Der Agrarexport ist – abgesehen von westlichen Hilfsleistungen – die wichtigste Devisen-Quelle der Ukraine. 2021 erwirtschaftete das Land Warenexporteinnahmen von etwa 68 Milliarden US-Dollar (USDA, 2022).
Davon stammten 27,8 Milliarden oder 42 Prozent aus dem Agrarexport (Sonnenblumenöl, Mais, Weizen und weitere Getreide). Weitere wichtige Exportprodukte waren Metalle, Chemieprodukte und Bergbau (zusammen etwa 35 Prozent) und die Maschinenindustrie (10 Prozent).
Ebenfalls bedeutsam ist der Dienstleistungsexport; im 2021 waren das 19 Milliarden Dollar.
Die ukrainischen Exportstatistiken sind seit Beginn des Krieges nur noch lückenhaft und nicht mehr belastbar. Aber man kann angesichts des akuten Energiemangels annehmen, dass die meisten energieintensiven Exporte (Metalle, Chemie und Maschinen) unterdessen deutlich reduziert sind.
Dies gilt auch für die Einnahmen aus dem Bergbau, da sich die wirtschaftlich bedeutsamsten Minen überwiegend in den heute von Russland besetzten Regionen des Donbass befinden.
Auch der Dienstleistungsexport dürfte unterdessen deutlich gesunken sein. Laut gewissen Berichte seien diese Exporterträge kaum tangiert seien vom Krieg (digitalstate.gov.ua, 2025). Das scheint allerdings unplausibel.
Dienstleistungsexport benötigt Personal und zuverlässige Energieversorgung. Beides ist in der Ukraine Ende 2025 nur mehr eingeschränkt verfügbar.
Meine Vermutung ist, dass die Aussagen über die Resilienz der Dienstleistungsexporte entweder Propaganda sind oder hinter der Zahl „verdeckte“ westliche Hilfsleistungen stecken.
Umso wichtiger sind die Einnahmen aus dem Agrarexport, den die Ukraine auch 2022 bis 2024 – wenn auch mit etwas geringeren Volumen – aufrecht erhalten konnte. Dies erlaubt eine gewisse wirtschaftliche Unabhängigkeit von den westlichen Geldgebern.
Die Ukraine ist eingebunden in den internationalen Agrarhandel, der für die wichtigen ukrainischen Produkte überwiegend per Hochseeschiffahrt abgewickelt wird.
Die grosse Herausforderung in der Massenproduktion von Agrargütern ist nicht nur die Produktion an sich, sondern vor allem die damit verbundene Logistik. Die Güter müssen kostengünstig transportiert und (zwischen-)gelagert werden, bis sie dann am Weltmarkt verkauft werden können.
Die Ukraine verfügt über ein vor allem auf Warentransporte ausgerichtetes Bahnnetz, das historisch vor allem auf Odessa orientiert ist. Während dem Krieg haben die Transportmengen der Ukrainian Railway (UZ) abgenommen, sie sind aber immer noch sehr umfangreich.
Gemäss Economist (Dezember 2025) wurden 2021 315 Millionen Tonnen Fracht transportiert. Für 2025 werden etwa 160 Millionen Tonnen erwartet.
Seit Anfang Dezember 2025 stehen die Hafenanlagen Odessas, die historisch 80 Prozent des Warenumschlags abwickeln, und die kleineren Donau-Häfen Izmail, Reni und Ust-Danube unter Beschuss.
Stand 2. Januar 2026 ist der Warenumschlag in Odessa praktisch vollständig zum Erliegen gekommen, wie ein Blick auf die Karte beispielsweise von Marinetraffic.com zeigt.

Das hat bereits dazu geführt, dass die ukrainischen Exporteure zahlreiche Lieferverträge nicht einhalten können, worüber es in den entsprechenden spezialisierten Online-Foren eine lebhafte Diskussion gibt (Reddit 2025).
Die Ukraine hat gewisse Alternativen, zum Beispiel Agrarexporte über rumänische oder polnische Häfen. Das löst aber erhebliche, zusätzliche Kosten aus, da die Logistik nicht darauf ausgerichtet ist.
Die Blockierung der ukrainischen Häfen gilt als Reaktion auf mehrere Angriffe von Drohnen auf Tanker, die Erdöl aus Russland und Kasachstan transportierten. Diese Angriffe werden von internationalen Medien der Ukraine zugeschrieben, mit der Unterstützung von westlichen Geheimdiensten (New York Times 2025).
Eine Blockade Odessas hat erhebliche Auswirkungen auf die strapazierte ukrainische Zahlungsbilanz. Die Ukraine verliert damit die wichtigste, von Hilfsgeldern unabhängige, eigene Quelle an Devisen.
Im Endeffekt bedeutet dies, dass die Ukraine entweder ihre Staatsausgaben reduzieren oder aber die EU ihre Hilfen weiter erhöhen muss. Sonst droht eine Zahlungsbilanzkrise.
Aufgrund ihrer eigenen, schwierigen Situation dürfte die EU ihre finanzielle Hilfeleistung zugunsten der Ukraine kaum weiter ausweiten können. Es ist noch nicht einmal klar, wie Brüssel die am 19. Dezember 2025 versprochenen 90 Milliarden Euro genau finanzieren will und ob dies überhaupt möglich ist ohne teilweise schwierige Abstimmungen in den nationalen Parlamenten.
Einige Angriffe – zum Beispiel gegen grosse Lager von Sonnenblumenöl (Allseeds, 2025) – haben offensichtlich die dauerhafte Verhinderung von Agrarexporten zum Ziel. Selbst wenn die Blockade also aufgehoben würde, dürfte der Export erschwert bleiben.
Die russischen Bombardements in der Region Odessa gehen über das hinaus, was für eine reine Blockierung der Häfen notwendig wäre. Daneben werden auch weitere strategische Installationen wie Brücken, Radarstationen, Bahnlinien und Kraftwerke bekämpft.
Gut informierte Analysten vermuten deshalb, dass im Frühjahr oder Sommer 2026 mit einer amphibischen Landung im „Oblast“ Odessa zu rechnen sei, allenfalls in Kombination mit einem Vorstoss aus Transnistrien.
Ein solcher Vorstoss ist aus meiner Sicht unwahrscheinlich. Die russische Armee hat seit Ende 2022 auf ein inkrementelles und methodisches Vorgehen gesetzt. Dabei werden kaum Risiken eingegangen, sondern der Gegner wird durch die qualitativ und quantitativ weit überlegene Artillerie und gezielte Luftschläge förmlich zermahlen.
Eine amphibische Landung wäre eine grundlegende Veränderung der Strategie und äusserst riskant – seit der „Operation Chromite“ 1950 während des Koreakriegs hat niemand mehr eine amphibische Landung gegen eine verteidigte Küste vorgenommen.
Zudem scheint sich die allgemeine Situation in der Region Odessa für die Ukraine weiter zu verschlechtern, deren Kontrolle über diese Region wirkt zunehmend brüchig.
Es gibt immer wieder Berichte über die Aktivitäten von pro-russischen Widerstandsbewegungen in und um Odessa. Das ist ein Thema, über welches Oberst Jacques Baud periodisch berichtete.
Baud war ab 2015 im Rahmen der Nato-Initiative „Partnerschaft für den Frieden“ in Odessa stationiert und kennt die lokalen Verhältnisse.
Auch finden sich auf Telegram-Kanälen zahlreiche Videos von Brandanschlägen sowie gezielten und spontanen Angriffen auf Rekrutierungsbüros (TCC) in der Region Odessa.
Wie gross und wie organisiert die zuschlagenden Gruppen sind und wie sehr diese verbunden sind mit lokalen Sicherheitskräften, ist unbekannt.
Hier ist die Erfahrung, dass die informellen Verbindungen oft deutlich enger sind, als es von aussen den Eindruck macht, und dass auch vermeintlich politisch zuverlässige Personen gerne einen „Plan B“ haben.
Im Falle Afghanistans zeigte sich 2021, dass grosse Teile der staatlichen Sicherheitskräfte bereits seit Jahren durch die Taliban unterwandert waren (SIGAR 2025).
Auch wenn ich also eine amphibische, russische Aktion gegen Odessa „unter Feuer“ für unrealistisch halte, weil eine solche dem bisherigen vorsichtigen Vorgehen widerspricht, scheinen die Ambitionen Russlands in und um Odessa herum weit über eine reine ökonomische Blockade hinauszugehen.
Denkbar wäre ein begrenztes Vorgehen gegen eine oder mehrere kleinere Hafenstädte auf der westlichen Seite der Dniepr-Mündung. Die dortigen Kleinstädte sollten sich leicht durch Fliegerabwehr und FAB-Einsätze von der östlichen Seite des Dniepr unterstützen lassen.
Auf jeden Fall wird es 2026 in Odessa spannend werden, dramatische Entwicklungen sind nicht auszuschliessen. Odessa ist jedenfalls „im Spiel“.
Die Nato Osterweiterung stellt sich je länger je mehr als Schuss ins eigene Knie der EU und der Nato.
War wohl doch nichts mit dem „Russland wird in wenigen Wochen den Krieg verlieren“.
Dummheit und Gier sollen bestraft werden.
An alle UA-Freunde:
Was ist die Spurweite des Eisenbahnnetzes der Ukraine?
Na, klingelts?
JSC Ukrainian Railways nimmt mit finanzieller Unterstützung der EU Bahnstrecke mit europäischer Spurweite von 1 435 Milimetern in Betrieb
Neue 22 Kilometer lange Strecke verbindet die westukrainischen Städte Uschhorod und Tschop und erleichtert den Güter- und Personenverkehr mit der EU
Finanzierung durch EU-Zuschuss aus der Connecting-Europe-Fazilität und einen durch die Ukraine-Fazilität abgesicherten EIB-Kredit; weitere ukrainische Bahnstrecken mit europäischer Spurweite geplant
eib.org/de/press/all/2025-322-ukraine-opens-its-first-railway-line-with-european-track-width
Russophiler Bericht (Russophilie = irgendwie krank). Klar, was die EU mit Baud gemacht hat, ist furchtbar (obwohl hilfreich, da jetzt einige CH Stümper mehr, das wahre Wesen der EU erkennen sollten). Nichtsdestotrotz kann man das grausige, Zivilisten abschlachtende Russland einfach NIE unterstützen. NIE (als freiheitsliebender Westler).
Ob nun Odessa fällt oder nicht: Trump wird hoffentlich bis dahin a) das Regime im Iran gestürzt haben💪🇮🇱 b) Grönland von den naiv-läppischen Dänen übernommen haben. Dann sehen wir weiter… Etwas sagt mir, dass es teuer für die Kommunismusmutanten wird…
Auch die Ukraine ist bemüht, die Logistik der Russen auf russischem Boden zu erschweren, wenn nicht gar zu unterbinden. Wieso also nicht mal die Hafenanlagen von St. Petersburg (Zugang zur Ostsee) ins Visier nehmen und im Vorbeigehen noch die Visitenkarte in Moskau deponieren? Die Mittel dazu hätten eigentlich die Ukrainer, wenn ihnen schon ein Angriff auf eine Putin-Residenz angelastet wird.
wenn Russland das kommunistisch-diktatorische EU-Zentralkomitee in Brüssel bei vollem Haus bombardieren würde. Dann würden die Diskussionen über die nicht vorhandenen 90 Milliarden Euro in der EU rasch versiegen. Weder die EU, noch die EU-Pleitestaaten verfügen über Überschüsse von 90 Milliarden Euro. Auch der Euro ist lediglich eine banale Schuldenwährung welche durch Verschuldung entsteht gegen Schuldzins entsteht. Die ganze EU ist ein Bluff, wie die durch neue Schulden und Betrügerei entstandenen Milliarden-Sondervermögen in Deutschland.
Bekanntlich benötigt Selenski 100mia pro Jahr, die propagierten 90mia können nicht stimmen.
Und die Ukraine ist pleite. Ganz offiziell.
Zumindest in Westwährung.
Das gehört auch zur Wahrheit.
Die Ukraine sah sich aufgrund des Krieges mit erheblichen Schuldenproblemen konfrontiert, was Ratingagenturen wie S&P und Fitch veranlasste, einen eingeschränkten Zahlungsausfall (Restricted Default, RD) (oder selektiven Zahlungsausfall) zu erklären, vor allem in Bezug auf bestimmte Auslandsschulden, nachdem die Ukraine Mitte 2025 die Zahlungen für BIP-gebundene Anleihen nicht mehr leisten konnte.
Einen vollständigen Zahlungsausfall konnte sie jedoch durch die Restrukturierung anderer internationaler Anleihen im Jahr 2024 vermeiden, während sie gleichzeitig ihre Inlandsschulden verwaltete und Unterstützung vom IWF anstrebte. Dies unterstreicht die anhaltende finanzielle Belastung, aber auch die Bemühungen, inmitten des Konflikts die grundlegende Finanzstabilität aufrechtzuerhalten.
Russland ist in einer Stagflation. Dort gehts nur noch abwärts.
Ja ja diese ständige „Vorgeschichte“. Die mündigen drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen wissen genau, weshalb sie sich aus den Klauen der Sowjetunion losgesagt haben. Nie mehr wollen sie der kleptokratischen Russischen Föderation angehören, die trotz enormem Reichtum an Bodenschätzen materiell und geistig verarmt sind.
Eine „Vorgeschichte“ gibt es schlichtwegs nicht; auch bei der Ukraine keine.
Dieser russophile Bericht mit Schlusssatz „Odessa ist jedenfalls „im Spiel“ zu versehen, ist eine totale Zumutung.
die Augen verschliessen…
Warum wohl wurde der rechtmäßige Bürgermeister von Odessa, Hennadij Truchanow, abgesetzt und durch eine Militärregierung ersetzt?
Wie kommentierte ich einen Beitrag weiter zu Jacques Baud?
Dann lieber kein Europäer als so ein(e) EU(ropäer).
Am 14. Oktober 2025 unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodymir Selenskyj einen Erlass über die Aufhebung der ukrainischen Staatsbürgerschaft von Truchanow, weil dieser laut Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) seit 2014 auch einen russischen Pass habe.
de.wikipedia.org/wiki/Hennadij_Truchanow
Das mit den „Widerstandsbewegungen“ in der Region Odessa… 😅 Das stinkt auf drei Kilometer nach russischer Propaganda. 😅 Also wer glaubt denn diesen Schmarren? Ähnliche Narrative über Luhansk und Donetsk: die Leute dort sind nicht pro-Russland…👌😊👽👍 Oh, ja, die guten, hehren Ritter aus Russland müssen … HELFEN kommen, BEFREIEN… 😄🤡 Europa: AUFRÜSTEN und Russen nicht mehr reinlassen, Russen bei uns geben Putin Legitimität anzugreifen!
Doch, das hat was mit zunehmender Kritik an der Regierumng von Kiew im Raum Odessa. Weil auch auf Youtube kann man immer mehr kleinere Beiträge entdecken, welche von Bürgern aus dem Oblast Odessa auf ukrainisch, teilweise mit englischer Übersetzung, erscheinen. Sinngemäss wehren sich diese Leute gegen eine Fortsetzung des Krieges, weil sie auch die zunehmenden Angriffe in der Region beklagen, und befürchten, dass ein grösserer russischer Angriff droht.
Meines Erachtens sind ohnehin die Mehrzahl der Ukrainer und Ukrainerinnen inzwischen gegen eine Fortsetzung des aussichtslosen Krieges
Interessanterweise hat mir das ein Agrarhändler gerade Vorgestern auch erzählt. Das Problem ist nicht nur der Hafen in Odessa. Die Eisenbahn ist auch kurz vor dem Kollaps, weil es viel zu wenig Strom gibt. Es bleiben Lastwagen, was aber unrentabel ist.
Die EU wird also noch mehr Geld in dieses Fass ohne Boden rein pumpen müssen.
Boden reinpumpen! Das ist völliger Unsinn, denn es macht keinen Sinn gegen die Interessen von Russland, der jetzigen Ukraine Kredite nachzuwerfen. Die EU+EU-Staaten sind pleite, Russland dagegen ist reich, hat kaum Schulden, aber viele Rohstoffe, mit denen hohe Einnahmen erzeugt werden, und zwar nicht in lausigen, lächerlichen Fiatwährungen, sondern in echtem Geld, Gold+Silber, über die der erbärmliche Westen kaum verfügt. Im armen Westen wird nur geblufft mit Währungen, die nicht mit Geld gedeckt sind. Deshalb erklärte Bundeskanzler Merz CDU neue Schuldenberge zu „Sondervermögen“!Ein Betrug!
Ein gelinde ausgedrückt äusserst russlandfreundlicher Artikel… Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.
Manchmal ist die Lage ganz objektiv gesehen bes……en.
korrupte Ukraineregierung endlich gebodigt wird, und die erpresserischen Amis endlich verjagt werden. Wie die Angriffe auf Vietnam, Ostafrika, Lybien, Irak, Iran, Venezuela und jetzt auch noch auf das friedliche, unschuldige Grönland Zeugen, ist die USA Unterdrücker, Erpresser und Versklaver. Auch Deutschland ist immer noch besetzt von USA. Dem US-Präsident sollte die Einreise in Schweiz und Teilnahme am WEF verweigert werden.
LoL, wusste gar nicht, dass Putin diesen Plan mit Big- Daddy Trump abgesprochen hat. *muhahaha*
Hier Irrt sich das Cameleon aber gewaltig,
Es gibt keine Russische partisanen es gibt russische Agenten die Junge Ukrainer im ganzen Land gegen viel Geld anstiften in ihrem sinne.
Einen wirtschaftlichen abnützungkrieg mit gegenseitiges Schiffe versenken wird Russland den rest geben.
Nicht mal das Kaspischemeer ist noch sicher für Russland.
Das wieder der ehemalige Schweizer Offizier genant wird lässt einem Zweifeln,,alles nur Spekulationen von Clausewitz war einmal verabschiedet euch von alten Strategien..
Natürlich ist Odessa im Spiel! Die Perle am Schwarzen Meer, gegeründet von der Zarin Katharina der Grossen, ist russisch und kann russischer nicht sein. Auch wenn sie mal in einem schwachen Moment vom Ukrainer Chrutschov der SSR Ukraine zugeordnet wurde. Dem Frieden in Europa zuliebe müssen die Oblaste Nicolayev und Odessa Teil der RF werden! Slava Russii.
Die USA greifen Venezuela an. Die EU schaut zu.
Israel greift Iran und Libanon an. Die EU schaut zu.
Die USA bedrohen Kuba. Die EU schaut zu.
Die USA bedrohen Dänemark. Die EU schaut zu.
Die USA bedrohen Kanada. Die EU schaut zu.
Aber im Fall der Ukraine/ Russland sollen wir plötzlich alles aufgeben und das ist plötzlich extrem wichtig?
Diese Doppelmoral finde ich sehr verwerflich.
Im Donbas befinden sich viele Rohstoff, darunter seltene Erden welche für die Energiewende benötig werden.
Der“Kanal Istanbul“ wird 2027 fertig gestellt werden. (45 Km lang)
Türkei und Russland können es miteinander. Der Kanal wird den Montreuz-Vertrag, (Freier Verkehr am Bosporus) aushebeln. Dann ist schluss mit lustig. Strategisch ist Brüssel unterirdisch. Odessa ist der Schlüssel. Nicht seit gestern. Russland wird Odessa einnehmen, und dann sämtliche Produktion von Rest-Ukraine kontrollieren. Ukraine ernährt 500 Mio Menschen auf dieser Welt. Zählt mal eins und eins zusammen, warum der Nato-Staat Türkei, keine Sanktionen gegen Russland erhob. Und wir wollen Verträge mit Brüssel machen…Dummmmm
Odessa ist sicher der russische Traum, aber bis jetzt sieht es nicht danach aus, Russland hat ja noch nicht mal den Donbass erobert, und erst recht keine Grossstadt… Da müsste die Ukraine schon komplett zusammenbrechen…
ja, der CLAUSIII……der echte Clausewitz haette schon lange gesagt, dass die Ukr kapitulieren muss, resp. Verhandlungen gem. Istanbul Plus fuehren muesste. ….aber ein Clausii, der begreift halt nix
Nichts neues im Osten: Pünktlich zum Frühling immer die Frühlings-Offensiven – von beiden Seiten.
Odessa ist schon seit Beginn des Krieges ein strategisches Ziel der Russen, welches man sowohl mit Raketen- und Drohnenangriffen sowie einer Zangenbewegung von Ost nach West an der Schwarzmeerküste erreichen will.
Auch Agenten und andere angeworbene russische Kräfte sind in der Region Odessa seit Kriegsbeginn aktiv.
Der Artikel von HD Clausewitz enthält diesbezüglich kaum was neues. Wie die Sache ausgehen wird, werden wir früher oder später sehen.
Dieser Claus(e)-Witz Schreiber ist wohl Stahel. Wer sonst könnte soviel Mist schreiben. Die Schlussfolgerungen und Informationen sind völlig tendenziös für Russland. Besser gesagt sind es Lügen und reinste Propaganda. Stahel hat null Ahnung, null Durchblick und null Analysekapazitäten. Sonst würde er nicht die verzweifelte Propaganda der Russen verbreiten.
Der Stahel, Albert hat immer ausserordentlich pro Ukraine geschrieben. Glaube ich nicht. Ist einer wie der Baud… In der Kaserne Birmensdorf hingen auch mal so russophile Bilder. Es gibt eine russophile Fraktion in unserer Armee. Bad enough…
Vielleicht wäre es billiger und für alle angenehmer, den Russki-Soldaten an der Front die Waffen abzukaufen. Der Preis muss sich aber lohnen. Das individuelle Leben muss sichergestellt werden. Die Ostländer haben endlos Platz und Stolz auf Russland dürften diese Kämpfer schon lange nicht mehr sein. Kurz, Traktoren und Gitarren statt Drohnen und Knarren ….
Jacques Baud ist in Sachen Odessa absolut die falsche Informationsquelle. Russische Propaganda zum Vergessen.
Was hier geschieht, hat in gewisser Weise etwas von einem
Bürgerkrieg. Jeder im Westen denkt, dass das russische Volk durch
die Feindseligkeiten für immer gespalten ist. Nein, es wird
wiedervereint werden. Die Einheit ist immer noch da.
Warum demontieren die ukrainischen Behörden die ukrainischorthodoxe Kirche? Weil sie nicht nur das Territorium, sondern auch
unsere Seelen zusammenführt. Niemand wird in der Lage sein, die
Seele zu trennen.
Sollen wir hier enden oder gibt es noch etwas anderes?
Tucker Carlson: Ich danke Ihnen, Herr Präsident.
Wladimir Putin: Schauen wir uns an, woher unsere Beziehung zur
Ukraine kommt. Woher kommt die Ukraine?
Der russische Staat wurde im Jahr 862 als zentralisierter Staat
gegründet. Dieses Jahr gilt als das Gründungsjahr des russischen
Staates, denn in diesem Jahr luden die Bürger von Nowgorod (einer
Stadt im Nordwesten des Landes) Rurik, einen Warägerfürsten aus
Skandinavien, zur Herrschaft ein. Im Jahr 1862 feierte Russland den
1000. Jahrestag seiner Staatlichkeit, und in Nowgorod gibt es ein
Denkmal, das dem 1000.
Im Jahr 882 kam Ruriks Nachfolger Fürst Oleg, der eigentlich die
Rolle des Regenten von Ruriks jungem Sohn spielte, weil Rurik zu
diesem Zeitpunkt bereits gestorben war, nach Kiew. Er verdrängte
zwei Brüder, die offenbar einst Mitglieder von Ruriks Truppe
gewesen waren. So begann sich Russland mit zwei Machtzentren,
Kiew und Nowgorod, zu entwickeln.
Das nächste, sehr wichtige Datum in der Geschichte Russlands war
988. Dies war die Taufe Russlands, als Fürst Wladimir, der Urenkel
Ruriks, Russland taufte und die Orthodoxie, das östliche
Christentum, annahm. Von diesem Zeitpunkt an begann der
zentralisierte russische Staat zu erstarken. Und warum? Weil es ein
einziges Territorium gab, integrierte wirtschaftliche Beziehungen, ein
und dieselbe Sprache und, nach der Taufe Russlands, denselben
Glauben und dieselbe Herrschaft des Fürsten. Der zentralisierte
russische Staat begann Gestalt anzunehmen.
Im Mittelalter führte Fürst Jaroslaw der Weise die Reihenfolge der
Thronfolge ein, doch nach seinem Tod wurde sie aus verschiedenen
Gründen kompliziert. Der Thron wurde nicht direkt vom Vater an den
ältesten Sohn weitergegeben, sondern vom verstorbenen Fürsten an
seinen Bruder und dann an dessen Söhne in verschiedenen Linien.
All dies führte zu einer Zersplitterung und dem Ende der Rus als
einheitlichem Staat. Das war nichts Besonderes, das Gleiche
passierte damals in Europa. Doch der zersplitterte russische Staat
wurde eine leichte Beute für das zuvor von Dschingis Khan
geschaffene Reich.
Der südliche Teil der russischen Gebiete, einschließlich Kiew, begann
sich allmählich einem anderen „Magneten“ zuzuwenden – dem
Zentrum, das in Europa entstand. Dies war das Großfürstentum
Litauen. Man nannte es sogar das litauisch-russische Herzogtum,
weil die Russen einen bedeutenden Teil der Bevölkerung
ausmachten. Sie sprachen die altrussische Sprache und waren
orthodox. Doch dann kam es zu einer Vereinigung, der Vereinigung
des Großfürstentums Litauen mit dem Königreich Polen. Einige
Jahre später wurde eine weitere Union unterzeichnet, diesmal
jedoch bereits im religiösen Bereich.
wenn Sie Spannung suchen, gehen Sie ins Kino. Oder noch besser: gehen Sie nach Odessa.