André Helfenstein hat es weit gebracht. Nun steht er möglicherweise vor einer noch höheren Aufgabe.
Laut Financial Times soll Helfenstein einer von nur drei CS-Konzernleitungs-Mitgliedern sein, die in der neuen UBS eine Spitzenposition besetzen werden.
Dass Helfenstein „überlebt“, ist zwar keine riesige Überraschung. Er leitet seit 2020 die Einheit CS Schweiz, die trotz aller Turbulenzen gut über die Runden kam.

Somit sprach nichts gegen den Schweiz-Chef. Doch wenn er den Job kriegt, dann vermutlich wegen seiner herausragenden Eigenschaft: der absoluten Loyalität.
Nie würde Helfenstein einen Entscheid seiner Vorgesetzten hinterfragen, stets sieht er sich als Ausführender deren Wünsche.
Aus Sicht von Sergio Ermotti offenbar genau der Richtige. Helfenstein soll beruhigen.
Hilft er aber auch den CS-Leuten, die um ihre Stellung innerhalb von New UBS und sogar ihren Job bangen müssen?
Helfenstein müsste sich stark machen für seine Unterstellten. Das liegt ihm weniger.
Als die Neue Aargauer Bank geschlossen werden sollte, erklärte er der Truppe und der Öffentlichkeit die Massnahme genau so, wie von seinen Chefs gewünscht.

Mit Empathie, aber der Betonung, dass der Schritt im Sinne des Ganzen der beste sei.
Tatsächlich verlor die CS durch das Ende ihrer historischen Tochter massiv an Business im Mittelland an die Konkurrenz.
Gleiches Bild von Helfenstein in den letzten Wochen und Monaten. In Interviews und Auftritten vor der Truppe zeigte er sich stets als Lieber und Netter, der alles versteht, aber nichts daran ändern kann.
In Erinnerung bleibt ein Blick-Auftritt vom 15. März, dem Tag, als hinter den Kulissen das Schicksal der CS besiegelt wurde. Was die Führung unternehme, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, fragte die Zeitung.
„Es geht um Fakten und Emotionen“, meinte Helfenstein darauf. „Viele Kunden sind uns sehr verbunden und sprechen uns auch Mut und Zuversicht zu.“

Dann schob er den obligaten Disclaimer nach: „Wir sind sehr gut kapitalisiert. Und wir stellen uns den Fragen der Kunden.“
Die Antworten des wichtigen Schweiz-Chefs der CS waren nicht nur banal, sondern angesichts des Zerfalls der einst stolzen Escher-Bank in Echtzeit unprofessionell.
Lieber nichts sagen, wenn die Hütte brennt, als sich als Naivling zu entpuppen.
Unter Helfenstein gingen Chefs, die nun Jagd machen auf gute Privatkunden. Allen voran Serge Fehr, der ehrgeizige Romand, der sich seinem Vorgesetzten aus der Suisse alémanique überlegen fühlte.

Fehr leitet neu das Schweiz-Geschäft der Genfer Lombard Odier. Er dürfte rasch gute CS-Berater zu sich holen.
Wenn Helfenstein der alt-neue CS-Schweiz-Chef wird, dann senden die Befehlshaber der UBS ein klares Zeichen aus, dass die CS weiter existiert.
Dass Helfenstein ein mutiger Leader wäre, der sich im Interesse der Mannschaft harte Fights mit Ermotti&Co. leisten würde, ist nicht zu erwarten.
Hast Du hier in der Mitte des Artikels aufgehört? Oder publizierst Du im Ernst 5 Absätze, davon der grösste Teil von der FT abgeschrieben?
Ist wirklich Zeit aufzuhören Lukas!
Congratulations Andre! You are a courageous and fearless leader!
Will ping you on the weekend to touch base. Cheers
Scumbag
Ob dieser Helfenstein vor einem Karrierensprung steht oder nicht, geht mir völlig am A vorbei. Seit man weiss, was das für Typen sind, ist jede Sekude schade, die man mit so was verliert.
Sehe ich auch so.
André Helfenstein ist ein höchst anständiger und professioneller Banker mit entsprechender Sozialkompetenz. Ich hoffe, dass er eine zentrale Rolle in der neuen Organisation der Bank einnehmen wird.
Die sehen ja alle auch sehr sympatisch und vertrauenswürdig aus, oder?
Gut frisiert.
Sind bestimmt ehrliche Leute.
Fakten und Emotionen, Mut und Zuversicht.
Schöne Buzzwords haben die sich da ausgedacht.
Kreativ.
Wer hätte das gedacht?
Wahrscheinlich Niemand.
Die Erstellung dieser sehr aussagekräftigen Grafik hat sicher einen halben Tag verschlungen 🤣
So ein scheiss Grafik 😱😱😱
Ich habe gehofft, dass mit dem Ende der CS, wenigstens auch das Ende von Helfenstein kommt. Ich habe mich immer gefragt wie so jemand CS Schweiz-Chef werden kann! Dass die CS-Schweiz Gewinn macht ist ja auch nicht sehr schwierig. Welche andere CH-Bank hat dies in letzten Jahren nicht geschafft !? Im Blick-Interview hat er nicht nur wie ein Lausbube ausgesehen sondern auch komplett inkompetent gewirkt. Ich würde so einem Banker nie Geld anvertrauen! Traurig, dass solche Karriere machen!
Immerhin hat er es geschafft, dem dümmsten Finanzminister aller Zeiten die Covid-Kredite unterzujubeln. Diese haben vor allem den Banken geholfen (Verinderung von Kreditausfällen). Die Rechnung für dieses Helfenstein-Werk zahlen wir nun als Steuerzahler, da viele der Covid-Kredite entweder auf Betrug basieren oder infolge Insolvenz der Schuldner vom Staat an die Banken bezahlt werden müssen.
In 30 Jahren bei CS und UBS, hatte ich fast nur Lausbuben kennengelernt. Nach meinem erfolgreichen Abgang zu einem FIM/EAM, durfte ich feststellen, wie einfach es war, kompetente Kunden aus den Fängen von inkompetenten, abhängigen Angestellten abzuzügeln. Nicht einmal Kunden verteidigen können die Leute. War der Ruf der CS dahin, ging es schnell und einfach Kunden zu zügeln.
“Nie würde Helfenstein einen Entscheid seiner Vorgesetzten hinterfragen, stets sieht er sich als Ausführender deren Wünsche.“
Das gehört doch zum Berufsverständnis jedes Angestellten. Abhängig beschäftigt zu sein und so einen vermeintlich sicheren Job zu haben ist der Wunschtraum von 98% der Bevölkerung.
Warum also die Aufregung?
Panama Papers – das Original
Sie armes Würstchen, Ihr Pseudonym spricht Bände.
Helfenstein ist nicht der mutige Leader, aber er hat Durchhaltewillen und eine gewisse analytische Tiefe. Ich kenne ihn, habe mit ihm zusammengearbeitet nachdem er in die CS gekommen ist. Ich würde ihm eigentlich nur in einem wirklich kritisieren: dass er im System CS so mitgemacht hat. Brachte es zwar so zu Geld und Prestige, aber was er „geschafft“ hat (und andere nicht hätten schaffen können), ist nicht klar. Schlussendlich war es halt doch wie bei Vielen vor allem Selbstoptimierung. Schade.
Ich meine ja nur, in Zeiten von Krypto.
Irgendwie scheint es, dass die Menschen der Zukunft einmal zurückblicken und sich fragen ab den schleimigen Heissluftbläsern von damals…LOL
Im Krypto Geschäft gibt es ja ganz und gar keine schleimigen Heissluftbläser, nicht wahr! Hatten wir nicht in jüngster Vergangenheit einige sehr spektakuläre Pleiten, Pannen und Betrügereien in Milliardenhöhe oder habe ich das alles nur geträumt?
Andre Helfenstein ist ein guter Mann und das wissen alle bei der CS. Er verdient den Posten und wird liefern, wartets ab.
Sergio Ermotti schätzt solche Ja-Sager sehr.
Starke Typen braucht der Meister aus Lugano weniger.
Nur mit lieben Buben wurde noch nie ein Krieg gewonnen, auch kein Wirtschaftskrieg!
Nun ja, da werden vermutlich einige in der Seilschaft des Herren ein wenig durchatmen können?!
( André Helfenstein ist ein höchst anständiger und professioneller Banker mit entsprechender Sozialkompetenz. )
Wenn das stimmt könnten sehr viele sogennante ( Führungsleute )
von ihm lernen wenn sie dann wollten.
Trotzdem der Bericht wiederlegt Ihre Aussage resp. schreiben im höchsten masse.
Oder Sie verwechseln Loyalität mit oben kopiertem Satz.
LT. Bericht gehört dieser Herr zu jener sorte die 100% Loylität Pflegen.
100% Loylität heisst im klartext Arschkriegerei, Schlecker.
Hinterfragt nichts Öffentlich gegen sein nächst höheren. Ist durch und durch fügsam gegenüber denjenigen.
Ist für mich nicht nachvollziehbar was das diesem Satz zum tun ( oben ) kopiert. Denn diejenigen Leute sind eben beliebter als diejenigen die sich kritische Gedanken machen und sie auch äussern
Bei der UBS sägt offenbar eine Frau am CEO Stuhl. Damit das aufhört könnte man dem Helfenstein die UBS Schweiz geben und der Frau eine Abfindung oder falls man die CS Schweiz an die Börse bringt könnte man das der Frau anvertrauen und Helfenstein könnte bei der UBS die Schweiz leiten.
Ja, vor allem A. Gerber…🤡😂😂😂
Wobei, ein guter Parteisoldat ist er ja… Glaubte bestimmt bis zuletzt, dass seine CS die beste Bank aller Zeiten sei… Die Ernüchterung war dann bestimmt sehr gross, als sie plötzlich ausradiert war…🤡
Aber gut möglich, dass er weiterwursteln darf….
Soll das ein Witz sein? Ich musste jedenfalls laut lachen.
Ziemlich naiv zu denken, dass Herr Helfenstein Schutzpatron der CS Belegschaft sein wird oder was zu melden hat.
Es kann nicht besser werden, mit den CS Typen kann niemals ein Sieg gewinnen.
Topjungs! Wenn ich das schon wieder höre, dann bekomme ich gleich einen Schreikrampf. Topjungs, Topshots, Topkader, Koryphäe, etc. etc. Koryphäe kann man getrost streichen und Top.. mit Flop.. ersetzen, dann passts. Es sind doch genau diese Flopjungs, die zum zweiten Mal innert 15 Jahren eine der beiden Grossbanken an die Wand gefahren haben, oder etwa nicht? Beim zweiten Mal gar so heftig, dass die Bank dem Untergang geweiht war. GAM ist auch Geschichte, da waren Flopjungs wie Solo und seine Buddies am rumwürgen. Top sind diese Helden nur beim Abkassieren, für alles andere überschätzen sie sich masslos in ihrer dümmlichen Arroganz und sind nicht einmal Mittelmass.
André Helfenstein wird als Schutzherr bestimmt seine Lieblinge von der CS die ihm den Karrieresprung zu verdankken haben auch beider UBS installieren wollen. Ja gute Nacht.
Es gibt Journalisten und Solche, die so einen Blog betreiben! Gibt’s irgendwann wieder einmal etwas hadfestes auf diesem Medium? Fakten, Enthüllungen und nicht nur persönliche Meinungen?
Ein weiterer reiner Hetzartikel. Helfenstein soll als Bückling dargestellt werden, der nur sich retten will. Die Mitarbeiter sollen gegen ihr Chefs hetzen.
Echt peinlich Lukas
A. Gerber hat immer nur sein internes Machtnetzwerk in den Fokus gestellt und zu seinen Gunsten ausgebaut.
Immer noch CS, langweiliges Kommentar. Der Bestatter ist bereits nach Minorca abgeflogen (Maiferien), bitte um etwas anderes.
CS und Spitzenleute – das Oxymoron das Jahrhunderts!! Eher Bodensatz der arbeitenden Bevoelkerung und selbt „arbeitend“ ist da noch uebertrieben
Hast du es selbst schon mal mit arbeiten versucht?
@Privatier
Und warum scheint das so?