber alles viel banalet und die Antworten liegen in den alten VWL Schwarten begraben….

    • @Götz von Berlichingen
      @Erklärbär,
      Ich erlaube mir, einige Gedankenanstösse zu posten. Die grössten Käufer von Staatsanleihen sind Banken und Versicherungsgesellschaften, vor allem in Zeiten finanzieller Unsicherheit. Denn besonders bei wirtschaftlich starken Staaten sind Staatsanleihen absolut sicher, bürgen doch schliesslich wir alle, also Bürger automatisch mit unserem Hab und Gut dafür. Man sehe sich nur einmal die aktuelle Notenbankpolitik an! Das Problem liegt viel tiefer und kann m.E. in diesem Endstadium lediglich fiskalisch oder anderweitig abgemildert werden. Geld ohne die dahinterstehenden Werte ist nichts wert! Man kann nicht einfach Banknoten drucken und behaupten, diese hätten einen Wert. Vergleichen Sie z.B. Simbabwe oder Deutschland 1923 und weitere Beispiele…an diesem Punkt sind wir jetzt…ich bin jetzt einmal einfach Zynisch und behaupte, ohne es beweisen zu können; Corona könnte der Hauptvorwand werden, um das Kartenhaus gesteuert zu Fall zu bringen.
      Herzlich

    • @Götz
      @B Schweiz

      Danke für eure Hinweise.

      Beides stimmt meiner Meinung nach in der Theorie. Die künftige Entwicklung (die wir ja alle nicht kennen) wird (gemäss B Schweiz) möglicherweise als 《Hauptvorwand》 für den Zusammenfall des 《Kartenhauses》 verwendet werden. Sofern überhaupt noch jemand Handlungsspielraum hat. Oder aber, und da setzen meine Bedenken bei der Argumentation von Götz an: Was ist, wenn Ihre Überlegungen theoretisch zwar stimmen, aber aĺles so schnell geht, dass gar niemand mehr eingreifen kann? Ich befürchte einen sehr schnellen Domino-Effekt.

  28. Diese Klarstellung finde ich vernünftig. Meine Schwiegereltern leben in Nanjing, stecken seit Begin im Hotel fest. Es gibt keinen öffentlichen Verkehr mehr, weder Taxi noch ÖV. Lebensmittel sind verfügbar, erstaunlicherweise, doch es gibt keine Masken und die Spitäler lehnen Patienten ab… Zuhause, isoliert und unbemerkt, werden bestimmt noch viele wegen der Ansteckung Leiden oder sterben. Es ist nicht abzuschätzen, was passiert, wenn die Quarantäne vorzeitig aufgehoben wird.

  29. Der nachstehende Artikel deckt sich mit Ihren Einschätzungen zur Infektionsrate:

    https://www.gmx.ch/magazine/politik/coronavirus-bringt-chinas-machtsystem-wanken-34393176

    Haben wir es hier mit einer neuen „Spanischen Grippe“ zu tun? Die Wahrheit kommt wahrscheinlich in einigen Jahren ans Licht und wird dann unter dem Kapitel „Verschwörungstheorie“ abgelegt.

    Die drastischen Massnahmen, Abriegelung von Städten, Aufschüttung von Einfallsstrassen mit Erdwällen etc. deuten nach meiner Meinung auch drauf hin das die Infektionsraten massiv höher sein müssen als offiziell kommuniziert wird.

  30. Nun ja, diese Meinung wird hier auf IP ja vermutlich zensiert.
    Ärgerlich wenn die Meinungsfreiheit gemassregelt wird.

    ————–

    Nun ja, die Tochter meiner Schwester hat sich von Schanghai gerade noch Richtung Hong-Kong davonmachen können, kurz bevor auch in Schanghai eine Art Ausgangsperre verhängt wurde.
    Ob das lange vorhält wenn man bedenkt das in Deutschland erste Coronna-Virus Fälle aufgetaucht sind.

    Aber, China ist ein Staat in dem Falung-Gong Gefangene seit 20 Jahren auf Termin verschwinden.

    Also was solls…… was nun passiert ist vielleicht die Strafe genau dafür.

    Ich bin nicht religiös, aber die Bibel beschreibt das sehr gut. Auge um Auge……

  31. Falls dies nicht bereits im R0 berücksichtigt ist,
    so sei der Hinweis auf die Bevölkerungsdichte
    gestattet:
    Bei Ebola lagen zwischen den betroffenen Dörfern meist einige Stunden Fussmarsch, ein Zusammentreffen von Menschen erfolgte also eher selten und die bereits
    Befallenen schafften es überhaupt nicht mehr herumzuwandern.

    In chinesischen Multimillionen-Metropolen werden sich dutzende von Nahbegegnungen kaum vermeiden lassen, ehe einer vom Schlafort zum Arbeitsort gelangt ist.