Seit Jahren versuchen besonnene Kreise, den Schweizer „Eigenmietwert“ abzuschaffen – ein Unikum auf dem ganzen Globus.
Wer konnte nur auf die Idee kommen, nicht nur den Besitz eines Hauses zu besteuern, sondern auch dessen virtuelle Miete?
Und warum sollte beispielsweise nicht auch ein Lastenrad einer „Fahrsteuer“ unterliegen? Waldmeyer reflektiert.
In der Schweiz besteuern wir das Eigentum an einer Liegenschaft mit einer Vermögenssteuer, zusätzlich aber auch mit einer „Verbrauchssteuer“:
Die Nutzung der eigenen Liegenschaft unterliegt einer fiktiven Miete, sie wird bei der Einkommensbemessung dazugeschlagen – mit dem für einen Staat willkommenen Nebeneffekt, dass sich so die Progression der Besteuerten erhöht.
Aus ausländischer Sicht ist das ein ziemlich bizarrer Vorgang, der kaum nachvollzogen werden kann. Kein Staat kennt einen solchen „Eigenmietwert“ – wirklich keiner!
Auch eine Vermögenssteuer gibt es fast nirgends auf der Welt, nennenswert ist nur Norwegen. Ein paar Länder erheben eine „Grundsteuer“ auf Immobilienbesitz, meist ist sie unerheblich.
Die USA, Deutschland, Frankreich oder Italien beispielsweise kennen solche Abgaben.
In der Schweiz kann die Vermögenssteuer auf Immobilien ganz schön ins Geld gehen, Waldmeyers Villa in Meisterschwanden wurde erst kürzlich wieder neu eingeschätzt.
„Bei dieser Vermögenssteuer könnten wir ja gleich ins Hotel ziehen“, stellte Waldmeyer fest, als er den neuen Steuerbescheid studierte.
Aber viel mehr noch als die Vermögenssteuer auf einer Liegenschaft schmerzt dieser „Eigenmietwert“, diese ur-helvetische Erfindung.
Die Steuer auf diesem fiktiven Einkommen wurde 1934, mitten in der Wirtschaftskrise, per Notrecht und „vorübergehend“ eingeführt – aber nie mehr abgeschafft.
Insbesondere seit den 1990er Jahren gab es verschiedene parlamentarische Vorstösse und drei Initiativen, die jedoch alle nicht zu einer Abschaffung führten.
Aktuell hat das Parlament zwar grünes Licht für eine Abschaffung gegeben. Aber es braucht noch eine Abstimmung, und sowohl Volk wie Kantone müssen zusagen.
Je näher der Abstimmungstermin vom 28. September rückt, desto ungewisser ist sein Ausgang.
Das Schweizer Volk ist nun mal ein Volk von Mietern, die Eigenheimquote liegt nur bei rund 36 Prozent. Sogar im bedeutend ärmeren Deutschland beträgt sie nur 47 Prozent, obwohl da, im Zweiten Weltkrieg, einiges dem Boden plattgemacht wurde.
Die USA kommen auf 66 Prozent, Italien liegt bei 75 Prozent, Rumänien bei 96 Prozent. Im letzteren Fall muss Waldmeyer jedoch eingestehen, dass sich beispielsweise seine Villa nicht mit einem heruntergekommenen Studio in Bukarest vergleichen lässt.
Tatsache ist jedoch, dass die Schweiz weltweit über die niedrigste Eigenheimquote verfügt. Wir wissen jedoch warum: Eigentum ist sehr teuer in der Schweiz, Bauen ist kompliziert, die Besteuerung weltweit die höchste, der Mieterschutz ist sehr gut ausgebaut.
Mit anderen Worten: Eigene vier Wände zu kaufen oder zu halten ist zwar nett, aber nur bedingt attraktiv.
Waldmeyer hegt da eine Vermutung: Wenn ein Volk von Mietern, die sich in der Überzahl befinden, über Steuern abstimmen müssen, die sie nicht betreffen, liegt das Ergebnis auf der Hand – da kann man noch so viele Male darüber debattieren oder abstimmen.
Die Mehrheit besteht nun mal aus Mietern und nicht Eigentümern, und die Mehrheit hat eben immer recht.
Gewerkschaftsmitglieder mögen eine Eigenheimquote von vielleicht 15 Prozent haben, bei der SP könnten es 25 Prozent sein, bei den Grünen vermutlich erheblich weniger (die wohnen ja nicht alle im eigenen Bauernhof auf dem Land).
Bei den Jungen Grünen wird die Quote noch tiefer liegen, die wohnen alle irgendwo günstig in der Stadt zur Miete in einer WG, wo sie auch aktiv sind, beispielsweise mit Velo-Corsos oder Sich-am-Boden-Festkleben.
Bei den Jusos liegt die Eigenheimquote vermutlich bei 0 Prozent – da sie in der Regel noch zu Hause wohnen, vielleicht noch studieren, gar nicht erwerbstätig oder vielleicht Sozialhilfeempfänger sind oder im besten Fall sich als Teilzeit-Primarlehrer verdingen.
Sie wohnen auch gerne zur Miete in Sozialwohnungen. Allerdings ist die letztgenannte Gesellschaftsgruppe politisch engagiert und geht wohl auch abstimmen. Kein Wunder, kann so eine Steuer nicht abgeschafft werden.
Die „Miete“ einer eigenen Sache zu besteuern ist absurd, meint Waldmeyer. Genauso gut müsste nämlich sein Porsche Cayenne (schwarz, innen auch) an ihn selbst vermietet und besteuert werden.
Das würde sich dann „Eigenfahrwert“ nennen. Das wäre konsequent. Aber auch zu einseitig, wieso denn nicht noch andere Dinge besteuern?
„Du solltest in der nächsten Steuererklärung die Nespressomaschine angeben, Charlotte, wegen deinem hohen Kaffeeverbrauch“, meldete Waldmeyer aus seinem Büro raus. „Als Eigentrinkwert“.
„Gute Idee, Max, dann musst du aber ebenso deinen unbotmässig grossen Weinkeller anmelden – entsprechend deinem Verbrauch. Eigentrinkwert, gell.“
Waldmeyer reflektierte noch, ob man weitere Dinge einer Steuer unterziehen könnte, Charlottes Tennis-Racket beispielsweise, Noas blöde Spielkonsole oder Laras Katze, Felix IV.
Würde jetzt ein wertvolles Gemälde von Hodler im Living hängen, wie bei Blochers zu Hause, könnte man an eine „Eigenbetrachtungssteuer“ für das Bild denken, die intrinsischen Werte und deren Konsum könnten ebenso besteuert werden.
Auch das Betrachten einer Ming-Vase bei der strammen SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider zuhause, wenn sie denn eine solche Vase hätte, im tiefen Jura.
Aber nein, ihre Schwarznasen sollten besteuert werden! „Eigenschwarznasensteuer“? Denn was soll der Unterschied zwischen dem Besitz eines Hauses und dem eines Schwarznasenschafes sein?
Oder besser, umfassender: „Eigentiersteuer“, das würde dann auch Felix IV. einschliessen.
Wie so oft liess es Waldmeyer nicht beim Lamentieren. Am nächsten Morgen liess er einen Unterschriftsbogen in seinem Haushalt zirkulieren.
Es ging um eine neue Initiative, welche vorsah, dass Lastenräder künftig besteuert werden sollten. Erstens sollten diese künftig im Vermögensausweis aufgeführt werden, zweitens wird die Nutzung besteuert.
Waldmeyer schlug eine Kilometerabgabe vor, eine einfache „Eigenfahrsteuer“. Die Nicht-Lastenradfahrer und -nutzer in der Schweiz sind in der Mehrheit – also sollte eine solche Initiative schlank durchkommen.
Wird der Eigenmietwert abgeschafft können endlich alle Mieter die Mietzinsen dem Einkommen abziehen. Das ist die Logik und es ist gut so.
Geht schon lange im Kanton Zug.
Sie sind vermutlich nicht nur Farbenblind…
Der Eigenmietwert wurde aufgrund des 1. Weltkriegs als temporäre Steuer eingeführt. Schon alleine deswegen muss die Steuer abgeschafft werden.
Die zweite temporäre Steuer die abgeschafft gehört, die während dem 2. Weltkrieg (und ohne Abstimmung, da dem BR weitgehende Befugnisse gegeben wurden) eingeführt wurde, ist die Bundessteuer.
Der Eigenmietwert ist eine Absurdität des CH-Steuersystems. Einzig und alleine auf Wohneigentum wird ein fiktives Eikommen gerechnet. Alle anderen Sachanlagen ohne Erträge wie Autos, Boote, Kunstwerke, Edelmetalle oder Schmuck werden nicht so behandelt. Den Staat und sein Steuersystem geht es nichts an, in welche Anlagekategorien ein Steuerpflichtiger sein Vermögen investiert. Gibt es daraus Erträge (Dividenden, Zinsen) werden diese besteuert. Fiktive Erträge und deren Besteuerung sind ein Unsinn.
Und diese Bundessteuer hiess ursprünglich „Wehrsteuer“, weil sie als vorübergehende Steuer zur Sicherung der Wehrhaftigkeit der Schweiz gedacht war.
Da der Staat jedoch nie eine vorübergehende Steuer zurücknimmt, wurde sie zwecks Verwedelung in „Bundessteuer“ umbenannt.
Abschaffen, weder Steuer, Krankenkassen , TV – Gebühren , Strassenverkehrsamt abgaben, denn bald nur noch Velowege und immer weniger Parkplatze…
Ich würde die Faulheit der Linken besteuern und aller jenen die um 8 Uhr morgens noch nicht geduscht sind wie der Cedric der erst mit den Arbeitern aufsteht.
Und weshalb muss ein Bauer seine Naturalbezüge versteuern? Mit der gleichen Logik wäre das ja auch Unsinn. Zudem zahlt man auf seinen Firmenanteilen auch Vermögens-, Firmengewinn- und Private Einkommenssteuern. Also alles nur halb so wild…
In DE wurde die Sektsteuer Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt, weil der Kaiser gerne eine grosse Flotte wollte. Schlachtschiffe und sowas. Die wurden gebaut, versenkt, WW1 wurde verloren, WW2 gleich hinterher, überlebt hat die Sektsteuer. Bis heute, Und in alle Ewigkeit.
„Eigene vier Wände zu kaufen oder zu halten ist zwar nett, aber nur bedingt attraktiv.“
Haben sie schon mal die historische Kaufpreisentwicklung angeschaut? Mit einer 80% Finanzierung hat man noch den 5-fachen Eigenkapitalhebel. Immobilien waren wohl eines der besten Investements der letzten Jahrzehnte.
Wenn die Zuwanderung abreisst (z.B. bei einer Rezession) kann die Wertentwicklung schnell in die andere Richtung gehen… wie zuletzt in den 90-er Jahren.
Bei der Vermögenssteuer und bei einem allfälligen Verkauf partizipert der Staat sowieso an der Wertentwicklung. Da braucht es sicher keinen Eigenmietwert mehr…
Dank der starken Propaganda des Tages-Anzeigers, wird es leider auf ein Nein bei der Abstimmung rauslaufen.
…die Propaganda des Hauseigentümerverbandes finde ich genauso stossend…
Ringier-Etage ist wie bei Corona mitbestimmend voll dabei!
Wie wäre es mit einem „Eigenesswert“? Also einer Steuer auf die vorhandenen Küchengeräte, unter Berücksichtigung der Qualität der Kochkünste?
Ist ja auch eine Art Einkommen, weil man das Restaurant spart.
Das Eigenmietwert ist ein völliger Witz.
Der Eigenesswert wäre bei Verwendung von 80% ökologischen Produkten nur zu 50% zu verteuern!
Am Ende verteuert es nur für alle die Immobilien die aktuell keine Besitzen da der Wert hochgehen wird.
Aber Eigenmietwert auch für Investoren wäre vielleicht besser. Wobei das vermutlich auch viele PKs sind und naja bei Investments wäre es mit dem Einkommen vermutlich dann eine doppelte Steuer.
Am besten noch eine „LEBENSSTEUER“ 🙂
… entspricht der normalen Besteuerung von Einkommen und Vermögen; geht ja auch nur bis zum Zeitpunkt des Todes.
Insofern ist diese Steuern bereits existent.
Personalsteuer CHF 24 in Zürich. Egal ob man Vermögend oder arm ist.
Gelegentlich wird die fehlende Finanzierung zur Abschaffung dieser Steuer als Argument genannt.
Zur Senkung vom fiktiven „Eigenmietwert“ wird Hausbesitzern erlaubt, werterhaltende Investitionen und Hypozins in Abzug zu bringen. Eine unschöne Zetteliwirtschaft, aufgeklebt auf DIN A4, in einer Liste aufgeführt, kontrolliert von den Steuerämtern – und oftmals in teuren Diskussionen endend.
Ich behaupte, wenn wir dann die nicht mehr benötigten, überzähligen Angestellten in den Steuerbehörden entlassen (die jetzt Zettel kontrollieren), hat sich diese Steuerabschaffung bereits selbst finanziert.
Lieber vitico
Wetten, dass durch den Wegfall der beschriebenen (tatsächlich so durchgeführten) Arbeiten aller Beteiligten (v.a. Steuerbeamte) keine einzige Stelle abgebaut wird?
Wäre dies der Fall, wäre ich sofort dafür.
Bis dahin gilt: lustvoll Zettel (Rechnungen) sammeln, Fotos der Liegenschaft vor und nach Renovation machen und die Steuerbelastung reduzieren.
Ja, wir haben uns mit dem Steuerkommissär damals darüber unterhalten, ob winterharte Setzwiebeln oder der Ersatz eines Schaufelstiels werterhaltende oder werterhöhende Ausgaben sind.
Meistens hat er aber von der Schuhschachtel mit Dutzenden von Belegen kapituliert, wir sind ja nicht zur Buchhaltung verpflichtet und unsere in der Steuerklärung deklarierten werterhaltenden Ausgaben waren immer höher als der Eigenmietwert. Wenn er Belge dafür wollte bekame er die Schachtel, wer sucht der findet.
Aber das war vor 40 Jahren….
Und wer weiß – vielleicht gibt’s bald auch den „Eigenatemwert. Schließlich nutzt man ja auch seine eigene Luft. Da geht noch was…😂
findet jetzt schon statt unter dem Deckmantel Klima
Richtig Erklärbär!
Die werden niemals eine vorübergehende Steuer zurück
nehmen!
Warum?
So lange eine Kuh Milch gibt
wird sie gemolken!
Wer schneidet sich schon Freiwillig die Pulsadern auf?
Es sei den sie seien Suizidgefährdet!
Das sind aber diese Leute nicht!
Niemals zurücknehmen, ‚diese Leute‘?
Falls sie es noch nicht begriffen haben, entscheidet auch hier das Schweizer Volk. ‚Diese Leute‘ sind die Schweizer Stimmbevölkerung, mindestens die, welche abstimmen gehen.
Sind sie Ausländer, oder Abstimmungs – Abstinenzler, dass sie sich über die Entscheide anderer enervieren?
Der Eigenmietwert ist wie ein Einhorn auf der Steuererklärung: Es existiert nicht, aber du musst dafür zahlen.
Kopfschüttler
na … auch schon grössere Reparaturen und Renovationen gehabt?
Und diese dann auch – kopfschüttelnd – in der Steuererklärung abgezogen?
Steuerlich gesehen bist du als Hauseigentümer ein Vermieter, Mieter und Opfer – alles in einer Person.
Die Besteuerung eines Eigenmietwertes von selbstbewohntem Wohneigentum ist faktisch nichts anderes als ein schizophrenes Verhalten. Daher lässt sich im Umkehrschluss davon ableiten, dass die Mehrheit der Bevölkerung offenbar bisher schizophren war, lehnten sie die Abschaffung doch schon mehrmals ab.
Ich hoffe nun mal, dass hier doch endlich mal eine Genesung eingetreten ist. Vielleicht hat die Spritze ja doch was bewirkt…
Gilt für die Linken: Privatwirtschaft verteufeln, aber von ihr sich das Leben finanzieren lassen.
Du hast absolut null Ahnung davon, was „schizophren“ bedeutet bzw. ist. Bitte nochmals über die Bücher.
Ich verstehe etwas nicht: als Haus/Wohnungseigentümer wählt man klar für die Abschaffung des Eigenmietwertes. Aber als Mieter wieso soll ich für die Abschaffung wählen? Es betrifft mich nicht, aber ich bin mir sicher das das fehlende Geld woanders geholt werden muss.Das heisst für mich höhere Steuern.Also NEIN.
Genau so ist es! Auch wenn zahlreiche Profiteure eines allfälligen Systemwechsels – diejenigen welche zur Zeit an penetrantesten schreien – dies aus gutem Grund nicht wahrhaben wollen. Sie denken wohl: Soll doch die Allgemeinheit die entstehenden Steuerausfälle bezahlen ….
Dies wird bei genauem Betrachten der ganz klar abzulehnenden Vorlage offensichtlich!
Wie dumm „Tomars“, du hast als Mieter einiges nicht bemerkt.
Wird der Eigenmietwert abgeschaft, kannst auch du keine Kreditzinsen (Kreditkarte, Kleinkredit für eine Anschaffung) mehr abziehen in deiner Steuererklärung.
Zudem wirst du mehr Steuern bezahlen müssen, denn der Steuerausfall des Eigenmietwertes ist erheblich.
Werden keine Handwerkerrechnungen mehr benötigt, weil die Hausbesitzer dies nicht mehr abziehen können, blüht der „Schwarzmarkt“.
So fehlen Sozialversicherungsbeiträge und dir als Mieter wird die AHV Rente gekürzt werden müssen.
Nur mit der Logik, dass der Staat trotz fortschreitender Technologie (riesiges Effizienzpotenzial!) mehr kostet! Und wieviele Milliarden schenken wir dem Ausland?
Ich halte es für ziemlich bescheuert, ein Haus zu kaufen:
Dieses Investement ist genau so viel Wert, wenn man es verkaufen muss.
Scheidung, Erbe (Auszahlungen), Altersheim usw.
Für ein Haus in der Schweiz zahlt man den doppelten Preis, wenn man ehrlich rechnet:
Hypo, Amortisation, Zeitaufwände (Rasen mähen, Garten, Schnee schaufeln usw), alle 15 Jahre müssen Fenster/WCs/Küche/Heizung/Isolation oder das Dach gemacht werden. Dazu kommen Servicekosten uvm.
Die einzigen, die sich über einen Hauskauf freuen, sind die Banken.
Und als Dessert kommt dann noch der Eigenmietwert.
*slowclap*
Aber, Sicherheit vor Kündigungen, Unabhängigkeit, keine unmöglichen, direkten Nachbarn, oben und unten,
Wertzuwachs, Inflationspuffer…
Wer keinen Garten mag und darin schaffen, der verpasst einen Teil seiner Existenz auf Erden. Abgesehen dass Gartenunterhalt bei weitem einen Fitnesscenter Besuch spart.
Sie denken zuviel.
@Emma
Stimmt wohl. Dumm nur, dass ich auch rechnen kann.
@Gartenmann
Nachbarn kann man sich nicht aussuchen.
Unabhängigkeit? Ausser von den Banken? *lach*
Unfall und Sie sind raus. Gibt mehr als genug Beispiele dafür.
Und viel Spass mit den pubertierenden Kindern. Oben und unten…
Der Garten ist das allerkleinste Problem an einem Haus.
Einfach mal Lastenvelo flatulieren, das ist dann schon Satire.
Roland V. Weber – nicht vergessen, dass bei der Eigenmietwertbesteuerung zum Ausgleich sowohl der Liegenschaftsunterhalt, wie auch die gesamten Hypothekarzinsen vollumfänglich vom Einkommen abgezogen werden können.
Das vergessen viele Häuschenbesitzer aus gutem Grund nur allzu gerne! Bei den aktuell tiefen Hypothekarzinsen von rund 1% ist das Ganze natürlich weniger lukrativ als früher bei hohem Hypothekarzinsniveau … deshalb auch das ganze unnötige Geschrei vieler Häuschenbesitzer.
Seht ihr? Darum rede ich von Seckelstaat Schweiz. Er verunmöglicht wegen der Soozen eine Eigenheimquote von 100%. Genau, richtig gelesen. Jedem Schweizer sein Wohneigentum, alles andere ist 100% asozial. Aber das ist zu hoch für Molina. Meyer, Weyermuth und Konsorten. Selber fünfstellig verdienen und den Versicherungen in die Hände spielen um Mietskasernen a gogo zu bauen, aber den Leuten Wohneigentum ermöglichen um den Häschern rund um Swiss Life und Co. zu entkommen, Fehlanzeige.
Und das hat was genau mit den Sozen zu tun?
Vermutlich wird bald auch das Wasser noch besteuert, Deutschland als Vorbild. In der ARD-Tagesschau und auf ZDF-Heute wird aktuell ein angeblicher Wassernotstand propagiert und diverse Städte haben die entsprechende Steuer bereits eingeführt, oder sind gerade dabei.
Exakt nach Vorlage von Prof. Mariana Mazzucato während dem WEF 2022 (The New Economics of Water – Launch of Global Commission).
An Ideen, was alles besteuert werden könnte, fehlt es jedenfalls nicht..
Wieso kann ich als Mieterin den Mietzins nicht auch abziehen wie die Häuslebsitzer?
Bist du eine Düütsche? Der Häuslebsitzer kann die Miete eben NICHT abziehen, sondern muss sie im Gegenteil sogar als Einkommen versteuern.
Ich bin Mieterin, Vermieterin, Opfer, Dreifachbesteuerte, Geschädigte, als blöd verkaufte, temporär besteuerte und mehrfach beschissen. Die DMF’s mit dem DMF-Syndrom im Tagi sagte meine Freundin: „sollte man gefühlt und mental aus der Redaktion prügeln, an den Füssen aufhängen und in die Nasenlöcher……….würde ich meinen….oder einfach einen schönen Chlapf a Gring; hilft manchmal auch; vor allem von einer Frau einem Mann…………anders kann man es sich im Traum nicht vorstellen, leider
Nirgends auf dieser Welt gibt’s etwas Vergleichbares; ausser wenn die in Bern Blitz Antrag EU…..
Weshalb eigentlich keine Fussgängersteuer? Leute ohne Automobil sparen eine Menge Geld und generieren dadurch ein fiktives Einkommen.
Zusätzlich könnten wir Politiker persönlich haftbar machen für angerichteten Schaden. Ich meine Grüne und Linke.
… und warum steuerbefreite Velofahrer und Lastenräder für die ganze Quartiere mit Steuergeldern umgebaut werden.
Ihr besitzt das Haus nicht. Ihr habt 500K Schulden bei der Bank. Wenn der Markt dreht, schuldet ihr das Geld bis zu eurem Tod der Bank. Und eure Söhne. Klassisches Schneeballsystem. Solange die Zuwanderung zunimmt, profitiert ihr, wenn die Zuwanderung abnimmt, und das wird sie bald, gehts in den Privatkonkurs und die Altersarmut. Aber schön habt ihr der Bank 50 Jahre lang eure Hypozinsen bezahlt. Merci.
Der Wegfall einer Steuer bedingt leider keine Reduktion, sondern nur die Einführung anderer Steuern/Abgaben/Gebühren. Da nicht gespart wird (will man nicht, oder kann man nicht?) müssen neue Quellen erschlossen werden.
Der „Eigenmietwert“ wird oft als Zusatzsteuer wahrgenommen und verkauft. Dabei vergessen geht die Abzugsfähigkeit von Kreditzinsen. Oft ist deshalb der Besitz eines Eigenheimes nicht eine zusätzliche Steuerbelastung, sondern, vor allem in jungen Jahren, eine steuerliche Entlastung. Dennoch ist das System Eigenmietwert sehr stossend. Lösungsvorschlag:
Abschaffung des Eigenmietwertes. Jedermann darf seine effektiven Wohnkosten (Miete, Hypozinsen) bis zu einem Maximalbetrag (für Einzelpersonen, Paare, Kinder) abziehen. Schuldzinsen sind nicht mehr anzugsfähig.
„Schuldzinsen sind nicht mehr anzugsfähig.“ Dies gefällt der BANKEN LOBBY aber nicht.
Seit wann sind Hypozinsen keine Schuldzinsen?
Den Mietern in der Stadt Zürich die wie die Feudalherren in gesponserten Liegenschaften dank Tiefzinsen Pfründen und Privilegien geniessen, denen gehört der fiktive Eigenbegünstigungsmietwert auf das Einkommen geknallt. Da hocken sie nämlich die Grün-Adligen, die grossen Profiteure unserer Zeit.
… da würde die Hütte aber lichterloh brennen.
Die Generation 65+ hat die 13.AHV (Kostet jährlich 4 Milliarden, bezahlen alle in der Schweiz mit einer höheren MwSt) und jetzt soll noch der Eigenmietwert (kostet jährlich 2 Milliarden, bezahlt durch höhere Steuern) abgeschafft werden. Gerade Rentner, die fast die ganze Hütte abbezahlt haben, wohnen dann faktisch.Für das Kleingewerbe wird es massiv weniger Aufträge geben wenn Renovationen nicht mehr steuerlich abgezogen werden können. Dazu erhalten die Rentner noch ein Rentner GA, Rentner Skiabos und sonstige AHV Vergünstigen. Alles Bezahlt von der arbeitenden Bevölkerung. Ein klares Nein!
Wie dumm „@ Tomars“, du als Mieter musst NEIN stimmen.
Wird der Eigenmietwert abgeschafft, kannst auch du keine Kreditzinsen (Kreditkarte, Kleinkredit für Anschaffungen) mehr abziehen in deiner Steuererklärung.
Du musst mehr Steuern bezahlen, denn die Steuerausfälle des Eigenmietwertes sind gross. So lange eine Kuh Milch gibt
wird sie gemolken!!
Werden keine Handwerkerrechnungen mehr benötigt, weil die Hausbesitzer dies nicht mehr abziehen können, blüht der „Schwarzmarkt“.
So fehlen Sozialversicherungsbeiträge und dir als Mieter wird die AHV Rente gekürzt werden müssen. Darum NEIN!
„Wenn ein Volk von Mietern …“
Nun … auch die Besitzlosen sind betroffen; Stichworte: Schuldzinsabzug (für alle weg) und zurückhaltender Unterhalt & Renovation von Mietwohnungen.
Wie wird Waldmeyer jammern, wenn energiesparende Investitionen nicht mehr als Unterhaltskosten absetzbar sind (er verliert ein bewährtes Planungs-Instrument).
Der Hauseigentümerverband hat sich hier verrannt!
Er wird auf Ablehnung hoffen, dann kann er weiter kritisieren … ohne Anrufe seiner Mitglieder!
Zudem: das CH-Systems mit dem Ausland vergleich = unseriös. Wenn dann ALLES, nicht selektiv vergleichen!
ich verstehe die ganze bünzlige argumentiererei mit dem rechenschieber sowohl der gegner als auch der befürworter des eigenmietwertes überhaupt nicht.
es gibt doch nur ein wirkliches argument: der staat darf keine fiktiven einnahmen besteuern! punkt!
Wieso tut er doch beim Firmenwagen z.B. auch.
Gibt auch noch mehr Beispiele die aber komplizierter sind.
100% Ihrer Meinung – das Paket lehne ich dennoch ab, weil es in der Mischung nicht gut ist. Steuerausfälle, neue Steuer auf Zweitwohnungen, keine Abzüge für Sanierungen, begrenzter Abzug für Fremdfinanzierungszinsen. In der Mischung stimmt das Paket für mich nicht mehr. Jemand wird die ausfallenden Steuern bezahlen müssen – und solange nicht klar ist, wer und wie hoch die „Ersatzsteuer“ ist, gibt es von mir ein NEIN.
Mit Steuern eintreiben und neuen Steuern und Abgaben ist der Staat kreativer als die Mafia mit Schutzgeld eintreiben. Wer fordert denn immer mehr neue Steuern, welche Parteien sind es denn, es sind die Sozis und die Grünen die nie genug bekommen. Von ihnen selber kommt am wenigsten, dafür immer mehr von den Fleissigen vordern.
Die Linken und die Grünen sind wieder das Problem.
Der Eigenmietwert und die direkte Bundessteuer (früher Wehrsteuer) wurde in der Schweiz eingeführt als die Linken nichts zu sagen hatten und die Grünen gab es nicht.
Fragen Sie doch die Bürgerlichen, ob sie bereit sind, die direkte Bundessteuer abzuschaffen.
Die bürgerliche Steuerpolitik beruht darauf Steuersubstrat aus dem Ausland anzulocken (Tiefsteuer, Pauschalbesteuerung, Steuerflüchtlinge). Vom Geld und Arbeit anderer leben. Ich nenne dies Schmarotzertum.
Skandinavien lebt ohne Schmarotzertricks und sind glücklich. Siehe Dänemark.
Waldmeyers Gedanken waren auch schon schlüssiger. Ein Eigenmietwert ist und bleibt nämlich ein Eigenmietwert, ob es sich nun um ein Eigenheim, ein Boot, einen Porsche oder eine Kaffeemaschine handelt. Für alles könnte der Fiskus theoretisch einen Eigenmietwert berechnen. Denn der Steuerpflichtige könnte all seine Besitztümer an sich selber vermieten, nicht nur das Eigenheim. Absurd bleibt es natürlich trotzdem.
Auch Waldmeyers „Verbrauchssteuer“ ist betreffend Schweizer Liegenschaften nicht zutreffend. Es geht eben gerade nicht um Verbrauch, sondern um Einkommen.
Eigenmietwert ist erst abzuschaffen, wenn sich der Mittelstand Wohneigentum leisten kann. Die Steuerbelastung wird sonst auf den Mittelstand übergewältzt. Bis dahin: Tax the boomers and expats!
Steuern werden abhängig von Einkommen/Vermögen erhoben, mit Progression. Vermögende werden also einen grösseren Teil der Steuerbelastung übernehmen.
@@ex EAM fast alle Immobilienbesitzer in der Schweiz sind vermögend, da fast jede Immobilie guten Wert hat, somit warum sollte man die Steuer von dort weg nehmen?
Alle scheinen nur die eine Seite der Medaille zu betrachten, denn im Gegenzug darf man bis dato die Schuldzinsen der Hypothek dem Einkommen abziehen. Und klar, mit den immer tiefer gesunkenen Zinsen war der Effekt immer geringer, jedoch der Eigenmietwert blieb hoch oder wurde noch höher. Nun will man den Eigenmietwert abschaffen, was gleichzeitig den Schuldzins-Abzug der Hypothek abschafft. Und das Zinstief liegt hinter uns, also würde man in Zukunft wieder vermehrt Zinsen abziehen können, doch das schafft man jetzt zum historischen Tief ab. Nicht so schlau, wie ich meine.
Der Autor scheint nicht viel Ahnung von Immobiliensteuern zu haben:
In den USA gibt es sehr wohl eine property tax. Diese wird vom Marktwert der Immobilie berechnet und beträgt durchschnittlich 1.1% – abhängig vom Bundesstaat.
Der Steuersatz („property tax rate“) liegt meist zwischen 0,3 % und 2,5 % pro Jahr.
Deutschland kennt zwar auch keine Vermögessteuer (wie die USA auch nicht), aber auf Immobilien fällt die Grundsteuer an. Diese wird vom Finanzamt mehr oder weniger nachvollziehbar festgelegt.
Die Besteuerung erlaubt den Abzug von Investionen zum Unterhalt der Liegenschaft. Das ist gut für alle und auch fürs Baugewerbe.
Bei Abschaffung des Eigenmietwerts wird nichts mehr investiert bis die Hütte verlottert und kurz vor dem Übertritt ins Pflegeheim verkauft wird. Damit wird fast eine Generation geopfert, die sich heute definitiv den Erwerb von Wohneigentum an den Hut stecken kann.
Alte bleiben in ihren Häusern und Familien in kleinen Wohnungen.
Der Immobilienkrach für EFH ist damit voll vorprogrammiert für in etwa 20 Jahren. Juhe!
Abstruser Kommentar. Lassen sie ihre Hütte verlottern?
>Görlitz:
Wenn man nichts von Liegenschaften versteht, sollte man auch nichts sagen. Sie verstehen offensichtlich die Materie nicht.
Es ist nicht nur eine Frage des Geldes oder der Steuern, sondern auch eine Frage der Kultur.
Ich komme aus einem Land, wo Wohneigentum Religion ist. Meine Generation (Geschwister und Cousins) und sogar meine Eltern besassen oder besitzen alle Wohneigentum in der Schweiz. Die Schweizer Verwandtschaft unserer Generation nicht.
Jetzt zu den Abgaben in diesem Land. In meinen Wohnsitzkanton entrichte ich 3 Steuern:
Einkommen (Eigenmietwert), Vermögenssteuer (Wert der Immobilie) und eine Grundstücksteuer (Immobiliensteuer). Total macht das etwas zwischen 5000 und 6000 Franken.
Ich würde die Faulheit der Linken besteuern und aller jenen die um 8 Uhr morgens noch nicht geduscht sind wie der Cedric der erst mit den Arbeitern aufsteht.
Wie können wir Schweizer noch ohne Scham behaupten, dass wir in einer Demokratie leben, wenn Gesetze per Notrecht und zeitbefristet erlassen wurden, dann über 90 Jahre lang ohne Enddatum am laufen sind und zur Abschaffung ein Volks- und Ständemehr verlangt wird?
Das ist die reine Verarschung der Demokratie!
Schau in die USA, dann erkennst auch du den Unterschied.
Richtig. Als Schweizer leben wir in einer Fassadendemokratie bzw geniessen ein „Staatstheater“, eine „Staatsoper“, d.h. eine Aufführung einer Demokratie als Schauspiel, dies mit den Worten von Prof. em. David Dürr. Ein Schande ist das und das Volk merkt es nicht mal!
Das Märchen mit der Demokratier glaubst du ja wohl nicht mehr ernsthaft? Das war (allenfalls) einmal vor vielen Jahren.
Mieter können jede Mieterhöhung anfechten, ist die Erhöhung mal 4% wird der Vermieter als als Geldgierig bezeichnet. Wenn der Eigenmietwert so alle zehn bis fünfzehn Jahre um 50% erhöht wird, kann man zwar beim Steueramt Einsprache erheben, die ist jedoch chancenlos. Bei Mietanfechtungen bekommt der Mieter zu 70% recht. Und da wird immer von
Gerechtigkeit, Fairness und sonstiges geschwafelt. Dabei ist der Hauseigentümer wo dem Staat am wenigsten auf der Tasche liegt und der wo dem Gewerbe Aufträge gibt und Arbeitsplätze sichert.
„Mieter können jede Mieterhöhung anfechten“ Ja, anfechten kann man alles. Bei ungerechtfertigten Mietzinserhöhungen machen das aber wohl keiner! Hast du den kleinen Unterschied begriffen?
Findest du die überrissenen Mieten etwa gut? Deine PK-Gelder werden angelegt in Immobilien. Darin darfst du dann wohnen zu Mietzinsen die dir den ganzen Verdienst abknöpfen! Da du keine Wahl hast und Wohnungsmangel herrscht bist du gezwungen jeden Preis zu bezahlen. Der Arbeitgeber muss dir einen hohen Lohn bezahlen, damit du auch eine Wohnung mieten kannst. Anschliessend wird gejammert über die hohen Löhne!
„Dabei ist der Hauseigentümer wo dem Staat am wenigsten auf der Tasche liegt“
Logisch, doch wie sollte jemals eine Coiffeuse zu einem Haus kommen?
Ausser der Einkommenssteuer müssten alle anderen Steuern weg. Die sind Mehrfachbesteuerung.
Jetzt wird es wirklich etwas dämlich!
„Alle andern Steuern müssen weg?“ Wills du den Staat abschaffen? Welche Staatsform schwebt die vor?
Ein funktionierender Staat ist angewiesen auf Steuern z.B auch die MwSt. die Benzinsteuer, Verkehrssteuer etc. Die Strassen werden bezahlt durch Steuern uvam. Dies willst du abschaffen!
Kleinkarrierter könnte man das nicht sehen! Möchtest du zu den Höhlenbewohner zurück? Die bezahlten keine Steuern!
@FEB…Kategorie Säckelmeister? X-verschiedene Steuern für X-Verschiedenes? Abgaben und Gebühren ohne Ende? Brauchts nicht. Bloss Einkommenssteuern. Damit kann der Staat durchaus Strassen und auch alles Sonstige finanzieren.
Demnächst sollte eine Steuer auf der eingeatmeten Luft erhoben werden, da wir ja O2 verbrauchen und CO2 ausatmen. Letzteres ist, wie wir alle wissen, äusserst gefährlich und führt demnächst zum Weltuntergang.
Eigendoof. Die reichenfreundliche Schweiz hat eine Vermögenssteuer. Die Nachbarländer nicht. Schönen Dank.
Die Mehrheit diskriminiert die Minderheit in einer direkten Demokratie.
Bei sehr vielen Abstimmungen liegt die Stimmbeteiligung meistens unter 50%.
Schluss mit dem Steuerblödsinn und stopt die unsinnigen Unterhaltskosten-Abzüge. Riesiger Verwaltungsaufwand für die Prüfung von sinnvollen und „erfundenen“ Reparatur-Rechnungen.
Wer Bürokratie und Unsinn vermeiden will, schafft den Eigenmietwert ab.
Werden keine Handwerkerrechnungen mehr benötigt, weil die Hausbesitzer dies nicht mehr abziehen können, blüht der „Schwarzmarkt“.
… und so ein niveauloser Artikel wird von einem Ökonomen geschrieben.
Eigenmietwertbesteuerung ist nichts weiter als die konsequente Besteuerung von Vermögenserträgen.
Ich bin für eine Besteuerung des ehelichen Geschlechtsverkehrs, quasi der Eigensexwert. Mann spart sich ja den Bordellbesuch 😉
Steuern auf EigenLOB von Politikern, sämtliche Steuerprobleme gelöst..
Dann schafft halt den Eigenmietwert ab. Ich werde dann für die Renovationen von meinem Haus aus den 50igern nur noch Schwarzarbeiter zu Dumpinglöhnen engagieren.
Ja, dies ist ein schoener Nebeneffekt des EMW:
Vermeidung von Schwarzarbeit.
In unseren Nachbarlaendern gibt es viele Berufe, die regelmaessig keine Rechnungen ausstellen. Z.B., Gaertner. Hier schreiben auch die Gaertner Rechnungen, da die Eigentuemer diese fuer die Steuer brauchen….
Ich bin richtig geflashed!
Hätte ich nicht gedacht: Die Mehrheit der Kommentarschreiberlinge lehnt dem Eigenmietwert an.
Doch nicht alles Loser hier?
Ich sehe das Problem nicht. Person A, Mieter, hat 500k in einem Anlageddepot und zahlt Einkommenssteuer auf 30k Dividenen und Zinsen. Person B, Wohneigentümer, hat seine 500k ins Eigenheim investiert und zahlt ebenfalss Einkommenssteuer auf 30k Eigenmietwert. Ist doch gerecht, oder? Und warum soll man jetzt die Hauseigentümer besser stellen?
Da gibt es einen gewichtigen Unterschied: Die Dividende erhalte ich ausbezahlt und ich kann mir etwas davon kaufen, der Eigenmietwert ist rein virtuell und wird in keinem Laden als Zahlungsmittel akzeptiert.
Weiter kann ich die Aktien kurz vor Dividendenzahlung verkaufen und nach Dividendenausschüttung günstiger zurückkaufen. So habe ich einen Kapitalgewinn erzielt, der steuerfrei ist.
Die 30K Dividenden, auf die Sie als Mieter mit grossem Portfolio Steuern zahlen, haben Sie in ihrem Portemonnaie.
Den Eigenmietwert haben die Eigenheimbewohner nicht im Portmonnaie.
Wie fänden Sie es, wenn Sie als Mieter Steuern zahlen müssten auf die Miete, die Sie bezahlen und nicht mehr im Portemonnaie haben?
Die Eigenheimbewohner sind eigentlich in genau dieser Lage: Sie haben das Eigenheim gekauft, also eigentlich die Mieten vorausbezahlt; und sie zahlen darauf Steuern.
@Weiter denken…
Dass würde nur passen wenn die Miete auch Vorsteuer wäre.
Denn von der kann man sich auch nichts kaufen. Und aktuell bezahlt man sie auch von versteuertem Einkommen.
Ansonsten ist ein Eigenheim Besitzer ohne Eigenmietwert dem Mietenden besser gestellt.
Mit der zu versteuernden Dividende kann man sich als Zusatzeinkommen etwas leisten – mit dem Eigenmietwert wird nur die Steuerrechnung höher, muss vom effektiv tieferen Einkommen bezahlt werden und belastet das verfügbare Haushaltseinkommen – teilweise massiv.
@Weiter denken…
Verkaufen und nach ex zurückkaufen.
Dieses Steuertricksli machen Sie
aber auch nur einmal. So bekloppt
sind die auf den Aemtern auch wieder
nicht.
Immobilienbesitzer sind immobil. Deswegen muss man sie auch hoch besteuern. Wen sonst kann man denn besteuern? Arme und Reiche steuern nicht. Immobile Personen aus dem Mittelstand steuern.
Schluss mit dem Steuerblödsinn. Stoppt unsinnige Unterhaltskosten-Abzüge. Riesiger Verwaltungsaufwand für die Prüfung von sinnvollen und „erfundenen“ Reparatur-Rechnungen.
Wer Bürokratie und Unsinn vermeiden will, schafft den Eigenmietwert ab.
Werden keine Handwerkerrechnungen mehr benötigt, weil die Hausbesitzer dies nicht mehr abziehen können, blüht der „Schwarzmarkt“.
Es lebe der „Schwarzmarkt“.
Wollen wir einen Polizei-Staat aufbauen? Die Eidg.Steuerverwaltung Bern MWST prüft idR auch (zB. stichprobeweise) alle Rechnungen.
Vielleicht sind 99 % der Einwohner ehrliche Steuerzahler. Ihre negativen Gedanken könnten vielleicht genau zum Gegenteil führen, was Sie eigentlich sich wünschen würden.
„Schwarzmarkt“ und Schatten-Wirtschaften sind unabhängig rigoros zu bekämpfen.
Gesetze und Verordnungen sind neu vorzugsweise so aufgebaut, dass sie die Mehrheit der meistens ehrlichen Bürger schikanieren, weil Politiker und Beamte davon ausgehen, dass in der heutigen Zeit sowieso Missbrauch vorherrschen wird. Als Gegenstück für Gleichgesinnte gibt es die Kuscheljustiz mit grossem Ermessensspielraum.
Hier im im Kanton ZH werden bald die Vermögenssteuerwerte für die Eigenmietwertberechnung 2026 angepasst.Der Brief mit den neuen Werten wird wohl nach dem 18. September ankommen.Honi soit qui mal y pense. Zusätzlich:
a) Besteuerung einer fiktiven Wertsteigerung. Das gleiche Kapital in Aktien angelegt würde nur auf Divid.und Vermögen besteuert
b) Der Eigenmietwert ist mit 3.5% des Vermögenswertes seit Jahren massiv über den Hypothekarsätzen der Banken (um 1-2%). Er wurde nie nach unten angepasst
c) Oft nochmalige Grundstückgewinnsteuern bei Verkauf der Liegenschaft (Doppelbesteuerung).
Immobilien kauft man in der Schweiz nicht, um selbst darin zu wohnen. Man kauft sie, um andere darin wohnen zu lassen, und möglichst viel dafür zahlen zu lassen. Selber wohnt man am Lago di Como oder am Lago di Garda. – Saluti.
Ja. So einen Nachbarn habe ich auch. Echter Schweizer. Echter Patriot. Fürs Portemonnaie.
Man könnte noch eine Gesundheitssteuer einführen. Alle, die keine oder nur geringe Gesundheitskosten haben, sind gegenüber jenen, die krank sind, dadurch hohe Kosten haben (Ffranchse, Selbstbehalt, etc.), sich schlecht fühlen, bei der Arbeit beeinträchtigt sind, etc., so sehr bevorzugt, dass das besteuert werden muus. Logisch, oder?
Liebe Schweizer, wir können eine Steuer abschaffen und wollen das nicht? Nur weil wir nicht direkt davon profitieren? Kein anderes Land kennt eine Steuer auf „hypothetischem Einkommen“. Sie wurde in einer Notlage durch Notrecht eingeführt und gehört nun abgeschafft. Sie führt unteranderem dazu, dass ältere Schweizer aus ihren Zuhause vertrieben werden. Das kann es nicht sein. Die Schweiz hat mehr als genügend Einnahmen und muss auch nicht noch mehr ins Ausland zahlen.
Steuern auf Grundeigentum erhöhen,…… Wohnungsknappheit damit verstärken,…….. Weder Private noch Investoren bauen neue Wohnungen, wenn die Grundeigentum-Besteuerung beibehalten und laufend immer erhöht wird.
„Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht“ man kann aber einfach die Steuern beibehalten und erhöhen – dann brechen die „Krüge“ auch.
Ich habe nie verstanden, warum es Gier ist, das selbst erwirtschaftete Geld oder Gut zu behalten. Es aber keine Gier, kein Raub ist, es anderen weg zu nehmen.
Der Hauseigentümer kann Steuer optimieren,jetzt wird ihm auch den Eigenmietwert gestrichen.Der Mieter sieht nur seine Miete nach oben gehen,blaue Zone Karte wird teuer, er muss bald beweisen das er keine andere Möglichkeit hat privat zu parkieren um an eine Karte zu kommen.Die steigende Kosten trägt er ohne jegliche Ausweichmöglichkeit.Darum NEIN. P.S.ausser als Student mit kinder hat er eine Genossenschaftswohnung gekriegt,dann geht es dem Mieter blendend
Etwas Fiktives zu besteuern ist an und für sich absurd.
Aber wenn der Eigenmietwert schon einmal Einkommen darstellt, wie seine Befürworter es haben wollen, dann sollte er konsequenterweise auch dafür benutzt werden können, die Einkommenssteuern zu bezahlen.
Ich könnte dann sogar zu einem Befürworter dieser Steuer werden
Fictio legis neminem laedit.
Danke für den debatteneröffnenden Beitrag, Herr Waldmeyer. Übrigens, ich lese grad Ihr „2.LMP“… An Lukas Hässig: Lade doch Herrn Waldmeyer mal zum Video-Talk ein, zu diesem Buch. Im November probiere ich einen möglichen zweiten Lebensmittelpunkt aus…
PS: Bin mir noch nicht schlüssig, was ich bei der Eigenmietwert-Abstimmung ankreuzen soll.
Alkopopsteuer, Biersteuer, Einkommensteuer, Erbschaftsteuer, Feldesabgabe, Feuerschutzsteuer, Fischereisteuer, Förderabgabe, Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Jagdsteuer, Kaffeesteuer, Kirchensteuer, Körperschaftsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Kulturförderabgabe, Luftverkehrsteuer, Pferdesteuer, Schenkungsteuer, Schaumweinsteuer, Solidaritätszuschlag, Stromsteuer, Tabaksteuer, Umsatzsteuer, Vergnügungsteuer, Versicherungsteuer.
Warum sollte man Steuern zahlen, wenn ,,Die“ unbegrenzt Geld drucken oder im Computer erzeugen ?
Sogar die Rentenzahlungen werden besteuert! Das ist Raub !
Der Staat braucht Geld – immer schneller immer mehr – weil sehr viele ganz gut davon leben und nur wenige das Leben anderer finanzieren.
Wie war dass denn damals mit der Abstimmung zur Grundstückgewinnsteuer? Nach über 25 Jahren Eigennutzung der Liegenschaft, ist immer noch eine grosse Steuerabgabe an die Gemeinde fällig. Wieso? Meines Wissens nach wurde diese Abgabe in den 80igern beschlossen, um Immobilienspekulationen, welche mit der Hilfe von den Banken vorangetrieben wurden, einen Riegel zu schieben. Ebenso überflüssig wie die Besteuerung des Eigenmietwertes. Aber keinen interessierts und alle regen sich über die überalterten Hausbesitzer auf, welche statt auszuziehen und jungen Familien Platz zu machen, lieber vererben.
Etwas aehnliches gibt es in vielen anderen Laendern:
– England: Council tax
– US: Property tax
– Italien: IMU
Deren Hoehe haengt auch vom Wert des Hauses ab (wie der Eigenmietwert) und deren Ertraege gehen groesstenteils zu Gunsten der Gemeinde (fuer Schule, etc).
Liegenschaftssteuern gibt es auch heute schon in der Schweiz – Steuern auf Eigenmietwert – als Steuer auf nicht vorhandenem Einkommen mit Auswirkung auf höhere Progression – sind aber einmalig.
Die Förderung der privaten Verschuldung durch den Staat durch Steuererleichterung (Zins- und Schuldenabzug) ist ein Unding. Der Staat sollte ein Interesse an möglichst unverschuldeten Bürgern haben!
Eine total verkorkst überladene Vorlage von Politikern, die immer gerne lauthals Bürokratie-Abbau propagieren, aber selbst wiederkehrend das pure Gegenteil machen.
Anstatt endlich klare Transparenz zu schaffen wer eigentlich für was Steuern bezahlen soll, wird einmal mehr Intransparenz gefördert.
Eine modrige Vorlage die eigentlich das Etikett “Zurück an Absender“ verdient – auch wenn es nochmals Jahrzehnte dauern sollte bis in der Politik endlich Vernunft einkehrt – sagt ein ungerechtfertigt steuerlich doppelt bestrafter Eigenheimbesitzer in einem Land voller Neidgenossen.
Alle Steuern abschaffen, bis auf die Mehrwertsteuer. Diese auf rund 25% erhöhen (heute betragen die Steuereinnahmen aus der MWSt. ca. 1/3 der Gesamteinnahmen).
Damit würde Einkommen und Vermögen erst dann besteuert, wenn konsumiert wird. Davor besteht ein maximales Interesse, zu verdienen und zu investieren, was der Gesellschaft insgesamt zugutekommt.
Wer viel hat, der konsumiert auch entsprechend viel und wird höher besteuert. Für die untersten Einkommen könnten grosszügige Freibeträge vorgesehen werden. Positiver Nebeneffekt: Abschaffung von Bürokratie und Administration bei den Steuern.
Zitat: Positiver Nebeneffekt: Abschaffung von Bürokratie und Administration bei den Steuern.
Wer will den so was, ausser dem Steuerzahler, aber der zählt ja nicht.
Ja, wir haben uns mit dem Steuerkommissär damals darüber unterhalten, ob winterharte Setzwiebeln oder der Ersatz eines Schaufelstiels werterhaltende oder werterhöhende Ausgaben sind.
Meistens hat er aber von der Schuhschachtel mit Dutzenden von Belegen kapituliert, wir sind ja nicht zur Buchhaltung verpflichtet und unsere in der Steuerklärung deklarierten werterhaltenden Ausgaben waren immer höher als der Eigenmietwert. Wenn er Belege dafür wollte, bekam er die Schachtel, wer sucht der findet 🙂
Aber das war vor 40 Jahren…
Eigentlich gehört sie weg. Aber was macht der Bundesrat? Verkuppelt die Abschaffung mit einer Zweitimmobiliensteuer. Wie immer wenn es heikel wird, werden Kombiabstimmungen aufgesetzt, um Fünfer und Weckli zu bekommen. Entweder will man durch die Hintertür die Zweitimmobilienbesitzer zum Nein bewegen oder die Kantone überzeugen. Eine einfache Abschaffung hätte gereicht. Nicht mehr meine Schweiz.
Ja die schizophrene Doppelbindung ist allgegenwertig. Nur ein Problem des Westen?
Aus den Kommentaren kann man schliessen, dass die meisten der Kommentierenden Haus- bzw. Wohnungseigentümer sind.
Sie glauben auf jeden Fall, sie würden einmal richtig reich werden.
Wenn schon nicht trickle down.
Auch Mieter zahlen die Mieten mit versteuerten Geld und können die Miete nicht vom Einkommen abziehen.