Die englische Krankheit erfasst jetzt Bern

Im Streit um EU-Deal macht unheilige Allianz „den Johnson“. Doch England geht unter – das haben wir nicht verdient. Let’s sign.

Die englische Krankheit der Überheblichkeit gegenüber der Europäischen Union (EU) erfasst jetzt auch Bern, das politische Zentrum der Schweiz.

Wie Boris Johnson als Ministerpräsident eines zusammenbrechenden Grossreichs sich als neuer Churchill fühlt, halten CVP-Präsident Gerhard Pfister und alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann die Hellebarden ausgestreckt: Switzerland first, EU second.

England will Ende Jahr, stellvertretend für Grossbritannien, aus dem EU-Vertrag aussteigen. Derweil sinkt das Pfund, die Zahl der Arbeitslosen und Covid-Erkrankten steigt und die internationalen Banken flüchten aus der Londoner City nach Frankfurt.

Soeben hat das Schweizer Volk mit einer Zweidrittel-Mehrheit abgestimmt, es wolle den Zuzug von ausländischen Arbeitskräften in die Schweiz nicht behindern.

Aber eine ebenso bunte wie unheilige Koalition von Interessenvertretern, darunter Hans-Ulrich Bigler, der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, der Arbeitgeberverband und die Gewerkschaften wollen ebenfalls „den Johnson“ machen.

Sie haben, in bester Schweizer Igel-Manier, gleich vier rote Linien gezogen, um den EU-Spitzen zu zeigen: „Unser Land ist unsere Burg“.

Weder die Regierung in London noch die in Bern haben begriffen, dass die EU nach einer mehrjährigen Krise wieder gefestigt ist.

Sie hat ein mehrjähriges Budget zur Verfügung, grösser als anderen zuvor; sie hat grosse Kredite gesprochen, um die wirtschaftlich schwachen Mitglieder zu stärken.

Ihre Sonderfall-Staaten sind Stützsäulen des Zusammenhalts. Der Euro ist stark, seit mehreren Wochen stärker sogar als der Franken.

Die EU will daher mit der Schweiz Gespräche führen, nicht aber neue Konzessionen machen.

Wie Boris Johnson, ein ehemaliger Journalist, der mit Lügenpropaganda den Ausstieg Grossbritanniens aus der EU bewirkt hat, war schon sein Vorgänger David Cameron ein überheblicher Spieler, der sein „match“ verlor.

Der Bundesrat steht hinter dem Rahmenvertrag, wie er seit sieben Jahren von ihm ausgehandelt wurde. Er hat den Druck der Banken und der Industriekonzerne im Nacken, ganz besonders der Pharmakonzerne, der MedTech-Industrie und der Energiekonzerne.

Die EU will nicht neu verhandeln, weshalb unsere Johnson-Parodisten in Bern bald von dem Fähnlein der sieben Aufrechten zu sieben Rittern der traurigen Gestalt werden können.

Wer glaubt, die Schweiz könne ihr in grossen Teilen fragwürdig gewordenes Justizsystem, dem die Vertrauenswürdigkeit recht schnell verloren geht, als gleichwertig neben den EU-Gerichtshof in Luxembourg stellen, wird sich bald eines Besseren belehrt sehen.

Wer glaubt, unsere Salärblase, in der vor allem Staatsbeamte und etwa ein Viertel der Schweizer Bevölkerung wirklich gut leben, könne auf Dauer aufrecht erhalten bleiben, wird schon in der nächsten Generation das Gegenteil erfahren.

Wer glaubt, man könne zwar die EU-Rechtsprechung, nicht aber deren Sozialwesen übernehmen, wird kleine Zugeständnisse erhalten, mehr aber nicht.

Das wär’s.

Kommt das Rahmenabkommen nicht zustande, weil die Engschweizer sich im Bundesrat durchsetzen, befindet sich der Bundesrat in der gleichen Position wie Boris Johnson, dessen Vater ein zugewanderter Türke war, der sich in England einbürgern liess.

Damit wird ein politischer Erzfehler deutlich, den uns die SVP von Christoph Blocher eingebrockt hat. Die Weigerung des Schweizer Volks, sich vor knapp dreissig Jahren dem EWR anzuschliessen, hat uns nach einer Generation nur in die politische Ecke gedrängt.

Take it or leave it.

Sprechen wir mit der EU und unterschreiben den Vertrag.

Die Unabhängigkeit einiger reicher Schweizer soll Millionen von normalen Schweizern nicht die Zukunft verbauen.

Boris Johnson wird einknicken, unterschreiben oder mit seinem Land untergehen. Dieses Schicksal haben wir nicht verdient.

Kommentare

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  1. Das Rahmenabkommen wird bekämpft von den Gewerkschaften und den rechtsnationalen Profiteuren des Schwarz- und Blutgeld-Finanzplatzes, die sich listig als selbstlose Patrioten tarnen. Alle anderen sind dafür, insbesondere diejenigen, welche sich in der Industrie gegen weltweite Konkurrenz behaupten müssen. Diese können sich nicht ausruhen auf dem Staat oder den sprudelnden Quellen des Dunkel-Finanzplatzes.
    Stöhlker hat recht: Ausruhen auf hohen Salären könne sich in der Schweiz nur die Staatsangestellten in Verwaltung, Bildung und Wissenschaft. Plus die Profiteure in den dubiosen Finanzgesellschaften und Anwaltsfirmen.

  2. Stöhlkers Sympathie für die EU ist nachvollziehbar. Seine deutschen Wurzeln und entsprechende Präferenzen hat er ja nie verheimlicht. Solches ist durchaus legitim!

    Nach Vollzug des Brexit zum Jahresende und einem todkranken Frankreich, als nächst wichtigen Partner innerhalb der Brüsseler Union, bekommt Deutschland – noch viel mehr als bisher – freie Hand in der Durchsetzung seiner egozentrischen Anliegen. Es wird kein Gegengewicht mehr geben!
    Nach dem Auszug der Briten, wird – Brüssel ablösend – Berlin noch viel mehr zur Hauptstadt Europas. Berlin wird das absolute Sagen haben, denn eine Erholung der durch eine unselektive islamische Immigration final geschwächten „Grande Nation“ ist nicht in Sicht.
    Dann aber „gute Nacht“ für die kleineren Mitgliedstaaten, für die Ungarn, die Polen und die Griechen. Das Schicksal verschone uns vor jeder näheren Bindung an dieses degenerierte Konstrukt, das in seinen Anfängen einmal so viel versprechend war!

  3. London hat etliche Krisen überlebt und wird noch viel stärker nach dem EU Austritt. Die Schweiz sollte sich eine wirtschaftliche und politische Allianz mit GB überlegen.

  4. Wieso sollen wir uns der EU annähern Stöhlker? Das ist doch der grösste Fehler. Die EU ist verschuldet und kurz vor dem Bankrott. Lass die Schweizer frei sein.

  5. Was will uns der knapp 80 jährige Stöhlker noch erzählen, er soll retour nach Ludwigshafen von wo er herkam, da kann er weiter stöhlkern.

  6. An alle Blocherianer hier in den Kommentaren:

    Warum darf nicht über den EWR diskutiert werden? Warum ist dieses Thema in der Blocher-Community ein tabu?

    Auch Herr Blocher kann irren, auch wenn er in euren Augen unfehlbar ist. Mag sein, dass zu seiner Zeit der Nicht-Beitritt OK war.
    Und heute, nach bald 30 Jahren??

    Anständige Antworten werden entgegengenommen. Unanständige selbstverständlich auch!

    • Es geht nicht um Blocher, es geht um die Zukunft der Schweiz und desshalb ist das Rahmenabkommen mit der EU abzulehnen. Die Schweizer wollen selber bestimmen und nicht viel Geld an die EU zahlen, dass Sie Rechte von Brüssel übernehmen müssen und nix mehr zu sagen haben.

    • @ so sieht’s aus

      Eines haben Sie durchaus mit Ihrem Idol Blocher gemeinsam: das ewige Sendungsbewusstsein, Sie müssten die Schweiz und somit die Welt retten.
      Und dabei für sich in Anspruch nehmen, Sie seien gescheiter als alle anderen und würden die absolute Wahrheit kennen. Daher müssten Sie den andern den Pfad des Wahrheit und Tugend aufzeigen. Eben: zeigen wo’s langgeht…

      Nein, solches grenzt an Sektierertum!

  7. Grossartig, Herr Stöhlker. Ihre unbequeme Art und ihre grossartigen Analysen, bringen die einfachen Geschöpfe hier, die selten im Ausland waren, zur Weissglut.

    Es gibt kaum Journalisten, die so offen und auf den Punkt analysieren, wie Sie. Weiter so, immer ein grosses Vergnügen.

    • Ein Kommentar mehr eines unkritischen Mainstreammedien-Konsumenten, der in erster Linie andere verunglimpft und diffamiert und in zweiter Linie die Argumente vermissen lässt.
      Insofern: bravo, liebes Schaf!

  8. In der Stadt Zug wurden diverse EU Flaggen/Fahnen gehisst. Scheint, wir sind bereits in der EU. Die zahlreichen Expats gehen lächeld durch die Stadt und Schweizerdeutsch ist bereits ausgestorben. Danke Zug für eure kranke Gier und danke für den Identitätsverlust. Widerlich!

  9. Herr Stöhlker von der Zürcher Goldküste träumt von neuen Gesslerhüten aus Brüssel. Wie realitätsfremd muss man sein um solchen EU Stuss zu brünzeln?

  10. Der böse, böde Johnson

    das Mantra / Narrativ der Deutschen / EU inkl. Presse.

    Johnson hat sich von der EU nicht erpressen lassen – Chapeau!

    PS:
    1.die EU ist nicht die Welt.
    2. Die Deutschen beschwören immer dann die EU Einheit wenn sie etwas wollen, resp. die Macht ausdehnen.

  11. Was soll dieses üble Geschwätz über die EU und die freiwillige Unterwerfung der Schweiz unter das von Berlin dominierte Pseudo-Imperium, Herr Stöhlker? Einen Anschluss an das Reich haben wir damals nicht gewollt und wir wollen es auch jetzt und in Zukunft nicht. Sind Sie zu uns gekommen, um uns Merkel Hörigkeit zu predigen? Alternativlose Eingliederung in fest geschlossene deutsche Reihen? Fremde Richter und Kaiserhörigkeit sind uns ein Graus, das ist des Eidgenossen DNA, dafür geht er durchs Feuer, das ist ewig. Vielleicht wäre es für Sie, Selbstvergessener und Ängstlicher, an der Zeit, in den grossen Kanton, in den Schoss Berlins, zurückzukehren.
    „Aber wer würde (…) Kleinasien oder Afrika oder Italien oder Helvetien verlassen, um nach Germanien zu ziehen mit seinen hässlichen Landschaften, dem rauen Klima, dem trostlosen Äußeren – es sei denn, es ist seine Heimat?“ (frei nach Tacitus).

  12. Ihre Anti-Schweizerische Propagada, Herr Stöhlker, wird nicht besser durch Wiederholung.
    Am 23. Juli 2020 / 11:26 wurde hier bereits kommentiert, was für Ihre heutige Propaganda genauso gilt:
    https://insideparadeplatz.ch/2020/07/23/ohne-deal-mit-eu-landet-kleinstaat-schweiz-auf-schrottplatz-der-geschichte/#comment-371298

    Troja lässt grüssen, Herr Stöhlker. Sie machen Feindpropaganda vom Feinsten! Was Sie als „europäischen Paradigmenwechsel unter Führung der deutschen Ratspräsidentschaft unter Kanzlerin Angela Merkel“ bezeichnen, ist ein Potemkin’sches Dorf, das von den deutschen Bühnenbildnern im Auge des Hurrikans noch mal schnell aufgebaut worden ist. Sie plappern schamlos Merkels Märchen von der Alternativlosigkeit nach, wenn Sie schreiben, die Schweiz habe „nur noch eine Tür offen: Verhandlungen mit der EU bei Anerkennung der vorliegenden Verträge“.

    Die Wirklichkeit ist komplett anders: Die Schweiz und ihre Wähler könnten dem Hurrikan, der mit dem anstehenden Zusammenbruch des Finanzsystems kommen wird, entschlossen und tatkräftig entgegentreten, indem sie die Schweiz sturmfest machen. Dazu braucht es freilich eine tüchtige Regierung aus Bundesräten, die nicht klimpern, labern und das Schweizer Volksvermögen verschleudern, sondern anpacken und führen können.

    Das ist der einzige Punkt, wo Sie Recht haben, Herr Stöhlker, die derzeitige Laienspieltruppe wird uns Schweizer nicht retten. Aber die Unterwerfung unter die Steuervögte des EU-Irrenhauses, als dessen Insassen wir unserer Freiheit berauben würden, ist der klassische Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

    ***

    Echte Patrioten lesen nicht Ihrem Schmarren, Herr Stöhlker, sondern den patriotischen Beitrag von Claudio Grass: Wir brauchen keine politische Korrektheit, sondern Verstand und Freiheit.

    • @Feindpropaganda vom Feinsten …

      „Wir brauchen keine politische Korrektheit, sondern Verstand und Freiheit.“

      Genau.

      Und aus diesem Grund und um kritisch reflektieren zu können und nicht Verschwörungstheorien anheim zu fallen lese ich Klaus Stöhlker!

      Davon können Sie mich nicht abhalten, auch wenn Sie sich mit dem Zweihänder Gehör verschaffen wollen. Da es offensichtlich anders bei Ihnen nicht mehr geht.

  13. Herr Stöhlker, die EU sei gefestigt, schreiben Sie. Ist sie das wirklich?
    Wegen Zypern bringt sie keine Resolution gegen Weissrussland zustande, weil Zypern das Veto einlegt. Heute lesen wir, dass es riesigen Zoff gibt mit Ungarn und Polen wegen der Rechtstaatlichkeit. Die Kommission will die osteuropäischen Staaten, welche keine Migranten aufnehmen wollen mit Geld bestrafen. Und diese Staaten wiederum drohen mit dem Veto für den Haushalt. Und es gibt auch Zoff über die Verteilung und Verwendung der 750 Mrd! Harmonie und staatliches Auftreten sieht anders aus. Und in diese Schlangengrube soll die Schweiz?
    Zudem sei der EURO stark schreiben Sie. Und heute lesen wir, dass die Nationalbank dieses Jahr schon mit über 90 Mrd den Franken geschwächt hat, noch nie so viel in so kurzer Zeit und natürlich wegen Corona! In der ganzen Geschichte gab es noch nie ein Land, das wegen einer starken Währung untergegangen ist, was Sie ja der Schweiz prophezeien, wenn sie diesen Skandalvertrag nicht unterschreibt.

  14. Wenn etwas in absehbarer Zukunft untergeht, dann der grosse Kanton, Ihre Heimat, Hrn. Stöhlker!
    Atomausstieg, unbegrenzte Zuwanderung von Unqualifizierten und neuerdings Demontage der eigenen Autoindustrie….
    Wenn sich da nicht drastisch und sehr bald etwas ändert, werden die Deutschen zur verarmten Minderheit im eigenen Land, und so um das Jahr 2040 – 50 im Khalifat Germanistan unter Scharia-Recht erwachen.

  15. Jetzt habe ich diesen „Artikel“ doch noch gelesen.Herr Stöhlker, wie kommen Sie auf die Idee, dass EX-BR Schneider-Ammann die Hellebarde gegen die EU austreckt? Grotesk was Sie da schreiben.Der ginge ja lieber früher, als später in die EU.Noch schlimmer der Vergleich Johnson und Gewerbeverband.Der Euro stark? Wär mir ganz neu. Die SNB hat ja im ersten Halbjahr 90 Mia in Fremdwährungen reingebuttert,davon natürlich die meisten in den Euro, um den CHF zu schwächen.Wie informieren Sie sich eigentlich? Ist ja furchtbar.Sie mögen Ihre Meinung haben, aber lesenswert ist nun wirklich nicht.

  16. Zu den Realitäten. Norwegen lebt vom Erdölexport. Mit Fischfang wäre dieses Land arm dran. Liechtenstein hat seine Treuhänder und Hilti. Mehr ist da nicht.

    • Sie haben Malbuner und Hilcona vergessen: Denn was wäre die Schweiz nur ohne Dosenfleisch und Tütentortellini – aus Liechtenstein! 😉

  17. Ihr Kommentar ist einfach zum Kotzen. Eine gefestigte EU hätten Sie wohl gerne, aber die Augen vor Tatsachen zu verschliessen ist für Sie wohl besser! Hauen Sie doch einfach wieder in die EU, dort gehören Sie hin. Auf Sie kann die CH SEHR gut verzichten.

  18. DIE DEMOKRATIE-WERTE DER EU SIND NICHT AEQUIVALENT (gleichwertig)
    MIT DER SCHWEIZER DEMOKRATIE.

    Der Rahmenvertrag kann deshalb so nicht unterzeichnet werden.

  19. Schade, dass auf der spannenden Plattform IP den sich stets wiederholenden pro-EU-Provokationen eines Herrn Klaus Stöhlker, die gespickt sind mit beleidigenden, überheblichen und besserwisserischen Tiraden gegen Schweizer, die anders denken als er selbst (der die Schweizer Staatsbürgerschaft freiwillig angenommen hat ……), soviel Raum geboten wird. Was die Zukunft von GB betrifft, ist erst einmal abzuwarten, wer letztendlich tatsächlich besser fährt. Einen Vorschlag noch, Herr Stöhlker: Warum verbringen sie Ihren zweifellos wohlverdienten Lebensabend nicht in dem von Ihnen hochgepriesenen und wertgeschätzten Land in der nördlichen EU-Zone – dort sind sicher auch Ihre regelmässigen, stets gleich tendenziösen pro-EU-Ergüsse hochwillkommen.

  20. Unser Justizsystem soll besser als das der EU sein? Die Fälle der letzten Jahre der Staatsanwaltschaft im Falle FIFA oder der zürcher Staatsanwaltschaft im Falle Vinenz lassen eher das Gegenteil vermuten. Und das sind eher die Spitzen der Eisberge. Von der Eskalation im Bundesgericht im Fall Meyer gegen Blum sprechen wir schon gar nicht. Ich sehe hier wie Herr Stöhlker eher eine Verbesserung der Rechtssicherheit in der Schweiz. Das ist vielleicht der grosse Politikgraben der sich hier auftut.

  21. In dem Fall macht das unsere Regierung – ausnahmsweise – schon recht. Oder wollen wir wirklich nochmals 1 Mio. zusätzliche EU-Einheitsbreijünger à la KS in unser Land reinlassen, welche uns die Hucke vollschnöden mit Möchtegernphilosophenquatsch?

    • Naja, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, aber offenbar möchten ca 62% aller Stimmenden genau das, mein Lieber!
      Nun noch die Konzerne aus dem Land jagen mit der Konzernverantwortungsinitiative und dann können wir endlich beginnen mit dem Aufbau der gerechten, fairen und alle gleich behandelnden Schweiz. Nämlich als arbeitslose, idealistische Träumer – welcome to Khmer Rouge mit Schweizer Kreuz!

  22. Die Schweiz ist heute das einzige EFTA-Land, dass nicht im EWR ist. Vielleicht sollte sie dort beitreten wie das Norwegen, Island und das FL taten. Mindestens wäre dann nicht der EuGH zuständig, sondern das EFTA-Gericht und die Frage des schmerzhaften Souveränitätsverlusts wäre gelöst. Eigenartig, dass diese Option gegenwärtig kaum diskutiert wird. Vielleicht wird das der Fall sein wenn wir erkennen müssen, dass die EU am Rahmenvertrag nichts mehr ändern will, nur noch „präzisieren“ will, wie U. von der Leyen sagte.

  23. ja,ja,ja!!!!! Schweiz bitte eintreten! dann können wir von den 2 Billionen eu verbindlichkeiten an euch abgeben, die uns eine total irre mit gigantischem hintern im sommer auf anraten eines ödipal veranlagten frenchkittels aufgehalst hat.

  24. Trotz ein paar interessanten Details scheint Klaus Stöhlkers Optik die Realität extrem verzerrt abzubilden. Im Gegensatz zu Politikern, die, warum auch immer, den Verlust der Selbstbestimmung kaum erwarten können, hat Boris Johnson zwei wichtige Ziele erreicht. Die Labour Party mit den Parlamentswahlen 2019 ins Abseits manövriert und „Got BREXIT done“!

  25. Der schwächsten Regierung, die wir seit langem haben, vorzuschreiben, noch schwächer zu werden, kann nur jemand tun, der gesinnungsmässig unfähig ist, sich für die Schweiz einzusetzen.

  26. Habe keine Lust mehr, Ihre beinahe täglichen literarschen Ergüsse zu kommentieren.

    Interessieren würde mich nur noch die Quelle für die Behauptung, dass die Banken von der City nach Frankfurt „flüchten“. (Die Quelle sind wohl Sie selbst oder Sie haben wieder einmal einen Bild-Artikel falsch verstanden.)

    Wer will schon in die Buntland-Steuerhölle mit all‘ den zukünftigen Raketenwissenschaftlern?!

    Sogar der Low-Energy-Klausi ist aus dem Reich abgehauen.

    Langsam kommen Sie mir wie Sleepy Joe vor. Der lebt nämlich auch in einer Phantasiewelt.

    Wiederum: Absolut keine Grüsse aus Suhrlistan

    • Könnte sich möglicherweise um den Wunschtraum des Gedankens eines „abtrünnigen“ Schweizer handeln. Die Händlerströme auf der Walz habe ich jedenfalls ebenfalls noch nicht sichten können.

    • der blödsinn mit dem flüchten aus der city nach kranfurt wurde schon mal vor über 2 jahren behauptet. die sind alle schön in london geblieben, schon weil ihre frauen sich geweigert hatten, nach frank n furter umzuziehen.

    • Lieber Kläffer samt Freunden

      bisher sind 7500 Arbeitsplätze der Londoner Finanzindustrie nach Framlfurt abgewandert.Es werden nicht die letzten sein.

    • @stöhlker

      gut, daß du “angestellte der finanzindustrie“ gesagt hat, klausi. das sind fast alles subalterne und nicht dirtopshots, von denen man in krabkfurt geträumt hatte. so argumentieren sozen und grüne und hoffen, daß der andere doof ist.

    • @Stoehlker Klaus J.
      Keine Ahnung welche (glaubwürdigen???) Quellen sie anzapfen? Bei der letzten Umfrage ist es die Grössenordnung von 2500 MA bei IB’s. Das macht dann auf die mittlerweile mehr als drei Jahre Brexit-Gelabber max. 70 Nasen pro Monat aus! Nochmals, wenn das „Flüchtlingsströme“ sein sollten, müssten wir unsere Luftwaffe verfünffachen!

  27. An alle Kommentatoren die Stöhlker zum Teufel wünschen, ihn am liebsten in sein Vaterland schicken wollen und/oder seine Beiträge Schrott finden:

    Ihr habt es nicht begriffen!!

    KJS generiert clicks für IP wie kein Anderer. Für Luki eine goldene Kuh!

    Wenn’s nicht passt, dann ignoriert seine Beiträge oder zumindest schweigt.

    • Schweigen nicht, denn Kontroverse bringt lh sogar noch mehr Klicks. Insofern kann man auch offen schreiben, was man denkt. Lol

    • Das sehe ich nicht so. Leider werden viele Kommentare die gegen Stöhlker sind gar nicht aufgeschaltet und die Befürworter Stöhlker können sich mehrfach äussern, denn so sieht´s aus.

    • @so sieht’aus: Stimmt nicht. Man muss einfach anständig sein & den Klausi nicht beleidigen. Und die Klicks mag ich dem Luki gönnen. Der macht eine sehr gute Arbeit. Ja, und die HH. Stöhlker & Geiger würden wir – sollten sie fehlen – ja fast vermissen.

      Dass die Senorita nicht mehr kommt finde ich hingegen sehr gut. Während sie mit der Tb goldrichtig lag, hat sie sich mit der Wuflu hoffnungslos verrannt.

      Machen Sie weiter so, Herr Hässig!

  28. Stöhlker hat seine teutonischen Wurzeln nicht abgelegt und will die Schweizerische Souveränität opfern. EU wähnt er als als stabil und gut aufgestellt. Wo lebt dieser Mensch? EU ist zentralistisches Gebilde, welches nichts auf die Reihe kriegt.
    Stöhlker GO HOME to Mutti.

  29. Bis dato hat jeder lmperial-Wahn den Europäischen Kontinent, seine Menschen und Völker ins Elend gestürzt, alle diese es waren div. Wahnanfälle endeten in Blut und Tränen.
    Kaum war das rote Imperium im Osten abgesoffen, ist erneut der Bazillus EU—ImperiaI—Wahn aus den untiefen der Geschichte emporgeschossen.
    Ob das Absaufen der EU auch so glimpflich abläuft wie der Untergang des angeblich mit „ewigem“ Leben ausgestatteten roten Imperium, das muss sich erst noch herausstellen.
    Herr Stöhlker Ihnen fehlt es anscheinend an soliden Ökonomischen Kenntnissen,der letzte Kit in diesem EU—möchtegern-Imperium ist die EZB „Gelddrucke“, wenn die final ausgeleiert ist, dann wars das final ende aus die Maus!
    (So nebenbei der grosse Zahlmeister der EU Deutschland kann seine Vorschüsse seine Guthaben auf 100% sicher abschreiben. Ein Imperium in dem jeder den anderen über den Tisch ziehen und ausnehmen will,das kann unmöglich funktionieren.)
    Diese Corona Sache zeigt es doch, Aussengrenzschutz Grenzkontrollen zur Abwehr dieses Virus zumindest bestmögliche Eindämmung schlicht Totalversagen.
    ( Dabei ist die ZK Vorsitzende man glaubt es kaum,
    voll ausgebildete Medizinerin, eher peinlich, na ja?)
    Das läuft doch kaum übersehbar, längst nach der Devise jeder für sich und Gott gegen alle.Ein Grieche hat es vor über 20 Jahren auf den Punkt gebracht, solange die Knete kommt machen wir mit, danach kann uns die EU am Allerwertesten.
    Die ganze Corona—Hysterie hat die taumelnde EU-Wirtschaft noch zusätzlich destabilisiert!
    Und das Gegenrezept des EUDSSR Zentralkomitee zu Brüssel?
    Gelddrucke zusätzlich hochfahren, ergänzend labert die ZK Vorsitzende etwas von grüner Mondlandung. Soooooo viel Schwachsinn, hmmmm 🤦‍♀️🤦‍♂️das kann NUR noch in einem grausigen Desaster enden.

  30. …und wieder nervt dieses teutonische Grossmaul mit seinem überheblichen Geschwurbel! Herr Stöhlker, sehr gut denken können sehr viele Schweizer schon noch selbst. Besser, als Sie glauben!

  31. Die EU KANN gar nicht neu verhandeln. Das würde nämlich eine nukleare Kettenreaktion von weiteren Neuverhandlungsbegehren nach sich ziehen. Die Ost-Staaten & Italien würden die EU gerne zu gewaltigen Transferzahlungen verpflichten und ansonsten keine Lasten selbst schultern, usw.

  32. lachen sich kaputt ob Stöhlkers schwarzen Sinn für Humor:

    a) Die Englische Krankheit der Ueberheblichkeit… (das schreibt der hier
    eingebürgerte Deutsche)

    b) England soll untergehen und die EU wieder gefestigt sein…

    um nur die gröbsten Absurditäten und Falschaussagen in einer ganzen Serie in diesem Elaborat zu nennen.

    Und nach dem Lachanfall denkt man sich; hat er das wirklich geschrieben und womöglich glaubt er das wirklich?

    Na ja, warum soll es hier nicht auch mal lustig zugehen.

    • Er schreibt das mit der rosa Brille, wie sie Tim K. jeweils in seinen Youtube Videos trägt. Er äussert somit seine reziproke Meinung mit Sarkasmus. Ihr versteht es einfach nicht.

  33. Seit dem Brexit sind die 2.-Weltkrieg-Verlierer unter sich. Nein, Frankreich ist kein Siegerstaat. Ohne Briten und Amis gäbe es la France nicht mehr. Und dieser Verlierer- und Schuldnerunion soll die Schweiz vertrauen oder sich gar kolonialisieren lassen?

  34. Das ist ein sehr tendenziöser Kommentar. Schauen Sie doch mal das Chaos in der EU genau an. Keiner traut mehr dem anderen. Man setzt einander unter massiven Druck, beschimpft die Deutschen und Holländer, wenn sie keine Quersubventionen für Italien, Frankreich & Co. leisten wollen, die reicheren EU -Mitglieder werden seit Jahren als Zahlmeister missbraucht, die Sozialwerke sind in den meisten Ländern desaströs und kaputt, das Asylsystem bleibt nach langem Palaver immer noch ungelöst, die Kriminalität steigt und steigt, an der EU-Spitze regieren Versager wie VdL (z.B. als Ministerin der Armee etc) – vom arroganten Österreicher Hahn gar nicht zu sprechen – und das fortlaufende, masslose Schuldenmachen der arroganten politischen EU-„Elite“ wird die EU-Bürger bald in eine nie dagewesene Armut stürzen. Und das loben Sie in den Himmel! Da schlage ich Ihnen vor, das CH-Bürgerrecht abzugeben und schnellstens ins Schlaraffenland Deutschland umzuziehen, wo Sie wirtschaftlich und sozial goldene Zeiten erwarten. Viel Glück!

    • Barbara, es kommen barbarisches Zeiten auf uns zu, unbestritten.

      Aber wenn Deutschland fällt, reisst es die Schweiz mit in den Abgrund.

  35. Es ist einfach erfrischend, all diese Kommentare zu lesen. Ein Meister-Beispiel, wie eine eingepflanzte Einbildung völlig in die Irre führt und sich Sachen vorgaukelt, die in der Realität nicht existieren. Was hat Bismarck einmal gesagt? Politik ist die Kunst des Möglichen und was diese Kritiker eindeutig haben ist kein Chuzpe und diese brauchen wir dringend. Es geht nicht nur um den Rahmenvertrag, es geht darum, ob wir im Machtgerangel in Brüssel Einfluss haben wollen oder nicht für unsere berechtigten Interessen. All diese Anti-Stöhlker Kommentare sollten sich einmal fragen, ob es für einen Staat so lustig ist, gar keine Macht zu haben.

    • Sie glauben ernsthaft, dass die winzige Schweiz In der EU mitreden könnte, wenn sie Mitglied wäre?
      Und wenn sie den Rahmenvertrag unterschreibt, hat sie unterschrieben, dass sie nichts mehr zu sagen hat.

  36. Letztlich sitzen alle Staaten in der Falschgeld-Falle und werden finanziell zu Grunde gerichtet werden. Ob man nun im EU-Verein, in Italien, Deutschland, Schweiz oder gar in den USA Platz nimmt ist ganz egal.
    Dort wo die Verschuldung tief ist, oder bei null steht, könnte zuküntig der beste Aufenthaltsort sein, wo man noch am wenigsten von Staatsgebilden abgezockt wird. In den USA und EU sieht es diesbezüglich nicht besonders gut aus.

  37. „Die Unabhängigkeit einiger reicher Schweizer soll Millionen von normalen Schweizern nicht die Zukunft verbauen.“
    Ach bitte, Herr Stöhlker, schildern Sie uns doch hier die Zukunft der normalen SchweizerInnen, von denen es noch höchstens 2 Mio gibt, mit der EU als Regentin in 30 Jahren.

    Dass Sie als Deutscher stets ein Grossreich brauchen, um glücklich zu sein und in typisch deutscher Arroganz meinen, viel besser zu wissen, was der Schweiz gut tut, wundert mich nicht. Deutschland ist eine sehr junge Demokratie und hat das System noch nicht begriffen. Das sieh man beispielsweise daran, wie es mit einer ungeliebten, gewählten Partei und deren Mitglieder umgeht. Die Deutschen haben lieber jemanden, der ihnen Und ihren Mitbürgern sagt, wo es langgeht.
    Man kann von keinem Deutschen erwarten, dass er die Mentalität der Schweizer versteht (die hier ohnehin dank Doppelbürgern und Ausländern schon fast ausgestorben ist) oder nur schon versteht, warum die Schweiz wohlhabender geworden ist, als z.B. Deutschland, solange sie noch eigenständig und souverän eigene Entscheide getroffen hat.

    Es ist ja leider ein Merkmal der Deutschen, dass sie überzeugt sind, dass nur ihre Sicht der Dinge richtig ist und die für die ganze Welt gelten muss. Dies ist hinlänglich bekannt.
    Was schlimm ist, ist, dass sie noch heute, daran hat sich leider nichts geändert, andere Länder zwingen wollen, sich ihnen zu unterwerfen. Früher kamen sie mit Soldaten , heute vorläufig nur mit erhobenem Zeigefinger ihrer Doppelmoral.
    Wer bricht denn immer als erster alle Verträge, wenn es den Deutschen grad passt?
    Schengen, Dublin, die Schuldenregeln, die Börsenanerkennung der Schweiz, um nur ein paar Vertragsbrüche zu nennen.

    Ich frage mich echt, was ein Deutscher wie Sie in der Schweiz verloren hat. Ich meine, ausser einen Haufen Geld zu kassieren.
    Was hat die EU eigentlich davon, wenn sie die Schweiz zerstört und sich untertan macht und damit auf ihr Niveau herunterzwingt? Sie macht damit die einzige Milchkuh kaputt, die sie noch hat.

    Warum leben Sie nicht in Ihrer wunderbaren EU, statt von hier aus wie ein Haufen anderer Doppelbürger die Schweiz an dieses imperialistische funktionärsgesteuerte Gebilde EU zu verraten?

  38. Herr Stöhlker glaubt selber nicht, was er schreibt.
    So dumm ist er nicht.
    Er schreibt Halbwahrheiten, Fakes, Lügen, um Kommentare zu provozieren.
    Viele Foristen durchschauen ihn nicht und lassen sich ins Bockshorn jagen.

  39. ….Boris Johnson fühlt sich wie der neue Churchill, und Klaus Stoehlker wie fühlt sich wie ein Deutscher, der besser in der EU Platz nehmen sollte, damit ihm dort der Corona-Maulkorb von EU-Kommissions-Diktatorin von der Leichen übergezogen werden kann.

    Die Banken ziehen doch nur deshalb von London nach Frankfurt um dort nicht abgewickelt, dafür aber später von den Brüsseler EU-Kommunisten verstaatlicht werden zu können. Die Bonis sollen schliesslich auch nach der Verstaatlichung fliessen können, mit Garantie der EU-Steuerzahler.

    …..Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben….alter Playboy…
    …..denn die vier roten Linien werden gezogen, damit die EU-Kommunisten in
    Brüssel bereits heute ihre Grenzen besser erkennen. Hat’s der alte
    Playboy
    immer noch nicht bemerkt?

    Nur blinde glauben das man mit grossen Krediten und immer neuen Schulden gestärkt sei. Die EU-Kommission und Herr Stoehlker glauben es anscheinend. Der Euro ist halt auch nur eine beliebig vermehrbare Kreditwährung (Falschgeld), die zukünftig in der Wertlosigkeit enden, und den Menschen noch viel Kopfzerbrechen bereiten wird.

    • Kopfzerbrechen bereiten wird?
      Die werden sich gegenseitig die Köpfe zertrümmern.
      Jeder wird sich selbst der Nächste sein.
      Ausmergelt in vielerlei Hinsicht, werden die Entschlossensten überleben. Es wird sie nicht frösteln, genügend wertloses Papiergeld wird auf den Strassen der Verdammnis liegen.

      Vorher wird noch fleissig konsumiert und weggeschaut.

  40. Unfassbar! EU-Beschluss: Grundrechte für alle Afrikaner ?!
    Am 26. März 2019 war diese Resolution im Europaparlament angenommen worden, ohne dass die Europäer und selbstverständlich auch die Schweiz nichts davon erfahren haben. In der Resolution werden die nationalen Behörden der EU aufgefordert, Anti-Rassismus-Richtlinien zu entwickeln. Ausserdem soll Anti-Schwarzen-Rassismus in den Bereichen Bildung, Wohnen, Gesundheit, Strafrecht, politische Partizipation und Migration beendet werden.
    Worum es in Wahrheit geht: Es wird an einer neuen Gesellschaft gebaut
    https://www.youtube.com/watch?v=Lfkx3cooFr4
    https://www.youtube.com/watch?v=82f7zcQinaU
    https://www.youtube.com/watch?v=iWUBKgoAL-Q&t=23s&pbjreload=10
    Ist den Lesern bewusst, dass die EU heimlich Grundrechte für ALLE Afrikaner eingeführt und die Flutung Europas durch hunderte Millionen Afrikaner beschlossen hat.
    Medien (Presse und TV) und Politiker schweigen dazu beharrlich.
    Damit ist auch klar, dass die wenigsten Bürger, sowohl in der Schweiz (im Hinblick auf die zur Diskussion stehenden EU-Verträge, noch in Deutschland, je etwas von diesem Programm gehört haben.
    Mit dem geheim gehaltenen EU-Beschluss werden weisse Europäer zu Bürgern zweiter Klasse.
    Wer dagegen protestiert, soll inhaftiert werden.
    Damit nicht der Eindruck entsteht, wie so oft, hier würden wiederum Verschwörungstheorien verbreitet, drei Fakten vorweg:
    Erstens: Am 26. März 2019 verabschiedet das EU-Parlament eine Entschliessung mit dem Titel
    „Die Grundrechte von Menschen afrikanischer Abstammung“
    Von den damals 751 Mitgliedern des Parlaments stimmten 535 dafür, 80 dagegen,
    44 enthielten sich, 92 waren nicht anwesend.
    Zweitens: In der Öffentlichkeit gab es dazu zu diesem Zeitpunkt keinerlei Berichterstattung oder gar Debatte. Die sog. Leitmedien berichten nichts davon.
    3.1 EU Programm zur Ansiedlung von Afrikanern
    2/18
    Drittens: am 26. Mai 2019 fanden in D die Wahlen zum neuen Parlament der EU statt.
    Hat dies alles miteinander zu tun? Ja, denn was das EU-Parlament hier auf den Weg gebracht hat, kann man ohne Übertreibung unter den Titel stellen:
    „Europa schafft sich ab.“
    Also darf man vermuten, dass die Entschliessung unter der Decke gehalten werden musste. Die als rechtspopulistisch etikettierten Parteien hätten ja daraus bei der Wahl Stimmen für sich gewinnen können.
    Erst mit einer fast neunmonatigen Inkubationszeit bzw. Trächtigkeit wurde die EU- Entschliessung bekannt!!! Die sog. Leitmedien, die in Brüssel personell gut und
    kompetent ausgestattet sind, inkl. NZZ, TA und SRF, schweigen sich aus.
    Sie betreiben lieber Hofberichterstattung und argumentieren gegen z.B. einer «Begrenzungsinitiative» und für eine Personenfreizügigkeit.
    Und wie steht es mit der Behauptung, wer dagegen protestiert soll inhaftiert werden:
    • Wer sich mit der von der EU verordneten Umerziehung nicht abfinden will, soll als sogenannter „Hassverbrecher“ von den Behörden „erfasst, untersucht, verfolgt und bestraft“ werden (Punkt 15 und 16).!!!
    • Hingegen soll es der Polizei und Geheimdiensten verboten werden, bei der Strafverfolgung, der Terrorismusbekämpfung und der Einwanderungskontrolle
    Täterprofile zu erstellen, die auf eine dunkle Hautfarbe hinweisen; vielmehr sollen die Beamten verpflichtend an Anti-Rassismus-Schulungen teilnehmen (Punkt 17).
    • Ganz im Sinne des UN-Migrationspaktes fordert die Entschliessung Afrikaner in unbegrenzter Zahl kontrolliert und planmässig nach Europa zu transportieren und illegale Einwanderung zu legalisieren. Zwischen Migranten, Flüchtlingen und Asylbewerbern wird überhaupt nicht mehr unterschieden. Auch ist keinerlei Obergrenze für die Einwanderung vorgesehen.
    • Die Neuankömmlinge sind dann von der einheimischen Bevölkerung, die erst gar nicht nach ihrer Zustimmung gefragt wurde, nicht nur zu alimentieren, sondern dieser auch in allen Bereichen, auf dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt, den Medien, der Kultur und im Bildungssystem vorzuziehen.
    Begründet wird dies alles mit der grotesk anmutenden Behauptung, dass „Menschen afrikanischer Abstammung im Laufe der Geschichte erheblich zum Aufbau der europäischen Gesellschaft beigetragen“ hätten.
    • Die Entschliessung des EU-Parlaments zu den „Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung in Europa“ ist ein unerhörter Affront gegenüber den Völkern Europas! Von einer demokratischen Vertretung europäischer Interessen kann hier jedenfalls keine Rede mehr sein; wohl eher von einer den Europäern feindlichen Gesinnung des EU-Parlamentes.
    Und jetzt kommt Herr Stolzer und meint, dass sich die Schweiz diesem
    EU-Vertragswerk unterordnen und die Personenfreizügigkeit annehmen müsse. Wollen Sie die Schweiz abschaffen??
    Grundlagenirrtum ist ein Grund, von einem Vertrag zurückzutreten zu können!

  41. Herr Stöhlker bei diesem Artikel liegen sie nach meiner Meinung absolut und komplett neben der Realität. Zum ersten wissen weder sie noch ich wie sich GB in Zukunft entwickeln wird. Die meisten Deuter lagen in der Vergangenheit falsch und werden auch jetzt falsch liegen.
    Die EU ist im Moment in keiner Weise stabil wie sie im Artikel schreiben. Im Gegenteil die EU ist zerstritten wie wahrscheinlich noch nie. Beweis: Flüchtlingskrise, Autobahngebühren, Nicht geregelte Sozialbestimmungen innerhalb der EU etc.
    Es liegt nun an den zuständigen Schweizer Gremien die unumstösslichen Eckpunkte für die Schweiz festzulegen (Souveränität, Schweizer Recht etc.) damit die Verhandlungsführer mit klaren Vorgaben nach Brüssel gehen. Nur so kann etwas erreicht werden. Nach meiner Meinung wurde bisher nicht verhandelt sondern nur entgegengenommen und abgenickt.

  42. Herr Stöhlker – so viel Nonsense den Sie da in einem einzigen Artikel zustande bringen! Ich kann aus Ihren wirren Gedanken nur schliessen Sie waren noch nie in England, sprechen englisch auf dem Level von Bundesrat Ueli Maurer und haben auch sonst nicht irgend einen Background der Sie qualifizieren würde eine Analyse über die Entwicklungen in U.K. durchzuführen. Aber klar, heutzutage geht das auch ohne, jeder der sich Berater nennt ist plötzlich ein Universalexperte in sämtlichen Belangen.

  43. Da haben Sie recht, wir leben „Switzerland first“. Weil dieses Denken in unserer DNA, das heisst, in unseren Genen/seit Generationen verankert ist, wird das auch so bleiben (und er ist auch übertragbar auf andere Landsleute, die unseren Stil respektieren und übernehmen). Entsprechend bleiben wir erfolgreich.

  44. Stöhlker der neue Hofnarr von Bundesvorturnerin Angela?
    Oder nur Teeträger? Jedenfalls sehr erfrischend diese Geschichte…

    Leute wie Krall, Tichy oder Friedrich in DE lachen sich ab solchen Texten halb tot.

    „..dass die EU nach einer mehrjährigen Krise wieder gefestigt ist.“

    Ja, da muss selbst ich laut lachen als NICHT-DE. In Wahrheit heisst’s jetzt Italexit, Dexit und im 2021 ist der Fisch geputzt.

    Übrigens, hier noch eine Gutenachtgeschichte aus dem realen Leben: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Viele-koennten-sich-strafbar-machen-article22064744.html

    Mit bester Empfehlung und gerne wieder
    Salomé

    #schoenschoenermarkwalder

    • nix teeträger. weinglasfüller! denn wie sagt kanzlette merkel?: nicht ohne mein beständig gefülltes weinglas! bestätigt durch anonyme quelle aus dem bunker. merkel befindet sich ständig im glimmer. so siehr auch ihre “politik“ aus.

  45. Die Schweiz ein Paradies für Deutsche Rheinländer (Quasselstrippen sagt man in D). Hier verdiente man das 2-3 fache, wenig steuern, friedvolle Menschen. Hier ist Fülle nicht Mangel. Der Schweizer hat den Deutschen als „Feindbild, aber der Deutsche (Der Schweizer ist wie ein Deutscher – aber ohne Krieg) bringt die Dinge auf den Punkt, auch wenn er als Elefant, die Schweizer Kommunikation nie verstehen wird. Dem deutschen stecken 2 Weltkriege in der DNA. Der Schweizer hat geschickt und als „Maulwurf – jawohl – Bückling) stets gut mit Ausländern Geld verdient (siehe Luzern Chinesen), weil er zuhört, analysier und Strategie hat. Ich wünsche der Schweiz im 21. Jahrhundert, Selbstvertrauen in das was Sie erreicht haben mit 4 bis 8 Millionen (D hat 80 Mio). Selbstbewusste Schweiz geht nach Brüssel und formuliert Ihre Anliegen (Die EU ist nicht Feind, die Schweiz ein Vorzeige Land. Warum kommen Deutsche Millionäre gern in die Schweiz. Hier arbeiten tut doch nur die Mittelschicht oder Ossis, die Ihre Chance auf Job wie in Gastromarkt suchen – beste Bezahlung.) Nein wir lieben die Schweizer nicht, weil Sie stets sonderbar sind (Dialekt ist bäuerlich wie in Sachsen – kann man nicht wirklich ernst nehmen) … aber sie sind viersprachig …. aber die Schweiz muss in 21. Jahrhundert ankommen. Ihr Schatz ist die Natur und Menschen, die souverän, reflektiert langsam diskutieren … sie haben Fülle, die EU ist Mangel (Kriege, Flüchtlinge und Aufbau … Kampf oder Krampf.

    Herr Stöhlker ist Like König, weil er alte Menschen provoziert …. aber die Schweiz nie verstanden hat – da können Sie ihm 10 rote Pässe geben. Er ist Deutscher der Kriegsgeneration aus einer Beamtenfamilie (Sicherheit und Staatsbedienstete Preussen)!!!!

    Das Lebensweg (wikipedia): Stöhlker wuchs in einer Beamtenfamilie mit zwei Geschwistern in Ludwigshafen am Rhein auf. Er machte das Abitur und arbeitete dann als Fernsehjournalist beim Südwestfunk Baden-Baden und als Redaktor der Neuen Rhein-Ruhr Zeitung. 1970 kam er als PR-Berater in die Agentur Farner nach Zürich. 1982 gründete er in Zollikon ein eigenes Unternehmen für Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmensstrategie. Er publizierte und kommentierte regelmässig in Schweizer Medien.

    Der parteilose Stöhlker macht für sich geltend, der Erfolg der Schweizerischen Volkspartei basiere auf der Befolgung der Regeln seines Anfang der 1980er-Jahre für die Partei verfassten «Wahlkampf-Fibel von A bis Z».

    Stöhkler kann man lesen oder hören, aber im 21. Jahrhundert ist die Schweiz noch nicht angekommen … hören Sie Menschen zu, die Mut und Gestaltungswillen haben und nicht „alte Mauern“ im Kopf hofieren und Lösungen anbieten.

  46. Lieber Herr Stöhlker
    Das Rahmenabkommen ist abzulehnen,es wäre ein Eigentor für die Schweiz wie bei der Abstimmung von letzter Woche. Einziges Problem der Schweizer Politiker ist, dass sie alles schönreden und der EU in den Arsch kriechen, anstatt stark zu bleiben und der EU die Stirn zubieten und klare Vorderungen zu stellen.
    Unser Land ist klein, jedoch von zentraler Bedeutung für die EU, wir verbinden alle achsen innerhalb der EU. Falls die EU uns erpressen will, was sie schon längst macht, weil ihr das Geld für die vielen Mia fehlt (750Mia) sollte wir die Grenzen für alle Transporte schliessen. Die EU hat null gute Absichten für die Schweiz, einzig und alleine wollen sie uns als super Zahler für Ihre Misere und und schröpfen wo sie nur können, bis wir in der selben Lage sind wie das Geschwür EU. Die EU wird und kann nie funktionieren, zu viele arme Länder im Süden. Der Supper Zahler heisst Deutschland und…..? da kommt lange nichts mehr.
    Wir gefärden unsere Werte und unseren Wohlstand, falls sie das anders sehen, verstsehe ich nicht warum sie Schweizer geworden sind. Bin eh dafür dass sich hier in unserem Land kein Ausländer mehr einbürgern darf. Diese entscheiden leider nur für Ihre schwachen Länder und nicht für unser schönes Land Schweiz.
    Es reicht mit Kaspertheater EU, wir sind stark bereits über 20Jahre und das ganz ohne einen EU beitritt. Kommt da etwa Neid von Ihere Seite?
    Bitte gehen sie doch zurück, es wird sie hier niemand vermissen, und nehemen sie ihre Anhänger gleich mit.

    Lieber Gruss vom Eidgenossen

  47. Wahnsinn, wie dieser Stöhlker neue Beiträge produziert und auch noch mit Inhalt, was bei vielen Kommentierenden nicht gerade der Fall ist. Er bewegt offenbar mehr als alle anderen Schreiberlinge hier.

  48. Lieber Herr Stöhlker
    Das Rahmenabkommen ist abzulehnen,es wäre ein Eigentor für die Schweiz wie bei der Abstimmung von letzter Woche. Einziges Problem der Schweizer Politiker ist, dass sie alles schönreden und der EU in den Arsch kriechen, anstatt stark zu bleiben und der EU klare Vorderungen stellen.
    Unser Land ist klein, jedoch von zentraler Bedeutung für die EU, wir verbinden alle achsen mit innerhalb der EU. Falls die EU uns erpressen will, was sie schon längst macht, weil ihr das Geld für die vielen Mia fehlt (750Mia) sollte wir die Grenzen für alle Transporte schliessen. Die EU hat null gute Absichten für die Schweiz, einzig und alleine wollen sie uns als super Zahler für Ihre Misere und und schröpfen wo sie nur können, bis wir in der selben Lage sind wie das Geschwür EU. Die EU wird und kann nie funktionieren, zu viele arme Länder im Süden. Der Supper Zahler heisst Deutschland und?
    Wir gefärden unsere Werte und unser Wohlstand, falls sie das anders sehen, verstsehe ich nicht warum sie Schweizer geworden sind. Bin eh dafür dass sich hier in unserem Land kein Ausländer mehr einbürgern darf. Diese entscheiden leider nur für Ihre schwachen Länder und nicht für unser Land Schweiz.
    Bitte gehen sie doch zurück, es wird sie hier niemand vermissen.

    Lieber Gruss vom Eidgenossen

  49. Man kann nur den Hut vor Stöhlker ziehen.

    Und leider hat er nur zu recht mit seiner Beurteilung zum EWR Nein.
    Der Populist, Kapitalist und opportunistischer Volksvermögensverkäufer Blocher hat die aufrechten Schweizer in die Falle getrieben. Das EWR Nein bewahrheitet sich immer mehr als immenses Eigentor.

    Der Familie Blocher ist das egal. Die Dividenden steigen wegen der internatinalen Geschäftstätigkeit weiter an und werden im Unterschied zu den Erwerbseinkommen des Mittelstandes minimalst besteuert. Trump lässt grüssen

  50. Heute widerspreche ich Ihnen, Herr Stöhlker. Können Sie mir folgende Fragen beantworten:
    1) Wo ist das Versprechen „Wohlstand für alle“ geblieben? In Deutschland z.B. sind knapp 10 Millionen „Transferbezieher“, rechnet man Arbeitslose, Hartz-4-Empfänger und Aufstocken zusammen: eine verarmende Rentnerschaft. Die Verhältnisse in den Südstaaten Europas sprechen für sich.
    2) Wie ist es mit der Rechtsstaatlichkeit? Im Vertrag über die Arbeitsweise der EU heisst es doch …“ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten eines anderen Mitgliedstaates und tritt für derartige Verbindlichkeiten nicht ein.“ Wie verhält sich das heute mit der gemeinsamen Schuldenaufnahme, dem ESM – der eigentlich zeitlich limitiert gedacht war – und der offensichtlichen „Transfer-Union“? Und wie verhält es sich mit dem kostspieligen Gelddrucken der EZB – einem teuren Medikament das keine Aussicht auf Heilung versprich, ja die Krankheitsperiode nur verlängert – mit dem Ziel den Profiteuren weitere Profite zu Lasten der Steuerzahler zu bescheren? Und hat nicht die CDU auf ihren Wahlplakaten seinerzeit die Frage gestellt: „Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen? Antwort: Ein ganz klares nein! Der Maastrichter Vertrag verbietet ausdrücklich, dass die Europäische Union oder die anderen EU-Partner für die Schulden eines anderen Mitgliedstaates haften.“ Und wie sieht das heute aus?
    3) Und die demokratische Legitimation? Haben die Menschen je über die Wirtschafts- und die Übertragung der Währungshoheit abgestimmt, haben die Völker Europas je einer Einheitswährung, die gegen jede Vernunft eingeführt wurde JA gesagt? Und wo ist die demokratische Legitimation des Europäischen Gerichtshofes – es gibt sie nicht. Und wo ist das „Unionsvolk“ das alle dem hätte zustimmen sollen?

    Man braucht nicht alles neu zu erfinden, darum hier die Worte, wie ich denke, würde sie ein moderner Wilhelm Tell in den Hallen in Bern vor der hohen Politik aussprechen:
    „Meine Damen und Herren, ich bin ein glühender Anhänger des demokratischen Rechtsstaates; ich bekenne mich zur freiheitlichen, individualistischen und christlichen Kultur, Tradition und Zivilisation des Abendlandes und der freien westlichen Welt. Und genau aus diesem ernsten Grund sage ich allen hier versammelten Volksvertretern, aller Parteien, Politikern und Regierungsmitgliedern: Ich brauche Eure Subventionen und Transferzahlungen nicht; ich will nicht Eure Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegelder, nicht Eure tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr mir v o r h e r aus der Tasche gezogen habt – und mir und meinen Kindern noch in fünfzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet. Ich brauche keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preisgarantierte Milch, keine EG-genormten Planwirtschaft-Erbsen und keine ministergelisteten Medikament; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweis für meine Plattfüsse und keinen Almosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Grossmutter; auch keine Kilometerpauschale und keine Kantinen-Essensbon über eine Mark-dreissig. All‘ Euere Wahlfang-Pfennige und -Scheine könnt Ihr Euch an den Hut stecken. Aber: lasst mich dafür auch in Frieden. Ich bin nicht Euer Buchhalter, Statistiker und Belegsammler, der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, Euere Schnüffle-Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphen-Knäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen Euerer kranken Steuergehirne windet. Schickt Euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, Euere Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei und Strauchdiebeskunst, Euere Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, Euere Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all‘ die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten. Lasst mich einen festen eindeutigen und ein-für-alle-mal fixieren Steuersatz zahlen und bezahlt damit eine angemessen Verteidigung-Armee und ein verlässliches Rechtswesen, aber haltet Euch ansonsten heraus aus meinem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines und dieses eine soll mir gehören. Ich bin niemandes Sklave, niemandes Kriecher und niemandes Liebediener. Ich bin ein freier Mann, der für sein Schicksal selbst und alleine verantwortlich ist, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert, wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbsternannten Ammen und scheinheilige Gute Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlten Paradiesverkünder braucht. Was ich brauche, das sind: Freunde, Familie und rechtschaffene Christenmenschen, in guten und in schlechten Zeiten; und ich bin Freund, Familienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; aber dazu brauche ich keine Funktionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Schergen und staatsversorgte Wohltäter. Dazu brauche ich nur die mir Nahestehenden und den Herrgott. Hier stehe ich. Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!“
    Die Worte, die ich einem heutigen Wilhelm Tell in den Mund legte, stammen von Roland Baader und sind das Vorwort zum Buch „Kreide für den Wolf“ – Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus.

  51. Und Stöhlker….

    …..nach dem geballten Unsinn sollten sie wenigstens noch erwähnen was uns mit dem sogenannten Rahmenabkommen so alles blüht.

    Zum Beispiel das „UN-Abkommen für Migration“ und nun die Erweiterung dieses Abkommens mit dem Europa massenhaft weiter aufnehmen und diese auch schön über alle Länder verteilen möchte.

    Eine 12 Millionen Schweiz bestehend aus 3 Millionen „Flüchtlingen“ und 2 Millionen Wirtschaftsmigranten plus 1 Million immerhin echter Einwanderer die hier auch was Arbeiten.

    Und die alle verschaffen den Grünlinken dann ewige Mehrheiten, damit wir Sozialistische Rezepte noch und nöcher bekommen und unser Weg in den Niedergang in Beton gegossen ist.

    Tja, und diese Mehrheiten werden uns auf ewig erhalten bleiben, denn auch nach einem Crash unserer Nationalbank und der EU wird ganz Europa eine derartige Wüste sein das diese „Migranten“ hier bleiben werden, denn wo sie auch hingehen würden…… überall werden die Gesellschaften am selben Hungertuch nagen.

    Ausser, ja und die „Ausser“ wird es ja auch noch geben, die Politiker meine ich …….die werden sich ihren Kuchen schon nicht vom Teller nehmen lassen.

    Beispiel Heiko Maas… der sollte offenbar in Quarantäne bleiben weil in seinem Umfeld jemand positiv getestet wurde.
    Aber was kam…. er verlor seine Kreditkarte beim einkaufen!!!

  52. Was wir definitiv nicht verdient haben, Herr Stöhlker, sind Leute wie Sie:

    Das Schweizer Bürgerrecht wollten Sie offenbar unbedingt. Aber Sie produzieren sich immer noch wie ein typischer Vertreter deutscher Provenienz: Viel Meinung (und keine Scheu, ebendiese an allen passenden und unpassenden Stellen anzupreisen) aber wenig Ahnung.

    Auch wenn ich einzelne Ihrer Ansichten durchaus teile, so hätte ich mal einen Rat für Sie: Gehen Sie zurück nach Deutschland. Dort gibt es viel mehr Bedarf für Ihren überragenden Intellekt. (Habe ich das jetzt wirklich gesagt?)

    Beispiele gefällig?

    BER, marode Bahn, marode Schulen, eklatanter Rückstand im Bereich Digitalisierung, …

    Danke und tschüss!

    • Noch anzumerken sind die gut 25% Kinder in Deutschland in Armut leben! Lehrer die Butterbrote in die Schule mitnehmen für Kindern die ohne Frühstück zur Schule kommen.

    • Wenn die Argumente fehlen, wird auf den Mann gespielt!

      Es fehlen uns in der Schweiz Persönlichkeiten, die bereit sind, die Probleme beim Namen zu nennen. Danke Herr Stöhlker, dass Sie den Mut haben, sich unbeliebt zu machen.

    • @Stöhn von Lakebottom

      Was Sie bei den Beispielen geflissentlich unterschlugen:

      – Clankriminalität in vielen dt. Städten
      – Ausgrenzung & Ausbootung politisch gewählter Exponenten, so sie denn nicht der Mainstream-media-Wahrheit verpflichtet sind
      – zerfallende Infrastruktur
      – offen lügende Staatsdiener (Scheuer, Maas, …)
      – Nichteinhalten eigegangener Verträge (Bahnanschluss im Norden zur Alpentransversale)

      Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  53. Der Euro kommt von über 1.60 zum Franken auf unter 1.10. Das sind über 60 Rappen.

    In den vergangenen Monaten ist er tatsächlich um knapp 3 Rappen auf knapp 1.08 gestiegen.

    Davon abzuleiten, Europa sei stark und die Schweiz schwach scheint mir doch etwas weit an den Haaren herbeigezogen.

    Das Schweizerkreuz auf unserer Schweizerfahne kann auch folgendermassen interpretiert werden:

    Die Schweiz verbindet unsere Nachbarn im Norden mit unseren Nachbarn im Süden mit unseren Nachbarn im Westen mit unseren Nachbarn im Osten.

    Wir sind nicht Teil von Europa – aber wir verbinden Europa.

    Zu diesem Zwecke wurde die Schweiz gegründet. DAs symbolisiert auch unsere Flagge.

    Es wäre ein fataler Fehler der Schweiz, ihre Rolle zu ändern und ein Teil der EU zu werden.

    Unsere Aufgabe ist und bleibt es, unsere Nachbarn in schweren Zeiten miteinander zu verbinden.

    Marc Meyer

    • „Wir sind nicht Teil von Europa – aber wir verbinden Europa“.
      Träumen Sie süss weiter!
      „Zu diesem Zwecke wurde die Schweiz gegründet. DAs symbolisiert auch unsere Flagge.“ Wo haben Sie Geschichte gelernt?
      „Unsere Aufgabe ist und bleibt es, unsere Nachbarn in schweren Zeiten miteinander zu verbinden.“ Sie haben viel Humor.
      Jetz gehe ich mit meinem Berner Sennenhund „Mönch vom Thunersee“ auf die schönen Strände der Nordsee(NL)spazieren.
      Bis bald.

    • „Der Euro kommt von über 1.60 zum Franken auf unter 1.10. Das sind über 60 Rappen.“ Das sind bei mir 50 Rappen – wo haben Sie Rechnen (nicht) gelernt?

    • Das ist nicht nur die Aufgabe und der Wille der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es liegt bzw. lag auch im Interesse der uns umgebenden, grösseren Länder und wurde von diesen auch verschiedentlich bekräftigt. Nun meinen ‚Die grossen Europäer‘, ihr Europa könne darauf verzichten. Das ist ein Grundlagenirrtum.

    • … unsere Nachbarn zu verbinden und wie Vollmitglieder davon zu profitieren. Diese „Fünfer und s‘Weggli Haltung ist auch urtypisch.
      In welchem Verein geniessen Sie als Passivmitglied die gleichen Rechte wie Aktivmitglieder?

    • @Gugguseli

      Ou sorry.

      Sie haben Recht.

      Einem Schüler würde ich für diesen entdeckten Fehler glatt 2 CHF spendieren.

      Geben Sie mir Ihre Konto Nr. und ich übwrweise Ihnen CHF 20.-

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Tönt schon gut. Nur sollte man dazu auch noch sagen, dass die SNB mit ganz viel Risiko an der Sache teilnehmen muss, dass der Franken nicht noch tiefer als die Parität sinkt. Also Freude mach mir der Status nicht.
      Im übrigen ist der Link zum Rahmenabkommen vielleicht noch am ehesten dort zu finden, dass unsere Behörden versuchen unter allen Umständen das beste rauszuholen.

    • Finde ich auch aber ich frage dennoch mal. Wieso? In Wahrheit gilt bereits EU-Recht. Unsere Banken arbeiten nach EU-Recht, der Datenschutz, also die Nichtexistenz des Datenschutzes, läuft nach EU-Recht, die Einwanderung läufe wesentlich nach EU-Recht…..

  54. Was ist das wieder für ein Unsinn…..Stöhlker.

    Langsam wird’s auch mir zu Blöd solchen Mist zu kommentieren.
    Warum bloss sind sie Schweizer geworden wenn sie nun wieder in die EU wollen ?

    Die EU wirtschaftlich gefestigt ….. haben sie was eingeworfen ? Sehen sie die Pleitewelle nicht die vor der Türe der EU ….. und der Schweiz steht?
    Wirtschaftlich gefestigt also …….während Ferkel gerade die Deutsche Autoindustrie an die wand fährt ?

    Die Schweiz verliert ihre Identität und ihre Demokratie wenn wir bei dem Sauhaufen in Brüssel Mitglied werden, nicht umgekehrt. Unsere einzigartige Form der Demokratie steht auf dem Spiel.
    Und machen wir uns nichts vor, der Rahmenvertrag ist einer Mitgliedschat nahezu gleichwertig.

    England hat sich nach dem Wahlsieg Johnsons sehr gut entwickelt….. die Daten zeigten klar nach oben … bis Corona kam und die dummen Panikreaktionen der Politiker alles über den Haufen warfen.
    Corona ist eine psychische Krankheit unserer Politiker, kein Problem von Viren die ja keinerlei Übersterblichkeit erzeugten.

    Und genau darum ist England nun in eine schlechtere Position gekommen, eben weil Johnson dem Kopf verloren hat und nun so ein unglaublich Idiotisches Brexit Gesetz durchs Unterhaus hat gehen lassen.
    Er hat angesichts der Corona-Panikfolgen ein Gesetz gemacht, welches die Vorteile Englands beim ungeregelten Brexit aufs Spiels setzt.

    Leider ist Boris Johnson eine Enttäuschung, er konnte seinen Rücken nicht gerade halten vor dem verblödeten und korrupten Pack in Brüssel.
    ———————————-
    Das einzig gute an ihrem Artikel sind folgende Worte, sie beschreiben das Problem der Schweiz absolut treffend.
    Ihre dümmliche Schadenfreude wird sie nicht mehr einholen, leider, denn dazu sind sie zu alt.

    Zitat:
    …………weshalb unsere Johnson-Parodisten in Bern bald von dem Fähnlein der sieben Aufrechten zu sieben Rittern der traurigen Gestalt werden können.

    • Stöhlker ist nicht Schweizer geworden – er hat nur seit Jahren den Schweizer Pass. Ist doch aus allen seinen Einschätzungen klar lesbar!

  55. „Wer glaubt, unsere Salärblase, in der vor allem Staatsbeamte und etwa ein Viertel der Schweizer Bevölkerung wirklich gut leben, könne auf Dauer aufrecht erhalten bleiben, wird schon in der nächsten Generation das Gegenteil erfahren.“ – Möglich Herr Stöhlker, anfügen müssen Sie dann aber auch, dass gleichzeitig die Mietpreise, Immobilienpreise, Krankenkassenprämien, Preise für Nahrung etc. drastisch sinken müssen, anders wären sinkende Saläre gar nicht zu bewerkstelligen. Es gibt ja bei uns nicht nur die Beamten, Banker, Finanzhaie, Versicherer mit unanständigen Salären, der Grossteil der Bevölkerung kann in diesem Land einfach vernünftig leben, mehr nicht.

    • Noch kann der Grossteil der Bevölkerung, der Verzicht nicht gewohnt ist, so leben.

      Doch schon bald beginnt der Überlebenskampf (äh, er hat schon begonnen, nur haben es die meisten noch nicht erkannt).

      Dann werden die Karten neu gemischt.
      Viele werden der über sie hereinbrechenden Rohheit nicht gewachsen sein. Es sei diesen Wohlstandsverwöhnten gegönnt!
      Leid tun einem nur die Kinder!

  56. Herr Stöhlker vergisst, dass bei einem Rahmenvertrag die Schweiz zu einem nahmhaften Nettozahler an die EU mutieren würde. Einen Gegenwert würde sie nichts erhalten, ausser esotherischen Sprüchen wie Solidarität mit irgendetwas. Die EU hält sich sowieso nicht an Verträge, irgendeinen Vorwand findet sie immer.Bereits Napoleon hat dies praktiziert.

  57. Man muss die ganze Sache eiskalt und realistisch betrachten: die EU-Staaten Ungarn und Polen entwickeln sich zu Diktaturen und träumen von den verloren-gegangen Gebieten nach dem 1. und 2. Weltkrieg. Die EU-Kommissions-Präsidentin Frau von der Leyen und die mächtigste Frau der EU, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sind auf die Unterstützung der sogenannten Marbella-Grosskonzerne angewiesen. Bedingt durch die juristischen Entwicklungen in der Trump-Sache sind die genannten Grosskonzerne, die in der Schweiz eine grosse Macht haben – Schachmatt. Der einflussreiche Blocher-Clan, der wie es heisst, eine starke Steuer-Allergie hat, soll im Visier der EU-Steuervögte sein, laut gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen und ist so somit geschwächt. Bundesbern hat somit gute Trümpfe in der Hand für Ordnung zu sorgen und einen Vertrag mit der EU abzuschliessen, der alle glücklich und zufrieden macht.
    Gunther Kropp, Basel

    • @Güven Oezwürm
      Bleiben Sie sachlich und halten Sie ihre emotionalen Erregungen unter Kontrolle, wenn Sie schreiben. Es natürlich hart, wenn Ihre Traumwelt zusammenbricht, die von einem mächtigen Familien-Clan beherrscht wird und so die Bodenhaftung verloren haben.

    • @Anna Meier
      Roche, Novartis, UBS und die Credit Suisse sind Schachmatt. Die können dem Bundesrat nicht mehr dirigieren, wie die Schweizer Aussenpolitik sein muss. Möglich, dass Frau Merkel und Frau von der Leyen sich darüber freuen.

  58. Hr. Stöhlker. Hat Ihnen dieses Wunschdenken Angela zugeflüstert? Anders lässt sich ein solches Geschwurbel nicht erklären.
    Aber machen Sie dich den Anfang, genissen Sie den Rest nicht in einer politischen Ecke. Das haben Sie nicht verdient.

  59. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    Ich lese Ihre Kommentare mit grossem Interesse. Oft stimme ich Ihnen ganz oder zumindest teilweise zu. Ihre Kommentare zur EU kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Der heutige Artikel aus Ihrer Feder verschlägt jedoch auch mir die Sprache. Hier die meiner Meinung nach gröbsten Denkfehler Ihrer Argumentation:
    1) Überheblichkeit von Bern gegenüber EU: Wie kommen Sie denn darauf? Bitte Fakten und nicht nur persönliche Vermutungen. Meine Wahrnehmung ist eher die der Unterwürfigkeit gegenüber der EU
    2.) GBP sinkt, Arbeitslosigkeit und Covid-Erkrankte steigen: a) Lassen wir den Versuch beiseite, die Kursschwankungen von Währungen vorhersagen zu wollen. b) Die Arbeitslosigkeit wird nicht nur in England, sondern im gesamten EU Raum (wenn nicht weltweit) massiv steigen; COVID Massnahmen sei Dank. c) Was haben COVID Erkrankte mit dem Thema Ihres Aufsatzes zu tun?
    3.) Die EU sei wieder gefestigt: Wie kommen Sie denn darauf? Auch hier, bitte Fakten. Sie führen die grosse Kreditvergabe an wirtschaftlich schwache Mitglieder als Beweis auf. Meiner Meinung nach ist das Gegenteil der Fall: Die schwachen Mitglieder müssen die Kredite v.a. zur Tilgung ihrer Schulden gegenüber Institutionellen Investoren verwenden: Den grossen Banken und Versicherungen. Die Abhängigkeit dieser Länder vom Tropf steigt und somit der Druck innerhalb der EU. Zudem die Ursünde der nun gemeinsamen Schuldenaufnahme von EUR 750 Milliarden. Der Damm ist gebrochen. Von nun an werden endlos weitere Schulden „gemeinsam“ aufgenommen. Die einzige Volkswirtschaft, die dies (noch) bezahlen kann, ist Deutschland. Sehen wir, wie lange das noch gut geht.
    Sind Sie, Herr Stöhlker, einmal mit dem Zug von der Schweiz ins Ausland gefahren? Unmittelbar nach der Schweizer Grenze, auf den Meter genau, sieht man den Verfall. Oder nehmen Sie die Ausschreitungen am G20 in Hamburg, oder die Demonstrationen der Gelbwesten in Frankreich oder Ausschreitungen in den Banlieue von Paris, oder die Demos und Gegendemos von Links- und Rechts-Extremisten in Deutschland, oder ganz einfach, schauen Sie sich die Aufblähung der Bilanz der EZB seit 2008 und insbesondere seit 1Q2020 an. Wo bitte, Herr Stöhlker, ist hier ein Ende der Krise der EU in Sicht?
    4.) Unser fragwürdiges Justizsystem? Auch hier wieder: Fakten bitte. Vielleicht ist unser Justizsystem nicht perfekt; vielleicht passieren auch hier Fehler, vielleicht sind bei uns Richter und Staatsanwälte auch nur Menschen. Jedoch haben wir eine Justiz, die funktioniert. Ich fühle mich, nach 25 Jahren Auslandaufenthalt, zurück in einem (nahezu) perfekten Land, welches meine Rechte garantiert und respektiert (nehmen wir den Maskenzwang mal vorneweg). Ich empfehle Ihnen, Herr Stöhlker, das Buch „The American Trap“ von Frederic Pierucci. Ein Exkurs über das amerikanische Justizsystem. Dort, Herr Stöhlker, wären Ihre Kommentare über ein fragwürdiges Justizsystem angebracht. Aber sicher nicht in unserer Schweiz.
    5.) Unsere „Salärblase“, wie Sie das nennen, wird m.M. mit einem EU Beitritt der Schweiz (hoffentlich nie) ganz schnell verschwinden – aber offensichtlich nicht bei einem Abseitsstehen. Sonst wäre dies 28 Jahre nach dem historischen EWR Nein schon längst der Fall.
    6.) Ich fühle mich wohl in der Rolle des „Engschweizers“ und mit einem Nein zum Rahmenabkommen. Einst sind wir gegen fremde Richter ins Feld gezogen. Das waren andere Generationen in einer anderen Zeit. Es scheint, dass nun dieser Kelch an unsere Generation gereicht wird. Unterwerfen wir uns dem EU Diktat oder stehen wir ein für unsere Unabhängigkeit. Für unsere Freiheit. Für unsere direkte Demokratie. Jeder von uns wird Stellung beziehen müssen.
    7.) „Der „Erzfehler“, den uns die SVP von Christoph Blocher 1992 eingebrockt hat“: Herr Stöhlker. Ich mag dies gar nicht kommentieren. Offensichtlich war dieser Erzfehler so verlockend für Sie, dass Sie Schweizer werden wollten. Dann tragen Sie bitte auch Ihren Teil dazu bei, dass unser wunderschönes, beinahe perfektes Land weiterhin eine Insel des Wohlstands, des sozialen Friedens, des Rechtsstaats und der Unabhängigkeit bleibt.
    Mit freundlichen Grüssen

  60. Herr Stöhlker, wäre denn ein EWR-Beitritt anstatt Rahmenabkommen eine Variante für die Schweiz? Darüber liesst man leider nie bis sehr wenig, oder ist diese Option Vergangenheit?

  61. Die EU hat Ihrer Meinung nach ein besseres Justizsystem als die Schweiz ? Das ist ein rot-grün getarnter Saustall die so einseitig urteilen wie Chefrichter Freisler im NS System.
    Die EU sollte ein Wirtschaftsgebilde bleiben und sich nicht in die Rechtssprechung der einzelnen Staaten einmischen. Warum können die Polen und Ungarn machen was sie wollen und die EU straft sie nicht ab ? Warum sollen sich die Briten und Schweizer dem EU Diktat beugen ? Zeit, wieder die Spitfires aus den Hangars zu holen und den Machtgelüsten von Onkel Fritz wieder die Schranken aufzuzeigen…..message for Stoehlker: let’s sign the next peace treaty at Versailles again !

  62. Ein Vertrag, in dem im Streitfall die Gegenpartei die Auslegung entscheidet (EuGH), ist nichts wert. Damit verliert man die rechtliche Souveränität.

  63. Herr Stöhlker, wieso der Lärm um Nichts? Selbstverständlich werden unsere das Rahmenabkommen unterschreiben, nach dem 26.9. sowieso, der Rest ist doch nur fürs Volch!

    • Ihre für Sie beschämende und bezeichnende Beleidigung für das Schweizer Volk, indem sie es despektierlich Volch nennen, wird veröffentlicht?
      Interessant, den meine, ich gebe es zu, unschöne Meinung von der EU und insbesondere der Deutschen, wurde zensiert.

  64. Danke Herr Stöhlker ein schöner und wahre Artikel.
    Sie fasst die heutige Objektivität zusammen….die Zeit des Geldes und des Brotes ist auch für die Republik der Alpen vorbei.
    Aber ich stimme nicht mit Ihrer Schlussfolgerung überein, die absolut falsch ist. Ein intelligentes Wesen würde niemals einen Vertrag akzeptieren, der es zwingt, sich jedem Willen des Stärkeren zu beugen, aber es kann nicht mitreden…
    Ein vernünftiger und intelligenter Mensch hat dann nur zwei Möglichkeiten: das Svexit oder die vollständige Adhäsion…. alles andere ist eine Illusion.
    Die Lobbys und die Wirtschaft drängen auf die zweite, die mutigen und vernünftigen Menschen mit Traditionen von über 700 Jahren Unabhängigkeit auf die erste…
    In beiden Fällen braucht es charismatische, weise und sehr mutige Menschen….heute sind sie überall Mangelware….

  65. Der Weltuntergang ist cool.
    Da gibt’s ne Menge Action.

    © Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

  66. So ist es. Die Verhandlungsposition der Schweiz wird schlechter, nicht besser. Das Rahmenabkommen ist besser als sein Ruf:
    – Es betrifft nur fünf von ca. 120 Verträgen (zugegeben, derjenige zur Personenfreizügigkeit ist wichtig).
    – Den Streitschlichtungsmechanismus haben wir uns selber eingebrockt, weil die Schweiz eine verbindliche Lösung mit dem EFTA-Gerichtshof partout nicht wollte.
    Die Unionsbürgerrichtlinie wird gar nicht erwähnt – also kann uns die EU diese nicht aufdrängen.
    – Nur bei den flankierenden Massnahmen besteht Klärungsbedearf. Hier soll nachgebessert werden, ohne das Abkommen zu gefährden.
    In der Summe passt das Abkommen sehr gut zur Schweiz! Warum verteidigen wir es nicht aktiver?
    Weil die Schweiz eine aussenpolitische Tradition der Geringschätzung des europäischen Einigungsprozesses hat – seit den Fünfzigerjahren durchgehend. Und weil man dem Orakel von Herrliberg auf den Leim gekrochen ist.

    • Ums Himmels willen. Hat man Ihnen das erzählt?

      Ich habe das Rahmenakommen studiert. Es ist quasi ein Sklavenvertrag: die EU bestimmt die Regeln und Gesetze in der Schweiz.
      Ganz schlimm: Sogar das Freihandelsabkommen von 1972 wird eingangs so ganz unverfänglich zum Teil des neuen Abkommens erklärt. Die Schweiz hat gemäss diesem Abkommen absolut nichts mehr selber zu bestimmen, denn auch künftige Abkommen sind eingeschlossen. Man unterschreibt sozusagen einen Blankocheck für neue Gesetze und Regeln auf allen Gebieten, denn die EU behauptet einfach bei allem, es betreffe ihren Binnenmarkt.
      Beispiele:
      „und künftigen Abkommen“ bedeutet, alles, was die EU künftig beschliessen wird, ohne dass die Schweiz dazu etwas zu sagen hat, muss von der Schweiz befolgt werden.
      In der „Personenfreizügigkeit“ für die EU ist das Unionsbürgerrecht Teil der PFZ, sowie auch der Anspruch auf Sozialhilfe.
      Die Einleitung des R ist noch wichtiger:
      „in der Überzeugung, dass der kontinuierliche unf ausgewogene Ausbau der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen……auch eine Modernisierung der Instrumente erfordert…….darunter das 1972 unterzeichnete Freihandelsabkommen (FHA1972], im Bestreben, die Verwaltung dieser Abkommen zu klären sowie effizienter und flexibler zu gestalten und somit die Beteiligung der Schweiz am EU Binnenmarkt zu verbessern…..“

      Damit wird das Freihandelsabkommen von 1972, in dem wir noch gleichberechtigte Partner sind, dem R unterstellt, das die EU dann sogleich nach ihrem Gusto ändern wird.
      Wir werden verpflichtet, sämtliche Regeln und Gesetze der EU zu übernehmen.
      Wir können nicht mehr entscheiden, wer und wann Beihilfen zur Stützung von Wirtschaft oder sonstigen Interessensprojekten erhält (Artikel 8a).
      Z.B. Würde jetzt die EU entscheiden, mit wieviel und welche Wirtschaftszweige Corona Hilfen bekämen.
      Etc…. das ganz Rahmenabkommen basiert darauf, dass die EU beliebig Gesetze und Anordnungen in der Schweiz installieren kann.
      Denn man kann ja jedes Abkommen ein wenig ändern, welches dann ein künftiges wäre und somit dem R unterstünde.

      Wobei noch anzumerken ist, dass die Schweiz bis heute NICHT Teil des Binnenmarktes der EU ist, sondern Zugang dazu hat, genau wie die EU Zugang zum Schweizerischen Binnenmarkt hat. Weshalb wir ja bis heute eigene Regeln definieren können.

      Quelle: Rahmenvertrag, deutsche Übersetzung

      Ich empfehle Ihnen dringendst, das Rahmenabkommen selber zu lesen statt der Propaganda irgendwelcher Interessensgruppen zu folgen.

  67. Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein sind wichtige Pfeiler und keine Krankheit in einer Demokratie. Die EU hintertreibt mit ihren infektiös betriebenen Lügen und Angst-Propaganda, verstärkt mit Einbezug des C-19- Massenwahns diese Grundwerte. Völlig verblendete Links-Mitte-Propaganda ist verantwortlich für einen richtungsgeplanten Unterwerfungsprozess. Am Ende dieser Erfahrung winkt die totale Knechtschaft als wäre es die natürlichste Art der menschlichen Existenz, ganz im Sinne der chinesischen Digital-Diktatur. Beim Immigrations Deutschen Stöhlker haben die Schweizermacher definit versagt!

    • Wie wäre es mal mit Fakten und einer sauberen Argumentation und nicht nur Behauptungen und Schaumschlägerei?

  68. Frau Gössi meint heute in der NZZ: Die Ablehnung der Begrenzungsinitiative zeigt, dass die Schweizer den Rahmenvertrag wollen. Solchen Unsinn sagte sie nicht vor der Abstimmung. Wie Stöhlker verwechselt sie damit Begrenzungsinitiative mit Ramenabkommen. Das eine hat mit dem andern nichts zu tun. Zum Glück gibt es neben der SVP nun auch Widerstand in der FDP gegen Gössi und KKS.
    Stöhlker behauptet, die EU sei nach langjähriger Krise wieder gefestigt. Da kann ich nur staunen. Merkel sieht und hört man kaum mehr. Hauptsächlich sie hat die Krise mit ihrem „Wir schaffen das“ zu verantworten. Dank ihr warten nun in Afrika ein paar hundert Millionen darauf, bei nächster Möglichkeit nach Deutschland und Europa zu kommen.
    Stöhlker möchte seit vielen Jahren die Schweiz zu einem Bundesland Deutschlands machen. Er sah ein, dass dies nicht möglich ist, immer mehr meint er nun aber, es gelinge doch via Einverleib der Schweiz in die EU.
    Dass die Deutsche Regierung weiterhin jeden verteufelt der etwas gegen die EU hat, ist verständlich. Ist doch die EU dominiert durch Deutschland. Nur Frankreich muckst noch ab und zu etwas auf, England hat die EU verlassen, weil es nichts zu melden hatte und nur zahlen musste in diesem Verbund.
    Alle andern Staaten sind mehr oder weniger ohne Murren dabei, weil Deutschland sie mit järlich Hunderten von Milliarden kauft. Dafür muss der Deutsche Michel aufkommen, er arbeitet jeden Monat viele Stunden für die andern und geht ein paar Jahre später als alle andern in Rente.
    Gleiches würde den Schweizeren passieren. Unser Land würde gefledert bis auf die Knochen. Auch die „normalen Schweizer“ wie Stöhlker das arbeitende Volk hier nennt, müsst in Zukunft sehr viel molochen für den Rest von Europa. Der Wohlstandsvorsprung wäre in wenigen Jahren weg. Unser Wohlstandsniveau würde sich bewegen Richtung demjenigen von Portugal, Italien und Bulgarien.
    Dank dem alles bestimmenden Europäischen Greichtshof, können wir uns nicht wehren dagegen. Schweizer die das wollen sind selber schuld.

    • Der Wohlstandvorsprung schwindet unabhängig von solchen Abkommen.

      Die Schweiz hat ausgeschachert!

    • Wohlstandsvorsprung von welcher Bevölkerungsgruppe? Mittelstand?

  69. Die Deutschen drehen alle paar Jahrzehnte mehrheitlich durch. M.E. ist es wieder soweit. Ich kenne kaum Deutsche in der Schweiz, die sich eingeschweizert haben, auch nicht in der zweiten Generation. Man sollte solche Leute wieder ausbürgern. Warum sollte jemand die Schweizer Staatsbürgerschaft behalten, wer bis auf die Knochen Deutsche(r) sein will?

  70. Besten Dank, Herr Stöhlker! Die Selbstüberschätzung vieler IP-Kommentarschreiber ist unglaublich und das fehlende Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Realitäten ist himmelschreiend. Der Beitritt zum EWR in 1992 hätte die Schweiz viel weiter gebracht als das seit bald 30 Jahre andauernde Hickhack. Man schaue sich nur Norwegen und Liechtenstein an, welche als unabhängige Nationen voll am EU Binnenmarkt teilnehmen und wirtschaftlich hervorragend aufgestellt sind. Fazit ist, dass die Schweizer und Schweizerinnen 1992 dem Rattenfänger aus Herrliberg (und den Grünen mit dem narrative des besseren Schweizer Umweltschutzes) aufgesessen. Ein Beitritt zum EWR ist die Lösung, nur traut sich kein (noch) Politiker dies auszusprechen. Müssen wir warten bis sich der Rattenfänger in Herrliberg sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat? Mehr Mut bitte in Bern!

    • Bitte lasse dich doch in Deutschland einbürgern, und gib deinen Pass ab, es sieht so aus als hätte dir Deutschland das Hirn vernebelt.
      Danke dass du aus unserem Land raus bist, wir benötigen solche Leute eh nicht!

    • Reisen oder im Ausland leben weitet nicht unbedingt den Blick, verstellt ihn mitunter sogar.

      Das trifft bei Ihnen jedoch überhaupt nicht zu! Im Gegenteil!
      Sie haben es richtig erkannt. Leider verkennen (zu) viele in der Schweiz, dass sie mit dem EWR besser gefahren wären.
      Die Einsicht wird noch kommen.

      Mehr Mut?
      Es geht (einigen) Schweizern noch zu gut (oder sie verdrängen, dass es ihnen nicht mehr so gut geht), um mutig zu sein.

    • Die Schweiz hat es viel weiter gebracht als die meisten, trotz dem die im EWR sind, nicht wahr? Genau, weil sie nirgends dabei war und für sich selber sorgte.
      Oder wieso genau sind Millionen Deutsche und andere Ausländer zum Geld kassieren hier hereingeströmt? Und tun es leider immer noch? Weil es uns so schlecht ging ohne EWR und EU?

    • Mit dem EWR wäre die CH einen grossen Schritt weiter und könnte mit viel wirtschaftlichem Power gelassen in die Zukunft sehen.

    • Lieber Exilschweizer in München, Recht hast Du aber wie Du an einigen Kommentaren siehst, dürfen hier auch Neanderthaler ihr Wissen mit anderen teilen. Es sind die rückständigen, stehengebliebenen Schweizer die den Pass schon einpacken, wenn sie in einen anderen Kanton reisen.

      Es sind genau die Leute, die internationale Zusammenhänge und das grosse Ganze nie verstehen werden, weil sie durch die Gase der Kühne auf dem Bauernhof fast rund um die Uhr benebelt durch die Gegend wandeln aber IP finden sie dann doch noch.

      Es ist nicht zu ändern, die Einfachen verstehen die Welt nie und die Anspruchsvollen werden immer über die Einfachen herrschen.

    • Zu den Realitäten. Norwegen lebt vom Erdölexport. Mit Fischfang wäre dieses Land arm dran. Liechtenstein hat seine Treuhänder und Hilti. Mehr ist da nicht.

    • Die Briten und die Schweizer eint ihre Selbstüberschätzung. Sie sind deshalb leichte Beute für Dema-gogen à la Johnson und à la Blocher.

      Beiden Herren ist gemeinsam, dass sie die eigene Macht über das (wirtschaftliche) Wohlergehen ihrer Länder stellen. Und sie haben eine einfache Antwort zu einer komplexen Welt: NO! Damit schaffen sie «Orientierung» für verunsicherte Bürger.

      Den Preis ihrer Politik werden aber weder der wohlhabende Johnson noch der Milliardär Blocher bezahlen, sondern ihre Länder. Und er wird hoch sein.

  71. Herr Stöhlker, ihr Argumentarium ist bescheiden. Ich finde in ihrem Text kein einziges Gegenargument zu den monierten Punkten im Rahmenvertrag.
    Wieso genau sollen wir ein Gericht anerkennen, welches aus Richtern der Gegenpartei besteht ?
    Wieso sollen wir einen Vertrag unterschreiben in welchem Strafen unbekannten Ausmasses in Aussicht gestellt werden, wenn wir ein EU-Gesetz nicht übernehmen wollen?
    Es gilt abzuwägen was uns wichtiger ist; Unabhängigkeit und Selbstbestimmung oder dabeisein um jeden Preis.
    Rennen Sie mit mit den Lemmingen, die Mehrheit der Schweizer folgt Ihnen diesmal nicht. Die Drohkulissen von wirtschaftlichem Niedergang verfangen nicht, als nächstes wird wohl schon bald wieder die Kavallerie her halten müssen. Manchmal hat Freiheit Ihren Preis und hätten in der Geschichte mehr Leute den Mut gehabt nein zu sagen statt mit zu laufen wäre die Weltgeschichte eine andere.

  72. Stölker Sie nerven ganz gewaltig mit Ihrer EU Propaganda. Lieber untergehen als
    in einem solchen Konstrukt mitmachen. Das ist ja ein fürchterliches, dem Bankrott nahes Ding. Diese Drohungen der EU erinnern an eine Diktatur

  73. Jetzt ist’s aber gut, Herr Stölker
    Gehen sie wieder nach Deutschland und lassen sie uns hier „unser“ Ding selber machen. Mal schreiben sie uns bereits „tot“, dann wieder stossen sie das Messer selber zu. Wir brauchen solche Ratschläge nicht täglich.

  74. „Damit wird ein politischer Erzfehler deutlich, den uns die SVP von Christoph Blocher eingebrockt hat. “

    Spannend, dass Sie das schreiben. In den späten neunziger Jahren habe ich Christoph Blocher im Nachgang zu einem Podiumsgespräch an der HSG persönlich darauf angesprochen, ob er uns nicht langfristig ein Kuckucksei ins Nest gelegt hat.

    Er hat nach etwas Nachdenken gesagt, ja das können nicht ausgeschlossen werden, um dann nachzuschieben, dass er überzeugt sei, dass der eingeschlagene Weg der richtige sei.

  75. Dass die Zahl der Covid-Erkrankten mit dem Brexit zusammenhangen soll, wusste ich bisher nicht. Also BR, sofort den Rahmenvertrag unterschreiben, dann bleiben wir vom Virus verschont und können schon morgen ohne Maske herumlaufen! Zweitens: Der Euro ist nicht stark, der $ ist schwach und dürfte noch schwächer werden! Und drittens, dass die EU gefestigt sei (und zwar durch eine gewaltige Erhöhung der Schulden!!!!) wird sich dann erweisen, wenn es um die Verteilung der Gelder und erst recht dann, wenn es um die Rückzahlung dieses gewaltigen Schuldenberges geht!
    Herr Stöhlker, was ist los? Wo orientieren Sie sich? Oder hatten Sie einfach einen schlechten Tag?

  76. Jetzt schon täglich sondert der Oberplauderi vom Zollikerberg seine EU-feuchten Träume ab und schwadroniert von einer gefestigten EU. Jetzt wird überdeutlich, von wem dieser Heissluftfön bezahlt wird: die Konzerne und alle zugewandten Globalisten stecken ihm einige Tausender in den Allerwertesten, dass er seine bald schon täglichen Märchen bei IP rausbläst. Die „neue Zivilgesellschaft“ hat einen Neoschweizer als PR-Flüsterer. Glättli, Levrat, Funiciello, Molina und sogar Gössi freuts.

  77. Noch einmal lieber Herr Stoehlker
    Bitte gehen Sie heim in Ihr Heimatland. Es gefällt Ihnen bestimmt besser dort als hier. Sie dürfen trotzdem noch Ihre Schlaflosigkeit mit etwas Buchstaben ausfüllen auf IP oder wo auch immer.

  78. „Dieses Schicksal haben WIR nicht verdient“ Zitat Stöhlker. Wer ist WIR und weshalb flüchtet er nicht aus diesem untergehenden Land?

  79. Es wird sicher teuer: mit oder ohne Rahmenvertrag. Ohne den Vertrag erhalten wir uns mehr Selbstständigheit.
    Dazu braucht es Rückgrat und Politiker, die den Bürgern Mut machen, das zu schultern.
    Die EU ist gestärkt: Ja, durch Kredite die mal wertlos weginflationiert werden. Deshalb wird Druck aufgebaut, um an mehr Kohle zu kommen. Das nennt sich „Wertegemeinschaft“.
    Weniger Wohlstand gibt’s sowieso, aber Selbstständigkeit ist auch was wert.

  80. Ich kann Ihrem Bericht nichts abgewinnen…von wegen England geht unter…???
    Wohnen Sie in Grossbritannien ?
    Die EU liegt auf der Intensivstation und wird noch künstlich beatmet…das schöne Ende naht…🤓…Die Heimat immer zuerst..🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭🇨🇭

  81. Dann leave it. Die EU ist der feuchte Traum der Französischen und Deutschen, die endlich ihr europäisches Reich bekommen.
    Wenn ich im Aldi billigen Mist einkaufen will, dann muss ich nicht vorher 10’000 Franken Mitgliederbeitrag bezahlen. Die EU ist ein Fass ohne Boden, die einen weiteren Beitragszahler will, der aber nichts zu sagen hat – da das Wort bei Mutti Merkel liegt.
    Wer behauptet, dass das Lohndumping nicht in vollem Gange ist, hat nie bei einer Bank gearbeitet, da kosten die französischen Programmierer mal knapp 900 Franken.
    Hoffentlich machen wir’s wie UK. Die EU ist der Untergang der Schweiz mit noch mehr Politik, Zentralismus und vor allem endlosem Zahlen.

  82. Überheblichkeit ggü der EU? Lets sign? Nein, niemals, Herr Stöhlker, wenn sie den Wert der Souveränität nicht verstehen, verstehen sie, auch wenn sie sich redlich bemühen, die Schweiz nicht.
    Und: was GB anbetrifft: England hat schon ein paar Mal einen eigenen Weg gewählt, gegen Europa, und es war meist richtig.

  83. Endlich jemand der das EWR Nein kritisch sieht. Der Grund wieso wir für alles doppelt so viel zahlen hängt nicht an den Löhnen, denn deren Einfluss dürfte bspw. bei Drogerieprodukten, Nahrungsmitteln, etc. nur maximal 10% betragen. Berücksichtigt man höhere Ladenmieten wären nicht mehr als 20% gerechtfertigt.

    Der Grund ist hauptsächlich, dass Unternehmen hierzulande nicht zu den gleichen Konditionen einkaufen können wie in EWR Ländern. Profitieren können davon Unilever, Procter & Gamble, etc. aber nicht die Schweizer. Es ist eine Schande, dass der fehlende EWR-Zugang weiterhin als Sieg verkauft wird.

  84. Herr Stöhlker, wieso hauen Sie denn nicht einfach in die EU ab, wenn Sie diese doch so geil finden? Die Coronakrise hat gezeigt, dass die EU ein labiles Konstrukt ist, das beim kleinsten Windstoss auseinanderbrechen wird, es ist nur eine Frage der Zeit. Mal schauen, wie lange vor allem das deutsche Volk noch bereit ist, in diese Fehlkonstruktion zu „investieren“. Von „EU nach einer mehrjährigen Krise wieder gefestigt“, wie sie schreiben, keine Spur. Ihre diesbezüglichen Wunschträume werden wohl nicht/nie in Erfüllung gehen. Aber eben, ich rate zur sofortigen Rückkehr dorthin, woher sie gekommen sind.

  85. Ich kann es nur immer wieder wiederholen, liebe Schweizer: Schaut auf die Landkarte und denkt nach, wie man mit Nachbarn umgehen sollte, den man sich nicht aussuchen kann und (!) der wesentlich stärker ist als man selber.

    Unsere Politiker müssen dringend und sofort eine vernünftige Lösung finden und vernünftig kann nur ein Miteinander sein.

  86. Dem EWR nicht beizutreten war eine falsche Entscheidung. Der jetzigen EU sich zu unterwerfen oder beizutreten wäre ein noch grösserer Fehler, dann hätten wir politisch und wirtschaftlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

  87. Dieser Artikel ist rekordverdächtig! So viele Falschaussagen und Verdrehungen auf einmal habe ich noch selten gelesen:
    – Corona wütet in UK wegen dem Brexit? Lächerlich.
    – Banken verlassen Finanzplatz London? Falsch.
    – Zuzug Arbeitskräfte? Flucht aus der EU.
    – EU gefestigt? EU steht vor dem Zerfall.
    – Fragwürdiges Justizsystem? Ja, vor allem der EuGH.
    – EU Sozialwesen? Super Sache, wir wollen Hartz IV.
    – Schwacher Franken? Ja, dank Kursmanipulationen der SNB.
    – Zukunft verbauen? Wohlstand abbauen.
    Und der letzte Absatz ist ganz lustig! Herr Stöhlker hat in seine Glaskugel geschaut. Schon mal überlegt, ein Kopftuch anzuziehen und vor die Kamera zu treten, als Mike Shiva 2.0?

  88. Unsere EU Nachbarn beneiden uns. Würden Sie das normale Volk in DE/AT/IT fragen, würden alle die EU verlassen. Die EU und ihr EUR haben dort mehr Armut hinterlassen als man sich vorstellen kann. Gewonnen haben wenige, abgarnieren tun vornehmlich die Herren und Damen in EU Toppositionen. Wenn man aber keine Kontakte zum normalen Volk hat – wie es bei Herrn Stöhlker aussieht – schreibt man so einen Mist zusammen.

  89. „bester Schweizer Igel-Manier“, damit sind wir in der jüngeren Vergangenheit, als von Stöhlkers Vorfahren grosse Gefahr drohte, nicht schlecht gefahren.
    „Die Schweiz, das kleine Stachelschwein, das nehmen wir im Rückzug ein.“
    Boris Johnsons Vater war ein „zugewanderter Türke“. Vorwurf oder Feststellung?
    Lt. Wikipedia FLOH sein politisch verfolgter Grossvater (nachdem Johnsons Urgrossvater ermordet wurde) nach London und nahm den Namen „Wilfred Johnson“ an.
    Die Biographien von Fidel & Raul Stöhlker umfassen einen Satz: Ihr Vater war ein in die Wohlstandsoase Schweiz zugewanderter Biodeutscher.

  90. «[…]wie Boris Johnson, dessen Vater ein zugewanderter Türke war[…]»

    Nein, Ali Kemal war Boris Johnsons URGROSSVATER.

    «Der Euro ist stark, seit mehreren Wochen stärker sogar als der Franken.»

    Von den 1.60, die der Euro im 2007 noch kostete, können Euro-Freunde nur noch träumen. Und ohne massive Stützkäufe durch die SNB wären nicht mal die aktuellen 1.08 zu halten.

    Der Euro ist seit Jahren stabil unter dem historischen DM/CHF-Wechselkurs; er ist Ramsch. Die Dänen, Polen, Schweden und Ungarn, die den Euro unter keinen Umstädnen einführen wollen, sehen sich bestätigt.

    «[…]Wer glaubt, unsere Salärblase, in der vor allem Staatsbeamte und etwa ein Viertel der Schweizer Bevölkerung wirklich gut leben[…]»

    Das ist in Deutschland nicht anders: Beamte, Berufspolitiker, Rundfunker, Tarif-Arbeiter in der Maschinen- und Fahrzeugindustrie leben wie auf einem anderen Planeten.

    Der Rest – von den anständigen Millionären und Milliardären in den Reichen-Hotspots wie Bogenhausen, Chiemsee, Harvestehude, Taunus etc. abgesehen natürlich –, kann schauen, wie man mit immer höherer Steuer- und Abgabenlast über die Runden kommt.

    Und Rentner sieht man in Mülleimern nach Pfandflaschen wühlen…

    «Wer glaubt, die Schweiz könne ihr in grossen Teilen fragwürdig gewordenes Justizsystem, dem die Vertrauenswürdigkeit recht schnell verloren geht, als gleichwertig neben den EU-Gerichtshof in Luxembourg stellen, wird sich bald eines Besseren belehrt sehen.»

    Haben Sie Belege für die Behauptung?

    Abgesehen davon ist der EUGH selbst in der EU nicht unumstritten – und so etwas soll die Schweiz (wie übrigens auch Großbritannien, die Ukraine oder Georgien, denen die EU einen faktisch gleichlautenden «Rahmenvertrag» zum Signieren unterbreitet) als «Schiedsgericht» akzeptieren?

    «[…]und die internationalen Banken flüchten aus der Londoner City nach Frankfurt.»

    Das müsste sich auf dem FFM Wohnungs- und Büroraummarkt aber wahrnehmbar abbilden, tut es aber nicht – offensichtlich ziehen nur die Briefkästen nach FFM.

    Dafür aber zieht Unilever nach London und andere Konzerne vom Kontinent bekunden ebenfalls Absichten, ihre HQ dorthin zu verlegen.

    Dazu kommt, dass London Hotspot bei den europäischen Start-ups ist. Etwas, was Berlin ja so gerne wäre. Aber seit N26 und Zalando ist das Momentum weg.

    «Sie hat ein mehrjähriges Budget zur Verfügung, grösser als anderen zuvor; sie hat grosse Kredite gesprochen, um die wirtschaftlich schwachen Mitglieder zu stärken.»

    Und woher kommt dieses Budget? Fällt von den Bäumen oder was?

    It’s (the german) taxpayer’s money, stupid!

  91. Klaus Stöhlker einmal mehr bescheuert, kritisiert Schweizer Paolitiker weil sie den Rahmenvertrag hinterfragen, normal kritisiert er Schweizer Politiker wegen dem Kriechgang nach Brüssel. Stöhlker hat einen Sprung in der Schüssel! Das Gute am Text, kurz!

  92. … und danach ist das derzeitige Problem der vielen nerventreibenden wie auch unproduktiven Diskussionen nachhaltig gelöst. Aus heutiger Sicht wird das CH Stimmvolk den EWR Fehler vom 6.12.1992 nämlich gerne schnellstens korrigieren. Denn das Volk ist per dato noch immer schlauer als seine Volksvertreter in Bern.

  93. Herr Stöhlker sie leben hinter dem Mond

    Derweil sinkt das Pfund; Wir verlieren jährlich Milliarden damit der Franken nicht steigt. Damit meine ich auch mich und meine Pensionsvorsorge.

    Die EU gefestigt ist; Seit Korona läuft in der EU gar nichts mehr rund. In dem Zusammenhang hat Uschi nix zustande gebracht und bzgl. Flüchtlingen steht Mutti Merkel aber sowas von allein und alle wollen nach D. Herr Stöhlker aber wiklich keiner hält sie auf, auch wieder dorthin zurück zu kehren. Vielleicht wollen sie ja auch einen ein „Kind“ mit 18 Pässen aufnehmen.

    Aus was besteht das Budget der EU; Es ist eine Lachnummer von Papier hinter der nur noch die Wirtschft Deutschlands steht und die wird dramatisch gegen die Wand gefahren. Wenn die sich drauf verlassen, dass Nafris das Bruttosozialprodukt steigern sollen, sind die so was von verlassen.

    Die Zukunft gehört den Nationalstaaten. Auch wenn es eine Übergangszeit braucht. Den Gürtel werden wir so oder so enger schnallen. Das hat aber nichts mit einer SVP zu tun, im Gegenteil mit dem Populismus von Rot-Grün-Mitte die alles versprochen haben und weiter das blaue vom Himmel versprechen.

    Get gold. In gold we trust. Wer etwas für seine Zukunft machen will und es auch kann.

  94. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    Ich bin halb engländerin, halb schweizerin. Es gibt grosse unterschiede zwischen der schweiz und england, aber das können sie ja nicht wissen. Und wer profitiert von der totalen anbindung an die EU? Die globalen, transnationalen firmen, mental sind die nirgends zuhause, hauptsache die rahmenbedingungen stimmen. Wenn sie die EU so toll finden, warum wohnen sie dann in der Schweiz?

  95. Spätestens bei der Aussage „… dass die EU nach einer mehrjährigen Krise wieder gefestigt ist.“ musste ich laut lachen. Solange der (Schulden) Rubel rollt, ist alles paletti. Der Schuldenturm wächst weiter. Das Ganze erinnert irgendwie an einen Schenkkreis. Irgendwann sind am Schluss alle Pleite.

  96. Ich hör das Blocher Trüppli auf IP jetzt schon schreien wie ein Hahn auf diesen Weckruf von Herr Stöhlker.

    Aber eben, nur ein rechter ist ein echter Schweizer. Vom Buurezmorge über den Ochsen bei Bratwurst und Kartoffelstock wird diskutiert und debattiert. Selbstverständlich heilig ist, was die Oberen bestimmen. Denn am liebsten hätten sie den Schweizer wie ein Legehuhn in der Batterie. Artig, gläubig, uniform. Einzig Immer schön konform, jeden Tag ein Ei, dass müsste Schweizer dann schon legen. Wer nicht spurt wird ausgemustert. Dafür wird der Fuchs sie nicht finden. Hinter Gitter, schwer bewacht und das Fressen auch vorhanden so wird der Auslauf nicht vermisst. Die Oberen lachen über ihre Hühner.

  97. Bevor England untergeht, wird die EU zerfallen. So wie das
    Dritte Deutsche Reich zerfiel.
    Britons never, never shall be slaves.

  98. Eine Frage: Was haben Sie geraucht??
    Wir alle wissen, dass Sie der EU beitreten wollen aber so einfach verars**** lassen wir uns nicht mehr. Die EU ist am kollabieren aber das wollen Sie natürlich nicht eingestehen…

    • Den Abgesang auf den Untergang der EU höre ich seit bald 20 Jahren, allerdings kann ich den Abstieg der Schweiz täglich verfolgen.

    • @ Wie lange noch
      Wie lange noch blenden Sie die Wirklichkeit aus?

      Die Schweiz wird auf das Wohlstandniveau der EU absinken.
      Ist dieser Punkt erreicht, werden beide absaufen.
      (Lesen Sie die Kommentare von Torpedo, dann wissen Sie aus welchem Grund).