„Inside Paradeplatz“ – Cui bono?

Gedanken zu Blogs, Wirtschafts-Recherchen, Abhängigkeiten und Online-Kommentar-Schreibern.

Die Frage des Nutzens und Schadens von „Inside Paradeplatz“ beschäftigt mich seit langem. Und ebenso stelle ich mir jeweils die Frage, weshalb ich dort (und nicht anderswo) gelegentlich Texte veröffentliche und insbesondere, ob ich mich den danach folgenden Anwürfen weiterhin aussetzen soll.

Am Beginn meiner Überlegungen stelle ich mir die Frage, ob „IP“ oder etwas Besseres erfunden werden sollte, falls Lukas Hässig seine einsamen Feldzüge nicht unternähme. Eigentlich JA, aber es wäre niemand da, der es wagen würde.

Und damit hätten einige Fehlleistungen und Gaunereien länger praktiziert werden können beziehungsweise wären jetzt noch nicht abgestellt.

Was sind die Alleinstellungsmerkmale von „IP“? Ist es nur die manchmal grobe Sprache? Oder Schlimmeres?

Offenbar nicht, denn Heerscharen von sehr gut bezahlten Juristen haben es im Auftrag ihrer Grosskunden bisher nicht geschafft, Lukas Hässig zum Schweigen zu bringen. Was ihm einen Nimbus des David eingebracht hat. Und die Goliaths werden verachtet.

Aber wer nimmt das Thema auf? Ich habe es in einem „IP“-Beitrag gemacht (siehe Link). Anderswo, wo mein Beitrag null Chancen gehabt hätte, veröffentlicht zu werden, ist das Thema nicht aufgenommen und/oder vertieft worden. Die Bindungen sind ganz offensichtlich zu stark.

Die eigentliche USP von „IP“ ist es, als Anlaufstelle für Whistleblowermit berechtigten Anliegen zu dienen. Sowie, im Schatten von diesen, für ohnehin Frustrierte.

Was viel mit der Kultur der Masslosigkeit in den oberen Etagen der Grossunternehmen zu tun hat. Sowie mit der Tatsache, dass dort Whistleblower auf die Strasse gestellt werden. Wie nun sogar im Falle der Chirurgen-Schweinereien am Zürcher Kantonsspital.

Neu ist daran eigentlich nichts. Ein Hansjörg Abt konnte sein bestes Stück, den Fall des Werner K. Rey, „nur“ mit der Unterstützung des wohl höchstrangigen Whistleblowers der schweizerischen Wirtschaft, Robert Holzach, aufführen.

Der andere Unterschied zu Lukas Hässig ist jener, dass sich Hansjörg Abt vor seinen Kaskaden der Blossstellung und schliesslich Vernichtung Zeit für intensive, eigene Recherchen nahm. Nehmen konnte.

Es gab auch beim „TA“ einen damals bekannten, nun jedoch in Vergessenheit geratenen „Wühler“ mit auffallend hoher Trefferquote, der ebenfalls stark von Zuträgern lebte.

Hanspeter Bürgin verfügte (unter anderem) über ein dicht gewobenes Netz zu Untersuchungsrichtern. Und auch Bürgin nahm sich viel Zeit, bevor seine Recherchen in die Spalten kamen.

Zurück zu „IP“: Ich wünsche mir nicht, dass „er“ verschwindet. Vielmehr sollten weitere dazukommen und damit die Qualität heben.

Die „Republik“ kann es nicht. Null Kompetenz in Wirtschaftsfragen. Und auch Ringier ist nicht fähig. Die seinerzeitige Kritik des Michael Ringier an Lukas Hässig erscheint mir mit jedem zusätzlichen Tag, angesichts der „Blick“-Leistungen, noch hohler.

Wie sollen die denn zugreifen, wenn sie sich mit dem Establishment der UBS und der Mobiliar ins Nest setzen? Und sehr gerne auch mit der SRG und mit Bundesrätinnen.

Ein P.S. noch zu den Kommentaren in „IP“: Lukas Hässig sollte sich überlegen, nur noch Kommentare aufzuschalten, die neben Behauptungen auch ein Minimum an Argumenten enthalten.

Aber man kann ja sogar in der „NZZ“ gelegentlich Kurzkommentare lese, wo schlicht und einfach zu lesen ist, dieser oder jener Beitrag sei von ganz hervorragender Qualität gewesen.

Was ja sehr häufig auch zutrifft. Aber für diese Erkenntnis brauche ich keinen Leserkommentar.

Und auch dies noch: Einen Text wie jenen zu den Anwaltskanzleien (und weitere) würde ich gerne in der „NZZ“ abgedruckt sehen. Aber ich habe es weitgehend aufgegeben, dort „Bittibätti“ zu machen. Denn meine Texte will ich zeitnah veröffentlicht sehen, und ich schätze auch nicht, wenn eher Unbedarfte redigieren oder gar kürzen.

Kommentare

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  1. IP ist eine Klatschseite mit möglichst viel Clickbait, und darum kommen viele her. Aber so zu tun, als wäre dies Journalismus, ist echt peinlich. Man es einfach etwas Spass und Ablenkung sein lassen.

  2. Beim Blick, um nur ein Beispiel zu nennen, werden unter dem Vorwand „Netiquette“ Kommentare mit z.B. folgendem Inhalt NICHT publiziert:

    Kritik am Einfluss der Israeli auf die Trump-Administration.
    Kritik an der israelischen Siedlungspolitik.
    Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit von Präsident Trump.
    Satire zu Widersprüchen von Parteiexponenten von SVP in Gegenüberstellung Parteiprogramm.

  3. IP ist ein erfrischender, reinigender Gegenpol zum linkslastigen oder zum unterwürfigen Mainstream, welcher sich mit Corona intensiviert und endemisch ausgebreitet hat, nicht zuletzt durch staatlichen Druck. Da kommen die Facts und deren Hintergründe noch auf den Tisch, wird der Finger auf die Wunde gelegt. Ein mutiges Unterfangen, welches hoffentlich inspirierend wirkt.
    Robert Bider

    • Offenbar ist fpr Sie links, wer sich an Sicherheitsabstände hält. Eine einfache Weltsicht, die auch Ihren politischen Standort entlarvt.

    • @ Bider

      Offenbar ist in ihrem bescheidenen Vorstellungsvermögen jeder links, der sich anders verhält als sie.
      Sie sind ein Einfaltspinsel und können sich offenbar nicht vorstellen, dass es auch viele auf der rechten Seite des politspektrums gibt, die sich ebenfalls an die social distancing Vorgaben halten, und zwar aus medizinischer Überzeugung und nicht aus Ideologie. Ihr anti-Mainstream- Komplex ist das Ergebnis einer permanenten Unzufriedenheit mit sich selbst.

  4. Ich bin grundsätzlich ganz bei Ihnen. Das Problem bei ip ist, dass es immer wieder einen Artikel hat, der von der Faktenlage her dermassen falsch ist (Gastautor Stöhlker lässt grüssen), dass die Glaubwürdigkeit des ganzen Portals stark leidet – obwohl ja viele Geschichten total ins Schwarze getroffen haben.
    Die hier genannte Kritik über die CH-Medien trifft absolut zu, allerdings erlauben die sich extrem selten solche „Totalabstürze“, während es bei IP leider viel zu viele solche hat.

  5. Völlig unnötiger Beitrag. Wenn Ihnen IP nicht passt, einfach nicht mehr die Seite besuchen… Wer alle Kommentare liest, bzw. nichts besseres zu tun hat, selber schuld.

    Cui Bono ist getrost auf 95% der Schweizer Medien anwendbar. „Bildungsbürger“ lesen heute die Financial Times, WSJ oder NYT/ Guardian. Für lokale News vielleicht noch etwas Tagi. (soviel zum Thema NZZ wo heute wohl der Sport das journalistisch einzig gute Ressort ist)

    Inside Paradeplatz hat gefühlte 90% aller wichtigen Schweizer Wirtschaftsprimeurs lanciert, aber natürlich braucht der Newsblog jeden Tag einen Artikel, um Relevanz, Traffic und Herrn Hässigs Lohn zu generieren. Dass dabei nicht immer alles newsworthy ist, ist ja klar.

    Wenn es IP nicht gäbe, müsste man es sehr wohl erfinden und es braucht v.a. couragierte und kreative Journalisten wie Herr Hässig.

    • Text nicht verstanden?

      Es steht ja geschrieben, wie wichtig die Arbeit von Lukas Hässig ist.

    • Zur NZZ: Schauen Sie sich die Vielzahl von exklusiven Beiträgen aller Ressorts z.B. der gestrigen Mittwochausgabe an. Da kann nicht einmal die FT mithalten. Es geht nichts über Aussensichten eines Erstklassmediums eines Kleinstaats, der die vermeintlich Grossen unter die Lupe nimmt. Das Umgekehrte will beispielsweise der NYT immer weniger gelingen. Und noch etwas zum Guardian: Seine grösste Stärke ist es, frühzeitig die richtigen Fragen zu stellen. Aber in der Analyse hat er Schwächen. Die beispielsweise Gina Thomas, eine der Edelfedern der FAZ, heute aufzeigt. Sie schreibt im lead: „Der Guardian stellt Firmen an den Pranger, die einst mit Geld aus dem Sklavenhandel gegründet wurden. Nur die eigene Geschichte lässt das Blatt aus.“

    • Es freut mich für Sie (Erich Heini), dass Sie in der NZZ trotzdem noch viele wertvolle Exklusivbeiträge finden. Für meinen Geschmack sind die meisten Artikel zu wenig zeitnah (d.h. sie hätten ebenso gut letzte oder vorletzte Woche (oder Monat) erscheinen können). Zeitnahe, neue Geschichten sind die Kernaufgabe einer Tageszeitung. Hätte bsp. nicht auch die NZZ mit dem Anspruch führendes Wirtschaftsmedium im Deutschen Sprachraum zu sein, offensiver bei Wirecard recherchieren können/sollen? Das blieb bis zuletzt eine FT Geschichte.

      Die Aussensicht eines Kleinstaats mag seinen Wert haben, genügt aber für die Kommentarseite. Kommentar- und Hintergrundartikel stehen bei der NZZ gefühlt 80/20 im Verhältnis zu News, was bei einer Wochenzeitung od. Magazin, nicht aber Tageszeitung, ok sein mag.

      Trotzdem wünsche ich der NZZ, dass ihr weiterhin viele interessierte Leser wie Sie erhalten bleiben, da die auch mir am Herzen liegt. Leider aber bin ich wenig optimistisch.

  6. Dieses Forum hier war mir bis vor einem halben Jahr leider gar nicht bekannt. Man müsste es erfinden, gäbe es IP nicht. Kult sind für mich die Interviews wo LH das Mikro abwechslungsweise an einer Zahncreme- oder Niveatube befestigt und im Hintergrund läuft mal einer zur Toilette währenddessen meist spannende Gespräche stattfinden. Echtes Handwerk eben. Ich finde dann die Kommentare meist so spannend wie die Diskussion davor. OK, einige Kommentarschreiber sollten an ihrer Höflichkeit arbeiten oder ein Kommentar-Abo lösen müssen um ihre Unflätigkeiten loszuwerden. Bitte weiter so Herr Hässig und holen Sie doch Isabel Vilallon zurück. Merci.

  7. Ich glaube hier wird etwas zu sehr verallgemeinert. Wir sind alle hier in IP weil wir gerne lesen was um umrunden herum passiert, und immer mal wieder kommt ein Artikel der dem gerecht wird, vernünftig recherchiert wurde, neutral geschrieben wurde, mit dem Ziel sich eine gute Meinung bilden zu können.

    Das Problem ist jedoch, dass mittlerweile es den Anschein ergibt, dass auf die Schnelle noch mehr Artikel rausgehauen werden müssen, die überzogen, hetzerisch und teilweise sogar komplett widersprüchlich und unsinnig sind.

    Als Journalist sollte man an sich selbst den Anspruch haben etwas neutral und informiert zu berichten, und nicht Halbgare Themen rauszuboxen um einen täglichen Schnitt zu markieren…das ist das Problem mit den negativen Kommentaren, da wir sehen, dass die Qualität massiv abgenommen hat

  8. Zur Meinungsfreiheit gibt es nur eine Definition, welcher keiner Diskussion bedarf und zwar von Noam Chomsky:

    Es gibt genau zwei Meinungsfreiheiten: Die eine ist, man darf alles sagen, was der Meinung von Hitler oder Stalin entspricht oder alles ist erlaubt.

    Dazwischen gibt es genau nichts !

    Noam Chomsky ist Mathematiker!

    Das Interview hierzu ist auf SRF gesendet worden.

    • @Klaus Marte

      Danke

      Frage:

      Ich will aufklären, dass die Geldpolitik der SNB auf einer irrigen Geldtheorie basiert:

      Der SNB-Chef Jordan verwechselt links und rechts der SNB-Bilanz.

      Das stellt eine grosse Gefahr für die Schweiz dar:

      Siehe Devisenberg von fast 1 Billion, der immer grösser wird.

      Das Schweizer Staatsfernsehen und die SNB-freundlichen Medien blocken meine Argumentation ab.

      Ich schreibe auf Inside Paradeplatz. Die Diskussionen zu meinen Artikeln werden unablässig torpediert von anonymen Trollen ohne fachliche Gegenargumente dafür umso mehr mit persönlichen Beleidigungen.

      Die anonymen Pseudonyme wechseln zudem ständig.

      Aber eines bleibt bei Ihnen gleich: Sie verteidigen die Chaostheorie der SNB.

      Es handelt sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um bezahlte SNB-Trolle, die ausschliesslich zu meinen Artikeln schreiben und nicht zu anderen.

      Frage:

      Habe ich eine falsche Vorstellung von Meinungsfreiheit und muss mir alles gefallen lassen oder wird die Meinungsfreiheit hier von der SNB-Lobby mit Füssen getreten?

      Marc Meyer, neuer und originaler SNB-Beobachter (nicht die Kopie)

    • Addendum:

      Anschauungsunterricht gleich unten:

      Der Kommentator «Claire» torpediert die Diskussionen zu meinen Artikeln seit Jahren, was er vor wenigen Wochen sogar zugegeben hat. Er schreibt u.a. auch als «Urs Abderhalden» usw.

      Er gehört zur SNB-Lobby. Anonym beschimpft er mich, wenn ich die Chaos-Theorie von SNB-Jordan hier kritisiere.

      Heute nannte er mich weiter unten

      – ein «Plünderer» und ein «aufwieglerischer Zeitgenosse», vor dem man die SNB beschützen müsse

      – er unterstellt mir, ich hätte meinen Doktortitel gekauft

      – ich würde den Unterschied zwischen einer Geschäftsbank und einer Zentralbank nicht begreifen (wobei er selber den angeblichen Unterschied nicht aufzeigt)

      Aus seinen zahlreichen Kommentaren geht hervor, dass er enge Beziehungen zur SNB-Direktion ev. sogar SNB-Bankrat hat. Er ist verankert in der Wirtschaftswissenschaft mit ihren vielen Irrlehren.

      Nochmals: Muss ich mir alles gefallen lassen oder unterdrückt die SNB die Meinungsfreiheit mit Trollen?

      Unterdrücke ich die SNB-Trolle, wenn ich fordere, dass anonyme persönliche Beleidigungen nicht veröffentlicht werden sollen oder unterdrückt die SNB mich?

      Marc Meyer (jetzt neu unter SNB-Beobachter; das Original und nicht die Kopie hier)

    • Lieber Herr Meyer, dass Sie sich etwas als Artikelschreiber bei Inside Paradeplatz zurückgezogen haben, ist sehr bedauerlich. Sie kämpfen in Sachen SNB und deren irren Aktivitäten gegen Windmühlen an, haben aber doch vielen Leuten die Augen geöffnet.Dafür vielen Dank. Beleidigungen oder Beschimpfungen sind zwar primitiv, kann man aber ignorieren. Wenn aber berufsschädigende, rufschädigende und verleumderische Behauptungen kommen, wie z.B.Sie „hätten Ihren Doktortitel gekauft“, geht das definitiv zu weit. Wie wär’s, wenn IP solche Identitäten öffentlich aufdeckt? Dann hätten Sie die Chance gegen solche Typen vorzugehen.Es kann ja nicht im Interesse von Herrn Hässig sein, dass sich unter den Kommentaren Strafrechliches abspielt.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Meyer

      Zu Kritikern, die Sie für Idioten halten, würde ich genau nichts sagen.

      Warum hier Zeit verschwenden?

      Dann haben Sie das Thema SNB und wollen unbedingt, dass dieses Problem gelöst wird.

      Rudolf Elmer und Gunther Kropp scheinen ebenfalls Ähnliches erlebt zu haben wie Sie.

      Sie alle wiederholen ihr eigenes Thema immer und immer wieder auf diesem Blog.

      Wirkung ziemlich nahe bei Null.

      Gemeinsam ist Ihnen Dreien und übrigens bei IP generell, dass es immer um Machtsysteme geht.

      Mein Rat ist daher, dass Sie sich erst damit beschäftigen wie solche Machtsysteme funktionieren.

      Sobald Sie dies wissen können Sie Ihr Spezialthema SNB angehen.

      So wie Sie dies aktuell versuchen , erreichen Sie nur Ihre persönliche Zerstörung und zwar auch ohne andere Personen, ob diese dazu beitragen wollen oder auch nicht spielt keine Rolle.

      Sie selbst entscheiden.

      Dann vielleicht noch etwas zum Thema selbst.

      Meine Erfahrung ist, dass Menschen nur auf lebenswichtige Punkte reagieren – zumindest im notwendigen Umfang für eine Veränderung.

      Ob Falschbuchung, Korruption, Gesetzesbruch, Todesfälle anderer oder was auch immer führt zwar zu einem Aufreger aber nie dazu das bestehende Leben aufzugeben oder auch nur wählen zu gehen.

      Suchen Sie sich also mindestens zusätzlich eine „reale“ Beschäftigung : Enkel hüten, Hausbau, Garten etc.

      Wenn Sie wollen können Sie mir beim Verfugen eines Industriedenkmals helfen ?

      🙂

      Ich wünsche Ihnen Alles Gute!

      Klaus Marte

    • @Franz Walter

      Vielen Dank Herr Walter.

      Ich schreibe jetzt unter meinem eigenen Blog ‚SNB-Beobachter“

      Zudem noch viel intensiver als vorher.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Marthe

      Sie sind gut.

      Haben nicht viel mitbekommen, von dem was ich bisher geleistet habe.

      Sogar die Bank of England schreibt mir ab.

      Viele meiner Forderungen musste die SNB umsetzen.

      Ich stehe ganz zu und in meiner Berufung. Nichts von Selbstzerstörung.

      Enkel?

      Sie wissen nichts von mir. Aber ich muss hier ja keine öffentliche Auslegeordnung machen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Klaus Marte

      Noch etwas

      Meine Frage haben Sie nicht beantwortet:

      Wer unterdrückt die Meinungsfreiheit?

      Die SNB oder ich?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Marc Meyer:

      Weiter so! Lassen Sie sich nicht beirren. Sie haben schon richtig erkannt, wie inkompetent und grobfahrlässig (ein Schelm, wer böses denkt) die SNB ist.

      Da wettern “stolze Bürger” gegen was weiss ich für eine EU-Regel, und sehen unser Land in seinen Grundfesten bedroht. Dabei ist die wichtigste und nötigste Unabhängigkeit die der Geldpolitik: ohne unabhängige Geldpolitik gibt es auch kein unabhängiges Land. Und genau das hat die SNB, indem sie den Euro zum Mass aller Dinge erklärt hat und abwechslungsweise auch noch gegen den Dollar ein imaginäres Peg verteidigt, zunichte gemacht.

    • Dottore Meyer: Sorry muss Ihre Paranoiavorstellungen leider enttäuschen – ich bin nicht Urs Abderhalden und weiss auch nicht wer das ist. Aber scheinbar gibts noch mehr die meinen, mit Ihren Vorstellungen über Zentralbanking stimme was nicht!
      .
      Dass eine Zentralbank als an erster stellende Institution der „Geldnahrungskette“ besser dasteht, wenn Sie als Schuldner Macht ausüben kann, denn als Gläubiger scheinen Sie noch nicht ganz gecheckt zu haben.
      Ohne diese ganze FX Problematik hätte die SNB übrigens noch eine gleich langweilige Bilanz wie vor der Finanzkrise, die Giroguthaben der CH Geschäftsbanken wären jetzt vermutlich irgendwo zwischen 15-20 Mrd auf auf der Passivseite.
      Die Hauptaufgabe der SNB ist nicht Kredite an Banken zu verteilen (wie Sie meinen von der Aktivseite aus), sondern die Geldwertstabilität zu erhalten und jetzt als Sonderaufgabe den Franken nicht zu stark zu erstarken lassen infolge exogener Einflüsse (Kapitalflucht) in den CHF.
      .
      Aber da Sie sich schon so dermassen in Ihren Wahnvorstellungen verrannt haben, dass Sie der einzige seien, der den grossen Zentralbankendurchblick habe, muss man Sie halt etwas härter anfassen!
      Auch Ihre Konkursparanoia der SNB ist absolut lächerlich — wieviele Zentralbanken (von Devisenwährungen) sind schon pleite gegangen in den letzten 100 Jahren?
      Leute wie Sie bewegen sich mit solche aufwieglerischen Schriften und verquerem Gedankengut schon nahe am Landesverrat. Tja mein lieber Marc Meyer – man muss Sie einfach mit aller Härte bekämpfen, weil sie mit ihrem Unsinn einen Teil des Volches verwirren und auf dumme Gedanken bringen!
      PS Ich arbeite auch nicht für die SNB oder hätte irgendwelche geldwerten Vorteile, im Gegenteil, da ich im Ausland wohne, habe ich eigentlich primär Nachteile weil der Franken nicht noch stärker ist.
      .
      Schönes Wochenende nach Riehen trotzdem – so schnell werden Sie mich nicht mehr los!

    • Und die Geldpolitik läuft doch gut
      Der Franken ist nicht zu stark, aber immer noch stark, gegen einen Verfall ist er bei der SNB wie abgehedged.
      Die Geldumlaufgeschwindigkeit ist so tief wie seit 113 Jahren nicht mehr, weil die Fluchtgelder vor allem nur geparkt sind.
      Die Inflationsraten sind tief, tw. sogar leicht deflatorisch. Es gibt momentan auch keinen irrationale Aktienralley oder Immoralley mehr, die Preise sind zwar hoch, aber nicht völlig abgehoben von jeglicher Realität.
      .
      Jetzt lassen Sie Dr. Jordan und seine Crew doch einfach mal ihre Arbeit tun, so schlecht machen die das nicht in einem nicht einfachen Umfeld.
      Und im allerschlimmsten Fall, sollte es wirklich mal zu einer grösseren Unterbilanz kommen, gibts dann halt Krytofranken mit einträglicher Seignorage für die SNB, darum wird die auch nie pleite gehen können resp. illiquid werden, wie Sie andauernd befürchten.

    • @Claire.Warum denn immer so kratzbürstig zu Herrn Meyer. Furchtbar! Tatsache ist doch, dass eine Nationalbank glaubwürdig sein sollte.Dass sie Vertrauen schaffen sollte. Mit ihren Aktivitäten hat die SNB zwar in den letzten Jahren meistens noch Glück gehabt, aber das dürfte sich über kurz oder lang ändern. Macht sie mal über mehrere Quartale grosse Verluste und sind die Reserven weg, dann bekommt sie unweigerlich ein Imageproblem. Schönreden nützt dann nichts mehr.In Konkurs wird sie kaum gehen,weil der Staat sie wieder alimentieren wird…natürlich mit den Geldern der Steuerzahler. Wir werden dann alle geschröpft. Goutieren sollte man so was nicht und die SNB verteidigen, wie Sie es machen, schon gar nicht.

    • @ Claire: Bleiben Sie die Stimme der Vernunft und Mässigung auf IP in Sachen SNB. Wäre schlimm wenn nur noch Alarmisten wie Dr. MM und Torpedo sich hier äussern würden.👍

    • Fritz Walter: Der Dr. Meyer, dessen Kommentare ich schon ein Jahrzehnt lang mitverfolge, erscheint mir eben auch des öfteren sehr kratzbürstig zu sein vor allem vs. der SNB und all seinen Vertretern.
      .
      Haha schöner Joke von Ihnen — der Staat und die Steuerzahler würden die Zentralbank dann alimentieren – Sie scheinen auch nicht ganz begriffen zu haben, dass die Zentralbank eines Landes am Anfang der Geldnahrungskette steht. Ohne ZB geht dann gar nichts mehr, zumindest nicht in unserem aktuellen Geldsystem. Oder mit was bitte soll denn der Staat und der Steuerzahler die SNB alimentieren – etwa mit Muscheln oder sowas, was man vor Urzeiten mal als Währung gebraucht hat?
      .
      Ich bin auch nicht der Meinung, dass das Eigenkapital der SNB „Volksvermögen“ sei, wie viele rumtröten, auch wenn die Kantone etwas über 50% des AK haben (und rund 62% der Stimmrechte), denn dann würden auch dem deutschen Aktionär Prof Dr. Theo Siegert mit gut 5% Aktienanteil dann x Mrd „gehören“!
      Die SNB braucht diese aktuell etwas höheren EK/Reserven von mittlerweile wieder 140-150 Mrd als Manövriermasse angesichts der hohen Bilanzsumme um operativ erfolgreich tätig zu sein und unsere Währung stabil resp. nicht zu fest erstarken zu lassen zum Wohle der Exportwirtschaft und Tourismus von Waren & DL im Umfang von über 400 Mrd.
      .
      Darum soll man die SNB in Ruhe lassen, man kann sich an den 2-4 Mrd Dividenden pro Jahr erfreuen und ansonsten soll die Politik gefälligst ihre Pfoten von der SNB lassen, weil das käme nicht gut raus!

    • Sozialdetektiv: Gebe mir Mühe, aber der Dr. Meyer hat sich nun mal so auf die SNB eingeschossen, den werde ich wohl nicht mehr überzeugen können. Und auf die Buchungssätzliebene (auch wenn ich als ehemalige bilanzsichere Buchhalterin mich da auch ganz gut auskenne) will ich jetzt mich mit Dr. Meyer nicht auch noch rumstreiten. Ich weiss im grossen Ganzen schon worauf er hinaus will, aber ich bin einfach der Meinung er macht irgendwo einen gröberen Denkfehler mit seiner Behauptung die SNB würde Aktiven und Passiven verwechseln.
      Ich habe schon die Internetseiten und Finanzen sämtlicher grossen Zentralbanken der Welt analysiert von EZB, BoE, FED, PBOC, BOJ, BCRA usw und jede ZB hat nun mal eine eigene Problemstellung, die man individuell beurteilen muss.

    • @Claire. Mit Geldnahrungskette müssen Sie hier nicht kommen. Was soll das denn? Weil die SNB an der Quelle sitzt?Wenn eine Zentralbank in Zahlungsschwierigkeiten ist, wird der Staat diverse Massnahmen ergreifen müssen, damit sich die Situation wieder verbessert.Der Steuerzahler wird immer bluten. Eine Zwangshypothek auf Immobilienbesitz wäre zum Beispiel auch möglich. Dass die SNB 140 bis 150 Mrd. EK hat, ist reine Augenwischerei. Das stimmt nicht. Die „Gewinne“ sind Buchgewinne. Ihre Assets dürften zum Teil nur mit grossen Verlusten oder gar unverkäuflich sein.
      War die SNB in den letzten Jahren erfolgreich? Nein. Sie hat ja CHF-Kursmanipulation gemacht. Den eigenen Kurs geschwächt. Also einen Buchgewinn mit einem Kaufkraftverlust erkauft.Eine Farce. Durch ihre Investitionstätigkeit im Ausland pusht die SNB zudem ausländische Börsen.Sie ist also gleich mehrfach manipulierend tätig. Wenn sie z.B. ihre Aktien abstossen müsste, käme es zu einem weltweiten Börsencrash. Warum schreitet, das Ausland nicht ein? Weil es profitiert. Das kann und wird sich ändern. Dann ist die SNB endgültig als Bösewicht entlarvt.
      Wie konnte es so weit kommen? Wegen der Export und Tourismusindustrie. Ex-Bundesrat Schneider-Ammann und Franken Rütli lassen grüssen. Die SNB wurde eben nicht in Ruhe gelassen.Sie wurde massiv unter Druck gesetzt. Die SNB ist zu deren Handlanger verkommen. Völlig inakzeptabel.
      Kommen Sie mir jetzt nicht mit Arbeitsplatzverlusten und so Quatsch. Für Währungsabsicherungen gibt es gute Möglichkeiten. Dazu braucht es bloss diverse Basiskenntnisse.Das ist keine Hexerei. Schlimm nur, dass dieses Wissen in der Schweiz völlig unterentwickelt ist.

    • Fritz Walter: Ihr Wissensstand ist einfach etwas dürftig!!
      Die SNB hat sämtliche EK Zugewinne seit 2007 mehr im Umfange von akt. rund 80 Mrd als realisiert (alleine 2019 über 13 Mrd realisierte Gewinne) durch Zinseinnahmen und Dividenden.
      Ja sie haben sie wieder reinvestiert, darum kommen Sie mit der Behauptung, die seien alle unrealisiert. Sicher kann man das so sehen, aber man kanns auch anders sehen!
      .
      Hey und wir exportieren Waren und Dienstleistungen von über 400 Mrd (gemäss BIP Verwendungsrechnung 2018 ohne Gold) – das sind 58% des BIP von 689 Mrd.
      Ja und genau darum ist das Arbeitsplatzargument nicht zu verniedlichen wie Sie das tun — ich weiss in Eurer rechten Filterblase ist das so – aber das ist Fake-Bullshit, genauso wie der Schwachsinn vom „Frankenrütlischwur“ den der Meyer andauernd verbreitet!
      Aber zum Glück haben ein Fritz Walter und ein Marc Meyer bei der SNB rein gar nichts zu melden!

    • @Liebe Claire. Sie Sind Teil des Systems.Eine Buchhaltungs- bzw. Researchangestellte, die Internetseiten und Finanzen sämtlicher grosser Zentralbanken der Welt analysiert von EZB, BoE, FED, PBOC, BOJ, BCRA etc. Sie sind sicher nicht in der Exportwirtschaft tätig, sondern viel eher sogar direkt für die SNB arbeitend. Eine Person, die sich schön brav hinter dem Chef eingliedert und sich für diesen einsetzt.Sie können gar nicht anders. Firmenloyalität sagt man dem…toll, muss ich auch haben. Werde mich nach einer Sekretärin umsehen, mit denselben Eigenschaften.

    • Ach mein lieber Fritz Walter, wenns mit Argumenten und Fakten nicht mehr weiter reicht, machen Sie einen auf Macker, der sich irgendwelcher Sekretärinnenstereotypen bedient!
      .
      Wie armselig und peinlich ist denn das?
      .
      Und nein ich habe schon seit mittlerweile genau 11 Jahren — heute auf den Tag genau !! — keinen Chef mehr. Genau am 30.6.2009 hatte ich bei meinen letzten Job in der Finanzindustrie meinen letzten Arbeitstag und bin ausgewandert, weil ich wieder mal so ein A….loch von Chef hatte und seither bin ich 100% frei und unabhängig!!
      Und nein ich habe auch nie für die SNB gearbeitet!! Die Die SNB & Co sind mal einfach nur so eines von vielen Hobbies von mir. Man kann ja so verschrobenen Lehrertypen wie dem Dottore Meyer nicht einfach kampflos das Feld überlassen!

    • @ Claire. Sie Arme…der 30.06.2009 muss ja wirklich ein einschneidender Tag in ihrem Leben gewesen sein. Anscheinend hat Sie dieser Tiefschlag mächtig in Ihrem Ego gekränkt. Sollten Sie den Fehler vielleicht nicht doch ein bisschen bei sich selber suchen?
      Freizeitbeschäftigung Bilanzen von Zentralbanken analysieren – wow,unglaublich. Da weiss ich nun echt nicht, ob ich lachen oder weinen soll.Haben Sie nichts Schöneres oder Besseres zu tun in Ihrem Leben? Kleiner Tip: Legen Sie sich mal bei schönem Wetter nachts auf eine Wiese und betrachten Sie den Sternenhimmel. Dann merken Sie, wie klein unsere Welt und Ihre Problemchen sind.
      Wie auch immer, in Sachen SNB gibt’s ja vermutlich bald Quartalszahlen. Gut werden die wohl kaum sein. Dann komm ich schon noch mit anderen Argumenten. Der Artikel „Cui-Bono“ ist ja eigentlich themenfremd.Belassen wir es also dabei. Bis bald 🙂

    • Walter: War für mich ein sehr guter Tag all die Idioten von Chefs hinter mir zu lassen. Von Egokränkung keine Spur Herr Hobbypsychologe – habe mich gefühlt wie Fritz Walter am 4. Juli 1954 beim „Wunder von Bern“!
      Ich beschäftige mich auch nicht den ganzen Tag mit Zentralbanken, ab und zu wieder mal ein Update über den Stand der Dinge.
      Im übrigen ist die SNB seit 31.3. 2020 aktuell auf der Gewinnspur – 9 Mrd ist es seit Ende Q1 schon wieder raufgegangen — aber wie sollen Sie das auch in Ihrer Umnachtung wissen Fritz Walter. Gut im Juli kann noch einiges passieren.
      .
      Ueber Sternenhimmel müssen Sie mir nichts erzählen, die sehe ich hier vermutlich einiges besser als Sie im lichtverschmutzten Heidiland.

  9. Als gelegentlich Betroffener habe ich eine Anmerkung zur Idee «nur noch Kommentare aufzuschalten, die neben Behauptungen auch ein Minimum an Argumenten enthalten»: Ich finde es positiv, dass Lukas Hässig alle Kommentare veröffentlicht, falls sie nicht eindeutig und grob Gesetze verletzen. Es ist auch positiv, dass Kommentare anonym eingereicht werden können.
    Wenn ein Autor die halt manchmal bösen Kommentare nicht erträgt, soll er sich an die Empfehlung des ehemaligen US-Präsidenten Harry S. Truman halten: «If you can’t stand the heat, get out of the kitchen»

    • @Hans Geiger

      Wer persönliche Angriffe postet, der soll auch persönlich dazu stehen.

      Anonyme persönliche Beleidigungen sind feige und ein „No-go“.

      Es gibt auch noch so etwas wie eine persönliche Ehre. Die gilt es zu respektieren.

      Unser Staatsgefüge basiert nicht nur auf dem geschriebenen Recht, sondern auch auf Sitte und Sittlichkeit.

      Erste lektion Staatskunde.

      Zudem ist Atombomben-Truman nicht unbedingt mein Vorbild.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Geiger

      Man könnte es auch so sagen:

      Wenn in der Küche zu heiss gekocht wird, brennt’s an und alles wird ungeniessber.

      Marc Meyer

    • Gerade die anonymen Kommentare sind das Übel. Wer nicht mit korrekten Namen zu seiner Meinung stehen kann soll schweigen!

    • @M. Meyer
      Anonyme Kommentare ermöglichen es auch Kommentare zu veröffentlichen, die sonst in den Kreisen der Kommentatoren zu deren Ächtung und Ausschliessung führen würden und sind ein sehr gutes Mittel gegen mimosenhafte Politische Korrektheit.

  10. Für mich als Anleger einer Pensionskasse ist es enorm wichtig, mit wem man da geschäftet oder eben nicht. Es laufen da oft unglaubliche Dinge im Hintergrund, über die man unbedingt informiert sein muss. Sie müssen nur die Geschichte über die Deutsche Bank (Joe Ackermann) im Buch „Bad Bank“ lesen, dann läuft es einem kalt den Rücken runter. Es braucht unbedingt den IP. Bravo!

  11. Der grösste Vorteil von Lukas Hässig ist, dass er Kritik an sich selber publiziert. Die anderen leben in ihrer Blase.

  12. Sehr gute Stellungnahme. IP ist heutzutage unbedingt erforderlich. Ein Blick auf Ringier-BLICK beweist es. Die Qualifikation der NZZ ist ebenfalls zutreffend. Sie desinformiert systematisch. Z.B. Kündigungsinitiative anstatt korrekt Massvolle Zuwanderung.

  13. Die „Gastkommentare“ von Heini sind mehr als nur „goodwill“, echtes Aktivum für IP. Er beweist, dass man mit Stil über andere lästern kann. Kein Gefasel, keine Phantastereien. Damit hebt er sich mit Abstand von seinen ebenfalls dem „Troisième Age“ zugehörenden Autorenkollegen ab. Heini schöpft vielmehr aus seinen profunden Kenntnissen der jüngeren schweizerischen Wirtschaftsberichterstattung. Schonungslos, zielgerichtet, fadengerade. Solches wünscht man sich für IP und die nationale Medienlandschaft in dringendem Masse. Davon kann IP noch mehr gebrauchen. Er wäre auch ausgezeichneter Interviewpartner und würdiger Nachfolger für Prof.em. Geiger, der damit in den wohlverdienten Ruhestand treten könnte.

  14. Lukas Hässig, machen sie gute Storys, knackig mit Fakten, dann können sie auf die alten, peinlichen, unter einem Aufmerksamkeitdefizit leidenden Säcke wie Stöhlker, Geiger, Heini, Zeyer verzichten!

    • Absolut einverstanden; bitte Lukas Hässig ! Das würde IP wieder auf das Niveau von früher heben.

    • Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Sie hinterlassen ihre nörgeligen, nervigen Kommentare ja überall. Infosperber, IP, persoenlich etc.

    • Brunner/Winkler es freut mich, dass die von ihnen genannten vier Herren hier schrieben. Die Vier haben viel Interessantes zu sagen. Ich möchte mich bei ihnen bedanken.

  15. @Heini: Ein USP von IP ist, dass auf der Plattform auch die schwachsinnigsten Artikel gepostet werden. Selbst minimalste Qualitätsansprüche gibt es nicht.

    Das bringt mich zu Ihrem Vorschlag, nur noch Kommentare aufzuschalten, die neben Behauptungen auch ein Minimum an Argumenten enthalten. Dazu zwei Überlegungen:
    1. Es wäre unfair, bei den Kommentaren minimale Qualitätsforderungen zu stellen, wenn gleichzeitig jeder geistige Dünnpfiff als Artikel gepostet werden kann.
    2. Ohne Kommentare ist die Plattform tot, denn der einzige Anreiz für post-pubertäre Jungen im fortgeschrittenen Alter (wie mich), diese Seite zu besuchen, ist die Gelegenheit, sich verbal auspowern zu können.
    3. Im Gegensatz zu Ihnen fordere ich das Gegenteil: es soll endlich auch ein Hate-Button eingeführt werden – das würde die soziale Interaktion nochmals auf eine neue Ebene führen, und die Attraktivität der Plattform als Kolosseum des Schweizer Finanzplatzes weiter steigern.

  16. Ich finde das einen guten, selbstreflektierten Text.

    Niemand wünscht sich, dass IP verschwindet. Aber IP hat die Tendenz sich in Nebenschauplätzen zu verstricken und langsam in die Belanglosigkeit abzudriften.

    Das liegt aber wohl weniger an IP selber, als an der nationalen Befindlichkeit. Der Schweizer beruft sich gerne auf Tradition, Rechtstreue und politische Korrektheit – und zwar in beiden Extremen. So ergibt sich ein ansteckendes Geplänkel, sowohl in den Kommentaren, wie auch den Artikeln.

    Ich plädiere nicht dafür die Samthandschuhe anzuziehen, der Zweihänder ist was IP gross gemacht hat.

    Ich würde mir auch wünschen, dass mehr dazu kommen, welche die Machenschaften der Korrupten in der Finanzbranche aufdecken. Meine persönlicher Frust liegt jedoch darin, dass auf einen Aufdecker Heerscharen von Anwälten, Stiefelleckern, Influenzern, Marketingabteilungen, Beratern, Kopfgewaschenen und dergleichen folgen.

    Die Empörung bei Skandalen ist zwar immer gross, versiegt jedoch immer viel zu schnell und bleibt viel zu oft ohne Konsequenzen. Das liegt an Gesellschaft, Politik, Kultur und Medien, welche es einfach nicht ertragen können, dass im Lande der Nichtigkeiten etwas passieren könnte, was sie sich nicht vorstellen konnten. Deshalb muss es tot geschwiegen, abgewägt und abgedämpft werden. So, dass ein jeder der Eingeborenen den Schlaf des Gerechten weiter träumen darf und die maximale Aufregung darin besteht, wenn der Nachbar einen „Bitte keine Werbung“ Aufkleber an seinem Briefkasten anbringt – oder eben nicht.

    Deshalb sollte sich IP die Frage stellen: Wie kann diese Letargie überwunden werden? Einschränken der Kommentare? Einschränkung der Beiträge? Fokussierung auf Kernthemen?

    … oder einfach weiter machen, so wie früher und möglichst vielen Mächtigen und Verdächtigen dahin treten wo es klingelt?

    Ich überlasse die Reflektion und weitere Kommentare hierzu, wem auch immer sich dazu berufen fühlt und bedanke mich im Voraus.

  17. Nö Herr Heini. „Finanziert wird IP durch Werbeeinnahmen.“ 😉 Wenn Sie daran glauben, gründen Sie doch Ihren eigenen Blog und werden zum Reisser, wenn Sie nicht daran glauben, wissen Sie ja wohl auch, woher die „Werbeeinnahmen“ kommen.

  18. Auch wenn IP oft etwas gar reisserisch daherkommt, ist es doch ein wohltuender Kontrast zu Medienmüll wie 20 Minuten, Watson, aber auch dem Blick.

  19. „Die eigentliche USP von „IP“ ist es, als Anlaufstelle für Whistleblower mit berechtigten Anliegen zu dienen. Sowie, im Schatten von diesen, für ohnehin Frustrierte.“ Schade! Eine zaghafte Bewertung mit negativer Allgemeinauslegung.
    Für mich ist „IP“ der Blog um weiteren Machtmissbrauch möglichst zu verhindern. Ja, ganz einfach. Gewisse Personen missbrauchen ihre Stellung und Ihr Umfeld aus verschiedensten Gründen.
    Ich wünsche mir weitere „Inside‘s“ für andere Branchen, Organisationen & Institutionen.

    • Ich stimme Herrn Henri zu: IP ist die Stimme der Wistleblower und auch der Frustrierten. Es ist aber auch die Stimme der Unteren gegen die Oberen. Die ewige Suche nach der (unangenehmen) Wahrheit. WasHässig zudem auszeichnet, er nimmt sich nicht gar so ernst! In diesem Sinne und für uns alle: weiter so Lukas, wir stehen hinter dir.

  20. Anregung an Herrn Hässig: Nur noch Beiträge aufschalten, die ein Minimum an Argumenten enthalten und zu einer schlüssige Konklusion gelangen. In erster Linie aber sollten sie die LeserInnen nicht langweilen. DANKE!

    • @Sandra Niggli

      Ähh, hat Sie jemand gebeten die IP Artikel zu lesen?

      „If you don‘t like it, leave it!“

      Sie können sich gerne bei den anderen Medien weniger langweilen (gäääähn)

    • Es wird ja niemand gezwungen «IP» zu lesen. Beiträge, die mich langweilen, lese ich nicht zu Ende. Die Artikel von Klaus Stölker amüsieren mich köstlich, völlig ungeachtet ob ich gleicher Meinung bin wie er. Er hat einfach eine exzellente sarkastische Schreibe, die leider auch schon längst zur Mangelware geworden ist. Und auch die Videos mit Hans Geiger sind so eine Mischung zwischen Sarkasmus und tragischer Wahrheit. Insofern ist «IP» für mich geradezu ein Leuchtturm in der weitestgehend gleichgeschalteten Medienlandschaft.

    • @ Sandra Niggli
      Warum langweilig? ,,Schräges“ gibt doch immer einen
      herzhaften Lacher, das darf NICHT fehlen!
      Im Kommentarteil kann man sehr viel zwischen den Zeilen herauslesen.
      Zb. wie so einige ,,ticken“ und die zirka Höhe des IQ.

  21. Sicher musste das einmal klar gestellt und gesagt werden.
    Leider gibt es für die Schweiz keinen Thomas wie den bachheimer.com in Österreich. Aber dort gibt es eine Rubrik Schweiz. Und meistens sind dort die „IP“-Artikel aufgeführt.

    Leider ist auch, trotz SVP als stärkster politischer Kraft, kein Eidgenosse mit „Eiern in der Hose“ wie Lukas Hässig der für objektiv gefühlte Wahrheit in die Bresche springt.

    Und doch, ein Lichtblick ist Daniele Ganser, der als Historiker im deutschsprachigen Raum seine Stimme erhebt und den Etablierten den einen oder andern Schreck einflösst.

    Fazit: Es gibt kein zweites Medium wie IP und Lukas Hässig in der Schweiz und das kreise ich auch den Kreisen um Christoph Blocher an, dass sie soetwas nicht zu Potte bringen, trotz ihrer Milliarden die sie nicht ins Grab mitnehmen werden.

    Diese Enttäuschung musste ich los werden.

    • Mir erschliesst sich nicht was Sie unter ‚objektiv gefühlte Wahrheit‘ verstehen wenn Sie eine Zeile weiter unten Daniele Ganser erwähnen…:-))

    • Wieso „trotz SVP“ und „nicht einmal Christoph Blocher“…?
      Diese Kreise haben doch das geringste Interesse an der Aufklärung von Gaunereien und Finanzskandalen in diesem Land.

  22. Die Schweiz ist kleinräumig, die Abhängigkeiten gross. Man kennt sich, man möchte es mit niemanden verspielen. Ein eingespielter Wesenszug der Menschen die was erreichen wollen in einem kleinen Land wie die Schweiz. Aber die Schweiz hat auch ihre Vorteile, sonst würden „wir“ nicht so gut dastehen in der Welt. Aber ja ich gebe Ihnen recht, die Anwaltskanzleien werden mit Samthandschuhen angefasst in den Medien. Das haben sie sich aber als Branche hart erarbeitet. Es gibt herausragende Anwälte/innen aber was wirklich fehlt in Anwaltskreisen ist der ausgeprägte Mut zur Unabhängigkeit. Das kann man sich anscheinend erst erlauben wenn man Lorenz Erni oder Valentin Landmann heisst. Es gibt noch mehr davon, aber die ziehen es vor hinter den Kulissen die Fäden zu ziehen…….auch gut!

    • Ja ja, schonungslos werden Gerüchte übernommen. Ob das immer seriöser Journalismus ist ?

  23. Inside Paradeplatz hat Erfolg und ist bei den Grossabzocker-Eliten gefürchtet, weil schonungslos und offen, über die Ursachen warum das System am verfaulen ist berichtet und aufgdeckt wird, weil die neuen Zocker-Machteliten keine Werte, keinen Anstand, keinen Intellekt und so kein Verantwortungsbewusst haben zum Wohle des Staates und seiner Bürger*innen zu dienen und zu handeln, sondern bedingt durch eine grenzenlose Eigen-Fresssucht und Raffgier den Überblick verloren haben und noch nicht realisiert haben, dass das Ende sehr nahe ist.
    Inside Paradeplatz muss allen klar machen, dass es auch eine Zukunft ohne die Fressüchtigen geben wird. Will heissen: IP muss die Plattform für die Erneuerung sein, damit alle hellwach werden und den Alten-Verfaulten-Morschen-Geistigen-Schrott entsorgen, für eine bessere und gerechtere Zukunft. Die Kohle ist für alle da und ist nicht reserviert für einige Wenige, die sich selbst auserwählt haben, alles in die eigenen Taschen stecken zu dürfen und die Anderen gehen zu Grunde.
    Gunther Kropp, Basel

  24. Lieber Herr Heini, Sie scheinen etwas gefrustet. Das kann ich sogar irgendwie nachvollziehen, aber wenn Sie sich über Kommentare aufregen und gar noch Restriktionen wünschen, dann haben Sie ganz einfach eine dünne Haut.Klar hat es unter den Kommentaren, gewisse Formulierungen, Wörter und Beschimpfungen etc. bei denen man *** einsetzen könnte, aber so schlimm ist das nun auch wieder nicht. Unter den Kommentaren, finde ich regelmässig Interessantes. Es wär wirklich sehr bedauerlich, wenn IP mit dem Rotstift Diverses zusammenstreichen und nicht veröffentlichen würde. Abgesehen davon: Sie brauchen die Kommentare ja nicht zu lesen.

  25. Besten Dank Lukas Hässig so weiter zu fahren wie bisher, auch mit der Kommentarpolitik. Besserwisser gibt es überall. IP lese ich jeden Tag, alle Anderen ab und zu.
    Sollte es jemanden nicht gefallen, kann er ja den Blick oder den Tagi lesen.

  26. Gute Meinung, insbesondere der Hinweis zu Kommentare ohne sachliche Argumente.

    Meistens sind es doch eher untergebildete, frustrierte Personen, die den Author beleidigen versuchen, anstatt andere themenrelevante Einsichten einzubringen, weshalb man nicht der gleichen Meinung des Authors ist. Das nennt sich Meinungsaustausch und Toleranz gegenüber anderen Ansichten.
    Das fällt mir besonders auf bei Texten von Klaus Stöhlker, ja Deutscher, aber seit fünf Jahrzehnten in der Schweiz, eingebürgert und integriert, der auch Mundart versteht. Er hat ein dickes Fell. Ich bin auch nicht immer seiner Meinung und trotzdem brülle ich ihn nicht an wie die BLM Freunde. „All Lives Matter“ müsste es neutral heissen.

  27. Ich schätze die IP, weil ich bisher noch nie Anzeichen von bezahlten Beiträgen gefunden habe. Verschiedene Meinungen, aber authentisch.

  28. Egal ob Artikel oder Kommentarschreiber.
    Es soll das erste „Gebot“ der Aufklärung des Liberal— Humanistischen Weltbildes gelten, die uneingeschränkte Meinungsfreiheit.
    Die Freihet endet an dem Punkt, an dem das Recht die Freiheit und Würde des Anderen, der Anderen eingeschränkt wird.
    Sind ,,schräge“Kommentarschreiber ein so grosses Problem?
    Das wahre Problem,das sind doch wie Sie es selbst treffend darlegen die ,,GROSSEN“ Medien, die ihre oft halbgaren usw.Versionen auch noch gegen Geld verkaufen.
    Bitte da ist denn doch ein erheblicher Unterschied,wer von den Kunden bezahlt wird,der sollte auch eine angemessene Gegenleistung liefern.
    ,,Schräge“ Kommentare werden gratis geliefert.

    Etwas Geschichte kann auch nicht schaden.
    Die grossen Errungenschaften auf fast allen Ebenen,
    der letzten 300-400 Jahre wurde sehr oft von
    ,,Aussenseitern“ manchmal auch etwas ,,schrägen“ Zeitgenossen angestossen. Ohne Dr.Prof,usw.Titel
    das bis in unsere Zeit.
    Zb. Ein Kopernikus,Ketzer nach damals gängiger Lehrmeinung.
    Adam Smith (Steurbeamter, Vater der Nationalökonmie)
    —Der Wohlstand der Nationen—
    Ein Thomas Edison, Henrie Ford,Albert Einstein ( Experte 3. Klasse im Pat.-Amt in Bern.) Tesla ( ohne Wechselstrom keine Fernversorgung.)
    Die Liste ist beliebig erweiterbar!
    Freundliche Grüsse

  29. Guten Tag,
    Cui bono, ist eine gute Frage. Am meisten dient es als unabhängige und nicht kontrollierbare Anlaufstelle um Misstände oder sogar Missbrauch von Geld oder Macht aufzuzeigen. Da IP unabhängig ist besteht eine gute Chance dass diese Vorfälle publik gemacht werden und nicht verschwinden. Zweitens dient es als Bremse gegen Missbrauch, denn wer in einem solchen Artikel bekannt gemacht wird, den vergisst das Internet nicht so schnell. Und drittens befriedigt es die Neugier der Leser und bietet Möglichkeit für Kommentare.
    Die anderen Nachrichtenportale oder sogar Firmen hätten auch die Möglichkeit, aber sie konzentrieren sich eher auf Management oder Politik konforme Berichterstattung. Damit haben sie schon lange ihren Biss verloren und dümpeln dahin.

  30. Artikel: „„IP“: Lukas Hässig sollte sich überlegen, nur noch Kommentare aufzuschalten, die neben Behauptungen auch ein Minimum an Argumenten enthalten“.
    Gute Idee, dann ist schon mal Chlaus J.weg von IP!

  31. Sehr geehrter Herr Heini,
    Sie haben den Kern getroffen: Die Schweiz bräuchte mehr unabhängige Journalisten, wie es Lukas Hässig ist. Ich schreibe mit Vergnügen für IP, denn es hat eine grosse Zahl stiller und sehr qualifizierter Leser, die sich einen Reim auf die gebotenen Informationen machen können. Ist es nicht erschütternd zu sehen, wie die grossen redaktionellen Einheiten derart wenige wirklich wichtige Informationen zustande bringen? Lukas Hässig hat meines Wissens keine staatliche Unterstützung aus Bern verlangt, um seine Unabhängigkeit zu bewahren. Dafür gehört ihm eine Auszeichnung gerade der bürgerlichen Parteien. Diese aber haben, wie andere auch, Angst vor einem Verleger und Chefredaktor, der selbständiges Denken vertritt. Sind wir Schweizer nicht alle darauf stolz?
    Noch ein Wort zu den aggressiven Dummköpfen, die sich in den Erwiderungen äussern. Es sind, Frauen wie Männer, arme Kerle. Sie meinen es gut, aber sie wissen nicht, was gut ist, Meine wöchentlich mindestens zwei Landesverweise, die ich aus dieser Ecke erhalte, nehme ich gelassen. IP bietet echten Service Public; das gefällt mir ausgezeichnet.

    • IP ist das Rettungsboot für den Wutbürger, Abgehängten und Faktenverdreher Chlaus J.

    • Ach ja, IP loben weil es unabhaengig sei und sich nicht scheut, eine unangenehme (fuer ‘die da oben’) Meinung/Information zu publizieren. Ok, mag ja stimmen. Aber Kommentare die dem wiedersprechen kommen von aggressiven Dummkoepfen!? Meinungsfreiheit a la Stoehlker und Konsorten. Ob Sie jetzt der richtige Stoehlker sind oder nicht, die Unfaehigkeit logische Schlussfogerungen zu ziehen ist akut. Und Informationen haben Sie bis jetzt nicht wissentlich geliefert – aber Propaganda und Meinungen schon.

    • IP braucht es unbedingt; auch kritische, sachlich belegte Texte; jedoch nicht ihre Wutbürger-Texte.
      Auch noch ein Wort zu den „aggressiven Dummköpfen“: Nur schon diese Formulierung fällt auf Sie selbst zurück.

    • Herr j. stoehlker
      Ist klar was und warum sie diesen Kommentar hier schreiben. Wer ausser frustrierte (klar, es gibt auch andere) IP Leser würde sie noch lesen und ihnen auf die Schulter klopfen.
      Gut dass es IP gibt. Sie haben die Plattform und frustrierte haben sie auch. Es lebe IP

      Trotzdem wäre es für gewisse Leser interessant, wie LH sein Brot verdient. (seine Unabhängigkeit bewahrt. Von Wasser und Brot und Gerüchte geht das ja wohl nicht. Aber dazu bräuchte es eine weitere IP2

  32. NEIN!!!!!

    Es sollen gefälligst ALLE kommentare aufgeschalten werden!

    Wir haben schon genug Medienzensur – oder Framing…..

    aktuellstes Beispiel Stuttgart: alle, die noch nicht komplett durchgeknallt sind, wissen, dass das problem nicht das „partyvolk“ war/ist… uns wird es aber von den mainstream medien so verkauft… bzw., und das ist das katastrophale, sogar schon von der polizei!!!!!! Framing, dass sich die balken biegen!!!!!!!!

    sowas will ich hier bei IP nicht!!!!!!

    bei behauptungen ist es doch häufig auch so: eine spur wahrheit ist ja oftmals vorhanden….

    • Was lief „Geheimnisvolles“ ab in Stuttgart? Klären Sie uns auf. Besten Dank im Voraus!

  33. Gute Reflektion zu der Situation von IP. Kann mich den Ausführungen zum grössten Teil anschliessen. Insbesondere der Punkt. „…ein Minimum an Argumentation.“
    In letzter (Corona) Zeit gab es hier eine Menge Posts wo völlig unqualifiziert über Behörden „hergezogen“ wurde. Das hat mit Whistleblowing nichts zu tun und hat vielfach die Schreibenden selber disqualifiziert. In diesem Sinne wünsche ich „Inside Paradeplatz“ eine gute Zukunft. Möge die Seite ihre Kernkompetenz weiter umsetzen.

  34. Also ich würde IP vermissen, bringt es doch immer wieder gute, unterhaltsame Geschichten im sonst ziemlich seichten Medienwald. Auch die Kommentare, selbst die doofen, gehören halt dazu. Herr Hässig hat Biss und lässt sich nicht abhalten trotz Drohungen von Anwälten weiter zu recherchieren. Diese Gattung Journalist ist doch am aussterben. Die Journis bei Tagi, NZZ, Blick etc dürfen doch die roten Linien der Chefetage nicht überschreiten, sonst droht der Rausschmiss. Hässigs Unabhängigkeit ist zugleich auch sein grosser Trumpf. Weiter so …

  35. Die Überheblichkeit, Gier, Korruption, Lobbyismus gewisser Leute aus Politik und Wirtschaft ist dermassen aus dem Ruder gelaufen, dass der Normalo ab und zu ein Ventil braucht, um seine (vielleicht auch überzogenen) Kommentare abgeben zu müssen. Danke für diese Möglichkeit! Oft darf man leider auch die Wahrheit nicht schreiben wegen PC. Leider.

  36. Ja. Schade dass anonyme Kommentatoren mit reiner Polemik und Spiel auf die Person die Diskussion ohne jegliches fachliches Argument abwürgen können und so der SNB zuspielen.

    Marc Meyer
    Ihr originaler SNB-Beobachter

    • „Dottore“ Marc Meyer, na logisch muss man die SNB vor so aufwieglerischen Zeitgenossen und potentiellen Plünderern wie Ihnen schützen.
      Frage mich echt wie Sie Ihren Dr. Titel angeblich über Zentralbanken gemacht haben? Oder war der am Ende gar gekauft von einem Ghostwriter??
      Den Unterschied zwischen einer Geschäftsbank und einer Zentralbank scheinen Sie bis heute nicht verstanden zu haben, darum ist Ihr Dauersprüchli, die SNB würde die Bilanzseiten verwechseln sowas vom zum gähnen…

    • Claire, wollten Sie Herrn Dr. Marc Meyer einfach bestätigen?

      If you play poker and you don’t know who the patsy is, you are the patsy!

    • @“Claire“ alias alias alias…

      Genau solche SNB-Trolle wie Sie, die kein fachliches Argument liefern, nur auf die Person spielen und ihr Pseudonym ständig wechseln, wenn sie widerlegt sind, sich als Frau ausgeben usw. meine ich.

      Erbärmlich, dass unser SNB-Chef auf solche Unterstützung aus dem Hinterhalt angewiesen ist.

      Das ist der grosse Mangel an Inside Paradeplatz: Anonyme dürfen persönlich beleidigende Kommentare platzieren.

      Deshalb habe ich nun meinen eigenen Blog unter dem Titel SNB-Beobachter. Dort nehme ich Ihre Kommentare erst auf, wenn sie einen fachlichen Inhalt aufweisen.

      Auch finde ich es fast etwas …, dass Inside Paradeplatz eine Woche, nachdem ich meinen eigenen Blog errichtet habe unter dem Titel SNB-Beobachter, einen eigenen „SNB-Beobachter“ erkoren hat.

      Ich bin froh um Inside Paradeplatz, die Schweiz braucht diesen Blog. Hie und da lese ich auch noch etwas mit – aus amusement.

      Aber es fehlt mir etwas der Stolz dieses Blogs.

      Sie „Claire“ sind das Paradebeispiel von „unterste Schublade“.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      Ihr originaler SNB-Beobachter
      (das Original – nicht die Kopie)

    • Ach Dottore – ich habe mich schon vor über 7 Jahren damals noch unter meinem richtigen Namen insbesondere im Tagi und NMTM in HUNDERTEN von Kommentaren mit Ihnen rumgeschlagen, kenne inzwischen all Ihre Wahnvorstellungen, die Sie in Ihrem Blog von sich geben und im Prinzip ist es sinnfrei gross mit Ihnen weiterdiskutieren zu wollen.
      Und da Ihre Kommentare und Rundumschläge auch immer unverschämter werden, Sie alle nur als Blödmänner und -frauen darstellen wollen, darf man sich ruhig auch das Recht rausnehmen Ihnen ans Bein zu pinkeln.
      .
      Finden Sie sich einfach damit ab, dass die SNB nun mal so funktioniert wie sie funktioniert, dass die Schweiz infolge all dieser Fluchtgelder seit 2009 ein FX-Problem hat und die SNB versucht, dieses volkswirtschaftlich nicht zu schädlich werden zu lassen, was sie bislang gelegentlichen Rückschlägen ganz gut macht.
      Ausser Ihrer immergleichen Kritik mit teilweise völlig weltfremden Ansätzen bringen Sie nämlich rein nichts konstruktives.
      Sie schwärmen von einer ultraharten Währung, das sei etwas positives, dass dabei der Werkplatz Schweiz vor die Hunde gehen könnte, interessiert Sie nicht. Die CH Wirtschaft hat schon mit der Erstarkung von 1.55 bis 1.60 CHF/€ auf 1.06 einen gigantischen Kraftakt hinter sich. Gut Chemie/Pharma verkraften diesen etwas besser, aber viele exportorientierten KMU z.B. im Maschinenbereich oder auch Turismus bekommen da einfach sehr grosse Mühe.
      Und mit Waren- und DL Exporten in einer signifikanten Höhe von über 400 Mrd oder 58% des BIP ist eine nicht übermässige hohe Heimwährung nun mal existenziell, zumal wir auch keine Rohstoffe wie Erdöl, Gas etc exportieren bei denen es US$ notierte Weltmarktpreise gibt.
      Ich bin einfach froh, dass Sie bei der SNB nichts zu melden haben und man dort vermutlich über das Dauerärgernis Meyer aus Riehen nur noch kopfschüttelnd lacht.
      Wir leben nun mal in einer spätkapitalistischen ungewöhnlichen Zeit mit Null- und Negativzinsen, andere Zentralbanken machen QE’s ohne Ende, die SNB muss das FX-Problem bekämpfen.
      Finden Sie sich damit ab Dottore Meyer, dass Sie mit Ihrem Schulbuchökonomiewissen der 90er Jahre am Ende der Fahnenstange angelangt sind!
      These Times are different!

    • @SNB

      Die SNB sollte sich der Wahrheit endlich stellen.

      Je früher desto besser – bzw. je später desto gravierender.

      Die Chaostheorie von SNB-Chef Jordan kann nicht widerlegt werden durch immer mehr Devisenkäufe.

      Es wird nur immer schlimmer.

      Und es spricht für sich, dass nur noch anonyme feige SNB-Trolle Irrlehrer Jordan unterstützen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

      P.S. Auf meinem Blog „SNB-Beobachter“ dürfen Sie schreiben, sobald Sie einmal ein fachliches Argument vortragen sollten.

      Übrigens: Ich habe nie im Tagi geschrieben.

      Der Tagi schrieb über mich: Ein Kopernikus der Geldtheorie.

      Vergessen?

      Und noch etwas: wenn meine Texte so belanglos sind – weshalb dann Ihre multiplen hilflosen Versuche, die Chaostheorie von SNB-Irrlehrer Jordan zu rechtfertigen?

    • Meyer: Jetzt müssen Sie sich noch selbst verleugnen!!! Wird ja immer peinlicher!! Als der Anti-SNB Troll aus Riehen denk, der uns schon seit Jahren mit seinen kruden Bilanzmissverständistheorien unterhält.

      Die FUW NMTM Artikel sind auch alle im Tagi erschienen. Die vielen sonstigen Kommentare zur SNB lassen sich leider nicht mehr alle auffinden infolge mehrfacher Neuorientierung der Tagi/BaZ/Bund/BZ Gruppe und da gingen auch etliche Artikel und Kommentare verloren der letzten 10 Jahre.

      https://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/7194/hande-weg-von-der-nationalbank/

      https://www.fuw.ch/article/nmtm-die-nationalbank-und-ihr-eigenkapital/

      https://blog.derbund.ch/nevermindthemarkets/index.php/10030/unsinnige-vorwurfe-an-die-snb/

      usw usw usw

      Dass der Grossteil der Geldschöpfung bei den Geschäftsbanken ist, wissen Sie auch. Was soll denn die SNB alles noch auf die Aktivseite laden gemäss Meyerschen Theorie? Die Giroguthaben gegenüber Banken, das Gold und die FX Reserven. Dann hätten wir jetzt schon eine SNB Bilanzsumme von 1.6 Billionen und ein Eigenkapital durch immer Neuschöpfung von 1.5 Billionen und die Begehrlichkeiten der Politik würden noch grösser.
      Und falls Sie es noch nicht wissen, ein Schuldner ab einer gewissen Grössenordnung hat genau so viel Macht wie ein Gläubiger.
      Die SNB wird auch nicht konkurs gehen, wie Sie das in Ihren ketzerischen Artikel des öfteren schreiben. Im schlimmsten Fall kann sie immer noch Kryptofranken analog zum Notengeld emittieren.
      Sie mit Ihrer Buchhalter Nötzli Mentalität hätten sich vermutlich auch nie denken können vor 2008, dass es jemals QE, ZIRP, TLTRO’s, Negativzinsen geben wird.
      Sie meinen vermutlich immer noch Sie verbreiten die reine Lehre….Sie Don Quixote, der gegen die Zentralbankenwindmühlen anrennt.
      Nettes Altershobby – schauen Sie einfach, dass Sie nicht noch wahnsinnig dabei werden… ist schon so manchem passiert, der sich zu fest in eine krude Idee versteift hat.

    • Beobachten Sie weiter! Und fühlen Sie sich möglichst frei von Zwängen und kompensieren Sie nicht Ihre diesbzügliche Aversion.
      Dann erreichen Sie Star-Bekanntheit.
      Das ist dann doch in Ihrem Sinne oder???

  37. Kommentare, die ausschliesslich und persönlich die Autoren angreifen – teilweise weit unten auf der nach unten offenen Skala der selbsternannten Weltoffenen und Anständigen -, sollten ebenfalls ausgesiebt werden. Viele, auch potenzielle Autoren werden dadurch abgeschreckt. Wer ist schon gerne der Hydrant, an dem jeder Frustrierte seine aufgestaute Flüssigkeit loswerden kann?

  38. So weit ich es überblicken kann, ist IP die einzige Onlinezeitung, die nicht von linken Schreiberlingen kontrolliert wird in unserem Land. Ich finde, das hat hohe Qualität für Menschen, die einen etwas anderen Blick auf die Welt haben. Herr Hässig bitte weiter so.

    • Wie spannend IP zu lesen wenn ich vergleiche mit Tagi und 20 Minuten. Dort sind die Schlagzeilen:
      – Djokovic erhält Idiotenaward.
      – Mädchen in Gersau braucht Rettungshelikopter
      – Mr. Corona wird Mister Schweiz
      – Welches ist mein Lieblings-T-shirt
      – LGBTQ Model bekommt Schlag an Kopf
      – etc.
      Das brauche ich wirklich nicht.

    • Keine Ahnung was Sie mit „unser Land“ meinen, aber falls die Schweiz gemeint sein sollte, dann ist der Zeitungs-Mainstream ja nun eindeutig rechts und nicht links.

  39. „Lukas Hässig sollte sich überlegen, nur noch Kommentare aufzuschalten, die neben Behauptungen auch ein Minimum an Argumenten enthalten“

    Wieso sollten die Anforderungen an die Kommentare höher gesetzt werden, als an die eigentlichen Texte?

    IP ist vom Neider- und Missgunstmedium zum einem Tummelplatz für Verschwörungstheoretiker, Brandstifter und sonstige Möchtegern-Autoren verkommen. Die Werbung für Anime-Pornos und sonstige zwielichtige Angebote setzt dem ganzen die Krone auf. Dass Lukas mit Hans Geiger zudem offen und völlig unnötig die Empfehlungen zu social distancing in den Wind schlagen, zeigt ihren doch sehr eingedchränkten Horizont.

    Darum meine wiederholte Bitte an Lukas: nimm Dir eine Auszeit – ein Bot kann in abwechselnder Reihenfolge den Titel „CS, UBS, ZKB, Pierin, Raiffeisen, Bär, Corona“ und die Kommentare dazu aufschalten. Inhaltlich gebe es keine Abweichungen. Eventuell kommt Dir die Idee, in Deinem Leben doch noch was Sinnvolles auf die Beine zu stellen.

    • Lukas Hässig ist vermutlich der wichtigste Journalist der CH. IP ist wichtig und nötig.Interessant ist dass die Nörgler von IP die fleissigsten Leser sind. Eigentlich die höchste Auszeichnung dafür. Auch Stöhlker gefällt mir bestens!

    • Anime Pornos ?

      Kommt bei mir nicht!

      Vielleicht sollten Sie sich mal informieren wie Google und andere die Werbung steuern !!

      🙂

    • Ach Herr Quo Vadis, so schön hat sich schon lange keiner mehr ins eigene Knie geschossen. Die Werbung die Ihnen eingeblendet wird, kommt nicht von Lukas Hässig, sondern von Google und basiert auf dem Surfverhalten von Herrn Q. Vadis. Weshalb wohl denkt Google, dass Herr Vadis Anime-Pornos und zwielichtige Angebote interessieren? Weil er gerne Anime-Pornos (und „Zwielichtiges“) ansurft… Verschwörung?