Fed-Kanone chancenlos gegen Virus

Notenbank-Chef Powell als nackter Kaiser: Trotz Big-Zins-Cut tiefrote Börsen. Corona ist immun gegen billiges Geld.

Das hat sich Jerome Powell sicher anders vorgestellt. An einer ausserordentlichen Sitzung beschliesst das Federal Open Market Committee der US-Zentralbank gestern eine 0.5%-Zinssenkung.

Kaum verkündet, stürzen die Aktienmärkte ab. S&P500 minus 2.8%, Dow und Nasdaq minus 3%.

Wie konnte so etwas passieren?

Zunächst einmal: Notfallmässige ungeplante Zinssenkungen der Federal Reserve sind selten. Nach den Terrorangriffen vom 11. September gab es das schon mal (50 Basispunkte), dann zu Beginn der Finanzkrise im August 2007 um 75 Basispunkte.

Schliesslich nochmal im Januar 2008, dort brannte die Subprime-Hütte bereits lichterloh, kurz darauf ein letztes Mal im Oktober 2008 nach dem Lehman-Kollaps, jeweils 50 Basispunkte.

Also 11. September und drei Mal Finanzkrise – und jetzt.

Wegen dem Coronavirus. Das ist erstaunlich. Denn die Märkte sind zwar rund 10% in kurzer Zeit gefallen, aber von neuen Allzeithochs.

Irgendetwas muss die Federal Reserve so stark beunruhigt haben, dass sie nicht einmal noch zwei Wochen bis zur regulären Sitzung warten kann.

Und dann feuert sie sogar gleich „zwei Patronen“ auf einmal ab (alles hier und heute anstatt beispielsweise erst ankündigen und dann an den regulären Meetings vom 18. März und 29. April jeweils einmal 0.25% zu senken, das wären drei mögliche „Good news“).

Lag es an der extrem invertierten Zinskurve, die während der letzten Tage bereits zwei Rate Cuts noch im März „gefordert“ hatte? (Wahrscheinliche Zinsbänder sichtbar im CME Fedwatch-tool.)

Oder hat sich Powell von den ständigen Trump-Tweets einschüchtern lassen?

Oder aber sind die zu erwartenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Weltwirtschaft doch schlimmer, als uns derzeit noch weisgemacht wird?

Vor zehn Tagen kam das Virus in Europa an, ganz massiv in Italien, wo die Fälle von drei auf über 150 an einem Wochenende anstiegen, aber auch in Deutschland und Italien.

Das war ein Schock. An den Märkten gab es in der letzten Woche dann auch ein Blutbad. Der schnellste Absturz vom Allzeithoch in eine Korrektur, den es je gab. In nur 6 Tagen. Starke Verunsicherung machte sich breit.

Ein Telefonat der G7 – mit dem amerikanischen Finanzminister Mnuchin als Vorsitzendem – sowie ein Gespräch der Eurozone-Finanzminister mit EZB-Chefin Lagarde sollten für Ruhe sorgen (Reuters).

Mit grossen Geschützen wollte man die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft begrenzen. „There will be a concerted action”, sagte der französische Finanzminister Le Maire am Sonntag selbstbewusst.

Nach einer manischen Montags-Rally an der Wall Street fand das G7-Telefonat dann gestern, am Dienstagmorgen, statt. Bestimmt wurde dabei auch der Plan der Federal Reserve besprochen. Der sicherste Weg, die Märkte zu beruhigen, musste doch eine Fed-Zinssenkung sein.

Möglichst schnell und möglichst gross, also gleich 50 Basispunkte.

Kurz vor dem europäischen Börsenschluss wurde der Schritt angekündigt: Minus 0.5% sofort, ohne Verzögerung.

Und Powell trat vor die Mikrophone in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Er wirkte jedoch unsicherer als sonst. Irgendwie im falschen Film.

Nach kurzem Zappeln kannte der Markt nur eine Richtung. Nach unten. Ziemlich steil sogar. Über die Hälfte der Erholungsrally vom Montag hatte sich bis zum Handelsschluss in New York wieder in Luft aufgelöst.

Für die Federal Reserve und die G7 ein Albtraum. Nicht nur haben sie jetzt zwei von nur 6 verbleibenden US-Zins-Patronen für nichts verfeuert, sondern auch noch ihrem Retter-Image geschadet.

Die Corona-Pandemie führt uns schonungslos vor Augen, dass die Zentralbanken eigentlich ziemlich ohne Kleider dastehen.

Einerseits gibt es einen riesigen Widerspruch in der Fed-Storyline. Es wird uns ständig erzählt, dass es der Wirtschaft gut geht, gleichzeitig hat die Fed aber im 2019 bereits drei Mal die Zinsen gesenkt.

Das Gleiche übrigens auch in der Schweiz. Die Wirtschaft läuft zwar bestens, aber die SNB greift in die Währung ein, dass sich die Balken biegen.

Weiter wird der Overnight Repo-Markt in den USA seit September täglich gestützt. Ohne diese Massnahmen ist der Patient Weltwirtschaft anscheinend nicht lebensfähig.

Also was heisst hier „strong“? Wo wären wir ohne all diese Eingriffe?

Was jetzt: Ist die Wirtschaft robust oder braucht sie Unterstützung? (FOMC)

In der gestrigen Pressemitteilung trat dieser Widerspruch erneut mit aller Deutlichkeit zum Vorschein.

Fundamental ist alles bestens, aber wir machen jetzt einen Emergency Rate Cut um sogleich 50 Basispunkte und stützen die Wirtschaft mit unserer „Toolbox“.

So macht es einfach keinen Sinn. Und das dämmert den Märkten mehr und mehr.

Und viel schlimmer noch: Der Zins-Senkungs-Hammer, den noch jeder Federal Reserve-Chairman über die letzten Jahre aus der Fed-Werkzeugkiste herausgeholt hat, um die Wirtschaftsmaschine wieder in Gang zu bringen, hilft kaum in einem Krankenhaus.

Schon gar nicht auf der Intensivstation.

Das Virus breitet sich ausserhalb China nämlich weiter rasant aus. Am Sonntag, dem 23. Februar, überstiegen die diagnostizierten Fälle ex-China gerade die Schwelle von 1’000. Die Schweiz beschwichtigte damals noch.

Heute, 10 Tage später, gibt es über 10’000 Fälle ausserhalb Chinas, und auch in der Schweiz nun schon 37.

Exponentiell – besonders schlimm in Südkorea, Italien und im Iran (COVID2019.app)

Wie soll da Powell mit seiner Werkzeugkiste helfen? Dem Markt ist klar, dass er keinen Impfstoff entwickeln kann.

Niedrigere Zinsen führen kaum dazu, dass weniger Veranstaltungen gestrichen werden oder Flüge genommen werden. Chinesische Touristen kann die Fed auch nicht an die Bahnhofstrasse zaubern.

Die Umstellung auf alternative Lieferanten wird ebenfalls nicht dadurch erleichtert, dass man sich günstiger verschulden kann.

Kommt nicht noch ein Wunder, rutscht die Weltwirtschaft 2020 in die Rezession. Und für die Märkte sieht es dann mehr und mehr nach einem Worst Case Szenario aus.

Auch Nullzinsen oder eine nächstes Wertpapier-Kaufprogramm der US-Notenbank – Quantitative Easing – werden da kaum helfen.

Der perfekte Sturm droht. Ein Nachfrage und Angebots-Schock. Und der Fed-Kaiser ist nackt.

Kommentare

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  1. Guten Tag,

    Vielleicht bin ich einer der letzten Idealisten, der sich diese Fragen stellt. Trotzdem möchte ich diese hier stellen.

    Kürzlich war eine Meldung, dass bereits 20000 Flüchtlinge auf der Flucht übers Mittelmeer gestorben seinen. Das Corona Virus hat bis heute ca. 3400 Menschen getötet. Fettleibigkeit tötet jährlich ca. 10 Millionen Menschen, dagegen ist dieses Virus und jede Grippe bisher eine sanfte Brise.

    Warum haben FastFood und Süssgetränke Hersteller – die uns fette Nahrung und Zucker verkaufen – Hochkonjunktur? Während dieser im Vergleich noch harmlose Virus schon jetzt ein Erdbeben auslöst?

    Kann es sein, dass uns der Tod durch ein mehr oder weniger unbekanntes Virus mehr Angst macht, als der Tod durch Herzversagen oder andere verwandte Krankheiten, die durch Fettleibigkeit begünstigt werden?

    Warum können wir bei den 20000 Ertrunkenen auf dem Mittelmeer wegschauen und sobald ein Virus uns angreift, verfallen wir in Panik und Hysterie? Weil unser System von dem Virus stärker bedroht wird, als von den Flüchtlingen, die nur ein Leben in Sicherheit suchen?

    Kann es sein, dass wir zu einer Art von Geld Sekte geworden sind? Anstatt in der Kirche zu beten, schauen wir wie Gläubige täglich auf die Aktienkurse und beten, dass diese stabil bleiben mögen. Wenn nicht, dann greifen wir in den Gifttopf und impfen das System mit noch mehr Gift. Alle Gläubigen schauen dann wieder auf die Aktienmärkte und beten für Erholung.

    Leider hat das dem System zugeführte Gift nun dazu geführt, dass sehr viele Firmen nur noch durch das Gift (billiges Geld) am Leben erhalten werden. Das holt uns nun ein. Sollte Geld nicht wertvoll und knapp sein? Vergessen wir diese Aussagen. Das Geld ist für 98% weiterhin sehr wertvoll und wird auch hier immer knapper, nur für 1-2% hat es den Wert verloren und Geld ist nur noch Mittel zum Zweck. Das ist an Zynismus nicht zu überbieten. Auch hier reden wir uns die Realität schön – oder besser, lassen wir uns die Realität schön reden.

    Wo ist die Menschlichkeit? Was ist die Bedeutung des Wortes Menschlichkeit? Ist dessen Bedeutung unsere Vorstellung, der Sinn oder der Gebrauch des Wortes „Menschlichkeit“? Hat Menschlichkeit örtliche Grenzen? Oder ist Menschlichkeit nur eine unserer engstirnig anmutenden Erfindungen, um uns unsere brutale, chaotische und tierische Natur schön zu denken? Ich sehe in dem Ganzen hier keine Menschlichkeit mehr, sondern nur noch Egoismus und Dummheit.

    Wo bleibt die Diskussion über den Klimawandel? Dieser bedroht langfristig den Fortbestand der Menschheit. Wir hatten gerade den wärmsten Winter seit Messbeginn.

    Warum wird der Virus nun medial so in den Vordergrund gestellt? Ist unser System nun am Abgrund angekommen und die bestehende Elite bringt sich in Position, um ein neues System zu schaffen resp. einen totalen Zusammenbruch und Anarchie zu verhindern? Das sind die wirklich wichtigen Fragen. Könnte die Menschheit ohne die heutige Elite überhaupt ein neues System schaffen? Haben die Klimawandel Demonstranten mit ihren völlig debilen Save the Planet Plakaten ein neues System im Gepäck? Falls nein, wird das sehr wahrscheinlich dazu führen, dass eine durch KI und Roboter kontrollierte Menschheit, angeführt von einer genetisch veredelten Superrasse dabei herauskommt. Ganz sicher! Der Mensch hat bisher immer den dümmsten, einfachsten und kürzesten Weg gewählt.

    (Aktuell muss ich zugeben, dass unsere Damen und Herren in Bern die Corona Situation sehr gut im Griff haben. Ich hoffe, dass diese Kontrolle weiter so bestehen bleibt. Trotzdem bleibt ein flaues Gefühl, wenn ich an die Tausenden von Pendlern denke.)

    Wie weiter? Nicht der Planet muss gerettet werden, sondern die Menschheit – vor sich selbst.

    Ich hoffe, ich bin nicht das letzte frei denkende Individuum, dass sich all diese Fragen stellt. Deshalb wünsche ich uns allen, dass wir endlich aus diesem Traum aufwachen und versuchen die Realität zu erkennen. Nur mit dieser Erkenntnis und einem neuen Bewusstsein, werden wir unser Überleben und das unserer Nachkommen, auf der Erde sichern können.

    Es ist uns Vernunft, Erkenntnis und Gesundheit zu wünschen. Allen vom Corona Virus infizierten oder betroffenen Menschen, wünsche ich viel Kraft und gute Genesung.

    Herzlich
    Niemand

  2. Gut auf den Punkt gebracht. Aus meiner Sicht allerdings zu optimistisch geschrieben. Ich glaube, da kommt wesentlich mehr auf uns zu als der Autor vermuten lässt.

  3. An diesem Bericht ist leider etwas Korrektur noetig.

    Es gab nicht drei Finanzkrisen.

    Die Finanzkrise begann bereits viel frueher, naemlich am Anfang des 19.Jahrhunderts, als die entscheidenden wichtigen Notenbanken auf dieser Welt eingerichtet wurden.
    Insbesondere natuerlich die FED, ein „Geschoepf“ einiger Banker. Ein Buch
    „Die Kreatur von Jeckill Island“ gibt darueber Auskunft.

    Damals begann bereits die Finanzkrise mit der Einrichtung dieser Notenbanken mit ihrem Schuldengeldysystem. Wir bezeichnen es als Kreditschneeball-Finanzsystem. Mit dem Schuldengeld (Falschgeld) begannen die Schuldenberge stetig zu wachsen mittels immer neuen Krediten und ewigen, systematischen neuen Bankbilanzverlaengerungen. Bereits damals begann die chronische Konkursverschleppung und die damit immer groesser werdenden Schuldenberge, die sich bis heute noch, jedes Jahr vergroessern, und immer unbeherrschbarer werden.
    Die Schuldenblase wird deutlich sichtbar, jedes Jahr exponentiell immer groesser und nochmals groesser, und alle Deppen schauen zu, und glauben auch noch daran, dass diese Schulden jemals zurueckbezahlt werden koennten.

    Kaum zu glauben, dass die Menschheit derart verbloedet ist.
    Insbesondere natuerlich diese verantwortungslosen und voellig unglaubwuerdigen, unwissenden und gedankenlosen Politiker und Poltikerinnen, die voellig blind diese sogenannten Staaten regieren, und mit immer neuen Krediten „finanzieren“. Eigentlich muesste doch diesen „Regierenden“ schon laengst klar sein, dass ein Schuldengeldsystem mit Falschgeld langfristig gar nicht funktionieren kann.

    Auch die gesetzlich vorgeschriebene Altersvorsorge kann niemals langfristig funktionieren, denn auch sie ist von immer neuen Schuldenbergen abhaengig.
    Immer weiter verschulden funktioniert aber leider nicht.

    Die Finanzkrise ist ein Dauerzustand, und vergroessert sich taeglich, und immer schneller. Die in Zukunft platzende Schuldenbombe wird taeglich groesser.

    Die (un-) verantwortlichen Notenbanker schauen ebenfalls wie die groessten Deppen zu, und glauben an die Fortsetzung der staendigen Bilanzverlaengerung und Verschuldung; beziehungsweise an die Fortsetzung ihres Kreditschneeballsystems.

    Kaum zu glauben wie diese Leute vor Presse und Kamera schamlos luegen koennen, und vielleicht sogar noch glauben, schon bald ein neues Finanzsystem einrichten zu koennen.

    Wir hoffen schon, dass die Menschheit aus der Vergangenheit und Gegenwart noch lernen wird, und die jetzigen Veranwortlichen zur Rechenschaft zieht, und keinesfalls mehr waehlt. Und eines ist auch sicher: Die Verantwortlichen muessen gerichtlich belangt werden.

    Bis heute versuchen Banker, Notenbanker und Politiker.-/innen den Eindruck zu erwecken, als koennten alte Schulden mit immer neuen Schulden zurueckbezahlt werden – ein Maerchen, aber auch ein Betrug,
    – ein Dauerbetrug!!

  4. Frage an die Leserschaft. Seit Mitte Dezember hat die FED ja Milliarden in das Interbankensystem gepumpt und um diesen Markt zu beruhigen. Ist möglich das die Banken Insiderwissen hatten über das Virus durch Geheimdienste und private Geheimdienste?
    Und ist es möglich das Trumps Handelskrieg mit schuld ist das sich die KPCh nicht traute früher Massnahmen zu ergreifen um nicht einen Deal zwischen China und denn USA zu gefährden?

  5. Herr Hässig liegt goldrichtig mit seinen Kommentaren zur Wuhan- Seuche und der damit verbundenen weltweiten Rezesion!
    Die NZZ Klugscheisser titeln „Auf crash propheten zu hören könnte teuer werden für die Börsianer????“.
    Aber nicht auf die crash propheten zu hören könnte eventuell noch viel teurer werden!! Wenn der Megacrash ausbricht werden alle von Nationalbanken aufgestellte „Brandmauern“ wirkungslos
    fallen! Und der Slogan „Heute Milliardär und morgen Bettler“
    könnte wahr werden! Bravo Herr Hässig für Ihre Publikationen – Sie sind der einzige Lichtblick in dieser unsicheren Zeit! Gut, dass es Sie gibt!

  6. Nein, der Kaiser ist nicht nackt. Die Nationalbanken könnten die Zinsen auch auf -5% senken und mit QE locker z.B. 500 Milliarden in nur einen Markt pumpen. Wer hindert die daran? Die Politik sicherlich nicht, denn die Staaten reiben sich die Hände und verschulden sich bis zum geht-nicht-mehr. Im Extremfall kaufen die Nationalbanken einfach die Märkte leer – diese können also gar nicht mehr sinken, quasi long mit Put ohne Prämie. Ein Paradies für jeden Anleger.

    • @ Bernhard P.Sauer

      …ein Paradies fuer jeden Anleger….

      Sobald die Kaufkraft der Waehrungen zusammenschmilzt, wird es vorbei sein mit dem Paradies. Aber daran wollt Ihr ja gar nicht denken.

  7. Hopla, Theorie wird Praxis: Schon vor 60 Jahren bleute uns am KV der Lehrer der Wirtschaftskunde ein: Wer ruhig schlafen will, kauft keine Aktien. Ich schlafe gut.

    • Die etwas können, tun es;
      die es nicht können, lehren es;
      diejenigen, die es nicht lehren können, verwalten es.

    • Manche Tiefschlaefer wachen erst auf wenn eine vernichtende Bombe eingeschlagen hat.

  8. Mit niedrigeren Zinsen enteignet man einfach diejenigen die „Economy“ SIND – die arbeitsfähigen Menschen die arbeiten und das Theater mit Steuer bezahlen.

  9. Heute werden sie wohl dazu übergehen massiv Aktien zu kaufen. Panikreaktion des Fed war nicht professionell und ein grosser Fehler! Vielleicht wurden einige tief unter Wasser (kurzfristig) gerettet Die ganz grosse Korrektur kommt somit erst noch.

  10. Unserem Komapatienten Finanzsystem werden die letzten noch übrig gebliebenen, lebenserhaltenden Massnahmen verabreicht. Diese werden jedoch keine Wirkung mehr zeigen, zu schlecht ist bereits der Zustand dieses Zombis.

    Statt einen Sarg zu zimmern und uns auf die Geburt eines neuen, lebendigen, bewusstseinserfüllten Neugebohrenen vorzubereiten, trauert die Weltgemeinschaft einem verfaulten, übel riechenden, sich zersetzenden Meister des Hamsterrads nach…

    • die beiden sind dich nur die kasper der zions….@ heini

      dasselbe gilt für jordan, seinen vorgänger hildebrand oder von der leyen
      und useren orangen business satieriker, donald von trumpel.

      aber erklär das mal einem verschwitzten renngaul

    • sie sollten sich nicht von der schaufensterauslage beeindrucken lassen….
      das sind nur die gängigen teletuppis der deepfed @ euer heini’s

  11. rein gefühlmässig senkt die fed(private vereinigung) den zins die letzten 3 jahre ständig….
    obwohl dieser schon jahre im promil% bereich schlängelt.
    und das volk wird paralell im minutentakt zu irgendwelchen hot and breaking finanznews betrottelt.

    irgendwas grosses ist hier im busch….soviel ist schonmal klar.

  12. Es ist unfassbar, dass eine FED auf einen kleinen Virus, der medial gehyped wird, mit einer 50 BP Reaktion aufwartet und zeigt auf, an welchem Punkt wir geldpolitisch und wirtschaftlich stehen. Die Zentralbanken sind mittlerweile zu Prostituierten der Finanzmärkte und der Politik geworden, die unabhängige und souveräne Geldpolitik vergangener Jahrzehnte ist leider passé. Die Zeichen stehen auf dunkelrot.

  13. Iß und trink solang dir’s schmeckt,
    schon zweimal ist uns‘ Geld verreckt.

    Deutsches Sprichwort

    • Thomas Middelhoff hätte die Prämien von Reinhard Mohn besser international angelegt:

      https://www.focus.de/kultur/medien/manager-lieber-jung-und-reich_aid_199891.html

      Man konnte dieses Kapital bereits im Konjunkturzyklus von 2003 bis 2007 vervielfachen mit damals noch neuen ETF´s auf DAX, MDAX, MSCI Brazil, MSCI Russia, etc. um die Ertragsteuerbelastung beim Zufluß rasch überzukompensieren.

      Diese Gewinne waren zudem nach damaliger Rechtslage bereits nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei.

      Was 2003 bis 2007 gut lief und mir direkt einfällt:

      K + S
      E.ON
      RWE
      ThyssenKrupp
      Salzgitter
      Heidelzement
      Porsche
      Arcelor Steel
      u.s.w.

    • „Drei Dinge musst Du vermeiden, wenn Du es finanziell zu etwas bringen willst: ein drittes Haus, eine zweite Frau und die erste Yacht.“

    • @iq investor…

      habe 5 miets häuser, mehrere ha baugrundstücke, huren jeden tag und lebe auf meiner 2.jacht….bitte helfen sie mir, so kann das nun wirklich nicht weiter gehen….)))))