Die „NZZ am Sonntag“ zeichnet heute ein Bild von der Straf-Untersuchung gegen Verdächtigte der schrecklichen Brandkatastrophe vom 1. Januar, bei dem einem die Haare zu Berge stehen.
Fünf Tage nach der Tragödie mit 40 Verstorbenen und über 100 teils Schwerverletzten übergab der Gemeindepräsident von Crans-Montana der Polizei ein zusätzliches Dossier.
Zuvor hatte er an einer weltweit übertragenen Pressekonferenz versprochen, dass seine Verwaltung schon 2 Tage zuvor alle Unterlagen den Ermittlern ausgehändigt hätte.
Man habe die neuen Akten bei einem früheren Brandschutz-Verantwortlichen gefunden – „privat“, so das Sonntagsblatt in ihrer grossen Recherche.
„Nichts beschreibt das Chaos und die Mängel der Strafuntersuchung im Fall Crans-Montana besser als diese Szene“, beginnt der Artikel.
Die Zeitung stützt sich auf Akten, welche die für den Fall zuständige Staatsanwaltschaft zusammenträgt und auswertet.
Es handelt sich um das vermutlich wichtigste Verfahren der Schweiz der letzten Jahrzehnte. Die Schadenersatz-Forderungen der Opferfamilien dürften Hunderte von Millionen ausmachen.
Die Gemeinde Crans-Montana würde möglicherweise Konkurs gehen, der Kanton Wallis käme an seine finanziellen Grenzen. Dann müsste die Schweiz einspringen.
Umso wichtiger wäre eine rigorose, glaubwürdige, über alle Zweifel erhabene Strafuntersuchung. Davon kann keine Rede sein.
Die Akten würden zeigen, „wie die Strafverfolger wichtige Untersuchungshandlungen schlicht vergessen“, hält die NZZ fest, und „wie sie Mitglieder der Walliser Behörden mit Samthandschuhen anfassen“.
Die Walliser Staatsanwältin unter dem Kommando von Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud hat dem beschuldigten Barbetreiber-Paar Moretti die Handys nicht weggenommen.
Die beiden konnten Daten zum Verschwinden bringen. Pilloud nahm die beiden nicht in U-Haft – Jacques und Jessica Moretti konnten ihre jeweiligen Versionen des Vorgefallenen tagelang absprechen.
Als Pilloud acht Tage nach der Katastrophe Jacques Moretti verhaften liess, blieb Jessica auf freiem Fuss. Von Konten-Blockierungen bei den Banken ist nichts bekannt.
Die späte Verhaftung des Hauptverdächtigten erfolgte einzig auf Basis möglicher Fluchtgefahr. Von Kollusionsgefahr, auch „Verdunkelungsgefahr“, war keine Rede.
Dass Moretti Beweise ausradieren könnte, war für die Staatsanwaltschaft demnach kein Thema. Das erstaunte sogar das zuständige Gericht.
Der Höhe- respektive Tiefpunkt von Pillouds Ermittlungen enthüllt heute ebenfalls die „NZZ am Sonntag“.
Die Generalstaatsanwältin hatte demnach bereits am 1. Januar eine Razzia, sprich einen Hausdurchsuchungs-Befehl, bei den Morettis in deren privatem Domizil angeordnet.
Doch auf dem Durchsuchungsbefehl, den die Polizei den Betroffenen vorlegen muss, fehlt laut dem Zeitungsbericht die Unterschrift von Jacques Moretti.
„Es scheint gemäss den Akten also, als wäre die angeordnete Massnahme schlicht nie durchgeführt worden“, so der Artikel.
Ein Versagen der historischen Dimension ist der Verzicht auf Obduktion der Leichen. Die NZZ meldete am Freitag, die Staatsanwaltschaft habe möglicherweise keine einzige Obduktion durchgeführt.
Ein italienisches Golftalent, verstorben im „Le Constellation“, lag zur grossen Überraschung der Angehörigen praktisch ohne Verletzungsspuren im Sarg.
Die Familie wollte wissen, woran der junge Mann verstarb. Die Walliser Staatsanwaltschaft konnte ihr die Frage nicht beantworten. Man wisse es nicht.
Plötzlich haben die Ermittler jetzt doch Obduktionen durchgeführt. Solche sind bei jedem Todesfall unter besonderen respektive ungeklärten Umständen zwingend.
Chefermittlerin Pilloud führte keine Zwangsmassnahmen gegen Verantwortliche der Gemeinde Crans-Montana oder des Kantons Wallis durch. Im Strafverfahren tauchte bisher nichts Entsprechendes auf.
Das habe System im Rhône-Tal, sagt ein Walliser Insider. „Wenn Anzeigen gegen Beamte eingehen, darf diese nur das Zentrale Amt behandeln.“
„Die Abteilung legt dann die schützende Hand über den fehlbaren Beamten. Genauso, wie es jetzt im Fall Montana läuft.“
Auf Fragen der „NZZ am Sonntag“ reagierte die Walliser Staatsanwaltschaft nicht. Die Behörde will vorderhand nicht mehr kommunizieren.
Pillouds Ehemann ist im Weinhandel tätig. Ob er mit den Morettis geschäftete, ist nicht bekannt. Die Fallführung nimmt Pilloud nicht mehr selbst wahr; sie übergab das Dossier Subalternen.
Der „Blick“ hatte mehr oder weniger unverblümt gefordert, Beatrice Pilloud die Führung der Brand-Katastrophe von Crans-Montana zu entziehen.
Dass dies trotz weiterer eklatanter Fehler – die Staatsanwaltschaft empfahl den Opferfamilien Anwälte, die im Kontrollorgan der Walliser Gerichte und der Staatsanwaltschaft sitzen – nicht passiert ist, bringt die Schweiz weiter in Schieflage.


Ich habe den NZZ-Beitrag gelesen. Gibt die Staatsanwältin, dilettantisch, unfähig und noch schlimmer, uneinsichtig, endlich auf? WER stützt diese Dame noch? Welche NETZWERKE – familiär, politisch, wirtschaftlich – wollen sie nicht fallen lassen? WESHALB? Dran bleiben!
Das ist wie immer eine Quotenfrage. Immer, wenn absolut nichts geht und nichts funktioniert.
Abtreten! Das sind keine Fehler mehr und auch keine Zufälle. Hier ist ein Muster erkennbar: Man lässt den Tatverdächtigen schon fast freie Bahn..!
Wallis — Die amtliche Desaster Area.
Wirklich auf allen Ebenen versagt.Mehr als vergeigt.
Diese Angelegenheit gehört dem Kanton Wallis entzogen – Punkt
Das Wallis kriegt absolut nichts auf die Reihe. Selbst die Walliser Steuerzahler und Bürger, die für die Verfehlungen seiner Politiker primär haften müssen und deren Ruf ruiniert wird, demonstrieren nicht auf der Strasse gegen diese Sauereien.
Das Wallis muss diese Suppe selber auslöffeln. Aber wir aus der Üsserschwyz müssen das Wallis dazu zwingen:
– mit Protesten und Boykott
– mit Online-Kritik und Dauer-Shitstorms
– mit Kontaktaufnahme an Bundespolitiker
– Bundesanwaltschaft und FEDPOL müssen übernehmen
– Zwangsverwaltung für das Wallis, das aus dem Finanzausgleich geschmissen gehört
Versagt – infolge Mauschelei und Vetternwirtschafr.
Für die Millionenforderungen kommen dann Geberkantone wie ZH, ZG oder GE auf, während die Walliser sich in ihren Berggebieten verkriechen und in ihrer Geheimsprache über die anderen lästern.
Es sind und bleiben Bauern und die wenigen, die Recht studiert haben, hatten noch nie einen anspruchsvollen Fall – überfordert auf der ganzen Linie!
Die Walliser sind die wahren Opfer – man hat sie nicht in die Schweiz integriert!
Noch lange wursteln im officiel VS und Charlie Hebdo macht eine Sonderausgabe …
Und ich musste für die Sanierung einer Trockenmauer im Garten die Genehmigung der Gemeinde einholen. Einer Mauer. Im Garten. Gottverdammi.
Wieso soll die Gemeinde, der Kanton, die Schweiz für einen Vorfall haften, der von einem offenbar nicht ganz sauberen Franzosen aus Korsika verursacht wurde ? Habe noch nie gehört, dass ein Land für so etwas verantwortlich gemacht wurde.
Wieso soll die Oeffenlichkeit hier haftbar sein ?
Solidaritätsprinzip gilt schon seit Anbeginn der Menschheit.
Nur ein Wort:Katastrophal.Es mag schockieren, aber um zu sehen wie so etwas läuft als Lehrbuchbeispiel muss man nach Zürich schauen,es gibt einen skandalösen Fall mit einem Herz Fake Produkt im Medizinalbereich am USZ mit ähnlichen Ausmass und frappierenden Parallelen,dort untersucht das hauptverantwortliche USZ über nunmehr 5 Jahre sich selbst,Politik deckt das Ganze und die Staatsanwaltschaft schaut zu und macht rein gar nichts trotz seit längerem vorliegender Strafanzeige gegen das USZ.Und es geht ebenfalls um Hunderte von Millionen US Dollar, betroffene Patienten national und international
Man hat es von Anfang an kommen sehen. Der Walliser Filz hält dicht, wie etwa im Fall Luca Mongelli. Der Bund, der längstens das Fedpol hätte ermitteln lassen sollen, macht sich mitschuldig. Ein Desaster von historischen Ausmassen.
L’ordinateur des Moretti aurait été saisi le 14 janvier,selon le dernier procès verbal de saisie en main de l’avocat Me. Fanti. Toutes les ressources financières (réelles) de Jacques Moretti n’auraient pas encore parlés;des comptes que les enquêteurs n’auraient pas encore découverts mais qu’un indicateur de l’avocat Me. Fanti pourrait documenter. Des pièces en attente de vérifications par l’avocat.
Und die Walliser Mitte schweigt
DIE Mitte ist Teil des Walliser Systems. Wann schnallt der Bundesrat endlich, dass ihm in Bälde alles um die Ohren fliegt?
@O2GT: Ich kenne den Bundesrat nicht als proaktive Institution.
Die Mitte (ex-CVP) hat in vielen Bergkantonen das Sagen.
Das ist doch alles so geplant und gewollt. Da wird knallhart kalkuliert, was das schlimmere Ausgangsszenario bedeuten könnte, also nimmt man alle Hebel in die Hand um zu vergessen und zu vertuschen. Hier geht es nicht um die Wahrheit sondern um Schadensminderung.
Mein Gott jetzt kühlt Euch ab, ist doch nun wirklich nicht sooo ein Drama!
@Carmen: Nein, es ist kein Drama, es ist Swiss Corruption at its Best – zumindest aus der Sicht von aussen. In der Schweiz versucht man geflissentlich, alles aufs Wallis zu reduzieren. Klar, was da abläuft ist ganz übel… aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass sowas auch in einem anderen Kanton geschehen könnte.
Kopf angeschlagen?
Lukas Hässig:
„Die Fallführung nimmt Pilloud nicht mehr selbst wahr; sie übergab das Dossier Subalternen.“
… wobei sie weiterhin weisungsbefugt gegenüber bleibt.
Somit hat sie weiterhin die Macht auf das Verfahren aus dem hinteren Sitz Einfluss zu nehmen.
Seldwyla und Hornberger Schiessen im Quadrat, grotesker als in Dürrenmatts “Justiz” und auf dem Niveau eines Drittweltlandes – das ist die Walliser Staatsanwaltschaft.
Die Sizilianische Mafiosi sind im Vergleich zu den Wallisern blutige Angänger…
Ich stell mir immer vor, wie ich mich fühle würde, hätte ich hier ein kind verloren mit all den amateuren, völlig verfilzten und arroganten taugenichtsen. .krass.
Es gibt keine Beamten in der Schweiz. Seit über 20 Jahren mittlerweile. Wann kommt das endlich auch bei den Schweizer Journalisten an?
De iure. De facto?
Jetzt käme ein Kaufangebot von Emanuel Napoleon-Macron für das Wallis gelegen. Er könnte es für einen Spottpreis bekommen. Und wer in die EU will, muss dann nur ins Wallis ziehen. Bloss das Matterhorn behalten wir, unsere Enklave wo ab und zu ein Unternehmer verschwindet, z.B. Karl Eriwan Haub von der Tengelmann Gruppe. Dieses Mysterium wurde auch nie gelöst. Üsserschwiiz wird wohl gerade neu definiert.
Der Sumpf im Wallis ist tief, da hat’s noch viel Platz für weitere Leichen.
Ist die Schweiz in Schieflage oder geht sie bereits unter?
Gibt nicht viel das man noch falsch machen kann.
„…Anzeigen gegen Beamte versickern…“
Das glaube ich sofort.
Wegen eigener Erfahrungen.
1 Beispiel:
Ca. 2013 habe ich mittels eingeschriebenem Brief gegen einen Kantons-Polizisten eine Anzeige wegen Amtsmissbrauchs eingereicht, weil er meine Anzeige gegen eine Hunde-Halterin nicht aufnehmen wollte. Die Hunde-Halterin war eine Bekannte des Polizei-Postens 🙂
Von der Oberstaats-Anwaltschaft habe ich nie etwas gehört.
In der Schweiz ist Recht für alle käuflich, aber nur für Wenige erschwinglich. Mit genügend Geld für Anwälte hätte es vermutlich geklappt.
Das Aufgebot an Einsatzkräften, bestehend aus Polizei und Armee, welches gerade am WEF Dienst leistet, sollte nach dem WEF Direkt ins Wallis geschickt werden und dort unter der Leitung von Bundesanwaltschaft und FEDPOL zum Rechten schauen.
Die Zeit ist gekommen für die Zwangsverwaltung des Wallis.
Wir Kuhbauern können es nicht anders
Nein, es sind nicht die Kuhbauern. Es ist eine Kultur vor allem von oben, die im Mittelalter stecken gebliegen ist. Deshalb heisst die dominierende Partei ja auch CVP äh „Die Mittel.alterlichen“.
Die Bergler sind wirklich einzigartig, wenn es darum geht, die Ihren zu schützen und zu unterstützen. Dölf aus Kandersteg z.B. fordert einen Fonds für 200 Mio von Bern. Die Inzucht VS Couchepin und Calmy-Rey würden so eine Aktion natürlich sofort unterstützen. Verdammt noch mal… jetzt soll zuerst diese Gemeinde den Hals hinhalten und dann der Kanton VS. Egal, ob die Gemeinde pleitegeht oder nicht. Die WM 2027 kann ja auch in St. Moritz stattfinden. Es reicht! Wir Üsserschwiizer haben diese von Korruption und Lügen geprägte Walliser Clique und ihre Intrigen satt.
„…Doch auf dem Durchsuchungsbefehl, den die Polizei den Betroffenen vorlegen muss, fehlt laut dem Zeitungsbericht die Unterschrift von Jacques Moretti.
„Es scheint gemäss den Akten also, als wäre die angeordnete Massnahme schlicht nie durchgeführt worden“, so der Artikel…“
Als nicht vom juristischen Fach sehe ich es so:
Wäre die Hausdurchsuchung gemacht und belastendes Material gefunden worden, hätte dies später wegen der fehlenden Unterschrift nicht verwendet werden dürfen.
Die Unterschrift wurde also absichtlich vergessen.
Die Mitte ist omnipresent- ohne gäbe es keine Ränder.
Denn wer gut schmiert, der gut fährt
Jans und Parmelin gehen lieber ans WEF, statt den Saustall Wallis und Schweiz in diesem Skandal aufzuräumen. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Jetzt sollte jedem Schweizer bewusst werden, was wir für Versager in Bern finanzieren. Von Links bis Rechts, wohlgemerkt.
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wie man aus einem Beitrag hier eines anderen Lessers entnehmen kann: Die NZZ schützt offenbar die eigene Justiz. Ein aktueller Fall aus dem TG: Wirtschaftsdelikt. auch ein ehemaliger Bundesrichter sah einen dringenden Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft nimmt den Fall nicht an die Hand. Beschwerde. OGr. hiess teilweise gut. Staatsanwalt erreicht sein Ziel: alle Daten, Email sicherlich beseitigt. Dringender Verdacht auf Begünstigung. Passieren tut nichts. NZZ würde Leserbeitrag zensieren, das zu kritisieren, aber auf dem Wallis rumhacken, macht ihr Spass.
Die dümmsten Schweizer sitzen im Wallis.
Im Namen der Opfer und ihrer Familien: Gut, dass die NZZ diesmal nicht in nüchterner Distanz verharrt, sondern klar benennt, was dieses Land erschüttert. IP hält mit zusätzlichem Druck und neuen Perspektiven dagegen. Auch Italiener und Franzosen treiben mit eigenen Mitteln voran – und genau deshalb braucht es jetzt dieselbe Konsequenz in der Schweiz. Sonst wäre das Ganze bald wieder unter dem Teppich.
….ich hab es von Anfang an auf Inside Paradeplatz geschrieben….Die Walliser sind eine eigene Truppe….die Uhren ticken anders als in der übrigen Schweiz…es herrschen dort andere Regeln…Es braucht einen unabhängigen Staatsanwalt….ansonsten wird von den Wallisern alles in die Länge gezogen….vertuscht…man schützt sich untereinander…und nach x Monaten ist einfach keiner so richtig schuldig….!!!….Unglaublich diese absurde Vorgehensweise der Walliser Justiz…!!!
Es ist nicht nur im Wallis so:
Die Gemeinde Freienbach ist das Wallis im Kt. Schwyz, bezüglich Restaurant Luegeten, oberhalb Pfäffikon/sz!
Eine Schande was da abgeht!
Der Schaden für die schon ramponierte Image der Schweiz dürfte immens sein. Die 7 Goblins in Bern machen was sie am besten tun, nämlich in Deckung zu gehen. Ein Trauerspiel sondergleichen das die reelle Situation der Schweiz in der Welt, trotz Durchhalteparolen und Selbstbeweiräucherung, wiederspiegelt. Kein Wunder dass mafiösen Organisationen und zwielichtigen Oligarchen sich in de Schweiz dermassen wohl fühlen.