Ruvercap: Bündner KB-Kapitän Fanconi warnt

Staatsbank-Präsident will „Spekulationen oder Behauptungen“ nicht tolerieren. KB investierte 70 Mio., Total-Ausfall ungewiss.

Peter Fanconi ist seit 2014 Präsident der Graubündner Kantonalbank. Seit kurzem ist der Ex-Vontobel-Mann auch zuoberst bei der EFG, gleich wie bei Blue Orchard, die nachhaltig investieren will.

Fanconi, 52, gehört damit zur Finanzelite des Landes. Nun steht der Bündner vor seiner bisher grössten Bewährungsprobe. Seine Kantonalbank hat 70 Millionen rund um Ruvercap investiert.

Dabei geht es um die Idee, in Zeiten von Nullzinsen gute Renditen durch Investments in Private Debt zu erzielen. Fanconis GKB tat dies im grossen Stil, via Ruvercap-Fonds und eigene Vehikel.

Am Mittwoch teilte die Bank mit, dass sie sich per sofort von einem Mitglied des Bankrats – das entspricht dem Verwaltungsrat – trennen würde.

Der Mann war mit Ruvercap verbunden: Er ist VR-Präsident einer Ruvercap-Partnerfirma. Im Bankrat der GKB präsidierte er den Prüf- und Risikoausschuss.

Auf Fragen reagieren die GKB und ihr Präsident Fanconi nervös. Der externe Kommunikations-Berater schreibt als Einleitung zu den Antworten:

„Bitte stell uns vor Publikation und Verwendung unserer Antworten die konkreten Vorwürfe/Kritikpunkte zu, so dass wir dazu Stellung nehmen können. Konkrete Vorwürfe sind in Deinen Fragen ja nicht enthalten.“

„Bitte beachte, dass die GKB keine Spekulationen oder Behauptungen über allfällige Beziehungen oder Verbindungen zu Ruvercap tolerieren wird und dagegen vorgehen wird.“

„Bitte informiere mich kurz über das weitere Vorgehen. Herzlichen Dank für Dein Verständnis und Deine journalistische Fairness.“

Zero Tolerance (Blue Orchard)

Die Fragen waren am Mittwoch an die GKB gegangen, zudem gab es ein Telefongespräch, um zu klären, warum das Thema wichtig sei, nämlich: Wie vorsichtig war die GKB bei Ruvercap?

Konkret wurde gefragt, warum die GKB rund 70 Millionen Franken „in Verbriefungen rund um Ruvercap investiert“ habe.

Dazu meinte der externe Kommunikations-Mann im Auftrag der Kantonalbank: „Die GKB hat Private Debt gezielt nur in der Vermögensverwaltung eingesetzt, als Ergänzung in breit diversifizierten Portfolios.“

Wie viel davon sind gefährdet, lautete die nächste Frage. Die Antwort: „Da der überwiegende Teil der Positionen nach aktueller Beurteilung unverändert werthaltig ist, beteiligt sich die GKB nicht an öffentlichen Spekulationen zur Werthaltigkeit.“

Und weiter: „Die GKB hat letztes Jahr eine Kurskorrektur von 10% auf dieser Position vorgenommen. Eine abschliessende Beurteilung wird erst in einigen Wochen möglich sein, wenn die umfassende Analyse des neuen Investment Managers vorliegt.“

Der Fall Ruvercap wurde vor Jahresfrist akut, als es Probleme mit Partnern gab. Diese bündelten Kredite an KMUs, so dass Investoren via Ruvercap Anteile zeichnen konnten.

Spätestens im Sommer 2019 war klar, was es geschlagen hatte. Drei Ruvercap-Fonds mussten geschlossen werden, da man keine Rückzahlungen an Investoren mehr leisten konnte. Die Assets in den Fonds liessen sich nicht schnell liquidieren.

Seither sind Monate vergangen, und es gab externe Untersuchungen und lange Berichte. Trotzdem stellt sich die GKB auf den Standpunkt, dass es mehr Zeit brauche, bis klar sei, wie gross allfällige Verluste sein könnten.

Die GKB hatte zunächst eigene Private Debt-Vehikel aufgesetzt, in die sie Kundengelder in Millionenhöhe legte.

Diese Vehikel hatten als zugrunde liegende Assets ebenfalls Ruvercap-Papiere, so wie die Fonds, in welche die GKB später zusätzlich investierte.

Dazu sagt die Bank: „Die GKB hat neben dem Fonds in ‚Factoring Anlagen‘ via Tracker-Zertifikate investiert. Die unterliegenden Basiswerte sind die gleichen, wie im Fonds.“

„Die Anleger profitieren von dieser Struktur, da sie günstiger und besser handelbar ist.“

Dann meint der externe Sprecher: „Die GKB hat unmittelbar nach Bekanntwerden möglicher Probleme bei einem der Basiswerte den offiziellen Handel eingestellt, die Situation untersucht und den sukzessiven Abbau des Produktes beschlossen.“

Laut einer Quelle hat die GKB betroffene Kunden erst Ende 2019 über Schwierigkeiten rund um Ruvercap ins Bild gesetzt.

Nun überlegt sich die GKB zu klagen. „Ziel war und ist der Schutz der Kundeninteressen. Allfällige rechtliche Schritte werden nicht ausgeschlossen.“

Kommentare

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  1. Gibt es ein realistisches Marktwert für diese Papiere ?
    Wenn nicht, muss GKB ihre VV Kundschaft sofort begleichen. Es handelt sich nicht um Marktverlust, deswegen ist die Möglichkeit einer Besserung praktisch unmöglich.
    1970 I.O.S. reloaded ?

  2. Bin ich der Einzige, dem auffällt dass der wunderschöne Kanton Graubünden öfters in die Schlagzeilen gerät?
    (Z.B. der grausliche Fall Quadroni und der amtierende Regierungsrat Peter Peyer, welcher alles daran setzt dass der wenig schmeichelhafte Untersuchungsbericht der Bündner Regierung möglichst wenig Verbreitung findet. Er will diesen nicht als Email versenden oder im Internet zum Download bereitstellen, sondern nur ausgedruckt auf Papier per Post versenden…)

    • Irgendwo habe ich neulich diese Anekdote zugestellt erhalten :

      ‚ GR stünde für Gauner Republik‘

      Ist da womöglich was dran?

  3. Peter Fanconi ist zweifelsohne ein charmanter Zeitgenosse. Leider neigt er zur Selbstüberschätzung und versteht sich selber als begnadeter Banken-VR. Tatsächlich aber ist er immer gut gelaunter Blender und Selbstoptimierer. Als VRP der BKB hat er total versagt und bei der EFG kommt ihm seine joviale Art eher zugute, getreu seinem Motto: nur nie die richtigen Fragen stellen.

  4. Solche Investment-Entscheide werden nicht von einem einzelnen VR getroffen. Auch da wird es ein CIO-Office geben. Und da muss es Leute geben, die völlig versagt haben.
    Die Frage ist nur noch, wie viele weitere Personen entfernt werden müssen und wie hoch das Problem reicht.

    • z.B, ein Dr. Christoph Caviezel, der bei Mobimo im führendem Gremium ist. Mobimo = Immobilien – GKB = Hypotheken.

  5. Fanconi ist der nächdte Star am Firmanent des Schweizer Finanzhimmels, der abstürzen wird. Da helfen auch Drohungen gegen unliebsame Journalisten nichts.

  6. Es stellen sich grundsätzlich zwei Fragen:
    – sollte man bei solchen Positionen nicht endlich mal ein Verbot von anderen Mandaten durchsetzen oder vor Antritt ein Überprüfung vornehmen und zukünftige Risiken zu vermeiden.
    – sollte man nicht endlich die Finger von solch abenteuerlichen Konstrukten lassen. Die Vergangenheit hat doch zur Genüge gezeigt, dass sie Kunden praktisch immer drauflegen.

    • Passt. „Die Vergangenheit hat doch zur Genüge gezeigt, dass sie Kunden praktisch immer drauflegen.“ Wir wissen gar nicht welche Fälle nicht aufgeflogen sind und dabei noch lukrativ waren.

  7. Und wieder mal EAM´s, die den Hals nicht vollkriegend ihre Kunden doppelt oder dreifach melken. Wieviel Retro geht von Ruvercap an Aquila und Konsorten, ohne dass die Kunden es wissen. Und ein beträchtlicher Teil soll via Singapore in die Vehikel geflossen sein. Natürlich alles Weissgeld.

  8. Mediensprecher von heute sind die Märchentanten von gestern. Zumal externe Medienspezialisten, garantiert auf interne Dokumenten Zugriff haben.
    Vom hören Sagen lernt man Lügen und eine Teil- Wahrheit, ist meines Erachtens, noch immer eine ganze Lüge.
    Ich denke dass einige Wirtschafter massiv unter fehlender Glaubwürdigkeit leiden.

  9. Ich würde mich bei meiner Bank auch bedanken, wenn ich plötzlich solchen Schrott in meinem Portfolio wiederfinde. Wer kam überhaupt auf solch eine abstruse Idee?! Ebenfalls ein Armutszeugnis für die anderen Involvierten, wie Aquila oder auch die PKs. Ihre habt einen primären Job, die Risiken zu managen. Job nicht erfüllt. Ich als Anleger bzw. Versicherter würde klagen. Und nein, man konnte es kommen sehen.

  10. Könnte es sein, dass es sich bei diesem Spindoktor um einen gewissen A. mit seinem Scheinbüro in Züri handelt?

    Legendär wie er die allesamt gescheiterten Exponenten im ASE/BKB-Betrugskandal durch alle Böden hindurch verteidigte. Nachdem nun leider auch U ein ex-Klient ist, offenbar im schönen Graubünden fündig geworden?

  11. Da wird wieder gewurstelt bei der KB mit dem „Saubermann-Image“. Irgendwann rächt es sich, wenn die Interne Kontrollstelle anhand von Seilschaften und nicht von Kompetenz und Erfahrung besetzt wird. Schade, denn der aktuelle CEO ist aus meiner Sicht eine Gewinn für die Bank.

  12. Herr Fanconi werde bereits vor Monaten von einem Insider gewarnt, dass RuverCap (Turnes, Clapasson) sein eigener Thomas Huber (GKB ex, Batagon) Geschaefte machen und die GKB Anleger hineingezogen werden…Nichts ist passiert!

    Warum klagt die GKB nicht…, sondern probiert hinten rum einen Deal zu machen…wird wohl nicht funktionieren…

    Am besten man schaut einmal auf dem BUNA VISTA GOLF in Sagogn vorbei und man trifft dort einige etc….

  13. Ruver ist romanisch für „Eiche“.

    Wieso nicht Ruvercap auf Marschruvercap umbenennen(„marsch“ ist romanisch für „morsch / verrottet“) ?

  14. Fanconi auch bei dieser dümpelnden EFG? Warum stellt man solche Leute an die Spitze einer Staatsbank? Das gibt doch Interessenskonflikte nach und nach? Es gibt doch andere fähige Bankräte, die nicht noch überall sonst in irgendwelchen Banken und anderen Instituten hocken? Bitte holt Leute rein, die sich nicht über eine Vielzahl an VR-Mandaten ihr Brot verdienen müssen. Diese Ämtli-Sammler handeln nie im Interessen der Kunden und Mitarbeiter. Liebe GKB, back to the roots mit bodenständigen und unverfilzten Steuermännern. Gruss aus den Bergen.

    • Verstehe ich das richtig?
      Die GKB investiert in Ruvercap, Ruvercap investiert in Batagon – also kein direkter Zusammenhang GKB und Batagon, aber dennoch tritt Thomas Huber wegen möglichen Interessenskonflikten und um den Ruf der GKB zu schützen zurück (leider erst Monate nach der internen Aufdeckung).
      auf der andren Seite investiert die GKB in Blue Orchard, in welcher auch Peter Fanconi sitzt und mitverdient – aber hier besteht kein Interessenskonflikt?

    • Fanconi, Vinzens…all die super ‚bodenständigen’ (synonym für Langweilig?) Bergler mit ihren heuchlerischen Fratzen…denen wurde wohl alles langweilig In Ihre Provinzlöchern…dann lieber Investmentbanker…die sind wenigstens offiziell cool 😎

  15. …“Factoring Anlagen‘ via Tracker-Zertifikate investiert. Die unterliegenden Basiswerte sind die gleichen, wie im Fonds.“

    Tracker-Zertifikate eignen sich für Kunden mit hoher Risikofähigkeit. Sie sind in der Familie der strukturierten Produkte angesiedelt und gehören daher zu den komplexen Finanzprodukten, die meist professionellen Anlegern vorbehalten sind.

    Vontobel hat das Geschäft mit den strukturierten Produkten damals aufgezogen und war lange Zeit Marktführer. Es verging praktisch keine Woche, ohne dass nicht ein neues Produkt auf den Markt kam. Vontobel hat mit diesen Produkten sehr gut verdient.

    Nachteilig bei den Strukis ist für mich, dass keine Kostentransparenz besteht und die Konstruktion sehr erklärungsbedürftig ist und daher dauernd überwacht werden sollte auf die unterliegenden Komponenten. Werden sie zudem nicht an einer Börse gehandelt, ist der spekulative Gehalt nicht zu unterschätzen. Nichts für Laien. Höchstens für risikofähige professionelle Anleger.

    Es gibt z.B. Kantonalbanken, die für bestimmte Kunden den Kauf von solchen Produkten verbieten; es sei denn, diese würden ausdrücklich schriftlich erklären, dass sie das Produkt analytisch verstehen und ihre detaillierten Angaben sie als professionelle Anleger qualifizieren und sie sich des potentiellen Verlustrisikos bewusst sind und die Folgen zu tragen bereit sind (siehe auch Sorgfaltspflichten bei der Vermögensanlage).

    • Musste kurz überlegen, wie ich hier antworten soll, ohne despektierlich zu werden. Tracker-Zertifikate insgesamt über den gleichen Leisten zu schlagen, kann ich nicht nachvollziehen. Transparente Tracker-Zertifikate (bei denen der Inhalt auch klar ersichtlich ist) sind meines bescheidenen Erachtens durchaus sinnvoll. Werden hingegen irgendwelche – schwer nachprüfbare – Indices oder anderer Schrott zugrunde gelegt, geh ich mit Ihnen voll einig. Betreffend der Kosten müssen m.W. seit einigen Jahren die TER klar ausgewiesen sein, das sollte eigentlich kaum mehr ein Hinderungsgrund sein. Grundsätzlich gilt auch hier – wie bei allen Anlageprodukten (nicht nur Struktis), was der Endanleger nicht zumindest ansatzweise versteht und nachvollziehen kann, gehört auch nicht ins Portfolio. NB Kann der Sekundärmarkt bisweilen zum Problem werden, aber gerade bei Vontobel sehe ich da – im Gegensatz zu anderen Anbietern – grundsätzlich wenig Erklärungsbedarf.

    • @ Supermario

      Sie missverstehen meinen Kommentar.

      Es geht hier nicht um Tracker Zertifikate per se, sondern um die Bonität der dem Tracker unterliegenden Factoring Anlagen im vorliegenden Fall Ruvercap.

      Und dass sich, ganz abgesehen davon, mit Strukis gutes Geld für den Emittenten verdienen lässt ist eine Binsenwahrheit.

      Zum Wahrheitsgehalt der veröffentlichten TER nehme ich hier nicht Stellung, da ich selbst in der entsprechenden Produktentwicklung tätig war…

      Auch ich möchte nicht despektierlich sein, bitte Sie aber zukünftig nochmals zu lesen, bevor Sie antworten.

  16. Die Drohung am Schluss ist aber sowas von unnötig und zwecklos, dass ich mich frage, warum überhaupt. Dass die GKB die Gerichte bemühen kann/darf, ist ihr gutes Recht. Das wissen alle. Einschüchterung? Das wäre auf den Mann gespielt und nur dämlich.

  17. Im Moment leiden leider die beiden KB Anlage-Chefinnen in Chur und Schwyz gerade unter einer Pechsträhne. Schade, das wir die Ewiggestrigen in den Banken wieder auf den Plan rufen, die immer noch grosse Probleme mit Frauenförderung, LGBT und ganz generell mit Diversity haben. Disgusting!

    • Niemand hat Probleme mit kompetenten Frauen – nur inkompetente Personen sind ein Problem, was hier anscheinend gemäss den Berichten leider der Fall ist.

    • Das passiert eben wenn frau nur anhand des Geschlechts (Sozusagen als Marketingkampagne) beflrdert wird…hilft niemandem, schadet Alken…speziell den kompetenten Frauen

  18. „Drohen, Spekulationen oder Behauptungen nicht tolerieren“
    Ein externer Kommunikationsberater eine Art Stöhlker aus dem Unterland
    (per Du mit L.H.) wird bemüht.
    Warum nicht einfach hinstehen – die Karten (offen) auf den Tisch legen?
    Auf der Grundlage: Wir haben ein reines Gewissen.

    • Besagter PR-Fuzzie spielt offenbar in der zweiten Liga, sonst wüsste er, dass Drohungen bei Lukas Hässig in der Regel den gegeteiligen Effekt auslösen.

  19. Immer mehr der Blasen platzen;
    Fond Manager sind schwarze Katzen:
    Sie sich im Gestrüpp verstecken,
    während Anleger daran verrecken.

    Auf Ruverkap folgen nun schnell;
    ich höre schon jetzt das Gebell,
    Dutzende von weiteren Megapleiten:
    Blanke Geldgier liess sie reiten.

  20. Die Gier treibt die Bosse in solche zweideutige Firmen und in den ganzen Bitchcoin Sumpf. Verstand ausgeschaltet.

  21. Peter Fanconi, der Präsident der Bündner Kantonalbank, wurde im Hedge Funds Geschäft gross und hatte bei seinem früheren Arbeitgeber (Firma Harcourt, die dann an Vontobel verkauft wurde) sehr viel Geld verdient.

    Dass es nun bei dieser Kantonalbank auf der Anlageseite drunter und drüber geht, vermag bei einem früheren Hedge Funds Manager an der Kantonalbanken-Spitze nicht zu verwundern.

  22. Wie herzig ist das denn? Die GKB sollte sich vorher informieren was die Asset Klasse „Private Debt“ darstellt und welche Eigenschaften dieses auszeichnen (Laufzeit, Liquidität, Risiko, Rendite…). Wenn alles klappt strahlt die Sonne, wenn die Nervosität steigt donnert‘s. Will heissen: Ohne spezifisches Wissen – und davon muss an dieser Stelle ausgegangen werden wenn die GKB im Ernst geglaubt hat, dass Rückzahlungen jederzeit möglich sind – gehören solche Investments nicht in die Hände der GKB geschweige denn ihrer Kunden! Warum wohl wird mehr Rendite geboten? Hallo!!! Wird jetzt das Lied des Ahnungslosen Opfers gespielt um sich aus der Verantwortung zu ziehen? Soblad einer einen fahren lässt und es im Raum zu riechen beginnt, will’s einmal mehr keiner gewesen sein :–)))))) Peinlich, was die GKB treibt
    Überlasst das den gestandenen Anbietern, welche über das nötige Know–how, Erfahrung und Netzwerk verfügen!

  23. Wieder mal ein „Droher“ aus der PR-Abteilung. Hat ja prima funktioniert im Fall Vincenz oder im Fall EY.
    Herr Fanconi, konzentrieren Sie lieber Ihre Energie darauf, den Saustall aufzuräumen. Wie realistisch ist denn, dass der VR allein das Problem war? Im operativen Geschäft muss es auch mehrere hochrangige Personen geben, die dringend entfernt gehören.
    Oder ist etwa Fanconi das Problem?

    • Ein „faules Ei“ findet man in fast jedem Betrieb.(Man beachte CS und UBS) Wie sich jedoch Herr Fanconi zu Ihren typischen Bankern unterscheidet, ist dass er bereits andere „Sauställe“ wie Sie diese gerne bezeichnen, aufgeräumt hat. Zusätzlich ist seine Arbeit mit Blue Orchard bewundernswert, wie durch Micro-financing Menschen in Drittwelt Ländern geholfen wird, ein eigenes Business aufzuziehen. All diese positiven Aspekte werden natürlich ausgelassen, wäre ja ansonsten für Sie nicht spannend diesen Artikel / Kommentar zu publizieren. Wie damals Franz Grillparzer schon sagte: „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“

    • Schämen Sie sich eigentlich ihren Namen zu schreiben, und schämen Sie sich eigentlich nicht, dass Sie hier das Wort Saustall benutzen? Ich finde das bei allem Respekt, sehr respektlos des Verfassers dieses unwürdigen Artikels.

    • @Hans: Sie stehen wohl auf der Lohnliste Fanconis – einfach nur peinlich.

  24. Ich mag den Satz: „…wurde nur in Vermögensverwaltungsmandaten eingesetzt…“ Die VV-Mandaten sind ja teurer als die Beratung, weil da ja eine professionelle Verwaltung und die laufende Überwachung der Anlagen gewährleistet wird. Neu hinzu kommen: Investitionen in nicht werthaltigen Schrott-Schuldpapieren. Wäre fast ein Argument für höhere Preise der VV-Mandat. 😉
    Und mal ehrlich: wer auf einen Clapasson setzt, hat eh nicht viel gecheckt.

  25. ich erlaube mir jetzt schon zu sagen, dass es fürstliche byby handshakes und es absolut keine für die geschichtsbücher relevanten einträge geben wird. GR wird auch weiterhin für die nächsten 300 jahre NFA empfänger kanton bleiben und der übliche klüngel am wirken.