Jacqueline Fehr hat genug. Die Zürcher Justizdirektorin von der SP tritt nächstes Jahr ab, wie sie gestern bekanntgab.
Am Tag danach explodiert ein kleiner Sprengsatz. Bei der Zürcher Staatsanwaltschaft ging eine Strafanzeige gegen die Zürcher Filmstiftung ein.
Dort ist Fehr Vizepräsidentin, als Justizministerin wacht sie administrativ über die Ermittler und die Gerichte. Über ihr thront die Stadtzürcher Präsidentin Corine Mauch.
Die Strafanzeige sei im November „wegen Selbstprüfung, unzulässiger Weitergabe einer Aufsichtsbeschwerde und möglicher weiterer Amtsdelikte im Zusammenhang mit der Zürcher Filmstiftung“ eingegangen, bestätigt ein Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft auf Anfrage.
Der Tages-Anzeiger hatte im Herbst 2024 ein Gemauschel enthüllt. In der Findungskommission für den neuen Geschäftsführer der Filmstiftung sass ein Geschäftspartner des später Gekürten.
Auch Stapi Mauch gehörte zur Findungs-Truppe, die nur aus drei Leuten bestand. Der Tages-Anzeiger hatte damals Einblick in ein Dokument, das den Ärger eines Teils des Stiftungsrats über die Chef-Kür offenbarte.
Der Geschäftspartner des neuen Stiftungs-Leiters hätte „nicht in der Findungskommission bleiben dürfen, als klar wurde, dass es zu Interessenkonflikten bei den Kandidaturen kommt“, so eine vehemente Kritikerin.
Diese sitzt selber im Stiftungsrat, dem Aufsichtsgremium des Stiftungsrats. Sie ist Juristin, weiss, was sich rechtlich gehört.
Als sie 2024 auf die Hinterbeine stand, kritisierte sie laut dem „Tagi“ noch mehr: Der Stiftungsrat habe die Wahl des neuen Managers an die Findungskommission delegiert; auch das gehe nicht.
Er sei verantwortlich für das wichtige Geschäft. Doch das Gremium habe erst kurz vor der Wahl des neuen Manns von der engen Verstrickung mit dem Findungskommissions-Mitglied erfahren.
Die Story schlug ein wie eine Bombe. Seither rumort es hinter den Kulissen. Vor allem jenen der Politik.
Im städtischen Gemeinderat und im Kantonsrat gabs Vorstösse. Jetzt, da in der Stadt Zürich in zwei Monaten Wahlen sind, dürften Eruptionen anstehen.
Mitten im aufgeheizten Klima wird die Strafanzeige bekannt. Sie befinde sich derzeit „in Prüfung“, schreibt die Oberstaatsanwaltschaft.
Will heissen: Noch ist nicht entschieden, ob ein genügend schwerwiegender Anfangsverdacht für ein Ermittlungsverfahren besteht.
Der Druck auf die Filmstiftung steigt auch in Bern. Dort, bei der Wettbewerbskommission (Weko), ist nämlich kürzlich ein Antrag auf eine Untersuchung eingegangen.
Leute aus der Filmindustrie sehen sich durch die Vergaben der Zürcher Filmstiftung benachteiligt. Sie sehen eine unfaire Geldverteilung.
Bei der Weko reagierte bisher niemand auf Fragen von gestern.
Die Filmstiftung der grössten Schweizer Stadt hat ein Budget von 13 Millionen im Jahr. Zusammen mit dem Bundesamt für Kultur und SRF bildet sie den grössten Förderkreis des Schweizer Films.
Man kennt sich und tut sich Gutes. Egal ob links oder rechts, sogar in der Mitte. Die Schweizer Politik auf dem Niveau einer Bananenrepublik oder wo Fendant und saurer Most sich treffen.
Mauch und Fehr beides Juso!
Das passt!
Endlich ist diese Frau Fehr weg.
Halleluja
Coole Sache. Bei dieser Triologie über CH-Filmförderung hätten Drehbücher über eher brisante Themen und delikate Inhalte schon mal ganz wenig Chance auf Support. Etwa etwas kritisches aus dem Asylbereich oder all den sonstigen mühsamen Breichen unter politischer Kontrolle. Aber Geissenpeter der 9te oder Anna Göldi Version 12 und Jubeldings wie 100 Jahre Frauenbadi kommen problemlos in die Förderung. Inkl. Budget für die Premiere mit Häppli und Medienpräsenz.
Gut, dass die mit all den Affären belastete Sozialistin Fehr endlich geht. Höchste Zeit für die Cüplisozialistin.
Mit Steuergelder hoch angeben, ist eine Kunst die Alle können…
Welches Schweinerl möchten Sie gerne…..
which swiss tax funds🍿were
used to finance the “cs film“;
🎥 a 17 billion summer fairy tale
Die netten woken grün roten hetzen immer gegen die Bösen von der SVP, dabei mauscheln sie gerne und schieben sich und ihren ParteigenossenInnen noch so gerne Pöstli zu. Natürlich gilt hier keine Unschuldsvermutung🫣
Frau Fehr ist taktisch sehr geschickt: Die Wahlen auf Kantonsebene sind erst in über einem Jahr! Jetzt schon den Verzicht zu verkünden, ist aus ihrer Sicht eine kluge Entscheidung – sie wäre wohl kaum wiedergewählt worden.
Tja, wenn Linke ans Geld der Anderen kommen, wird es in der Regel sehr fair verteilt. Wer hat noch nicht wer will nochmal.
Man spricht gerne vom rechten Filz. Der linke Filz ist nicht weniger existent und schon gar nicht „besser“. Posten, Wohnungen und Gelder werden unter der Hand vergeben und das am Laufmeter.
Der Schlachtruf „Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ ist reines Marketing. Hinter dieser Fassade verhalten sie sich wie alle anderen Politiker. Und sobald es ums Geld geht, gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Kapitalisten und Sozialisten. Deshalb nennt man sie treffend Cüpli-Sozialisten.
Der Unterschied ist, dass der rechte Filz das eigene Geld verteilt und der linke das Geld anderer. Beides ist aber nicht in Ordnung.
„Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich ermittelt in einem grossen Betrugsfall. Die Fälle ereigneten sich zwischen Sommer 2021 und November 2022. Angestellte bei der AHV Zürich haben mutmasslich die Ausweisdokumente von Kunden benutzt, um auf deren Namen unter anderem Uhren zu bestellen und zu finanzieren und auch Kredite bzw. Kreditkarten bei Banken etc. zu beantragen.“
Tönt eher unwahrscheinlich. Wie soll das gehen? Zum Bestellen braucht es keinen Ausweis und bezahlen, auf Kosten des Ausweisinhabers, kann man damit auch nicht.
Wieder mal Frauen…keine Überraschung. Unter dem Deckmantel des Feminismus sind Frauen nicht besser als die Männer. Einfach etwas raffinierter.
… die Skandale zu gross geworden sind.
… der eigene Säckel genug gefüllt ist.
… sie gesundheitliches Pech hatten.
… sie vom Volk unsanft zurückgetreten werden.
… sie ein noch besser bezahltes VR-Jöbli annehmen können.
… ihre Wiederwahl gefährdet wäre. Dafür rückt jemand von der Liste nach, der dann als „Bisheriger“ an den nächsten Wahlen antritt.
… sie vor der Verantwortung flüchten (Paradebeispiel Fixpreis-Amherd mit ihrem RUAG-Korruptionsskandal).
Die Mauch hat nicht nur in diesem Fall Dreck am Stecken….Der ganz grosse Downfall zu dieser Personalie kommt erst noch, wir sind dran…
Jaqueline Fehr hat dem Kanton massiv geschadet, Festplatten landeten reihenweise auf zwielichtigen Kanälen im Milleu – Verantwortung wurde keine übernommen, es wurde einfach ausgesessen. Mit ihren berüchtigt zweifelhaften Charakter, ihrer cholerischen Neurotik hat sie das Amt katastrophal geführt. Immer schön unter dem Radar. IP hat sie immer geschont.
Die Zürcher brauchen sich nichts einzubilden, was das Wallis angeht, mit Fehr in der Regierung. Das nun noch Fördergelder an Vertraute geschaufelt wurden, passt ins Bild.
Gut geht sie. Endlich. Eine Abrechnung mit ihr bleibt noch offen…
Fehr und Mauch – mein Gott hast du uns verlassen. Dazu Mauch mit einer Amtszeit von 16 (!!) Jahren. Es braucht dringend eine Amtszeitbegrenzung auf max acht Jahre. Wie eine ehemalige Schweizer Topmanagerin sagte, führen solche lange Amtszeiten zu mafiösen Strukturen!
Das erinnert an die Agentin nördlich der Schweiz, welche das Land dort über 16 Jahre massiv zum Negativen verändert hat.
Mauch und Fehr hören auf…
Intuitionen interessierter Nachfolgerinnen öffnen viele Möglichkeiten.
Verwundert nicht. Die linksgrüne Vetterliwirtschaft ist ja schon Stadtbekannt. Die Spatzen pfeifen es schon längst von den Dächern der von der Stadt subventionierten Beamtenwohnhäuser. Bloss die leider viel zu vielen linksgrünen Wähler wollen davon nichts wissen.
OMG – Seiler-Graf nach Fehr!
Bei Seiler-Graf denke ich immer an einen bestimmten Trickfilm. Aber der ist lustiger als ihre Politik.
Wenn die Zürcher sich noch entblöden, Priska Seiler-Graf in den Regierungsrat zu wählen, dann sollte allen Zürcher die Mündigkeit abgesprochen werden. Wer hatte Fehr, die J., bitte in den Regierungsrat gewählt!?!
Nicolas Galladé ist zwar ein fähiger und zugegeben geeigneter, doch Winterthur sollte den nicht hergeben – er leistet hervorragende Arbeit im Stadtrat.
Einfach nichts mit SP. Die SP hätte es verdient aus dem Regierungsrat auszuscheiden, nach dem, was sie mit Mario Fehr geboten hat.
Mario Fehr hatte Charakter.
Fehr scheiterte zür Wahl in BR.
Seiler-Graf scheiterte 2023 bei Wahl in Zürcher Rgierungsrat. Nun zweiter Versuch – hoffentlich mit demselben Resultat.