Das Foto aus dem Kommandoraum in seinem Golf-Ressort Mar-a-Lago sagt alles. Da sitzt Donald Trump, sorgfältig gefönt und mit grimmigem Blick, neben seinem CIA-Direktor und seinem Kriegsminister und betrachtet live die „gute TV-Show“:
Wie US-Truppen Dutzende von Kubanern und Venezolanern umbringen und den Präsidenten samt Frau kidnappen.
Schade, dass Marlon Brando nicht mehr lebt. Er hätte diesem Auftritt wenigstens Grösse verliehen.
Es sind solche Regeln, nach denen hier gespielt wird. Jeder, der Chef werden will, muss ein Exempel statuieren. An einem anderen Boss, damit dessen Gefolgsleute zu ihm überlaufen und er das Territorium beherrscht.
Natürlich darf die Hierarchie weiterexistieren, damit nichts in Unordnung gerät. Der neuen venezolanischen Präsidentin Delcy Rodríguez wurde öffentlich klargemacht, dass sie am Gerät bleiben darf – wenn sie genau das tut, was man ihr sagt.
Die Profite aus dem grössten Ölsee der Welt werden neu aufgeteilt. Die USA holen sich zurück, was ihnen angeblich vor Jahren gestohlen wurde.
Und die Clique um Maduro darf sich weiterhin eine Scheibe abschneiden – einfach eine viel kleinere als vorher.
Bei Maduro war der Vorwurf, eine wichtige Rolle im Drogenhandel Richtung USA zu spielen, lediglich ein Vorwand. Belegfrei, unsinnig wie die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins.
Im Fall Kolumbiens ist durchaus was dran.
Als Trump gefragt wurde, ob es ähnliche Pläne bezüglich Kolumbiens Präsident Gustavo Petro gebe, antwortete er „sounds good to me“, hört sich für mich gut an.
Auch Mexiko, wo an der Grenze zu den USA rechtlose Zustände herrschen, das Gebiet von Drogenkartellen beherrscht wird, die hier aus China importiertes Fentanyl auf dem Landweg in die USA befördern, muss ein Eingreifen fürchten.
Das alles wird den Drogenmarkt USA zwar nicht austrocknen. Aber es zeigt, wer der Herr im Haus ist und wessen Hausrecht gilt.
Ein Schlag gegen die grössten Drogengeld-Waschmaschinen der Welt, die in den USA stehen, wäre zwar viel effektiver. Aber mit der US-Finanzwelt und -unterwelt will sich selbst Trump nicht anlegen.
Ach, da wäre ja auch noch Panama, das Trump in seinen Aufzählungen vergessen hat.
Und dann gibt es „die offizielle Position“ der US-Regierung zu Grönland. Die Rieseninsel sollte unbedingt Teil der USA sein.
Oder Original-Trump: „Wir brauchen Grönland für unsere nationale Sicherheit.“ Warum? Die Insel liege strategisch günstig und sei von „russischen und chinesischen Schiffen“ umgeben.
Und von amerikanischen U-Booten. Vor allem aber von Walen, Robben, Walrossen, Fischen und Meeresgetier.
Dass Grönland Teil von Dänemark ist und hier ein NATO-Mitglied einem anderen offen mit militärischer Gewalt droht – in einem zivilisierten Zusammenleben eigentlich undenkbar.
Was macht die offizielle Schweiz? Protestiert sie als neutraler Staat gegen diesen Überfall auf Venezuela, droht sie den USA Sanktionen an (diejenigen gegen Russland könnten problemlos als Vorlage dienen)?
Verurteilt sie in klaren Worten die wiederholten Drohungen Trumps, sich Grönland anzueignen?
Ach was. Der Schweizer Bundesrat hat Vermögenswerte von Maduro und 37 Personen aus seinem Umfeld vorsorglich eingefroren, um „sicherzustellen, dass solche Gelder im aktuellen, volatilen politischen Umfeld nicht aus der Schweiz abfliessen können“.
GrundlagederMassnahmeistdasBundesgesetz über die Sperrung und die Rückerstattung unrechtmässig erworbener Vermögenswerte ausländischer politisch exponierter Personen (FIAA bzw. SRVG).
Während bislang Schweizer (und Liechtensteiner und europäische) Banken und Vermögensverwalter null Skrupel hatten, sich der Verwaltung von geraubten venezolanischen Ölexporteinnahmen dumm und krumm zu verdienen, kommt nun plötzlich Panik auf.
Von dieser Beschlagnahmung seien aber amtierende Regierungsmitglieder ausgenommen. Stupende Logik: Sind die denn weniger korrupt als Maduro?
Das Ganze erinnert an die rund 800 Zombie-Trusts reicher Russen in Liechtenstein, deren Treuhänder ab Anfang letztes Jahr blitzartig das Weite suchten, nachdem einige ihrer Kollegen auf die US-Sanktionsliste der OFAC gerieten.
Seither sind die Trusts handlungsunfähig. Es geht um rund 20 Milliarden Dollar, insgesamt.
Im Fall von Venezuela sprechen wir von ganz anderen Dimensionen. Es wird geschätzt, dass unter dem Regime von Chávez und dann Maduro bis zu 300 Milliarden Dollar veruntreut wurden.
Und die hätten nicht nur Venezuela, sondern auch die USA gerne zurück. Schliesslich kostet der Wiederaufbau der verlotterten Ölindustrie schätzungsweise 120 Milliarden Dollar.
Der arme Maduro hat also nicht nur seine Freiheit, sondern auch sein Vermögen verloren. Das nächste Mal kann Trump sicher sein, dass sein Angebot nicht abgelehnt werden wird.
Sehr geehrter Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch (eine Medienaeite mit Jedem Tag neue Texte (jeden!) Ohne Subventionen (Ytoxjeirt SRG…;-) BITTE nie aufhören mit diesen wichtigen (mutigen) Texften! Ich wprde (auch wHrdvjeieinöich andere) so schreiben wie Sie….Bitte weiter so Hans Gerhard
Lieber Hans
Nimm die Medikamente!
René Zeyer („Maesttro“ 😀) for President of the USA:-)
Wirst mit jedem Tag und Kommentar noch gescheiter, so wie die Regierenden dieser sogenannten „Staaten“.
nur um einen hochstudierten Professor einer hochkarätigen Hochschule handeln.
Jetzt buchen Sie doch endlich einen Schreibmaschinen-Kurs.
Donald Trump wird unironisch als einer der brillantesten Denker und Handler der Neuzeit eingehen; oftmals kritisiert, nie übertroffen.
Wenns dem Zeyer nicht gefällt, dann hat der Donald doch alles richtig gemacht.
Stimmt, ist alles gut und richtig, was Trump macht. Alles andere ist Hinterwäldlergestänker!
Einem stalinartigen Diktator, der ein einst reiches Land (dank Ami Wirtschaft) weiter zerstört hat und unsägliches Leid verursacht hatte, weint man nicht nach.
Oder will jemand China oder Russland als Weltpolizisten?
#CrushSocialism! #MAGA! #DestroyLeftism
Donald hat also die Hand auf dem Oil. Und wer koordiniert nun den Drugs Traffic?
Ich sage nur: JPM Luxemburg…
In Venezuela regieren 3 Clans. Die Rodriguez Familie mit Delcy Rodriguez. Sie beherrschen die Polizei und den Justizapparat. Vladimir Padrino Lopez, General und herrscht über die Streitkräfte oder was davon noch übrig ist. Diosdado Cabello, Chef der gesamten Restindustrie und der Häfen wird gestützt von seinen Collectivos (Kriminelle auf Motorrädern und mit AK-47 ausgerüstet). Vorher Maduroclan und Chavezclan, beide mittlerweile weg.
Trump macht Geschäfte mit sozialistischen, korrupten und ultrareichen Narcoterroristen.
Wenn das Geld zum Verteilen knapp wird, dann wirds interessant.
In den USA fände die Elite in einem kleinen Kinosaal bequem Platz, so winzig ist diese Elite!
In Kolumbien haben wir einen linken Ex Guerillero als Präsidenten. Drogenhandel, Entführungen und Überfälle sind eigentlich sein Spezialgebiet. Hat Petro reich und mächtig gemacht.
Nun Kolumbien hat nicht soviel Oel wie Venezuela, aber eine funktionierende Industrie. Und Koks. Das was die Amis lieben. Der Vorteil von Koks ist, es tötet seine Konsumenten nicht. Also ein nachhaltiges Geschäftsmodel. Chinesisches Fenty braucht immer wieder neue Kunden, darum böse. Koks bringt Milliarden. Mal schauen welchen Deal Petro von Trump bekommt.
Linke trauern um Diktatoren. Klassiker.
Reto ist ein Bot, postet bei allen IP-Venezuelaartikeln den identischen Spruch und wird dafür upgevoted. Klassiker.
Wieso sagt niemand, dass das venezolanische Regime 5.2 Milliarden nur an Gold in der Schweiz gebunkert hat? Das Gold nimmt die Schweiz gerne an, obwohl sie genau wussten, dass es Dreck am Stecken hat. Pfui!
Wo bleibt hier die Finma, die ja sonst sehr gerne kleine Betriebe in der Schweiz grundlos schikaniert? Ach sorry, die Venezuelanische Führungsclique ist eine Nummer zu gross….
Venezuela hat kein Gold mehr in der Schweiz. Das wurde hier nur umgeschmolzen und dann verkauft. Besser ist die Frage wo ist das Geld aus dem Verkauf. Nach Venezuela zurück jedenfalls nicht. Ging wohl irgendwo verloren.
Wenn das Edelmetall, physisch in der Schweiz gebunkert ist, kann es aus rechtliche gebastelten Gründen, immer beschlagnahmt werden.
Kundenguthaben von ausländischer Kundschaft (Gegenwert der Devisen) dagegen, erhöht das Zentralbankgeldvolumen als Pseudoliquidität (Spielform rechtlich zweifelhaft) der Geschäftsbanken.
Es gilt die Organisation des Geldsystems fernab der betreuten Bildung zu begreifen, denn die tiefgreifendste Form politischer Kontrolle ist die Kontrolle der Wahrheit: Menschen mögen Politik ignorieren wollen, aber sie können nicht wollen, die Wahrheit zu ignorieren.
Donald sollte die USA so umkrempeln, dass seine Bürger kein Drogen mehr konsumieren.
Dann gibt es auch weniger Maduros.
Wirre Logik, es sind immer die Verursacher schuld.
Im Kampf gegen Drogen geht es nicht darum, dass keine Drogen mehr konsumiert werden und Dealer bestraft, sondern darum, wer diesen Markt kontrolliert und wo diese Gewinne investiert werden.
Sie schreiben: „ Es wird geschätzt, dass unter dem Regime von Chávez und dann Maduro bis zu 300 Milliarden Dollar veruntreut wurden.“
Wer schätzt das? Auf welcher Grundlage? Wo sind die Belege? Bitte solche Aussagen jeweils mit einem Link auf eine Quelle unterlegen. Sonst ist das einfach nicht seriös.
Ursprung der Schätzung: Die Zahl von 300 Milliarden US-Dollar wurde ursprünglich von zwei ehemaligen Wirtschaftsministern unter Chávez, Héctor Navarro und Jorge Giordani, ins Spiel gebracht. Im Jahr 2016 forderten sie eine Untersuchung über den Verbleib von Geldern in dieser Höhe, die über ein komplexes Devisenkontrollsystem veruntreut worden sein sollen. Sie schätzten, dass die Regierung fast ein Drittel der über eine Billion Dollar an Öleinnahmen, die im vorangegangenen Jahrzehnt eingenommen wurden, nicht ordnungsgemäß verbuchen konnte.
Auch hier wieder Märchenstunde seitens IP.
Aus den Fingern gesaugte Annahmen werden herangenommen um Hypothesen aufzutischen.
Märchenstunde aber mutig von den Journalisten mit eigenem Namen für den ausgesonderten Müll hinzustehen. Für das Letztere gibt es ein Sternchen.
„Und die Clique um Maduro darf sich weiterhin eine Scheibe abschneiden – einfach eine viel kleinere als vorher.“ Und das Volk wird weiterhin darben wie vorher. Freiheit, Demokratie und Wohlfahrt ist nur leeres Geschwätz westlicher Polit-Ganoven in London, Brüssel, Berlin, Bern etc..
(…) dasselbe sagten die Briten zu Mahatma Gandhi, bevor sie ihn inhaftierten und seine wenigen Habseligkeiten beschlagnahmten.
Dieser Artikel ist so unglaublich dumm, dass ein Kommentar überflüssig ist. Aber er zeigt, auf welchem Niveau unsere Schweizer Segel segeln…
Grönland und die EU können jetzt noch verhandeln. Wartet aber nicht zu lange! Stattdessen Bussen zu verhängen gegen die Tech Bros ist eine Selbstmord-Mission der Hohen Kommissare.
Wir müssen nicht mal bis zur Grönland-Invasion in spätestens drei Wochen warten:
https://www.blick.ch/ausland/washington-schickt-kampfjets-richtung-europa-usa-jagen-maduro-tanker-kreml-schickt-eskorte-id21576177.html
Jetzt fährt der Tanker unter Russen-Flagge, hat einen neuen Namen und hat Geleitschutz der russischen Marine, inkl. eines U-Boots.
Die Amis wollen den Kahn nun endlich entern oder ihn allenfalls versenken.
Könnte aus nicht sein, dass Maduro ein CIA-Mann ist, wie man es aus aus der Geschichte kennt? Die Rohstoffe unter USA-Kontrolle sichern, Maduro vor der Tötung retten?
Die tiefgreifendste Form politischer Kontrolle ist die Kontrolle der Wahrheit: Menschen mögen Politik ignorieren wollen, aber sie können nicht wollen, die Wahrheit zu ignorieren.
Könnte aus nicht sein, dass Maduro ein Gewährsmann der USA ist, wie man es aus aus der Geschichte kennt?
Die tiefgreifendste Form politischer Kontrolle ist die Kontrolle der Wahrheit: Menschen mögen Politik ignorieren wollen, aber sie können nicht wollen, die Wahrheit zu ignorieren.
Schauen Sie sich diesen Beitrag auf Arte an.
Sehr interessant und aufschlussreich
https://www.arte.tv/de/videos/114209-000-A/venezuela-maduros-machtkampf/
Wenn das Edelmetall, physisch in der Schweiz gebunkert ist, kann es aus rechtliche gebastelten Gründen, immer beschlagnahmt werden.
Kundenguthaben von ausländischer Kundschaft (Gegenwert der Devisen) dagegen, erhöht das Zentralbankgeldvolumen als Pseudoliquidität (Spielform rechtlich zweifelhaft) der Geschäftsbanken.
Es gilt die Organisation des Geldsystems fernab der betreuten Bildung zu begreifen, denn die tiefgreifendste Form politischer Kontrolle ist die Kontrolle der Wahrheit: Menschen mögen Politik ignorieren wollen, aber sie können nicht wollen, die Wahrheit zu ignorieren.
Kein Wunder, dass der Goldpreis durch die Decke geht, wenn die Schweiz Gelder schneller einfriert als der Frost die Autos auf der Strasse.